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Die Spinnenkönigin: Romantic Thriller

Die Spinnenkönigin

Roman von Alfred Bekker

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

www.postmaster@alfredbekker.de

Mumifizierte, in Spinnenseide eingewickelte Leichen in den nebelverhangegen Straßen von London... Eine Reise in den Horror - von Erfolgsautor ALFRED BEKKER alias "Leslie Garber"

1

Nebel lag wie grauer Spinnweben über London. In dicken Schwaden war er gegen Abend vom Themseufer heraufgezogen und hatte sich über die ganze Stadt ausgebreitet.

Der Nebel kroch durch die Straßen und erreichte schließlich auch die kleinste Gasse und den letzten Winkel dieser riesigen Stadt.

Es war schon nach Mitternacht, als der Bus an der einsamen Haltestelle Pelton Street hielt. Wie ein großer dunkler Schatten wirkte der Doppeldecker. Mit einem Zischen der Bremsen hielt er an.

Ein einzelner Fahrgast stieg aus.

James McGordon war Mitte dreißig, trug eine sportliche Lederjacke in Kombination mit Jeans. In der Hand hielt er eine Reisetasche. Glück gehabt, dachte er. Gerade noch den letzten Bus gekriegt...

Er hatte einen zweiwöchigen Urlaub in der Karibik hinter sich. Als er aus dem Flugzeug getreten war, war das berühmt berüchtigte englische Wetter für ihn der erwartete Schock gewesen. Inzwischen war er ziemlich durchgefroren. Die feuchte Kühle, die unter dem Nebel herrschte, ging einem durch Mark und Bein.

Wieder daheim, dachte er sarkastisch. Aber sein Urlaub war nunmal zu Ende, obwohl er gut und gerne noch weitere zwei Wochen unter Sonne und Palmen hätte vertragen können.

Der Bus setzte sich ächzend wie ein riesiges Tier in Bewegung und bog dann um die nächste Ecke.

McGordon atmete tief durch. Er hängte sich die Reisetasche über die Schulter und rieb sich die Hände. Seine Dachgeschosswohnung lag etwa fünf Minuten entfernt.

Er ging mit schnellen Schritten die Straße entlang.

Das diffuse Licht der Straßenlaternen wurde durch den dichten Nebel eigenartig gestreut, was der gesamten Szenerie eine gespenstische Atmosphäre gab. Spinnweben zitterten an einer dieser Lampen und irgendwo im Verborgenen saß eine achtbeinige Jägerin, die geduldig auf Beute wartete.

Die Häuser zu beiden Seiten der Straße ragten als schattenhafte Umrisse empor. Und irgendwo zwischen den eng am Straßenrand geparkten Fahrzeugen huschte eine schwarze Katze blitzartig daher...

Für einen Sekundenbruchteil sah McGordon das Leuchten ihrer gelblichen Augen, dann war sie verschwunden. Ein flüchtiger Schatten in der Nacht...

McGordon schlug sich den Kragen seiner Jacke hoch. Auf dem Pflaster des Bürgersteigs bemerkte er einige ungewöhnlich große Spinnen, die mit schnellen, hektischen Bewegungen seinen Turnschuhen auswichen.

Verfluchte Biester! Der Gedanke kam wie automatisch. Er wusste, dass sie harmlos waren, aber dennoch ging es ihm wie den meisten Menschen. Er ekelte sich unwillkürlich vor ihnen.

Und dann stutzte er.

Er sah eine Gestalt im Nebel.

Nachdem er noch ein paar Schritte hinter sich gebracht hatte, konnte er sie sehen. Eine Frau mit dunklen Haaren und einem sehr altmodisch wirkenden Kleid stand da. Ihr Blick schien ins Nichts zu gehen. Sie wirkte wie in Trance.

McGordon kniff die Augen zusammen und warf ihr einen forschen Blick zu.

