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Die Schattenseite der Macht

© 2017 Martin Mylonas

Verlag und Druck: tredition GmbH, Grindelallee 188, 20144 Hamburg

ISBN

978-3-7439-5972-9 (Paperback)

978-3-7439-6005-3 (Hardcover)

978-3-7439-5973-6 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Martin Mylonas

Die Schattenseite der Macht

Aufstieg und Fall des L. Annaeus Seneca

Ein Lesedrama in 13 Szenen

Das Drama handelt vom Aufstieg und Fall des Politikers, Dichters und Philosophen Lucius Annaeus Seneca, der im Jahre 49 n. Chr. aus langjähriger Verbannung überraschend an den römischen Kaiserhof berufen wird. Er soll als Erzieher den jungen Nero, der von seiner Mutter als Thronfolger vorgesehen ist, auf seine Rolle vorbereiten. Als im Jahre 54 n. Chr. der noch jugendliche Nero tatsächlich den Thron besteigt, fällt Seneca mit seinem Mitstreiter Burrus eine weit größere Aufgabe zu: Im Wesentlichen sind sie es, die für lange Jahre die Politik des römischen Weltreiches bestimmen. Beide tun dies erfolgreich, während der exzentrische Nero vor allem seiner Leidenschaft für die Künste wie auch für Wagenrennen frönt.

Kaiser ist Nero, aber Seneca verfügt mit seinem Mitstreiter über eine ungeheure Machtfülle. Dabei unterliegen sie den unweigerlichen Zwängen solcher Machtausübung. Denn zu gleicher Zeit geschehen – abgesehen von den ungewöhnlichen Eskapaden Neros – einige Verwandtenmorde am Kaiserhof, über die Seneca und sein Mitstreiter im Sinne der Staatsraison hinwegsehen müssen; der Kaiser überhäuft sie mit großzügigen Geschenken. Kritiker werfen daraufhin Seneca, der zu einem der reichsten Männer Roms wird, doppelte Moral vor. Denn in seinen Schriften preist dieser die Geringschätzung des Reichtums und möchte zu einer Haltung anleiten, die über die richtige sittliche Wahl zu einem gelingenden Leben führt.

Nach dem Tod seines Mitstreiters versucht der inzwischen isolierte Seneca, sich aus der politischen Verantwortung zu lösen und seinen Reichtum dem Kaiser zurückzugeben: Nero geht darauf nicht ein, Seneca zieht sich dennoch zurück. Nachdem er jeglichen Einfluss am Kaiserhof verloren hat, kommt es 65 n. Chr. zu dem bedrohlichen Vorwurf, Seneca habe sich an einer Verschwörung gegen seinen einstigen Schüler Nero beteiligt.

Personen1

Lúcius Annaéus Séneca Politiker, Schriftsteller und Verfasser philosophischer Schriften

Claúdius Néro der Kaiser Nero

Agrippína die Jüngere Mutter Neros

Séxtus Afránius Búrrus Präfekt der kaiserlichen Leibgarde und Mitstreiter Senecas

Eúdoxus Sekretär und Kanzleichef Senecas

Hássan und Sýrus Diener Senecas

Alexander und Chaíremon zwei Griechen, die Seneca bei der Erziehung Neros unterstützen

Títus Tárdus Hafenmeister in Ostia

Valeriánus Lateránus, Aemílius Rúfus zwei Senatoren

Xénophon ein Arzt

Antígonos ein Bettelphilosoph

Gaius Scaévola ein Jurist

Titus Petrónius Lebemann, Schriftsteller u. Neros Zeremonienmeister

Búlbula Ehefrau des Wirtes Bulbulus

Gávius Silvánus ein Offizier der Prätorianergarde

Serénus ein Verwandter Senecas

Polýklitus ein kaiserlicher Gesandter

Acte Geliebte Neros

1 zu den historischen Personen wie auch Begriffen vergl. das Glossar im Anhang

I

An einem Kai in Ostia, dem Hafen Roms: Der Hafenmeister Titus Tardus geht entschlossenen Schrittes und mit drohend erhobenem Arm auf einen jungen Mann zu, der mit seinem Reisewagen am Kai wartet.

