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Dr. Stefan Frank - Folge 2229

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Du schaffst das, Aurelia!
  4. Vorschau

Du schaffst das, Aurelia!

Eine schöne Patientin und die schwerste Prüfung ihres Lebens

Wenn die schöne Schwesternschülerin Aurelia an ihre bevorstehende Abschlussklausur denkt, wird ihr angst und bange. Sicher wird das die schwerste Prüfung ihres Lebens! Zum Glück erwartet sie danach etwas Schönes: Sie möchte ein Jahr mit ihrem Verlobten David um die Welt reisen, bevor für sie der Ernst des Lebens beginnt. Doch dann wird Aurelia von der Katze ihres Bruders gebissen, und was wie ein kleiner Kratzer aussieht, entwickelt sich zu einer gefährlichen Blutvergiftung. Aurelia wird in die Waldner-Klinik eingeliefert und muss schnellstmöglich operiert werden. Was Aurelia nicht ahnt: Es stehen ihr noch mehr schlechte Nachrichten bevor. Schon bald wird sie erkennen müssen, dass ihre Abschlussklausur keineswegs die schwerste Prüfung ist, die das Schicksal für sie bereithält …

„Haben Sie Ihren Impfausweis mitgebracht?“, fragte Marie Luise Flanitzer, Dr. Franks Sprechstundenhilfe, die hübsche junge Patientin.

„Den habe ich leider nicht gefunden. Ich kann mich auch gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal geimpft worden bin“, antwortete Aurelia Biederstedt und strich sich etwas verlegen ihr langes dunkelblondes Haar hinter die Ohren.

„Ja, ja. Die meisten Leute achten nicht auf ihren Impfschutz“, mischte sich Martha Giesecke mit strenger Stimme ein. „Dabei ist das so wichtig. Ein kleiner Ratscher bei der Gartenarbeit … das reicht oft für eine Tetanusinfektion.“

„Das weiß ich eigentlich schon – immerhin mache ich ja eine Ausbildung zur Krankenpflegerin“, bekannte Aurelia kleinlaut. „Aber irgendwie habe ich immer wieder vergessen, meinen Impfschutz überprüfen zu lassen.“

„Na, jetzt sind Sie ja da“, meinte Marie Luise versöhnlich. „Nehmen Sie doch bitte noch einen Augenblick Platz im Wartezimmer. Dr. Frank hat noch Besuch.“

Aurelia schmunzelte kurz darüber, dass die Arzthelferin die Patienten als ‚Besuch‘ bezeichnete, dann setzte sie sich in den gemütlich eingerichteten Wartebereich und suchte in dem Stapel der Illustrierten nach einer, die sie interessierte. Ihre Wahl fiel auf ein Magazin, das auf dem Titelblatt eine Reportage über eine Weltreise ankündigte. Ob ihre Reise sie wohl auch an all diese interessanten Orte bringen würde?

Aurelia las gerade einen Artikel über eine Wanderung auf den Traumpfaden der Aborigines in Australien, als ein lautes Gespräch vor der Tür des Behandlungszimmers sie von ihrer Lektüre ablenkte. Ein großer blonder junger Mann verabschiedete sich überschwänglich von Dr. Frank.

„Vielen, vielen Dank“, sagte er. „Ich weiß gar nicht, wie ich das wiedergutmachen soll!“

„Ach, nun übertreib mal nicht, Paul, es war doch nur ein Anruf“, erwiderte Dr. Frank.

„Ja, für dich war das vielleicht nur ein Anruf, aber für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Assistenzarzt in der Waldner-Klinik, wow!“

„Noch steht das Bewerbungsgespräch aus, mein Lieber. Blamiere mich morgen bloß nicht!“

„Bestimmt nicht, Stefan, ganz bestimmt nicht“, versicherte Dr. Paul Wichern und strahlte über das ganze Gesicht.

