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Die Sex-Therapie

1

Katherine stand in der Kabinentür des Flugzeugs, und ihre dunkle Kleidung bildete einen starken Kontrast zur Helligkeit dieses Tages. Sie war eine große, schlanke Frau, deren sinnliche Figur trotz ihres schlichten, maßgeschneiderten Anzugs nicht zu übersehen war. Sie wischte sich mit einer Hand über die Stirn und schob eine dunkle Locke nach hinten, die aus dem engen Dutt an ihrem Hinterkopf herausgerutscht war. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch, und zwischen ihren Brüsten sammelte sich Schweiß. Sie war von dem Flug erschöpft und fühlte sich müde und verschwitzt. War es richtig gewesen, herzukommen? Sie hatte alle Vorbereitungen von jemand anderem treffen lassen und noch nie zuvor von diesem Ort gehört. Als sie ein leichtes Angstgefühl überkam, musste sie zittern. Vielleicht hätte sie doch lieber zu Hause bleiben sollen.

Katherine schüttelte sich kurz und verließ das Flugzeug. Da sie jetzt schon einmal hier war, weigerte sie sich, umzukehren und wegzulaufen, nur weil sie ein wenig nervös wurde. So etwas hatte sie früher nie getan, und sie würde auch jetzt nicht damit anfangen. Stattdessen würde sie das Beste aus der Situation machen und sich irgendwie durchschlagen. Zumindest musste sie nicht dumm herumstehen und auf ihr Gepäck warten, da sich laut der Broschüre jemand um ihr Gepäck kümmern und sie zum Hotel fahren würde. In der Ferne sah sie eine Stretchlimousine vor einem der Hangars parken, die wie versprochen auf sie wartete. Erleichtert und mit einem ersten Anflug von Vorfreude ging sie auf den Wagen zu und hatte dabei kaum einen Blick für ihre atemberaubende Umgebung übrig.

Ein freundlicher junger Mann stellte sich als Rolf, der Hotelchauffeur, vor. Nachdem er Katherine namentlich begrüßt hatte, forderte er sie auf, im geräumigen Inneren des großen, schwarzen, luxuriösen Wagens Platz zu nehmen.

Katherine ließ sich mit einem Seufzer auf dem weichen Leder in der kühlen, abgedunkelten, klimatisierten Limousine nieder. Der Wagen fuhr langsam über den Asphalt, um dann zu beschleunigen, als sie die Straße erreichten.

Himmel, was würde ich jetzt für einen Drink geben, dachte Katherine sehnsüchtig.

Als ob der Chauffeur ihre Gedanken gelesen hätte, drang seine Stimme aus der Sprechanlage. »Wenn Sie den roten Knopf vor sich drücken, dann öffnet sich die Minibar, in der Sie etwas zu trinken, Gläser und Eiswürfel finden, Miss.«

Sie kam der Aufforderung nach, woraufhin sich ein Fach in der Holzvertäfelung öffnete und eine gut ausgestattete Bar enthüllte. Sie goss sich einen Gin Tonic ein, lehnte sich wieder zurück und ließ sich durch den Drink und das leise Summen des großen Wagens entspannen.

Die Landschaft glitt von ihr nahezu unbemerkt an den Fenstern vorbei, da sie zu müde war, um sich für ihre Umgebung zu interessieren. Überdies wirkte der Gin langsam, und sie wurde zunehmend lockerer. Es war himmlisch, so weit vom Stress und dem hektischen Leben daheim entfernt zu sein. Der enorme Druck, erfolgreich zu sein, war ihr stetiger Begleiter, und sie lebte ständig in der Furcht, zu scheitern. Sie würde nie die persönliche Stärke haben, die notwendig war, um sich in einem so anstrengenden beruflichen Umfeld durchzusetzen. Die letzten Monate waren unerträglich gewesen. Ihr Job erforderte viele Überstunden, und da sie immer gestresster geworden war und damit nicht hatte umgehen können, war ihr Privatleben nicht mehr der Rede wert, ihr Berufsleben als Anwältin ernsthaft in Gefahr und ihre Chance, die Partnerschaft angeboten zu bekommen, die sie so sehr begehrte, kaum noch vorhanden. Zumindest hatte Phyllis Manion, ihre Chefin und die Seniorpartnerin, ihr das bei ihrem letzten Treffen zu verstehen gegeben. Die ältere Frau schien zu erkennen, dass sie kurz vor einem Zusammenbruch stand und nicht mehr wusste, was sie tun sollte. Selbst ihre Kollegen, die eitlen, selbstbewussten Anwälte, gingen ihr zunehmend auf die Nerven. Normalerweise konnte sie ihre sexuellen Anspielungen und ihre jugendliche Arroganz auf die leichte Schulter nehmen, aber in letzter Zeit war sie durch deren Benehmen immer gestresster geworden, bis sie schon glaubte, bald etwas tun zu müssen, das sie später bedauern würde. Selbst Phyllis trieb sie in den Wahnsinn. Sie hatte etwas an sich, das Katherine verunsicherte, während sie sich gleichzeitig von ihr angezogen fühlte. All das erschwerte ihr die Arbeit und machte diese manchmal sogar völlig unmöglich.

Doch es war auch Phyllis gewesen, die Katherine zur Seite genommen und vorgeschlagen hatte, Urlaub zu machen und so wieder zu sich zu kommen. Sie hatte ihr sogar einen ihrer Lieblingsorte vorgeschlagen, der abgelegen war und an dem man seine Sorgen zurücklassen und sein Leben wieder in den Griff bekommen konnte. Sie hatte gesagt, dass man dort entweder völlig ungestört bleiben oder an den angebotenen Aktivitäten teilnehmen konnte, je nachdem, was man bevorzugte. Phyllis hatte ihr sogar angeboten, alle Vorbereitungen zu treffen, und Katherine war viel zu erschöpft gewesen, um dagegen zu protestieren.

Jetzt, wo sie hier war, fühlte sie sich ein wenig unwohl und unsicher. Alles war für sie arrangiert worden. Es hatte keinen Kontakt zwischen ihr und dem Reisebüro oder den Hotelmitarbeitern gegeben. Sie hatte genau eine Information erhalten: den Namen der Hotelmanagerin, Martha Hind. Sie wusste nicht genau, ob ihr dieses Arrangement gefiel, doch inzwischen musste sie sich eingestehen, dass sie das Ganze auch ein wenig faszinierte. Sie brauchte Ruhe, Erholung und Zeit, um herauszufinden, warum sie überhaupt so gestresst war. Einige Tage am Meer und in der Sonne würden ihr guttun.

