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Dr. Stefan Frank - Folge 2234

Osterfest mit Schrecken

Als die hübsche Kathi ihre Liebe beinah mit dem Leben bezahlt hätte

Verzaubert betrachtet Jannis die hübsche junge Frau, die auf dem Nachbargrundstück mit einer Freundin im Garten herumalbert. Wie schön Kathi ist! Ihre dunklen Locken glänzen im Sonnenschein, und ihr glockenhelles Lachen trifft ihn mitten ins Herz.

Doch nur wenige Wochen später muss Jannis zu seinem Erschrecken feststellen, dass sich die Frau, an die er Tag und Nacht denkt, komplett verändert hat. Kathi ist dürr, fast schon mager, und die dunkle Lockenpracht hat sich in blondes Spaghetti-Haar verwandelt. Und all das für ihren neuen Freund, den arroganten Modefotografen Xaver! Nur weil er auf klapprige Blondinen steht, verkneift sich Kathi jeden Genuss. Aber das kann doch nicht gesund sein, denkt Jannis, und tatsächlich: Eines Tages findet er Kathi bewusstlos in ihrem Garten …

„Wollen wir noch ins Gartencenter?“, fragte Kathi Führmann. „Wir brauchen doch bestimmt einen vernünftigen Spaten.“

„Meinst du nicht, wir sollten erst einmal die Sachen im Schuppen durchsehen? Da herrscht ein solches Durcheinander, es gibt bestimmt irgendwo einen Spaten“, antwortete ihre Freundin Patricia Weigers.

„Wahrscheinlich hast du recht. Es wäre nur schade, wenn wir heute nicht anfangen könnten, den Garten umzugraben“, erwiderte Kathi.

„Wenn wir nichts finden, dann leihen wir uns eben einen von den Nachbarn. Angeblich helfen sich in einer Schrebergartenkolonie doch alle. Das hat Herr Glober ja mehr als einmal betont.“ Kathi lächelte, als sie daran dachte, wie sie vor drei Tagen den Pachtvertrag für ihren Kleingarten unterschrieben hatten.

Herr Glober – ein freundlicher älterer Herr, der seit Jahren dem Kleingärtnerverein vorstand – hatte so begeistert von seinen „Schrebern“ gesprochen, dass die beiden jungen Frauen sicher waren, auch ohne große Gartenkenntnisse zurechtzukommen.

„Ich bin so aufgeregt“, sagte Kathi, und ihre braunen Augen strahlten vor Vorfreude. „Ich hatte noch nie einen Garten. Wir machen uns das so richtig hübsch, nicht wahr?“

„Du siehst ja auch schon wie eine richtige Schrebergärtnerin aus“, bemerkte Patricia ein wenig spöttisch.

Kathi trug eine alte Schlabberhose, in die sie ein viel zu großes blau-rot-kariertes Holzfällerhemd gestopft hatte, und ihre dunklen Locken verschwanden bis auf ein paar vorwitzige Strähnen unter einem großen Strohhut. Noch trug sie Turnschuhe, aber die Tüte mit den Gummistiefeln stand schon neben der Tür.

„Na ja, man tut, was man kann“, gab Kathi lachend zurück.

„Ich ziehe mich erst im Garten um“, sagte Patricia und deutete auf ihren Rucksack. „Können wir jetzt los?“

Die beiden Freundinnen packten ihre Sachen in Kathis kleines Auto und machten sich in freudiger Erwartung auf den Weg zu ihrem neuen Schrebergarten, der am Stadtrand von München lag. Bisher waren sie erst zweimal abends nach der Arbeit dort gewesen. Doch da es Ende März noch früh dunkel wurde und der Strom noch nicht wieder angemeldet war, hatten sie in Garten und Laube kaum etwas erkennen können.

„Parzelle 12“, sagte Kathi. „Wir sind da.“

Sie holte den großen Schlüssel aus der Hosentasche und öffnete das Schloss der Laube. Quietschend öffnete sich die Tür.