Sie drehte den Kopf. Der Blick ihrer dunklen Augen begegnete ihm. Sie lächelte auf eine Art und Weise, die McGordon nicht gefiel.

Irgend etwas stimmt nicht mit ihr, ging es McGordon durch den Kopf.

Dann fühlte er etwas Kleines, Krabbelndes in seinem Nacken und schlug sofort zu.

Er blickte auf und sah, wie sich gerade eine Spinne an ihrem Faden von einer Straßenlaterne herabließ. McGordon ging hastig einen Schritt zur Seite. Dann glaubte er, seinen Augen nicht zu trauen. Ein wahres Heer dieser kleinen krabbelnden Ungeheuer kamen jetzt von allen Seiten auf ihn zu.

Wie aus dem Nichts waren sie plötzlich erschienen. Ihre Körper bedeckten dicht den Boden. Mit einer schnellen Bewegung streifte er sie von seinen Jeans ab.

„Nein“, flüsterte.

Das durfte nicht wahr sein. Sie waren überall. An seiner Tasche, unter seinem Hemdkragen, inzwischen auch in den Haaren. Und wie aus dem Nichts schienen ständig weitere der Achtbeiner heranzuströmen.

Wie von Sinnen schlug McGorden inzwischen um sich. Aus den Augenwinkeln heraus sah er die geheimnisvolle Frau, die einfach nur dastand und zusah.

Und sah ihr Lächeln...

Das hungrige Blitzen ihrer dunklen Augen...

McGordon erschauerte.

Er fühlte etwas Klebriges an der Hand und einen Augenblick später auch am Hals...

Spinnweben!

Er versuchte das klebrige Zeug abzustreifen, doch die Tausenden von Spinnen, die mittlerweile seinen gesamten Körper bedeckten, sponnen es schneller nach, als McGordon sich dagegen wehren konnte.

Verzweifelt ruderte er mit den Armen, versuchte, sie abzustreifen, doch ihre Zahl war einfach zu groß.

Er wollte einen Schritt zur Seite machen und stolperte zu Boden. Erst jetzt begriff er, was geschehen war. Seine Beine waren bis zur Höhe der Knie von ungewöhnlich starken Spinnweben umwickelt...

Das letzte, was James McGordon sah, war das Lächeln jener geheimnisvollen Frau aus dem Nebel...

2

„Hallo Linda! Du brauchst dich gar nicht erst auf deinen Drehstuhl zu setzen!“

Der junge Mann, der mich früh am Morgen auf diese Weise begrüßte, hieß Jimmy Broderick und war wie ich beim DAILY REPORT, einer großen englischen Boulevardzeitung, angestellt. Er als Fotograf, ich als Reporterin. Wir bildeten des Öfteren ein Team.

Jimmy war blond, trug eine verwaschene Jeans und ein Jackett, dessen Revers durch die Kameras, die er um den Hals zu tragen pflegte, ziemlich verknittert und vermutlich nie wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen war. Mit einer lässigen Geste strich er sich das etwas zu lange blonde Haar zurück und grinste mich an.

„Wir sollen zum Chef kommen“, meinte er. „Muss wohl was ziemlich Wichtiges sein...“

Ich atmete tief durch und nahm meine Handtasche wieder vom Schreibtisch. Dann folgte ich Jimmy quer durch das Großraumbüro, in dem die Redaktion des DAILY REPORT untergebracht war, bis wir vor jener Tür standen, an der ein kleines Schild mit der Aufschrift MARCUS T. SAMUEL - CHEFREDAKTEUR stand.

Jimmy klopfte vorsichtshalber.

„Herein“, knurrte es von der anderen Seite.

Wir betraten das Büro, in dem unser mitunter etwas cholerisch veranlagter Chefredakteur unruhig auf und ab ging.

In der Hand hielt er ein Diktiergerät.

