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Die Schwarzen Perlen - Folge 16

Auf dem Felsen der schwarzen Vögel

Von O. S. Winterfield

Stella hat in der Geisterburg von Urbano Schreckliches erlebt. Einzig die Liebe zu Franco gibt ihr Kraft. Gemeinsam wollen die beiden nach Venedig fliehen. Doch bevor Franco sein Heimatdorf endgültig verlassen kann, muss er noch etwas erledigen – und das wird ihm zum Verhängnis. Er landet auf dem als Todesfalle berüchtigten Felsen der schwarzen Vögel.

Als Franco nicht zurückkehrt, macht sich Stella auf die Suche nach ihm. Doch die Nacht ist bereits hereingebrochen. In der Dunkelheit verliert Stella die Orientierung – und läuft direkt in die Arme des unheimlichen Wolfsmenschen …

Die Kerzen in den zierlichen Leuchtern waren heruntergebrannt. Doch es fielen schon die ersten zaghaften Sonnenstrahlen ins Zimmer.

Stella Douglas öffnete die Augen. Ihr erster Blick fiel auf den Mann an ihrer Seite. Er schlief noch. Sie beugte sich über sein Gesicht.

»Ich liebe dich, Franco«, flüsterte sie, und ihre Fingerspitzen glitten zärtlich über seine Wangen.

Franco Cavallo öffnete die Augen. Sie waren noch etwas schlaftrunken. Dann begannen sie zu leuchten.

»Stella, meine geliebte kleine Prinzessin.« Er zog ihren Kopf zu sich herunter und küsste sie. »Ich liebe dich.«

Stella lächelte glücklich. »Ich liebe dich auch, Franco, jede Stunde mehr.« Sie streckte sich wieder aus und sah zu dem Baldachin des Himmelbettes hinauf. Ihre Stimme klang jetzt verträumt und doch sehr ernst. »Ein Stern muss mir den Weg zur Geisterburg gezeigt haben, damit ich dich finde, Franco.«

Franco zog sie an sich und bettete ihren Kopf auf seine Brust. »Ich muss dich spüren, Stella, sonst kann ich nicht an unser Glück glauben. Gerade nach dieser Nacht kommt es mir unwirklich vor.«

»Warum, Franco?«

»Weil ich dir alles erzählt habe und du trotzdem bei mir bleibst. Immerhin gelte ich hier in Urbano als Verfemter, und man sagt mir nach, ich hätte das Leben eines Mädchens auf dem Gewissen.«

Stella richtete sich auf. »Ich weiß, dass das nicht so ist, Franco. Ich bin ganz sicher, dass Teresa Vecchi noch lebt. Das habe ich dir schon einmal gesagt. Für mich gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass sie das schwarzhaarige Mädchen aus dem Lkw war. Sag mir nur noch eins: Hatte Teresa ein auffallendes Muttermal auf der linken Wange?«

In Francos Augen stieg Erregung auf. »Ja. Sie war es also wirklich …«

»Ja, es muss Teresa gewesen sein, die den Fahrer des Lkws aufgehetzt hat, mich in den Abgrund zu stoßen, als ich die Juwelen im Verbandskasten entdeckt hatte. Und sie war es auch, die ich in der Albergo Vecchi verschwinden sah.« Stella strich sich das rotblonde Haar aus der Stirn, ihre dunklen Augen glühten vor Erregung. »Dich haben sie die Totenglocke für Teresa läuten lassen, Franco, aber Teresa lebt. Sie kann dich nie geliebt haben, sonst würde sie dieses niederträchtige Spiel nicht mitspielen. Welche Dämonen müssen sie beherrschen, dass sie dich um den Verstand bringen will?«

Erschauernd drückte sich Stella an den Geliebten.

