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Die Entwicklung der Forstwirtschaft

Die Zeit vor der Forstwirtschaft

Die Entwicklung von der Brandrodung im Urwald bis zur Holzvollerntemaschine im modernen Forst war ein langer, ereignisreicher Prozess, in dem viele Erfahrungen alter Meister verborgen sind. Ohne dieses alte Wissen gäbe es heute keine hoch entwickelten Technologien in der Forstwirtschaft. Meine Ehrerbietung! Da ist noch etwas wichtig: Wer im Wald erfolgreich sein will, muss mit dem ganzen Herzen dazugehören. Tellinger drückte das in etwa wie folgt aus: „Wir müssen wissen, woher wir kommen, um zu wissen, wohin wir gehen können.“ [Tellinger, M.: „Die Sklavenrasse der Götter“, Kopp Verlag, 2015, Reise in die Vergangenheit, S. 47]. Es folgt eine alte Weisheit:

Nur wer die Vergangenheit versteht, kann einen Schritt in die Zukunft wagen.

Ein Blick in die Vergangenheit

Warum beginne ich mit dem Altertum? Weil im Altertum starke und hoch entwickelte Weltreiche durch Energie- und Waldmangel zugrunde gegangen sind? Das Altertum vermittelt uns viele Erfahrungen. Nun, einerseits wissen wir nur wenig über den Wald in dieser Zeit, andererseits gibt es viele Indizien, die hautnahe zeigen, dass im Altertum das Gleiche geschah, was heute im tropischen Regenwald geschieht. Wenn der Mensch nichts ändert, wird unser Wald genauso aussehen wie im Nahen Osten.

Die erste (?) frühe städtische Hochkultur der Sumerer & Akkader begann nach unserem Schulwissen etwa vom 4. bis 3. Jahrtausend v. Chr. Ein langer Zeitraum. Das entspricht etwa dem Beginn des Altertums und lag in Mesopotamien zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris. Später gehörte Mesopotamien zum Osmanischen Reich. Diese fruchtbare Region mit mehreren Ernten pro Jahr bezeichnete man als Paradies (Garten Eden). Mesopotamien lag zwischen den Gegensätzen einerseits den Schlammsenken, Sand-, Kieswüsten sowie der Steppe und andererseits einem ertragsreichen Bauernland. Beide Flüsse brachten regelmäßig Überschwemmungen mit sich und enden auch heute noch in einem sich ständig in den Persischen Golf ausdehnenden Flussdelta.

Das fruchtbare Land zog die Sumerer und Akkader zur Städtegründung an. Die Bevölkerung nahm bald zu. Eine Urbarmachung der Steppe war erforderlich. Ihre effektive Bewässerung führte schnell zur Ertragssteigerung auf den Feldern. [Brockhaus multimedial 2010 Wissenmedia GmbH Gütersloh/München]. Aber nach einer gewissen Zeit nahm die Fruchtbarkeit wieder erschreckend ab. Was war passiert? Beim Bewässern eines trockenen, sandigen Steppen-Bodens im warmen Klima steigt das Wasser im Erdboden zur Oberfläche auf und verdunstet dort. Dabei werden die Mineralien an der Oberfläche des Bodens angereichert und bilden nach einer Latenzzeit eine Salzkruste. Klimaveränderungen unterstützten diesen Prozess. Was wurde nun aus dem mit Salz angereicherten Boden? Schauen Sie sich doch das Endstadium, die Salzseen in Afrika, an. Auf einem salzreichen Boden kann nichts mehr wachsen. Die Ernährung der Bevölkerung im südlichen Teil Mesopotamiens war nicht mehr gesichert. Notgedrungen verlagerte sich die Konzentration der Bevölkerung weiter nach Norden etwa zum heutigen Babylon.

