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Die Männertest-AG

Über dieses Buch

Mit Köpfchen zum Traummann – wie Sie die Nieten aussortieren und endlich Ihren Traummann finden. Es geht um die schönste Sache der Welt: Die Liebe! Sie lässt unsere Herzen Tango tanzen und unsere Hormone Karussell fahren. Wahnsinn. Die Liebe. What a feeling! Aber es gibt noch eine andere Seite. Bei der beharrlich ein stumm bleibendes Telefon angestarrt und der Kühlschrank verzweifelt leer gefuttert wird. Katzenjammer. Die Liebe. What a desaster! Madeleine, Sandra, Kisten und Ellen beschließen die üblichen Methoden in Zukunft zu vermeiden. Bei ihren wöchentlichen Treffen entwickeln die vier Großstadtsinglefrauen Testreihen, um Männer im Vorfeld auf ihre Qualität zu überprüfen und Nieten direkt auszusondern. Erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Traummann finden und testen Sie selbst Mr. Right auf professionelle Art!

Über die Autorin

Nina Kresswitz wurde 1960 in Regensburg geboren. Sie studierte in München Romanistik und Archäologie. 1996 kam ihre Tochter Anna zur Welt.

Nina Kresswitz

Die
Männertest-AG

Wie Sie die Nieten aussortieren
und endlich Ihren Traummann finden

Inhalt

  1. 1. Kapitel: Liebe und andere Katastrophen

    1. Mitten aus dem Leben: Gabi und ihre Männer
    2. Info: Das Beuteschema
    3. Test: Wie hoch ist Ihr Flirtfaktor?
  2. 2. Kapitel: Anspruch und Wirklichkeit

    1. Mitten aus dem Leben: Sandra und ihre Desaster
    2. Info: Der Love-Code
    3. Test: Welcher Beziehungstyp sind Sie?
  3. 3. Kapitel: Lust auf mehr

    1. Mitten aus dem Leben: Kirsten und ihre Lover
    2. Info: Die Liebesfalle
    3. Test: Wie sexy ist Ihr Leben?
  4. 4. Kapitel: Auf der Suche nach dem Traummann

    1. Mitten aus dem Leben: Kirsten und ihre Dates
    2. Info: Der Wunschzettel
    3. Test: Wie wählerisch sind Sie?
  5. 5. Kapitel: Goodbye, Johnny

    1. Mitten aus dem Leben: Kirsten und ihre Altlasten
    2. Info: Die Kunst des Neinsagens
    3. Test: Können Sie loslassen?
  6. 6. Kapitel: Augen auf und durch

    1. Mitten aus dem Leben: Ellen und ihre Spielzonen
    2. Info: Die Check-up-Liste
    3. Test: Welche Chancen ergreifen Sie?
  7. 7. Kapitel: Endlich glücklich

    1. Mitten aus dem Leben: Gabi und ihr Rosenkavalier
    2. Info: Der umprogrammierte Love-Code
    3. Test: Wie glücklich möchten Sie werden?
  8. Anhang: Ihre ganz persönliche Check-Liste

1. Kapitel
Liebe und andere Katastrophen

Im ersten Kapitel geht es um das schönste Spiel der Welt: Flirten, Feuer fangen, sich verlieben. Doch beim dritten Flirt in vier Wochen kommen Zweifel auf. Denn von Dauer scheint nichts zu sein. Im Gegenteil. Verliebt, verbandelt, reingefallen. Kommt Ihnen bekannt vor? Dann lesen Sie mal!

Bitte anschnallen und die Tische hochklappen! Wir heben ab! Der Champagner wird später serviert. Bevor wir im siebten Himmel landen, gibt es noch jede Menge zu tun. Und das lohnt sich. Schließlich geht es um die schönste Sache der Welt: Um die Liebe!

Sie ist eine Himmelsmacht. Sie lässt unsere Herzen Tango tanzen und unsere Hormone Karussell fahren. Hochstimmung. Wahnsinn. Die Liebe. Wow! What a feeling! Doch da ist auch noch die andere Seite: Wir hypnotisieren ein beharrlich stumm bleibendes Telefon, futtern verzweifelt den Kühlschrank leer und hämmern sehnsuchtsvolle SMS ins Handy, die wir nie abschicken. Liebeskummer. Katzenjammer. Die Liebe. Wow! What a desaster!

Ach ja, und manchmal entstehen auch Beziehungen. Man teilt erst die Küsse, dann die Kissen, richtet eine Wohnung ein und wartet auf das Glück. Doch das Glück ist weder auf dem Immobilienmarkt noch auf dem Standesamt zu haben. Glückliche Beziehungen sind wie ein Sechser im Lotto, so scheint es. Man füllt einen Tippschein nach dem anderen aus und dann heißt es warten. Aber möchten Sie ewig warten? Oder möchten Sie aktiv werden? Ihr Glück selbst in die Hand nehmen? Tun Sie’s!

