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Dorian Hunter - Folge 015

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. DIE INSEL DER WANDELNDEN TOTEN
  4. Kapitel 1
  5. Kapitel 2
  6. Kapitel 3
  7. Kapitel 4
  8. Kapitel 5
  9. mystery-press
  10. Vorschau

Auf Schloss Lethian an der österreichisch-slowenischen Grenze gerät der Reporter Dorian Hunter in ein Abenteuer, das seinen Verstand übersteigt. Die acht Männer, die seine Frau Lilian und ihn begleiten, sind seine Brüder – gezeugt in einer einzigen Nacht, als die Gräfin von Lethian, selbst eine Hexe, sich mit dem Teufel Asmodi vereinigte! Dorians Brüder nehmen die Offenbarung euphorisch auf. Nur Dorian will sein Schicksal nicht akzeptieren. Er tötet seine Mutter und eröffnet die Jagd auf seine Brüder. Danach steckt er das Schloss in Brand und flieht mit seiner Frau. Aber Lilian hat bei der Begegnung mit den Dämonen den Verstand verloren. Übergangsweise bringt Dorian sie in einer Wiener Privatklinik unter, die auf die Behandlung psychischer Störungen spezialisiert ist – und begegnet kurz darauf der jungen Hexe Coco Zamis, die von ihrer Familie den Auftrag erhalten hat, Dorian zu töten. Doch Coco verliebt sich in den Dämonenkiller und wechselt die Seiten, wodurch sie nicht nur ihre magischen Fähigkeiten verliert, sondern darüber hinaus aus der Schwarzen Familie ausgestoßen wird.

Coco wie auch Dorian sind nun gleichzeitig Jäger und Gejagte, denn Dorian hat sich geschworen, seine Brüder, die das Feuer auf Schloss Lethian offenbar allesamt überlebt haben, zur Strecke zu bringen. In London tötet er Roberto Copello, nachdem dieser den Secret-Service-Agenten Donald Chapman auf Puppengröße geschrumpft hat. Mit Hilfe des Secret Service gründet Dorian die »Inquisitionsabteilung«, der nicht nur er selbst, sondern auch Coco und der Puppenmann Chapman fortan angehören. Ein weiteres »inoffizielles« Mitglied ist der geheimnisvolle Hermaphrodit Phillip, dessen Adoptiveltern von Dämonen getötet wurden. Zum Hauptquartier der Inquisitionsabteilung wird die Jugendstilvilla in der Baring Road, in der Phillip aufgewachsen ist, doch gleichzeitig stöbert Dorian Hunter weiter in der Bibliothek seines alten Reihenhauses in der Abraham Road nach Hinweisen auf dämonische Umtriebe – und stößt auf das Tagebuch des Barons Nicolas de Conde, der auf dem Eulenberg nahe Nancy im Jahr 1484 seine Seele dem Teufel verkaufte. De Conde bereute, wurde zum Hexenjäger und Mitautor des »Hexenhammers« und starb als angeblicher Ketzer. Der Fluch erfüllte sich. Seither wird de Condes Seele nach jedem Tod in einem neuen Körper wiedergeboren – und tatsächlich gelingt es ihm als Dorian Hunter, Asmodi zu vernichten!

Aber das Oberhaupt, das Hunter alias de Conde damals das ewige Leben versprochen hatte, war in der Gegenwart nur noch ein armseliges, schwaches Geschöpf. Sein Nachfolger auf dem Thron der Schwarzen Familie – und damit Dorians Vater – ist Asmodi II! Von dem undurchsichtigen Dämon Olivaro erhält Dorian einen Hinweis auf Asmodis Rückzugsort in Italien – und gelangt mit Hilfe der Mafia auf die Insel der wandelnden Toten …

DIE INSEL DER WANDELNDEN TOTEN

von Ernst Vlcek

Das zehn Meter lange Motorboot trieb scheinbar verlassen und führungslos in der Strömung der Sizilianischen Straße. Es strahlte etwas Unheimliches aus, das spürte Alfredo Cammero sofort.

