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Die unglaublichen Geschichten von Kater Picasso 3

Manuela Andersen

Die unglaublichen Geschichten von Kater Picasso 3


Für meine Tochter Michelle


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Keine Wahl

Während der Junge und der Kater durch die Luft wirbeln, verliert Jan seine Waffe und der Kater fängt Feuer.

Unsanft kommen beide auf dem Waldboden auf. Jan zerrt seine Jacke blitzschnell aus und fängt an, Picasso vom Feuer zu befreien. Er deckt ihn ab und klopft auf dem Kater herum, welcher bewusstlos daliegt.

Der Junge ruft ihn mehrfach, aber das liebe Tier wacht nicht auf.  Inzwischen kommt die böse Feuerfee auf die beiden zu. Jan schaut ihr in die Augen. Sie stehen sich ganz nah gegenüber und sie holt abermals aus, um Feuer zu spucken.

In des Jungen Kopfes kreiseln die Gedanken. Er konnte doch nicht zulassen, dass er und der Kater jetzt verbrennen. Schlagartig wirft er seine Jacke in dem Moment über das feenartige Wesen, als sie gerade losbläst.

Die Jacke steht in Flammen und die böse Fee verbrennt in ihrem eigenen Feuer. Die wären sie nun für immer los. Er hatte keine Wahl, er musste es riskieren und es hat geklappt.

Aber Picasso liegt noch immer reglos da, sein Fell ist angesenkt. Jan weint und wird dabei immer lauter. Seine Tränen rennen nur so aus seinen Augen. Nun versucht er Wiederbelebungsmaßnahmen, er massiert das Herz des Katers, während seineTränen auf Picassos Fell kullerten. Er ist schon völlig durchnässt, aber atmet nicht.

Der Junge ist verzweifelt, schluchzend massiert er immer weiter. Er hockt über Picasso und gibt sein Bestes. Kann aber mit dem Weinen nicht aufhören. Anschließend macht Jan eine Mundzumundbeatmung und massiert weiter dieses kleine Herz. Der Kater fängt an zu husten und wacht endlich auf.

Der Bub hebt sein liebes Katertier auf und trägt ihn aus dem Wald. Kaum haben sie es heraus geschafft, ist er auch schon auf der heimischen Wiese.  Da liegt auch des Katers Hut, den er damals verloren hatte.

Nachhause kann der Junge nicht, denn er war zu lange weg. Stattdessen geht er zum Tierarzt.

Wieder in der Wirklichkeit

 

Zögernd läuft Jan die Straße entlang. Sein Herz schlägt heftig, er hat große Angst um seinen Kater, denn es geht ihm nicht gut.

Jan's Arme werden langsam schwer, Picasso hat schon ziemlich Gewicht. Die Straße riecht nach nassem Asphalt. Leichter Regen rieselt auf Jan's Nase. Nur noch wenige Meter bis zur Tierarztpraxis.

Jetzt bemerkt Jan, dass Blut aus seinem Shirt läuft. Auch er scheint doch etwas stärker verletzt zu sein.

Er verliert fasst das Bewusstsein, kann den Kater kaum noch tragen. Das Blut strömt immer stärker aus seinem Oberteil. Picasso meint mit ganz schwacher Stimme: " Leg mich einfach auf der Straße ab und hilf dir erstmal selbst!"

"Nein! Kommt gar nicht in Frage! Es ist nicht mehr weit! ", schluchzt Jan mühsam.

Endlich kommen sie an der Tierarztpraxis an und glücklicher Weise ist auch Sprechstunde.  Jan stürzt zur Tür hinein und ruft der Tierarzthelferin zu: "Helfen sie meinem Kater, er hat Verbrennungen und Prellungen!"  Dabei legt er den Kater etwas unsanft ab.  Jan fällt zu Boden und ist bewusstlos.

 

Die Schwester ist geschockt, ruft nach der Tierärztin, so laut, dass diese sofort aus dem Sprechzimmer stürmt.

Die Sprechstundenhilfe hockt am Boden bei dem Jungen und versucht Erstehilfe zu leisten und ruft gleich noch den Notarzt an.

In Folge dessen kümmert sich die Tierärztin um den schwachen Kater, er bekommt eine Atemmaske aufgesetzt.

Es dauert nicht lange, da kommt der Krankenwagen an, die Sirene heult laut und das Licht des Wagens blinkert schnell.  Jan und Picasso verlieren sich.

Der Junge wird in den Wagen gebracht und der Kater wird von der Tierärztin untersucht. Er bekommt einige Spritzen. Der Kater verbringt einige Tage dort auf der Krankenstation.  Jan's Eltern werden informiert, da sich die Leute hier im Ort alle kennen, wusste man wohin der Junge gehört.

 

Jan liegt im Krankenbett mit sämtlichen Schläuchen im Arm. Er ist kreidebleich und atmet schwer, schaut zur Decke des Zimmers und fängt an zu weinen. Seine Augen gefüllt mit Tränen, so liegt er starr auf dem Rücken und aus seinen Augenwinkeln läuft das salzige Nass.

Während er so vor sich hin winselt bemerkt er, dass da draußen im Gang Stimmen zu hören sind. Nach genauerem Hinhören schnallt er, dass es seine Eltern sind.

In Windeseile schnellt Jan hoch, reißt sich die Schläuche aus dem Arm und springt aus dem Bett. Mit einem merkwürdigem Nachthemd bekleidet springt er aus dem Fenster im Erdgeschoss. Rennt die Straße herunter und versteckt sich in einem Hausdurchgang. Nun überlegt er, was er nun tun kann.  Auf jeden Fall muss er igendwie nach Hause kommen, denn seine Eltern sind ja nun nicht da, weil sie im Krankenhaus sind.

Vor einem Geschäft steht ein nicht abgeschlossenenes Mofa.

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