Sie trank noch einen Schluck von ihrem Drink und genoss einige Sekunden lang den Geschmack des kühlen, herben Getränks im Mund, bevor sie es herunterschluckte. Nach einer Weile spürte sie, wie die Spannung langsam nachließ. Ihre Gedanken drehten sich nun um ihr Sexleben. Tja, das war eigentlich ein Witz, dachte sie und verzog das Gesicht. Ihre langjährige Beziehung zu ihrem Freund Paul war angenehm, aber vorhersehbar, und der Sex war alltäglich geworden und bestenfalls als langweilig zu bezeichnen. Sie seufzte, als sie sich an all die Abende erinnerte, an denen sie einen Orgasmus vorgetäuscht hatte, nur um Paul zufriedenzustellen. Sie wusste, dass die sexuellen Freuden mehr als das sein konnten, aber in der Beziehung zu ihm bekam sie offensichtlich nicht das, was sie brauchte. Selbst wenn sie sich selbst befriedigte, was sie in letzter Zeit immer seltener tat, hatte sie stets das Gefühl, dass irgendetwas fehlte. Sie wusste, dass sie etwas verpasste, etwas, durch das die anderen Frauen lebendiger, zentrierter und fast überheblich wirkten. Feindseligkeit stieg in ihr auf. Sie wollte sich auch so fühlen. Warum konnte sie das nicht? Was war los mit ihr? Manchmal vermutete sie, dass es da ein Geheimnis gab, ein Rätsel, das sie lösen musste, bevor sie die komplette sexuelle Befriedigung erleben durfte, die ihr rechtmäßig zustand. In ihrem tiefsten Inneren wusste sie, dass sie zu einem leidenschaftlichen Sexleben fähig war, aber sie brauchte etwas Aufregendes, etwas anderes, das die Leidenschaften entfachte, die tief in ihr schlummerten. Sie war überzeugt davon, dass das, was sie momentan hatte, nicht mal ansatzweise an die wirklich mögliche Ekstase herankam.

Manchmal hatte sie das Gefühl, sie müsse etwas Frevelhaftes tun, damit sie aus ihrer Routine ausbrechen könnte, etwas, durch das sie ihre wahren sexuellen Gefühle besser erkennen könnte. Schon einige Male im Leben war sie kurz davor gewesen, etwas Verrücktes zu tun, etwas, das ihre Karriere und ihren Ruf ernsthaft gefährdet hätte. Sie erschauderte leicht. Vielleicht hatte sie bei diesem Urlaub endlich den Mut, so etwas tatsächlich zu tun. Das wäre der ideale Zeitpunkt dafür, dachte sie. Sie war weit weg von zu Hause, und der Schauplatz dafür ideal. An einem Ort wie diesem genoss sie die Anonymität, die sie brauchte, um zu experimentieren und gewisse Dinge auszuprobieren, ohne Angst haben zu müssen, von Menschen entdeckt zu werden, die sie privat oder beruflich kannte.

Erschreckt fragte sie sich, warum in aller Welt sie auf einmal darüber nachdachte, an ungewöhnlichen Aktivitäten teilzunehmen. Was war nur los mit ihr? In dem Moment, in dem sie ins Flugzeug gestiegen war, hatten sich ihre sexuellen Fantasien erneut in ihrem Kopf geregt, Begierden und Wünsche, die sie mit Paul niemals ausleben konnte. Irgendwie hatte sie bei ihm Hemmungen, ihre Bedürfnisse auszusprechen. Er war immer so sittenstreng und konservativ. Ihr schoss durch den Kopf, dass sie seine konservative Mainstream-Sexualität möglicherweise als Ausrede nutzte, um ihre eigenen Gefühle im Zaum zu halten. Doch nun, wo sie hier war, weit weg von Paul und ihrer normalen Routine, fühlte sie sich auf aufregende Weise frei und verspürte den wachsenden Drang, sich auszutoben und ihre wildesten Träume Realität werden zu lassen.

Sie trank ihr Glas aus und schenkte sich noch einmal nach. Ihre Entspannung vertiefte sich. Sie lehnte sich zurück und schloss die Augen. So hatte sie sich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr gefühlt, und sie hatte vor, jede Minute davon auszukosten.

In dem Augenblick, in dem sich ihre Lider schlossen, zogen die Bilder der vergangenen Nacht erneut vor ihrem inneren Auge vorbei. Sofort wurde ihr ganzer Körper von Hitze überflutet, und sie wand sich wohlig auf ihrem Sitz.

Sie war früh von einer langweiligen Dinnerparty abgehauen und hatte beschlossen, zu Fuß nach Hause zu gehen, in der Hoffnung, durch die kühle Nachtluft wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Auf dem Weg durch den kleinen Park auf der anderen Straßenseite ihres Apartmenthauses hatte sie unter einem der großen Ahornbäume ein leises Stöhnen gehört. Die Geräusche zogen sie unwiderstehlich an, und sie ging auf den alten Baum zu. Was sie danach sah, ließ sie erstarren. Dort unter dem Baum waren im schwachen Mondlicht einige verschwommene Umrisse zu erkennen. Es sah so aus, als hätten sich drei Menschen ineinander verwickelt, die stöhnten und keuchten, während sie sich im Einklang bewegten. Sie wagte es nicht, sich zu erkennen zu geben, aber sie wollte unbedingt wissen, was dort vor sich ging, also schlich sie ein Stück weiter, um es besser erkennen zu können.

Plötzlich kam der Mond hinter einer Wolke hervor und enthüllte die ganze Szene, die aus einer Frau und zwei Männern bestand. Ein Mann stand vor und ein anderer hinter ihr. Sie trugen beide schwarze Lederjacken und Jeans. Ihre Hosen standen offen, und sie schienen die Frau beide zu penetrieren, einer von vorn und der andere von hinten. Die Frau war von der Taille aufwärts nackt, und ihre riesigen Brüste waren geschwollen und glänzten im Mondlicht. Ihre dunklen Brustwarzen sahen aus wie spitze, kleine Speere. Sie hatte den Kopf in den Nacken und die Arme um den Hals des einen Mannes gelegt, um dessen Hüfte auch ihre Beine lagen, während er seinen Penis immer wieder in sie hineinstieß. Bei jedem Stoß stöhnte und keuchte sie, während sie ihren Körper mit ebenso großer Leidenschaft bewegte, um ihm entgegenzukommen. Der Mann hinter ihr war ihr ebenfalls zu Diensten und ließ seinen riesigen Schwanz in ihren Anus gleiten, wobei er sich perfekt an ihren Rhythmus anpasste. Sie waren völlig gefangen in ihrer Leidenschaft und bekamen außer ihrer allumfassenden Lust nichts um sich herum mit.

Katherine blieb fasziniert stehen und bekam keine Luft mehr. Sie verspürte den Drang, hinüberzugehen und sich ihnen anzuschließen. Sie wollte Teil derartiger Lust und Leidenschaft sein und die Art der Wonne verspüren, die die unbekannte Frau ganz offensichtlich erlebte. Katherines Brüste spannten sich, und ihre Nippel wurden hart und drückten sich gegen den dünnen, zarten Stoff ihres BHs. Ihr Höschen wurde ganz feucht. Das war alles so köstlich und unanständig. Sie beobachtete drei Fremde, die in einem öffentlichen Park vögelten und sich ihren wilden, primitiven Leidenschaften völlig ungezwungen hingaben. Es schien ihnen egal zu sein, ob jemand vorbeikommen und sie dabei erwischen könnte. Vielleicht hofften sie sogar darauf, von jemandem entdeckt zu werden, dachte sie. Das würde ihre Lust möglicherweise steigern. Bei diesem Gedanken erbebte es in ihrem Schoß. Ihr war klar, dass sie auch deshalb so erregt war, weil sie selbst jeden Moment entdeckt werden konnte, was ein überaus angenehmes Kribbeln in ihr erzeugte.

