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Die Geschichte der 91.Luftlande-Division

- Rekonstruktion eines Großverbandes der Deutschen Wehrmacht -

Die Geschichte der 91.Luftlande-Division

von Helge Sven Nauroth

und Boris Steinberg

2017

Gliederung:

Phase I: Die Aufstellung: 03.11.1943 – 26.04.1944

(Aufstellung, Ausrüstung, Ausbildung und Aufgabenzuweisung)

Phase II: Das Leben in der Etappe: 27.04.1944 - 05.06.1944

(Verlegung, neue Aufgabe, Unterbringung, Alltagsleben)

Phase III: Die Invasion: 05.06.1944 - 17.06.1944

(Luftlandungen, Angriff vom Strand Madelaine / UTAH-Beach, Neuorganisationen der Front)

Phase IV: Der Durchbruch: 18.06.1944 - 24.07.1944

(Durchstoß der US-Streitkräfte, Halbierung der Halbinsel Cotentin, Neuorganisation der Front)

Phase V: Der Ausbruch: 25.07.1944 - 10.08.1944

(Rücknahme der Front, Kessel von Coutances, Kessel von Avranches, Zerschlagung, Auflösung)

Phase VI: Die Wege der 91.LLD: 10.08.1944 - 05.11.1944

(Ende der Existenz der 91. LLD als Großverband, Verteilung der Reste der Division auf benachbarte Divisionen, Verlegung zur Reichsgrenze, Neuaufstellung)

Phase I: Die Aufstellung: 03.11.1943 – 26.04.1944

(Aufstellung, Ausrüstung, Ausbildung und Aufgabenzuweisung)

November 1943

03. November 1943:

Führerbefehl zur Aufstellung von sechs weiteren Infanteriedivisionen (ID) im Rahmen der 25. Aufstellungs-Welle. Hiervon sollten drei ID’en im Westen, die anderen drei im Heimatkriegsgebiet aufgestellt werden. Um hierfür sämtliche personelle Bedürfnisse in den Griff zu bekommen sowie allgemein "der Bemühung zur Schaffung operativer Reserven", wurde diesbezüglich die Auffüllung der geforderten Einheiten, unter anderem durch die kräftemäßige Übernahme des Ersatzheeres in Betracht gezogen. Hierzu sollten allgemein Einheiten aus der 1. Welle bereitgestellt werden, welche aus den sechs verstärkten Infanterie-Kampfgruppen (verst. Grenadier-Regimenter 1021-1026), das verst. Lehr-Infanterieregiment, die verst. und motorisierten Grenadier-Regimenter (1027 und 1028), das verstärkte Panzerlehr-Regiment, das Artillerie-Lehrregiment, die Nebellehr-Abteilung, sechs Baupionier-Bataillone sowie zehn Landesschützenbataillone. Ergänzend wurde im Rahmen dieser Neuaufstellung, die Entstehung von Kampfgruppen geregelt, welche speziell für den Einsatz bei alliierten Großlandungen eingesetzt werden sollen.1

Aufstellung der 91.Inf.Div. als Einheit der 25. Welle auf dem Truppenübungsplatz Baumholder im südwestlichen Rheinland (Führerbefehl vom 03.11.1943), sowie Truppenübungsplatz Bitsch [franz.: Bitche, Westfrankreich].

Dezember 1943

Erste Soldaten aus den Aufstellungseinheiten des Ersatzheeres und anderen Einheiten werden nach Baumholder zusammengezogen. Soldaten der Feldzüge in Russland und Nordafrika treten zu den Grenadierregimentern 1025 und 1032 zusammen. Offiziere und Unteroffiziere werden hastig nach Baumholder kommandiert, um die Einheiten zu übernehmen und mit den erforderlichen Ausbildungsmaßnahmen zu beginnen. Das Art.Rgt.1025 ist bereits aufgestellt.

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Abbildung 1
Kriegsgliederung der 91. Infanterie-Division (Bildung der Stämme)

Januar 1944

15. Januar 1944:

Generalleutnant Bruno Ortner wird mit der Aufstellung der 91.ID beauftragt und mit der Führung betraut.

