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Dr. Stefan Frank - Folge 2250

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Dr. Frank, wer bin ich?
  4. Vorschau

Dr. Frank, wer bin ich?

Als die bezaubernde Annika ihr Gedächtnis verlor

Annika Sabirski ist voller Vorfreude: Nur wenige Wochen noch, dann wird ihr Traum von einem eigenen Restaurant endlich war! Sie hat bereits eine alte Lagerhalle gemietet, die sie gemeinsam mit ihrer Freundin und Mitarbeiterin Karolina zu einem hübschen thailändischen Lokal umgestalten wird. Gemeinsam machen sich die beiden Frauen mit Feuereifer an die Arbeit.

Doch dann wird Annika jäh aus dem Leben gerissen. Nach einem schweren Autounfall erwacht sie in einem Krankenhausbett, und mit einem Mal ist nichts mehr, wie es vorher war. Annika kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht an ihr Restaurant, nicht an Karolina – ja, nicht mal an ihren Verlobten Jochen. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an ihren Hausarzt Dr. Stefan Frank …

„Hallo Karolina“, begrüßte Annika Sabirski ihre neue Mitarbeiterin, die bereits vor der großen Eisentür auf sie wartete. „Bist du schon lange hier?“

„Nein, erst seit fünf Minuten.“

Aufgeregt fingerte Annika den Schlüssel aus ihrer Handtasche und öffnete das schwergängige Tor, das laut quietschte. Nach wochenlangem Suchen hatte sie endlich den geeigneten Ort gefunden, um ihren Traum von einem eigenen Restaurant Wirklichkeit werden zu lassen. Gestern war der Kaufvertrag unterschrieben worden; die ehemalige Schreinerwerkstatt in der Nähe der Münchner Innenstadt gehörte nun Annika.

Fast ehrfürchtig betraten die beiden Frauen die fast leere Halle.

„Puh, hier ist aber noch viel zu tun“, stellte Karolina nach einem skeptischen Blick auf zerbrochene Fensterscheiben und löchrige Wände fest.

„Die Werkstatt ist perfekt“, schwärmte Annika begeistert. Ihre Wangen waren vor Erregung gerötet, und ihre blauen Augen blitzten. „Hier drüben bauen wir unsere kleine Bühne für die Shows und die Karaoke-Abende auf. Dorthin kommt der Tresen, und da hinten lasse ich eine Wand für die Küche einziehen – natürlich aus Glas, damit man den Köchen bei der Arbeit zusehen kann.“

Sie kicherte.

„Deine Aufgabe ist es also, Köche zu finden, die gut aussehen. – Vor die Küchenfront stellen wir Palmen, und hier kommt unser Herzstück hin: die Rampe für die fliegenden Hühner“, fuhr sie voller Enthusiasmus fort.

Während sie sprach, lief die junge Frau von einer Ecke der großen Halle zur anderen und gestikulierte wild. Vor ihrem inneren Auge hatte das Restaurant bereits seine endgültige Gestalt angenommen.

„Und da, in der Mitte, lassen wir Platz für das Tuk-Tuk.“

„Platz für was?“, fragte Karolina.

„Na, für das Tuk-Tuk, das ich bestellt habe. Das sind so kleine motorisierte Gefährte auf drei Rädern, die in Thailand als wendige Taxis eingesetzt werden. Und hier, gleich neben dem Eingang, stehen dann niedrige Ledersofas mit kleinen Tischchen davor. Unsere Lounge.“

„Das wird aber Monate dauern, bis das alles fertig ist“, gab Karolina vorsichtig zu bedenken.

„Zwei, höchstens drei Monate, länger sollte das nicht dauern. Heute Nachmittag kommen Architekt und Innenausstatter, dann werden wir sehen, ob das realistisch ist. Ich möchte schon bald mit der Werbung beginnen. Bis wir eröffnen, soll ganz München über uns reden.“

„Ich bin mir sicher, dass viel über dich und dein Restaurant berichtet werden wird“, meinte Karolina überzeugt.

