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Dr. Stefan Frank - Folge 2210

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Ein Herbstspaziergang mit Folgen
  4. Vorschau

Ein Herbstspaziergang mit Folgen

Warum Melanie nicht nach Hause zurückkehrte

Melanie ist das hübscheste und intelligenteste Kind auf der ganzen Welt, das versichert ihr ihre Mama Barbara jeden Tag. Doch nun soll plötzlich alles anders werden. Seit Dr. Frank gesagt hat, dass Melanie bald ein Geschwisterchen bekommen wird, ist ihre Mama ganz aus dem Häuschen. Auf einmal ist nur noch die Rede von diesem Jungen. Ihre Mama ist sich ganz sicher: Der kleine Bruder wird alles noch viel toller machen als Melanie.

Das kann die Fünfjährige jedoch nicht hinnehmen. Was soll denn dann aus ihr werden? Als sie im Kindergarten das Märchen von Hänsel und Gretel kennenlernt, nimmt in ihrem Kopf langsam ein Plan Gestalt an: Sobald das Baby auf der Welt ist, wird sie es in den Wald bringen. Von dort aus findet es bestimmt nie wieder nach Hause zurück, und Melanie hat ihre Mama wieder ganz für sich alleine …

„Ach, Sie schon wieder! Na, das hätte ich mir ja denken können. Mal sehen, wie lange haben Sie denn diesmal durchgehalten?“

Barbara Bär stieß einen verächtlichen Seufzer aus, verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf mit der kunstvollen Hochsteckfrisur, aus der einzelne blonde Korkenzieherlocken herunterhingen, die bei jeder Bewegung neckisch auf und ab tanzten.

„Jacob oder so ähnlich, nicht wahr?“, fragte sie mit gekräuselter Nase, ohne der hübschen jungen Frau, die mit gesenktem Kopf vor ihr stand, einen Sitzplatz anzubieten.

„Jacobs. Heidi Jacobs.“

Diese Frage war eigentlich vollkommen überflüssig, denn Barbara Bär war Heidis Name durchaus geläufig: Die beiden Frauen wohnten in Grünwald in derselben Straße. Zwar lebte Frau Bär in einer schicken Villa und Heidi Jacobs in einer kleinen Wohnung, aber dennoch liefen sie sich oft über den Weg – nicht zuletzt, weil sie beide Töchter im gleichen Alter hatten, die denselben Kindergarten besuchten.

Die Frage nach dem Namen sollte vermutlich nur unterstreichen, dass Frau Bär sich momentan – oder, ihrer Meinung nach, eigentlich immer – in der überlegenen Position befand, während Heidi hier die Bittstellerin war, mit der sie keine nähere Bekanntschaft wünschte.

„Fast drei Monate!“, rief Barbara Bär nun übertrieben enthusiastisch aus, nachdem sie mit ihren langen, halb dunkelrot, halb rosa lackierten Fingernägeln Heidis Namen in die Tastatur ihres Computers getippt und die gesuchte Datei geöffnet hatte. „Glückwunsch! Sie steigern sich ja von Mal zu Mal! Den letzten Job hatten Sie nur zwei Monate lang und den vorletzten keine fünf Wochen.“

Sie lachte gehässig.

„Was war’s denn diesmal? Keine Lust, jeden Tag so früh aufzustehen? War das Wetter zu schön? Oder finden Sie es vielleicht nicht zumutbar, dass Sie Ihre Lieblingsserie im Fernsehen versäumen?“

„Nein, Frau Bär, ganz gewiss nicht.“ Heidi stand noch immer, während Barbara Bär sich gemütlich in ihrem gepolsterten Bürostuhl zurücklehnte und ihre Fingernägel einer genauen Inspektion unterzog. „Lilly hatte Angina, und ich musste zu Hause bleiben. Bei dem geringen Lohn, den man mir bezahlt hat, kann ich mir keine Betreuerin leisten. Ich habe um Pflegeurlaub gebeten, aber stattdessen hat man mir fristlos gekündigt. Ich war ja noch in der Probezeit.“

„Na ja, es ist ja auch viel praktischer, sich vom Staat durchfüttern zu lassen, nicht wahr?“

„Nein, das ist nicht wahr“, erwiderte Heidi ruhig. „Aber dass Mütter mit kleinen Kindern am Arbeitsmarkt nicht gern gesehen sind, müssten Sie doch eigentlich wissen.“

„Fabelhafte Ausrede!“, spottete die Beraterin der Arbeitsagentur und hackte erneut mit spitzen Fingern auf die Tasten. „Nur muss ich Sie enttäuschen. Aus einem gemütlichen Dauerurlaub wird leider nichts, denn ich habe hier genau das Richtige für Sie. Das wird Ihnen Spaß machen, da bin ich ganz sicher.“