»Teresa hat die Burg Pirata zu einer Geisterburg gemacht, sie ist es, die sich hier versteckt und deinen Namen ruft. Damit hätte sie uns fast getrennt. Ich sehe ihr Gesicht noch im Licht der Scheinwerfer vor mir. Es war vor Gier verzerrt. Sie hatte nur eines im Sinn: mit den Juwelen in den Lkw zu springen und wegzufahren.«

»Stella, wenn das Teresa war, musste sie mit ansehen, wie Rocco in den Abgrund gestürzt ist. Nach deiner Beschreibung war er der Fahrer. Er hat sie geliebt und wollte sie einmal heiraten.«

»Sie blieb vollkommen ungerührt, Franco.«

»So, wie sie es gewesen wäre, wenn sie meinen Tod erlebt hätte. Teresa liebt nur sich selbst und sonst niemanden. Es hat lange gedauert, bis ich das erkannt habe. Wenn ich dich ansehe, kann ich nicht mehr begreifen, dass ich glaubte, Teresa zu lieben. Ich habe doch immer nur auf eine Frau wie dich gewartet.«

»Und ich auf einen Mann wie dich, Franco.« Stella küsste ihn zärtlich.

»Erzähle mir von deiner Mutter, Stella«, bat Franco weich.

Stella sprach von ihrer Kindheit auf Ferrymoore Castle, darüber, wie sehr sie ihre Mutter vermisst hatte und wie verlassen sie gewesen war. Sie erzählte von dem furchtbaren Tag, an dem sie in ihrer Verzweiflung den Sarg ihrer Mutter geöffnet und ihn leer vorgefunden hatte. Dann berichtete sie, was sie seitdem erlebt hatte.

»Ich will nach Venedig, um diesen vornehmen Mann zu suchen, der meine Mutter damals mitgenommen hat«, schloss sie ihren Bericht.

»Wie heißt er?«

»Salvatore. Mehr weiß ich nicht, Franco.«

»Der Name ist nicht außergewöhnlich, Stella. Aber ich will dir helfen, diesen Salvatore und deine Mutter zu finden. Ich will, dass du glücklich bist, meine Prinzessin. Wir werden in meinem Haus an der Adria wohnen und diese düstere Burg vergessen. Die Leute aus Urbano können sie jetzt schon haben. Was liegt mir an ihr? Was liegt mir an den Juwelen? Sie sind gestohlen, ich betrachte sie nicht als mein Eigentum. Und deswegen werde ich diese hier, die du eingesammelt hast, der Polizei übergeben.« Er küsste Stella leicht auf die Wange.

»Willst du der Polizei auch Teresa Vecchis Geschichte erzählen, Franco?«

»Ja! Soll die Polizei sich darum kümmern. Wir werden die Abruzzen für immer verlassen, Stella. Und mit der Gegend verlasse ich auch meine Vergangenheit. Nur die Zukunft mit dir zählt noch für mich. Wir werden heiraten, deine Mutter suchen und glücklich werden.«

Stella lachte und kuschelte sich in seine Arme. »Wie hübsch und romantisch das aus deinem Mund klingt, Franco.«

Franco küsste Stella. »Schau, die Sonne scheint heute besonders strahlend. Ich glaube, sie will uns Mut machen. Stehen wir auf.«

Sie schlüpften aus dem Bett. Franco nahm Stella auf die Arme und trug sie bis zum Fenster. Eng umschlungen blickten sie hinaus. Die Gipfel der Berge waren in leuchtendes Rotgold getaucht. Die Täler lagen noch im Schatten.

Stella schloss die Augen. Endlich war sie glücklich und geborgen. An der Seite eines geliebten Mannes. Er würde ihr helfen, ihre Mutter zu suchen.

Sie küsste ihn zärtlich. »Es gibt so viele geheimnisvolle Mächte auf dieser Welt, Franco. Wir werden sie nie ergründen. Wir wissen nicht, wer uns zusammengeführt hat, aber eines wissen wir: dass wir dafür dankbar sein müssen.«

***

Gegen zehn Uhr fuhr Franco in seinem roten Sportwagen die Serpentinen hinab. Stella stand am offenen Fenster und winkte ihm nach. Später nahm sie ein heißes Bad, anschließend packte sie die Koffer, die sie im Schrank gefunden hatte, und eine Reisetasche. In etwa zwei Stunden wollte Franco zurückkommen und sie abholen.

