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Die Farm des Schreckens

Pete Hackett

Die Farm des Schreckens

FBI Special Agent Owen Burke #5/ Cassiopeiapress Krimi





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Die Farm des Schreckens

Special Agent Owen Burke

 

Krimi von Pete Hackett

 

Über den Autor

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war - eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen.

Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie "Texas-Marshal" und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: "Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung."

Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie "Der Kopfgeldjäger". Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.

 

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© 2012 der Digitalausgabe 2012 by AlfredBekker/CassiopeiaPress

www.AlfredBekker.de

 

 

 

»Der Junge ist seit gestern Mittag, 13.05 Uhr, spurlos verschwunden«, sagte der Assistant Director. »Um 13.05 Uhr stieg er an der Haltestelle Roosevelt Hospital aus dem Schulbus. Auf den etwa dreihundert Metern zwischen der Bushaltestelle und der elterlichen Wohnung in West 59th Street, Ecke Tenth Avenue, verschwand er.«

Special Agent Owen Burke schaute auf seine Uhr. »Es ist jetzt kurz nach 8 Uhr«, murmelte er. »Es ist also cirka neunzehn Stunden her, dass Percy Chewing zum letzten Mal gesehen wurde. Hat man von Seiten des Police Department bei der näheren Verwandtschaft oder im engeren Bekanntenkreis nachgefragt.«

»Das haben die Eltern selbst getan«, antwortete der AD. »Erfolglos. Es hat sich auch niemand gemeldet, der irgendwelche Lösegeldforderungen geltend gemacht hätte.« Der AD machte eine kurze Pause. Es mutete an, als müsse er seine nächsten Worte erst im Kopf formulieren. Schließlich fuhr er fort: »Das spurlose Verschwinden des Jungen erinnert sehr an zwei Fälle aus dem vergangenen Jahr. Ein Neunjähriger namens Jeremy Ledbetter verschwand im Juni 2011 hier in Manhattan, Mitte Dezember desselben Jahres verschwand Timothy Devlin, ein Achtjähriger. Die Kinder sind nie wieder aufgetaucht. In keinem der Fälle hat jemand Kontakt mit den Eltern aufgenommen, um Lösegeld zu erpressen.«

Der AD nahm die dünne Akte, die vor ihm auf dem Schreibtisch lag, und reichte sie Owen Burke. »Ich beauftrage Sie beide mit der Klärung der Angelegenheit, Special Agents«, gab er zu verstehen. »Wenn Sie den Fall Percy Chewing lösen, erfahren wir möglicherweise auch, was aus den beiden anderen Jungs geworden ist, die im vergangenen Jahr spurlos verschwunden sind.«

Burke nahm die Akte, er und Ron Harris, sein Freund und Partner, erhoben sich.

»Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Gentlemen«, murmelte der AD.

Burke und Harris verließen das Büro. Amalie Shepard, die Sekretärin des AD, bearbeitete mit verbissenem Gesichtsausdruck die Tastatur ihres Computers. Einige Strähnen ihrer grauen Haare hatten sich aus ihrer strengen Frisur gelöst und hingen ihr ins Gesicht.

»Grrrrh!«, machte Ron Harris. Ein Laut, der dem Grollen eines zornigen Schäferhundes nicht unähnlich war.

Amalie Shepard, die den beiden Agents die Seite zuwandte, fuhr herum, als hätte Harris sie mit einem glühenden Draht berührt. Ihre blaugrauen Augen versprühten Blitze. »Sie sticht wohl der Hafer, Special Agent! Nehmen Sie eine kalte Dusche. Vielleicht kühlt das Ihren Übermut etwas ab.«

»Wow, wow!«, ahmte Ron Harris das Bellen eines Hundes nach.

Amalie Shepard griff entschlossen nach dem Locher, der neben der Tastatur auf dem Schreibtisch stand.

»Rette sich wer kann!«, stieß Owen Burke hervor und schob seinen Partner in Richtung Tür. Als sie draußen waren und Burke die Tür hinter sich zugezogen hatte, knurrte er: »Und da wunderst du dich, warum sie uns keinen Kaffee kocht.«

Ron Harris grinste. »Mutter Courage reizt mich, sobald ich sie zu Gesicht bekomme. Ich glaube, ich will gar keinen Kaffee von Amalie. Sicherlich versetzt sie ihn bei mir mit Strychnin.«

»Davon bin ich überzeugt.« Burke machte ein ernstes Gesicht. »Aber Spaß beiseite, Partner. Damit, dass sie einen Reiz auf dich ausübt, kann ein tief in deiner Psyche verborgenes sexuelles Verlangen zum Ausdruck kommen. Du …«

»Witzbold!«

Sie lachten.

Die beiden Agents begaben sich in ihr Büro. Ihre Schreibtische waren zusammengeschoben und nahmen die Mitte des Raumes ein. »Wo können wir ansetzen?«, fragte Ron Harris, als sie saßen.

»Wir sollten uns erst mal die Akte zu Gemüte führen«, murmelte Owen Burke. »Nach dem, was wir gehört haben, gibt es nicht einen einzigen Hinweis auf eine Entführung. Wenn den Jungen auf der Straße jemand ins Auto gezerrt hätte, wäre das sicher einem Passanten oder Autofahrer aufgefallen und er hätte sich bei der Polizei gemeldet.«

»Das ist gar nicht so sicher«, verlieh Ron Harris seinen Zweifeln Ausdruck. »Fünfundneunzig Prozent der Menschheit sind Ignoranten. Und wenn von den anderen fünf Prozent zum Zeitpunkt einer eventuellen Entführung keiner in der Nähe war, dann gibt es auch keinen entsprechenden Hinweis.«

»Du hast ja eine hohe Meinung von unserer Spezies.«

»Das ist so.«

»Nun ja …« Owen Burke blätterte in der Akte herum. Schließlich meinte er: »Man hat die Eltern befragt. Tom und Glenda Chewing. Tom Chewing war von 7 Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags außer Haus. Er arbeitet bei einem Kartonagenhersteller in Long Island. Glenda Chewing kam gegen 12 Uhr von ihrer Arbeit als Kassiererin bei Macy's Home Store in der Avenue of the Americas nach Hause. Sie arbeitet dort stundenweise.«

»Wenn es sich um Entführungen handelt«, meinte Ron Harris, »und ich spreche nun von den drei Kindern, die seit Juni vorigen Jahres spurlos verschwunden sind, dann kann das einen pädophilen Hintergrund haben. Indiz dafür ist unter Umständen, dass nie eine Lösegeldforderung geltend gemacht wurde.«

»Daran habe ich auch schon gedacht«, erklärte Owen Burke.

»Also sehen wir uns mal die Brüder an, die in Frage kommen«, murmelte Ron Harris.

O

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