»Los, werft den Motor an«, trug er deshalb seinen beiden Söhnen auf. »Wir machen, dass wir von hier fortkommen. Wir tun so, als hätten wir überhaupt nichts bemerkt.«

»Es handelt sich um eine der Jachten von Don Chiusa, Vater«, rief da sein älterer Sohn Umberto. »Ich kann es jetzt ganz deutlich erkennen.«

»Dann sollten wir erst recht einen Bogen darum machen«, erklärte Alfredo. »Ich möchte mit Don Chiusa nichts zu schaffen haben. Es genügt, wenn er sich von jedem unserer Fischfänge seinen Anteil holt.«

»Ahoi!«, rief sein jüngerer Sohn Franko mit lauter Stimme über das Wasser und winkte mit beiden Händen.

Sein Vater stürzte sich auf ihn und riss ihn zurück. »Bist du verrückt?«, herrschte er Franko an.

1. Kapitel

»Ich habe doch wohl deutlich genug gesagt, dass ich nichts mit dem Schiff und den Leuten, die dazugehören, zu tun haben möchte.«

»Aber an Bord scheint irgendetwas nicht in Ordnung zu sein, Vater«, wandte sein jüngerer Sohn ein. »Nichts rührt sich, und auf meinen Ruf hat niemand geantwortet.«

»Wahrscheinlich haben sie heiße Fracht an Bord«, sagte Alfredo.

»Eben«, erwiderte sein älterer Sohn Umberto. »Die Jacht kommt sicher von Tunis. Es muss irgendetwas passiert sein, sonst würde sie nicht ohne Fahrt dahintreiben. Vielleicht können wir der Besatzung noch helfen, und du weißt, Vater, dass sich Don Chiusa nicht lumpen lässt, wenn man ihm einen Dienst erweist.«

»Ich pfeife auf seine Almosen«, sagte Alfredo abfällig, und Bitternis schwang in seiner Stimme mit. »Es handelt sich sowieso um Geld, das er aus uns armen Fischern herauspresst.«

»Du bräuchtest nicht arm zu sein, wenn du für Don Chiusa fahren würdest«, warf ihm Umberto vor. »Aber wenn du schon nicht auf eine Belohnung aus bist, solltest du wenigstens Don Chiusas Zorn fürchten. Wenn ihm zu Ohren kommt, dass du eines seiner Schiffe auf hoher See im Stich gelassen hast, dann …«

Das gab für Alfredo Cammero den Ausschlag. Er war bisher standhaft gewesen und hatte es verstanden, sich aus den Geschäften der Cosa Nostra herauszuhalten – was auf Sizilien eine Leistung besonderer Art war –, aber so weit ging seine Courage auch wieder nicht, dass er sein Leben riskierte.

Der Fischer näherte sich der dahintreibenden Jacht mit tuckerndem Motor und legte an ihrer Seite an. Noch immer rührte sich nichts an Bord.

»Ist da jemand?«, rief Alfredo mit unsicherer Stimme. »Hallo, warum meldet sich niemand? Wenn wir an Bord kommen sollen, dann gebt uns ein Zeichen!«

Die drei Männer lauschten angestrengt, aber außer dem Geräusch, das die gegen die Bordwände der beiden Schiffe schlagenden Wellen erzeugten, war nichts zu hören. Plötzlich war Alfredo jedoch, als würde jemand stöhnen. Seine Söhne und er sahen einander an. Umberto wollte aufs andere Schiff hinüberspringen. Sein Vater konnte ihn gerade noch zurückhalten. Sie erstarrten alle drei, als sie wieder ein Stöhnen hörten und gleichzeitig schlurfende Schritte. Die Geräusche kamen aus der Kajüte. Alfredo erwartete, jeden Augenblick einen übel zugerichteten Mann auftauchen zu sehen. Er wusste, dass Don Chiusa auch Mädchenhandel betrieb und die Polizei von Tunis nicht zimperlich im Gebrauch mit Waffen war, wenn sie einen Mädchentransport abfing.

