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Dr. Stefan Frank - Folge 2261

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Dr. Frank und die Ausreißerin
  4. Vorschau

Dr. Frank und die Ausreißerin

Warum die kleine Ramona nicht zurück nach Hause wollte

Die sechsjährige Ramona Manstein ist furchtbar traurig, denn ihr Papa hat sich in letzter Zeit ziemlich verändert. Genau genommen ist mit ihm das Gleiche passiert wie mit den Papas von Schneewittchen und Aschenputtel im Märchen. Die sind nämlich auch von einer bösen Stiefmutter verhext worden, und die armen Kinder mussten das Ganze dann ausbaden. Früher hat sich Ramona immer darüber gewundert, was für dumme Papas es doch auf der Welt gibt. Und nun hat es ihren eigenen Papa auch erwischt!

Ramona glaubt zwar nicht, dass Chantal sie davonjagen und einem Jäger befehlen wird, ihr das Herz herauszuschneiden, aber mit Sicherheit kann man das nicht wissen. Deswegen hat sie ihre Sachen gepackt und stiefelt nun durch den Wald. Irgendwo hier muss doch die Mühle sein, in der ihre Freundin Anne lebt. Und wenn sie die gefunden hat, wird sie nie wieder nach Hause zurückkehren …

Es war halb drei Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag, als der Grünwalder Arzt, Dr. Stefan Frank, von seinem zweiten Hausbesuch an diesem sehr frühen Morgen in seine Villa in der Gartenstraße zurückkehrte.

„Und?“ Alexandra Schubert – die attraktive Augenärztin, mit der Stefan eine sehr harmonische Beziehung führte – stützte sich mit dem Ellbogen auf, als er das Schlafzimmer betrat. „Wieder Masern?“

„Ja.“ Stefan nickte, setzte sich unschlüssig auf den Rand des Bettes und strich Alexandra eine Haarsträhne aus der Stirn. „Ich glaube, es lohnt sich gar nicht, dass ich wieder ins Bett gehe. Vermutlich wird bald der nächste Anruf kommen.“

„Armer Schatz!“ Alexandra streckte sich und gähnte hinter vorgehaltener Hand. „Letzte Woche stand es bereits in der Zeitung, dass sich eine Masernepidemie in Deutschland ausbreitet. Schuld sollen die Eltern sein, die ihre Kinder nicht impfen lassen. Man überlegt sogar, nicht geimpfte Kinder vom Schulbesuch auszuschließen.“

Der Grünwalder Arzt schmunzelte und beugte sich ein wenig tiefer zu seiner Freundin hinab.

„Sag’s nicht weiter, Liebling, man hört es in gewissen Kreisen nicht gerne“, raunte er ihr verschwörerisch zu, „aber beide Kinder, die ich eben untersucht habe, waren geimpft.“

Die Augenärztin lachte laut auf. „Warum darf man das nicht laut aussprechen, Stefan?“

„Wenn ich meine ehrliche Meinung zu dem leidigen Thema öffentlich aussprechen würde, wäre die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ich in absehbarer Zeit meine Praxis dichtmachen müsste. Dann müsstest du mich durchfüttern, mein Schatz.“

„Ach ja!“ Alexandra nickte nachdenklich. „Das Problem kenne ich. Bei uns Augenärzten ist es vorwiegend der Graue Star. Wir sind dazu angehalten, den Leuten Angst zu machen, indem wir ihnen sagen, dass sie binnen kürzester Zeit erblinden werden, wenn sie sich nicht sofort operieren und Kunststofflinsen einsetzen lassen. Ist ein gutes Geschäft …“

Alexandra Schubert seufzte tief.

„Stefan, was meinst du: Ist die Medizin von dem ursprünglich hehren Motiv, zu heilen, zu einem reinen Geldscheffeln ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Menschen verkommen?“

„Ja“, erwiderte der Grünwalder Arzt schlicht.

„Das ist traurig.“ Alexandra nahm Stefans Hand. „Wie schützt du dich denn eigentlich vor einer Ansteckung? Mit Hygiene ist es bei Masern ja angeblich nicht getan, weil die Vieren in der Luft herumfliegen, oder?“

„Keine Sorge. Ich bin zu hundert Prozent immun dagegen, Liebling.“

„Bist du geimpft?“

„Nein. Ich hatte die Masern als Kind. Das ist er einzig wirksame Schutz für den Rest des Lebens.“

„Ich hatte sie auch. Damals war das aber noch eine völlig harmlose Kinderkrankheit, und keiner hat sich darüber groß aufgeregt. Ich kenne auch kein einziges Kind, das damals daran gestorben oder erblindet wäre, und zu meiner Zeit hatten wir sie alle.“ Alexandra neigte den Kopf zur Seite und lächelte. „Ich erinnere mich noch, damals hing ein Pappschild am Tor der Grundschule: Wegen Masern geschlossen.“

„Ja, an meiner Schule auch!“ Stefan lachte, doch dann wurde er wieder ernst. „Natürlich kann es zu Komplikationen kommen“, sagte er. „Aber die kommen auch bei einem völlig normalen Husten vor. Wenn man stark hustet, kann es mitunter zu …“

Der Grünwalder Arzt brach ab, als in diesem Augenblick sein Notfallhandy klingelte.

