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Die Tote im Görlitzer Park

Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses Buch
  3. Über den Autor
  4. Über die Reihe »Hochspannung«
  5. Titel
  6. Impressum
  7. Zitat
  8. 1. Exposition
  9. 2. Konflikt
  10. 3. Spannungsbogen
  11. 4. Cliffhanger
  12. 5. Rückblende
  13. 6. Totes Gleis
  14. 7. Plot Points
  15. 8. Retardierendes Moment
  16. 9. Enthüllung
  17. 10. Showdown

Über dieses Buch

Ein spektakulärer Mordfall erschüttert Berlin: Im Görlitzer Park in Kreuzberg wurde einer Studentin bei lebendigem Leib das Herz herausgeschnitten. Anschließend hat der Täter die junge Frau ausgeweidet und ihre Gedärmen rings um den toten Körper gelegt.

Wie Millionen andere Menschen ist auch Gabi Weyrich schockiert, als sie aus der Zeitung von dem schrecklichen Mord erfährt. Doch die Lektorin eines Berliner Krimi-Verlags vergisst den Mord schon bald, da sich auf ihrem Schreibtisch die Arbeit stapelt. Als ihr jedoch das neue Exposé eines Autors in die Hände fällt, dessen Romane sie bereits mehrfach als »zu gewalttätig« abgelehnt hat, keimt in Gabi ein schlimmer Verdacht …

Psycho-Thriller voller »Hochspannung« – die neue Reihe von Bastei Entertainment!

Über den Autor

Jens Schumacher, geboren 1974, arbeitet seit Ende der neunziger Jahre als freier Autor. Bis heute verfasste er rund 70 Bücher und Spiele in unterschiedlichen Genres, darunter Horror- und Fantasyromane, Krimis, Jugend- und Sachbücher sowie mehrere Editionen der international erfolgreichen Kartenspielserie BLACK STORIES. Seine Werke wurden bislang in 17 Sprachen übersetzt.

Bisher sind in der Reihe »Hochspannung«
folgende weitere Titel erschienen:

Vincent Voss: Tödlicher Gruß

R.S. Parker: Raus kommst du nie

Christian Endres: Killer’s Creek – Stadt der Mörder

Linda Budinger: Im Keller des Killers

Andreas Schmidt: Dein Leben gehört mir

Uwe Voehl: Schwesternschmerz

… und jedes Wesen ist in Wahrheit erst dann tot,
wenn auch alle die gestorben sind, die es gekannt haben …

Arthur Schnitzler, »Blumen«

1. Exposition

Der Zeitungsartikel war einer von der Sorte, die Gabi Weyrich normalerweise nicht las, schon gar nicht beim Frühstück zu Hause. GEMETZEL IM GÖRLITZER PARK – das klang wie der Titel eines der Krimis, die Gabi im Dienste ihres Arbeitgebers, einem großen Taschenbuchverlag, tagtäglich lektorierte. Aus Reflex wollte sie die Berliner Zeitung des heutigen Tages bereits weglegen und sich Kaffee nachschenken. Mit acht Stunden literarischem Mord und Totschlag täglich war ihr persönlicher Bedarf nach vergossenem Blut und Leichen mehr als gedeckt. Darüber hinaus zog sie am Schreibtisch ersonnene Untaten den realen Abgründen der menschlichen Psyche vor, erst recht am frühen Morgen, bei der ersten Tasse Kaffee.

Woran es lag, dass die junge Lektorin dem Bericht dennoch ein paar ihrer kostbaren Frühstücksminuten widmete, konnte sie später nicht mehr sagen. Wahrscheinlich ahnte sie, dass die reißerische Schlagzeile dafür sorgen würde, dass später im Verlag eine ihrer Kolleginnen garantiert auf den Mord im »Görli« zu sprechen käme.

Mysteriöser Mord bei Nacht und Nebel, ging es auf der Titelseite in Fettschrift weiter. 21-Jährige auf bestialische Weise abgeschlachtet.

Mit gehobenen Brauen blätterte Gabi zu der angegebenen Seite im Innenteil. Eine junge Frau? Beim Lesen der Überschrift hatte Gabi instinktiv an ein Verbrechen im Drogenmilieu gedacht. Der Görlitzer Park war nicht umsonst erst kürzlich vom Spiegel als »Drogenpark der Nation« bezeichnet worden. Illegale Einwanderer aus aller Herren Länder verkauften in der vierzehn Hektar großen Grünanlage bei Tag Stoff, bei Nacht bekriegten sie sich im Streit um die besten Standplätze.