Schließlich musste sie sich doch abwenden und ging so schnell nach Hause, wie sie nur konnte. Der Zwischenfall hatte sie derart heiß gemacht, dass sie die ganze Nacht kein Auge zubekam. Sie stellte sich vor, sie wäre die Frau, die gleichzeitig von zwei Gliedern penetriert wurde, und wie wundervoll sich das anfühlen musste. So etwas wollte sie ebenfalls fühlen. Sie wollte so Liebe machen und in der Leidenschaft des Augenblicks gefangen sein. Sie wollte dazu in der Lage sein, sich jemandem hinzugeben, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wer sie dabei sehen könnte. Insgeheim wünschte sie sich sogar, dabei entdeckt zu werden, da sie wusste, dass ihre Gefühle durch die elektrifizierende Möglichkeit einer Entdeckung weiter gesteigert würden.

Im Verlauf dieser Nacht hatte sie mehrfach masturbiert, doch das armselige Vergnügen, das sie empfand, war nichts im Vergleich zu dem, was diese drei Menschen im Park empfunden haben mussten.

Und jetzt war sie hier, saß allein in einer Luxuslimousine und fuhr Gott weiß wohin, ohne Aussicht darauf, dass sie so etwas wirklich erleben würde. Das Erlebnis der letzten Nacht erregte sie noch immer, und die Bilder der wilden Lust standen ihr lebhaft vor Augen. Sie konnte noch immer vor sich sehen, wie sich die drei bewegt und ineinander verschlungen hatten, und sie hörte noch immer die Geräusche ihrer Lust.

Träge ließ sie die Hände zum Ausschnitt ihrer Seidenbluse gleiten und begann, ihre Brüste zu massieren. Ihre Nippel wurden hart, und sie wand sich lustvoll auf dem Sitz. Sie glitt mit der Hand über ihren Venushügel und versuchte, ihre Klit zu streicheln, aber ihr Rock war zu eng und sie konnte kaum etwas spüren. Diese leichte Frustration steigerte ihre Erregung noch weiter. Mit einem tiefen Seufzer lehnte sie sich zurück. Irgendetwas geschah mit ihr. So hatte sie sich seit einer Ewigkeit nicht mehr gefühlt. Nachdem sie ihren Drink geleert und das Glas wieder in den ledernen Halter gestellt hatte, streichelte sie weiter ihre Brüste und Oberschenkel. Sie atmete jetzt viel schneller, und zwischen ihren Beinen spürte sie das köstliche vertraute Pochen. Sie wollte, dass etwas geschah. Sie wollte …

Erschrocken bemerkte sie, dass Rolf sie im Rückspiegel beobachtete. Offenbar hatte er ihr die ganze Zeit zugesehen, stellte sie peinlich berührt fest. Er sah sie noch immer mit einem intensiven Blick an und hatte dabei einen merkwürdigen Ausdruck in den Augen, den sie nicht verstand. Ihre Wangen brannten, und sie glaubte, vor Scham im Boden versinken zu müssen.

Doch auf einmal war es ihr völlig egal. Sie war es leid, immer das Richtige tun zu müssen. Sie konnte es nicht mehr ertragen, sich ständig Gedanken darüber zu machen, was andere von ihr denken mochten. Zum Teufel damit. Das war eine der Chancen, von denen sie geträumt hatte. Das war einer dieser frevelhaften Momente, in denen sie die Freiheit und die Anonymität genießen konnte, um genau das zu tun, was sie wollte. Sie war weit weg von zu Hause, und sie war allein. Niemand, der sie kannte, würde es je erfahren. Sie musste nur das Risiko eingehen und es durchziehen.

Mutig starrte sie zurück und ließ die Zunge über die Lippen gleiten, während sie sie mutig und verführerisch immer wieder aus dem Mund schnellen ließ. Sie knetete weiterhin ihre Brüste und strich mit den Händen an ihren Oberschenkeln entlang. Sein Blick wurde immer lüsterner, während sie weiter an sich herumspielte. Am liebsten hätte sie laut aufgelacht, weil sie sich in diesem Moment derart mächtig und gut fühlte.

Langsam zog sie den Blazer aus und begann, ihre Bluse aufzuknöpfen. Schon bald stand sie offen und enthüllte ihren Spitzen-BH und ihre üppigen Brüste, die prachtvoll über die halb ausgeformten Körbchen quollen. Ihre Hände verweilten noch kurz auf ihren Brüsten und streichelten die Brustwarzen durch das seidige Material mit ihren langen, roten Fingernägeln. Sie stöhnte vor Lust, als sie spürte, wie sie sich unter ihren Fingern noch weiter aufrichteten.

Erneut sah sie auf, und dieses Mal konnte sie die nackte Lust in Rolfs Augen erkennen. Sie wusste, was er wollte. Es war offensichtlich. Er wollte sie. Er wollte sie gleich jetzt und hier. Sie rutschte auf dem Sitz herum, während sie seinen Blick festhielt, ihre Zunge in langsamen, schlangenartigen, kreisförmigen Bewegungen aus dem Mund schnellen ließ und ihn anlächelte, in ihren Augen eine unausgesprochene Einladung. Sie hörte, wie er aufgrund ihres frechen Benehmens aufkeuchte, und dieses Mal lachte sie tatsächlich laut auf.

Katherine fühlte sich mit jeder verstreichenden Sekunde mutiger. Während sie ihm weiterhin in die Augen sah, öffnete sie langsam den Vorderverschluss ihres BHs. Ihre schweren Brüste sprangen heraus, und ihre hellrosa Brustwarzen waren zur Gänze erregt. Sie bog den Rücken durch, sodass er sie noch besser sehen konnte. Dann umfing sie sie mit den Händen und hob sie seinem begierigen Blick entgegen, während sie sich wieder und wieder mit den Daumen über die Nippel fuhr, die sich weiter versteiften. Ein lautes Stöhnen drang über ihre Lippen, während sie ihre Brüste weiter knetete und daran herumspielte und der junge Chauffeur sie beobachtete. Er konnte seinen Blick kaum noch von ihr abwenden und achtete nicht mehr auf die Straße. Dann ließ sie einen Zeigefinger langsam in ihren Mund gleiten und begann, daran zu saugen. Mit der anderen Hand streichelte sie weiterhin den Nippel ihrer linken Brust, und sie stieß unwillkürlich die Hüften nach vorn, da sie die Lust übermannte.

Das war zu viel für den Chauffeur. Ohne Vorwarnung bog er von der Hauptstraße ab und parkte auf einer verlassenen Nebenstraße. In der nächsten Sekunde hatte er auch schon die hintere Tür aufgerissen.

