Logo weiterlesen.de
Chefarzt Dr. Holl - Folge 1773

Auf viel zu dünnem Eis

Dr. Holl und eine dramatische Rettungsaktion

Von Katrin Kastell

Kurz vor Weihnachten zieht der junge Anwalt Dr. Benedikt Erler mit seiner achtjährigen Tochter Larissa in die unmittelbare Nachbarschaft der Arztfamilie Holl. Und von Anfang an kann Julia Holl sich des unguten Gefühls nicht erwehren, das sie bei dieser Neuigkeit überkommt: Jahrelang hat das „Unglückshaus“, wie es im Viertel heißt, leer gestanden, denn hinter seinen Mauern hat sich Furchtbares abgespielt. Doch als Julia dem sympathischen Witwer und seiner kleinen Tochter begegnet, beschließt sie, alle dunklen Erinnerungen beiseitezuschieben und den beiden von Herzen Glück zu wünschen …

Aber ausgerechnet in den gemütlichen Tagen nach Weihnachten reißt ein gellender Schrei die Holls aus ihrer Ruhe. Er kommt aus dem Nachbargarten! Als Stefan und Julia nach nebenan eilen, bietet sich ihnen ein Horrorszenario! Das Unglück von einst scheint sich auf dramatische Weise zu wiederholen – wieder ringt ein Kind mit dem Tod …

Ganz außer Atem erreichte Schwester Verena die Innere Abteilung. Hoffentlich hatte niemand bemerkt, dass sie für eine halbe Stunde außer Haus gewesen war! Nun kam sie mit einer Tüte voller Kosmetik-Artikel zurück und brachte sie auf direktem Weg dem Patienten von Zimmer zwölf.

Bevor sie das Zimmer des attraktiven Mannes betrat, nahm sie ein paar tiefe Atemzüge, um sich zu sammeln, doch das Herzklopfen blieb. Sie warf noch einen prüfenden Blick in die edel wirkende Papiertüte mit der Aufschrift Drogerie Bertram. Darin befand sich ein Rasierwasser mit einem holzig-herben Duft, von dem sie glaubte, dass es hervorragend zu diesem Mann passte, der trotz seiner Herzprobleme einen überaus sportlichen Eindruck machte. Falls es ihm nicht gefiel, konnte sie es problemlos umtauschen.

Sie klopfte kurz und drückte die Klinke herunter.

Er telefonierte schon wieder. Das Telefon schien mit seiner Hand beziehungsweise seinem Ohr verwachsen zu sein. Zehn Sekunden später beendete er das Gespräch und seufzte erleichtert.

„Nun ist auch die Betreuung meiner Tochter geklärt“, sagte er. „Das war mein größtes Problem. Zwei, drei Tage kann ich bleiben, länger aber auf keinen Fall.“

„Dazu kann ich nichts sagen“, erwiderte Verena Bertram. „Das müssen Sie mit Dr. Holl besprechen.“ Sie verstand selbst nicht, warum dieser Mann sie so unwiderstehlich anzog. Sie war doch sonst eher verschlossen, wenn sie mit männlichen Patienten zu tun hatte. Mit Benedikt Erler war alles anders.

Sie nutzte jede Möglichkeit, nach ihm zu schauen. Einen Vorwand dafür gab es immer. Und als er sie gestern Abend gebeten hatte, ihm Zahnpasta plus Zahnbürste, ein Rasierwasser und ein Shampoo zu besorgen, hatte sie natürlich sofort zugesagt.

„Sind das die Sachen, die Sie für mich einkaufen wollten? Schwester Vera, Sie sind ein Engel.“

„Verena“, korrigierte sie ihn. Offensichtlich hatte sie keinen großen Eindruck bei ihm hinterlassen, sonst hätte er sich ihren Namen gemerkt.