In Mesopotamien stellt sich heute die Frage: Warum findet man auf weiten Flächen vom Mittelmeer bis nach Afghanistan sehr viele Steppen oder Wüsten? Das einst paradiesische Mesopotamien und sein Umland hatten sich überwiegend in trockenes Land verwandelt. Klimaveränderungen waren nicht allein schuld an der Austrocknung des Bodens. Hinzu kam, dass der Wald zum Beispiel für den Boots- und Hausbau sowie als Brennholz abgeholzt wurde und keine großflächige Neuanpflanzung des Waldes stattfand. Wenn jetzt Wärme, Sonne und Sturm auf die jungen Pflanzen einwirkten, trockneten die Pflanzen und auch der Boden aus. Hinzu kam, dass nach einem Kahlschlag der Grundwasserspiegel absank. Es folgten eine Abnahme der Humusschicht und Bodenerosionen. Das Endstadium war eine Wüste.

Die Rekultivierung des Waldes wird mit der Zeit immer schwieriger, bis sie praktisch nicht mehr möglich ist. Natürlich gab es dort sicher auch Anpflanzungen wie Weinstöcke, Obst- und Olivenbäume als auch einheimische Holzarten. In Babylon soll es Obstplantagen gegeben haben. Eine Waldwirtschaft, wie sie heute in Mitteleuropa betrieben wird, gab es in Mesopotamien nicht.

War die Abholzung des Waldes wirklich so stark? Ja. Bei einer Reise durch die Türkei konnte ich die Ursachen der Trockenheit herausfinden. Bei dieser Reise habe ich die Ruinen (Perge) einer einst großen antiken Handelsmetropole besichtigt. Diese antike Großstadt wurde von Erdbeben zerstört. Warum aber wurde sie nicht wieder aufgebaut? Der Touristenführer, der uns durch diese Ruinenstadt führte, zeigte uns neben einem riesigen lang gestreckten Stadion und umfangreichen Straßen der Händler eine sehr große ‚Luxus-Therme‘ mit Fußboden- und Wandheizung. Der Reiseführer sagte, dass hier riesige Mengen Holz zur Beheizung aus Nah und Fern herangefahren werden musste. Ich hielt die Luft an. Kaum vorstellbar, wie viele Pferdegespanne täglich Holz bringen mussten, damit durch diese großen Heizungskanäle unter der Therme und in den Wände die Heißluft strömen konnte. Schließlich konnte der Holz- und Energiebedarf nicht mehr gedeckt werden. Holz fehlte in allen Bereichen. Das Ende der Großstadt war besiegelt. Damals kannte man die Gefahr eines starken Holzmangels noch nicht.

Die Folgen einer fehlenden Wiederaufforstung des Waldes fanden wir bereits im Altertum.

F. R. Paturi schildert sehr eindrucksvoll und gut verständlich, dass die Forscher der Gegenwart, vor allem nach der Jahrhundertwende, noch viele Großstätte des Altertums in dieser Region und auch in Indien und China freigelegt haben. Eine bedeutende Großstadt braucht ein entsprechendes Umfeld. Das war zu erwarten, denn eine Sprache und Schrift konnte sich nur da entwickeln, wo die Versorgung einer großen Bevölkerung unter anderem eine gut organisierte Verwaltung benötigte und wo Handwerker und Geistesschaffende sich sowohl verständigen konnten als auch genügend Aufträge bekamen. Forscherdrang und Ökonomie gehörten auch im Altertum zusammen. Eine völlig isolierte Stadt hatte weniger Entwicklungschancen. Sumer war nicht die einzige Stadt in dieser Region. [Paturi, F R, Die großen Rätsel der Vorzeit, Pieper-Verlag, München, Zürich, 2009, S.: 13 ff. und später S. 67, 84 ff].

Interessante, aber spekulative Diskussionen über Mesopotamien werden heute geführt: Ob es bereits im Altertum eine Weltraumtechnologie und/oder Außerirdische gab oder nicht, da verweise ich auf die entsprechende Literatur. Zu diesem Thema empfehle ich Krassa: [Krassa, P, Gott kam von den Sternen, Kopp Verlag, 2002, Rottenburg]. Diese Themen sollte man ernst nehmen, denn sie könnten viele unserer ideologischen Vorstellungen ins Wanken bringen.