Titus: He, du da, was treibst du hier schon seit Tagen? Wer bist du?
Eudoxus: Eudoxus ist mein Name.
Titus: Ist das alles, was dir einfällt? Bist du hier gestrandet? Was führst du im Schilde? Mach, dass du weiterkommst! Wenn ein Schiff entladen werden muss, verstellst du den Schauerleuten den Weg zu den Lagerhallen.
Eudoxus: Ja, wenn! Aber das scheint vorerst ein eher hypothetischer Fall zu sein. Oder siehst du ein Schiff am Horizont, von Schauerleuten ganz zu schweigen? Dabei warte auch ich auf ein Schiff, und klar, nicht so sehr auf das Schiff wie auf dessen Ladung. Ist jedenfalls eine ganz besondere: Es geht um einen Reisenden, den ich für meine Auftraggeberin, eine Dame von ganz oben, hier abholen soll.
Titus: So, so, hier abholen! Und woher soll der feine Reisende kommen?
Eudoxus: Aus Korsika.
Titus: Aus Korsika! Da wird sich die feine Dame von ganz oben gedulden müssen, bis der Südost abflaut. Eher wird sich kein korsisches Schiff in Roms Hafen verirren. Doch du machst mich neugierig: Das gibt es nicht alle Tage, dass eine Dame ihren Liebhaber mit dem Reisewagen gleich an der Anlegestelle abfangen lässt. Muss ein ganz besonderes Exemplar sein! Und erst die Dame!
Eudoxus: Deren Name tut nichts zur Sache. Doch wenn du das Ohr am Volk hast: Über den Reisenden spricht ganz Rom, seit unser Kaiser Claudius ihn begnadigt hat. Wurde auch Zeit: Acht lange Jahre auf diesem gottverlassenen Stückchen Erde im Tyrrhenischen Meer! Manche sagen zwar, Aleria, wohin er verbannt war, sei ein wichtiger Stützpunkt der römischen Flotte und es gebe dort sogar einen kaiserlichen Statthalter. Doch was heißt das schon?
  Da bekommt einer den Befehl: Brich in Rom alle Brücken ab, begib dich nach Korsika! Rückkehr vielleicht, irgendwann. Was erwartet ihn dort? Ein Umschlagplatz für Holz, Silber und Blei. Vor ihm das raue Meer und ab und zu ein Schiff, hinter ihm nichts als Wald. Schafe und Ziegen, grobe, ungepflegte Kerle, wohin du blickst. Willst du …
Titus: Wissen will ich, wie der feine Kavalier heißt, wenn du mir schon die Dame verschweigst. Du wirst ja richtig gesprächig, auch wenn du mit vielen Worten das umschiffst, was mich eigentlich interessiert.
Eudoxus: Na, über wen spricht ganz Rom? Über diesen Lucius Annaeus Seneca, seit er begnadigt wurde!
Titus: Ja, doch! Von ihm gehört hab ich schon, auch wenn ich mich weder an ihn noch an seine Verbannung erinnere. Ist auch zu lange her. Seitensprünge am Hof, erzählen die Leute, haben sie dem Burschen damals vorgeworfen. Und jetzt holt man ihn zurück, weil keiner so gut springt wie er?
Eudoxus: Ach, was! Gerede der Leute! Das mit den Seitensprüngen war ein Vorwand. In Wahrheit ging es um ganz anderes. Er hat sich mit seinem Auftreten als Anwalt bei denen ganz oben unbeliebt gemacht. Die wissen nur zu gut, wenn einer das juristische Argumentieren so beherrscht wie er, ist er zu allem fähig, so er denn will. Außerdem: Wer von denen schaut schon ruhig zu, wenn ein Untergebener ihn mit Worten in den Schatten stellt? Also musste dieser Seneca weg, am besten weit weg, dahin, von wo kein Laut nach Rom herüberdringt. Einen Vorwand findet man immer, Bettgeschichten sind einer der harmlosen, aber der besonders wirksamen Art. Da spitzen die Leute sofort die Ohren, ihre Phantasie läuft heiß, und das brennt sich dann in ihren Köpfen ein. Wird schon was dran sein, sagen sie, verdient hat er’s bestimmt!
Titus: Du sagst, das Reden hat ihm das Genick gebrochen. Wird er ab sofort in Rom den stummen Fisch mimen? Er will doch nicht schon bald das nächste Eiland kennenlernen?
Eudoxus: Nein, nein, seine Stärken sind diesmal gefragt, aber nicht die, an die du gleich wieder denkst. Doch darüber darf ich nicht sprechen. Staatsgeheimnis!
Titus: So, ein Staatsgeheimnis hütest du! Na, dann soll er sich mal in Acht nehmen im Wespennest der Macht, dein … Wie sagtest du noch mal?
Eudoxus: Lucius Annaeus Seneca!
Titus: Genau! Jedenfalls lebt unsereiner weniger gefährlich: Bin hier weit genug entfernt von den Mächtigen, so dass ich mir kaum die Finger an ihren Machenschaften verbrennen werde, andererseits ihnen doch noch so nahe, dass ich nicht mit den klammen Fingern des kleinen Mannes vorliebnehmen muss.
  Der Hafenmeister macht eine Pause, mustert seinen Gesprächspartner gründlich und denkt nach.
  Aber was dich betrifft: Eine feine Dame von ganz oben, sagtest du? Wenn du wirklich mit besonderem Auftrag unterwegs bist: Fahr meinetwegen den Wagen ein wenig zur Seite, wann immer du herkommst. Damit er nicht im Weg steht! Und einen kräftigen Nord-West wünsch ich dir und deinen Ochsen, damit ihr hier nicht Wurzeln schlagt.