Dr. Frank hatte für den Sohn eines Studienkollegen ein Vorstellungsgespräch in der Waldner-Klinik organisiert. Sein Freund Ulrich Waldner, der Klinikchef, hatte ihm erst vorgestern erzählt, dass die Stelle eines Anästhesisten neu zu besetzen war.

Dr. Frank freute sich, dass er dem jungen Arzt behilflich sein konnte, zumal er sicher war, dass Paul Wichern mit seinen Fähigkeiten und seinem Engagement gut ins Team passen würde.

„Also doch ein Besucher und kein Patient“, murmelte Aurelia leise und beobachtete interessiert die Szene zwischen den beiden Männern.

Paul Wichern holte seinen Mantel, den er im Wartezimmer aufgehängt hatte. Sein Blick fiel auf Aurelia, die auch ihn ansah. Beide lächelten sich freundlich und etwas verlegen an.

Was für eine hübsche Frau, dachte der junge Arzt. Ob er Stefan mal fragen sollte, wer sie war?

Er beschloss, die Sache doch selbst in die Hand zu nehmen, und machte einen Schritt auf Aurelia zu.

„Guten Tag, ich bin Paul Wichern“, stellte er sich vor.

„Servus“, erwiderte Aurelia, die nicht damit gerechnet hatte, dass der attraktive Mann sie ansprechen würde.

Ehe sie allerdings noch mehr sagen konnte, stand Martha Giesecke in der Tür.

„Frau Biederstedt, kommen Sie bitte mit“, forderte sie Aurelia auf.

„Auf Wiedersehen“, sagte Paul, aber Aurelia war schon außer Hörweite.

Schade, dachte er. Schade, dass Frau Biederstedt schon als Nächste dran war, gerne hätte er noch ein bisschen mit ihr geplaudert.

Dr. Frank hatte inzwischen wieder hinter seinem Schreibtisch Platz genommen und auf dem Computer die bisher gesammelten Daten von seiner nächsten Patientin aufgerufen.

Martha Giesecke betrat mit Aurelia das Behandlungszimmer.

„Servus, Frau Biederstedt. Sie waren ja schon mehr als ein Jahr nicht mehr bei uns, sehe ich gerade. Wo drückt denn der Schuh?“, fragte er gut gelaunt.

„Servus, Dr. Frank. Zum Glück bin ich gesund. Aber ich breche in ein paar Wochen zu einer Weltreise auf und wollte mich erkundigen, welche Impfungen Sie mir da empfehlen“, sagte Aurelia und sah ihn erwartungsvoll an.

Sie ging noch immer zu dem Arzt, der sie seit ihrer Kindheit betreute, denn obwohl sie ihre Ausbildung an der Städtischen Klinik machte, hatte sie zu den Ärzten dort nicht besonders viel Vertrauen.

„Den Impfausweis hat die Patientin nicht gefunden“, informierte Martha Giesecke ihren Chef.

„Na, das ist nicht so tragisch“, beruhigte Dr. Frank die junge Frau, die gerade zu einer Erklärung ansetzte. „Wo soll die Reise denn hingehen?“

„Wir wollen jeden Kontinent bereisen. Es steht bisher nur fest, dass wir zuerst nach Florida fliegen“, erzählte Aurelia eifrig, und lächelnd setzte sie hinzu: „um zu heiraten!“

„Herzlichen Glückwunsch, Frau Biederstedt. Das hört sich ja aufregend an. Wie lange wollen Sie denn unterwegs sein?“, erkundigte sich Dr. Stefan Frank interessiert.

„Ach, so genau wissen wir das noch nicht. Aber mindestens ein Jahr.“

„Ein ganzes Jahr auf Reisen. So viel Urlaub hätte ick auch gern, Chef“, seufzte Martha Giesecke und blickte Dr. Frank herausfordernd an.

„Martha, so lange hielten Sie es doch ohne Arbeit gar nicht aus“, stellte Dr. Frank mit einem freundlichen Lächeln fest.

„Da haben Sie wahrscheinlich recht“, bestätigte Martha grinsend.