Zwei Jahre zuvor, als Gabi noch nicht in Spandau gewohnt hatte, war sie auf dem Weg zur Arbeit manchmal mit dem Rad durch das alte Naherholungsgebiet gefahren. Vor den Dealern selbst hatte sie eigentlich nie Angst gehabt. Die jungen Typen stellten für Passanten keine Gefahr dar, schließlich hielten sie zunächst mal jeden für einen potenziellen Kunden. Nach einiger Zeit aber war Gabi das andauernde »Hello, sexy Mama!«, verbunden mit den ewig gleichen Angeboten, diese oder jene Substanz zu erwerben, dermaßen auf die Nerven gegangen, dass sie sich angewöhnt hatte, den Park weitläufig zu umfahren.

Geändert hatte sich an den Zuständen im Görli seither nichts. Auch die Streife aus Polizisten und Männern des Ordnungsamts, die seit Mitte Mai die Grünfläche täglich patrouillierte, hatte kaum etwas bewirkt. Folglich lag die Vermutung nahe, bei dem Mordopfer im Görlitzer Park müsse es sich um jemanden handeln, der selbst aus der Szene stammte und mit Drogen dealte. Doch offenbar war dem nicht so.

Verwundert las Gabi weiter. Zwei marokkanische Dealer hatten die Tote gegen drei Uhr morgens entdeckt. Was die beiden mitten in der Nacht in einem Hain hinter den Bolzplätzen zu suchen hatten, darüber schwieg der Verfasser des Berichts vorsichtshalber. Bemerkenswert war allerdings, dass die beiden Dealer höchstpersönlich die Polizei verständigt hatten. Dieser ungewöhnliche Umstand ließ darauf schließen, dass es sich wohl nicht um einen normalen Mord handelte.

Und so war es auch.

Der Artikel erging sich nicht in unappetitlichen Details – wofür Gabi dem Reporter dankbar war –, dennoch ließ er keinen Zweifel daran, dass das Opfer auf extrem brutale Weise ums Leben gekommen war: Der Mörder hatte ihm das Herz herausgeschnitten und es, zusammen mit weiteren entnommenen Organen, auf der Wiese liegen lassen, um den Leichnam verstreut.

Das Herz herausgeschnitten? Ungläubig verzog Gabi das Gesicht. Solche Mordpraktiken gab es normalerweise nur in Krimis. Oder in schlechten Hollywood-Schockern. Aber im Görlitzer Park, quasi direkt vor ihrer Haustür?

Ihr schauderte, als sie sich vorstellte, wie sie einst jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad durch die Grünanlage gerollt war. Wäre das immer noch so, hätte ebenso gut sie die entstellte Leiche entdecken können …

Gabi schrak zusammen, als sich unvermittelt etwas Schweres, Warmes gegen ihr Schienbein drückte. Es maunzte durchdringend, dann strampelte sich Oswaldt, der übergewichtige Scottish-Fold-Kater, mit dem Gabi sich die kleine, aber günstige Zweizimmerwohnung teilte, auf ihren Schoß und beäugte sie fordernd. Die morgendliche Ration Streicheleinheiten war fällig. Ohne die würde Oswaldt sie nicht durch die Tür lassen.

Da selbst eine erfahrene Verlagslektorin nicht gleichzeitig eine Zeitung offen halten, Kaffee trinken und eine Katze kraulen konnte, breitete Gabi das Blatt seufzend vor sich auf dem Tisch aus, nahm rasch noch einen Schluck aus ihrer Tasse und kam Oswaldts Aufforderung nach. Dabei las sie weiter.

Das Mordopfer, eine Informatikstudentin aus einer wohlhabenden, in Grunewald wohnhaften Familie, hatte der Polizei zufolge keinerlei Verbindung zur Drogenszene. Auch die beiden Dealer, die in der betreffenden Nacht im Park ihrem Broterwerb nachgegangen waren, gaben an, das Mädchen nicht gekannt zu haben.

Gabi glaubte, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Marokkaner ziemlich verstört über das Gemetzel gewesen waren. Diese Reaktion weckte in ihr die Vermutung, dass es am Tatort in Wirklichkeit noch um einiges scheußlicher ausgesehen haben musste, als es im Zeitungsbericht beschrieben stand. Vermutlich hatte die Polizei angeordnet, nicht alle Details des Falles öffentlich zu machen.

Wegen der Brutalität des Mordes gingen die ermittelnden Beamten davon aus, beim Täter müsse es sich um einen Drogenabhängigen handeln. Ein Oberkommissar mit Namen Malter berichtete von einem Fall aus den USA, in dem der Konsument einer Designerdroge namens »Cloud Nine« im Zustand vollkommener Raserei einem Obdachlosen das Gesicht abgebissen und es verspeist hatte.

Doch der Autor des Artikels bezweifelte, dass es sich hier um die Tat eines außer Kontrolle geratenen Junkies handelte. Gabi musste sich ihm anschließen: Im Görlitzer Park sah man so gut wie nie Junkies. Nicht einmal gebrauchte Spritzbestecke fanden sich auf den weitläufigen Rasenflächen. Wer im Görli kaufte, konsumierte andernorts.