„Gute Güte!“, stöhnte Patricia. „Im Hellen sieht man erst richtig, dass auch hier drin viel gemacht werden muss. Wie lange hat Frau Bumiller den Garten eigentlich nicht mehr genutzt?“

„Sie ist schon die letzten drei Jahre kaum noch hier gewesen“, antwortete Kathi.

Ihre Nachbarin, die alte Frau Bumiller, konnte aus gesundheitlichen Gründen ihren geliebten Kleingarten nicht mehr bewirtschaften. Sie hatte Kathi gefragt, ob sie ihn nicht übernehmen wolle, und Kathi hatte begeistert zugestimmt. Einen Garten zu haben war schon seit Langem ihr Traum.

Durch die Fürsprache von Frau Bumiller hatte Kathi die Warteliste umgehen können und sofort den Zuschlag bekommen. Außerdem hatte die Vorpächterin ihr noch alle Gartengeräte und die Möbel in der Laube überlassen.

Kathi sah sich in der kleinen Hütte um. An der einen Wand stand eine altmodische Eckbank und davor ein wackeliger Tisch, auf dem eine – früher wohl mal weiße – Wachstuchdecke lag. Ein Herd, ein antiker Kühlschrank und eine Kiefernholzanrichte befanden sich an der gegenüberliegenden Seite. Mitten im Raum stand ein Sofa, das mit einer ausgeblichenen Tagesdecke geschützt war. In einer Ecke sah Kathi einen Stapel mit Gartenstühlen und Auflagen sowie einen kleinen Klapptisch.

„Ist aber alles da, was wir brauchen“, stellte sie erfreut fest. „Wir müssen nur mal richtig saubermachen. Die meiste Zeit sind wir doch sowieso draußen.“

„Womit fangen wir an?“, fragte Patricia, der es in den Fingern juckte, endlich etwas zu tun.

„Du fängst damit an, dich umzuziehen, und dann gehen wir in den Garten, schlage ich vor. Heute ist so schönes Wetter, das sollten wir nutzen, um draußen zu arbeiten, oder?“

Patricia nickte und holte die Arbeitskleidung aus ihrem Rucksack.

„Probier doch mal, ob der Strom wieder da ist“, bat Patricia.

Nach einigem Suchen fand Kathi den Lichtschalter, und befriedigt stellten die Freundinnen fest, dass die mit buntem Stoff bezogene Lampe über dem Tisch leuchtete.

„Meine Güte“, sagte Kathi. „Die Lampe gehört in ein Museum.“

„Ach, ich weiß nicht. Ich finde, sie passt ganz gut in eine Laube.“

In der einen Ecke des kleinen verwilderten Gartens stand ein winziger Schuppen, in dem die Geräte untergebracht waren.

„Wir holen erst einmal alles raus, damit wir einen Überblick haben, was es hier so gibt“, schlug Kathi vor.

„Hier ist ein Spaten!“, triumphierte Patricia einige Minuten später. „Ich habe es doch gewusst!“

„Prima! Aber bei vielen Sachen weiß ich gar nicht, wozu man die braucht“, gestand Kathi.

„Ach, das finden wir sicher noch raus“, beruhigte sie Patricia. „Gärtnern ist doch keine Geheimwissenschaft.“

„Stimmt! Lass uns eine Runde drehen und sehen, was wir als Erstes machen müssen. Auf jeden Fall muss das ganze Unkraut raus!“

Doch das war leichter gesagt als getan. Die beiden Frauen gingen durch den Garten und begutachteten die Sträucher und das wilde Grün, das in den Jahren ohne Pflege den Garten erobert hatte. Aber was davon war Unkraut?

Das Stückchen verwilderter Wiese vor der Laube war fast kniehoch.

„Im Schuppen war doch so ein kleiner Handmäher“, erinnerte sich Kathi. „Damit mache ich mich gleich an den Rasen.“

„Schau mal, der Busch da hat schon Blätter. Was das wohl ist?“, fragte Patricia und deutete auf einen weit ausladenden Strauch.

„Ich habe keinen Schimmer. Vielleicht was Essbares?“, hoffte Kathi.