Katherine erschrak über diese unerwartete Wendung. Ihre Gedanken rasten, und sie versuchte, die Situation zu erfassen. Für sie war es nur ein Spiel gewesen, ein Experiment, mit dem sie herausfinden wollte, wie weit sie gehen konnte. An Rolf hatte sie bei all dem eigentlich überhaupt nicht gedacht. Er war nur ein Gesicht in einem Rückspiegel gewesen, jemand, mit dem sie spielen und den sie necken konnte. Sie hatte die Sache definitiv nicht bis zu Ende gedacht. Wie naiv und dumm sie doch gewesen war. Was zum Henker hatte sie sich nur dabei gedacht, einen Mann derart anzuheizen? Sie wusste nicht, wer dieser Kerl war, und sie hatte auch nicht die leiseste Ahnung, wo sie sich eigentlich befand und wie sie im Notfall Hilfe bekommen konnte. Wenn die Sache wirklich aus dem Ruder lief, würde ihr niemand helfen können. Erschaudernd wurde ihr klar, dass sie auf sich allein gestellt und vollkommen seiner Gnade ausgeliefert war.

Rolf öffnete die Tür und glitt auf den Sitz neben ihr. Katherine musterte die riesige Beule in seiner Hose und wusste, dass sie sofort die Kontrolle über die Situation übernehmen musste. Wenn sie es nicht tat, würde sie gehörige Schwierigkeiten bekommen. Sie hatte ihn nur necken und mit ihm spielen wollen, aber dabei war ihre Erregung ins Unermessliche gestiegen. Sie hatte etwas angefangen, und jetzt lag es auch bei ihr, die Sache zu Ende zu bringen. Sie musste die Kontrolle übernehmen, und sie wusste ganz genau, was sie jetzt zu tun hatte.

Gierig starrte Rolf ihre nackten Brüste an. Es bestand kein Zweifel an dem, was er vorhatte. Er streckte die Hände nach ihr aus.

In diesem Moment erwachten Katherines Instinkte und übernahmen die Kontrolle. Erschreckt zuckte sie zurück, drehte sich auf dem Sitz halb zu ihm um und schob ihren Rock hoch, um ihr linkes Bein dann über seinen Schoß zu legen. Im nächsten Augenblick saß sie rittlings auf ihm, und ihre nackten Brüste schwebten dicht vor seinem Mund. Nun war es an ihm, ein erschrockenes Gesicht zu machen. Er sah ihr ins Gesicht, und in seinen dunklen Augen mischten sich Überraschung und wilde Lust.

»Dir scheint es hier ja zu gefallen«, murmelte sie, schob die Hand in seinen Schoß und begann, die Beule in seiner Hose zu streicheln. Als sie ihn berührte, merkte sie sofort, dass er unter der dünnen Chauffeursuniform keine Unterwäsche trug.

Als er plötzlich nach Luft schnappte, war ihr klar, dass sie das Richtige getan hatte. Er stöhnte laut, während sie ihn weiter streichelte und umfing. Dann schob er die Hüften vor, damit sie seinen Reißverschluss herunterziehen konnte.

Sie öffnete seine Hose, und sein großes Glied schnellte hervor, das sie sofort mit ihrer kalten Hand umfing. Es zuckte und pulsierte in ihrem Griff, und sie hielt den Atem an. Dann begann sie, mit der Hand an seinem samtigen, glatten Schwanz entlangzustreicheln, nur um hin und wieder innezuhalten und mit ihren langen Fingernägeln sanft an der Unterseite zu kratzen.

Als sie sein lustvolles Stöhnen hörte, lächelte sie und bewegte ihre Hand etwas schneller. Ihr Plan ging auf. Sie hatte das Kommando übernommen, und ab jetzt würde alles, was geschah, von ihr und zwar von ihr allein abhängen.

Doch Rolf schien seine eigenen Vorstellungen zu haben. Er wollte mehr, und als er nach ihren Brüsten griff, ließ sie es geschehen. Er stieß seine Hüften nach vorn, schob seine großen Hände über ihre Brüste und begann, ihre Nippel zu massieren und mit den Fingern den Rand ihrer Rundungen nachzuziehen.

Dieses Mal bog sich Katherine ihm entgegen, und ihre Hände bewegten sich schneller auf seinem steifen Glied. Die Berührung seiner Finger auf ihren Brustwarzen bewirkte, dass sich zwischen ihren Beinen Schockwellen ausbreiteten, und sie rutschte immer unruhiger auf seinem Schoß herum.

Sie beugte sich ein wenig vor und ließ seinen Penis los. »Mach den Gürtel auf, Rolf«, flüsterte sie ihm ins Ohr.

Rolf sah sie überrascht an, aber er kam ihrer Aufforderung nach und öffnete seine Hose ganz.

»Sind Sie sicher, dass Sie wissen, was Sie tun, Miss? Sind Sie sicher, dass Sie das wirklich durchziehen wollen?«, fragte er mit vor Leidenschaft rauer Stimme.

»Ich weiß genau, was ich will, und ich weiß ebenso gut, wie ich es haben will«, erwiderte Katherine, die kaum glauben konnte, was sich hier auf dem Rücksitz der Limousine gerade abspielte.

Sie glitt von seinem Schoß und kniete sich vor ihm auf den Wagenboden. Zum Glück hatte man ihr eine Stretchlimousine geschickt, dachte sie. Auf dem Rücksitz eines normal großen Autos wäre das niemals möglich gewesen.

Rolf hob den Hintern ein wenig vom Sitz, sodass Katherine ihm die Hose über die Hüften ziehen konnte. Als sie sich um seine Fußknöchel ballte, legte Katherine die Hände auf seine Oberschenkel und begann, mit den Nägeln an seinen Beinen auf und ab zu streichen, wobei sie jedes Mal in seinem Schoß innehielt, um seinen jetzt vollständig erregten Penis zu umfangen.

Rolfs Stöhnen machte sie immer mehr an. Sie beugte sich vor und nahm sein Glied ganz in den Mund. Langsam saugte und leckte sie daran, bis er zuckte und sich in sie hineinstieß.

Schließlich konnte er es nicht mehr ertragen und zog sich aus ihrem Mund zurück. Er schob die Hände unter ihre Achseln und hob sie fast schon auf den Sitz neben sich. Benommen durch seine plötzliche Tat, konnte sie nichts weiter tun, als ihn wortlos durch den Nebel ihrer eigenen wachsenden Erregung anzusehen.

»Jetzt sind Sie dran, Miss«, knurrte er.

Sanft drückte er sie nach hinten auf den Sitz, kniete sich vor sie und spreizte ihre Beine, so weit es ging. Er ließ den Blick einige Sekunden lang über ihren sinnlichen Körper gleiten, um ihr dann in die Augen zu sehen und sich über die Lippen zu lecken.