Denn eins ist klar: Auf dem »Highway der Herzen« gibt es jede Menge Unfälle. Von der leichten Kollision bis zum Totalschaden ist alles drin. Und frau fragt sich zuweilen: Warum gibt es eigentlich keinen Führerschein für diesen Trip? Warum sehen wir die roten Ampeln nicht, die gefährlichen Kreuzungen? Und warum erkennen wir nicht die Geisterfahrer?

Ganz einfach. Weil wir denken, dass die Liebe ausschließlich eine Sache des Gefühls sei. Basta. Und dann nimmt das Unglück auch schon seinen Lauf. Die selige Taubheit des Hirns, die uns erfasst, wenn wir uns von Mr. Wonderful verführen lassen, weicht nur allzu oft schnell der unsanften Ernüchterung. Endstation Sehnsucht. Alles auf Anfang.

Und nun? Irgendwo wartet schon der nächste Kandidat. Er könnte zur Abwechslung Ihr Partner für immer sein. Kein Sekundenlover. Kein Pausensnack. Keine Gelegenheitsbeziehung. Oh nein. Der Mann fürs Leben!

Nur Mut. Und Augen auf! Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Traummann finden. Und behalten. Denn Ihren Traummann gibt es. Vergessen Sie die Lotterie der einsamen Herzen. Jetzt sind Sie dran.

Vorher sollten Sie es sich gemütlich machen. Ein Glas Wein kann nicht schaden. Hören Sie mal zu, wie sich vier Expertinnen in Sachen Beziehung unterhalten. Keine Profis. Frauen wie Sie und ich. Frauen, die sich wacker auf dem Schlachtfeld der Liebe geschlagen haben und darüber nachdenken, warum sie sich immer wieder blaue Flecke statt Eheringe holen. Es wird spannend, garantiert. Und vielleicht kommt Ihnen manches sogar bekannt vor. Na ja, nicht vielleicht, ganz bestimmt sogar!

Mitten aus dem Leben:
Gabi und ihre Männer

Achtung: männerfreie Zone! Heute ist der Abend der »Wilden Hühner«. Die Küche ist ein einziges Catering-Chaos. Teller, Bestecke, Gläser. Und Würstchen, wohin das Auge blickt. Im Wohnzimmer geht es entspannt zu. Vier Frauen loungen höchst gemütlich ab, lagern auf Couchen und Sesseln. Die terracottafarbenen Wände und die gelben Couchen erzeugen in Tateinheit mit jeder Menge Kerzenleuchtern ein höchst kosmetisches Licht. Eine Prosecco-Flasche gibt mit einem verheißungsvollen »Plopp« ihren Korken frei, ein Glas mit extra scharfem Senf wird geöffnet.

»Ist doch verrückt«, sagt Gabi und beißt in ihr Würstchen. »Wir sind starke Frauen. Wir wissen ganz genau, was wir wollen. Doch auf der Suche nach Prince Charming landen wir immer wieder bei den Nieten. Wieso denn eigentlich?«

Die Duftkerze auf dem Couchtischchen flackert unternehmungslustig. Rosenduft, mit einer Spur Vanille. Gabi ist heute die Gastgeberin. Und sie schwört auf Aromatherapie.

Sandra kichert.

»Es gibt eben zu viele Würstchen auf dieser Welt«, sagt sie. »Und zu wenig Senf!«

Alle lachen. Die »wilden Hühner«, das sind Gabi, Sandra, Kirsten und Ellen. Ein Kleeblatt zum Verlieben. Gabi ist eine höchst kreative Floristin und zurzeit mal wieder Single. Einmal im Monat lädt sie ihre besten Freundinnen zu Würstchen und Prosecco ein:

Sandra, die als Sekretärin jobbt, ein smartes Organisationstalent.

Kirsten, die eine Secondhandboutique betreibt und als allein erziehende Mutter Sohn und Tochter ernährt.

Und Ellen, die Yoga-Kurse im Fitness-Studio gibt und immer auf dem Laufenden ist, was Eso-Trends betrifft.

Alle vier sind sie so Mitte dreißig, sehenswert und patent, aber chronisch unbemannt.

Männer sind bei den »Hühner-Abenden« nicht dabei – aber sie sind das Thema Nummer eins. Wen wundert’s? Denn Gabi und ihre Freundinnen haben sich eine Menge zu erzählen. Von romantischen Dates, sinnfreien Aufreißern, erotisierenden Kollegen und dahindümpelnden Fast-Beziehungen.

So richtig glücklich ist keine. Doch während andere Frauen seufzend davon ausgehen, dass Happy Ends nach Hollywood gehören, in Castrop-Rauxel, Regensburg oder Berlin aber leider nicht vorkommen, wollen sich die vier Freundinnen nicht mit solch düsteren Szenarien abfinden. Sie glauben fest daran, dass es doch noch klappen könnte mit dem dauerhaften Glück. Aber – wie bloß?