„Ich bin ja noch in der Ausbildung“, sagte Aurelia. „In ein paar Wochen habe ich meine letzte Prüfung, und dann gönne ich mir eine Auszeit, bevor der Ernst des Lebens beginnt.“

„Das wird bestimmt ein spannendes Abenteuer“, sagte Dr. Frank. „Und wie ich sehe, nehmen Sie es ja auch mit den Vorbereitungen ernst. Welche speziellen Impfempfehlungen es für eine Weltreise gibt, das klären Sie allerdings am besten mit den Tropenmedizinern in der Waldner-Klinik, die sind auf dem neuesten Stand. Was ich machen kann, sind die Standardimpfungen, die Sie auch ohne große Reisen haben sollten.“

„Was gehört denn noch dazu außer Tetanus?“, fragte Aurelia.

„Gegen Hepatitis A und B, Diphtherie und Polio sollten Sie auf jeden Fall geimpft sein“, zählte Dr. Frank auf. „Wann sind Sie denn das letzte Mal geimpft worden?“

„Das ist bestimmt zehn Jahre her. Meine Eltern haben immer darauf geachtet, aber als dann meine Mutter so krank wurde, da …“

Dr. Frank blickte in die smaragdgrünen Augen seiner Patientin, die sich bei der Erinnerung an ihre Mutter traurig verschattet hatten. Die gleichen strahlenden Augen hatte auch ihre Mutter gehabt, die leider schon mit noch nicht einmal fünfzig den jahrelangen Kampf gegen den Krebs verloren hatte.

„Wenn Ihre letzte Impfung mehr als zehn Jahre her ist, dann machen wir sicherheitshalber für die wichtigen Dinge eine neue Grundimmunisierung. Heute können Sie bereits die erste Impfung erhalten, in zwei bis drei Wochen dann die nächste. Und in einem Jahr dann wieder eine. Dann haben Sie einen Schutz für mindestens zehn Jahre.“

„Was soll ich denn sonst noch machen? Muss ich mich gegen Malaria und so was impfen lassen?“, fragte Aurelia.

„Gegen Malaria gibt es leider noch keinen Impfstoff. Für die Reise in Malariagebiete kann man sich nur mit einer Tabletten-Prophylaxe schützen. Aber wie gesagt, ich bin kein Fachmann für Reiseimpfberatung. Dazu befragen Sie besser die Kollegen in der Waldner-Klinik.“

Aurelia nickte, und Dr. Frank wandte sich an seine Sprechstundenhilfe.

„Martha, haben wir die Impfstoffe vorrätig?“

„Ich denke schon. Ich schaue mal nach“, sagte Martha Giesecke und verließ das Behandlungszimmer.

„Sie wollen also heiraten“, sagte Dr. Frank, der etwas verwundert war, dass sich seine junge Patientin mit dreiundzwanzig Jahren schon fest binden wollte.

„Ja.“ Aurelia strahlte. „Als ich David vor zwei Monaten kennengelernt habe, da wusste ich sofort, dass er der Richtige ist.“

Dr. Stefan Frank runzelte erstaunt die Stirn. Das Paar legte ja ein beachtliches Tempo an den Tag.

„Wir hatten alles noch im Kühlschrank“, riss Martha Giesecke den Arzt aus seinen Gedanken.

„Okay. Dann kann es losgehen. Reagieren Sie auf irgendetwas allergisch?“, fragte Dr. Frank die Patientin.

„Nicht, dass ich wüsste“, antwortete Aurelia.

„Wenn Sie Rechtshänderin sind, dann machen Sie bitte Ihren linken Oberarm frei. Es kann sein, dass die Impfstelle in den nächsten Stunden etwas anschwillt, sich leicht rötet, juckt und sehr empfindlich ist. Das ist aber kein Grund zur Sorge.“

***

„Hu-hu, hier hinten“, rief Mathilda Bernsen und wedelte wild mit den Armen.