Was den scheußlichen Mord nur noch mysteriöser machte.

Gabi nahm einen weiteren Schluck Kaffee. Erneut stellte sie sich vor, wie es gewesen sein musste, die Leiche des Mädchens zu finden, inmitten der eigenen Organe, mit einer klaffenden Wunde in der Brust, wo einst das Herz gewesen war …

Gabi schauderte und dankte der Vorsehung, dass sie seit ihrem Umzug nie mehr in Versuchung gekommen war, auf dem Weg zur Arbeit den Park zu durchqueren.

Sie warf einen Blick auf die Uhr und stellte erschrocken fest, dass es bereits weit nach acht war. Wollte sie halbwegs pünktlich im Büro sein, musste sie sich beeilen. Mit einem bedauernden »Sorry« ließ sie Oswaldt zu Boden plumpsen. Ohne sein anklagendes Maunzen zu beachten, huschte sie ins Schlafzimmer, um sich etwas zum Anziehen zu suchen.

***

Als sie vierzig Minuten später ihr Büro betrat, ließ ihre Kollegin Alexandra Meister gerade die tagesaktuelle Ausgabe der taz sinken. »Hast du das gelesen?«, wollte sie wissen, während Gabi ihren Mantel aufhängte.

»Was?«, fragte Gabi, obwohl sie bereits ahnte, worauf die ältere Redakteurin hinauswollte.

Alexandra tippte mit einem Zeigefinger auf die erste Seite der Zeitung. »Die Sache mit dem toten Mädchen im Görli. Ganz schön starker Tobak.«

Alexandra Meister war Programmleiterin für Spannungsromane im Taschenbuch und damit Gabis direkte Vorgesetzte. Sie war fast fünfzig, dank ihrer glatten Haut und dem straff zurückgebundenen blonden Haar wirkte sie jedoch kaum älter als Gabi, die gerade die dreißig überschritten hatte.

»Ein Killer, der seinem Opfer das Herz rausschneidet – bei lebendigem Leib! Also, wenn einer unserer Autoren mit so etwas ankäme, wüsste ich nicht, ob ich …«

»Wie war das?« Gabi nahm hinter ihrem Schreibtisch Platz und warf ihrer Kollegin einen fragenden Blick zu.

»›… sind sich die Gerichtsmediziner sicher, dass die Entnahme des Herzens am Tatort vorgenommen wurde, aller Wahrscheinlichkeit nach, während die Studentin noch am Leben war‹«, las Alexandra vor.

»Nicht dein Ernst!« Gabi griff zwischen den Computermonitoren hindurch auf den anderen Schreibtisch und nahm die Zeitung an sich. »In der BZ stand nichts davon«, murmelte sie, während sie den Artikel überflog.

»Vielleicht hatte der Journalist weniger Informationen.« Alexandra zuckte mit den Schultern. »Oder er hat sich an die Anordnungen der Kripo gehalten, bestimmte Details nicht zu veröffentlichen.«

»Tatsächlich … bei lebendigem Leib.« Gabi pfiff leise durch die Zähne. »Heilige Scheiße! Wer macht denn so was?«

»Die Polizei geht von einem Drogenabhängigen aus.«

»Quatsch. Das behaupten sie vielleicht nach außen. Aber sogar denen muss klar sein, dass es im Görli so gut wie keine Drogenkonsumenten gibt. Außerdem würde es kein Zugedröhnter hinkriegen, jemandem das Herz herauszuschneiden.« Gabi schüttelte den Kopf und ließ die Zeitung sinken. »Das passt nicht.«

»Ein Plausibilitätslapsus?« Alexandra hob amüsiert die Brauen. »Da spricht die Lektorin!« Sie wandte sich wieder ihrem Computerbildschirm zu. »Was liegt heute bei dir an? Sitzt du immer noch am neuen Tobler?«

Gabi seufzte. »Ich weiß, das Manuskript ist eine Woche überfällig. Aber bis Freitag bin ich durch, versprochen.«

Reto Tobler war ein Krimiautor aus der Schweiz, dessen neuen Roman Gabi gerade lektorierte. Dornen der Rache war eine altbackene Geschichte um den Erbschaftsstreit einer wohlhabenden britischen Familie. Der Mörder tötete der Reihe nach sämtliche Angehörigen mit Rosensträußen, deren Dornen mit Curare präpariert waren – seine Vergeltung dafür, dass man ihn in der Erbfolge übergangen hatte.