„Verena!“, wiederholte er. „Natürlich. Entschuldigen Sie. Aber ich weiß zurzeit nicht, wo mir der Kopf steht. Ich in einem Krankenhaus! Das ist Neuland für mich. Daran kann ich mich nur schlecht gewöhnen.“

Sie breitete die Kosmetik-Produkte auf seiner Bettdecke aus. Der Patient warf nur einen kurzen Blick darauf, schien aber zufrieden zu sein. „Ich danke Ihnen ganz herzlich, Schwester Verena. Was bin ich Ihnen schuldig?“

Sie hielt ihm den Kassenzettel hin. „Fünfundfünfzig Euro.“

Er holte seine Brieftasche aus der Schublade des Nachttisches und entnahm ihr zwei Scheine, fünfzig und zwanzig Euro.

„Das kann ich im Augenblick nicht wechseln …“

„Sie wechseln mir gar nichts“, ordnete er mit einer Stimme an, die keinen Widerspruch duldete. Er schien es gewohnt zu sein, dass sein Wort Gewicht hatte. „Der Rest ist für Sie. Betrachten Sie es als kleine Entschädigung für Ihre Bemühungen!“

„Aber …“

„Keine Widerrede.“

Verena spürte, wie sich die Hitze ganz rasch einen Weg zu ihrem Gesicht bahnte. Gleichzeitig empfand sie Ärger darüber. Du lieber Himmel, mit ihren siebenundzwanzig Jahren war sie eine erfahrene Pflegerin! Es gab also nicht den kleinsten Grund, wie ein Teenager beim ersten Rendezvous zu erröten, nur weil ein sympathischer Mann sie anlächelte.

„Ich danke Ihnen, Verena. Wissen Sie, bisher hielt ich Krankenschwestern immer für Mensch gewordene Drachen, die im Kasernenhofton Befehle erteilen.“ Er zwinkerte ihr zu. „In Ihrem Fall lag ich ziemlich daneben. Sie haben viel Herz. So was braucht ein Mensch in meiner misslichen Lage, wie ich sie gerade erlebe.“

Ihre Röte vertiefte sich noch. Sie presste die Lippen zusammen, aber das half auch nichts.

„Wenn Sie noch etwas brauchen …“ Verena war froh, dass sie wenigstens nicht ins Stottern kam.

Bevor sie noch etwas sagen konnte, ging die Tür ging auf und Stationsschwester Margot trat ein. Überrascht blieb sie stehen, schaute von einem zum anderen und musterte ausgiebig die Sachen, die auf der Bettdecke lagen.

„Das hat mir Ihre Kollegin freundlicherweise besorgt“, fühlte sich der Patient zu einer Erklärung bemüßigt, ohne allerdings zu ahnen, dass er Verena mit dieser Aussage keinen Gefallen tat. „Ich räume es sofort weg.“

„Ich muss Ihnen Blut abnehmen, Herr Dr. Erler.“

Der Anwalt stöhnte auf. „Schon wieder? Schauen Sie sich doch an, wie Sie mich schon zugerichtet haben!“ Anklagend präsentierte er die Blutergüsse in der Armbeuge.

„Das verschwindet alles wieder“, erwiderte Margot ungerührt und schlang ein Gummiband um den Oberarm.

„Wiedersehen“, sagte Verena und wandte sich zur Tür.

„Nochmals vielen Dank!“, rief er ihr nach.

Als sie draußen auf dem Gang stand, ahnte sie schon, dass die Besorgung, die sie für den Patienten erledigt hatte, noch unschöne Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Denn die kleine Drogerie, die nicht besonders gut lief, gehörte ausgerechnet ihrer Schwester Hanna. Und Margot wusste das.

***

Von Herzrhythmusstörungen geplagt, hatte sich Benedikt gestern direkt vom Gerichtssaal weg in die Berling-Klinik bringen lassen. Bei einer ersten Untersuchung stellte Dr. Holl Vorhofflimmern fest und legte dem Anwalt dringend nahe, die Gründe für diese Arhythmie abklären zu lassen.

Erst hatte Benedikt Erler einen Klinikaufenthalt mit dem Argument abgelehnt, dass er sich eine Auszeit gar nicht leisten könne. Schließlich müsse er seine Termine einhalten.

