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Die Feels Wood Story

DIE
FEELS WOOD
STORY

Wie Holz dabei hilft,
ein nachhaltiges und erfülltes
Leben zu führen

BENJAMIN STOCKSIEFEN

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Aufwachsen, Schule, Abgang

Ausgerechnet Zimmermann?

Steiniger Weg

Eine kurze Zeitreise

Der Fuchs und der Adler

Zwischen zwei Welten, Hemden und Erfolgen

Die Inliner und der Düsenjet

Leben, lieben, lernen - der Seminarbesuch

Probleme bei der Übernahme

Einzelkind

Die Biene, die Erde, das Leben

Ein Tag, der mich bis heute prägt

Leben oder Sterben?

Was das Wichtigste ist

Schatztruhe: 10 Regeln, GREAT-Formel, Beziehungspflege

Holzbau Stocksiefen: Früher und heute

Was man so alles erlebt…

Häufig gestellte Fragen rund um den Holzbau

Zum Abschluss

Einleitung

Holz.

Ich liebe Holz.

Schon als kleines Kind war ich ganz verrückt danach, im Inneren eines hölzernen Dachstuhls herumzuklettern und mich dabei so zu fühlen, als wäre ich in freier Natur und würde in einem Wald herumlaufen. Hier und da gab es vereinzelt Splitter oder andere Verletzungen, aber dennoch habe ich den Naturstoff in mein Herz geschlossen und genieße es bis heute, damit zu arbeiten.

Manchmal, da lasse ich mich in meinem Büro in meinen Stuhl fallen, hole aus der Schublade ein Stück Probeholz heraus und lasse meine Finger über die Oberfläche gleiten. Der Geruch hat sich dann meist schon verflüchtigt, aber das Gefühl bleibt. Es ist rau und weich zugleich, der Griff einzigartig. Es macht mich glücklich, anderen Menschen Holzbauten zu erstellen, ob Vordächer, Anbauten oder eben komplette Holzhäuser. Viele unserer Kunden wollen »nicht mehr zurück«, wenn sie einmal in den Genuss unserer Holzprodukte gekommen sind.

In diesem Buch möchte ich die Geschichte unserer Firma skizzieren; wie mein Urgroßvater das Unternehmen gründete, das ich heute in vierter Generation führen darf. Ich möchte berichten, welche Hürden es bei der Übernahme gab, welche Zweifel mich auf meinem Weg zurückhielten, aber natürlich auch, welche Erfolge ich im Laufe der Jahre feiern durfte. Der Bau eines Hauses funktioniert nur dann, wenn es ein solides und festes Fundament gibt, eine Basis, die nicht wegbrechen kann, wie auch beim Gründen eines Vereins oder eines Unternehmens, oder eben dem Herausbilden und Entwickeln der eigenen Persönlichkeit: Ohne eine felsenfeste Grundlage, die die stärksten Turbulenzen, Wind- und Wettereinflüsse übersteht, wird die Arbeit hinfällig, und der zukünftige Bewohner des Hauses wird sich nicht mehr sicher sein, ob er tatsächlich in diese neue Stätte einziehen möchte. Dieses Bild werde ich auf den nächsten Seiten einige Male bemühen. Es dient uns als Leitmotiv, denn es ist um einiges leichter, ein erfolgreiches Leben zu führen, wenn die eigene Persönlichkeit auf einem soliden Fundament steht. Das sage ich nicht nur als Geschäftsführer eines traditionsreichen Familienunternehmens, sondern auch als stolzer Familienvater und liebevoller Ehemann. Ich arbeite täglich daran, meinen Zielen näherzukommen.