„Na, hab ich es nicht gesagt?“, fragte er schmunzelnd und ging ran. „Frank! … Ah, guten Abend – oder besser: guten Morgen, Frau Maywald! … Nein, kein Problem, Sie haben mich nicht geweckt, ich war noch wach. … Wie hoch, sagten Sie, ist die Temperatur bei Lukas? … Ach, das fällt noch unter erhöhte Temperatur, das ist kein ernstzunehmendes Fieber. Sehen Sie bitte einmal nach, ob Lukas rote Tupfen oder Flecken hinter den Ohren und am Hals hat. … Ja, hat er? Dann ist alles klar, es sind höchstwahrscheinlich die Masern.“

Aufgeregte Klagelaute tönten aus dem Telefon. Stefan hielt es ein wenig auf Abstand, verdrehte die Augen und blinzelte seiner Freundin schmunzelnd zu.

„Nein, Frau Maywald, wird er nicht! Machen Sie sich keine Sorgen, das kriegen wir schon in den Griff. Ich bin in einer Viertelstunde bei Ihnen.“

Der Grünwalder Arzt trennte die Verbindung, blies seine Wangen auf und stieß die Luft zischend wieder aus. Dann wandte er sich wieder an Alexandra.

„Da kannst du mal sehen, welche Macht die Medien haben. Es kamen sofort sämtliche Schlagworte, die in der letzten Zeit in den Zeitungen standen: Blindheit, Impotenz, Hirnhautentzündung, Tod.“

„Ja, so kann man Tausende Menschen in Angst versetzen, und die Kassen der Pharmakonzerne werden in den nächsten Tagen wieder kräftig klingeln“, erwiderte Alexandra kopfschüttelnd und schwang ihre Beine aus dem Bett.

„Was machst du, Schatz? Wohin willst du denn? Schlaf doch weiter!“ Stefan schaute seiner Freundin, die bereits aus dem Schlafzimmer verschwunden war und die Treppe hinunterstieg, verwundert nach.

„Ich mache dir noch rasch einen starken Kaffee“, erwiderte die Augenärztin. „Deine Augen sind ja schon ganz klein vor Müdigkeit. Für einen

Kaffee müsste die Zeit doch noch reichen, die Maywalds wohnen doch nur fünf Minuten von hier entfernt.“

„Aber du musst doch nicht extra meinetwegen …“

„Ich weiß, dass ich nicht muss.“ Alexandra lachte laut auf. „Ich mache das freiwillig und gerne. Keine Sorge, Schatz, wenn deine unregelmäßigen Dienstzeiten anfangen, mir auf den Keks zu gehen, dann nehme ich einfach Herrn Bullrichs Antrag an.“

„Ewald Bullrich? Der Friedhofsgärtner? Der hat dir einen Antrag gemacht? Sag mal!“ Stefan ließ sich an dem großen Esstisch nieder, der in der Küche stand. „Wann denn?“

„Letzte Woche. Er war wegen einer Bindehautentzündung bei mir in der Praxis.“ Grinsend stellte Alexandra eine Tasse unter die Düse der Kaffeemaschine. „Er hat gesagt, ich soll ihn unbedingt anrufen, wenn es mit dir nicht klappt. Er würde mich sofort vom Fleck weg heiraten.“

„Pfft! So ein Schlitzohr!“ Stefan lachte laut auf. „Na warte, Bürschchen, dir werde ich es zeigen! Bei der nächsten Ischias-Spritze werde ich nicht mehr ganz so zartfühlend sein.“

„Nicht doch! Tu ihm bitte nicht weh!“, wehrte die Augenärztin lachend ab. „Er bringt mir immer so schöne Blumen vorbei. Mindestens einmal in der Woche.“

„Im Gegensatz zu mir, meinst du?“, grummelte der Grünwalder Arzt und nahm vorsichtig einen Schluck von dem dampfenden Kaffee.

„Könnte man so sagen“, gab Alexandra schnippisch zurück.