Trotz des Raubbaus am Wald möchte ich diese bisher älteste (?) städtische Hochkultur in Mesopotamien hervorheben. Die Sumerer verfügten über eine hoch entwickelte Wissenschaft. Hier wurden die ersten Schriften entwickelt, die wir heute entziffern können (u. a. die Keilschrift auf Tontäfelchen). Die Sumerer sollen später auch bei der Schriftentwicklung anderer Völker geholfen haben. Die Grundlagen der Mathematik (Zahlensysteme) und Physik haben hier ihre Wurzeln. Ich kann nicht alles aufzählen. Viele Darlegungen auf den Tontäfelchen der Sumerer passen zu den Aussagen des Alten Testamentes, des Gilgameschepos, zu Mythen und Sagen. Beim Studium dieser alten Schriften werden wir noch so manche Überraschung erleben. Meine Ehrerbietung vor dieser alten Kultur!

Über die erstaunlich hohen Leistungen unserer Vorfahren: Ein Beispiel sei Beweis dafür. Paturi [siehe oben] schreibt, dass der Satz des Pythagoras, eine mathematische Formel zur Berechnung in der Geometrie (A2 + B2 = C2), nicht vom Griechen Pythagoras (ein Philosoph und Mathematiker) erfunden wurde, sondern von den Erbauern der vielen Megalithenbauten wie Stonehenge (3. - 2. Jahrtausend v. Chr.), die den Satz des Pythagoras bereits in der Steinzeit zur Bestimmung ihrer umfangreichen astronomischen Berechnungen verwendeten. Viele astronomsche Peil-Linien in den steinzeitlichen Observatorien wurden mit dem Satz des Pythagoras erstellt. Bei Paturi [nach Thom, siehe F. R. Paturi, s. o.- S. 66] wird gesagt, „dass unsere Vorfahren vor fast 4000 Jahren einen äußerst exakten Kalender gehabt haben müssen.“ Wo und wie sie das erlernt haben, bleibt ein Geheimnis.

Bei dieser Mitteilung musste ich lange nachdenken. Bisher waren in meiner irrigen Vorstellung Steinzeitmenschen nicht mehr als unterentwickelte menschliche Wesen. Entschuldigung. Diese Menschen hatten anders gelebt, hatten keine großen Bibliotheken und keine Computer zur Verfügung und haben dennoch Leistungen vollbracht, die keiner von uns richtig nachvollziehen kann. All diese hervorragenden Leistungen unserer Vorfahren sind als Wegbereiter der ersten städtischen Hochkulturen in Mesopotamien zu verstehen. Wahrscheinlich ersannen die Steinzeitmenschen den Satz des Pythagoras.

Es ist durchaus möglich, dass es irgendwo noch frühere städtische Hochkulturen gab. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Zeitangaben, auch die der Forstwirtschaft, oft unterschiedlich überliefert wurden. Wir müssen in erster Linie die Zeit und erst an zweiter Stelle eine mögliche Jahreszahl verstehen.

Zurück zur Waldgeschichte Europas

Der Mensch entwickelte sich in der tropischen Savanne mit ihrer wildreichen und von einzelnen Bäumen durchsetzten Graslandlandschaft [Brockhaus multimedial 2010 wissenmedia GmbH Gütersloh/München]. Das haben wir bislang gelernt. Heute sind es die vielen archäologischen Funde und groß angelegte DNA-Untersuchungen sowie die Entschlüsselung der mit Keilschrift versehenen Tontäfelchen aus Mesopotamien zwischen Euphrat und Tigris, die viele alte Vorstellungen in Frage stellen. Unser bisheriges Wissen über die Entwicklung der Menschen und ihrer Wanderwegen muss neu durchdacht werden [TV, Forschungsergebnisse, Dezember 2014 - Krassa, P, Gott kam von den Sternen‚ Kopp Verlag – Brockhaus multimedial]. Dennoch waren in der Vergangenheit die Steppe und auch der Wald für den Menschen überlebenswichtig. Wo Menschen lebten, wurde gebaut und Feuer gemacht. Zur Erinnerung: Feuerstein und Zunder (in Europa leicht brennbare Mittelschicht der Baumpilze von Birke und Buche), Räuchern von Fisch und Fleisch, Schmiedefeuer und Holzkohle. Die ersten Menschen zeichneten sich durch selbst gefertigte Werkzeuge aus. Die Wiege der Bronzemetallurgie lag im 6. bis 5. Jahrtausend v. Chr. im Nahen Osten sowie in Nordägypten und reichte bis östlich vom Persischen Golf [Atlas zur Geschichte Band1, Verlag H. Haack, Gotha/Leipzig, 1973, s.5]. Kürzlich wurde über Ausgrabungen berichtet, nach denen die Bronzemetallurgie bereits etwas früher im Donaudelta im 7. Jahrtausend v. Chr. praktiziert wurde [TV-Dokumentation, 2014].