Dann aber hörte er doch auf den Ratschlag des erfahrenen Chefarztes und willigte in die stationäre Aufnahme ein, da ihm das anfallartig auftretende Herzrasen doch als mögliche Gefahrenquelle erschien.

Im anschließenden Gespräch gab der Patient an, bisher keine Einschränkungen seiner Leistungsfähigkeit bemerkt zu haben. Als Dr. Holl dennoch auf einen kompletten Gesundheitsscheck drängte, fügte sich Benedikt nach anfänglichem Sträuben schließlich doch in das Unvermeidliche.

Dr. Benedikt Erler, achtunddreißig Jahre alt, ein erfolgreicher Strafverteidiger, war nach eigenen Angaben bisher immer gesund gewesen, von ein paar Erkältungskrankheiten einmal abgesehen. Allerdings gab es für ihn in letzter Zeit sowohl beruflich als auch privat einige Probleme.

Kurz nach der Blutabnahme durch Schwester Margot traten die Herzrhythmusstörungen bei ihm erneut auf, diesmal sogar ziemlich heftig. Benedikt geriet in Panik. Sofort wurde Chefarzt Dr. Holl gerufen.

Der Klinikchef hatte Mühe, den Patienten zu beruhigen.

„Damit der Herzschlag sich wieder normalisiert, schlage ich Ihnen eine Elektrokardioversion vor. Davor brauchen Sie keine Angst zu haben. Mit dieser Methode werden elektrische Impulse über die Brustwand auf das Herz geleitet. Oftmals gelingt es dann, das Herz wieder in seinen regelmäßigen Rhythmus zu bringen.“

„Stromschläge? Und das ist wirklich nicht gefährlich?“ Benedikt konnte es kaum glauben.

„Da Sie erst seit Kurzem unter diesen Problemen leiden, könnte die Kardioversion durchaus erfolgreich sein. Wenn Sie einverstanden sind, versuchen wir es.“

Benedikt Erler zögerte immer noch.

„Sie sind noch jung. Bis jetzt haben wir noch keine ausgeprägte Herzschädigung festgestellt. Bei dieser Methode bewirkt die elektrische Stromabgabe, dass alle Herzmuskelzellen gleichzeitig erregt werden. Das ist vergleichbar mit einem Reset beim PC.“

„Und wenn das nichts bringt?“

„Dann führen wir eine Katheterablation durch. Dabei werden die Stellen im Herzen, die für das Vorhofflimmern verantwortlich sind, elektrisch isoliert. Sollte auch das erfolglos sein, wird die Herzfrequenz mit Medikamenten gebremst.“

Dr. Holl hielt inne und betrachtete seinen Patienten, dem man nicht ansah, dass er an Herzproblemen leiden könnte. Gesicht und Oberkörper des Mannes waren leicht gebräunt. Die muskulösen Arme verrieten eine regelmäßige sportliche Betätigung. Möglicherweise war auch zu viel Stress der Auslöser für die Herzprobleme.

„Spielen Sie Tennis?“

„Ja, schon seit meiner Jugend. Leider habe ich in den letzten Wochen etwas zu viel gearbeitet, sodass ich kaum zum Tennisplatz gekommen bin, aber das wird sich wieder ändern. Ich hatte ein paar Probleme zu meistern. Doch das ist jetzt geschafft. Nächste Woche ziehe ich um. Zum Glück muss ich nicht selbst die Kisten packen. Das wird von einer Firma erledigt.“

„Bleiben Sie in München?“

„Ja, natürlich. Aus München gehe ich nicht weg. Hier ist meine Kanzlei, die ziemlich gut läuft. Darum habe ich ein Haus in der Schubertallee gekauft.“

„Ach, wirklich? Wir wohnen in der Parallelstraße.“

„Welche Hausnummer haben Sie?“

Stefan nannte sie ihm.