Samuel war breitschultrig und hatte die Ärmel hochgekrempelt. Die Krawatte saß locker wie ein Strick. Er machte stets einen überarbeiteten Eindruck. Seine Leidenschaft war der DAILY REPORT. Dieses Blatt wollte er genau dort halten, wo seiner Ansicht nach der Platz dieser Zeitung war: Ganz oben. Dafür setzte er alles ein. So etwas wie ein Privatleben schien er kaum zu kennen.

Immerhin hatte ich ihn inzwischen davon überzeugen können, eine Journalistin zu sein, die selbst wenn man Samuels strenge Maßstäbe anlegte, gute Arbeit leistete.

Samuel wirbelte herum.

„Da sind Sie beide ja“, murmelte er. Er nahm sich nicht die Zeit, uns zu begrüßen. „Kennen Sie die Pelton Street, Linda?“

„Nein“, erwiderte ich wahrheitsgemäß.

„Dann suchen Sie sie auf dem Stadtplan und fahren Sie so schnell wie möglich hin!“

„Worum geht es?“

Samuel machte ein paar Schritte auf mich zu. Dann hob er die Augenbrauen und sah mich an.

„Es scheint, als würde es einen weiteren dieser rätselhaften Todesfälle geben...“ Seine Stimme hatte einen gedämpften Tonfall bekommen. Samuel mochte abgebrüht sein und einer, der sich über so viele Jahre in der Nachrichtenbranche behauptet hatte, musste das wohl sein. Aber das bedeutete nicht, dass Samuel kein Herz hatte. Unter seiner rauen Schale befand sich ein weicher, empfindsamer Kern, auch wenn er den zumeist sehr gut zu verbergen wusste.

Ich erwiderte seinen Blick.

„Sie meinen...“

Er nickte. „Ja, Linda. Es geht um diese seltsam mumifizierten Toten, die in einen Kokon aus Spinnweben eingewoben waren... Beeilen Sie sich! Im Moment ist in der Pelton Street riesig was los! Die Polizei sucht überall nach Spuren...“

Ich nickte und wandte mich dann an Jimmy.

„Komm“, sagte ich.

Wir hatten schon fast die Tür erreicht, da ließ uns Samuels durchdringende Stimme noch einmal herumfahren.

„Noch etwas!“, rief er.

„Ja?“, fragte ich.

„Die Untersuchung dieser Mordserie wird laut einer Pressemitteilung von Scotland Yard neuerdings von Inspektor Barnes geleitet“, erklärte Samuel.

„Oh.“

„Ich wusste, dass Ihnen das nicht gefällt. Ich wollte Sie vorwarnen.“

„Danke.“

„Was hat Barnes eigentlich gegen Sie, Linda?“

Ich zuckte die Achseln. „Eigentlich wüsste ich das auch gerne.“

Samuel zwinkerte mir zu. „Wahrscheinlich kann er nur nicht vertragen, wenn jemand besser ist als er.“

Ich lächelte matt. „Das wird es sein!“

3

Kalt und diesig war es an diesem Tag.

Jimmy und ich stiegen in den roten Mercedes 190 - ein Geschenk meiner Großtante Eleanor Troddwood, bei der ich seit dem frühen Tod meiner Eltern aufgewachsen war. Ich liebe diesen Oldtimer - denn das war er inzwischen schon beinahe und hätte ihn für kein neues Modell derselben Klasse eingetauscht. Geschwindigkeitsrekorde oder waghalsige Lenkmanöver verboten sich im dichten Londoner Stadtverkehr ohnehin.

Es dauerte eine Weile, bis wir die Pelton Street erreichten. Jimmy lotste mich mit dem Stadtplan auf den Knien dorthin.

Die Gegend war weiträumig für den Verkehr abgesperrt und so mussten wir das letzte Stück des Weges zu Fuß gehen.

Die Pelton Street lag in einem der Außenbereiche.

Wohnblocks und Reihenhäuser mischten sich hier mit einer Reihe altehrwürdiger Villen im viktorianischen Stil.