Dieses Buch soll beides vollbringen: Ich möchte dem Leser zeigen, wie es ist, eine der renommiertesten Zimmereien im Rheinland zu führen. Und auf der anderen Seite möchte ich berichten von den Hindernissen und Hürden, die sich mir in den Weg gestellt haben, und die ich vor allem mit Hilfe einer Sache gut bewältigen und überbrücken konnte: der Persönlichkeitsentwicklung. Der Auslöser war ein Tag im Sommer 2015, als wir mit meinem Onkel seinen Junggesellenabschied in einem angemieteten Häuschen in der Eifel feierten. Wir grillten, trieben Sport, spielten Gesellschaftsspiele und tranken Bier. Unter den Gästen war unter anderem auch einer seiner besten Freunde, Christopher. Mein Vater (also der Bruder meines Onkels) hatte sich für später angekündigt, da er bis nachmittags verhindert war. Den Vormittag verbrachten wir alle gemeinsam auf der Sommerrodelbahn in Altenahr und hatten dort jede Menge Spaß, ehe wir gegen 16 Uhr auf der Terrasse des angemieteten Hauses einkehrten, »Schlag den Micha« spielten und die Füße in den angrenzenden Bachlauf hielten. Gegen 18 Uhr kam dann auch mein Vater dazu und wir warfen den Grill an, zapften uns Kölsch und rundeten die gelungene Feier im kleinen Kreis kulinarisch ab. Als die Sonne langsam unterging, fragte mich Christopher irgendwann, ob ich ihn auf einen Zigarillo nach draußen vor die Haustür begleiten würde. »Klar«, sagte ich, und freute mich; denn obwohl wir uns erst seit ein paar Stunden kannten, stimmte die Chemie zwischen uns und ich fühlte mich ihm auch auf eine gewisse Art zu ihm verbunden.

»Willst du auch eine?« Christopher bot mir einen Zigarillo aus seinem Stahletui an. »Ich liebe Vanille«, sagte er, während er sich seine kleine Zigarre ansteckte. Ich lehnte dankend ab, da ich bekennender Nichtraucher bin. Wir sprachen ein wenig über den Abend, die Freundschaft zwischen ihm und meinem Onkel, über die Natur in der Eifel, Brettspiele und schließlich auch über seinen Beruf: Er arbeitet bei einem weltweit führenden Unternehmen, das Herzschrittmacher herstellt, und hat dort die komplette Personalverantwortung für den europäischen Markt. Seit vielen Jahren ist er nebenberuflich auch Coach für Führungskräfte. »… und weißt du, was mir aufgefallen ist, Ben?«, sagte er, bevor er an seinem Kölsch nippte. »Ich finde es toll, dass wir heute so einen schönen Abend haben… aber mich hat irritiert… wie soll ich sagen…« Ich war etwas verdutzt, schien das Gespräch doch eine unerwartete Wendung zu nehmen. »… sobald dein Vater in der Nähe ist, bist du... wie ausgewechselt... ich kann das gar nicht richtig beschreiben. Ist dir das selbst auch schon aufgefallen?« Ich fühlte mich von seiner Einschätzung tatsächlich etwas ertappt, denn natürlich wusste ich sofort, was er meinte.

Die Gründe dafür mögen vielschichtig sein, einige davon werde ich auch in diesem Buch anreißen, aber im Großen und Ganzen war ich doch überrascht, wie offensichtlich das für andere Menschen sein musste. Christophers Beruf war es, kleinste Nuancen in der Körpersprache zu entdecken und konstruktiv zu interpretieren – es war also kein Wunder, dass er mit seiner Analyse ins Schwarze traf. Da ich aber auf diese Begegnung und seine Einschätzung nicht vorbereitet war, überraschte sie mich und brachte mich dadurch auch auf die erste Lektion auf meiner Reise der Persönlichkeitsentwicklung: dass Selbstwahrnehmung nicht gleich Fremdwahrnehmung ist. Wir fühlen uns manchmal riesengroß und manchmal winzig klein – es kommt immer auf den Kontext, die Situation und die Gegebenheit an. Manchmal sind wir der »tolle Hecht«, manchmal eher der »miese Verlierer«. Faszinierend ist, dass dieses Gefühl von jetz t auf gleich umschwenken kann, gar von der einen auf die andere Sekunde. Und noch faszinierender fi nde ich, dass Menschen uns das von außen kaum ansehen. Sicher – unsere Körpersprache verrät viel über unseren Gemütszustand, aber ob sich jemand schüchtern oder selbstbewusst fühlt, lässt sich von außen nur schwerlich beurteilen.