Mitten in das Gelächter hinein ruft Gabi aufgebracht: »Aber das kann doch nicht alles sein. Gerade habe ich Sven auf dem Biomüll entsorgt. Dabei fing alles brillant an. Er war so aufmerksam, so ritterlich, außerdem genau mein Typ: groß, dunkel, breitschultrig. Einfach cremig. Aber dann … Nach vier Wochen fragte er nur noch, was es abends zu essen gibt, nach sechs Wochen ging er jeden Abend in die Mucki-Bude, und nach zwei Monaten habe ich ihm seine Sporttasche vor die Tür gestellt. Da war er schon zum Hauskater mutiert, der abends mit dem Bier vor dem Fernseher saß und nachts um die Häuser zog. Was mache ich denn bloß falsch?«

Betretenes Schweigen. Verlieben und Entlieben. Ex und hopp. Ein ewiges Auf und Ab. Jede der vier könnte ein Liedchen davon singen. Ein melancholisches Liedchen. Aus dem CD-Player tropft währenddessen weichgespülter Schmuse-Soul. »When a man loves a woman.« Das geht ganz schön ans Herz. Aber erfahrungsgemäß reicht das nicht. Für ein paar glückselige Stunden schon. Doch nicht für’s ganze Leben.

Gabi lässt sich erschöpft in ihren lachsfarbenen Sessel zurückfallen und zupft den messerscharfen Minirock in Form. Die Freundinnen werfen sich vielsagende Blicke zu. Gabi ist eine äußerst attraktive Frau, eine ultimative Künstlerin, wenn es um Blumensträuße geht, und sie kann sogar kochen. Na ja, das Nötigste eben. Aber die perfekte Hausfrauennummer ist sowieso durch.

Kirsten steht auf und dreht die Musik leiser.

»Du machst gar nichts falsch, würde ich sagen«, sagt sie und stemmt beide Arme in die Hüften. »Deine Vorzüge sind nun wirklich unübersehbar! Aber weißt du, was mich total ärgert? Dass du immer wieder an diese Turboschleimer gerätst! Lecker im Erstkontakt, aber völlig untauglich als Langstreckenläufer.«

Das sitzt. Gabi betrachtet scheinbar teilnahmslos ihre Guppis, die munter durch das Aquarium düsen. Das Aquarium soll dem Wohnzimmer Feng-Shui-mäßig gute Vibrations bescheren. Ein Tipp von Ellen. Doch im Moment fühlen sich die Vibrations gar nicht gut an.

»Und ich dachte, Feng-Shui hilft«, murmelt Gabi matt. »Männer sind die reinsten Energie-Staubsauger. Ich fühl mich total auf Trümmerlotte.«

Kirsten hockt sich wieder auf das geblümte Kissen, das vor dem Sofa liegt.

Sandra, die kühle Blonde mit der Brille, die wie eine deutsche Ausgabe von Sharon Stone wirkt, betrachtet versonnen die kleinen Prosecco-Perlen in ihrem Glas. Lustige kleine Bläschen, die unaufhaltsam zur Oberfläche streben, um dort schnöde zu zerplatzen.

Sandra hat eine Schwäche für Psychoseminare. Wenn es im Job mal wenig zu tun gibt, surft sie im Internet herum und schmökert in Angeboten und Infos. Schon öfter hat sie die »Hühner« mit den neuesten Mode-Therapien versorgt, aber so richtig begeistern konnte sie ihre Freundinnen damit nicht. Liebe ist schließlich keine Krankheit. Da braucht man doch keine Therapie. Oder doch?

»Sag mal«, beginnt Sandra zaghaft und schaut Gabi über den Rand ihrer Brille hinweg an, »wie waren denn deine letzten fünf Männer so?«

Gabi fällt fast das Glas aus der Hand. Sogar ihrem grauen Kater, der nach der Kastration ein deutliches Gewichtsproblem hat, wird es ungemütlich auf ihrem Schoß. Maunzend verzieht er sich hinter das Sofa.

»Soll ich jetzt meine ganzen Dates beichten, oder was?«, fragt Gabi entrüstet. Sandra ist wirklich unmöglich, findet sie. Völlig distanzlos. Die will es immer ganz genau wissen.

»Nein, so meine ich das nicht. Aber beschreib doch mal, auf welche Baureihe du so fliegst.«

»Baureihe? Was soll das denn sein?« Gabi versteht die Welt nicht mehr.

»Na, könnte es sein, dass du dich immer an deinem wahren Traummann vorbei verliebst?«, bohrt Sandra nach.

Eisiges Schweigen. Bisher hatten sich die vier stets als Opfer männlicher Mogelpackungen gesehen. Als Traumfrauen, die vergeblich auf den Traummann warteten. Die einfach Pech hatten. Aber selbst verschuldetes Unglück – diese Variante ist ebenso neu wie provozierend.