II

Im Innenhof einer kaiserlichen Villa begegnen sich Agrippina die Jüngere und Seneca. In geziemendem Abstand wartet Eudoxus.

Seneca: Seid gegrüßt, erhabene Kaiserin. Wer hätte vor einem Jahrzehnt diesen Aufstieg vorhersehen können, auch wenn ich schon damals keine kannte, die dessen würdiger gewesen wäre als Ihr. Ein gütiges Schicksal findet doch stets den Weg zu denen, die es auszeichnen will. Wie angenehm ist es deshalb, nach langer Entehrung zurück in der Hauptstadt des Imperiums und dem Zentrum der Welt hier an diesem schattigen Ort Euch die verdiente Ehrerbietung zu erweisen. Die zivilisierte, was sag ich, die kultivierte Welt reicht mir in Eurer Gestalt die Hand zum Willkommensgruß.
  Er verbeugt sich artig zu einer Art Handkuss.
Agrippina: Schmunzelt verhalten. Ihr habt zwar lange unter Barbaren gehaust, Seneca, doch Ihr versteht es noch immer, Komplimente zu machen wie einst. Ihr spracht von meinen Verdiensten! Solche habt ohne Zweifel auch Ihr. Deshalb hat das Schicksal …
Seneca: Dessen treibende Kraft Ihr wart, wie man mir sagt.
Agrippina: Da folgte ich einer Überzeugung tief in meinem Innern: Man muss dem Schicksal auf die Sprünge helfen!
Seneca: Und ich dachte, man müsse ihm willig folgen, dürfe sich ihm nicht in den Weg stellen, will man nicht Schiffbruch erleiden!
Agrippina: Ist’s das Schicksal, der Zufall oder eine Gottheit, die alles steuert? Das hat Euch, wenn ich mich recht entsinne, damals schon umgetrieben. Ihr habt es wohl in schwerer Zeit beibehalten, in den Säulenhallen über Gott und die Welt nachzudenken oder zu disputieren?
Seneca: Ihr habt recht: Das Zwiegespräch mit den großen Denkern der Vergangenheit war mir schon immer unverzichtbar. Aber es war in der Ödnis auch das, Agrippina, was mich als Mensch überleben ließ. Freilich, statt unter Säulenhallen spazierte ich dort unter Bäumen, und den einzigen Gesprächspartner hatte ich in mir selbst! Da muss einer höllisch aufpassen: Allzu leicht schleichen sich Trugschlüsse ins Denken ein, wenn die Widerrede fehlt.
Agrippina: Lacht. War das nicht unser Cicero, der behauptete, nie sei er weniger allein, als wenn er allein sei?
Seneca: Doch, aber allein zu sein, nur seinen Gedanken nachgehen zu können, das ist ein launisches Glück. Es ist verlockend, solange es ein knappes Gut ist, im Trubel der Großstadt eben. Ist’s aber dein steter Gesellschafter, musst du dir schon viel einfallen lassen, damit es dir nicht den Verstand raubt. Auch deshalb hab ich meine Studien eifriger betrieben als je zuvor. Doch was meine Begnadigung betrifft: Wenn ich die Vermutung wagen darf, dann hat Agrippina dem Schicksal nicht so ganz uneigennützig unter die Arme gegriffen. Sagt, was habt Ihr, was hat der Kaiser mit mir vor!
Agrippina: Ihr wisst, Seneca, dass ich damals, als auch ich für kurze Zeit in die Verbannung musste, einen zweijährigen Sohn zurückließ, den Claudius Nero, damals noch Lucius Domitius. Wenn einer eines Tages Kaiser Claudius auf den Thron folgen wird, dann mein Nero, nicht dieser Bastard einer Hure und Giftmischerin.
Seneca: Ihr sprecht von Britannicus, Messalinas Sohn?
Agrippina: Es ehrt Euch, dass Ihr das nicht anders seht als ich. Doch zurück zu Claudius Nero.
Seneca: Wie kommt Euer Lucius Domitius zu dem erlauchten Namen?
Agrippina: Ihr wisst, dass ich inzwischen Claudius‘ Gemahlin.
Seneca: Sicher, das drang als Neuigkeit bis nach Korsika vor. Doch wie habt Ihr das erreicht, dass Ihr Euren Oheim ehelichen durftet? Die Juristen .?
Agrippina: Die Juristen haben gestritten, der Senat hat’s beraten, der Senat hat’s abgenickt, der Senat hat applaudiert!
Seneca: Wem? Sich selbst?