Während des Gesprächs mit Christopher hatt e ich jedenfalls einen »Wow!«-Eff ekt nach dem anderen, er wies eine ungeheure Auff assungsgabe auf, und es beeindruckte mich, wie er mich kerzengerade darauf ansprach und mein Interesse weckte, darüber zu refl ektieren und das als Anstoß zu nehmen, etwas tiefer zu graben. An diesem Abend fand ich also zu einer Leidenschaft, der Persönlichkeitsentwicklung, und ich glaube, dass diese unabdingbar ist, um ein starkes Fundament aufzubauen und einzugliedern, um all die Herausforderungen zu meistern, die es braucht, um glücklich zu sein - egal ob als Arbeiter, als Manager, Unternehmensnachfolger, Sohn, Tochter, Chef, Hausfrau, Mutt er, Vater oder Führungskraft. Es ist vielleicht in gewissen Kreisen nicht ganz schick, das anzusprechen, aber: Wer nicht wächst, bleibt stehen. Er »verliert« nicht zwingend, aber er hat gegenüber seinen Mitstreitern, die ihrerseits vorwärtsstreben, einen Nachteil.

In diesem Buch will ich meine eigene Biographie skizzieren, darüber berichten, wie es sich anfühlt, vier Generationen meiner Vorfahren in gewisser Weise »schultern« zu müssen, die über Jahrzehnte eine hohe Arbeitsqualität etabliert und einen ganz besonderen Ruf in der Region und in Teilen der Bundesrepublik aufgebaut haben. Anhand lebhafter Geschichten und gewonnener Erkenntnisse will ich aufzeigen, wie der Bau eines Hauses mit dem Bau der eigenen Persönlichkeit vergleichbar ist, und welche wundersamen Möglichkeiten sich ergeben, wenn man die Potenziale nutz t, die jedem von uns in die Wiege gelegt wurden. Im Laufe des Buches werde ich einige Fragen zu unseren Holzbauprojekten beantworten, spätestens ganz am Ende mit einem ausführlichen »Häufi ge Fragen«-Teil. Zur Einordnung beginne ich aber mit meiner Schulzeit – und einer Lektion, die ich mein Leben lang wahrscheinlich niemals vergessen werde.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Aufwachsen, Schule, Abgang

Für gewöhnlich sind Begriffe wie »Eigenbrötler« oder »Einzelkämpfer « eher negativ konnotiert. Ich selbst würde mir keinen dieser Bezeichnungen anheften, wenngleich ich zugebe, dass ich Dinge in meinem Leben oft anders angegangen bin als etwa meine gleichaltrigen Mitstreiter, Schulfreunde oder Arbeitskollegen. Wenn ich beispielsweise mit meinen Eltern im Urlaub war, ließ ich mich nachmittags nicht in einen albernen »Mini-Club« stecken, sondern wollte weiterhin Zeit mit ihnen verbringen. In den Schulferien hielt ich es für sinnvoller, mein Taschengeld mit Nebenjobs aufzubessern, statt sich einfach irgendwo die Zeit zu vertreiben.

Geboren bin ich im Oktober 1987 in Siegburg, in der Nähe von Bonn. Schon früh verstand ich die Grundmechanismen privatwirtschaftlichen Handelns: Ich konnte nur so viel Geld ausgeben, wie ich besaß. Wenn ich mir einen größeren Wunsch erfüllen wollte (wie etwa den Führerschein oder eine Spielekonsole), musste ich vorher etwas dafür leisten. Und so kam es, dass ich in meiner freien Zeit auf einer Baustelle arbeitete oder Zeitungen austrug. Mein Vater und meine Mutter hätten mir da bestimmt einige Abkürzungen ermöglichen können, indem sie mir die Sachen einfach schenkten. Ihre Geschäfte liefen stets gut, sie arbeitet bis heute als Immobilienmaklerin, er ist ein renommierter Zimmermeister mit eigener Firma. Aber das kam nie in Frage. Meine Eltern wollten keinen »verwöhnten Sohn«, und bis heute bin ich ihnen dankbar dafür, denn ich selbst hätte auch niemals ein verwöhnter Sohn sein wollen! Sie haben mich dazu erzogen, mit Geld umgehen zu können und zu realisieren, dass man nicht immer alles sofort haben kann. Wenn es etwas gibt, was ich mir ermöglichen will, so hat diese Sache einen Preis.

