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Dr. Stefan Frank - Folge 2274

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Bitte hilf mir, Dr. Frank!
  4. Vorschau

Bitte hilf mir, Dr. Frank!

Die letzte Zuflucht der kleinen Ella: das Doktorhaus

Ella Hansen ist das Ein und Alles ihres Papas Daniel. Kein Wunder: Mit ihren blonden Haaren und den riesengroßen blauen Augen sieht das kleine Mädchen förmlich aus wie ein Engel. Doch fragt man Ellas Kindermädchen, so ist die Fünfjährige eher ein kleiner Satansbraten. Und so hat das Mädchen auch schon etliche Erzieherinnen in die Flucht geschlagen. Als es wieder einmal so weit ist, droht Daniel Hansen zu verzweifeln. Wo, um Himmels willen, soll er denn schon wieder ein neues Kindermädchen auftreiben?

Das Problem löst sich glücklicherweise fast wie von selbst, als er nur wenige Tage später die junge – und sehr hübsche – Kinderpsychologin Anna Winkler kennenlernt. Zugegeben, Anna verhält sich ähnlich divenhaft wie Ella, aber was hat Daniel schon für eine Wahl? Kurzentschlossen engagiert er Anna. Noch ahnt er nicht, dass diese Entscheidung sein und Ellas Leben für immer verändern wird …

Auch Dr. Stefan Frank, der beliebte Allgemeinmediziner und Geburtshelfer aus Grünwald, war nur ein Mann. Und als er einen Blick auf die neue Patientin warf, die kurz vor Mittag plötzlich in seinem Behandlungsraum stand, war es auch schon um ihn geschehen.

Die bildhübsche junge Dame senkte den Kopf, formte ihre erdbeerroten Lippen zu einem Schmollmund und produzierte einen filmreifen Augenaufschlag, um den die berühmtesten weiblichen Hollywoodstars sie glühend beneidet hätten.

Schon der erste Blick in ihre großen tiefblauen Augen brachte Stefan Franks Herz in Sekundenschnelle zum Schmelzen.

Verspielt wickelte sie eine Strähne ihres schulterlangen, blonden Haares um ihren Zeigefinger. Dann legte sie den Kopf schief, lächelte und klimperte kokett mit den langen, dunklen Wimpern.

Anschließend drehte sie sich ein wenig zur Seite, hob die linke Schulter an, legte ihr Kinn darauf, senkte in gespielter Verlegenheit den Blick und stieß ein kurzes leises Kichern aus.

Allerdings klang es nicht so schrill und gekünstelt wie bei manch einer Frau, sondern so hell und rein, als würde man nur ganz sanft die hohen Saiten einer Harfe zupfen.

Pling – pling – pling …

Automatisch dehnten sich Stefans Lippen zu einem breiten Lächeln. Er legte den Kugelschreiber auf die Rezepte, die er eben unterschrieben hatte.

„Guten Tag, mein schönes Fräulein. Was kann ich denn für Sie tun?“

Die förmliche Anrede entlockte ihr ein amüsiertes Glucksen, dann wurde sie sehr ernst. Sie schlug die Zipfel einer kleinen weißen Kuscheldecke zurück, die sie mit einem Arm an ihren Körper gedrückt hielt.

„Olga hat ein Ohr ab.“

Ein weißes, schon sehr abgewetztes Plüschtier undefinierbarer Gattung kam unter der Decke zum Vorschein. Eines der runden Ohren hing nur noch an einem Stück Zwirnsfaden.

„Huch!“ Stefan schlug sich in gespieltem Entsetzen eine Hand vor den Mund. „Wie konnte denn das passieren?“

„Er wurde missgehandelt!“

„Misshandelt, meinst du? Er? Aber Olga ist doch ein Name für ein Mädchen.“

Sie zog ihre Unterlippe zwischen die Zähne, legte die Zungenspitze auf die Oberlippe und dachte nach. Dann schüttelte sie entschieden den Kopf.

„Nein! Olga ist ein Junge! Das sieht man doch, oder?“

„Okay!“ Stefan musste lachen. Dieser kleine Engel scherte sich offensichtlich kein bisschen um irgendwelche althergebrachten Regeln. Warum auch? „Aber jetzt sag mal, wer hat denn die … den armen Olga so übel zugerichtet?“

Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und warf einen prüfenden Blick durch das Fenster hinter Stefans Rücken. Dann schirmte sie ihren Mund mit einer Hand ab und beugte sich ein wenig weiter nach vorne.

„Frau Bärwald war das!“, flüsterte sie mit bedeutungsschwerer Stimme. Um diese Ungeheuerlichkeit zu unterstreichen, nickte sie dreimal überdeutlich.