»Sie sehen zum Anbeißen aus.«

Katherine stöhnte, als er den Kopf zwischen ihren Beinen vergrub und begann, ihre geschwollenen Schamlippen zu küssen und zu lecken. Er legte die Hände auf ihre Brüste und liebkoste ihre Nippel. Stöhnend schob sie die Finger in sein dickes schwarzes Haar und drückte sein Gesicht tiefer in ihren feuchten Schoß. Er reagierte darauf, indem er seinen Mund noch weiter öffnete und ihr zartes Fleisch hineinsaugte. Seine Zunge schob sie an ihre Spalte und fuhr vorsichtig zwischen ihre dunkle Locken, um sich dann tiefer in ihre seidigen inneren Falten vorzuschieben. Als er mit der Zungenspitze über ihre Klitoris strich, zuckten ihre Hüften wild.

Ihr Körper sehnte sich danach, ihn in sich aufzunehmen. Sie wollte die ganze Länge und Breite seines Glieds in sich spüren, davon erfüllt und auf den Sitz gedrückt werden. Sie seufzte und zog sein Gesicht von ihrem pochenden Schoß weg.

Rolf hob den Kopf, und als er ihren Blick sah, setzte er sich rasch neben sie und zog sie auf seinen Schoß. Er drückte einen Knopf in der Armlehne, und der Sitz wurde langsam ausgefahren, bis er die Größe eines riesigen Doppelbettes hatte. Dann hob er sie von seinem Schoß und drückte sie auf den Sitz, der jetzt groß genug war, dass sie sich beide bequem darauf legen konnten. Im nächsten Augenblick war er auch schon über ihr und drückte sein hartes Glied gegen sie. Seine Lippen legten sich auf ihre, und er ließ seine Zunge in ihren Mund gleiten und begann, sie zu erkunden. Als sie ihre Zunge als Reaktion darauf bewegte, schloss sich sein Mund darum und er saugte daran. Dann ließ er ihre Zunge frei und stieß seine so tief in ihren Mund, dass sie aufkeuchte. Seine Hände waren jetzt auf ihrem ganzen Körper, kneteten ihre Brüste und drehten ihre Nippel zwischen den Fingern.

Katherine war völlig in einem sexuellen Strudel gefangen. Ihr ganzer Körper schien zu brennen und sich nach seiner Berührung zu sehnen. Sie hielt den Atem an, als seine Hände langsam an den Innenseiten ihrer Oberschenkel entlangglitten. Sie zuckte unter ihm, hob ihre Hüften, um seinen Fingern entgegenzukommen, und seufzte leise, als seine Hände zwischen ihre Beine glitten. Als sie seine warme Hand an ihrem nackten Fleisch spürte, hob sie unwillkürlich die Hüften an. Langsam begann er, sie zu streicheln und zu reiben. Er strich mit den Fingern durch ihre feuchten Schamhaare, zog sanft daran und glitt dann immer wieder über ihre feuchte Spalte. Dann legte er den Mund auf ihre erregten Nippel. Ihr Becken zuckte vor lauter Lust.

»Oh Gott, ja«, stöhnte sie und drehte lasziv die Hüften.

Er küsste sie erneut, und sie stöhnte in seinen Mund. Sie saugte fest an seiner spitzen Zunge und biss zärtlich hinein, als er sie zwischen ihre sinnlichen Lippen gleiten ließ.

Das Gefühl seiner Hände auf ihrer Haut und seiner Finger, die langsam an ihren Schamlippen entlang und in die inneren Falten glitten, war wunderbar. Immer wilder drückte sie sich gegen seine forschenden Finger und drängte ihn dazu, sie weiter in sie hineinzuschieben. Sie war feucht. Sie war bereit. Seine Finger glitten tiefer in sie und erkundeten jeden Winkel ihres intimsten Bereichs. Er streichelte und liebkoste sie, glitt mit den Fingern, die jetzt feucht von ihrem Saft waren, immer wieder über ihre Klitoris. Die Empfindungen trieben sie beinahe in den Wahnsinn.

Sie bäumte sich unter ihm auf und sehnte sich nach mehr. Jeder Nerv in ihrem Körper flehte um Erlösung. Sie schrie laut auf, als seine Finger ihre Klitoris berührten und sie rhythmisch zu streicheln begannen, zuerst langsam, dann jedoch immer energischer, fester und schneller.

Schließlich konnte sie es nicht mehr ertragen. »Tu es. Tu es jetzt!«, flehte sie und stieß ihm wild ihre Hüften entgegen.

Rolf zog sich zurück und sah auf ihren zitternden Körper herab. Dann nahm er mit einer raschen Bewegung ihre Beine, beugte die Knie und stieß sie nach hinten, sodass sie neben ihrem Kopf lagen. Ihre nackte, pochende Scham war jetzt völlig entblößt. Er rückte näher an sie heran und rieb einige Male mit der Eichel über ihre Klitoris, um sie dann vor den Eingang ihres dunklen Tunnels zu schieben.

Katherine erschauderte, als sie spürte, wie sich sein riesiges Glied an die Öffnung ihrer Vagina drückte. Sie bewegte sich unter ihm und versuchte, sich auf seinem zuckenden Schaft aufzuspießen. Worauf wartete er noch?, dachte sie gequält. Sie wollte ihn auf der Stelle in sich spüren.

»Bitte, Rolf, bitte«, flehte sie, griff nach unten und umfing seinen Penis mit der Hand.

Rolf stöhnte und glitt wie ein langer, heißer Knüppel in sie hinein. Er teilte sie und füllte sie bis zum Rand aus. Sie stöhnte, als er in sie eindrang. Das Gefühl, von seinem langen, heißen Schaft aufgespießt zu werden, war unglaublich. Sie hob die Hüften, um ihm entgegenzukommen, und dann bewegten sie sich gemeinsam in dem uralten Rhythmus. Sie kam ihm bei jedem seiner Stöße entgegen, während er tief in sie eindrang und sich so weit wie möglich in sie bohrte. Als ihre Leidenschaft weiter wuchs, bäumte sie sich wie von Sinnen unter ihm auf. Sie stöhnte immer wieder, wenn er in sie eindrang und sich wieder zurückzog, bis sie glaubte, es nicht länger ertragen zu können. Das ständige Pochen in ihrer Klit steigerte sich bis zum Maximum, und ihre Vagina zog sich zusammen. Langsam baute sich ihr Orgasmus auf. Ihre Lenden waren schwer und sehnten sich nach Erlösung. Sie schwamm mit der Welle mit, da sie sie an den Ort bringen würde, den sie zu erreichen suchte. Die Muskeln in ihrer Scheide zogen sich heftig um seinen Penis zusammen, und er stöhnte, als sie ihn molk und ein letztes Mal um seine harte, pochende Länge zusammenzog, bevor die Woge ihres überwältigenden Höhepunkts über sie hereinbrach. Sie erschauderte und konnte gar nicht mehr aufhören zu zucken.

Durch den Nebel ihrer sinnlichen Lust hindurch konnte sie die primitiven, animalischen Geräusche hören, die Rolf von sich gab, der seinem eigenen Orgasmus ebenfalls sehr nahe war.