Eine finanzielle Summe, seltener einen ideellen Preis, wie etwa die Extrameile, die man gehen muss, um die Aussicht vom Berggipfel bestaunen zu können. Diese zu gehen lohnt sich aber, und im Endeffekt ist die Wertschätzung größer, wenn man selbst an seinem eigenen Erfolg mitgewirkt und etwas beigesteuert hat. Und wo wir gerade bei Wertschätzung sind: Das erste Adjektiv, was mir zu meiner Kindheit einfällt, ist »behütet«; es mangelte an nichts, wir fuhren mehrmals im Jahr in den Urlaub, ich konnte regelmäßig Sport treiben und meine Hobbys ausführen. Für meine Bedürfnisse war gesorgt – und wenn ich Extrawünsche hatte, wurde nicht das Portemonnaie der Eltern geöffnet, sondern ich erhielt Unterstützung darin, mir diese eigenständig zu erfüllen.

Meine Eltern lebten mir die richtige Balance vor und ich orientierte mich an ihnen: Materielle Sicherheit war möglich, solange klug gewirtschaftet wurde. Die wohl wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit war, dass ich für mein eigenes Leben selbst verantwortlich bin. Ob es dabei um meine Partnerwahl, meine Freundschaften, um die berufliche Verwirklichung, meinen Kontostand oder die körperliche Gesundheit geht: Zu großen Teilen habe ich das alles selbst in der Hand. ICH treffe die Entscheidungen. Mein Selbstbewusstsein zu der Zeit war zwar nicht sonderlich hoch, aber ich spürte einen Anflug an Selbstwirksamkeit. Ich setze die Ursachen für die Folgen, die sich später daraus ergeben. Ich – und kein anderer. Auch mein Umfeld war teilweise überrascht von mir, etwa, als ich meine Führerscheine machte (Auto, Roller, Motorrad, LKW) und die Prüfungen jeweils auf Anhieb bestand. Ich konnte meine Theorie- und Fahrstunden immer schnell bewältigen, ohne Zeit zu vertrödeln. Bis ich ungefähr 16 Jahre alt war, war ich eher schüchtern und zurückhaltend – aber sobald ich ein Ziel vor Augen hatte, konnte ich auf Tunnelblick schalten und strebsam sein.

Eine leichte Verunsicherung durchfuhr mich, als es darum ging, was aus mir nach der Schule werden würde. Die gewohnten Strukturen brachen auf, es gab keine Lehrer und Stundenpläne mehr, die mir meinen Zeitplan vordiktiert hätten. Manche Freunde und Mitschüler träumten davon, »in Australien zu studieren « oder eine Weltreise zu machen. Das waren alles Schlagworte, mit denen ich nichts anfangen konnte. Klar – irgendwo schien das verlockend. Aber ich fühlte mich in meiner Heimat verwurzelt und wollte in die Fußstapfen meines Vaters treten; wie genau, das wusste ich damals noch nicht. Um mir alle Türen offen zu halten, entschied ich mich dazu, nach der mittleren Reife auf ein Wirtschaftsgymnasium zu wechseln und dort das Abitur zu machen. Mit den beiden Leistungskursen Rechnungswesen und Betriebswirtschaftslehre klappte das gut, und 2007 war ich der erste aus der Familie Stocksiefen, der ein Abitur vorzuweisen hatte – meine Eltern waren stolz, und ich war es natürlich auch! Spätestens jetzt musste ich eine Entscheidung fällen. Und das war gar nicht so leicht! Es entstand ein Konflikt in meinem Kopf, und ich habe einige Lektionen lernen dürfen, die ich in den nächsten Kapiteln noch tiefer beleuchten werde.

Ausgerechnet Zimmermann?

Als ich noch ein kleiner Junge war, nahm mich mein Vater regelmäßig auf seine Baustellen mit. Das waren prägende Ausflüge, deren Eindrücke sich bis heute in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Er war damals verantwortlich für rund 200 Dachstühle pro Jahr, eine immense Zahl, und wir besichtigten stets die Rohbauten, das Betonfundament. Ich wurde einer Flut unerfreulicher Sinneseindrücke ausgesetzt; all die Wölbungen, der Hall in den frisch betonierten Räumen und der nassfeuchte Geruch, den ich noch immer in der Nase habe. Ich habe es gehasst!