»Also, seit du zu diesen Psycho-Workshops gehst, hast du ja wohl Seife im Hirn«, schaltet sich Ellen ein. »Wie kann man sich denn bitte schön an jemand vorbei verlieben?«

Sandra blickt bedeutungsvoll in die Runde, dann raunt sie: »Beuteschema!«

»Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das jetzt verstehen müsste«, winkt Gabi ab.

Aber insgeheim schwant ihr nichts Gutes. Sollte es vielleicht doch so etwas wie ein System geben bei ihrem notorischen Männer-Konsum?

»Beuteschema!«, wiederholt Sandra unbeirrt. »Wie im Tierreich. Immer wieder dasselbe Schema. Und jetzt mach mir bitte mal die Freude, liebe Gabi, und zeig uns deine Nieten-Revue. Leg schon los, Diskretion wird garantiert.«

Gabi sieht nicht gerade begeistert aus. Eine Weile tut sie so, als ob sie sich ungemein für das Paarungsverhalten der Guppis interessiert, doch viel ist da nicht zu sehen. Gleichmütig ziehen die blinkenden Fischlein ihre Runden.

Die haben es gut, denkt Gabi. Falls die überhaupt so was wie Beziehungen haben in ihrem nassen Käfig, müssen sie wenigstens nicht darüber reden. Stumm, wie die von Natur aus sind.

Schließlich gibt sie sich einen Ruck und beginnt brav, die Finger der linken Hand abzuzählen.

»Bitte sehr, wenn du es unbedingt wissen willst: Max war groß, dunkel, kräftig, Versicherungsvertreter, anfangs charmant, dann der absolute Langweiler. Steffen war groß …«

»… dunkel und breitschultrig«, ergänzt Sandra. »Anfangs ein Knaller, nach vier Wochen ein kleiner Spießer, stimmt’s?«

Gabi fährt sich nervös durchs Haar.

»Aber Guido, der war …«

»Bingo!«, ruft Ellen. »Den hast du mir vorgestellt! Groß, dunkelblond, athletisch, hat zuerst voll auf Ritter gemacht – Tür aufhalten und Rosenstrauß inklusive – und kurze Zeit später musstest du seine Hemden bügeln!«

»Ich erspar euch den Rest«, mault Gabi kleinlaut.

Sollten sich diese Typen wirklich so lachhaft ähnlich sein? Doch, doch, es stimmte. Ihr war das noch gar nicht aufgefallen. Irgendwie fühlt sie sich ertappt. Alle rücken erwartungsvoll ein bisschen zusammen. Holla, jetzt geht’s um die Wurst.

Sandra greift zur Prosecco-Flasche, Triumph im Blick.

»Mädels! Ab heute wird alles anders! Falls ihr’s noch nicht wusstet: Wir haben in der Tat so ein hundsgemeines supergeheimes Programm im Kopf. Ein Beuteschema eben. Und deshalb fallen wir immer wieder auf denselben Typ Mann rein. Zack, bumm, aus die Maus. Zuerst wollte ich es ja auch nicht glauben. Aber neulich, in dem Seminar, da habe ich ganz schön gestaunt. Scheint wirklich so zu sein, dass wir allesamt falsch programmiert sind!«

Alle murmeln unwillig durcheinander. Also so was. Ein Programm im Kopf? Das ist mal wieder typisch Sandra. Die lässt noch nicht einmal den verrücktesten Trend aus. Aber so richtig widersprechen möchte auch niemand. Wenn am Ende doch was dran ist? Dann meldet sich Kirsten heftig zu Wort.

»Willst du etwa behaupten, dass wir zu blöd sind, um den richtigen Mann zu finden?«, fragt sie feindselig und springt auf. »Na dann, gute Nacht Marie. Ich brauche jedenfalls kein neues Programm. Ich bin doch kein Computer!«

»Setz dich«, sagt Sandra. »Alles halb so schlimm. Aber du musst zugeben – wenn du weiche Knie hast, hast du auch schnell eine weiche Birne. Wenn wir uns verlieben, sinkt unser IQ doch sofort auf Toastbrot-Niveau.«

Kirsten bleibt zweifelnd stehen. Etwas ratlos kaut sie an einem Stück Baguette. Obwohl ihr Sandras These ziemlich abstrus erscheint, fällt ihr einfach kein gutes Gegenargument ein. Oder doch?