„Ich habe mich schon mit der Presse in Verbindung gesetzt.“ Annika schaute auf ihre Uhr. „In einer Stunde kommt ein Reporter vom Münchner Montagsblatt. Und morgen Mittag habe ich einen Termin mit einem Journalisten vom Südwest-Kurier.“

„Südwest-Kurier? Wow, das die daran Interesse haben! Na ja, wenn eine Millionärin ein Restaurant eröffnet, dann steht die Presse eben Schlange“, sagte Karolina grinsend.

„Ich hoffe, die Journalisten interessieren sich weniger für mich und mehr für mein Konzept.“

„Bei dem außergewöhnlichen Konzept wird wohl beides von Interesse sein.“

„Jetzt wollen wir aber erst einmal auf unser Baby anstoßen“, sagte Annika fröhlich. „Im Auto habe ich Gläser und eine Kühltasche mit Champagner. Ich bin sofort zurück.“

Als Annika die heruntergekommene Werkstatt verlassen hatte, krempelte Karolina die Ärmel hoch und zog aus einer Ecke einen wackeligen Klapptisch und zwei Hocker hervor. Sie blies den Staub von den Möbeln und wischte mit einem Taschentuch darüber, dann stellte sie Tisch und Hocker mitten in die Werkstatt.

„Et voilà“, rief sie, als Annika mit einer bunten Kühltasche wieder hereinkam, und deutete mit großer Geste auf die improvisierte Sitzgelegenheit.

„Zum stilvollen Trinken gehört auch eine weiße Tischdecke“, befand Annika und breitete eine Leinendecke, die sie aus ihrer Umhängetasche gezogen hatte, über das wacklige Tischchen.

Dann holte sie einen Flaschenkühler aus den Tiefen ihrer Tasche, außerdem eine weiße Serviette für die Flasche, eine Kerze und eine Packung Rauchmandeln, die sie in eine kleine silberne Schale schüttete, die sie ebenfalls mitgebracht hatte.

Mit einem lauten Knall, der von der leeren Halle mehrfach zurückgeworfen wurde, ploppte der Korken aus der Champagnerflasche.

„Auf unser Restaurant und auf eine gute Zusammenarbeit“, prostete Annika ihrer Mitarbeiterin zu. „Ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe. Ich bin sicher, wir beide sind ein gutes Team. Darauf müssen wir noch einmal anstoßen!“

Annika Sabirski war erst vor wenigen Wochen nach München gezogen. Mit Vollendung ihres sechsundzwanzigsten Lebensjahres konnte sie über ein Millionenvermögen verfügen, das bis dahin treuhänderisch verwaltet worden war. Und nun war Annika dabei, sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen: ein eigenes Restaurant mit thailändischer Küche.

Da sie selbst keine gastronomische Ausbildung abgeschlossen hatte, hatte sie in München Ausschau nach einer kompetenten Mitarbeiterin gehalten, die sie in Karolina Wollweber gefunden hatte. Mit ihren noch nicht einmal dreißig Jahren hatte Karolina bereits viel Erfahrung in verschiedenen Hotels und Restaurants gesammelt. Außerdem war Karolina genauso begeistert von Annikas Konzept wie sie selbst.

„Das wird super, Karolina. Ich spüre das ganz deutlich. Ich kann schon die lachenden Gäste hören. Ich fühle die atemlose Stille, wenn wieder ein gebratenes Huhn vom Katapult fliegt, um mit dem Helm aufgefangen zu werden“, beschrieb Annika ihre Vision.

„Nun ja, bis dahin sehe ich allerdings noch viel, viel Arbeit“, versuchte Karolina, ihre Chefin auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

„Das schaffen wir schon. Zum Glück habe ich genug Geld, damit geht vieles leichter.“

„Wohl wahr“, bestätigte Karolina. „Ich habe übrigens schon eine Stellenanzeige entworfen für unser Personal. Sollen wir die zusammen durchsprechen?“

„Dafür habe ich dich eingestellt. Damit möchte ich nichts zu tun haben. Ich vertraue da ganz auf deine fachliche Kompetenz. Du wirst schon die richtigen Leute finden.“

„In Ordnung. Ich habe schon mit Wong Kah gesprochen, er hat sich bis nächste Woche Bedenkzeit ausgebeten. Aber ich glaube, er wird unser neuer Koch“, sagte Karolina nicht ohne Stolz.