Am 15.1.1944 wurde in den Wehrkreisen VI und X das verstärkte Gren.Rgt.1032 mit dem Führungsstab in Geldern aufgerufen. Nach acht Tagen wurde das Regiment aufgeteilt. Der Führungsstab, Stab II./1032, 7. und 8./1032, ein Zug 13./1032 und ein Zug 14./1032 kamen personell ohne Waffen und Gerät zum Truppenübungsplatz Baumholder-Nahe. Hier wurden am 4.2.1944 diesen Personaleinheiten geschlossene Einheiten (einschließlich Waffen und Gerät) des verstärkten Gren.Rgt.1025 zugeführt und zwar ein Btl.-Stab, vier Schtz.-Komp., ein MG-Komp., ein Zug J.H.K. 13./1025, ein Zug s.Pak 14./1025 und der Inf.Pi.Zug als Personaleinheit. Daraus entstand das Gren.Rgt.1058.

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Abbildung 2
Generalleutnant Bruno Ortner

Nach der Aufstellungsverfügung (Stellv.Gen.Kdo. XII.AK Nr.123/44 g.Kdos. vom 31.1.1944) sollte das Regiment 1058 personell bis 1.3.1944 aufgefüllt sein und Waffen und Gerät zum Teil bis 15.3.1944 geliefert werden. Volle Feldverwendungsfähigkeit war nach einer Zeit der Ausbildung zum 10.5.1944 befohlen. Gleichzeitig bestand eine Verfügung, nach der die vom verst. Gren.Rgt.1025 zum Gren.Rgt.1058 getretenen Einheiten auf das Stichwort: „Walküre für verst. Gren.Rgt.1025“ innerhalb 48 Stunden marschbereit sein mussten. Dadurch wurde zunächst die Verteilung der vorhandenen Waffen zum Zwecke der gleichmäßigen Ausbildung erheblich erschwert. So waren in einigen Kompanien alle Waffen und in anderen fast keine.

21. Januar 1944:

Die 91.Inf.Div. wird gem. Aufstellungsverfügung OKH/AHA Ia (I) Nr.510/44 g.Kdos. v.21.1.44 (nur WK XII) sowie der Durchführungsverfügung Stellv. Gen. Kdo. XII. AK Ib Mob. Nr. 123 / 44 (Durchführungsverfügung Nr.3) als Division der 25. Welle auf den Truppenübungsplätzen Baumholder und Bitsch aufgestellt. Die Feldverwendungsbereitschaft wird auf den 10. Mai 1944 festgelegt.

Gemäß OKH Chef H Rüst u.Bde. AHA Ia I Nr. 540/44 g. Kdos. vom 21.1.1944 wurde die Veterinärkompanie 191 im Wehrkreis VI neu aufgestellt, durch Umbenennung der Veterinärkompanie 1063. Der ersatzstellende Truppenteil sind die San.Ers.Abt.6, die Kraftf.Ers.Abt.6 sowie die Vet.Ers.Abt.18. Die Einheit wurde zum Truppenübungsplatz Bitsch nachgeführt.

23. Januar 1944:

Die le.Art.Abt.1025 scheidet mit Wirkung vom 23.1.1944 aus dem Verband des verst. Gren.Rgt.1025 aus und wird am gleichen Tag mit Bahntransport zum Truppenübungsplatz Bitsch verlegt.

28. Januar 1944:

Mit den Durchführungsbestimmungen Stellv.Gen.Kdo.XII.AK Abt.Ib (mob) Nr.121/44 g.Kdos. v. 28.1.44 wird die Aufstellung des Divisionsstabs der 91.Inf.Div. geregelt. Die 91.Inf.Div. war somit dem XII.AK unterstellt. Laut Vorgabe OKH sollte die personelle Aufstellung der Division bis zum 29.2.1944 erfolgen.2

Durchführungsbestimmungen Nr.1

I. Feldverwendungsbereitschaft der Division bis 1. Mai 1944

Aufstellende Stelle: Unterstab Baumholder, Tr.Üb.Platz Baumholder
Aufstellungsbeginn: 1. Februar 1944
K.St.N. u. K.A.N.: 21n vom 1.10.1943 […]

II. Personelle Bestimmungen:

1.) Offz.Stellenbesetzung regelt stellv.Gen.Kdo.XII A.K.(IIa) in Verbindung mit OKH/PA. Genst.Offz. werden durch OKH/PA/P 3 besetzt.

