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Die Wilden Fußballkerle - Band 12

INHALT

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Einmal zum Pluto und nie mehr zurück

Das ist nicht fair!

Fledermausflügel

Der letzte Versuch

Krähen, Katzen, Krallenbeine

Das Alien-Mädchen

Angst

Das Panther-Orakel

Im Barbie-Zombie-Puppen-Land

Stahlgrau

Wut

Rotzfrech

Dezember-Juni-Turnerkreis-Wind

Mit dem Rücken zur Wand

Die Drachenreiterin

Rocces Geheimnis

Am Pranger

Auge um Auge

Zahn um Zahn

Absolut terroristisch-Grusel-Horror-Ekel-erregend-gemein

Ehre und Stolz

Zaubererfuß und Hexengrätsche

Mittsommernachts-Meisterschaftsfeier

Die Wilden Fußballkerle stellen sich vor

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Einmal zum Pluto und nie mehr zurück

Die letzte Pfingstferienwoche verlangte von uns absolute Konzentration. Wir trainierten so hart wie noch nie: von Montag bis Donnerstag und von früh morgens bis spät in die Nacht. Ja, warum sonst besaßen wir eine Baustrahler-Flutlichtanlage? Da merkten wir gar nicht, wenn es Mitternacht wurde. Und für den Fall, dass unsere Eltern es merkten und uns nach Haus holen wollten, zogen wir einfach die Zugbrücke vor dem Teufelstopf hoch. Einige von ihnen kapierten das nicht: die Väter von Maxi und Markus zum Beispiel. Sie hämmerten mit den Fäusten gegen das Zugbrückentor. Doch wir hatten Kissen und Sandsäcke davor gehängt und in denen verpufften ihre Schläge leider lautlos.

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Beim Santa Panther im Raubkatzenhimmel! Wir brauchten jede Sekunde. Es ging um die Meisterschaft, im letzten Spiel in der Dimension 8: am Samstag gegen den Turnerkreis, und der war so gut wie noch nie. Er lag zwei Punkte vorn. Er beherrschte die Gruppe 8 der E1-Jugendmannschaften, so wie wir im Wilde Fußballkerle-Land herrschten. Er hatte die SpVg Solln im letzten Spiel vor den Ferien mit achtzehn zu null auf den Pluto gebeamt. Und von dort kamen die Sollner nie mehr zurück. Doppelt verschleimter Alligatorenrotz! Ja, und dort würden wir sie dann mit Sicherheit treffen, die Sollner, wenn uns bis Samstag kein Wundermittel einfiel. Oder habt ihr das schon vergessen? Wir hatten das letzte Spiel gegen Unterhaching verloren. Wir saßen bereits auf dem Mars. Genau dorthin hatten uns die Hachinger nämlich mit ihren dreizehn Kisten katapultiert. Und dann hatten wir auch noch die Qualifikation für die Kinder-Fußballweltmeisterschaft sang- und klanglos vergeigt. Das hatte uns aus den Wolken geholt: aus den Größenwahn-Höhenflugwolken. Wir hatten in Wattebausch-Luftschlösser-Träumen gelebt. Wir waren durch den siebten Fußballhimmel gewandelt und dort hatten wir die Meisterschaft und die Weltmeisterschaft schon mindestens zehnmal gewonnen. Doch in Wirklichkeit hatten wir nur den Boden unter den Füßen verloren und jetzt, spätestens jetzt, waren wir wie ein Albatros-Bruchpilot auf die Erde geknallt. Doing! Dumpf! Dabäng! Und Dadumba-Dadumba und Bautz!