„In der hinterletzten Ecke habt ihr euch versteckt“, sagte Aurelia mit gespieltem Tadel. „Hallo Tilly. Grüß Gott, Jörg.“

Die beiden Frauen begrüßten sich mit einer Umarmung und küssten sich auf die Wangen, dann setzte sich Aurelia zu den anderen an den kleinen Bistrotisch in dem netten Café in der Nähe der Universität.

Jörg Prinken, einer von Mathildas Kommilitonen, schien über die Unterbrechung seiner angeregten Unterhaltung gar nicht erfreut zu sein. Er hatte schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass die Diskussionen über physikalische Probleme von eifrigen Debatten über aktuelle Modetrends oder die neuesten Kinofilme abgelöst wurden, wenn Aurelia hinzukam – zwei Themen, zu denen er gar nichts beitragen konnte.

„Wir sprechen gerade über die Higgs-Teilchen. Du weißt doch, die Elementarteilchen, für die der Entdecker Peter Higgs im letzten Jahr den Physik-Nobelpreis bekommen hat“, machte Jörg trotzdem den Versuch, Aurelia in die Unterhaltung einzubinden.

„Ach du gute Güte!“ Aurelia riss die Augen übertrieben weit auf und hob abwehrend die Hände. „Tilly hat schon versucht, mir das zu erklären. Teilchen, die man nicht sehen kann, sind gar nicht meine Welt.“

Mathilda musste lachen, und auch Jörg konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

„Apropos Teilchen“, sagte Aurelia. „Ich hole mir einen Kaffee und eine Rosinenschnecke. Wollt ihr auch noch was?“

„Für mich nicht. Ich muss sowieso gleich los“, antwortete Jörg.

„Mir kannst du noch einen Latte Macchiato mitbringen.“ Mathilda kramte in ihrer Handtasche nach dem Portemonnaie. „Warte, ich geb dir das Geld.“

„Lass nur, das regeln wir später“, sagte Aurelia schon im Gehen.

Als sie mit den Getränken und ihrem Gebäck wieder an den Tisch kam, war Jörg bereits gegangen.

„Ich verstehe nicht, was du an Jörg findest.“ Aurelia schüttelte den Kopf. „Der sieht doch aus wie die Karikatur eines Naturwissenschaftlers.“

„Ich hab ja auch gar nichts mit ihm. Jörg ist ein kluger Kopf und kann sehr witzig sein. Gut, er achtet nicht sehr auf seine Kleidung und könnte auch mal wieder zum Friseur gehen, aber er ist sehr sportlich und gar nicht so steif, wie man sich Physiker immer vorstellt“, verteidigte Mathilda ihren Bekannten.

„So, wie du über ihn redest, willst du wohl doch mehr, oder?“, fragte Aurelia und grinste verschwörerisch.

Mathilda sah sie aufmerksam an. Über ihr ansprechendes Gesicht huschte ein Lächeln, und sie schob sich die Brille auf die Nase – eine Verlegenheitsgeste.

„Vielleicht“, gab sie vorsichtig zu. „Aber Jörg hat wohl kein Interesse an mir als Frau.“

Aurelia blickte ihre Freundin ungläubig an und schüttelte den Kopf.

„Das glaubst du doch wohl selbst nicht! Der ist bestimmt nur zu schüchtern“, mutmaßte sie. „Bei dem musst du den Anfang machen.“

„Ach, da spricht meine erfahrene Freundin“, sagte Mathilda etwas pikiert. „Dir fliegen die Männerherzen doch nur so zu.“

„So ist das auch wieder nicht. David ist der Erste, der es wirklich ernst meint.“

Mathilda löffelte den Schaum aus ihrem Latte Macchiato und schwieg. Sie rang mit sich, ob sie das Thema David vertiefen sollte.