„Ja?“ Heidi blickte die Sachbearbeiterin, trotz ihrer harten Worte, erwartungsvoll an. „Etwas in meinem erlernten Beruf als Goldschmiedin und Designerin? Das wäre wunderbar!“

„Ach, Schnickschnack!“ Frau Bär machte mit der Hand eine Geste, als wollte sie ein lästiges Insekt verscheuchen. „Das können Sie vergessen, so was braucht keiner! Wer kann sich denn heutzutage noch Schmuck leisten?“

Bei diesen Worten schüttelte Frau Bär ihre rechte Hand so heftig, dass die fünf goldenen Armreifen klimperten, und fasste sich ans Dekolletee, wo eine dreireihige Perlenkette mit diamantbesetztem Verschluss schimmerte.

„Nein, ich habe hier das Angebot einer Reinigungsfirma“, stellte sie dann klar. „Die suchen dringend Verstärkung.“ Barbara Bär kritzelte etwas auf einen Zettel und warf diesen über den Schreibtisch in Heidis Richtung. „Gehen Sie anschließend sofort hin, dann können Sie schon morgen früh anfangen und müssen sich nicht schon wieder arbeitslos melden.“

„Eine Reinigungsfirma? Was müsste ich da machen?“

„Na, was wohl? Putzen werden Sie ja können, oder? Die klappern alle Bürohäuser, Kliniken, großen Warenhäuser und all so was ab. Die putzen auch hier bei uns.“

Frau Bär fuhr probeweise mit zwei Fingern über den oberen Rand ihres Flachbildschirms und hielt diese dann triumphierend hoch.

„Na? Gar nicht mal so schlecht! Und das Beste ist: Man sieht sie nie. Die machen das nachts, wie die Heinzelmännchen. Dafür braucht man auch keine besondere Qualifikation, das kann jeder. Und Sie können sich sogar aussuchen, ob Sie lieber von vier Uhr morgens bis mittags oder von sechs Uhr abends bis zwei Uhr morgens arbeiten möchten. Das ist doch praktisch, nicht?“

„Das kann ich nicht!“ Heidi Jacobs presste erschrocken eine Hand auf ihr laut pochendes Herz. „Ich habe eine fünfjährige Tochter, um die ich mich …“

„Ich habe ebenfalls eine fünfjährige Tochter!“ Frau Bär erhob energisch die Stimme, hievte sich ein wenig aus ihrem Stuhl hoch und strich sich über den prallen Bauch. „Wie Sie sehen, werde ich sehr bald zwei Kinder haben. Ich kann Ihnen gerne mal erklären, wie man es anstellt, für seine Kinder zu sorgen, ohne betteln gehen zu müssen: Man bringt die Kinder morgens in den Kindergarten, geht zur Arbeit und holt die Kinder abends wieder ab.“

Barbara Bär taxierte ihr Gegenüber verächtlich von oben bis unten.

„So mache ich das, gute Frau“, fuhr sie dann mit schneidender Stimme fort. „Obwohl ich das gar nicht nötig hätte, weil mein Mann mehr als genug verdient. So machen das die meisten Mütter, die nicht auf Kosten anderer leben wollen.“

„Aber …“

„Nein, kein Aber!“, brauste die Beraterin auf. „Ich verliere langsam die Geduld mit Ihnen. Und noch etwas: Ich bin seit Jahren die erfolgreichste Beraterin in diesem Haus, und ich lasse mir von Ihnen meine Erfolgsbilanz nicht kaputtmachen!“

Heidi trat verstört einen Schritt zurück, als Frau Bär bei jedem einzelnen Wort mit der Faust auf den Schreibtisch hämmerte.

„Seit fast einem Jahr verlieren Sie jede Stelle, die ich Ihnen vermittle, innerhalb weniger Wochen. Und immer benutzen Sie Ihr Kind als Ausrede. Wenn ich es schaffe, einen anstrengenden und anspruchsvollen Job und ein Kind unter einen Hut zu bekommen, dann werden Sie es wohl wenigstens auf die Reihe kriegen, ein bisschen putzen zu gehen.“

Frau Bär hob abwehrend die Hand, als sie sah, dass ihre Klientin abermals protestieren wollte.

„Ich weiß schon, man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Meine Tochter ist mit ihren fünf Jahren bereits sehr selbstständig, zudem äußerst intelligent, selbstbewusst, stark und durchsetzungsfähig. Eine richtige Persönlichkeit eben. Und sie geht leidenschaftlich gerne in den Kindergarten, weil sie dort beliebt ist, anerkannt und bewundert wird, vor allem aber weil sie wissbegierig und an allem interessiert ist. Meine Melanie ist …“

Barbara Bär stockte und schüttelte unwillig den Kopf.

