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Die Vergangenheit schläft nie

L. P. Treefrog

Die Vergangenheit schläft nie

Gay Romance





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Die Vergangenheit schläft nie

1. Teil: Der Preis des Erfolgs

ISBN: 978-3-7368-4274-8

2. Teil: Die Vergangenheit schläft nie

ISBN: 978-3-7368-4999-0

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Alle Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 

Im verantwortungsbewussten sexuellen Umgang miteinander gelten nach wie vor die Safer-Sex-Regeln.

 

Dieses Buch enthält homoerotisches Material. Es wird Sex, auch gewaltsamer Sex zwischen Männern explizit beschrieben. Deshalb ist es nur für Personen ab 18 Jahren geeignet. Wer dies nicht lesen möchte, sollte dieses Buch nicht kaufen.

 

 

Alle Rechte dieses Textes liegen beim Autor, insbesondere das Recht der mechanischen, elektronischen oder fotografischen Vervielfältigung, der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen, des Nachdrucks oder Dramatisierung, der Übertragung durch Rundfunk, Fernsehen oder Video, auch einzelner Text- und Bildteile, sowie Übersetzung in andere Sprachen.

 

Jeder Verstoß wird zur Anzeige gebracht.

Die Vergangenheit schläft nie

Fast ein Jahr später.

 

Pat lag faul auf dem Sofa und sah Dan beim Kochen zu.

 

„Könntest dich auch mal etwas bewegen? Du setzt langsam Speck an, mein Lieber.“ Dan sah zu ihm rüber und lachte.

 

„Dann komm her und ich beweg´ mich.“ Lasziv fasste er sich in den Schritt und leckte sich über die Lippen.

 

„Keine Zeit. Die Kinder kommen gleich. – Komm schon. Deck wenigstens den Tisch.“ Dan widmete sich wieder den Töpfen und beobachtete Pat nur aus dem Augenwinkel, der sich aufrappelte und zu ihm kam.

 

„Will aber jetzt was anderes von dir. Unser letztes Mal ist doch schon so lange her.“ Er war hinter Dan getreten und hatte ihm seine Hand in den Hosenbund geschoben.

 

„Lange her? Vier Stunden nennst du lange?“ Dan lachte und schmiegte sich an seinen Mann.

 

„Viel zu lange“, schnurrte Pat, der so verliebt in seinen Mann war. „Nur kurz, ja?“

 

„Nein. – Würdest du bitte den Tisch decken?“ Viel zu gern würde er dem nachgeben, aber jetzt war einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Er schloss die Augen und genoss es dennoch, sich von Pat verwöhnen zu lassen, fast war er bereit nachzugeben, als die Nudeln überkochten und das Wasser die Herdplatte flutete. „Pat!“

 

Murrend zog dieser die Hand zurück, wusch sich die Hände und deckte äußert widerwillig den Tisch. Dan liebte diese Art an Pat. Er sah dann immer so unschuldig und verletzlich aus, ganz anders als am Anfang ihres Kennenlernens. Mit Grauen dachte Dan daran, aber Pat hatte sich geändert und nie wieder die Hand gegen ihn erhoben oder ihn verletzt. Er grinste, als Pat ihn von unten herauf ansah und dann schmollend wieder wegsah. „Du darfst ja bald. Will dich doch auch.“

 

Mit angezogenen Beinen saß Pat wieder auf dem Sofa und starrte zu Dan, der immer noch in der Küche werkelte und dann schließlich die Töpfe zur Seite schob, um zu Pat zu gehen. Er grinste ihn an und fuhr ihm sanft über den Arm, der ihm diesen aber sofort entzog. „Du weißt doch, dass ich dir nicht widerstehen kann.“

 

Immer noch schmollte Pat und zog die Beine nun fester an sich, die er mit den Armen umschlungen hatte. Er blickte Dan kurz an und legte den Kopf dann auf seinen Knien ab. Wusste er doch nur zu gut, dass er damit Dan immer rumkriegte. „Magst du mich nicht mehr?“

 

„PAT! Du weißt ganz genau, dass ich dich liebe. Hör mit dem Quatsch auf. Ich weiß genau, was du willst.“ Dan zog ihn in seine Arme und küsste ihn.