„Oh! Und … wer ist …“ Auch Stefan warf einen Blick über die Schulter zurück und senkte dann seine Stimme zu einem Flüstern. „… Frau Bärwald?“

„Eine böse, böse Hexe“, kam postwendend die Antwort. „Die wohnt im Wald und frisst kleine Kinder!“

„Du meine Güte!“ Stefan verkniff sich ein Schmunzeln und griff zu einem der Formulare, die sich seitlich seines Schreibtischs in einem Regal stapelten. „Wir werden Olga operieren müssen. Dazu muss ich ihn aber erst einmal in meine Patientenkartei aufnehmen. Also: Wie alt ist er denn?“

„Uralt. Hundert.“

„Okay. Olga, hundert Jahre … ein Junge …“, trug Stefan in das Formular ein. „Und wie viel wiegt er ungefähr?“

„Olga ist ganz leicht. Er ist ja noch ein Baby. Siehst du das denn nicht?“

„Natürlich. Wo hatte ich nur meine Augen? Danke. Und isst Olga auch tüchtig?“

„Ja.“

„Was isst er denn am liebsten?“

„Bonbons. Was sonst?“

„Alles klar. Hat Olga Fieber?“

Sie legte prüfend eine Hand auf die Stirn des weißen Etwas.

„Ja, hat er!“, bestätigte sie dann.

„Wie hoch?“

„Hundert!“

„Das ist ziemlich viel. Da müssen wir uns mit der Operation beeilen.“ Stefan notierte auch noch diese Angaben. „So, deinen Namen brauche ich jetzt auch noch, schönes Fräulein.“

„Ella.“

„Ella. Und wie noch?“

„Fällt mir grade nicht ein. Ist das wichtig?“

„Ja, doch, das ist schon wichtig, Ella.“ Stefan nickte. „Falls Olga ins Krankenhaus muss, dann müssen wir dort deinen Namen angeben, damit nicht irgendwer daherkommen und behaupten kann, Olga würde ihm gehören.“

„Oh! Olga muss aber nicht ins Krankenhaus.“ Das kleine Mädchen schüttelte entschieden den Kopf. „Olga hat schon mal ein ganzes Bein ab gehabt, und da hat er auch nicht ins Krankenhaus gemusst.“

„Ein ganzes Bein? Schrecklich!“ Der Grünwalder Arzt warf noch einmal einen vorsichtigen Blick durch das Fenster hinter sich und erkundigte sich dann flüsternd: „Hat das denn auch Frau Bärwald gemacht?“

Ella senkte verlegen den Kopf.

„Nein, das war ich“, gestand sie. „Aber da war ich noch ein dummes kleines Kind. Heute mache ich so was nicht mehr.“

„Natürlich nicht. Heute bist du ja schon eine große und vernünftige Dame.“ Stefan erhob sich hinter seinem Schreibtisch. „Dann wollen wir mal Schwester Martha nach deinem Namen fragen.“

„Die weiß das?“

„Die weiß fast alles.“

Da es üblicherweise nicht vorkam, dass ein kleines Mädchen – Ella konnte höchstens vier Jahre alt sein – ganz alleine in seine Praxis schneite, ging Stefan Frank davon aus, dass die Kindesmutter draußen bei seiner langjährigen Arzthelferin, Martha Giesecke, eben noch den Fragebogen für neue Patienten ausfüllte.

Stefan öffnete die Tür einen Spaltbreit.

„Martha? Ist das Stammdatenblatt schon fertig ausgefüllt? Ich muss Olga sofort operieren und brauche dafür die Daten.“

„Ähm … wat ist los?“ Kopfschüttelnd kam die gebürtige Berlinerin in den Behandlungsraum. „Wat müssen Sie operieren?“ Als die Pflegerin das kleine Mädchen sah, stutzte sie. „Mensch, ja wer bist du denn?“

„Soll das heißen …“ Stefan wandte sich erstaunt zu Ella um. „Ist denn deine Mama nicht mitgekommen?“

„Nein. Hab ich doch keine!“ Die Antwort klang sehr ungeduldig. Ella schüttelte dazu den Kopf, zuckte mit den Schultern und verdrehte die Augen, so als müsste ohnehin jeder, der wenigstens ein bisschen Grips im Kopf hatte, darüber Bescheid wissen.

„Und dein Papa?“

„Der hat nie Zeit. Der muss immer arbeiten.“

„Ah! Wo arbeitet er denn?“

„Weiß ich doch nicht! Der zerschneidet fremde Leute, wenn sie ihm nicht gefallen.“

„Ach herrje!“ Langsam wurde es Stefan nun doch ein bisschen mulmig zumute. Eine Frau Bärwald, die kleine Kinder fraß, und ein Vater, der alle Leute, die ihm nicht gefielen, zerschnitt! Das klang nicht gerade nach einer netten Familie, in der ein kleines Mädchen gut aufgehoben war.