Benedikt lachte. „Ich glaube, dann liegen unsere Grundstücke auf gleicher Höhe. Unsere Gärten grenzen aneinander.“

„Dann kann es nur das Haus mit dem großen Naturteich sein“, stellte Dr. Holl fest.

„Genau. Und bei Ihnen gibt es einen Swimmingpool, wie mir der Makler sagte. Zu sehen ist davon allerdings nichts. Die Begrenzungshecke ist ja ziemlich dicht.“ Benedikt grinste schelmisch. „Dann kann ich ja schnell vorbeikommen, wenn mich wieder mal ein Zipperlein plagt.“

„Dicht ist sie schon, aber es gibt eine Stelle in der Hecke, durch die sich die Kinder früher gezwängt haben. Unser Sohn Chris war mit dem Nachbarsjungen befreundet. Er hieß Jakob.“

Das Drama, das sich damals auf dem Nachbargrundstück ereignet und das dem Jungen das Leben gekostet hatte, erwähnte er nicht.

„Jetzt werden wir Sie erst einmal so kurieren, dass Sie gut durch die nächsten Jahre kommen“, fuhr der Klinikchef fort. „Das werden Sie auch schaffen, wenn Sie ein paar kleine Anordnungen befolgen, die ich Ihnen dann noch mit auf den Weg gebe.“

Zwischen den beiden Männern entstand eine spontane Sympathie. Es freute den Anwalt, an so einen verständnisvollen Arzt geraten zu sein, der ganz im Gegensatz zu ihm selbst nicht unter Zeitdruck stand.

„Bald liegen uns alle Befunde vor, dann werden wir noch heute die Elektrokardioversion durchführen. Es besteht kein Grund zur Sorge.“

Der Anwalt fühlte sich in der Berling-Klinik gut aufgehoben. Dennoch wollte er über die angebotenen Maßnahmen nachdenken und versprach, dem Cheafarzt noch heute seine Entscheidung mitzuteilen.

Kaum hatte Dr. Holl das Zimmer verlassen, bekam Benedikt Besuch von der Frau, die mit ihm in das neue Heim einziehen würde.

„Liebster, was machst du denn für Sachen?“, rief sie aus, warf sich halb über ihn und bedeckte sein Gesicht mit vielen kleinen Küssen. Dazwischen stellte sie ihm eine Frage nach der anderen, ohne ihm Zeit für eine Antwort zu lassen.

Einerseits war er froh, dass seine Lebensgefährtin vorzeitig von ihrer Reise zurückgekehrt war, andererseits fühlte er sich in diesem Augenblick etwas überfordert.

Ellen Kamps war eine ebenso schöne wie temperamentvolle Frau, gelegentlich auch etwas anstrengend. Dennoch fühlte er sich wohl mit ihr. Das einzige Problem, das sie beide nachhaltig beschäftigte, war seine Tochter. Larissa mochte Ellen nicht und zeigte ihr das, wann und wo sie nur konnte.

Immer noch hoffte Benedikt, dass Larissa im Laufe der Zeit zugänglicher werden würde, doch inzwischen glaubte er nicht mehr daran. Larissa wurde stattdessen immer widerspenstiger, obwohl sich Ellen viel Mühe mit dem achtjährigen Mädchen gab, jedenfalls dann, wenn sie da war.

Als Sportjournalistin musste Ellen viel reisen. Sie kam in der ganzen Welt herum, berichtete von allen großen Sportereignissen, besonders über Tennis-Turniere und Schwimm-Meisterschaften und natürlich auch von den Olympischen Spielen.

Benedikt stellte sich immer wieder vor, wie es wohl wäre, wenn er und Ellen heiraten würden. Seit dem Tod seiner Frau Karin lebte er allein mit Larissa. Immer wieder stellte er Erzieherinnen ein, die sich um das Kind kümmerten, doch Larissa machte jeden Tag neue Schwierigkeiten. Ihrer Meinung nach brauchten sie niemanden, weil sie zu zweit bestens zurechtkamen.