Was Alfredo dann aber zu sehen bekam, übertraf seine schrecklichsten Erwartungen.

»Mama mia!«, entfuhr es ihm, als das unheimliche Wesen hinter den Deckaufbauten auftauchte.

»Helft … uns!«, sagte der Unheimliche krächzend und stockend. Dann torkelte er gegen die Reling.

Umberto wollte neuerlich auf die Jacht hinüberspringen, doch diesmal war es der Verstümmelte selbst, der ihn davon abhielt.

»Nein!«, rief er abwehrend, und hob den Kopf.

Alfredo konnte jetzt deutlich in sein Gesicht sehen. Der Anblick krampfte ihm die Eingeweide zusammen. Was er vor sich sah, musste einmal ein Mann gewesen sein. Jetzt war das Gesicht wie von der Pest zerfressen. Die Haut – sofern noch vorhanden – war schwarz verfärbt; über die Augen hingen Muskelstränge, an denen noch die Haare der Brauen klebten. Da sie seine Sicht behinderten, riss das Wesen sich die Fleischfetzen einfach ab. Als es zwinkerte, fiel ein Auge aus der Höhle.

»Kommt mir nicht zu nahe«, wimmerte es. »Sonst … ergeht es euch ebenso. Obwohl ich bei lebendigem Leibe verfaule, kann ich noch denken. Die anderen – meine drei Freunde – sind viel schlimmer dran.«

Umberto hatte sich als Erster von seinem Schrecken erholt. »Sollen wir Don Chiusa benachrichtigen?«, fragte er.

Der Mann mit dem verwesenden Körper nickte. »Du musst ihm alles sagen, Umberto.«

»Wieso kennst du meinen Namen?«, fragte Umberto verblüfft.

Der andere gab ein Krächzen von sich, das wohl ein Lachen sein sollte. »Ich kenne dich, weil ich dein Freund bin. Du erkennst mich wohl nicht mehr? Na, viel ist von mir auch nicht mehr übriggeblieben, und der Rest wird nach und nach verfaulen.«

Umberto verzog das Gesicht und fragte zögernd: »Marco?«

»Ja, ich bin Marco. Ich …«

»Was ist geschehen? Wer hat dir das angetan? Sage es mir! Ich schwöre dir, dich zu rächen, Marco.«

Marco machte eine fahrige Handbewegung, und die Kuppe seines kleinen Fingers fiel ab. »Du hilfst mir und dem Don – und allen anderen, wenn … wenn du den Don warnst. Niemand soll der Teufelsinsel zu nahe kommen.«

»Wart ihr dort?«

Marco nickte. »Wir wollten daran vorbeifahren. Aber dann tauchte das nackte Mädchen auf. Es hat uns verhext. Es tänzelte leichtfüßig über die Wellen, und wir mussten ihm folgen. Ihr werdet mich für verrückt halten, aber erzählt Don Chiusa alles so, wie ihr es von mir hört. Das Mädchen lockte uns zur Insel. Dort …« Marco bäumte sich wie ein nach Luft schnappender Fisch auf. Er taumelte zurück, machte mit den Händen rudernde Bewegungen und kreischte markerschütternd.

Umberto umklammerte mit beiden Händen die Seile. Seine Knöchel traten weiß hervor. Es schmerzte ihn, zusehen zu müssen, wie sein Freund bei lebendigem Leib verfaulte, und ihm nicht helfen zu können.

»Die Sonne. Ich ersticke!«

Das waren Marcos letzte Worte. In diesem Moment traf ihn der erste Strahl der aufgehenden Sonne. Er erstarrte mitten in der Bewegung. Seine schwarze Haut und das verfaulte Fleisch wurden von den Sonnenstrahlen gebleicht. Die Hände über den Kopf erhoben und abwehrend von sich gestreckt, gleichsam zu Stein erstarrt, so stand er einige Sekunden lang da. Dann kippte er zur Seite.

»Wir werden das Schiff ins Schlepptau nehmen«, sagte Umberto.