2.) Es werden zugewiesen bezw. bei den zuständigen Stellen des OKH angefordert von:

a) Beamte (nicht techn.): stellv.Gen.Kdo.XII A.K. (IVa)
b) San.Offz. u. sonstiges San.Personal: stellv.Gen.Kdo.XII A.K. (IVb)
c) Vet.Offz. u. sonstiges Vet.Personal : stellv.Gen.Kdo.XII A.K. (IVc)
d) Dolmetscher (franz.): stellv.Gen.Kdo.XII A.K. (IIa)
e) Pfarrer: stellv.Gen.Kdo.XII A.K. (IVd)
f) Offz. (W), Schirrmeister (F) (Fz.) Feuerwerker u. Waffenmeisterpersonal: stellv.Gen.Kdo.XII A.K. (IbW)
g) techn. Personal (K): stellv.Gen.Kdo.XII A.K. (Kdr. Kfp.Tr.)
h) Beamte des Justizdienstes: Dienstaufsichts-Bezirk 6 der Heeresgerichte

3.) Die übrigen Uffz. und Mannschaften sind durch Div. Nr. 172 zu stellen (Bereitstellungsbefehl Nr. III vom 19.1.44)

Einzuteilen sind: Angehörige der Geb.Jahrg. 1900 – 1924 mit Schwerpunkt auf den älteren Jahrgängen.

Tauglichkeitsgrade: kv und bedingt kv.

Volksdeutsche irgendwelcher Art dürfen beim Div.Stab nicht eingeteilt werden. Genesene von Feld.Div. können bis zu 5% Genesene mit Erfrierungen 3. Grades unbeschränkt eingeteilt werden.

III. Das gesamte in vorstehender Ziffer II. genannte Personal ist, sobald verfügbar, ab 1. Februar 1944 laufend im Marschanzug der gut instandgesetzten Gebrauchsgarnitur mit Gasschutzgerät ohne Waffen zum Unterstab Baumholder abzustellen.

Eintreffen der letzten Abstellungen bis spätestens 20. Februar 1944 24,00 Uhr gewährleistet sein.

IV. Materielle Bestimmungen […]

In diesem Dokument ist das erste Mal und auch das einzige Mal ein Hinweis auf den zukünftigen Einsatzraum zu erkennen. Wenn, wie später durch den O1 Oberleutnant Curt Vogt behauptet, der Ort des ersten Einsatzes auf der Krim sein sollte, bräuchte man u.a. keine Dolmetscher der französischen Sprache, sondern russisch sprechendes Personal. An späterer Stelle in dieser Abhandlung wird zu diesem Thema noch einmal Stellung bezogen.

31. Januar 1944:

Gem. Durchführungsverfügung Stellv. Gen. Kdo. XII. AK Ib (mob) Nr.123/44 (Durchführungsverfügung Nr.3) wird die Pz.Jg.Abt.191 durch den Kdr.d.Pz.Trp.XII bei der Pz.Jg.E.u.Ausb.Abt.33 in Landau (Pfalz) aufgestellt.

Februar 1944

ab 01. Februar 1944:

Aufstellung des Art.Rgt.191 (ohne III./Art.Rgt.191) auf dem Tr.Üb.PIatz Bitsch mit der Art.Abt.1025 des verst. Gren.Rgt.1025 (WK XII) als Stamm.

02. Februar 1944:

Der Stab der 91.Inf.Div. wird gem. Verfügung OKH/AHA Ia (I) Nr.528/44 g.Kdos. v. 21.1.44 beginnend am 01. Februar 1944 auf dem Truppenübungsplatz Baumholder aufgestellt.

Die bereits bei den aufstellenden Einheiten der 91. befindlichen Soldaten richten sich ein und sorgen für die Ausrüstung und die Transportmittel. Besonders die Pferde, die zum Ziehen der Versorgungskarren der Trosse benötigt werden, erfordern viel Arbeit und Pflege. Dazu werden auch Soldaten herangezogen. Gefreiter Georg Lotzkes kommt über das Gren.Ers. Btl.485 in St. Avold zur 5./Gren.Rgt.1057.

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Abbildung 3
Gefreiter Georg Lotzkes mit zwei Kaltblütern vor einer Sanitätseinrichtung (siehe Rotes Kreuz über der Eingangstür rechts) in Freisen südwestlich von Baumholder.