 

„Was denn? – Ich will gar nichts“, murmelte Pat leise und wehrte sich etwas dagegen.

 

„Ach, dann kann ich ja wieder gehen.“ Dan stand auf.

 

„Bekomm´ ja doch nichts“, nuschelte Pat weiter und setzte wieder diesen Dackelblick ein.

 

„Hör jetzt auf. Du bekommst immer alles, was du willst. Du bist schlimmer als die Kinder. Jetzt weiß ich, woher die das haben. Los jetzt, raus und warte auf unsere Engelchen.“ Da Pat sich nicht bewegte, ging Dan zurück. „Auf jetzt, sonst gibt’s keinen Nachtisch.“ Er biss sich auf die Lippe und fasste sich dann an seinen harten Schwanz, den er Pat durch die Jeans präsentierte. „Du willst doch Nachtisch, oder?“ Diese Spiele liebte Dan, sie heizten ihn noch mehr an und Pat hatte ihn fast soweit, dass er ihn am liebsten sofort hier vernaschen würde, aber da kamen die Kinder schon aus der Kita und Pat zog nur noch kurz eine Schnute, bevor er aufstand und öffnete.

 

„Na, alles klar?“ Er nahm beide in die Arme und diese redeten sofort darauf los.

 

Dan verstand die Hälfte davon nicht, nur dass irgend ein Kind Marcus ein Klötzchen an den Kopf geschossen hatte und ein anderes daraufhin irgendetwas anderes getan hatte. Er bewunderte Pat , der schon wieder am Boden saß und den beiden zuhörte. Es war fast jeden Mittag dasselbe Ritual, das die drei abzogen. Pat versank in einer Welt, in die Dan dann nicht mehr eindringen konnte, er redete mit ihnen, sah sich Zeichnungen an und ließ sich Geschichten erzählen. Meist saß oder lag er auf dem Boden und die beiden saßen vor ihm. „Pat , Julia, Marcus! Ab, Händewaschen, es gibt Essen“, versuchte Dan, die drei zu trennen.

 

Julia hing auch sehr an Dan, ebenso wie Marcus, aber das, was Pat hatte, erreichte er nicht. Pat scheuchte die beiden ins Bad und dort ging es weiter. Kopfschüttelnd deckte Dan den Tisch, da Pat mal wieder die Hälfte vergessen hatte. Pat und die Kinder plapperten in einer Tour, dass diese überhaupt zum Essen kamen, wunderte Dan immer wieder.

 

„… und Elijah hat dann einfach an Julias Zöpfchen gezogen … dann hab´ ich ihm gegen das Schienbein getreten …“, erzählte Marcus und schob sich noch ein Stück Fisch in den Mund. Fisch war nicht Pats Lieblingsgericht, aber Dan bestand darauf, und somit kam es immer wieder, schon wegen der Kinder, auf den Tisch und auch Pat aß dann davon. Wozu er sich bisher nicht hatte überreden lassen, war Thunfisch, den mochte er nämlich überhaupt nicht. Dan wollte gerade dazwischen gehen, da Pat Marcus auch noch dafür gelobt hatte, dass dieser seiner Schwester geholfen hatte, als es an der Tür läutete.

 

Pat stand auf und staunte etwas über einen großen Brief aus den USA, der ihm vom Postboten gegen Unterschrift ausgehändigt wurde. Er legte ihn achtlos beiseite und setzte sich wieder zu seiner Familie.

 

„Was ist das?“ Interessiert schaute Dan zu dem großen Umschlag.

 

„Keine Ahnung. Mir egal“, antwortete Pat und schob sich ein Stück Kartoffel in den Mund und hörte sich weiter die Geschichten aus der Kita an. Während Dan dazu übergegangen war, Marcus mitzuteilen, dass man niemandem gegen das Schienbein tritt. Pat konnte sich ein Grinsen nur schwer verkneifen und verschluckte sich fast an der Kartoffel.

 

 

Der Brief lag am Abend immer noch an derselben Stelle und war von Pat schon wieder vergessen, als Dan ihn mit ins Wohnzimmer brachte. „Post!“

 

„Nicht jetzt. Wer weiß, was da drin ist.“ Pat zog Dan an sich und warf das Kuvert auf den kleinen Tisch vor sich. „Du bist jetzt viel wichtiger für mich. Hast du mir nicht einen Nachtisch versprochen?“ Er setzte seine Lippen an Dans Mitte und blies heftig dagegen. Dass Dan schon steif war, hatte er schon gesehen, als er vor ihm gestanden war.

