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Die Mieterhöhung

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Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg

Inhalt

Einführung

Falle 1: Die einseitige Mieterhöhung

Falle 2: Mieterhöhung durch Einschüchterung

Falle 3: Der Widerruf

Falle 4: Sie halten die Form nicht ein

Falle 5: Sie beachten die Fristen nicht

Falle 6: Sie finden keine Vergleichswohnungen

Falle 7: Sie halten die Kappungsgrenze nicht ein

Falle 8: Ihr Mieter stimmt nicht zu

Falle 9: Ihr Mieter wehrt sich gegen eine Modernisierung

Falle 10: Die Kosten der Modernisierung umlegen

Falle 11: Mieterhöhung wegen gestiegener Nebenkosten

Falle 12: Das Sonderkündigungsrecht

Der Autor

Weitere eBooks

Einführung

Sie vermieten ein Haus oder eine Wohnung und über die grundlegenden Dinge wissen Sie Bescheid. Aber wie Sie teure Fehler vermeiden, erfahren Sie hier.

Dieses Short eBook zeigt, wie Sie die Kosten einer Modernisierung auf den Mieter umlegen können, welche Fristen Sie bei der Ankündigung einer Mieterhöhung einhalten müssen und wie ein korrekter Mietvertrag aussehen soll.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Matthias Nöllke

BEISPIEL: MIETERHÖHUNG OHNE WEITERES MÖGLICH?

Frau Hellmann wohnt jetzt schon fünf Jahre in der Wohnung. Ihr Vermieter Herr Riechel ist der Ansicht, eine Mieterhöhung sei überfällig. Per Einschreiben schickt er ihr einen Brief, in dem er eine Erhöhung der Miete für den übernächsten Monat ankündigt. Doch Frau Hellmann lässt sich davon nicht beeindrucken. Sie zahlt weiterhin ihre Miete, als wenn nichts geschehen wäre. Herr Riechel möchte einen Anwalt einschalten, um die Kosten einzuklagen. Doch der eröffnet ihm, dass er nicht die geringsten Erfolgsaussichten hat.

Falle 1: Die einseitige Mieterhöhung

Es gibt Vermieter, die erhöhen auf ihre ganz eigene Weise die Miete. Sie schreiben ihrem Mieter einen Brief, kündigen die Erhöhung für einen der kommenden Monate an und erwarten, dass der Mieter die neue Miete schon zahlt. Und was das Erstaunlichste ist: Einige haben mit dieser eigenwilligen Methode sogar Erfolg und der Mieter bezahlt tatsächlich – weil er noch ahnungsloser ist als der Vermieter.

Doch die Zahl der Ahnungslosen sinkt rapide. Nicht nur weil sich die Leute anfangen zu informieren, sobald es an ihren Geldbeutel geht, sondern auch weil es in den vergangenen Jahren wesentlich leichter geworden ist, an Informationen zu kommen: durch das Internet. Früher hätte Ihr Mieter einen Termin bei der Mieterberatung vereinbaren müssen. Heute kann er sich einfach, schnell und völlig unverbindlich an seinem heimischen Computer informieren, ob das mit Ihrer Mieterhöhung in Ordnung geht.

In aller Deutlichkeit: Sie können nicht einseitig die Miete erhöhen! Die Höhe der Miete wird durch den Mietvertrag festgelegt. Und der ist eine Vereinbarung, die von zwei Seiten geschlossen wurde. Daher muss Ihr Mieter jeder Änderung der Miete zustimmen.

Sie verlieren Zeit und Vertrauen

Eine einseitige Mieterhöhung ist selbstverständlich unwirksam. Ihr Mieter muss sich nicht einmal dazu äußern. Doch scheitert nicht nur Ihre Mieterhöhung. Darüber hinaus können Sie sehr viel Zeit verlieren. Denn wenn Sie nicht noch rechtzeitig nachbessern, dann dürfen Sie frühestens in einem Jahr wieder vorstellig werden (→ Falle 5) – mehr als genug Zeit, um sich zu informieren, wie man korrekt die Miete erhöht.

Was aber noch viel schwerer wiegt: Durch solche fragwürdigen Manöver verlieren Sie Vertrauen. Damit ist nicht gemeint, dass Sie ein besonders harmonisches oder gar freundschaftliches Verhältnis zu Ihrem Mieter pflegen sollten. Aber Sie setzen etwas aufs Spiel, von dem beide Parteien profitieren – wenn es denn besteht: Das Vertrauen, dass Sie als Vermieter schon „professionell und richtig“ handeln. Auch Ihr Mieter hat etwas davon, er muss sich nämlich nicht mit dem Mietrecht und den Finessen einer Mieterhöhung beschäftigen, solange er sicher ist, dass Sie es ohnehin so machen, wie es seine Richtigkeit hat.

ACHTUNG: SETZEN SIE NICHT IHRE KOMPETENZ AUFS SPIEL

Macht Ihr Mieter die Erfahrung, dass Sie keine Ahnung haben, wird er in Zukunft jedes Anliegen von Ihnen mit äußerstem Argwohn betrachten. Er wird sich herausgefordert fühlen, in Erfahrung zu bringen, wie es denn „wirklich“ ist: Muss er überhaupt renovieren? Ist die Klausel mit der untersagten Haustierhaltung überhaupt rechtens? Und kann er nicht für diverse Mängel die Miete mindern?

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Viel Spaß!



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