Zum Verständnis ein weiterer Vergleich zwischen dem Nahen Osten und Mitteleuropa: In der Zeit der sumerischen Kultur war Mitteleuropa mit Urwald bedeckt. Holz gab es reichlich. Der unterschiedliche Holzbedarf in Mitteleuropa konnte insgesamt ausreichend gedeckt werden. In der Umgebung von mittelalterlichen Großbauten wie der Kölner Dom gab es in der Bauzeit große Kahlschläge. Im Vordergrund stand die Holznutzung. Da wurde Brennholz genauso wie wertvolles Stammholz benötigt. Die Wikinger beispielsweise benötigten zum Bootsbau ausgesucht hochwertiges Holz. (Wikinger: Höhepunkt ihrer Entwicklung um das 11. Jahrhundert n. Chr., s. u.). Schon unsere Vorfahren mussten ihren Energiebedarf decken und ihre Rohstoffe absichern.

Eines ist sicher, dass es ohne das Feuer keine menschliche Gesellschaft gegeben hätte. Feuer, aber womit? Holz, Torf und kleine Pflanzen waren die ersten fossilen Energieträger, denen tierisches Fett als Brennmaterial folgte. Kohle, Erdöl und Erdgas, Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft und Kernenergie wurden erst in der Neuzeit genutzt. Halt! Die Römer verfügten bereits über eine sehr effektive Wasserkraft. Hatten auch die Mitteleuropäer immer genug Energie?

Eines ist sicher, dass in allen Epochen viele Kulturen durch einen Mangel an Bau- und Brennholz zugrunde gingen. Wie sehr sich unsere Welt verändert hat, wird dem bewusst, der bei einer Reise durch die afrikanische Wüste „Sahara“ Überbleibsel von dicken Baumstämmen findet und Felsenzeichnungen mit Rindern bewundern kann (erste Züchtung des Hausrindes in der Sahara im Altertum etwa

im 5. Jahrtausend v. Chr.). In wenigen Jahrtausenden kann ein fruchtbares Land zur Wüste werden. Wüsten können wandern, wenn sich der Ort ihrer maximalen Temperatur verändert (Plattentektonik, Veränderung des Meeresspiegel, Klimawandel u. a.). Nichts ist ewig. Damals gab es weder eine Industrialisierung noch eine Forstwirtschaft. Einen Klimawandel? Den kannte die Menschheit schon. Dennoch konnte man Bäume fällen, bearbeiten und Schiffe bauen. Hut ab!

In grauer Vorzeit wurde der Wald gerodet und abgebrannt, um Gebiete für vorübergehende oder dauerhafte Siedlungen und Land für den Ackerbau zu gewinnen. Oft hinterließen die Nomaden nach ihrem Weiterwandern Ödland.

Anderseits gab es schon in der Urgesellschaft Sippen, die sehr sorgfältig mit allem Brennbaren sowie mit Wasser und Salz umgingen. Selbst eine vorratspflegliche Weidewirtschaft wurde von nomadisierenden Völkerschaften praktiziert. Zum Beispiel konnte man im vergangenen Jahrhundert am Aralsee (Kasachstan, Asien) Nomaden beobachten, die mit ihrem Vieh rechtzeitig weiter zogen, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut ihr Vieh auf dieselbe Weide treiben konnten [Andrej Platonow: „In der schönen grimmigen Welt“, Moskau/Berlin, 1975, Verlag Volk u. Welt, & Tschingis Aitmatow: „Der Tag zieht den Jahrhundertweg“, Moskau/Berlin, 1981/86, Verlag Volk und Welt].