Wir bogen um eine Ecke und dann sah ich in einiger Entfernung auch schon die massige, hoch aufragende und irgendwie ziemlich einschüchternd wirkende Gestalt von Scotland Yard-Inspektor Gregory Barnes. Sein kurzgeschorenes Haar hatte Ähnlichkeit mit den Stacheln eines Igels.

Er notierte etwas auf einen Block, während überall Kollegen von ihm suchend umherstreiften. Manche waren in zivil, andere uniformiert. Ich sah den Wagen des Gerichtsmediziners.

Der Arzt - ein Mann mit hoher Stirn und spärlichem Haarwuchs - ging auf Barnes zu, wechselte ein paar Worte mit ihm und ging dann in Richtung seines Wagens davon.

Der Tote ruhte in einem Metallsarg, der bereits geschlossen war.

Vielleicht war das auch gut so.

Barnes blickte auf.

„Ah, Miss McCabe! Mr. Broderick! Meine Güte, mir bleibt heute auch nichts erspart!“ Er verzog das Gesicht. „War ein Scherz, Miss McCabe...“

„Wir scheinen ein unterschiedliches Verständnis von Humor zu haben, Inspektor.“

Er zuckte die Achseln.

„Gut möglich.“ Er sah mich an. In seinen Augen blitzte es angriffslustig. „Sie können sich hier gerne herumtreiben, aber es wäre nett, wenn Sie die ernsthafte Ermittlungsarbeit, die hier stattfindet, nicht behindern...“

„Natürlich. Wer ist der Tote?“

Er seufzte.

„Wir haben eine Tasche gefunden, in der Papiere waren, die ihn als James McGordon ausweisen. McGordon wohnt hier in der Nähe und kam wohl gerade von einer Reise zurück... Er müsste 34 Jahre alt sein, aber... Die Leiche, die wir gefunden haben ist uralt!“

Barnes war ein harter Brocken, aber in diesem Moment war es ihm deutlich anzumerken, wie mitgenommen er war.

Ich deutete auf den Metallsarg.

„War er - wie die anderen Opfer - in einen Kokon eingesponnen?“

Barnes nickte. „Ja. Fast so, als hätten Hunderttausende von Spinnen sich auf ihn gestürzt und mit ihren Fäden eingewickelt... Aber das ist natürlich völlig absurd.“

„Wirklich?“

„Ich weiß, dass Sie nach dem Außergewöhnlichen suchen, Miss McCabe. Aber ich richte mich nur nach den Fakten.“

„Und?“, fragte ich. „Haben Sie schon eine Theorie?“

Er schüttelte den Kopf. „Im Grunde wissen wir noch nicht einmal, ob es sich um Mord handelt. Auch der Todeszeitpunkt liegt im Dunkeln. Vermutlich irgendwann während der Nacht. Der Kokon lag hier in den Büschen und es hat wohl eine ganze Weile gedauert, bis jemand richtig nachgesehen hat... So ohne weiteres war ja auch nicht zu erkennen, dass es sich um einen Toten handelte...“

„Die bisherigen Todesfälle geschahen alle in diesem Teil Londons, nicht wahr?“

„Ja“, nickte er. „In einem Umkreis von zwei, drei Kilometern...“

„Darf ich einen Blick in den Sarg werfen?“, fragte ich.

„Nur, wenn Ihr Kollege kein Foto davon macht!“

„Selbstverständlich.“

„Und dann wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie so schnell wie möglich wieder verschwinden würden. Und lassen Sie es sich ja nicht einfallen, etwa hier die Nachbarschaft auf eigene Faust zu befragen, bevor wir das nicht getan haben!“

„Ich wüsste nicht, dass es ein Gesetz dagegen gibt!“

Er zuckte die breiten Schultern.