„Und dieser kleine Baum da drüben? Das könnte doch ein Apfelbaum sein, oder?“

Kathi besah sich den Baum, an dem die ersten Knospen zu sehen waren.

„Kann sein“, sagte sie. „Wenn die Blätter rauskommen, kann ich in meinem schlauen Buch nachschlagen.“

„Puh“, stöhnte Patricia und sah sich achselzuckend um. „Wer soll sich denn da auskennen? Ich habe auch nicht die geringste Ahnung, was von dem Grünzeug Unkraut ist.“

„Das ist Löwenzahn. Den kenne ich“, sagte Kathi und zeigte auf einige Blattrosetten.

„Okay, damit fangen wir an. Der muss raus.“

„Ich habe neulich ein Rezept für Löwenzahnsalat gefunden. Wollen wir den nicht lieben stehen lassen?“

Unschlüssig zuckte Patricia mit den Schultern und bückte sich.

„Sieht nicht besonders lecker aus“, sagte sie und zupfte an dem Löwenzahn.

Die beiden waren so vertieft in die Begutachtung des Gartens, dass sie nicht bemerkten, dass sie schon eine Zeitlang von der Nachbarparzelle aus beobachtet wurden. Amüsiert hatte Jannis Häfen das Gespräch der Freundinnen verfolgt.

Über sein sympathisches Gesicht huschte ein Lächeln. Seine neuen Nachbarinnen hatten wirklich nicht viel Ahnung von Pflanzen!

Jannis räusperte sich, denn langsam fühlte er sich etwas unwohl in seiner Rolle als heimlicher Beobachter.

„Servus“, grüßte er. „Ich nehme an, Sie sind meine neuen Nachbarn? Ich bin Jannis Häfen. Herzlichen willkommen!“

Kathi und Patricia stellten sich vor, und man reichte sich über den Zaun hinweg die Hände.

„Kommen Sie doch zu uns herüber“, forderte Kathi ihn auf. „Wir haben Kaffee und Kuchen dabei.“

„Gern“, antwortete Jannis. „Ach, übrigens, die erste Kolonieregel lautet: Wir duzen uns hier alle. Und ist es für euch nicht bequemer, wenn ihr zu mir kommt? Ich habe schon Tisch und Stühle draußen. Ihr seid doch gerade erst angekommen.“

„Gute Idee“, sagte Kathi. „Wir holen nur schnell die Sachen.“

„Na, da schau mal einer an“, sagte Patricia, als sie in der Laube waren, um das Blech mit Butterkuchen zu holen. „Hier sind doch nicht nur missmutige alte Knacker. Hast du gesehen, was dieser Jannis für strahlende Augen hat? Und wie der einen anschaut! Da wird mir ganz anders …“

„Der sieht wirklich gut aus“, pflichtete Kathi ihr bei. „Außerdem scheint er nett zu sein.“

„Das überprüfen wir jetzt! Bist du so weit?“, fragte Patricia.

Die Freundinnen machten sich auf den kurzen Weg zu Jannis.

„Bei dir blüht ja schon richtig viel“, staunte Kathi und sah sich um. „Sieht toll aus!“

Jannis lächelte und freute sich über die Anerkennung.

„Was sind denn das alles für Blumen?“, wollte Kathi wissen. „Können wir die bei uns auch pflanzen?“

„Für die meisten ist es in diesem Jahr schon zu spät. Was ihr hier seht, sind die Frühblüher. Die Pracht ist leider schon bald vorbei.“

„Wie heißt die Blume da drüben mit den hängenden weißen Blüten?“

„Märzenbecher“, antwortete Jannis. „Und daneben, die violetten, das sind Märzveilchen. Die kleinen weißen kennt ihr bestimmt, das sind die letzten Schneeglöckchen in diesem Jahr. Die gelben mit der trichterartigen Blüte sind Narzissen, und die gelben daneben, die eher eine dreieckige Blüte haben, das ist Winteriris.“

„Du kennst dich ja richtig gut aus“, staunte Patricia.