Ganz oben in einem Haus befindet sich der Dachstuhl, der Arbeitsbereich meines Vaters. Hier ging ich ihm zur Hand und half beim Vermessen. Jede Besichtigung entpuppte sich als ein großes Abenteuer, das ich teilweise sogar mit starken und langanhaltenden Kopfschmerzen bezahlen musste, weil der nasse Beton meine Schleimhäute reizte. Von da an wusste ich, dass eine Bauweise aus natürlichen Baustoffen mit Sicherheit gesünder ist.

Was mir schon damals auffiel: Während der Arbeit auf dem Dachstuhl fühlte ich mich komplett erfüllt, weil mir das Holz das Gefühl gab, draußen in der Natur zu sein – obwohl ich ja innerhalb des Zimmers in einem Haus stand! Diese Zweischneidigkeit gefällt mir bis heute, ein irres Gefühl, das jeder mal erlebt haben sollte. Mit fortschreitender Dauer wurde mir klar, dass ich das auch mal irgendwann machen möchte. Nicht nur mit Dachstühlen, sondern mit dem gesamten Haus. Im Gegensatz zu einem Betonbau arbeitet man bei einem Holzhaus von Anfang an in einem trockenen Gebäude, und auch direkt sichtbar »am Ergebnis«, es riecht nach Holz und fühlt sich gut an, die warmen Wände, die spezielle Akustik – die Natur ist hier wirklich mit allen Sinnen greif- und spürbar, während bei einem Betonbau ganz andere Arbeitsschritte (Schlitze stemmen et cetera) notwendig sind und ein ganz anderes, nassfeuchtes Klima herrscht. Die Vision, allen Menschen, die interessiert daran sind, die Freude an einem eigenen Holzhaus zu ermöglichen, entsprach mir zutiefst und in mir entwickelte sich der Wunsch, genau darauf hinarbeiten zu wollen.

Was genau macht mir Spaß daran, ein Holzhaus zu entwickeln und zu bauen? Vermutlich alles! Das Abbilden eines Projektes ist von A bis Z pure Freude: Wir treffen uns mit dem Interessenten oder Kunden und entwickeln gemeinsam am Tisch die Prozessschritte, und nach ein paar Monaten steht man vor einem fertig aufgebauten Haus, einer größeren Aufstockung oder einem Anbau, und prostet sich beim Richtfest gegenseitig mit einer Cola oder einem Bier zu. Es erfüllt mich dann zu sehen, wofür ich all die Monate jeden Morgen aufgestanden bin. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass ich mir meine Arbeitszeiten mehr oder weniger flexibel gestalten kann. Natürlich habe ich Termine, vor allem dann, wenn das Haus in die Bauphase geht. Aber ich bin im Wesentlichen mein eigener Chef, und gerade zu Anfang meiner Lehrzeit habe ich sehr viele Überstunden geschoben und Nachtschichten eingelegt, um an der Erreichung meines Ziels zu arbeiten.

Auch gesellschaftlich ist das Handwerk ein spannendes Thema. Die Nachrichten sind voll davon, dass Betriebe keine Mitarbeiter mehr finden, und dass sich weitaus weniger Menschen als früher ausbilden lassen möchten. Das mag für gewisse Branchen stimmen - die Zimmerei erfährt aktuell einen regelrechten Boom. Viele Menschen sind bereit dazu, in ihr Wissen und in ihre Fähigkeiten zu investieren, um anderen Menschen Häuser bauen zu können. Ich bin mir sicher, dass gerade mit der aktuellen Klima- und Umweltdebatte, der Trend in Richtung »nachhaltiges Bauen« gehen und immer noch weiter steigen wird. Der Zimmermann ist ein beliebter Beruf, auch die Berufsschulen platzen aus allen Nähten und die Schüler sind top-motiviert. Es ist mir persönlich ein Anliegen, mit meiner Firma einen Teil zur Gesellschaft beizutragen.

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