03. Februar 1944:

Aufstellung des Gren.Rgt.1057 aus dem gesamten Material und Personal des verstärkten Gren. Rgt.1025 (Stab, I. und II.Btl.); Gesamtstärke bezifferte sich auf insgesamt 1.999 Soldaten (38 Offiziere, 3 Beamte, 369 Unteroffizier, 1.589 Mannschaftssoldaten). Im Laufe der folgenden zwei Wochen trafen beim Regiment von der Div.Nr.172 als Personaleinheit der Stab III. Btl., die 3., 7. und 11. Kompanie ein. Ebenfalls trafen die noch fehlenden Offiziere aus dem Bereich des Stellv.Gen.Kdos. XII.A.K. ein. Zu Ausbildungsgründen wurde zwischen den Einheiten des Regiments ein Ausgleich der Waffen und des Gerätes, sowie der Pferde und Fahrzeuge durchgeführt. Die Personalstärke des Gren.Rgt.1057 besteht am 03. Februar 1944 aus insgesamt 38 Offizieren, 3 Beamten, 369 Unteroffizieren und 1589 Mannschaften.

Leutnant Hermann Nauroth wird vom Ersatztruppenteil Gren.Ers.Btl.485 zur 9./Gren.Rgt.1058 kommandiert. Vorher war er Kompaniechef vom 10. November 1943 bis 02. Februar 1944 bei der 7./Gren.Rgt.1025. Diese wird im Rahmen des Walküre – Aufrufs zur Aufstellung des Gren.Rgts. 1058 verwendet. Bei der 9./Gren.Rgt.1058 wird er wieder als Kompaniechef eingesetzt.

Im September 1944 wurde er, zusammen mit den Resten seiner Kompanie zur 17.SS-Pz.Gren.Div. „Götz von Berlichingen“ (G.v.B.) abkommandiert und erlebte somit andere Kriegsschauplätze, als die 91.L.L.Div.. Bereits im Juli 1944 sollte er für wiederholte Tapferkeit für das Deutsche Kreuz in Gold (D.K.i.G.) eingereicht werden, jedoch ging dieser Verleihungsvorschlag wahrscheinlich durch die schweren Rückzugskämpfe verloren. Im Rahmen der G.v.B. wurde er am 30.03.1945 mit dem D.K.i.G. ausgezeichnet.

Hermann Nauroth verunglückte am 30. Juni 1963, zusammen mit seiner Frau, tödlich bei einem Autounfall bei Waldbreitbach.

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Abbildung 4
Leutnant Nauroth vermutlich in Baumholder im Februar 1944.

04. Februar 1944:

Die 91.Infanteriedivision wird als Großverband zusammengeführt.

05. Februar 1944:

Aufstellung des Gren.Rgt.1058 aus dem verstärkten Gren.Rgt.1025, sowie aus dem Stab und II./Gren.Rgt.1032. Das I./Btl. wird zum großen Teil aus dem III./Gren.Rgt.1025 gebildet, der Bataillonsstab komplett vom III./Gren.Rgt.1025.

Vom 5. – 12.2.1944 beziehen die Einheiten des Regiments 1057 ihre neuen Unterkünfte und zwar wie folgt:3

Rgt.Stab: und Stabskompanie Truppenübungsplatz Baumholder
13. und 14. Kompanie Truppenübungsplatz Baumholder
I. Bataillon Stab und 1.Kp. Thallichtenberg
2. und 4. Kp. Pfeffelbach
II. Bataillon Stab und 7.Kp. Freisen
5.Komp. Schwarzerden
6. und 8. Komp. Oberkirchen
III. Bataillon Stab und 10. Komp. Nohfelden
9. Komp. Weiersbach
11. Komp. Türkismühle
12. Komp. Hoppstädten

08. Februar 1944:

Am 8. Februar 1944 wurde der Feldgendarmerie Trupp c (tmot) 191 im Wehrkreis XXI neu aufgestellt. Der ersatzstellende Truppenteil war die Feldgend.Ers.Abteilung Litzmannstadt.

10. Februar 1944:

Erster Divisionskommandeur wird der bereits mit der Führung betraute Generalleutnant Bruno Ortner.

12. Februar 1944:

Verwendung der 91. Inf.Div. als Luftlande-Division im Luftlandeeinsatz als OKW-Reserve, 4 Umbenennung in 91. LLD. Gefreiter Heinrich Spieles wird vom Gren.Ers.Btl. 352 von Luxemburg über Kaiserslautern nach Baumholder in den Fernmeldezug des Grenadierregiments 1058 kommandiert.

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Abbildung 5
Gefr. Spieles in Baumholder Anfang 1944.

15. Februar 1944:

Die Feldpostnummern für die gesamte 91. Inf. Div. werden am 15.02.1944 durch das Reichspostministerium in Berlin vergeben.

Die lnf.Div.Nachrichten Abteilung 191 wird im WK XII zu drei Kompanien aufgestellt. Der ersatzstellende Truppenteil ist die Nachr.Ers.Abt.33 in Koblenz.

16. Februar 1944:

Gemäß Verf. stellv. Gen. Kdo. XII. A.K. Abt. Ib / Mob Nr.474 / 44 geh. v. 16.2.1944 wird der Truppen-entgiftungszug 191 aufgestellt. Der ersatzstellende Truppenteil ist die San.Ers.u.Ausb.Abt.12 in Bad Kreuznach.

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Abbildung 6
Gefr. Spieles (hinten Mitte) in Kaiserslautern.

17. Februar 1944:

Aufstellung der III./Art.Rgt.191(mot) und Ausstattung mit 3. Bttr. zu jeweils 4 x 8,8cm PAK 43/41.

Aufstellung des Feldgendarmerie-Trupps c (mot) 191 am 17.2.1944 durch die 1.StammKp./Feldgen.Ersatz-Abteilung Litzmannstadt. Zwischen 19. – 23. März erfolgt die Verlegung nach Baumholder.

25. Februar 1944:

Eintreffen der 2. Generalstabsoffiziere.

Die komplette Zuteilung der Feldpostnummern aus den Befehlen der 91. Luftlandedivision im Februar 1944, in einer Übersicht:

Einheit: Feldpostnummer:
Stab 91. Luftlande-Division: 01400
Feldgendarmerie Trupp c (tmot): 59254
Pionier-Bataillon 191 (Stab mit 1.- 2. Kompanie): 45023 A - C
Panzerjägerkompanie 191: 11039
Divisions-Nachrichten-Abteilung (tmot) 191 (Stab mit 1.- 2. Kp.): 14025 A - D
Kdr. des Division Nachschub 191: 15688
Kraftfahrkompanie (90to) 191: 13832
Fahrschwadron (60to) 191: 48473
Nachschubzug 191: 15156
Werkstatt Kompanie (mot) 191: 00414
Bäckereikompanie 191: 11315
Schlächterei Kompanie 191: 14083
Verwaltungs Kompanie 191: 11492
Sanitäts-Kompanie mit Truppen-Entgiftungszug 191: 48103
Kranken Kraftwagen Zug 191: 48082
Veterinärkompanie 191: 38458
Feldpostamt 191: 59143
Füsilierkompanie 91: 05280
Flugabwehr-Kompanie 191: 02485
Grenadier-Regiment 1057: 40739
I./1057 (Stab mit Stabskompanie und 1.- 4. Kompanie): 41141 A - E
II./1057 (Stab mit Stabskompanie und 5.- 8. Kompanie): 43285 A - E
III./1057 (Stab mit Stabskompanie und 9.- 12. Kompanie): 10603 A - E
13. Infanteriegeschütz-Kompanie 42647
14. Panzerjäger-Kompanie 47062
Grenadier-Regiment 1058: 40664
I./1058 (Stab mit Stabskompanie und 1.- 4. Kompanie): 46533 A - E
II./1058 (Stab mit Stabskompanie und 5.- 8. Kompanie): 29254 A - E
III./1058 (Stab mit Stabskompanie und 9.- 12. Kompanie): 13273 A - E
13. Infanteriegeschütz-Kompanie 10924
14. Panzerjäger-Kompanie 12071
(Gebirgs-)Artillerie-Regiment 191: 11665
I./191 (Stab mit Stabsbatterie und 1.- 3. Batterie): 44494 A - D
II./191 (Stab mit Stabsbatterie und 4.- 6. Batterie): 13545 A - D
III./191 (Stab mit Stabsbatterie und 7.- 9. Batterie): 12429 A - D

26. Februar 1944:

Befehl zur Aufstellung der Vers.Tr. der 91.Inf.Div. vom 26.2.1944:5

[...]

II. Folgende Einheiten werden nach Tr.Üb.Pl. Bitsch zum Unterstab Bitsch zur Umgliederung bzw. Auffrischung für die Vers.Tr. der 91.Inf.Div. sofort zugeführt:

1.) Kf.Kp.12./1061 als Pers.Einheit durch W.Kdo.XII zur materiellen Ausstattung und Eingliederung als Kf.Kp.191.

2.) DVA 873 durch LIX.Res.Korps zur Um- und Eingliederung als Verw.Kp.191.

3.) 1./San.Kp.355 durch W.Kdo.Gen.Gouv. zur Auffrischung und Eingliederung als San.Kp.191.

4.) 2./Kr.Kw.Zug 355 durch W.Kdo.Gen.Gouv. zur Auffrischung und Eingliederung als Kr.Kw.Zug 191.

5.) Vet.Kp.1063 durch W.Kdo.VI zur Um- und Eingliederung als Vet.Kp.191.

III. Folgende Einheiten werden durch andere Wehrkreise personell bis 15.3.1944 zur Eingliederung und materiellen Ausrüstung in die 91.Inf.Div. dem W.Kdo.XII zugeführt:

1.) Nach Tr.Üb.Pl. Bitsch zum Unterstab Bitsch:

a) Bäckereikompanie 191 durch W.Kdo.VII

b) Schlächtereikompanie 191 durch W.Kdo.VII

c) Feldpostamt 191 durch W.Kdo.XIII

2.) Nach Tr.Üb.Pl. Baumholder zum Unterstab Baumholder:

a) Feldgend.Tr.191 durch W.Kdo.XXI

b) Div.Kart.St.191 durch W.Kdo.II

IV. Die durch Stab z.b.V. Kaiserslautern aufgestellte und verwendungsbereite Fahr.Schwdr.1025 wird mit sofortiger Wirkung umbenannt in Fahr.Schwdr.191.

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Abbildung 7
Truppenübungsplatz Bitsch, das Lager BITSCH [Anm.: franz. Bitche] ] lag 3,5 km nördl. EGELSHARDT – 3,5 km ostw. BITSCH.

28. Februar 1944:

Die 91.Inf.Div. erhält Kriegsspielpläne für Planspiele. Diese werden in Wiesbaden beim Stellv. Gen. Kdo. XII.A.K. leihweise ausgegeben. Gewicht je Planspiel zwei Zentner.

Kriegsspielpläne BAUMHOLDER (1:2500) und PIRMASENS (1:10000) werden dem Gren.Rgt.1058, Kriegsspielpläne BAUMHOLDER (1:2500) und WJASMA (1:10000) werden dem Gren.Rgt.1058 und der Kriegsspielplan WORONESCH (1:25000) wird dem Divisionsstab zugewiesen.

29. Februar 1944:

Die am 15. Februar vergebenen Feldpostnummern erreichen die 91.Inf.Div. und werden durch Befehl zugeteilt.

Die 2. Batterie der le.Art.Abt.1025 wird in 4. Batterie umbenannt. Als Ersatz der 2. Batterie wird eine kürzlich neu aufgestellte Batterie als 1. Batterie eingegliedert, worauf die bisherige 1. Batterie in 2. Batterie umbenannt wird.

März 1944

01. März 1944:

Die Verwaltungskompanie 191 wird durch die Auflösung und Verwendung des bodenständigen Versorgungsamt Nr. 873 aufgestellt durch den Wehrkreis XII. Der ersatzstellende Truppenteil ist die Kf.Ers.Abt.12 in Kaiserslautern. Die Einheit wird zum Truppenübungsplatz Bitsch zugeführt.

Die Fla-Kp.191 wird aufgestellt durch den Wehrkreis XVIII. Der ersatzstellende Truppenteil ist das Geb.Fla.Ers.u.Ausb.Btl.(mot)700 in Hall/Tirol. Die Einheit wird zum Truppenübungsplatz Bitsch zugeführt.

Der Div.Stab meldet das Erreichen der Arbeitsbereitschaft.

Die le.Art.Abt.1025 wird in I. Abteilung des neu gebildeten Art.Rgt.191 umbenannt.