Wenn ich das Wort Brandrodung höre, dann denke ich sofort an einen Waldfrevel. Halt! Machten die alten Völkerschaften nicht genau das, was die Natur mit den Steppenbränden erreicht. Grasbrände, beispielsweise durch Blitzschlag entzündet, brennen die leichtbrennbare Strauch-, Kraut- und Graszone ab und schaffen neues Land für die nächste Pflanzengeneration. Die Hitze wirkt nur kurzzeitig und dringt nicht tief in den Erdboden ein. Die Regeneration ist gewährleistet. Halt! Was die Natur darf, ist für die modernen Industrieländer mit ihren Maschinen sowie ihren Stress und Überdruss nicht angemessen. Dennoch wird auch in unserer modernen Welt immer noch die Brandrodung beispielsweise im tropischen Regenwald von Eingeborenen durchgeführt. Die Entwicklung der Waldwirtschaft ist immer abhängig von der gesellschaftlichen Entwicklung und deren Umwelteinwirkung.

Sind die in der Vorzeit gemachten Erfahrungen heute immer noch von Bedeutung? Zweifel kommen auf! Das Altertum gegen unser Heute. Na aber!

Auf einer Reise durch Zypern bewunderte ich einen Olivenhain. Große Hitze, trockener und fester Boden, reife Oliven! Da fragte mich ein Bauer freundlich nach meinem Anliegen. Nach der ersten Verständigung fragte ich den Bauer: “Warum hat man die Olivenbäume hier so weit auseinander gepflanzt?“ Der Bauer schmunzelte: „Nun, wir pflanzen die Olivenplantagen immer noch wie unsere Vorfahren. Ein guter Olivenertrag hängt auch vom Wasserangebot ab. Wo der Boden feucht ist, pflanzen wir die Olivenbäume dichter. Meist jedoch ist der Boden hierzulande trocken, dann pflanzen wir die Bäume auseinander, damit der Baum mit seinen weit ausladenden Wurzeln genügend Wasser aufnehmen kann. Auf trockenem Boden zu eng gepflanzt, würde bedeutet, dass der Olivenertrag abnimmt.“ Lange und viel erzählte mir der Bauer über die Erfahrungen seiner Vorfahren.

Eine Forstwirtschaft, wie wir sie heute kennen, gab es in grauer Vorzeit nicht. Das schrieb ich schon. Dennoch wurden bereits im Altertum Baumplantagen zur Produktion von Olivenöl, Kork und Naturkautschuk (in Amerika) gepflanzt. Plantagen sind überwiegend forst- oder landwirtschaftliche Betriebe, die mit mehrjährigen Nutzpflanzen meist als ‚Monokultur‘ (im Forst: Bepflanzung mit nur einer Baumart) die damals gewünschten pflanzlichen Produkte nachhaltig produzierten [frei nach Brockhaus 1998]. Durch das Gespräch mit dem zypriotischen Bauern habe ich einen völlig neuen Blick auf das Altertum bekommen.

Unsere heutigen Bemühungen um eine nachhaltige Waldwirtschaft haben uralte Wurzeln!

Die Entwicklung der Forstwirtschaft spiegelt sich in ihren Werkzeugen wieder. Einige Beispiele: Im Museum der schwedischen Axtschmiede „Gränsfors Bruks AB Sveden“ [in Gränsfors Yxmedja, S-82070 Bergsjö, Mail: yxboken@gransfors.com, vergleiche im Internet: Hults Bruks Hultafors] findet man steinzeitliche Äxte, die aus bearbeitetem Feuerstein oder aus grauem schleifbaren Gestein gefertigt wurden. Der Axtkörper wurde in eine Astgabel eingebunden oder ein Stiel durch ein gebohrtes Öhr gesteckt. Die „Frühgeschichtliche Abteilung des Finnischen Nationalmuseums“ in Helsinki stellt ausgezeichnete Axtkörper aus Keramik aus. Diese vier- bis fünftausend Jahre alten Keramik-Äxte (wahrscheinlich Streitäxte) mit Schneide, Hammer und Öhr ähneln mit ihren Axtkriterien bereits unseren heutigen Äxten. Sie wurden in der schnurkeramischen ...

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