Immer wieder sah Stella auf die Uhr. Die zwei Stunden waren vorbei. Unruhig lief sie zum Fenster und spähte die Straße hinab. Sie sah kein Auto, keinen Menschen. Der Himmel war wolkenlos, und nicht ein Vogel war zu sehen. Stella war zumute, als sei sie allein auf diesem Berg, eingeschlossen in das Gemäuer der alten Burg.

Vorsichtig ging sie hinunter in die Halle. Sie versuchte, über sich selbst zu lachen. Es misslang. Sie geriet in Angst um Franco. Hatten die Männer aus Urbano beobachtet, wie er zur Polizei gefahren war? Wollten sie verhindern, dass er sie anzeigte? Hatten sie ihn …? Sie wagte nicht, diesen entsetzlichen Gedanken weiterzuführen. Schauer überliefen sie. Ihre Knie fingen an zu zittern. Sie musste sich in einen Sessel setzen. Jede Stunde, die Stella länger warten musste, wurde sie unruhiger.

Franco kam nicht. Der Tag verging.

Die Nacht brach herein. Ein bleicher Sichelmond segelte unter den Sternen dahin.

Von Franco gab es noch immer keine Spur. Dafür drangen seltsame Töne aus dem Dorf Urbano herauf zur Burg. Töne, die Stella erschaudern ließen. War das nicht die Totenglocke? Eine ganze Stunde lang war ihr klagendes Geläute zu hören. Stella presste vergeblich die Hände an die Ohren.

Angst und Schmerz wühlten in ihrem Herzen. Sie warf sich aufs Bett und fing wieder zu weinen an. Vor Erschöpfung schlief sie ein.

Gegen Morgen wachte sie auf und hob lauschend den Kopf. Sie hatte ein Hämmern und Poltern gehört. Es drang aus dem Kellergewölbe herauf.

Begann wieder das unheimliche Rumpeln und Poltern in der Geisterburg? Würde die lockende Stimme wieder nach Franco rufen?

Stella kreuzte die Arme vor der Brust, sie spürte, dass ihre Zähne aufeinanderschlugen. Zu gut wusste sie, dass sie, allein in der Burg, eine solche Marter nicht mehr ertragen würde. Schon als Franco noch bei ihr gewesen war, hatte sie dieser Spuk beinahe um den Verstand gebracht.

Jetzt aber war Franco nicht bei ihr. Was nützte es ihr, dass sie das Geheimnis des Polterns und der Frauenstimme ergründet hatten? Jetzt fühlte sie sich doch wieder wie in einer Geisterwelt.

Diesmal konnte sie ihr nicht einmal entfliehen.

Erst nach geraumer Zeit hatte sich Stella etwas Mut eingeredet. Sie verließ ihr Zimmer und schlich die Treppe hinunter.

In der Halle erkannte sie, dass die Geräusche aus dem Kellergewölbe kamen. Sie wagte sich noch in den Seitengang hinein, dort aber blieb sie stehen.

Deutlich hörte sie, dass gehackt und geschaufelt wurde, ab und zu erklang ein Geräusch, als breche Mauerwerk aus.

Plötzlich ergriff Stella die Flucht. Sie hielt es hier unten nicht aus, so nahe bei den Männern, die nur eines im Sinn hatten: die Juwelen zu finden. Diese Männer würden in ihrer Gier sicher keine Skrupel haben, sie zu töten.

Als Stella die Treppe hinauflief, spürte sie, wie schwach sie schon war. Trotz ihrer Angst musste sie mehrere Male stehen bleiben und Luft holen.

Sie schloss sich in ihrem Zimmer ein. Doch sie wusste auch, dass jeder die Tür mit Gewalt aufbrechen konnte, wenn er das wollte.

Die Leute von Urbano mussten doch wissen, dass sie noch in der Burg war. Hatten sie Franco verschleppt? Sollte sie jetzt hier ausgehungert werden?

