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Die Mieterauswahl

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Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg

Inhalt

Einführung

Falle 1: Sie vermieten an Ihre Freunde

Falle 2: Sie lassen sich überrumpeln

Falle 3: Sie schalten einfach eine Anzeige

Falle 4: Sie kennen Ihren Markt nicht

Falle 5: Sie kennen Ihre Zielgruppe nicht

Falle 6: Sie wissen nicht, wie Sie mit einem Makler umgehen sollen

Falle 7: Der Vormieter

Falle 8: Sie holen sich einen „Mietnomaden“ ins Haus

Falle 9: Die Absicherungsfalle

Falle 10: Sie stellen unzulässige Fragen

Falle 11: Sie wissen nicht, wer bei Ihnen einzieht

Falle 12: Die Sympathiefalle

Falle 13: Der Mieter springt ab

Der Autor

Weitere Short eBooks

Einführung

Sie vermieten ein Haus oder eine Wohnung und über die grundlegenden Dinge wissen Sie Bescheid. Aber wie Sie teure Fehler vermeiden, erfahren Sie hier.

Unser Short eBook zeigt Ihnen, was Sie speziell bei der Mieterauswahl beachten müssen. Von Messies bis hin zu unzulässigen Fragen an Mieter. Hier erhalten Sie Expertenrat und erfahren, wie Sie zahlungsfähige Mieter finden.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Matthias Nöllke

BEISPIEL: FREUNDIN ALS MIETERIN?

Nach acht Jahren zieht Familie Brandt aus. Die Vermieterin Frau Klemm muss einen neuen Mieter suchen. Doch weiß sie nicht recht, wie sie vorgehen soll. Eine Anzeige schalten? Oder sich im Bekanntenkreis umhören? Zufällig erfährt Frau Klemm, dass einer ihrer Arbeitskollegen gerade auf Wohnungssuche ist. Soll sie an ihn vermieten? Oder sich an einen Makler wenden? Sie ist verunsichert und spricht mit einer Freundin. Die bekommt leuchtende Augen und fragt: „Was hältst du davon, wenn ich dort einziehe?“

Falle 1: Sie vermieten an Ihre Freunde

Grundregel Nummer 1 für alle Vermieter: Ein guter Mieter ist mehr wert als eine möglichst hohe Miete. Wenn Ihr Mieter pünktlich zahlt, pfleglich mit Ihrem Wohneigentum umgeht und Sie sich mit ihm verständigen können, wenn es mal Probleme gibt, dann dürfen Sie sich glücklich schätzen. Doch ist es nicht ganz leicht, einen solchen Mieter zu finden, denn Sie haben bei Vertragsabschluss in aller Regel jemanden vor sich, den Sie noch nicht kennen und einschätzen können.

Da liegt es nahe, an Menschen zu vermieten, die Ihnen schon vertraut sind und von denen Sie sicher sein können, dass sie Ihnen nichts Böses wollen. Im Idealfall Ihre Freunde. Doch wie die Erfahrung lehrt, ist das oft keine gute Idee. Viele Freundschaften sind genau daran zerbrochen: Dass man sich nun als Mieter und Vermieter gegenübersteht.

Die geschäftliche und die private Sphäre

Es gibt ein grundsätzliches Problem, wenn Sie an Freunde vermieten: Es werden zwei Bereiche vermischt, für die unterschiedliche Regeln gelten: Gegenüber Freunden verhalten wir uns anders als gegenüber Geschäftspartnern. Wir sind großzügig, nachsichtig, wir schätzen sie für ihre persönlichen Qualitäten und werden unsererseits von ihnen geschätzt. Wir sind gerade dann für sie da, wenn sie in Schwierigkeiten sind und unsere Hilfe brauchen.

Das sind noble Prinzipien, von denen man sich nicht leichtfertig verabschieden sollte. Aber – sie kollidieren mit Ihren Interessen als Vermieter. Sie wollen ja nicht nur etwas Gutes tun, sondern müssen auch an Ihre Mietrendite denken. Gerade wenn es Probleme gibt, belastet das nicht nur Ihr geschäftliches, sondern auch Ihr persönliches Verhältnis. Auch wenn Sie gar nicht den Eindruck haben, meint Ihr Mieter womöglich, dass er Ihnen weit entgegenkommt und Sie Ihre Position ausnutzen. „So“ kennt er Sie gar nicht und wendet sich enttäuscht von Ihnen ab.

ACHTUNG: WIE SIE DOCH AN FREUNDE VERMIETEN

Es ist zwar ein bewährter Grundsatz, Privates und Geschäftliches getrennt zu halten. Doch braucht man daraus auch kein Dogma zu machen. Wenn Sie an Freunde vermieten, dann sollten Sie von Anfang an deutlich machen, unter welchen Bedingungen das geschieht. Sie müssen noch viel stärker als bei Unbekannten darauf achten, klare Vereinbarungen zu treffen. Und es hat sich bewährt, wenn Sie alles „Freundschaftliche“ aus Ihrem Mietverhältnis heraushalten und es von vornherein auf eine geschäftliche Grundlage stellen. Das ist der sicherste Weg, um Missverständnisse zu vermeiden.

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