»Und du, Fräulein Schlaumeier?«, fragt sie schließlich lauernd. »Bist du schon auf Erfolg getunt, wenn du so genau weißt, wie’s geht?«

Alle sehen Sandra an. Die trinkt schnell einen Schluck und sagt dann kleinlaut: »Ach, bei mir ist es auch nicht besser. Wisst ihr, wie mein Beuteschema aussieht? Pigmentarmer intellektueller Softie mit schwerer Kindheit, den ich unbedingt retten muss. Und jedes Mal ging das schief: Norbert war so einer, Axel sowieso, und selbst Manuel, der ja auf den ersten Blick ganz anders wirkte, so stark und selbstbewusst, stellte sich nach der Anfangsphase wieder als der absolute Melancholiker heraus, dem der kleine Bruder immer die Bauklötze weggenommen hat.«

Eine Weile ist es still. Dann fangen alle an zu lachen. Laut und übermütig und außerordentlich befreiend klingt das.

»Super! Wir haben alle die Lizenz für unseren ganz persönlichen Blödmann! Das ist ja krass!«, kreischt Gabi und verschluckt sich fast vor Lachen.

»Knapp vorbei ist voll daneben! Beuteschema for ever!« ruft Kirsten und erhebt ihr Glas.

Ellen schüttelt entnervt den Kopf und Sandra lächelt zufrieden über die lautstarken Reaktionen.

»Und? Soll das so bleiben? Oder wollen wir was daran ändern?« fragt sie in das Gekicher hinein.

»Also, mit mir macht ihr keine Psycho-Spielchen. Ich bin therapieresistent«, schmollt Ellen. Das wäre ja wohl noch schöner – Liebe auf Rezept. »Ein bisschen Tai-Chi tut’s auch. Erst die Mitte finden und dann den richtigen Mann!«

»Tai-Chi? Was soll denn das bringen? Die Geschichte mit dem Beuteschema ist viel griffiger«, wirft Sandra ein. »Pfeifen hatten wir alle schon genug. Klar, wir können auf ewig so weiter machen. Und wenn wir unsere »Hühner-Abende« dereinst im Seniorenheim veranstalten, werden wir immer noch jammern, dass es keine tollen Männer gibt.«

»Nicht gerade eine verlockende Vision«, sagt Gabi nachdenklich.

Dann hört man eine Weile nur die weiche Stimme des Sängers, der »love, love, love« aus den Boxen stöhnt.

»Liebe ist doch kein Programm, das man einfach austauschen kann. Liebe ist – ein Naturereignis«, gibt Ellen zu bedenken. »Es macht Zoom, und schon ist es um uns geschehen. Wer testet denn noch sein Beuteschema, wenn schon die Flugzeuge im Bauch den Motor anschmeißen?«

»Wir«, sagt Gabi knapp. »Lass uns doch mal probieren, wie sich das anfühlt, wenn man testet statt frustet.«

»Ohne mich«, knurrt Ellen. »Ihr kommt mir vor, als wolltet ihr eine Operation am offenen Herzen vornehmen, obwohl ihr keine Ahnung von Chirurgie habt. Operation gelungen, Liebe tot? Super.«

»Aber wir wollen doch alle mal den Richtigen finden, eine Familie gründen. Bevor ich so ein frustrierter Spätsingle im Seniorenheim werde, möchte ich lieber Sandras Methode im Eigenversuch kennen lernen«, widerspricht Gabi. »Und wenn’s funktioniert, dann gibt’s eine Hochzeitsparty bis zum Abwinken.«

Das Wort Hochzeit hat seine Wirkung nicht verfehlt. Alle starren wie elektrisiert auf Gabi. Und plötzlich liegt eine Sehnsucht in der Luft, die geradezu körperlich spürbar ist. Der Mann fürs Leben. Eine munter spielende Kinderschar. Himmel – wer wünschte sich das nicht? Emanzipation hin oder her. Und doch gibt das keine gern zu. Ist doch auch viel einfacher, zu behaupten, man sei eben überzeugter Single, wenn’s nicht klappt mit der rätselhaften Männerwelt. Lieber gesteht man, dass man Fußpilz hat oder eine Speckschürze unterm Spitzen-Body, als sich mit spießigen Hochzeitsgelüsten zu outen.

»Na, wenigstens kannst du dir deinen Brautstrauß selbst binden«, stichelt Ellen. »Erst bastelst du dir deinen Mann und dann den Rest.«

In diesem Moment klingelt ein Handy. Alle greifen unwillkürlich zu ihren Handtaschen. Doch es ist Gabis Handy, das unter einem Kissen liegt. Hastig angelt sie danach und drückt auf die grüne Taste.

»Hallooo?«, fragt Gabi mit kehliger Stimme, während die anderen drei die Augen verdrehen.

»Oh, hallo Jens«, gurrt Gabi ins Telefon.

Sofort fangen alle an zu feixen. Kirsten malt mit den Händen ein Herz in die Luft und Ellen wirft Kusshände durch die Gegend. Gabi dreht sich demonstrativ um und heftet ihren Blick auf die Wand.

»Jens ist bestimmt groß, dunkel und sportlich«, flüstert Sandra und alle brechen in Gelächter aus.

»Ich rufe dich später an«, sagt Gabi irritiert und beendet das Gespräch.