„Man sollte es einführen!“

Ich hob die Augenbrauen. „Die Presse - der natürliche Feind von Inspektor Barnes?“

„Der Unterschied zwischen uns ist doch wohl klar“, erwiderte er. „Ihnen geht es um die Sensation - mir um die Wahrheit!“

Nein, dachte ich. Die Sache lag im Grunde etwas anders. Uns beiden ging es um die Wahrheit, aber Barnes hatte einen anderen Begriff davon. Für ihn existierte all das nicht, was sich nicht auf Anhieb in sein Weltbild einordnen ließ, während ich fand, dass man diese Dinge nicht einfach ignorieren konnte, nur weil sie dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft widersprachen.

Aber im Moment hatte ich keinerlei Lust, mich mit ihm darüber weiter auseinanderzusetzen.

„Ach übrigens!“ meinte Barnes dann noch, als er bereits an mir vorbeigegangen war. Wir drehten uns zu ihm herum, und als wollte er meine Meinung über ihn widerlegen fuhr er dann fort: „Ich habe mich mit einem Spinnenkundler unterhalten...“

„Ach, ja?“

„Er ist der Auffassung, dass es keine Spinnenart auf der Welt gibt, die so etwas“ - dabei deutete er in Richtung des Metallsargs - „vollbringen könnte. Auch keine exotischen Arten, die vielleicht hier eingeschleppt wurden. Es widerspricht allem, was man über das Verhalten dieser Tiere weiß...“

Ich sah ihn an.

„Und was folgern Sie daraus?“

Er zuckte die Achseln. „Noch gar nichts“, meinte er. „Nur soviel: „Es gibt Spinnen mit acht Beinen und welche, die nur auf Zweien zu gehen pflegen...“ Und dabei grinste er schief.

„Sie sprechen von einem Psychopathen, der...“

„...der Menschen, die bereits tot waren so behandelt, dass sie aussehen wie die Beute einer Spinne...“

4

„Mein Gott, wie kann so etwas geschehen?“, flüsterte Jimmy mir zu, nachdem wir in den Sarg geblickt hatten. Er wirkte sichtlich mitgenommen und mir ging es nicht anders.

„Ich habe keine Ahnung“, murmelte ich. Wir arbeiteten schon eine ganze Weile an dieser Sache. Immer wieder gab es in dieser Gegend Tote, die in Kokons eingesponnen waren. Die Leichen selber waren auf geheimnisvolle Weise mumifiziert und wirkten stets uralt, obwohl sie es ihren Papieren nach nicht sein konnten. Fast so, als hätte sie innerhalb eines einzigen Augenblicks der Hauch der Zeit erfasst und um hundert Jahre altern lassen.

Irgendwelche Verletzungen hatte keiner der Toten aufgewiesen.

Der erste Fall hatte sich vor beinahe einem halben Jahr abgespielt.

Nun hatte es drei Tote innerhalb einiger Wochen gegeben. Und wenn man den Bulletins der Gerichtsmediziner glauben konnte, dann waren die Betreffenden an Altersschwäche gestorben. Zumindest hatte man nichts gefunden, was irgendwie auf Gewalt- oder Gifteinwirkung hindeutete. Aber vielleicht hatte man auch nur nicht gewusst, wonach man suchen sollte.

Ich ließ den Blick schweifen.

Der Nebel war nicht mehr so dicht, wie er noch am Morgen gewesen war. Aber noch immer hing eine schwere Dunstglocke über London. Der Himmel war grau.

„Was schlägst du vor, Linda?“, hörte ich Jimmy sagen.

„Wir werden genau das tun, was Barnes uns zu verbieten versucht hatte: die Nachbarn befragen.“

„Aber dann warten wir besser, bis das Riesenaufgebot hier weg ist, nicht wahr?“

„Ja.“

Ich sah, wie sich hinter den Fenstergardinen der umliegenden Häuser etwas bewegte. Die Anwohner schienen dazusitzen und alles haargenau zu verfolgen, was sich da buchstäblich vor ihrer Haustür abspielte.

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