Agrippina: Sie applaudieren allem, was auf die Tagesordnung kommt, ohne zu zögern auch sich selbst. Und danach hat Kaiser Claudius den Sohn, den ich mit in die Ehe brachte, adoptiert. Lucius Domitius Ahenobarbus, immerhin ein Enkel des Germanicus, wurde so Claudius Nero. Damit notgedrungen auch ein Bruder von Messalinas Bastard, diesem Britannicus. Das Wichtigste aber: Nero ist ihm trotz seiner Jugend um einige Jahre voraus! Das wird am Ziel der entscheidende Vorsprung sein.
  Doch zu meinem Anliegen: Der Junge ist ein Rohdiamant, einer, der bearbeitet werden muss. Er hat als Junge die üblichen Schulmeister als Lehrer gehabt. Nicht der Rede wert! Doch nun fehlt der Vater, der ihm beibrächte, wie man in der Öffentlichkeit auftritt, es fehlt einer, der ihm mit seinen Reden Vorbild wäre. Wer, dachte ich mir, könnte hier im Zentrum der Welt das besser als Ihr, Seneca. Ihr wart stets ein gefeierter Redner! Kaiser Claudius, sein Adoptivvater, kommt dafür nicht in Frage. Soll er doch seinem Bastard Britannicus das Hinken und Stottern beibringen! – Ich denke freilich, was Euren Auftrag betrifft, nicht an die üblichen Schattenspiele einer Schulstube, ich denke an große Auftritte vor echten Römern.
Seneca: Große Auftritte? Wie sollte ich das einrichten? Ich komme als Privatmann zurück, als einer ohne Amt, einer, der sich neu orientieren muss.
Agrippina: Ihr werdet, dafür habe ich bereits gesorgt, binnen kurzer Zeit zum Prätor ernannt. Da ergibt sich die juristische und politische Tätigkeit von selbst. So kann der Junge Euch Tag für Tag begleiten, aufs Forum oder in den Senat, und er wird endlich fürs Leben lernen, nicht für die Schule.
Seneca: Von der öffentlichen Rede sprecht Ihr? So sehr diese meiner Neigung entspricht, so sehr ich damit in die Fußstapfen meines Vaters trat: Ausgerechnet sie hat mir lange Jahre des verzweifelten Selbstgespräches eingebracht. Und nach allem, was selbst zu mir ans Ende der Welt vordrang: Auf dem Forum erwarten den Redner nicht weniger Stolpersteine als damals.
Agrippina: Seid darum unbesorgt, Seneca! Sie lächelt spöttisch. Vom Selbstgespräch zum großen Monolog auf dem Forum ist es eh nur ein Schritt. Ihr seid also bestens vorbereitet. Und was die Gefahr des Stolperns betrifft: Wir werden Euch einen tüchtigen Chef der kaiserlichen Garde zur Seite stellen. Aufrichtig, loyal und allseits geachtet. Der wird Neider und anderes Gesindel von Amts wegen auf Distanz halten.
Seneca: Aufrichtig, loyal? Ihr macht mich neugierig: Wo nehmt ihr solch einen Zeitgenossen her? Ihr kennt doch die Geschichte von jenem Bettelphilosophen, der in Athen am helllichten Tag solch einen Menschen mit der Laterne suchte. Vergeblich, sagt man.
Agrippina: So einen zaubert nicht der Zufall, schon gar nicht ein Philosoph herbei. Ihr müsst die Augen offenhalten und wieder im rechten Moment dem Schicksal auf die Sprünge helfen. Ein wenig Geduld noch: Ihr werdet ihn bald kennenlernen. Und dann: Dieser Eudoxus, der Euch hierher begleitet hat und Euch in geziemendem Abstand folgt, auch der ist ganz für Euch bestimmt. Ein vielversprechender junger Mann, ein Freigelassener, der mit einer Erbschaft in meinen Besitz kam. Ich vermache ihn Euch, er wird Euch als Schreiber, Bibliothekar und Leiter der Kanzlei beste Dienste leisten.
  Doch vergesst bei all Eurem Tun eines nicht, Seneca: Mein Claudius Nero wird demnächst das Zepter von seinem Stiefvater übernehmen.
  Es geht dabei um die Herrschaft über das römische Weltreich!
Seneca: Soll? Demnächst?
Agrippina: Wird! Den Zeitpunkt legen wir noch fest. Lacht. Gemeinsam mit dem Schicksal! Über einen beeindruckenden Auftritt und eine überzeugende Redegabe, das sagte ich Euch bereits, muss er dann verfügen.

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