Sein Vater, der immer noch unter dem Eindruck dieses entsetzlichen Erlebnisses stand, nickte nur, kniete mit ausdruckslosem Gesicht nieder, bekreuzigte sich und betete. Neben ihm beugte sich sein jüngerer Sohn über die Bordwand und übergab sich.

Nur Umberto hatte seine Fassung bewahrt. Er sprang auf die Jacht hinüber, um die Ankerkette zu holen und am Heck ihres Kutters zu vertäuen. Als er einen Blick in die Kajüte warf, sah er darin drei weitere menschliche Gestalten. Sie waren noch übler zugerichtet als Marco, und auch sie schienen zu Steinstatuen erstarrt zu sein.

Der Mann mit der abgesägten Schrotflinte saß lässig auf der Mauer der Einfahrt und ließ die Füße herunterbaumeln. Die wachsamen Augen waren auf die staubige Straße gerichtet, die sich in Serpentinen ins Tal hinunterwand und auf der anderen Seite des Flusses in die Staatsstraße 115 mündete. An dieser Straße lag Mazara del Vallo.

Der Mann schien zu dösen, obwohl er die Augen geöffnet hatte. Sein Körper war zusammengesunken, die Hände hielten locker die Schrotflinte. Auf seinem braungebrannten Gesicht war kein einziger Schweißtropfen zu sehen, obwohl die Junisonne heiß vom Himmel brannte.

Er saß stocksteif da, nur der Grashalm zwischen seinen Zähnen wippte unaufhörlich auf und ab. Einmal drehte er sich um, als hinter ihm helles Lachen ertönte, und er grinste, als er zwischen Zwergpalmen, Agaven und Opuntien einen gebräunten Mädchenkörper erblickte. Das Mädchen hatte nichts an. Es winkte ihm aufreizend zu, die kleinen Brüste wippten, als es zu dem weißgekalkten Haus mit dem flachen, schwarzgebeizten Holzdach hinauftänzelte.

Der Mann wandte sich wieder um, versank aber nicht erneut in seine lässige Warteposition, sondern richtete sich langsam auf. Seine Augen glichen jetzt denen eines Falken, die Hände umfassten die Schrotflinte mit dem abgesägten Lauf fester, und sein Körper straffte sich.

Auf der gewundenen Straße war eine Staubwolke zu sehen. Der Wachposten erkannte mit scharfem Blick, dass es sich bei dem Wagen um einen Alfa Romeo handelte. Es saß nur ein Mann darin. Als der Wagen mit röhrendem Motor auf die Einfahrt des Anwesens zugeschossen kam, sprang der Wachposten von der Mauer und landete sicher wie eine Wildkatze auf dem Boden. Die Schrotflinte hielt er nun im Anschlag.

Der Alfa Romeo kam wenige Zentimeter vor ihm zum Stillstand. Drinnen saß ein Mann mit dunklem Teint und fast schwarzem Haar. Seine Oberlippe zierte ein Bart, der aber noch recht kümmerlich aussah – als hätte er sich erst vor kurzem entschlossen, ihn wachsen zu lassen. Er hatte den obersten Hemdknopf geöffnet, und die azurblaue Krawatte mit dem faustgroßen Knoten saß locker. Das Sakko seines Anzuges – in der gleichen Farbe wie die Krawatte – lag unordentlich über dem Vordersitz. Obwohl die beiden vorderen Seitenfenster des Wagens heruntergekurbelt waren, glänzte sein Gesicht vor Schweiß.

Der Fremde stammte nicht von der Insel; das war dem Wachposten sofort klar. Wahrscheinlich handelte es sich um einen Ausländer.

»He, du da!«, rief er ärgerlich und lehnte sich aus dem Fenster. »Mach Platz! Ich will zu Stefano Alberto Chiusa.«

»Verschwinden Sie wieder!«, zischte der Wachposten und bewegte dabei kaum die Lippen. »Wenn Don Chiusa Besuch erwarten würde, wüsste ich es.«

»Ich bin nicht angemeldet«, sagte der Mann im Alfa Romeo. »Aber dein Don wird mich trotzdem empfangen. Ich habe ihm ein Geschäft vorzuschlagen.«

Der Wachposten grinste. Er wusste über die Gepflogenheiten von Don Chiusa genug Bescheid, um zu wissen, dass er mit dahergelaufenen Kerlen wie diesem nichts Geschäftliches erörtern würde.