„Aurelia, ich weiß, du willst das eigentlich nicht hören“, sagte sie schließlich. „Aber ich glaube, dass David es eben nicht ernst meint. Er kannte dich noch nicht einmal drei Tage, da hat er dir schon einen Antrag gemacht. Drei Wochen später hat er dich überredet, mit ihm auf Weltreise zu gehen und dafür dein Apartment zu verkaufen, weil er angeblich nicht an sein Geld kommt. Du weißt doch so gut wie gar nichts über ihn! Findest du nicht, dass das alles etwas zu schnell geht?“

„Du hast recht“, gab Aurelia scharf zurück. „Aber nur damit, dass ich darüber nicht schon wieder reden will. David liebt mich eben. Und genau wie ich hat er sofort gewusst, dass ich die Richtige bin. Und jetzt Themenwechsel.“

„Ich mache mir doch nur Sorgen um dich“, erklärte Mathilda liebevoll und streichelte Aurelias Arm.

„Das weiß ich doch. Aber ich bin schon groß und kann selbst auf mich aufpassen.“

„Na, hoffentlich“, murmelte Tilly, schwieg dann aber.

Sie konnte sich nicht dazu durchringen, ihrer Freundin zu erzählen, dass sie David neulich in einem Restaurant gesehen hatte – mit einer anderen Frau in einer recht eindeutigen Situation. Aber vielleicht hatte sie die Situation ja doch missverstanden.

„Wie weit bist du mit deinen Prüfungsvorbereitungen?“, fragte sie stattdessen und ließ sich damit auf den Themenwechsel ein.

„In den letzten Tagen habe ich leider wenig gemacht“, gestand Aurelia. „Ich hatte so viel anderes zu tun. Ich war beim Arzt, bei der Impfberatung, bei einem Makler und mehrmals mit David im Reisebüro. Außerdem habe ich noch immer nicht alle Papiere zusammen, damit wir in Florida heiraten können.“

Mathilda lag auf der Zunge zu sagen, dass es ja keinen Grund gab, direkt nach der Prüfung abzureisen, aber sie wollte nicht schon wieder den wunden Punkt David und seine Eile ansprechen.

„Du solltest die Abschlussprüfung nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagte sie.

„Ich weiß, ich weiß. Ab morgen fange ich an und lerne rund um die Uhr.“ Aurelia seufzte theatralisch. „Mir ist schon klar, dass das die schwerste Prüfung meines Lebens ist.“

„Du schaffst das schon, Aurelia“, meinte ihre Freundin aufmunternd. „Sei froh, wenn dein weiteres Leben keine schwereren Prüfungen für dich bereithält.“

Aurelia wurde still. Sie dachte daran, dass das Leben schon einige Prüfungen für sie bereitgehalten hatte …

Vor neun Jahren war ihre Mutter schwer erkrankt und nach langem Leiden drei Jahre später gestorben. Ihr Vater war mit dem Tod der Mutter und den beiden fast erwachsenen Kindern nicht fertiggeworden und hatte sich immer mehr in sich selbst zurückgezogen. Auch er war vor einem Jahr gestorben. Jetzt war Aurelias acht Jahre älterer Bruder ihre ganze Familie.

Aurelia räusperte sich und wischte die trüben Gedanken beiseite. Bald würde sie heiraten, mit dem Mann ihres Lebens eine eigene Familie gründen und glücklich sein.

Als Mathilda sah, was ihre achtlos dahingesagten Worte bei Aurelia ausgelöst hatten, stand sie auf, ging um den Tisch und nahm ihre Freundin in den Arm.

„Entschuldige“, sagte sie. „Ich wollte dich nicht wieder an die alten Geschichten erinnern. Ich finde es gut, dass du nach vorne schaust. Und ich drücke dir alle verfügbaren Daumen, dass du mit deinem David glücklich wirst.“

Aurelia lächelte ihre Freundin an, aber ihre grünen Augen schimmerten feucht.

„Ist schon gut. Manchmal holt es mich eben doch wieder ein“, erklärte sie leise und schüttelte sich kurz, bevor sie mit aufgesetzter Fröhlichkeit weitersprach: „So, meine liebe Freundin, bevor ich ab morgen nur noch am Schreibtisch sitze, möchte ich heute Abend mit dir ausgehen.

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