 

„Hast du dir den denn verdient?“ Er kniete zwischen Pats Schenkel und spreizte diese noch mehr.

 

„Mehr als du ahnst.“ Schnell zog er ihn aufs Sofa und begann ihn mit Küssen zu bedecken.

 

„Mach doch deine Post auf. Wer weiß, was drin ist“, drängte Dan, als er endlich wieder Luft holen konnte.

 

„Mein Gott, mach es auf, wenn es dich interessiert. Bitte!“ Pat war genervt, wollte er doch jetzt endlich was anderes als Post öffnen. Er drückte Dan den Umschlag in die Hand, der ihn etwas schuldbewusst ansah, und schob ihn von sich. „Jetzt mach schon. Vielleicht haben wir dann endlich Zeit.“ Pat war die Lust etwas vergangen und er fuhr sich mehr als genervt durch die Haare.

 

„Tut mir leid.“ Er griff nach Pat , aber dieser rutschte weiter ab und strafte ihn mit einem Blick. Schnell hatte Dan trotzdem den Umschlag geöffnet und zog ein Buch hervor. „Was ist das denn?“

 

„Ein Drehbuch. Bist du zufrieden?“ Pat sah es abwertend an.

 

„Schau mal, da ist ein Brief und ein Flugticket. Ist das normal? Du hast es doch nicht angenommen, oder? Hast mir gar nichts erzählt.“

 

„Ich hab´ nichts angenommen und ich will auch keins. Schmeiß es fort.“ Mit einem Ruck entriss er es Dan und pfefferte es wieder auf den Tisch, schon der Titel „Die Vergangenheit schläft nie“ verursachte eine Gänsehaut. Bestimmt nichts, was er spielen wollte.

 

„Ist ein Benefiz-Projekt. Das Geld geht komplett an Kinder in Thailand.“ Dan sah ihn seltsam an und Pat begann zu frieren. Alle Alarmglocken klingelten bei ihm, nur konnte er nicht sagen, wieso. Was er aber bestimmt wusste, war, dass er dieses garantiert nicht annehmen würde.

 

„Leg es weg. Ich hab´ hier genug Action. Mehr brauch´ ich nicht und das Geld kann ich auch spenden.“ Dass er immer noch genervt war, verbarg Pat nun nicht mehr.

 

Um Pat nicht noch mehr aufzuregen, legte Dan die Sachen weg und kuschelte sich an seinen Mann. „Willst du mit mir hochgehen?“

 

„Willst du vorher noch irgendwelche Post öffnen, oder sonst was machen?“ Er sah ihn ernst an.

 

„Nein, sorry. Ich mach es wieder gut, ja.“

 

„Da musst du dich aber anstrengen. Du hast ihn beleidigt und mit Missachtung gestraft. Jetzt ist er beleidigt.“ Ein Lächeln huschte über Pats Gesicht und er zog Dan mit nach oben.

 

Dan strengte sich mehr als an und kurz darauf war der Brief schon wieder vergessen und Pat schnurrte nur noch unter ihm. „Streng ich mich genug an? Tut es dir gut?“

 

„Ein bisschen mehr könntest du dich schon noch bemühen“, lachte Pat und küsste ihn. Sex mit Dan war ein Erlebnis, das er immer wieder aufs Neue erlebte und genoss. Dan war nicht mehr der devote Sub, der er am Anfang war. Er zeigte genau an, wo es langging und äußerte seine Wünsche auch im Bett. Dan war Pats gleichberechtigter Partner und Pat genoss dieses, egal ob er oben oder unten lag.

 

Sie hatten phantastischen Sex gehabt wie immer und Dan lag noch auf ihm und küsste ihn zart. „Nimmst du das Drehbuch an?“

 

„Mein Gott. Nein! Ich will keine Filme mehr drehen, sondern nur noch bei dir und den Kindern sein.“ Pat war nun richtig sauer und spürte, wie Dan zusammenzuckte. So scharf war er ihn, seit sie zusammen waren, noch nie angegangen.

 

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