»Der denkt jetzt, ich habe einen Club der Irren zuhause«, seufzt sie vorwurfsvoll in die Runde. »Oh Mann, das war voll peinlich!«

»Wer ist Jens?«, fragt Sandra streng.

»Ein Kunde von mir«, erzählt Gabi stockend. »Eigentlich ganz nett.«

»Ein Kunde, der deine Handynummer hat. Scheint was ganz Besonderes zu sein«, ergänzt Kirsten süffisant.

»Ist nicht mein Typ«, erklärt Gabi schnell. »Eher klein, Halbglatze, Nickelbrille. Aber sehr nett. Und ein Blumenfreak.«

Leicht abwesend reißt sie eine Tüte Salzstangen auf. Meinem Beuteschema entspricht er jedenfalls nicht, denkt sie erleichtert.

»Soso, sehr nett. Ich würde mal sagen, der Mann wird getestet!«, beschließt Sandra.

»Wir können uns ja umbenennen: Ab heute heißen wir nicht mehr die ›Wilden Hühner‹, ab heute heißen wir ›Die Männertest-AG!‹« ruft Kirsten.

»Kandidat Nummer eins: Mister Jens.«

»Moooment! Ich finde den Typen nicht gerade abendfüllend und …«, protestiert Gabi und knabbert aufgeregt eine ganze Hand voll Salzstangen an. Mit einem Satz ist ihr Kater wieder zur Stelle, der ganz offensichtlich eine Schwäche für Salzgebäck hat.

»Das ist es ja!«, ruft Sandra. »Er entspricht nicht deinem Beuteschema, weil er nicht aussieht wie Arnold Schwarzenegger im Wohnküchenformat. Aber vielleicht ist mehr an ihm dran, als du vermutest!«

»Na toll. Aber er ist auch nicht gerade heiß auf mich. Wie soll ich ihn denn testen, wenn er nur Rosen und Lilien von mir will?«

»Da hilft nur eins«, sagt Sandra lächelnd. »Flirten bis zum Pupillenstillstand.«

»Wie denn nun? Ich denke, wir sollen vorsichtiger werden«, sagt Gabi entgeistert.

»Ja, wenn es um lebensverändernde Gefühle geht. Aber flirten ist total wichtig«, erklärt Sandra. »Eine Lockerungsübung. Ohne Suchscheinwerfer, mit dem wir den Mann fürs Leben ermitteln wollen.«

»Aha«, sagt Gabi.

Dann reden plötzlich alle durcheinander. Flirten? Flirten! Und zwar gegen das übliche Beuteschema!

Info:
Das Beuteschema

Na? Tief erschüttert? Verständlich wär’s. Auf den ersten Blick klingt es ja auch ziemlich abgefahren: Die Männertest-AG. Als seien Männer Autos, die man schnell mal zum Liebes-TÜV schickt, bevor man sie ins Privatleben lässt. Irgendwie hatten wir uns das mit der Liebe ganz anders vorgestellt. Schließlich: Unser ganzes Leben ist durchgeplant, wir werden täglich mit Informationen gefüttert, funktionieren wie kleine Automaten, um unseren Alltag zu meistern. Nur die Liebe, so scheint es, ist noch das letzte Reservat von Gefühl und Irrationalität. Das Paradies der Emotionen. Die Insel der Intuition. Und ausgerechnet hier sollen nun auch der kühle Kopf und der klare Verstand walten?

Dass Ellen so lautstark protestierte, kann man gut verstehen. Doch Sandras These ist nicht uninteressant. Oder ist das nur ein neuer Zeitgeist-Schnickschnack? Ein fußkrankes Gedankenkonstrukt?

Also gut, nun noch mal ganz langsam und von vorn.

Beuteschema. Zugegeben, ein ziemlich unromantisches Wort. Und doch hat es einen tieferen Sinn. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir tief in unserem Unterbewusstsein ein genaues Bild von unserem Idealpartner haben. Dieses Bild wird sehr früh, in unserer Kindheit, geprägt. Oft ähnelt es dem Vater, manchmal auch dem großen Bruder oder dem tollen Patenonkel, der uns immer mit dem neuesten Spielzeug verwöhnte.

Evolutionstheoretiker gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie behaupten, dass wir, ohne es zu wissen, nach der Optimierung unserer Gene streben. Sprich: Wir suchen unbewusst den Mann, dessen Gene unsere eigenen ergänzen. Denn die Natur ist nicht für Romantik zuständig, sondern für den Erhalt der Menschheit. Und wenn wir auch glauben, dass die Liebe dazu da ist, uns rundum glücklich zu machen, so ist Mutter Natur in Wahrheit ausschließlich an Babys interessiert.