„Na, lassen wir das, das führt ja doch zu nichts. Ich hatte eben Glück mit meiner Melanie. Also, Sie melden sich noch heute bei dieser Firma, sonst muss ich Sie leider als arbeitsunwillig und unvermittelbar einstufen. Und Sie wissen ja, was das bedeutet …“

Die Beamtin hackte mit einer ihrer rosa-roten Krallen ein paar Mal auf den Zettel mit der Adresse und blickte Heidi herausfordernd an.

Heidi nahm ihn seufzend und ging wortlos zur Tür. Sie wollte Frau Bär nicht die Genugtuung gönnen, die ihre Tränen ihr vermutlich bereitet hätten.

„Bitte! Gern geschehen!“, rief ihr die Beraterin noch zynisch hinterher, bevor Heidi leise die Tür hinter sich schloss.

Draußen musste sie sich erst einmal gegen die Wand lehnen. Ihre Beine zitterten, ihr Herz fühlte sich unsagbar schwer an, und in ihrem Kopf wirbelten düstere Gedanken, Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst durcheinander wie Herbstlaub im Wind.

„Alles in Ordnung? Brauchen Sie vielleicht ein Glas Wasser? Ist Ihnen übel geworden?“

Heidi blickte überrascht auf, als sie eine leichte Berührung an ihrer Schulter fühlte. Vor ihr stand ein etwa fünfunddreißigjähriger, ziemlich attraktiver Mann mit dunklen Locken und blickte sie aus gefühlvollen braunen Augen besorgt an.

Heidi schüttelte den Kopf.

„Danke, es geht schon wieder“, hauchte sie und versuchte, die Tränen am Fließen zu hindern.

„Waren Sie bei der Bär?“

Heidi nickte.

„Die kenne ich. Das ist ein übler, sadistischer Drachen. Nehmen Sie sich bloß nicht zu Herzen, was die sagt“, riet er. „Die kann Ihnen gar nichts. Auch wenn es ihr schwerfällt, an die Gesetze muss sie sich ja doch halten. Ach, ich heiße übrigens …“

Bevor er sich vorstellen konnte, wurde die Tür energisch aufgerissen.

„Nummer siebzehn!“, rief Barbara Bär aggressiv. „Wer hat hier noch immer nicht kapiert, dass man zügig eintritt, wenn die Nummer über der Tür aufleuchtet? Siebzehn!! Nochmal sage ich es nicht! Dann nehme ich die nächste Nummer dran, und die Siebzehn hat dann eben den Termin versäumt und bekommt die Unterstützung gestrichen!“

„Ich habe die Nummer siebzehn“, sagte der Mann mit den dunklen Locken ruhig und blinzelte Heidi grinsend zu.

„Na dann, guten Morgen!“, ätzte Frau Bär. „Sind Sie jetzt endlich aufgewacht? Vielleicht hätten Sie dann eventuell die Güte einzutreten? Ich habe meine Zeit nicht gestohlen. Ich bin ja schließlich hier, um zu arbeiten … im Gegensatz zu Ihnen, Herr … Sowieso!“

„Krüger, liebe Frau … ähm … Dings. Felix Krüger“, hörte Heidi ihn noch sagen, dann fiel krachend die Tür hinter ihm ins Schloss.

***

„Das ist eine richtige, echte Spritze.“

Während ihre Mutter in München verzweifelt die Arbeitsagentur verließ, stand Lilly Jacobs im Vorschulraum des Grünwalder Kindergartens, der wie eine richtige Schulklasse eingerichtet war, vorne an der Tafel und hob stolz eine Einwegspritze aus Plastik hoch.

„Die Nadel hat Dr. Frank weggemacht, damit ich mich nicht damit verletze. Mit der kann man Wasser aufziehen und es dann in den Blumentopf spritzen.“

Lilly strich sich mit einer raschen Handbewegung den langen dunkelbraunen Pferdeschwanz zurück, der sie am Hals kitzelte.

„Oder aus dem Fenster“, fügte sie, schuldbewusst lächelnd, hinzu. „Aber das sieht Mama nicht gerne, weil ich da jemanden treffen und sich der dann erschrecken könnte.“

„Boah!“ Lukas, ein kleiner rothaariger Junge mit Segelohren, beugte sich interessiert über sein Pult. „Darf ich nachher auch einmal damit spritzen, Lilly?“

„Klar, Lukas!“ Das kleine Mädchen eilte auf die dritte Bankreihe zu und legte die Spritze vor Lukas auf das Pult. Dann nahm sie wieder vorne Aufstellung und warf der Erzieherin, die ganz hinten im Klassenzimmer Platz genommen hatte und Lillys Vortrag lauschte, einen fragenden Blick zu. „Wenn es Claudia erlaubt, kannst du damit die Pflanzen gießen. Jeder, der möchte, darf mal.“

„Du bist ein sehr großzügiges Mädchen, Lilly“, lobte Claudia. „Ihr könnt nach dem Unterricht in den Garten gehen, die Spritze an der Regentonne füllen und damit die Blumen nass spritzen. Möchtest du uns jetzt noch etwas erzählen, Lilly?“

Das Mädchen nickte und hob lächelnd den linken Arm hoch.