„Das ist ja super! Siehst du, das Konzept überzeugt. Wenn selbst ein Spitzenkoch wie Wong bereit ist, das Nam-Plah für uns zu verlassen …“

„Wollen wir hoffen, dass er zusagt. Im Moment gibt es in ganz München keinen besseren thailändischen Koch. Was mir ein bisschen Sorgen macht, ist die Suche nach den Einrad-Fahrern, die die Hühner auffangen. Ich glaube, da muss ich eher unter Sportstudenten suchen als unter Restaurantfachleuten.“

„Wozu brauchen Sie den Einrad-Fahrer in einem Restaurant?“, fragte eine lachende Stimme von der Tür her. „Entschuldigung, dass ich so hereinplatze, aber draußen habe ich keine Klingel gefunden. Ich bin Hansi Fleischhauer vom Münchner Montagsblatt.“

„Hallo Herr Fleischhauer. Ich bin Annika Sabirski, und das ist meine Mitarbeiterin Karolina Wollweber. Schön, dass Sie gekommen sind.“

Die drei gaben sich die Hände.

„Ich glaube, ich werde bei dem Interview nicht gebraucht, oder?“, erkundigte sich Karolina und fügte erklärend hinzu: „Ich habe noch so viel auf dem Zettel!“

„Du musst nicht bleiben, obwohl du bestimmt einiges ergänzen könntest“, sagte Annika.

Als Karolina gegangen war, setzte sich Annika mit dem Journalisten an den kleinen Tisch und bot auch ihm ein Glas Champagner an, das er dankend annahm.

„Wir können schon mal anfangen. Gleich müsste auch unser Fotograf kommen, aber bei dem Interview muss er ja nicht dabei sein.“

„Oh, ich wusste gar nicht, dass Sie mit einem Fotografen kommen. Hier gibt es doch noch gar nichts zu fotografieren.“ Annika sah sich in dem leeren Raum um und zuckte mit den Schultern. „Da wird Ihr Fotograf enttäuscht sein.“

„Frau Sabirski, unsere Leser wollen Sie sehen, sie wollen Ihre Geschichte hören. Eine schöne, junge Millionärin, die Neu-Münchnerin ist. Das interessiert.“

„Ich habe gedacht, dass Sie über mein Restaurant berichten wollen“, sagte Annika leicht verärgert. „Wissen Sie, ich bin keine Paris Hilton, die sich gern in der Öffentlichkeit präsentiert.“

„Keine Sorge, Frau Sabirski, natürlich werde ich auch etwas zu Ihrem Restaurant schreiben. Aber Sie sind eben ein neuer Promi in München, darüber wollen die Leute etwas erfahren. Außerdem gäbe es ja ohne Sie dieses Projekt auch gar nicht, oder?“ Hansi Fleischhauer legte ein Aufnahmegerät auf den Tisch und stellte ein kleines Mikrofon auf. „Sie haben das Konzept für Ihr Restaurant selbst entwickelt, nicht wahr?“

„Ja, das stimmt. Ich habe drei Monate in Thailand verbracht und bin seitdem der thailändischen Küche verfallen. Dort bin ich auch auf die Idee gekommen, das wunderbare Essen mit Shows und Showeinlagen zu kombinieren. Ein Abend bei uns wird ein Event für alle Sinne.“

„Haben Sie denn schon einen Namen für Ihr Restaurant?“

„Ja, es wird arooi maak heißen, das ist thailändisch und bedeutet übersetzt sehr lecker.“

„Als ich hereinkam, habe ich aufgeschnappt, dass Sie nach Einrad-Fahrern suchen. Was hat es damit auf sich?“