So weit, so einleuchtend. Auch wenn es ernüchternd klingt, dass wir die Männer unbewusst als Genpool auf zwei Beinen wahrnehmen. Doch warum hat die Natur dann nicht dafür gesorgt, dass der ideale Vater unserer ungeborenen Babys auch der ultimative Glücksbringer ist? Ganz einfach. Glück ist in der Evolution nicht vorgesehen. Lebenslange Monogamie übrigens auch nicht. Im Tierreich ist sie die klare Ausnahme. Das Beuteschema soll uns den Mann so lange schmackhaft machen, bis ein paar süße Kinder entstanden sind. Dann hat er seine Schuldigkeit getan und kann wieder in den Wäldern umherstreifen, während wir uns um die fachgerechte Aufzucht des Nachwuchses kümmern.

Das Problem ist, dass wir heute mehr sein wollen als die Gen-Optimierer vom Dienst. Wir wollen glückliche Beziehungen, am besten lebenslang. Und da geht der Schlamassel schon los. Denn der ideale Mann für eine Langzeitbeziehung ist nicht unbedingt der, der uns auf der Stelle in einen Zustand hormonellen Taumels versetzt. Verliebtsein ist ein spontaner Zustand, in dem man sich nicht fragt, ob der Mann auch zu uns passt. Liebe aber, eine erfüllte und partnerschaftliche Beziehung, das ist ein kompliziertes Puzzle aus Gemeinsamkeiten, Kontrasten und Ergänzungen, das einfach haargenau ineinander greifen muss. Und ob das klappt, das hängt von vielen Faktoren ab, die im himmelhoch jauchzenden Zustand definitiver Verknalltheit völlig verborgen bleiben.

Das Dumme ist nur, dass wir nicht zwangsläufig lernfähig sind. Was Gabi erlebt hat, entspricht den typischen Erfahrungen der meisten Frauen. Immer wieder der gleiche Typ Mann, immer wieder das gleiche Raster von rasender Verliebtheit und anschließender Enttäuschung.

Die eine will den einfühlsamen Frauenversteher und landet doch immer wieder beim haltlosen Hallodri, der lieber kegeln als kuscheln will. Die andere möchte den starken Fels in der Brandung und muss feststellen, dass der kernige Macho in ein wehleidiges Muttersöhnchen zerbröselt.

Und immer wieder regt sich die unbeirrte Hoffnung, dass es beim nächsten Mann ganz anders läuft. Tut es aber meistens nicht. Und wir denken dann, dass es eben der Falsche war. Stimmt nicht. Es sind »die Falschen«, die wir uns unbewusst aussuchen.

Die fatale Konsequenz ist, dass viele Frauen sich in das Schneckenhaus ihrer Frustrationen zurückziehen. Entweder sie verordnen sich Askese. Oder sie beschließen, Männer nur noch als Spaßfaktor einzuplanen, als Lover für zwischendurch. Ich bin eben beziehungsunfähig, seufzt frau und beugt sich dem scheinbaren Schicksal, auf ewig Single zu bleiben.

Es gibt sogar schon einen modischen Begriff dafür: Die Lowc’s. Das heißt soviel wie »love without commitment«. Liebe ohne Verpflichtungen. Affären, die nicht aufs Zusammenleben zielen, sondern für den Moment gedacht sind. Werden wir also ein Volk von beziehungsunfähigen Erotik-Nomaden?

Falsch! Ganz falsch! Niemand ist beziehungsunfähig. Und Frauen schon gar nicht. Aber vor der glücklichen Beziehung steht nun mal die analytische Selbsterkenntnis. Klar, es gibt diese Glückspilze, die im Supermarkt oder beim Spaziergang im Park das lebenslange Pendant finden. Die Regel ist das aber nicht. Ein Blick auf die Scheidungsquoten belegt diese Tatsache, und wesentlich höher noch ist die Zahl der Trennungen, denen keine Heirat vorausging, sondern lediglich eine Phase des zeitlich begrenzten Zusammenlebens.

Wie können wir also lernen, unser Beuteschema kritisch zu beleuchten? Und wie tricksen wir es aus?

Der erste Schritt ist die ehrliche Bilanz. Dazu später mehr. Widmen wir uns zunächst einer höchst erfreulichen Angelegenheit: dem Flirt. Ach du liebe Güte, werden Sie sagen, gerade hieß es noch »testen Sie die Kandidaten« und nun soll ich erst mal flirten? Was soll das denn nun wieder bringen?

Eine ganze Menge. Flirten ist eine Lebenseinstellung. Und nicht einfach eine primitive Anmache. Flirten ist die spielerische Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht. Dabei geht es zunächst noch nicht um Erotik und noch viel weniger um Sex. Es ist ein Spiel. Ein Lächeln, ein Blick, ein freundliches Wort. Der Punkt dabei ist: Sie werden aktiv, ohne etwas preiszugeben. Und die Pointe: Sie können auch mit Männern flirten, an denen Sie eigentlich nicht interessiert sind. Die gar nicht in Ihr Beuteschema passen. Die Sie normalerweise übersehen würden.