Da aber die Kanzlei, die er von seinem Onkel übernommen hatte, immer größer wurde, blieb ihm viel zu wenig Zeit für sein Kind. Ein Mädchen in diesem Alter konnte nun mal nicht allein zu Hause bleiben. Das sah Larissa zwar irgendwie ein, und sie versprach auch, sich gut zu benehmen, wenn er wieder jemanden einstellte, aber dann hielt sie sich nicht daran.

Er brauchte eine Weile, bis er die Erkenntnis gewann, dass es wohl bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag dauern würde, bis Ellen und Larissa ihr Kriegsbeil begraben würden.

Im Grunde hatte seine Verlobte auch gar nicht die Zeit, sich eingehend mit Kindererziehung auseinanderzusetzen. Ellen liebte ihren Beruf. Niemals würde sie wegen eines Kindes, das noch nicht einmal ihres war, darauf verzichten. Als er ihr einmal vorschlug, sich doch einen Job in München zu suchen, hatte sie sein Ansinnen strikt abgelehnt.

Auch sein Hinweis, dass sie noch ein gemeinsames Kind bekommen könnten, begeisterte sie nicht. „Ich bin nun mal kein Muttertyp“, hatte sie geantwortet.

Ellen beendete ihre Küsschen-Serie, hob den Kopf und schaute Benedikt aufmerksam an. „Jetzt erzähl mir endlich, warum du in der Klinik bist!“, verlangte sie.

„Das versuche ich ja schon die ganze Zeit, aber deine Zärtlichkeiten wollte ich mir auch nicht entgehen lassen. Vorneweg: Es ist nichts Schlimmes. Nur das Herz ist ein bisschen aus dem Takt geraten.“

„Entweder hast du dich in eine andere verliebt. Oder ich habe dir gefehlt“, analysierte sie kurz die Lage, wie sie sich aus ihrer Sicht darstellte.

„Keine andere“, erwiderte er kopfschüttelnd. „Du bist und bleibst die Einzige.“

„Jetzt bin ich wieder da und helfe dir beim Gesundwerden. Wer kümmert sich um Larissa?“

„Sie ist bei meiner Cousine im Pasing. Charlotte fährt aber nächste Woche in Urlaub. Bis dahin muss ich eine andere Lösung finden. Aber wenn du jetzt da bist, könntest du doch …“

„Tut mir leid, mein Schatz, das geht nicht. Leider. Du hast wohl vergessen, dass meine Schwester heiratet. Ich bin so was wie ihre Brautjungfer.“ Ellen lächelte breit. „Nun ja, vielleicht bin ich dafür ein bisschen zu alt, aber ich muss trotzdem dabei sein. Du und ich, wir fahren also nächste Woche nach Hamburg. Bis dahin bist du doch hoffentlich wieder auf den Beinen?“

„Das wird nicht möglich sein“, erwiderte Benedikt seufzend. „Erstens ist es fraglich, ob ich bis dahin wieder fit bin und reisen kann. Zweitens steht der Umzug an. Und drittens, wer soll Larissa betreuen?“

„Wir nehmen sie einfach mit.“

„Geht nicht, sie muss zur Schule. Außerdem fängt sie jetzt mit ihrem Eislauf-Kurs an. Sie freut sich schon sehr darauf.“

„Für ein paar Tage sollte es gehen …“

„Nein, die Schule ist jetzt enorm wichtig“, fiel er ihr ins Wort. „Larissa ist ohnehin zurzeit in einem Lerntief. Sie bringt nur schlechte Noten nach Hause. Ihr mangelt es an der nötigen Konzentration. Und irgendwie hat das natürlich mit unserer Situation zu tun. Ständig wechselnde Erzieherinnen, der Papa entweder in der Kanzlei oder vor Gericht. Und die Stiefmama kurvt in der Weltgeschichte herum.“

„Du willst mir wohl ein schlechtes Gewissen machen“, stellte Ellen mit einem feinen Lächeln fest. „Aber so ganz ist es dir noch nicht gelungen.“

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Dr. Holl - Folge 1773" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple Books

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen