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Die Legende vom goldenen Mustang: Western

Timothy Stahl

Die Legende vom goldenen Mustang: Western

Cassiopeiapress Spannung





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Die Legende vom goldenen Mustang

Western von Timothy Stahl

 

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

www.postmaster@alfredbekker.de

 

 

Draußen in der Nacht heulte ein Kojote. John Foxworth wachte auf.

Singing Bird stand am Fenster des Schlafzimmers, nackt und aufregend schön. Das Mondlicht überzog ihre Haut mit Silber. John Foxworth stand auf, trat zu seiner Frau und zog sie an sich. Kalt fühlte sie sich an, doch sie schien nicht zu frieren.

"Wieder schlecht geträumt?", fragte er die hübsche Navajo.

Singing Bird nickte und flüsterte: "Großes Unheil wird kommen."

So ging es nun schon seit Nächten.

Und wie in jeder Nacht versuchte John seine Frau auf andere Gedanken zu bringen. Er nahm sie auf seine starken Arme, trug sie zurück ins Bett und sorgte dafür, dass sie von bösen Träumen verschont blieb – für eine Weile wenigstens…

 

*

 

An 360 Tagen im Jahr war Petersburgh kaum mehr als ein Fleck auf der Karte von Texas. An den übrigen fünf allerdings war in dem Städtchen im Panhandle die Hölle los! Der alljährliche Pferdemarkt von Petersburgh war über die Staatsgrenzen hinaus bekannt und zog Händler, Käufer und Neugierige aus nah und fern an – und Typen wie Buck Porter.

"Sieh dir das Biest an", meinte Porter zu Slim Jim, der ihm überallhin folgte wie ein Schatten. Nebeneinander lehnten sie am Gatter eines Korrals.

"Wette, 's hat den Teufel im Leib!", sagte Porter.

Slim Jim betrachtete den schwarzen Hengst im Korral und nickte. "Yeah, schätze ich auch."

Porter versetzte seinem Kumpel einen derben Stoß.

"Ich rede doch nicht von dem Gaul, du Idiot – sondern von der scharfen Braut da drüben!"

"Oh", machte Slim Jim verdutzt. Er wandte den Kopf, folgte Buck Porters Blickrichtung, und dann entfuhr ihm ein weiteres, diesmal anerkennendes "Oh!".

Es konnte gar keinen Zweifel geben, wem Porters Augenmerk galt. Zumal sie nicht die Einzigen waren, die unverhohlen zu den drei Leuten hinschauten, die ein Stück entfernt am Korral standen. Und dabei galt ganz sicher niemandes Interesse dem stämmigen Mann mit dem buschigen Walrossschnauzer oder dem anderen, jüngeren mit dem sonnengegerbten Gesicht und dem Dreitagesbart.

Nein, es war die Brünette, die jedermanns Blicke auf sich zog wie ein Magnet. Und Slim Jim musste an sich halten, um nicht vor Begeisterung zu pfeifen. Auch wenn ihm freilich klar war, dass er nie und nimmer bei einer Frau dieser Güteklasse landen konnte – zumindest nicht, ohne sie für ihre Liebesdienste zu bezahlen…

Selbst über die Distanz war nicht zu übersehen, wie knackig ihr Hintern in der engen Hose war. Ihr helles Shirt war nur bis zum Rippenansatz zugeknöpft. Im Ausschnitt darüber prangten pralle Brüste wie Honigmelonen.

Slim Jim seufzte wehmütig. Solche Girls interessierten sich nur für ganze Kerle, für Männer wie Buck Porter. Jim dagegen – so hager, dass er sich hinter dem Stamm einer jungen Birke verstecken konnte, und auch in jeder anderen Hinsicht weit entfernt von allen gängigen Schönheitsidealen – musste sich damit begnügen, solche Frauen lediglich in Gedanken zu vernaschen.

Bräute wie die Blonde da drüben waren ein Grund, aus dem Buck Porter und Slim Jim überall dort aufkreuzten, wo große Ereignisse wie der Pferdemarkt von Petersburgh vonstatten gingen. Ein anderer war, dass man bei solchen Gelegenheiten immer auf ein paar Dumme traf, die sich beim Pokern über den Tisch ziehen ließen, und auf Betrunkene, die man anderweitig um ihre Barschaft erleichtern konnte.

"Ha! Die Süße guckt ja nicht mal her zu dir", meinte Slim Jim und entblößte sein lückenhaftes Gebiss in einem hässlichen Grinsen.

"Würde ja auch keinen Spaß machen, wenn's so einfach wäre", gab Buck Porter zurück. Nachdenklich rieb er sich das schlechtrasierte Kinn. Er sah sich um, dann ging ein Leuchten über sein Gesicht.

Slim Jim war augenblicklich alarmiert. Er kannte seinen Kumpel gut genug, um zu wissen, dass Buck gerade wieder mal auf eine verwegene Idee verfallen war. Beunruhigt folgte er dessen Blick.

Porter betrachtete den Hengst im Korral. Ein prachtvolles Tier. Das schwarze Fell glänzte wie Seide, das beeindruckende Spiel der Muskeln zeichnete sich darunter ab. Das Pferd musste ein kleines Vermögen wert sein.

Slim Jim hatte vorhin irgendwo den Namen des Rappen aufgeschnappt – "Devil's Fellow". Passte wie die berühmte Faust aufs Auge. Der Gaul schien tatsächlich mit dem Leibhaftigen im Bunde zu stehen. Irgendetwas war in den Augen des Tieres, das Jim unheimlich war…

"Mal sehen, ob ich die Aufmerksamkeit der Hübschen auf mich lenken kann", sagte in dem Moment Buck Porter. Schwungvoll kletterte er auf den Korralzaun und sprang auf der anderen Seite in den Staub.

"O Mann, Buck…!", stieß Slim Jim hervor. "Du willst doch nicht…?"

"Klar will ich", erwiderte Porter. "Die Braut ist bestimmt beeindruckt von 'nem Teufelskerl, der den Gefährten des Satans in die Knie zwingt."

"Lass den Scheiß, Buck!", keuchte Slim Jim. "Bleib weg von dem Zossen, Mann. Mit dem stimmt was nicht! Ich kann's riechen!"

Porter winkte ab.

"Bullshit! Das Tierchen, das sich von mir nicht besteigen lässt, muss erst noch geboren werden." Er lachte rau. Mit "Tierchen" meinte er keineswegs nur Pferde, das war klar...

Mit wiegenden Schritten ging er auf den Rapphengst zu.

Und "Devil's Fellow" sah ihm entgegen aus nachtschwarzen Augen, erwartete ihn – wie ein Duellant, der sich seines Sieges längst schon sicher war.

 

*

 

Der Korral mochte etwas über 20 Meter im Quadrat messen. "Devil's Fellow" stand reglos wie eine Statue inmitten des Vierecks. Buck Porter hatte etwa die Hälfte der Strecke zu dem Pferd zurückgelegt.

Aus den Augenwinkeln sah er, dass die umstehenden Marktbesucher ihre Aufmerksamkeit nach und nach auf ihn lenken. Auch das blonde Teufelsweib sah jetzt zu ihm herüber.

Doch Porter wagte es nicht, offen zu ihr hin zu schauen. Er behielt das Pferd im Blick. Als könne er es bannen, förmlich festnageln.

Natürlich war ihm klar, dass er hier ein gefährliches Spiel trieb. Es hatte ganz sicher seinen Grund, dass der Hengst allein in einem Korral untergebracht war, während sich die Tiere in den anderen dicht an dicht drängten. Mit diesem Tier war offenbar nicht gut Kirschen essen.

Aber, verdammt, das machte ja den Reiz aus!

Buck Porter grinste hart. Ging weiter. Nicht zu langsam, nicht zu schnell.

Die Augen des Hengstes schimmerten wie schwarzes Glas, starrten unverwandt in Porters Richtung. Er konnte ihren Blick regelrecht spüren. Die Nüstern des Tieres waren das Einzige, was sich bewegte. Doch es war nicht das geringste Schnauben zu hören. Als wittere der Hengst nur.

Porter breitete gemächlich die Arme aus. Wie um einem Feind zu demonstrieren, dass er in friedlicher Absicht kam.

"Devil's Fellow" zeigte sich unbeeindruckt ob dieser Geste. Glotzte den Mann lediglich an, immer noch reglos. In den Augen des Pferdes allerdings veränderte sich etwas. Als spiegele sich ein fernes Licht darin. Ein kaltes Funkeln stahl sich hinein.

Buck Porter bemerkte es nicht.

Er war jetzt so nahe an "Devil's Fellow" heran, dass er ihn mit ausgestrecktem Arm hätte berühren können. Was er auch versuchte. Bedächtig näherte er seine Hand der Pferdeschnauze.

Er berührte sie nie.

Und es ging alles so schnell, dass Buck Porter nicht reagieren konnte. Er schaffte es nicht, sich zur Seite zu werfen oder auch nur irgendetwas zu tun.

"Devil's Fellow" schnaubte. Seine Augen schienen aufzuglosen in dunklem Licht. Ein dumpfes, seltsam grollendes Wiehern kam aus seinem Maul. Gleichzeitig stieg er auf die Hinterhand. Die Vorderläufe streckten sich – und Buck Porter glaubte sich von einem Schmiedehammer getroffen!

Ein Huf des Hengstes hatte ihn an der linken Schulter erwischt. Porter konnte hören, wie der Knochen brach. Schmerz explodierte in ihm. Er brüllte auf, wurde nach hinten geschleudert und landete rücklings im Staub. Neuer Schmerz flammte auf, als die Bruchstellen des Knochens aneinander rieben und Splitter sich in sein Fleisch bohrten.

Riesengroß und schwarz wie die Nacht wuchs "Devil's Fellow" vor ihm auf. Das Pferd schien sich binnen eines Augenblicks in einen gewaltiges Ungeheuer verwandelt zu haben, das nur die Hölle selbst ausgespien haben konnte.

Der Hengst wieherte, doch für Buck Porter klang es wie monströses Brüllen. Der Boden schien zu beben unter den Hufen. Wieder und wieder stieg das Tier hoch, wirbelte mit den Vorderbeinen, sackte herab, stampfte auf und richtete sich abermals auf.

Wie von weither konnte Buck Porter die erschrockenen Rufe der Umstehenden hören. Sie bekamen ein Schauspiel geboten, wie sie es nicht erwartet hatten – und wie es Buck Porter ihnen nicht hatte bieten wollen!

Der Leib des Hengstes vereinnahmte sein gesamtes Blickfeld. Er sah nur noch Schwärze. Ein Huf des Pferdes donnerte so dicht neben seinem Kopf zu Boden, dass Porter den Luftzug spürte. Sand wurde hochgewirbelt, brannte ihm in den Augen, drang ihm in Mund und Nase, machte ihn blind und raubte ihm den Atem.

Er wälzte sich zur Seite und hatte Glück. Wo sich eben noch sein Kopf befunden hatte, erzitterte der Boden unter einem neuerlichen Huftritt.

Blindlings rollte sich Porter weiter. Nur durch Zufall entging er den stampfenden Hufen des Hengstes. Drei-, viermal – dann streifte ihn ein Tritt an den Rippen. Wieder das Knacken von brechenden Knochen.

Porter hatte keine Luft mehr, um seinen Schmerz hinauszuschreien. Er stöhnte nur, schmeckte Blut im Mund, wälzte sich und kroch unbeholfen und ziellos durch den Staub.

Aber der Hengst schien es regelrecht auf ihn abgesehen zu haben. "Devil's Fellow" folgte seinem "Opfer". Als sei er sehr viel mehr als nur ein Tier.

Und Buck Porter glaubte ganz ernsthaft, im Wiehern des Hengstes das Lachen des Teufels zu hören, der sich auf eine verdorbene Seele freute…

 

*

 

"Mein Gott, das Biest trampelt ihn tot…!"

Aus schreckgeweiteten Augen starrte Slim Jim in den Korral. Wie in einer altertümlichen Arena kämpfte Buck Porter dort um sein Leben. Und es sah ganz danach aus, als würde er diesen Kampf verlieren!

Jim war kreidebleich. Er hatte das Gefühl, sich übergeben zu müssen – ach was, er fürchtete, sich jede Sekunde die Seele aus dem dürren Leib zu kotzen!

Seine Hand lag auf dem Griff seines Revolvers, der im Gürtelholster steckte. Doch die Waffe schien tonnenschwer. Er brachte es nicht fertig, sie zu ziehen, geschweige denn auf den Teufelshengst anzulegen und zu schießen.

Slim Jim fühlte sich gelähmt, war starr vor Schrecken. Entsetzen steckte ihm wie Eis in den Gliedern und machte jede Bewegung unmöglich.

"Devil's Fellow" führte inmitten des Korrals einen wütenden Tanz auf. Buck Porter lag unter dem stampfenden Tier, kroch hierhin und dorthin, versuchte wegzukommen von den mörderischen Hufen, doch der Hengst folgte jeder seiner Bewegungen.

Jede Sekunde konnte Bucks letzte sein. Wenn sein Schädel von einem solchen Tritt getroffen wurde, war's aus. "Devil's Fellow" würde Porters Kopf wie einen Kürbis zermalmen.

Slim Jim zwang sich zur Vernunft, mit leidlichem Erfolg. Immerhin aber schaffte er es endlich, den Revolver aus dem Holster zu zerren, wenn auch elend langsam. Seine Hand zitterte, noch bevor er den Sechsschüsser auch nur angehoben und auf den Hengst angelegt hatte.

Er war ein lausiger Schütze. Buck Porter war ihm auch in dieser Hinsicht turmhoch überlegen.

Jim schluckte. Sein Adamsapfel zuckte auf und ab, als hinge er an einem Gummiband.

Was, wenn er so sehr zitterte, dass er nicht das Pferd traf, sondern einen der Umstehenden, die mittlerweile dicht an dicht rund um das eingezäunte Geviert standen? Vielleicht würde seine Kugel sogar Buck Porter erwischen?

Immer noch besser als qualvoll von einem durchgedrehten Pferd zu Tode getrampelt und zu Brei zerstampft zu werden, dachte Jim, und ein irrer Laut kam ihm von den Lippen.

Wie etwas unglaublich Schweres wuchtete er die Revolverhand hoch und stützte das Gelenk auf dem obersten Querbalken des Zaunes ab. Trotzdem zitterte sein Arm noch wie ein Ast im Sturm.

Der Hengst war allenfalls 20 Schritte entfernt. Dennoch gelang es Jim kaum, das Tier aufs Korn zu nehmen. Mal hatte er es im Visier, oder glaubte es wenigstens, dann tänzelte der Teufelsbraten wieder zur Seite, und Slim Jim vollzog die Bewegung mühsam mit dem Revolver nach.

Dann endlich meinte er, einen halbwegs sicheren Schuss anbringen zu können. Mit dem Daumen spannte er den Hahn. Klickend schnappte er ein. Sein Zeigefinger krümmte sich. Der Abzug erreichte den Druckpunkt. Eine Winzigkeit noch und –

– eine Bewegung aus den Augenwinkeln ließ Slim Jim erschrocken hochsehen. Gleichzeitig ging ein erstauntes Raunen durch die Zuschauer des tödlichen Kampfes Mann gegen Tier.

Ein heller Schemen hetzte durch den Korral.

Slim Jim kniff die Lider fest zusammen, öffnete sie wieder, und blinzelte noch einmal. Weil er glaubte, seinen Augen nicht trauen zu können.

Doch sie trogen ihn nicht – es war tatsächlich die scharfe Brünette, die da mit wehendem Haar auf "Devil's Fellow" nicht nur zustürmte, sondern sich jetzt auch noch vorwarf, irgendwie den Hals des Hengstes zu packen bekam und dann auch noch das Kunststück fertig brachte, sich auf den Rücken des tobenden Tieres zu schwingen!

 

*

 

Es ging so schnell, dass Slim Jim kaum nachvollziehen konnte, was eigentlich geschah. Und vermutlich auch keiner der anderen Zuschauer.

Die Brünette nahm den Hengst zwischen die Schenkel, und zumindest das sah Slim Jim ganz genau. Er verspürte ein wohliges Ziehen in den Lenden, und wahrscheinlich war er nicht der Einzige, der sich wünschte, an Stelle des Hengstes zwischen ihren Beinen zu stecken…

Ihre Hände grub sie in die schwarze Mähne des Pferdes, dann beugte sie sich vor, brachte ihr Gesicht an ein Ohr des Tieres.

Und das Wunder geschah – "Devil's Fellow" beruhigte sich. Nicht schlagartig zwar, aber das Tier stellte seine wütenden Bocksprünge ein, bäumte sich nicht mehr auf und ließ endlich auch von Buck Porter ab, der wie tot zwischen den Hufen des Pferdes lag.

Einen Moment lang fürchtete Slim Jim tatsächlich mit stockendem Herzen, dass es seinen Kumpan erwischt hätte. Doch dann regte sich Porter, langsam zwar und sichtlich mühsam, aber er bewegte sich, er lebte!

Die gespenstische Stille, die sich erstickend über die Szenerie gelegt hatte, löste sich auf. Vereinzelt wurden Bravorufe um den Korral herum laut, einige Leute klatschten in die Hände.

Derweil richtete sich Buck Porter schwerfällig auf Hände und Knie auf, blieb ein paar Sekunden mit hängendem Kopf in dieser Haltung, bis er genug Kraft gesammelt hatte, um ganz aufzustehen.

Er bot einen jämmerlichen Anblick. Seine Kleidung war staubig und an mehreren Stellen zerrissen und blutig. Blut lief ihm auch aus einer Stirnwunde und machte sein Gesicht zu einer dämonischen Fratze.

Der gebrochenen Rippen wegen stand er leicht vornüber gebeugt da, sein linker Arm hing herab, als gehöre er nicht länger zu ihm.

Buck Porter schwankte wie ein Grashalm im Wind.

Aber in seinen Augen lohten Zorn und Hass. Slim Jim konnte förmlich sehen, wie beides im Blick seines Freundes schier explodierte, und er wusste im selben Moment, dass Porter etwas im Schilde führte. Und er irrte sich nicht!

Trotz seiner Verletzungen wirbelte Buck Porter herum. In der Bewegung zog er seinen Revolver. Und als er zur Ruhe kam, wies die Mündung der Waffe in Richtung des schwarzen Hengstes –

– und der brünetten Retterin, die wieder abgestiegen war und sich breitbeinig neben dem jetzt verhalten schnaubenden Tier aufgebaut hatte.

 

*

 

Schlagartig herrschte Stille. Als hielten sämtliche Leute ringsum gleichzeitig den Atem an.

Die Frau sprach nicht laut, trotzdem waren ihre Worte klar und deutlich und für jedermann zu hören.

"Lassen Sie den Unsinn, Mister. Stecken Sie das Ding weg."

Buck Porter spuckte blutigen Schleim aus.

"Gehen Sie zur Seite, Lady. Ich leg den verfluchten Drecksgaul um."

"Das werden Sie nicht tun."

Demonstrativ trat die Brünette einen Schritt vor und nahm vor dem Hengst Aufstellung, die Hände in die schlanken Hüften gestützt.

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