Flirten ist die Chance, das Beuteschema mal zu unterlaufen. Einfach so. Ohne größere Hintergedanken. Und: Flirten ist auch die Chance, emotionale Intelligenz zu üben. Männer anders zu betrachten. Nicht auf der verkrampften Suche nach dem Traummann, sondern locker, frei.

Sie werden sich wundern, was Ihnen dabei so alles passiert. Flirten Sie mit dem Schaffner, auch wenn er ein laufender Meter mit 99 Kilo ist. Flirten Sie mit dem Tankwart, auch wenn er nur halb so alt wie Sie ist. Entdecken Sie, dass die Welt voller Männer ist. Ob es die richtigen sind oder die falschen, das ist zunächst einmal völlig schnurz. Erwarten Sie nichts und geben Sie alles. Aber sind Sie überhaupt willens und in der Lage dazu?

Test:
Wie hoch ist Ihr Flirtfaktor?

Klar können Sie flirten. Sie sind ja ein Kommunikationsgenie. Oder machen Sie dicht, ohne es zu merken? Dieser Test gibt Ihnen Aufschluss darüber! Kreuzen Sie jeweils die Antwort an, die Ihrem Verhalten tatsächlich entspricht. Nicht die, die Ihnen sympathisch ist. Oder die, die zeigt, wie Sie gern sein wollen …

  1. Sie stehen im Supermarkt in der Schlange. Es ist viertel vor sechs, um halb sieben kommt Ihr Besuch. Sie denken:
    1. Verflixt. Immer dasselbe. Mein Zeitmanagement ist mal wieder voll daneben.
    2. Irgendwie schaffe ich das schon. Und ich freue mich schon auf den süßen Kassierer, auch wenn die Schlange bei ihm am längsten ist.
    3. Wenn ich das nächste Mal Besuch habe, starte ich keinen Last-Minute-Einkauf, sondern rufe den Pizzaservice an.
    4. Stress de luxe. Aber der ältere Herr vor mir sieht nett aus. Ob ich ihn mal bitte, mich vorzulassen?
  2. Sie sind mit Ihrer Freundin in einem dieser angesagten Coffee-Shops. Da passiert’s: Der Typ vom Nebentisch rempelt und der Latte macchiato landet auf Ihrem neuen T-Shirt.
    1. Sie beschließen, nie wieder in überfüllte Coffee-Shops zu gehen.
    2. Sie sagen: »Oh, was für ein origineller Annäherungsversuch. Haben Sie eine Haftpflichtversicherung?«
    3. Sie leihen sich den Schal Ihrer Freundin und verdecken den Fleck.
    4. Sie weisen den rücksichtslosen Rempler zurecht – mit einem Lächeln.
  3. Sie sitzen auf einer Parkbank und lesen Zeitung. Ein Mann setzt sich zu Ihnen. Ziemlich uninteressanter Typ. Und nun fängt er auch noch an, Ihre Zeitung mitzulesen. Das konnten Sie noch nie ausstehen.
    1. Sie stehen auf und gehen.
    2. Sie sagen: »Das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass Sie sich für Ballettaufführungen interessieren.«
    3. Sie reichen ihm wortlos den Wirtschaftsteil, weil Sie den sowieso nicht lesen wollen.
    4. Sie lesen laut den Artikel vor, den Sie gerade vor der Nase haben.
  4. Sie sind mit Ihrer Clique in der Disco. Flauer Abend. Lauter uninteressante Typen, zu laute Musik, dabei haben Sie sich extra diese superscharfe Lederhose angetan.
    1. Sie schützen Müdigkeit vor und gehen.
    2. Sie gehen zur Bar, bestellen einen Drink und fragen den unscheinbaren Typen, der gerade bezahlt, ob er ein Freund von Peter, dem netten Mann Ihrer Kollegin ist.
    3. Sie tanzen einfach allein, denn Spaß haben können Sie auch ohne einen Tanzpartner.
    4. Sie unterhalten sich mit Peter, dem netten Mann Ihrer Kollegin.
  5. Sie stehen im Modehaus vor einem Spiegel. Die Bluse ist süß, aber irgendwie sind Sie unsicher. Allein einkaufen nervt! Und dann ist da auch noch dieses verliebte Paar, das neben Ihnen rumturtelt.
    1. Sie kaufen die Bluse, umtauschen kann man sie schließlich immer noch.
    2. Sie fragen den Mann des Turtelpaars, wie er die Bluse findet.
    3. Sie lassen sich die Bluse zurückhängen und überlegen sich die Sache.
    4. Sie fragen die beiden Turteltäubchen, ob Ihnen die Bluse steht.
  6. Ihr neuer Kollege ist ein lahmer Typ. Sicher so’n Langweiler mit Bausparvertrag. Und nun hat er auch noch eine Frage.

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