„In einem meiner Lieblingsrestaurants in Bangkok werden gebratene Hühnchen serviert. Aber bis die Hühnchen auf den Tellern landen, gibt es eine faszinierende Show. Mit einem Katapult werden die Hühner in den Raum geschleudert und von Kellnern, die auf einem Einrad fahren, aufgefangen. Die Kellner haben in jeder Hand eine Art Spieß und tragen einen Helm auf dem Kopf, auch mit Spieß – so ähnlich wie eine Pickelhaube. Sie fangen die fliegenden Hühner mit den Spießen auf und legen sie dann auf einen Teller.“

„Und das klappt?“ Hansi Fleischhauer schaute ungläubig. „Landen nicht die meisten Hühnchen auf dem Fußboden?“

„Natürlich passiert das auch mal, aber sehr, sehr selten. Diese Einrad-Kellner sind echte Könner.“

„Dann kann ich Ihnen jetzt schon sagen, dass Sie den ersten Gast sicher haben. Das muss ich mir unbedingt ansehen!“ Der Journalist lachte. „Und meine Kinder bringe ich auch mit – aber nur, wenn sie versprechen, dass sie das zu Hause nicht nachmachen.“

Annika musste grinsen. Sie dachte daran, wie sie selbst einmal vergeblich versucht hatte, ein von Karolina geworfenes Hühnchen aufzuspießen. Und das ganz ohne Einrad.

„Wie man hört, sind Sie nach Grünwald gezogen. Warum wohnt eine junge, attraktive Frau wie Sie nicht in einem der angesagten Münchner Szeneviertel?“

„Ich bin keine Partymaus. Ich habe es gern ruhig. Außerdem werde ich die meisten Abende in meinem Restaurant verbringen. Das reicht mir an Action.“

„Dann war Grünwald eine gute Entscheidung, dort ist es ruhig und beschaulich. Und wenn Sie mal einen guten Arzt brauchen, dann haben Sie den auch gleich vor der Tür. Ist Ihnen Dr. Stefan Frank schon begegnet?“

„Begegnet noch nicht, aber Sie sind nicht der Erste, der von ihm schwärmt“, sagte Annika lächelnd. „Das muss ja ein ganz außergewöhnlicher Arzt sein!“

„Ich habe vor Kurzem eine Reportage über ihn und seine Praxis gemacht. Er ist ein toller Mensch und ein hervorragender Mediziner. Wenn ich mal wieder einen Arzt brauche, dann werde ich auf jeden Fall zu ihm gehen.“

„Ich will hoffen, dass ich in absehbarer Zeit nicht seine Praxis aufsuchen muss. Obwohl, nachdem ich so viel von ihm gehört habe, würde ich ihn doch gern kennenlernen. Vielleicht sollte ich ihn zu meiner Restauranteröffnung einladen. Was meinen Sie? Wird er kommen?“

„Das kann ich nicht einschätzen.“ Der Journalist zuckte mit den Schultern. „Ich habe nur mitbekommen, dass er wahnsinnig viel arbeitet. Neben seinem normalen Praxisbetrieb hat er auch noch Belegbetten in der Waldner-Klinik … Nun aber wieder zu Ihnen. Wie steht es denn eigentlich mit der Liebe? Wenn ich den Recherchen der Konkurrenz glauben darf, sind Sie noch zu haben, oder?“

„Mein Privatleben möchte ich nicht in die Öffentlichkeit gezerrt wissen. Dazu werde ich keine Fragen beantworten.“

„Aber einen klitzekleinen Hinweis könnten Sie mir vielleicht doch geben?“

„Nein.“ Annika schüttelte ärgerlich mit dem Kopf. „Aber ich kann Ihnen gerne die Pläne für das Restaurant zeigen und Ihnen mein Konzept im Detail erläutern.“

Annika holte einen Ordner mit Plänen und Zeichnungen aus ihrer Umhängetasche und erklärte dem Reporter, wie es in drei Monaten hier aussehen würde.

Ein lautes Klopfen an der Tür ließ die beiden aufblicken.

„Das wird Franz sein, Franz Gerber, unser Fotograf“, sagte der Journalist und stand auf, um die Tür zu öffnen.