„Das hat mir auch Dr. Frank geschenkt.“ Stolz zeigte sie die rosafarbene Plastikarmbanduhr herum, die an ihrem Handgelenk befestigt war. „Die zeigt richtig die Zeit an, das ist nicht bloß ein Spielzeug. Dr. Frank ist jeden Abend zu mir gekommen. Am Anfang, als ich noch ganz viel Fieber hatte, auch morgens. Und jeden Tag hat er mir etwas mitgebracht, weil ich so tapfer war und wegen der schlimmen Halsschmerzen nie geweint habe. Also … na ja … zumindest fast nie.“

„Billiges Plastikzeug!“, zischte ein entzückendes kleines Mädchen mit langen blonden Haaren, das ganz vorne saß. Es hob seinerseits seinen Arm hoch. „Bei mir ist alles echt. Mein Bettelarmband ist aus echtem Gold – und alles, was dranhängt, auch. Mein Halskettchen auch, und zu Hause habe ich noch einen echten Goldring, echte Ohrringe und eine goldene Armbanduhr.“

„Dein Armband ist auch sehr hübsch, Melanie.“ Claudia stand seufzend auf, ging nach vorne und stellte sich neben Lilly. „Aber Lillys neue Uhr gefällt mir besonders gut. Ich hoffe zwar nicht, dass ich demnächst krank werde, aber falls doch, hoffe ich, dass Dr. Frank mir auch so eine hübsche Uhr mitbringt.“

„Als ich die Röteln hatte, hat Papa mir einen Laptop mitgebracht. Der hat über fünfhundert Euro gekostet, und da sind Lernspiele für besonders kluge Kinder drauf“, meldete sich Melanie wieder zu Wort. „Aber damit könntet ihr ohnehin nichts anfangen, weil die Spiele zu schwierig für euch wären. Und zu meinem Geburtstag …“

„Warte einen Moment, mein Schatz.“ Claudia hob mahnend einen Zeigefinger hoch. „Wenn du uns auch etwas erzählen möchtest, dann kannst du das anschließend tun, wenn noch genügend Zeit bleibt. Aber zuerst sagen wir Lilly, dass ihr Vortrag sehr interessant war und dass wir alle froh sind, sie endlich wieder gesund und munter bei uns zu haben.“

Die Erzieherin klatschte in die Hände, und alle Kinder taten es ihr gleich. Alle, bis auf Melanie. Die sprang auf, noch bevor sich Lilly, stolz über das Lob und den Applaus, wieder auf ihren Platz gesetzt hatte.

„Mich hat’s überhaupt nicht interessiert!“ Melanie nahm vor der großen Tafel Aufstellung und übertönte die Kinder, die noch immer Lillys Vortrag applaudierten.

„Sie kann es nicht ertragen, wenn ein anderes Kind im Mittelpunkt steht“, raunte Claudia Sommer ihrer Kollegin Renate zu.

„Kein Wunder, bei dieser Erziehung“, flüsterte Renate zurück. „Sie wird ja auch wie eine Prinzessin behandelt und ist schon jetzt – mit fünf Jahren! – eine echte Egozentrikerin. Armes kleines Mädchen.“

„Angina und eine blöde Plastikspritze, das ist langweilig“, rief Melanie laut und beendete damit den Applaus. „Wenn ich so welche haben wollte, dann würde Papa mir hundert Spritzen kaufen. Große Spritzen. Goldene. Mit Nadel. Solche, wo viel mehr Wasser reingeht, und das könnte man dann mit der Nadel in die Pflanzen hinein spritzen, nicht bloß obendrauf. Und morgen bringe ich meine Uhr mit, dann könnt ihr alle sehen, dass die aus Gold ist, nicht bloß aus Plastik.“

„Du musst ja zu Hause ganz besonders brav sein, Melanie, wenn du so viele teure Geschenke bekommst.“ Renate stricht dem kleinen Mädchen übers Haar.

„Nein, muss ich gar nicht“, entgegnete Melanie. „Ich bekomme so viele Sachen, weil ich nämlich etwas ganz Besonderes bin.“

„Oh ja, das bist du“,

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