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Die Geliebte des griechischen Millionärs

PROLOG

Susie Marshall glaubt sich vom Pech verfolgt, als sie erfährt, wer der neue Inhaber von Devlin Systems, der Firma, in der sie am Empfang arbeitet, ist: Leos Kiriakos, der Mann, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre hatte. Nun soll sie wieder eng mit dem dynamischen, gut aussehenden Millionär zusammenarbeiten. Wie aber wird Leos sich verhalten, wenn er von der Existenz seines Sohnes erfährt?

1. KAPITEL

Alle leitenden Angestellten waren im Foyer versammelt, als die Stretchlimousine vorfuhr. Es herrschte angespannte Stille. In wenigen Sekunden würde Leos Kiriakos, der neue Besitzer von Devlin Systems, ihnen gegenüberstehen. Der Ruf, unbarmherzig und skrupellos zu sein, war dem griechischen Multimillionär bereits vorausgeeilt. Man rechnete am Ende des Monats mit einer Flut von Entlassungsschreiben.

Susie Marshall blickte wie gebannt auf den Eingang. Sie war bleich und angespannt. Gleich würde sie ihn wiedersehen, nach vierzehn endlos langen Monaten.

Ihre Kollegin Jayne, eine schwatzhafte Blondine, flüsterte: „Ich wette, er ist nicht halb so attraktiv wie auf den Fotos in den Zeitungen.“

Susie atmete zitternd ein. Nervös presste sie die Hände aneinander. Seit Leos Kiriakos Devlin Systems seiner weltweit agierenden Unternehmensgruppe hinzugefügt hatte, gab es in der Firma kein anderes Gesprächsthema mehr. Verzweifelt grübelte sie darüber nach, wie sie eine Begegnung mit ihm vermeiden könnte, obwohl es kaum eine Möglichkeit dafür gab, da ihr Arbeitsplatz der Empfangstresen war. Angesichts dieser Tatsache lagen ihre Nerven blank.

„Wahrscheinlich ist unser Leos klein und dicklich und genauso sexy wie ein altes Paar Socken“, prophezeite Jayne düster.

Der Mann, der in diesem Augenblick die Halle betrat, strafte ihre Worte Lügen. Hochgewachsen, mit breiten Schultern und schmalen Hüften wirkte Leos Kiriakos wie ein Athlet. Seine Erscheinung erregte Aufsehen, angefangen von seinem markanten Gesicht bis hin zu seinen handgefertigten Schuhen.

„Ich bin gestorben und im Himmel wieder aufgewacht“, stöhnte Jayne, während die leitenden Angestellten, eifrig darauf bedacht, einen guten Eindruck zu machen, sich um ihren neuen Chef scharten.

Susie war unfähig, den Blick von seinem stolzen, wie immer leicht gebräunten Gesicht abzuwenden. Sehnsucht stieg in ihr auf, als die Erinnerung an ihre letzte gemeinsame Nacht zurückkehrte.

Leos schien sehr beschäftigt. Diese Gelegenheit wollte sie nutzen, um sich davonzustehlen und im Aufenthaltsraum abzuwarten, bis die Begrüßungszeremonie vorüber war.

„Susie?“

Erschrocken blieb sie stehen. Deutlich klang Überraschung in Leos‘ sonorer Stimme mit. Als sie sich langsam zu ihm umdrehte, traten die ihn umgebenden Männer ein wenig beiseite.

Susies Herz schlug so heftig, dass sie fürchtete, ohnmächtig zu werden. Der Blick aus seinen braunen Augen zog sie magisch an.

Leos, der unbewusst auf sie zugegangen war, blieb nun stehen. Herrisch winkte er sie zu sich heran.

Die Aufmerksamkeit aller konzentrierte sich nun auf Leos und Susie. Man konnte eine Stecknadel zu Boden fallen hören, so still war es geworden.

„In welchem Bereich bist du tätig?“ Leos‘ Züge wirkten angespannt, und sein Blick war kalt wie Eis.

„Ich arbeite am Empfang“, gab Susie kaum hörbar zurück.

Mit einem knappen Nicken entließ er sie. Leos wandte sich von ihr ab - zum zweiten Mal in ihrem Leben.

2. KAPITEL

Susie betrachtete ihre vom Weinen geschwollenen Augen in dem Spiegel über ihrem Toilettentisch. Während der letzten Nacht hatte sie nicht eine Stunde geschlafen.

Ein kläglicher Schrei ließ sie herumwirbeln. Ihr kleiner Sohn umklammerte frustriert die Stäbe seines Kinderbettchens, weil seine Spielzeugschlüssel heruntergefallen waren und er sie allein nicht erreichen konnte. Schnell eilte sie zu ihm. Sein Gesichtchen leuchtete auf, als er sein Lieblingsspielzeug wieder fest in der kleinen Hand hielt. Unwillkürlich musste Susie lächeln.

Ben war sechs Monate alt - ein süßes Baby mit seidigen dunklen Locken, großen braunen Augen und entzückenden Grübchen. Auch wenn seine Züge noch rundlich und wenig ausgeprägt waren, konnte man schon eine erstaunliche Ähnlichkeit mit seinem Vater entdecken. Darüber war Susie allerdings nicht sehr glücklich.

Leos‘ gestriges Verhalten verletzte sie sehr, zeigte es doch deutlich, wie feindselig er ihr gegenüberstand. Aber schließlich waren sie auch nicht im Guten auseinandergegangen; und immer wenn sie ihren Sohn, den ...

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