„Toller Raum“, lobte Franz, nachdem er sich umgesehen und seine Kamera aus der Tasche geholt hatte. „Eine schöne Frau in einer Abbruch-Halle. Ein wunderbarer Kontrast für meine Bilder. Für das erste Foto stellen Sie sich bitte mitten in den Raum.“

„Einfach so? Soll ich nicht etwas in die Hand nehmen? Vielleicht die Zeichnung vom Restaurant, wie es mal wird?“, schlug Annika vor.

„Nein, ich will nur Sie, ganz pur. Vertrauen Sie mir. Ich weiß, was ich tue“, antwortete der Fotograf und schob Annika an die Stelle, die er ausgesucht hatte.

Über eine Stunde dauerte die Fotosession. Annika wurde von Franz Gerber an die verschiedensten Punkte in der alten Werkstatt dirigiert. Sie musste sich drehen, lachen, ernst oder nachdenklich schauen, ihre langen blonden Haare mal nach hinten werfen und mal ins Gesicht fallen lassen.

Nach kurzer Zeit fand sie Gefallen daran, fotografiert zu werden. Ihre anfängliche Gehemmtheit schwand, und von dem Mann hinter der Kamera bekam sie anerkennende Grunzlaute zu hören.

„Vielen Dank. Ich habe jetzt genug Material im Kasten.“ Franz klopfte auf seine Kamera. „Sie sind sehr fotogen. Falls das mit dem Restaurant nicht klappt, sollten Sie mal über eine Modelkarriere nachdenken …“, ergänzte er anerkennend, nachdem er sich die Bilder auf seiner Digitalkamera angesehen hatte.

***

„Herzlich willkommen“, begrüßte Ulrich Waldner seine beiden Gäste. „Sprecht ihr überhaupt noch mit mir, jetzt, wo ihr ganz in der Nähe einer jungen Millionärin wohnt?“

Der Klinikchef grinste über das ganze Gesicht und schlug seinem Freund Dr. Stefan Frank kumpelhaft auf die Schulter.

„Du meinst diese Annika Sabirski, über die jetzt ständig was in der Zeitung steht?“, fragte die Augenärztin Alexandra Schubert.

Dr. Ulrich Waldner nickte.

„Ach, Ulrich, sie ist nicht die erste und bestimmt auch nicht die letzte Millionärin, die es nach Grünwald zieht. Es ist einfach so unschlagbar schön bei uns. Da könnt ihr mit eurer ach so bescheidenen Penthaus-Wohnung mit Blick auf den Englischen Garten nicht gegen anstinken“, scherzte Stefan Frank.

„Ich weiß auch nicht, was in meinen Mann gefahren ist“, mischte sich Ruth Waldner lachend ein. „Irgendwie fasziniert ihn diese Millionärin. Er liest mir sogar aus der Klatschpresse vor, wenn er einen Artikel über sie entdeckt.“

„Na ja, es ist doch auch eine interessante Geschichte. Aber kommt doch erst mal rein“, sagte Ulrich Waldner.

Die vier Ärzte setzten sich an den Esszimmertisch, auf dem schon die Spielkarten für den gemütlichen Doppelkopfabend lagen.

„Was ist denn eigentlich so interessant an der Frau?“, fragte Alexandra, die sich nicht so besonders für die Promiszene in München und Umgebung interessierte. „Es gibt doch viele reiche Menschen.“

„Es gibt viele, die Geld haben, aber nur wenige sind so attraktiv“, erklärte Ulrich Waldner. „Frau Sabirskis Großvater hat ihr und ihrem Bruder ein riesiges Vermögen hinterlassen, aber den eigenen Sohn hat der alte Herr enterbt. Die Enkel waren beide noch nicht einmal zehn Jahre alt, als der Großvater starb.“

Alexandra schaute ihn erwartungsvoll an, bisher fand sie die Geschichte noch nicht so besonders faszinierend.

„Als Treuhänder für das Vermögen wurde nicht etwa der Vater der Kinder eingesetzt, sondern ein Anwalt.

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