„Tz! Friedhofsblumen! Weiße Nelken wahrscheinlich. Die, die übrig bleiben, wenn er einen Kranz steckt.“

„Eifersüchtig, Schatz?“

„Und wenn?“

„Dann ist es gut! Genau das wollte ich damit erreichen.“ Alexandra küsste Stefan auf die Wange, als dieser seinen Kaffee ausgetrunken hatte und aufstand.

„Du hast Herrn Bullrich doch hoffentlich gesagt, dass er sich absolut keine Hoffnungen zu machen braucht, weil ich der Märchenprinz schlechthin bin und du ohne mich gar nicht sein könntest?“

„Nein.“ Alexandra schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Eine alleinstehende Frau hält sich gerne alle Optionen offen.“

„Ach, so ist das also!“ Stefan nahm seine Notfalltasche, die griffbereit in der Eingangshalle stand. „Und wenn ich dir von den zahlreichen eindeutigen Angeboten erzählen würde, die ich tagtäglich bekomme?“

„Dann würde ich dir eine Szene und die Hölle heiß machen“, kam es wie aus der Pistole geschossen zurück. „Ich verlasse mich darauf, dass du jede Frau, die dir Avancen macht, umgehend darüber informierst, dass es für dich neben mir keine andere geben kann. Alles klar, Liebling?“

„Alles klar! Und es ist auch vollkommen richtig, was du sagst.“ Stefan nahm eine Vase, die mit Blumen aus seinem Garten gefüllt war, und drückte sie der Augenärztin in die Hand. „Da! Was Herr Bullrich kann, kann ich schon lange! Bei seinem nächsten Besuch sagst du ihm bitte, dass meine schöner sind! Und größer! Bunter auch! Und besser duften!“

Schallend lachend verließ der Grünwalder Arzt die Villa.

***

Etwa zur gleichen Zeit, als Stefan Frank, noch immer schmunzelnd, durch die dunklen Gassen zu seinem nächsten Hausbesuch fuhr, trat in Frankfurt eine bildhübsche, achtundzwanzigjährige Frau mit langen schwarzen Haaren vor das Haus, in dem sie bisher mit ihren Eltern gelebt hatte.

„Ach du meine Güte!“ Axel Roloff, Annes Vater, schlug erschrocken die Hände zusammen, als er das Auto seiner Tochter sah, das vor dem Haus parkte. „Du willst doch nicht wirklich so bis nach Grünwald fahren, Kind!“

Entgeistert starrte er auf den roten Kleinwagen, der im hellen Mondlicht wie ein unförmiges Tier aus einer anderen Dimension aussah. Der Innenraum war bis zur Decke vollgestopft; und auch auf dem Dach waren noch Kisten, Koffer, ein Lattenrost und eine Matratze festgezurrt.

Ein kritischer Blick auf die Autoreifen ließ ihn befürchten, dass diese bei der kleinsten Unebenheit der Straße platzen würden. Der Wagen wurde von der gewaltigen Last so tief nach unten gedrückt, dass vermutlich nicht einmal eine Maus unter dem Auto durchlaufen könnte.

„Warum denn nicht, Papa?“ Anne wischte die Bedenken ihres Vaters mit einem fröhlichen Lachen beiseite. „Das hält der schon noch aus.“

„So? Glaubst du?“ Axel Roloff bückte sich und riss einen Grashalm aus, der aus einer Ritze im Bürgersteig wuchs. „Wenn ich den noch obendrauf lege, dann bricht das Vehikel vermutlich auf der Stelle zusammen.“

Lachend nahm Anne ihrem Vater den Grashalm aus der Hand und legte ihn auf das Dach des Wagens.

„Na? Siehst du? Nichts! Du übertreibst mal wieder, Papa. Ich werde sehr langsam fahren, und außerdem ist jetzt in der Nacht kaum Verkehr auf den Straßen. Da klappt das schon.“

„Gut, dass deine Mutter das nicht sehen kann!“, stellte Axel Roloff fest. „Die hätte keine ruhige Sekunde mehr, bis du aus Grünwald anrufst und uns sagst, dass du noch am Leben bist.“

„Was soll ich nicht sehen dürfen?“ Ein großes Lunchpaket in der Hand, kam Elke Roloff aus dem Haus. Mit einem lauten Geräusch sog sie die Luft ein und wiederholte den gleichen Satz, den kurz zuvor schon ihr Mann gesagt hatte: „Du willst doch nicht wirklich so bis nach Grünwald fahren, Kind!“

„Doch, das will ich!“ Anne nahm ihrer Mutter das Lunchpaket aus der Hand. „Danke dafür, Mama. Ich mache mich dann gleich auf den Weg. Wenn ich mich in Grünwald halbwegs wohnlich eingerichtet habe, dann kommt ihr mich für ein paar Tage oder Wochen besuchen, okay?“