Katherine lag lang dahingestreckt auf dem Autositz und dachte erschrocken über das nach, was sie gerade getan hatte. Aber sie fühlte sich auch lebendiger als seit Jahren. Sie konnte nicht fassen, dass sie beim Sex tatsächlich einen Orgasmus gehabt hatte. Und was für einen, dachte sie, während sie über ihre geschwollenen Brüste strich. Sie sah Rolf an, der ihr so gute Dienste geleistet hatte. Er lag mit dem Gesicht zur Decke auf dem Sitz neben ihr, und sein Penis, dieses Instrument, das ihr derart unglaubliche Wonnen bereitet hatte, lag kraftlos an seinen Beinen. Warum hatte sie solchen Sex noch nie mit Paul erlebt? Mit ihm war es immer so langweilig, so vorhersehbar, so sicher. Tja, das hier war etwas ganz anderes gewesen, gestand sie sich ein und strich weiter über ihre Brüste. Dieser Sex war wild, wunderbar und böse gewesen. Ja, böse, das war das Zauberwort. Vor allem aus diesem Grund war es so aufregend gewesen. Außerdem war sie es, die das Ganze angezettelt hatte, und sie hatte die ganze Zeit die Kontrolle behalten. Sie hatte ihn verführt, einen Mann, dem sie nie zuvor begegnet war, hatte mit ihm wilden, anonymen Sex gehabt, und das noch dazu in einem fremden Land! Hey, noch wilder konnte es doch gar nicht mehr werden, dachte sie. Oder doch?

Auf einmal wurde ihr bewusst, was für eine unbändige sexuelle Gier in ihrem Inneren war. Sie war allumfassend und überwältigend. Das war ihr noch nie zuvor aufgefallen, und sie war überrascht, wie stark und mächtig diese Gier war. Sie hatte gar nicht gewusst, dass sie da war. Offenbar war sie seit langer Zeit in ihrem Inneren immer größer geworden, bis sie zu einer tobenden Sehnsucht herangewachsen war.

Sie beschloss, etwas deswegen zu unternehmen. Es gab keinen besseren Moment als den jetzigen, um damit anzufangen. Die Jahre voller harter Arbeit und langweiligen sexuellen Erfahrungen hatten ihre Sinne nur in den Tiefschlaf versetzt und ihre Gefühle aufs Abstellgleis geschoben. Der großartige Sex gerade eben mit Rolf hatte ihr gezeigt, was ihr bisher verborgen geblieben war und wie viel es für sie noch zu entdecken galt.

Nun war sie entschlossen, diesen verzweifelten Zustand ein für alle Mal zu ändern. Das durfte nicht eine Minute länger so weitergehen. Es brachte nichts, sich etwas vorzumachen. Diese Einstellung hatte alles nur noch schlimmer gemacht. Sie wusste, dass sie nicht eher ruhen würde, bis sie dieses an ihr nagende Verlangen auf jede nur mögliche Weise gestillt hatte. Dieser Urlaub war perfekt dafür geeignet und der ideale Ort, um diesen Weg zu beschreiten, fand sie. Und sie hatte vor, die Zeit gut zu nutzen. Das war schließlich etwas, worin sie wirklich gut war, dachte sie verbittert und ließ die langen, harten Arbeitszeiten der letzten Jahre vor ihrem inneren Auge Revue passieren. Tja, dieses Mal würde sie die Zeit für sich selbst und die Befriedigung ihrer Bedürfnisse nutzen.

Der Urlaub würde völlig anders ablaufen, als sie es ursprünglich geplant hatte. Jetzt ging es um die Suche nach sexuellen Wonnen, und trotz ihrer anfänglichen Nervosität nahm sie sich jetzt vor, sich für alles zu öffnen, das ihren neu gewonnenen sexuellen Hunger stillen konnte. Es wäre so wunderbar, wenn sie sich einfach entspannen und eine Art der Erlösung finden konnte. Vielleicht würde sie endlich herausfinden, warum sie sich nach dem Sex immer betrogen gefühlt hatte. Möglicherweise ließ sich dann auch das Gefühl erklären, das sie seit Jahren nicht mehr losließ, das Gefühl, dass es da ein Rätsel oder ein Puzzle gab, das sie lösen musste, bevor sie die Art von Befriedigung verspüren konnte, die ihr eigentlich zustand.

»Ich denke, wir sollten jetzt weiterfahren, Rolf«, flüsterte sie ihrem dösenden Liebhaber zu.

Der Chauffeur schlug die Augen auf, lächelte und ließ den Blick an ihrem halb nackten Körper herabwandern. Er sagte nichts zu dem, was gerade geschehen war, und das war Katherine nur recht. Sie wollte keine Komplikationen. Er hatte einem sehr wichtigen Zweck gedient, und jetzt wollte sie zur nächsten Phase ihres Urlaubs übergehen.

Schweigend richteten sie ihre derangierte Kleidung. Dann stieg Rolf ohne ein Wort aus und setzte sich wieder hinter das Lenkrad. Im nächsten Augenblick hatte er den Wagen auch schon angelassen und fuhr zurück auf die Hauptstraße.

Während sie die Fahrt fortsetzten, analysierte Katherine ihre Reaktion. Sie war überrascht über ihre Gefühle. Sie machte sich keine Vorwürfe, spürte keine Schuldgefühle und versuchte zum Glück auch nicht, aus dem, was vorgefallen war, irgendeine Art von Beziehung abzuleiten. Erstaunt nahm sie ihre Einstellung zur Kenntnis. Ihr war nie klar gewesen, dass ihr sexueller Appetit an sich ausreichte und dass es nicht immer nötig war, den Zusammenhang zu einer andauernden Beziehung herzustellen, um zu bekommen, was sie haben wollte. Das Gefühl der Freiheit, die diese Einstellung mit sich brachte, gefiel ihr, und falls sie später trotz allem nervös wurde, Angst bekam oder davor zurückschreckte, so nahm sie sich vor, diese Gefühle zu ignorieren und ihre Sexualität so weit erkunden, wie es ihr möglich war.

Auf einmal erkannte sie, dass ihr Berufs- und Privatleben nie mehr so sein würden wie zuvor, was immer sie im Verlauf dieses Urlaubs auch erleben mochte.

»Wir sind gleich da, Miss.«

Die Stimme des Chauffeurs riss sie aus ihren Gedanken und holte sie ruckartig in die Realität zurück. Zu ihrer Überraschung stellte sie fest, dass ihre Brüste von seinen Liebkosungen noch immer kribbelten und dass ihr Höschen erneut feucht geworden war. Schnell setzte sie sich auf und versuchte, sich zu orientieren. Sie fühlte sich stimulierter und lebendiger als seit langer Zeit.

Aber sie musste sich zusammenreißen. Sie hatten das Hotel fast erreicht, und sie wollte nicht völlig aufgelöst dort ankommen. In dem Versuch, sich zu beruhigen, drehte sie sich zur Seite und sah aus dem Fenster.

Erfreut keuchte sie auf, als sie den ersten Blick auf den Ort warf, der in den nächsten Wochen ihr Zuhause sein würde. Das Haus war ein großartiges Steingebäude, das majestätisch auf einer Klippe über dem Meer stand. Am Strand darunter funkelte das Meer in der spätnachmittäglichen Sonne, als bestünde es aus Diamanten, toste gegen die dunklen Granitfelsen und schleuderte die weiß schäumende Gischt in die Luft. Sie öffnete das Fenster und atmete die Seeluft ein. Augenblicklich bekam sie einen freien Kopf und fühlte sich belebt und bereit für alles, was da kommen mochte.