***

Für Stella vergingen noch zwei zermürbende Tage.

In den Nächten schloss sie sich im Schlafzimmer ein. Tagsüber, wenn sie sicher sein konnte, dass die Schatzsucher mit ihren Schaufeln die Kellergewölbe verlassen hatten, lief sie durch die Burg und suchte nach einem Fluchtweg.

Sie fand keinen. Alles war verbarrikadiert und verriegelt. Was von Franco zu ihrem Schutz gedacht gewesen war, wurde jetzt für sie zum Gefängnis. Sie war sozusagen lebendig begraben in der Burg Pirata.

Die Lebensmittelvorräte gingen zur Neige. Stella musste handeln. So schlüpfte sie eines Abends in einen schwarzen Mantel, der wohl einmal Teresas Eigentum gewesen sein mochte. Sie schlich die Treppe hinab und suchte die Falltür, durch die sie in das Innere der Burg eingedrungen war. Auch diesen Ausgang hatte Franco verbarrikadiert, wie sie bereits festgestellt hatte.

Doch Stella sah keinen anderen Weg. Sie holte einen Werkzeugkasten und schlug mit einem schweren Vorschlaghammer zu. Tatsächlich gelang es ihr so, die Eisenkette zu lösen, mit der die Falltür verschlossen war. Nun konnte sie die Tür öffnen. Vorsichtig stieg sie die Treppe hinab. Im dunklen Kellergang blieb sie stehen und lauschte mit angehaltenem Atem.

Wie kamen die Leute nur in die Burg? Sie mussten sich einen besonderen Eingang angelegt haben. Stella musste versuchen, durch ihn zu entkommen. Sicher wartete Franco irgendwo sehnsüchtig auf ihre Hilfe.

Dieser Gedanke gab Stella Mut und Kraft. Sie knipste die Taschenlampe an, die sie sich eingesteckt hatte, schlich durch die Gewölbe und fand einen Raum, in dem ein großes schwarzes Loch im Boden gähnte. Hier wurde also gegraben.

Sie durfte nicht entdeckt werden!

Hinter einer großen, eisenbeschlagenen Kiste fand sie ein Versteck. Sie schmiegte sich an das Holz, und als sie die ersten schleichenden Schritte hörte, hielt sie den Mantelärmel vor den Mund, damit man sie nicht atmen hörte.

Schatten huschten über die gegenüberliegende Wand. Stella roch Pech. Einen Zentimeter nach dem anderen schob sie ihren Kopf hinter der Kiste hervor. Sie sah vier Männer in dunklen Kapuzenmänteln, wie sie selbst einen trug. Sie hielten brennende Pechfackeln in den Händen und stießen sie jetzt in kleine Röhren, die aus der Mauer herausstanden. Dort beruhigten sich die Flammen und leuchteten den viereckigen Raum aus. Stella zog den Kopf wieder lautlos zurück. Sie lauschte dem Gespräch der vier.

»An die Arbeit, Freunde. Wenn wir heute wieder nichts finden, macht uns Luigi Vecchi die Hölle heiß.«

»Was können wir dafür, wenn Franco Cavallo, dieser Lügner, selbst die Juwelen ausgegraben und woanders verschwinden lassen hat?«

»Sie gehören ihm schließlich.«

»Unsinn! Sie gehören genauso gut unserem Freund Luigi. Sein Vater hat gemeinsam mit Francos Vater die Juwelen gestohlen. Sie sind hier versteckt. Sollen wir warten, bis Franco uns die Juwelen vor der Nase weggetragen hat? In seinem Testament hat der alte Vincenzo Cavallo die Leute von Urbano als Erben der Burg nach zehn Jahren eingesetzt.«

»Aber nur, wenn Franco Cavallo vorher nicht eines gewaltsamen Todes stirbt, Freunde.«

Die Männer schwiegen plötzlich und hörten auf zu graben. Stella vernahm ihre rasselnden Atemzüge. Und sie glaubte, die entsetzten Mienen der Männer zu sehen. Hatten sie Angst, die Männer von Urbano? Hatten sie auch Angst vor Luigi Vecchi, ihrem Anführer, und vor seiner Tochter Teresa?