»Verschwinden Sie!«, wiederholte er und entsicherte die Flinte.

Da ließ der Fremde den Motor des Wagens aufheulen und duckte sich gleichzeitig hinter das Lenkrad. Der Wachposten sprang geschickt zur Seite und drückte ab. Die Windschutzscheibe des Alfa Romeo barst in tausend Trümmer. Doch bevor der Wachposten zum zweiten Mal feuern konnte, war der Wagen an ihm vorbei. Er schoss den geschwungenen Weg hinauf, dass der Kies nur so aufspritzte. Der Wachposten holte hastig ein Sprechfunkgerät hervor und verständigte die Leibgarde des Dons davon, dass ein ungebetener Gast zum Haus unterwegs war.

Der silbergraue Alfa Romeo parkte zwischen einem Aston Martin und einem Mini Cooper, als drei Männer mit Pistolen in den Händen von verschiedenen Seiten zum Portal des Herrenhauses kamen. Einer von ihnen war nur mit einer Badehose bekleidet. Auf seinem muskulösen Oberkörper perlten Wassertropfen.

Der Fahrer des Alfa Romeo klopfte sich gerade die Splitter der Windschutzscheibe vom Gewand.

»Pfoten hoch!«, wurde er angeherrscht.

Er gehorchte widerspruchslos, ermahnte die Leibwächter jedoch: »Behandelt mich gut, sonst ergeht es euch schlecht! Ich habe Signore Chiusa ein Geschäft vorzuschlagen und bin überzeugt, dass er mit beiden Händen zugreifen wird.«

»Don Chiusa!«, schärfte der Leibwächter in der Badehose dem Fremden ein und begann ihn recht unsanft zu durchsuchen, während die beiden anderen mit schussbereiten Waffen danebenstanden. Im Hauseingang tauchte für einen Moment eine schlanke Blondine auf, die nur die Andeutung eines Bikinis anhatte.

»Was ich bis jetzt so gesehen habe, scheint es sich als Mafiosi immer noch recht gut zu leben«, meinte der Eindringling mit spöttischem Lächeln.

Die Bemerkung trug ihm einen Faustschlag in die Lebergegend ein. Der Leibwächter förderte aus seinen Taschen eine Brieftasche mit einem englischen Pass und eine Pistole zutage.

»Wer schickt Sie?«, fragte einer der beiden anderen.

»Niemand«, antwortete der Fremde. »Ich komme auf eigene Faust. Um euch weitere Fragen zu ersparen, sollt ihr erfahren, dass ich in Sachen Chalkiris komme. Alles andere sage ich Signore Chiusa persönlich.«

»Don Chiusa!«, wurde er wieder berichtigt und musste einen spielerisch wirkenden, aber schmerzhaften Schlag in die Rippen einstecken.

»Er ist Engländer und heißt Peter Garner«, sagte der Leibwächter, der ihn durchsucht hatte. In den Händen hielt er den aufgeschlagenen Pass des Fremden.

»Das ist nicht mein richtiger Name«, erwiderte der Mann. »In Wirklichkeit heiße ich Dorian Hunter. Aber was steht ihr noch so herum? Wollt ihr eurem Don nicht endlich ausrichten, dass ich mich mit ihm über Chalkiris unterhalten möchte? Sonst überlege ich es mir noch anders.«

Der Mann in der Badehose gab den beiden anderen einen Wink, und diese brachten Dorian Hunter ins Haus, in dem es angenehm kühl war. Auf dem Weg durch die Halle lief ihnen wieder ein halbnacktes Mädchen über den Weg. Diesmal handelte es sich aber um eine dunkelhäutige Schönheit mit asiatischem Einschlag.

»Ist es nicht schade, ...

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