Als der Wagen die steile, serpentinenartige Auffahrt hinauffuhr, erschauderte Katherine vor Vorfreude. Was erwartete sie hinter den dicken grauen Mauern?, fragte sie sich. Der Wagen hielt vor der Tür, und sie holte tief Luft. Das war’s. Nach einem schnellen Blick in ihren Taschenspiegel stieg sie aus dem Wagen und folgte Rolf, der ihre Koffer zur Vordertür trug.

Der Chauffeur stellte ihr Gepäck auf die Treppe und lächelte sie freundlich an. »Ich hoffe, Sie haben den Tag bisher genossen, Miss«, sagte er und zwinkerte ihr verschwörerisch zu. »Ich habe es auf jeden Fall. Ich werde Sie jetzt verlassen. Man wird sich gleich um Ihr Gepäck kümmern. Sie sind jetzt auf sich allein gestellt. Die erste Zeit ist immer am schwierigsten. Aber ich bin mir sicher, dass Sie schnell mit allem klarkommen werden. Ich hoffe, dass der heutige Nachmittag der Eisbrecher war, den Sie gebraucht haben«, fügte er hinzu und leckte sich über die vollen Lippen, während sein Blick über ihren Körper wanderte. »Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder, möglicherweise in einer exotischeren Umgebung? Das liegt natürlich ganz bei Ihnen, ebenso wie es heute gewesen ist. Tja, wie gesagt, ich werde Sie jetzt verlassen. Viel Glück.« Bei diesen Worten tippte er sich an die Krempe seiner Mütze, und dann war er verschwunden.

Bevor Katherine einen Sinn in seine rätselhaften Worte bringen konnte, wurde die Tür geöffnet, und als sie sich umdrehte, stand sie vor einem Hausmädchen, das eine strenge schwarz-weiße Uniform trug. Die Frau lächelte Katherine an und bedeutete ihr, sie möge eintreten.

Aufgeregt und voller Erwartungen richtete sich Katherine zu ihrer vollen Größe auf und betrat das Foyer.

2

Das Haus war wunderschön. Katherine stand im kühlen, mit Marmor verkleideten Foyer und konnte die ganze, mit eleganten Möbeln ausgestattete Lounge überblicken. Pastellfarbene Aubusson-Teppiche lagen auf dem auf Hochglanz polierten Parkettboden, pfirsichfarbene Seidenschals hingen vor den hohen bleiverglasten Fenstern, und im ganzen Raum verteilt standen mit pastellfarbenen Seidenstoffen überzogene Sessel und Sofas. Lampen mit kunstvollen Schirmen in dazu passenden Farben und Beistelltische aus glänzendem Mahagoni vervollständigten die Inneneinrichtung. Sie konnte die genaue Zeit nicht bestimmen, war sich jedoch sicher, dass es sich bei den Möbelstücken um echte Antiquitäten handelte. Auf mehreren der niedrigen Tische standen große Kristallvasen mit riesigen Sträußen frisch geschnittener Blumen. Alles strahlte Ruhe, Frieden und guten Geschmack aus.

Den einzigen Kontrast bildete das Bild, das über dem riesigen steinernen Kamin hing. Es zeigte eine Frau mit rabenschwarzem Haar, die an einer alten Eiche lehnte. Sie trug ein schlichtes weißes Kleid, das ihre vollen Brüste mit den pinkfarbenen Brustwarzen freiließ, und hielt ein geheimnisvolles Objekt in einer Hand. Katherine konnte nicht genau erkennen, worum es sich dabei handelte, doch der Mann auf dem Bild schien es, was immer es auch war, unbedingt haben zu wollen. Er trug ein schwarzes altertümliches Kostüm und kniete vor ihr, wobei er eine Hand ausstreckte und gequält dreinblickte. Obwohl keine expliziten Handlungen abgebildet waren, hatte das Bild eindeutig einen sexuellen Anklang.

Katherine wurde rot, als sie bemerkte, dass sie auf die erotische Ausstrahlung des Bildes reagierte. Ihr Blick wanderte in den Schritt des Mannes und dann zum Gesicht der Frau. Beinahe hätte sie aufgekeucht. Die Beule in der Hose des Mannes und das wissende Lächeln der Frau waren unverkennbar. Ein leichter Schauder sexueller Erregung strich über ihre Haut, und ihre Brustwarzen wurden hart.

»Ich bin Katherine MacNeil und werde erwartet«, sagte sie leise zu dem Hausmädchen, das dem Gepäckträger einige Anweisungen gegeben hatte.

»Oh ja, Miss, ich weiß. Miss Martha sagte, dass Sie kommen würden. Sie hat mich gebeten, Sie sofort nach Ihrer Ankunft in Ihr Zimmer zu bringen. Sie ging davon aus, dass Sie nach der langen Reise müde sein würden, und hat angeordnet, dass man Ihnen das Abendessen aufs Zimmer bringt. Sie sagte, dass sie Sie dann morgen früh um zehn zur Besprechung trifft.«

»Zur Besprechung?«, fragte Katherine überrascht.

»Oh, das ist hier so üblich, Miss. Miss Martha begrüßt ihre Gäste einfach gern persönlich und hilft ihnen bei der Eingewöhnung.«

Katherines Magen zog sich vor Nervosität zusammen. Was war das hier für ein Ort? Die Umgebung war wunderschön, doch das Bild in der Lounge deutete darauf hin, dass in diesem großartigen alten Haus nicht alles so war, wie es den Anschein hatte.

Erneut machte sich ihre Unruhe bemerkbar, und sie schalt sich dafür, dass sie sich immer so schnell entmutigen ließ. Sie rief sich ins Gedächtnis, wie entschlossen sie kurz zuvor noch gewesen war und dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun wollte, um sich zu entspannen und ihre gerade erst erkannten sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Sie brauchte wirklich dringend Urlaub, und je eher sie damit anfing, sich zu erholen, desto besser. Dann hing im Hauptraum also ein heißes Gemälde und sie musste sich am nächsten Morgen unerwarteterweise mit dieser Martha treffen. Na und? Sie schüttelte ihr Unbehagen ab und folgte dem Hausmädchen die Treppe hinauf.

Als sie ihr Zimmer betrat, blieb sie wie erstarrt stehen, und ihre Nervosität war mit einem Paukenschlag verschwunden. Es war das schönste Zimmer, das sie je gesehen hatte. Sie hatte das Gefühl, in eine andere Welt und in eine andere Zeit versetzt worden zu sein. In einem riesigen Marmorkamin knisterte ein Feuer, und in der Raummitte stand auf einem Podest ein wunderbares Himmelbett mit eisblauen Satinvorhängen und dazu passenden Kissen und Bettdecken. Die Bettvorhänge waren mit weißen Satinbändern zurückgebunden, und neben dem Bett hing eine dazu passende Kordel. Das Bett selbst war aus Walnussholz, und die Bettpfosten waren mit üppigen Schnitzereien von Weintrauben und ineinander verschlungenen Menschenleibern verziert.