Anscheinend wussten sie nichts von dem Schatz, den diese bereits mit ihrem Freund Rocco gehoben hatte. In ihrer Gier nach den Juwelen betrogen sie sich gegenseitig. Und sie konnten nicht ahnen, dass Franco Cavallo diese Gier nicht mit ihnen teilte, dass er den gestohlenen Schatz verabscheute.

Stella fühlte grenzenlose Erleichterung, als die Stimmen und die Schläge der Harken und Schaufeln wieder ertönten. Sie konnte endlich wieder Luft holen, ohne Angst, gehört zu werden.

Plötzlich war der Spuk vorbei. Die Fackeln wurden aus den Röhren gerissen, die Schaufeln klirrten. Poltern und Schritte waren zu hören, und dann wurde es dunkel und still, beängstigend still. Noch ehe Stella den Männern hatte folgen können, waren sie wie Geister aus dem Raum verschwunden.

Stella knipste ihre Taschenlampe an, leuchtete die Mauern ab und schlug mit den Fäusten dagegen. Kein Ausgang, kein Hohlraum.

Deprimiert kehrte sie in ihr Zimmer zurück.

Stella lag wach, bis die Sonne ihre ersten Strahlen über den Himmel schickte. Erst dann schlief sie erschöpft ein.

Gegen Mittag stand sie auf, nahm ein Bad und zog sich an. Sie bereitete sich aus den letzten Konserven ein Essen und trank den restlichen Rotwein dazu. Aber je mehr sie vom Wein getrunken hatte, desto mehr liefen ihr die Tränen über das schmal gewordene Gesicht.

Draußen hatte sich der Himmel verdüstert, und ein starker Wind heulte um das Schloss. Die Dachziegel klapperten, die Bäume ächzten, und ihre Zweige klopften gegen die Fenster der Burg, als begehrten Gespenster Einlass. Stella war entschlossen, in dieser Nacht die Geisterburg zu verlassen, auf dem Weg, den die Männer benutzten.

Sie saß wartend am Fenster und sah zu, wie sich langsam über die Täler der Abruzzen die Dämmerung legte. Schließlich band sie ihr rotblondes Haar mit einem schwarzen Kopftuch zurück und zog den schwarzen Mantel wieder an.

Stella schlug die Hände vors Gesicht. Die Nerven versagten ihr, sie war nahe daran, sich den Tod zu wünschen, der sie von der qualvollen Ungewissheit über Francos Schicksal befreien würde. Doch dann dachte sie wieder an die schwarzen Perlen, und sie bekam neuen Mut.

Als es schließlich stockdunkel draußen war, ging sie hinunter in den Keller in ihr Versteck und wartete …

***

Es kamen dieselben vier Schatzsucher. Stella erkannte die Männer an ihren Stimmen. Wie gestern gruben sie wortkarg und verbissen. Ihr schwerer Atem war bis hinter die Kiste zu hören.

Stellas Glieder wurden steif, in den Beinen kribbelte es, als steckten sie in einem Ameisenhaufen. Endlich wurde sie aus ihrer misslichen Lage befreit. Die Männer griffen nach ihren Fackeln und verschwanden im Nebenraum. Diesmal war Stella vorbereitet. Sofort huschte sie hinter ihnen her.

Überrascht sah sie, wie sich zwei große Bodenquader langsam öffneten und die oberste Sprosse einer Leiter freigaben. Die Männer stiegen rückwärts hinab und verschwanden. Die Quader fielen mit einem lautlosen Luftzug zu.

Stella wartete eine Weile. Als sie sicher war, dass niemand zurückkehrte, knipste sie ihre Taschenlampe an. Bald fand sie einen raffiniert verborgenen weißen Metallknopf. Sie drückte darauf. Die Quader hoben sich geisterhaft, und das schwarze Loch gähnte zu Stellas Füßen.

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