„Ich bin Biologielehrer. Da sollte man schon ein bisschen Ahnung von Pflanzen haben.“

„Dann kannst du uns ja bestimmt ein paar Tipps geben. Wir sind eher Gartenneulinge“, gestand Kathi.

„Das habe ich mir schon gedacht, als ich euch vorhin reden gehört habe.“ Jannis lachte. „Keine Angst, ich helfe euch gern. Aber jetzt wollen wir erst einmal Kaffee trinken, oder?“

Die drei gingen zu dem kleinen Gartentisch, den Jannis bereits mit Tellern und Bechern gedeckt hatte.

Kaum hatten sie sich gesetzt, klingelte Patricias Handy.

„Oje, meine Schwester“, sagte sie nach einem Blick auf das Display. „Sie hat Liebeskummer, das kann dauern. Bitte entschuldigt mich.“

Patricia nahm das Gespräch an und wanderte dann mit dem Telefon am Ohr durch die Gartenkolonie.

Während des Kaffeetrinkens fragte Kathi Jannis über die anderen Nachbarn aus.

„Den Garten auf der anderen Seite neben euch gehört Herrn Grandler“, sagte Jannis und lachte. „Der heißt zwar Grandler, ist aber richtig nett. Der nächste Garten“, er deutete nach links, „gehört Frau Dr. Körner, einer Ärztin aus der Waldner-Klinik. Sie ist allerdings für ein halbes Jahr nicht da. Ihr Garten wird in diesem Sommer von Dr. Stefan Frank und seiner Freundin Alexandra genutzt. Ein ganz nettes Paar, ich habe die beiden letzte Woche kennengelernt.“

Aus Jannis’ Erzählungen entnahm Kathi, dass Herr Glober nicht übertrieben hatte. Offenbar waren tatsächlich fast alle Schrebergärtner nett und hilfsbereit.

„Ich glaube, ich gehe jetzt mal rüber, den Rasen mähen“, beschloss Kathi. „Wir haben ja noch einiges zu tun, bis wir den Garten auf Vordermann gebracht haben.“

„Ich habe vorhin gehört, dass du den Rasen mit dem Handmäher schneiden willst“, sagte Jannis und sah Kathi lächelnd an. „Das wird nicht funktionieren.“

„Ist der kaputt?“

„Nein, wahrscheinlich nicht. Aber der Rasen ist so hoch, dass du mit dem Mäher nichts ausrichten kannst. Den ersten Schnitt solltest du mit einer Sense machen. Habt ihr eine?“

„Im Schuppen war zumindest nichts, was ich als Sense bezeichnen würde“, sagte Kathi achselzuckend.

„Kein Problem, dann leihe ich dir meine. Die ist sogar frisch geschärft.“

Jannis stand auf und kam kurz darauf mit einer großen Sense zurück, deren Schneide in der Frühlingssonne blitzte.

Kathi beäugte misstrauisch das vorsintflutlich aussehende Gerät.

„Ich weiß gar nicht, wie man damit umgeht“, gestand sie.

„Ich komme mit rüber und zeige es dir. Du wirst es schnell lernen.“

Die beiden gingen in den Nachbargarten.

„Der Strauch dort, das sind übrigens rote Johannisbeeren, und der Baum ist ein Kirschbaum“, erklärte er.

„Ich glaube, ich habe noch viel zu lernen“, seufzte Kathi.

„Jetzt lernst du erst einmal sensen. Pass auf! Du stellst deine Füße ein bisschen auseiander, damit du einen festen Stand hast, dann fasst du mit der rechten Hand hier und mit der linken Hand hier an.“

Jannis gab Kathi die Sense und legte ganz behutsam ihre Hände an die richtige Stelle. Dabei kam er ihr so nahe, dass sein Gesicht ihr Haar berührte. Wie gut sie roch!

„So, und jetzt führst du mit einer Drehbewegung die Sense dicht über den Boden“, erklärte Jannis, plötzlich etwas verlegen.

Kathi versuchte es. Die Spitze der Schneide bohrte sich tief in den Boden.

„So wohl eher nicht“, lachte sie, befreite die Sense und versuchte es erneut.