Der Boden war komplett mit einem dicken weißen Teppich bedeckt. Vor dem Kamin standen einladend im Schein des Feuers auf einem schwarzen Fellteppich eine Chaiselongue, die mit roséfarbenem Samt überzogen war, sowie ein großer bequemer Armsessel aus weißem Leder. Auf jeder Seite des Kaminsimses waren Bücherregale in die Wand eingelassen, in denen in Leder gebundene Bücher standen, und in einer anderen Ecke des Raums hatte man einen zierlichen Glaskasten voller Kristallkaraffen aufgestellt, die mit unterschiedlich gefärbten Flüssigkeiten gefüllt waren.

Entzückt von ihrer Umgebung durchquerte Katherine den Raum und ging zur östlichen Wand, wo sie durch die hohen, schmalen, bleiverglasten Fenster auf den ausgedehnten Garten und die Ställe hinuntersehen konnte. Rechts neben dem Fenster stand ein eleganter kleiner Schreibtisch. Aus der Zeit von Queen Anne, dachte sie und war etwas überwältigt von der Schönheit und dem Luxus ihrer Umgebung.

An der anderen Wand stand ein massiver Kleiderschrank aus Walnussholz, in den das Hausmädchen gerade ihre Kleidung hängte und der sogar über einen Ganzkörperspiegel verfügte. Rechts davon befand sich eine weitere Tür.

»Dort ist das Badezimmer, Miss«, erklärte ihr das Hausmädchen, als es ihren Blick bemerkte. »Sehen Sie es sich ruhig an, während ich Ihren Koffer auspacke.«

Katherine zog die Schuhe aus und spürte, wie ihre Füße in dem dicken Plüschteppich versanken, als sie zur Badezimmertür ging.

Auch das Badezimmer war sehr luxuriös ausgestattet. Der Boden war mit einem dicken schwarzen Teppich ausgelegt, und in der Raummitte stand eine runde rosa-weiße Marmorbadewanne mit goldenen Armaturen und einem breiten Rand, auf dem Körbe voller exotischer Seifen und weitere Flaschen mit farbigen Flüssigkeiten standen. Dicke, kuschelig aussehende Handtücher in allen Größen hingen an strategischen Plätzen im ganzen Zimmer. Durch ein direkt über der Badewanne angebrachtes Dachfenster fiel das Licht der Nachmittagssonne in den Raum und tauchte alles in einen goldenen Schimmer. Eine durchbrochene Glaswand trennte diesen Bereich von einer Toilette, einem Bidet, einer Duschkabine und einer Sauna.

»Das ist zu schön, um wahr zu sein«, murmelte Katherine zufrieden und ging zurück ins Schlafzimmer.

»Freut mich, dass es Ihnen gefällt, Miss. Sie sind nach der langen Reise gewiss müde und hungrig, daher werde ich Ihnen ein leichtes Abendessen bringen. Danach lasse ich Ihnen ein Bad ein, damit Sie früh zu Bett gehen und sich ausschlafen können.«

Sobald das Hausmädchen das Zimmer verlassen hatte, lief Katherine los und ließ sich auf das riesige Bett fallen. Sie fühlte sich wie ein Kind in den Schulferien, streckte die Arme so weit aus, wie sie nur konnte, und rekelte sich wie eine Katze. Dann lachte sie laut heraus, als sie spürte, wie sie über die Satintagesdecke rutschte. Sie fühlte sich himmlisch dekadent.

Dann bemerkte sie erschrocken, dass sie ihr eigenes Spiegelbild anstarrte. Direkt über dem Bett befand sich ein Spiegel! Sie keuchte auf, als sie sich sah. Sie trug noch immer ihr dunkles Businesskostüm, und der Kontrast zu dem eisblauen Satin wirkte irgendwie erotisch auf sie.

Sie stand auf und ging zu dem hohen Spiegel hinüber. Dort ließ sie die Hände von ihren Brüsten bis zum Venushügel gleiten und begann, darüber zu streichen. Eine wunderbare Welle sexueller Energie toste durch sie hindurch. Langsam zog sie sich aus. Ihre Finger zitterten, als sie an den Knöpfen ihrer Bluse herumfummelte. Sie starrte ihr Spiegelbild an und erkannte sich kaum wieder. Ihre Wangen waren gerötet, und ihr langes schwarzes Haar, das sonst so ordentlich und glatt lag, war zerzaust. Das nachmittägliche Erlebnis mit Rolf hatte sie ganz offensichtlich aus dem Gleichgewicht gebracht, was man ihr auch ansah, wie sie mit köstlichem Erschaudern feststellte. Sie war noch immer erregt von dem, was er mit ihr gemacht hatte, und gierte nach mehr. Sie strich mit den Fingern über das dünne Material ihres BHs. Er war brandneu, aus roter Seide und Spitze und konnte ihre schweren Brüste kaum halten. Sie spürte, wie ihre Brustwarzen unter ihren Fingerspitzen hart wurden.

Auf einmal begann ihr ganzer Körper zu zittern und sie wurde von einem schier überwältigenden Bedürfnis übermannt. Sie wollte nackt sein. Sie wollte berührt werden. Mit einer schnellen, fast schon heftigen Bewegung riss sie sich den Rock vom Leib. Sie keuchte, als sie ihr Spiegelbild sah; es kam ihr beinahe so vor, als ob sie sich zum ersten Mal sehen würde. Sie trug ein rotes Spitzenhöschen, das zu ihrem BH passte, einen roten Strumpfgürtel, der ihre schlichten schwarzen Strümpfe festhielt, und schwarze High Heels aus Kunstleder. Wenn meine Kollegen von der Arbeit mich jetzt sehen könnten, dachte sie aufgeregt. Wenn sie nur wüssten, wie ich unter meinen maßschneiderten Businesskostümen aussehe.

Trotz allem hatte ihre neue Unterwäsche ihre langweilige Beziehung zu Paul nicht mit neuem Leben füllen können. Und sie konnte auch nicht die unausgesprochenen Bedürfnisse und Sehnsüchte befriedigen, die sie jetzt quälten. Sie hatte die heiße rote Unterwäsche fast wie ein Geheimnis, für das sie sich schuldig fühlen musste, getragen. Wie konnte sie Paul da einen Vorwurf machen, als würde allein er die Schuld an ihrem wenig aufregenden Sexleben tragen?

Tja, ihr Leben würde sich jetzt ändern, dafür wollte sie schon sorgen. Nachdem sie so vieles über sich entdeckt hatte, konnte sie unmöglich das Leben, das sie seit Jahren in derselben langweiligen Routine führte, weiter ertragen.

Sie wandte sich wieder ihrem Spiegelbild zu, streckte sich sinnlich, drehte das Becken und drückte den Rücken durch, sodass ihre Brüste noch weiter über die Spitzenkörbchen quollen.

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