Er hatte dieses Kind hier noch nie gesehen. Aus der näheren Umgebung konnte Ella nicht stammen, hatte er doch beinahe ausnahmslos alle Kinder aus der Grünwalder Gartenstraße und dem ruhigen Viertel, in dem sie lag, eigenhändig auf die Welt gebracht.

Er warf Schwester Martha einen fragenden Blick zu, doch die zuckte nur ratlos mit den Schultern.

„Ick hab sie nicht mal reinkommen jesehen. Ick war kurz nebenan im Labor und habe die Teststreifen in der Harnprobe von Herrn Möller kontrolliert. Dann habe ick die Praxis abgeschlossen, weil es ohnehin schon Mittag ist.“ Martha beugte sich zu dem Kind hinab. „Wo wohnst du denn, Ella?“

„Frankfurt am Main, Kaiserstraße Nummer fünf!“, kam es wie aus der Pistole geschossen zurück.

„In Frankfurt!“ Stefan und Martha blickten sich erschrocken an. Für eine Ausreißerin, die alleine von Frankfurt nach Grünwald getrampt war, war das Mädchen noch viel zu jung. Es musste eine andere Erklärung geben.

„Sag mal, Engelchen …“ Stefan ging zu seinem Schreibtisch zurück und holte das Grünwalder Telefonbuch aus der untersten Schublade. „Wie heißt denn diese Frau Bärwald mit Vornamen? Vielleicht finde ich sie im Telefonbuch, dann kann ich sie anrufen und fragen …“

„Bitte nicht!“, rief das Kind erschrocken aus. „Frau Bärwald ist ganz, ganz böse. Die wollte mich in den Bratofen stecken und mich dann aufessen. Ich hab dir doch gesagt, dass sie eine böse, böse Hexe ist, die kleine Kinder frisst.“

„Richtig, das hast du gesagt.“ Die Sache mit dem Bratofen hielt Stefan zwar für die Anleihe aus einem bestimmten Märchen, dennoch nahm er es sehr ernst, wenn kleine Kinder solche Äußerungen machten.

Mit direkten Fragen – das hatte er bereits erkannt – würde er aus Ella keine brauchbaren Informationen herausbekommen. Er musste sich dafür Zeit lassen und sehr behutsam vorgehen.

„Dann wollen wir jetzt erst mal Olga operieren“, schlug er deshalb vor. „Martha, bitte eine Spritze gegen Schmerzen und ein spezielles Nähbesteck für die Replantation von Ohren.“

***

Während seine kleine Tochter in der Praxis des Grünwalder Arztes mit einer richtigen Spritze vorsichtig etwas Luft in Olgas Hinterteil injizierte, lagen in der Münchner Universitätsklinik Dr. Daniel Hansens Nerven blank, als er hörte, wer ihn da so dringend am Telefon zu sprechen verlangte.

„Wie … wie hat sie denn geklungen?“, fragte er seinen Kollegen, den Assistenzarzt Armin Fritz, der das Gespräch im Ärztezimmer der Chirurgie entgegengenommen hatte.

„Gute Frage, Daniel.“ Der junge Mediziner runzelte die Stirn. „Hysterisch, würde ich sagen. Sehr schrill. Mit einer Prise Wut und einem ordentlichen Schuss Mordlust. Auf alle Fälle so, dass ich mich nicht gerne länger mit ihr unterhalten würde. Ich habe jetzt noch Gänsehaut am ganzen Körper.“

„Ach Gott, bitte nicht schon wieder!“ Daniel regulierte die Tropfgeschwindigkeit am Ventil des Infusionsschlauchs, den er eben am Venenzugang eines Patienten befestigt hatte, und seufzte tief. „Dann hat es wohl zu Hause wieder Ärger gegeben.“

Er beugte sich über den frisch operierten Patienten.

„Etwa eine halbe Stunde wird es dauern, bis das Antibiotikum durch ist, Herr Fischer. Ich glaube zwar nicht, dass Sie auch auf dieses Mittel allergisch reagieren werden, aber sollte irgendwas sein, dann klingeln Sie bitte sofort. Kann ich sonst noch irgendetwas für Sie tun?“

„Nein, nein, gehen Sie nur, Herr Doktor.“ Der ältere Herr nickte Daniel schmunzelnd zu. „Ich glaube, mir geht es allemal besser als Ihnen. Ärger mit der holden Gattin, was?“

„Nein!“, protestierte Daniel. „Schlimmer! Ärger mit dem Kindermädchen“, korrigierte er. „Wenn die jetzt auch noch kündigt, dann weiß ich nicht mehr, wie es weitergehen soll. Drei Stück hat meine Tochter schon aus dem Haus geekelt. Dabei wohnen wir erst seit drei Wochen in Grünwald. Das ist ein neuer Rekord.“