Wäre es nach Gabi gegangen, hätte der Verlag das öde Machwerk gar nicht veröffentlicht. Doch die drei vorangegangenen Romane Toblers hatten sich unerklärlicherweise gut verkauft, also war man in der Programmkonferenz übereingekommen, Dornen der Rache zu bringen, und hatte das Buch prompt Gabi aufs Auge gedrückt.

Sie saß jetzt schon eine Woche länger als geplant an dem Roman. Hauptproblem waren nicht so sehr die klischeehaften Figuren und die fade Handlung, sondern vielmehr die unselige Vorliebe des Autors für ellenlange Nebensatzkonstruktionen – »Gymnasiastensülze«, wie diese Marotte unter Lektoren genannt wurde. Jeden dritten Satz musste Gabi in mehrere kurze unterteilen oder ganz umschreiben. Eine zeitraubende und darüber hinaus größtenteils vergebliche Arbeit, denn Tobler würde in der korrigierten Datei ohnehin wieder einen Großteil ihrer Anmerkungen rückgängig machen.

Seufzend öffnete Gabi die Datei Dornen_lekt_GW.doc und machte sich an die Arbeit.

***

Sechs Stunden später waren knapp fünfzig Seiten Tobler-Prosa in lesbaren Text umgewandelt – genug für einen Arbeitstag. Schließlich hatte Gabi auch noch andere Dinge zu erledigen. Sie reckte sich, stand auf und holte sich am Automaten auf dem Flur einen Milchkaffee. Zurück in ihrem leeren Büro – Alexandra hatte sich nach der Mittagspause zu einer Konferenz mit der Verlagsleitung verabschiedet – rief sie das Mailprogramm auf und ging ihre Tagespost durch.

Wie so oft bestand ein Großteil der Mails aus Angeboten von Leuten, die einen Roman geschrieben hatten und diesen nun für das Größte hielten, was dem deutschen Literaturmarkt seit Goethe passiert war. Mit einer Subtilität, die man bei einem Viertklässler als plump bezeichnet hätte, versuchten sie Gabi dazu zu bringen, ihr Werk zu veröffentlichen – ganz gleich, ob es sich dabei um einen Liebesroman (drei Stück am heutigen Tag), eine »urkomische schwule Dreiecksgeschichte« (einmal vertreten), einen Lyrikband (zwei Stück) oder gar ein Kochbuch (heute zum Glück nur eines) handelte. Dass die Abteilung des Verlags, für die Gabi arbeitete, ausschließlich Krimis publizierte, schien die Leute nicht zu interessieren. Fluchend kopierte sie eine vorformulierte Standardabsage nach der anderen ins Textfeld des Programms und drückte auf »Senden«.

Gabi war dagegen gewesen, dass mit dem letzten Relaunch der Verlags-Webseite die Mailadressen einzelner Redakteure im Netz veröffentlicht wurden. Aber man hatte sie überstimmt, wie so oft. Sie arbeitete erst seit zweieinhalb Jahren im Verlag, daher zählte ihre Meinung in solchen Fragen längst nicht so viel wie die der erfahreneren Kollegen. Die meisten von ihnen waren ein gutes Stück älter als Gabi und glaubten, der Online-Welt – egal, ob sie sich Facebook, Twitter oder sonst wie nannte – restlos offen gegenüberstehen zu müssen, um nur ja nicht altmodisch zu wirken.

Gabi war mit den sogenannten »Neuen Medien« aufgewachsen und stand deren Einsatz etwas kritischer gegenüber. Und sie hatte recht behalten: Seit dem Relaunch herrschte in ihrem Posteingang das reinste Chaos. Tag für Tag kostete es sie rund eine Stunde, ihren Account von unverlangt angebotenem Müll zu säubern.

Während sie Mails beantwortete und löschte, dachte sie dankbar daran, dass der Zuwachs digital eingesandter Romanprojekte immerhin die Menge an Papiermanuskripten verringert hatte. Von älteren Kollegen wusste sie, dass die maschinengeschriebenen Manuskripte früher waschkörbeweise ins Haus geflattert waren.

Gabi seufzte. Wie kamen die Leute bloß auf die aberwitzige Idee, ein Verlagsprogramm von gleichbleibender Qualität könne aus dem Material zusammengestellt werden, das Dilettanten einem unverlangt an den Kopf warfen?

Nach einer halben Stunde zeichnete sich Licht am Ende des Tunnels ab. Gabi hatte die schwule Dreiecksgeschichte, die beiden Lyrikbände, das Kochbuch sowie zwei der drei Liebesromane abgelehnt. In das Exposé des dritten hatte sie kurz hineingelesen und die Mail anschließend an eine Kollegin aus der Schmalzabteilung weitergeleitet. Darüber hinaus hatte sie ein knappes Dutzend Anfragen à la »Was muss ich tun, um von Ihrem Verlag veröffentlicht zu werden?«

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