Bei nächsten Mal klappte es schon besser, und nach drei, vier Schwüngen hatte sie den Bogen raus. Konzentriert arbeitete sie sich durch das dichte Gras.

„Siehst du, ich wusste doch, dass du schnell lernst“, sagte Jannis anerkennend.

Er lächelte. Kathi hatte ihre Zunge zwischen die Zähne genommen, und ihre Wangen waren von der Anstrengung gerötet.

Wie hübsch sie ist, meine neue Nachbarin, dachte er. Und was für eine süße Stupsnase sie hat …

***

„Hey, Xaver, Sabrina ist jetzt da. Sie zieht sich gerade um und wird geschminkt, in zwanzig Minuten können wir starten“, sagte Carlotta Berger, die Assistentin des Modefotografen Xaver Fischer.

„Komme gleich. Du kannst ja schon mal alles vorbereiten.“ Xaver blickte nur kurz auf und wandte sich dann wieder seinem Computer zu.

Vor einigen Wochen hatte er sich bei der Internet-Partnerbörse Finde mich angemeldet, und seitdem sah er jeden Morgen als Erstes die neuen Angebote durch, die ihm von der Agentur geschickt wurden. Obwohl er ganz genau beschrieben hatte, wie er sich seine Partnerin vorstellte, war bisher leider kein Angebot dabei gewesen, das ihn wirklich interessierte.

Endlich, dachte er, als er ein weiteres Profil öffnete.

„Ich bin Kathi, siebenundzwanzig Jahre alt, ein Meter und dreiundsiebzig groß und schlank“, las er halblaut. „Ich möchte gern einen aufregenden und sensiblen Mann kennenlernen, mit dem ich alle die Dinge unternehmen kann, die Spaß machen. Meine Hobbys sind: Tanzen, Reisen, Gärtnern, Musik und …“

Xaver übersprang die weitere Vorstellung. Das war doch immer nur das übliche Blabla und interessierte ihn nicht weiter, aber das Foto von Kathi faszinierte ihn. Wenn er sich statt der dunklen Locken glatte blonde Haar vorstellte und die braunen Augen als blaue, dann war Kathi genau das, was er gesucht hatte.

Xaver rief die weiteren Fotos auf, die Kathi für ihr Profil ins Internet gestellt hatte.

Sie war perfekt – na ja, fast. Diese leichte Stupsnase passte zwar gut in ihr hübsches ebenmäßiges Gesicht, aber ihm gefiel sie nicht.

Dennoch schrieb Xaver schnell eine E-Mail an Kathi, er musste sie unbedingt treffen.

„Hallo Kathi, deine Fotos und dein Profil haben mich mitten ins Herz getroffen“, las er sich den Text anschließend noch einmal vor. „Ich habe das Gefühl, dich schon lange zu kennen, so vertraut scheint mir dein Gesicht, so gleich sind unsere Interessen. Ich bin als Modefotograf viel in der Welt unterwegs. Mein Leben ist recht aufregend, aber auch sehr einsam. Ich sehne mich nach einem Menschen, der hinter die Fassade sieht, mich versteht und so nimmt, wie ich bin. Als ich dein Bild sah, wusste ich gleich, dass du dieser Mensch sein könntest. Melde dich bitte!“

Xaver war mit seinem Text zufrieden. Gut, es war vielleicht ein bisschen dick aufgetragen für die erste Kontaktaufnahme, aber eigentlich war er sich sicher, dass er den Ton getroffen hatte, auf den die meisten Frauen ansprangen. Er lächelte und schickte die Mail ab.

„Kommst du, Xaver?“, rief Carlotta durch die Tür, die einen Spaltbreit offen stand.

„Bin unterwegs“, antwortete er und machte sich auf den Weg in das kleine Fotostudio. Auf einem Liegestuhl, unter dem Sand ausgeschüttet war, saß eine schlanke, braungebrannte Frau in einem knappen Bikini und schaute gelangweilt Carlotta zu, die dabei war, die Reflektorschirme auszurichten.

„Servus, Sabrina, gut schaust du aus“,

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