„Es ist mir egal, ob Sie gerade Zeit haben oder nicht!“, tönte es wenige Minuten später schrill aus dem Telefonhörer. „Ich bleibe hier keine Sekunde länger! Ich gehe jetzt auf der Stelle nach Hause! Ihre Tochter ist … die ist ja … die hat … den Teufel im Leib. Jawohl, das hat sie!“

„Bitte, Frau Bärwald!“ Daniel verlegte sich aufs Betteln. „Ich habe in zwanzig Minuten eine Operation, ich kann unmöglich weg! Wenn Sie wollen, dann zahle ich Ihnen mehr. Das Doppelte, wenn es denn sein muss!“

„Sie können mir auch das Zehnfache anbieten und dazu noch die halbe Welt! Es ändert trotzdem nichts an meinem Entschluss!“, lehnte die pensionierte Pädagogin, von der Daniel gehofft hatte, sie würde mit Ella klarkommen, das Angebot kategorisch ab. „Meine Nerven sind schon nach nur drei Tagen so zerrüttet, dass ich mir das nicht eine Minute länger antun möchte!“

„Aber …“ Daniel rang nach Worten. „Wie soll ich denn jetzt um Himmels willen …?“

„Das ist Ihr Problem! Und im Übrigen ist sie weg!“

„Wie weg?“ Alarmiert hielt Daniel den Atem an. „Was meinen Sie mit weg?“

„Na eben weg! Abgehauen! Ich wollte sie für einen Mittagsschlaf ins Bett stecken, um mich wenigstens eine Stunde lang erholen zu können. Ich war nur kurz auf der Toilette, und als ich wieder ins Kinderzimmer kam, war sie weg. Vorher hat sie noch gesagt, sie geht zur Polizei und zeigt mich wegen Misshandlung an.“

„Misshandlung? Wie kommt sie denn auf so was?“

„Ach! Angeblich habe ich ihr Plüschdings … dieses … unhygienische Viech, das sie ständig überall mit hinschleppt, nicht mit dem ihm gebührenden Respekt behandelt. Ein Ohr soll ich ihm ausgerissen haben. Ich! Ha! Das muss ich nun wirklich nicht auf mir sitzenlassen. Wie schnell kann man bei solchen Anschuldigungen in Teufels Küche geraten!“

„Ja … Himmelherrgott noch mal!“, brauste Daniel auf. „Haben Sie denn nicht mal nach ihr gesucht?“

„Sie müssen jetzt gar nicht laut werden! Selbstverständlich habe ich sie gesucht!“

Daniel musste den Hörer gut einen halben Meter auf Abstand halten, so schrill und schneidend klang die Stimme der Pädagogin.

„Die ganze Gartenstraße bin ich rauf und runter gerannt! Die gesamte Uferpromenade bin ich entlanggekeucht und habe nachgesehen, ob sie vielleicht ins Wasser gefallen ist. Die Seele habe ich mir nach ihr aus dem Leib geschrien. Jetzt kann ich nicht mehr! Ich bin am Ende! Sie hätten mir sagen müssen, was das für ein Früchtchen ist! Die braucht kein Kindermädchen, die braucht … einen Dompteur! Einen Exorzisten! Einen …“

Mit einem lauten Grunzen knallte Frau Bärwald am anderen Ende der Leitung den Hörer auf den Apparat.

***

„Schon wieder?“

Dr. Klaus Stettner, der Oberarzt der Chirurgie, vor dem Daniel wenige Minuten später zerknirscht zu Kreuze kroch, bedachte seinen neuen Chirurgen mit einem missbilligenden Kopfschütteln.

„Mindestens dreimal die Woche müssen Sie wegen privater Probleme die Klinik verlassen. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch tolerieren soll. Wir haben einen sehr straffen Operationsplan, der abgearbeitet werden muss. Wir sind wegen Ihrer ständigen Ausfälle ohnehin schon im Verzug.“

„Ich weiß.“ Daniel senkte reumütig den Kopf. „Es ist mir mehr als nur unangenehm, Herr Dr. Stettner, aber ich finde einfach kein Kindermädchen, das es länger als ein paar Tage mit meiner Tochter aushält. Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich tun soll.“

„Wie wäre es denn zum Beispiel mit unserem wunderschönen Klinik-Kindergarten? So halten das die Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls kleine Kinder haben.“

„Da waren wir schon.“ Daniel senkte seinen Kopf noch ein Stück tiefer. „Drei Tage lang. Dann hat man mich, höflich, aber bestimmt ersucht, ich möge mich anderswo nach einem Betreuungsplatz umsehen.“

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