„Also irgendwann im nächsten Leben“, erwiderte Elke Roloff sarkastisch. „Von wegen wohnlich einrichten! Was du gekauft hast, ist kein Haus, sondern ein Puzzle. Und wenn man davon ausgeht, dass das Objekt auf den Fotos des Makler-Büros retuschiert und geschönt wurde, dann wirst du vermutlich einen großen Haufen loser Backsteine vorfinden, die du erst sortieren und wieder mühsam zusammenkleben musst.“

„Nun übertreib doch nicht so, Mama! Selbst wenn es ein bisschen baufällig ist, es ist genau das, wovon ich immer geträumt habe.“ Anne verdrehte schwärmerisch die Augen. „Eine uralte Mühle mitten im Grünwalder Forst! Und ein glasklarer Mühlbach fließt ganz dicht am Haus vorbei! Kann es etwas Romantischeres geben?“

„Na, hoffentlich fließt der nicht inzwischen mitten durch das Haus“, unkte Axel Roloff. „Wenn deine Füße aus dem Bett direkt ins eiskalte Wasser hängen oder du morgens mit einer Forelle im Arm aufwachst, dann ist es nämlich mit der Romantik ganz schnell vorbei. Und es gibt noch nicht einmal Strom dort! Wie willst du denn ohne Strom arbeiten? Wie willst du dein Handy aufladen, deinen Computer bedienen? Wovon willst du leben?“

„Lasst das nur alles meine Sorge sein“, beschwichtigte Anne ihre Eltern. „Wenn ich in Grünwald ankomme, sehe ich mir das Haus an und lasse dann sofort Stromleitungen verlegen. Das kann doch höchstens eine Woche dauern. Was schadhaft ist, lasse ich erneuern, dann richte ich die Mühle gemütlich ein und eröffne meine Agentur. Ihr werdet schon sehen, ich schaffe das!“

„Na ja …!“ Axel Roloff seufzte tief und legte einen Arm um die Schultern seiner Frau. „Bisher hat sie ja immer alles geschafft, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Sie ist schon immer ein Glückskind gewesen. Wollen wir hoffen, dass es auch diesmal so sein wird.“ Er hielt Anne die Wagentür auf und half ihr beim Einsteigen. „Lassen wir sie also, in Gottes Namen, ziehen.“

„Ja!“ Auch Elke seufzte tief. „Was bleibt uns denn anderes übrig? Aber wenn es nicht klappen sollte, Liebes, dann kommst du sofort wieder zurück. Versprichst du mir das?“

„Hoch und heilig!“ Anne schob eine Latte, die sich ihr von hinten in den Nacken bohrte, zur Seite.

„Ruf uns sofort an, wenn du angekommen bist!“, ordnete Axel Roloff an.

„Vielleicht kannst du dein Handy ab und zu irgendwo aufladen. In einem Café oder so. Damit wir dich erreichen können“, schlug Elke vor.

„Mach ich, Mama“, versprach Anne.

„Und fahr nicht zu schnell!“, mahnte Axel.

„Kann ich gar nicht, Papa.“ Anne zeigte auf das vollbeladene Dach. „Mehr als vierzig oder höchstens fünfzig wird damit nicht drin sein.“

„Ist alles gut festgezurrt?“ Axel rüttelte an dem Lattenrost, dann nickte er. „Das müsste halten, nur darfst du nicht zu stark bremsen.“

„Werd ich nicht, Papa.“

„Ach Kind!“ Elke wischte sich ein paar Tränen aus den Augen. „Noch kannst du es dir anders überlegen und hier bleiben.“

„Nicht weinen, Mama!“, rief Anne und schob noch ein paar Sachen zur Seite, um ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit in dem vollgestopften Auto zu bekommen. „Sonst muss ich auch, und dann sehe ich nichts mehr.“

Sie warf ihren Eltern noch eine letzte Kusshand zu, startete den Motor und fuhr vorsichtig los.

Es war drei Uhr morgens, als Anne Roloff ihre Heimatstadt Frankfurt im Schneckentempo hinter sich ließ und auf der – Gott sei Dank fast leeren – Autobahn bis auf hundert Stundenkilometer beschleunigte. Wenn nichts dazwischenkam und sie dieses Tempo beibehalten konnte, dann würde sie vermutlich zwischen sieben und acht Uhr Grünwald erreichen.

Anne Roloff war aufgeregt und freute sich sehr auf ihr neues Leben, das zwar noch ziemlich im Dunkeln lag, aber darüber machte sie sich keine Sorgen. Sie hatte noch nie eine Herausforderung gescheut, und sie sah sich selbst als Glückskind, dem nichts Schlimmes passieren konnte.

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