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Deutschland und Europa am Scheideweg

Inhaltsverzeichnis

Populismus kontra Ignoranz und Arroganz

Lieb Vaterland ade

Über die Welt

Die Erde schreit um Hilfe

Afrika, der Zukunftskontinent

Kriege sind gut fürs Geschäft

Aus Deutschlands schlimmster Zeit

Aus der Nachkriegszeit

Hungerjahre

Der Funke Hoffnung fürs Überleben

Europa, die neue Hoffnung

Alles zu spät?

Europas Außengrenzen

Klein-Europa

Deutschland

Die emotionale Bindungskette

Die Wirtschaft benötigt Arbeitskräfte

Der deutsche Arbeitsmarkt

Familienpolitik in Deutschland

Lieb Vaterland ade?

Gastarbeiter weiter dringend benötigt

Komplexe und globale Welt

Alles hängt mit allem zusammen

Familie

Familienpolitik, der kleinste gemeinsamen Nenner

Familie, der Grundpfeiler jeden Staates

Am Anfang stand die Familie.

Familie, eine Schutz- und Trutzburg

Familie und der Leistungswille

Eisschollentanzen und Mutterkreuz

Kinder

Hilfe, es gibt zu wenige deutsche Kinder!

Gründe für die Kinderlosigkeit in Deutschland

Was Kinder kosten

Fehlende Lobby für Kinder im Bundestag

Abgeordnete sind keine Vorbilder

Gastarbeiter ersetzen deutsche Kinder

Worauf gründet unser Wohlstand

Wachstum, Kinder Gastarbeiter

Schafft sich Deutschland ab?

Hilfe, wer bezahlt mein Leben?

Flüchtlingsstrom oder Völkerwanderung

Deutschland ist ausländerfreundlich

Aufnahmebereitschaft für Bedrohte

Wirtschaftsflüchtlinge

Gehört der Islam zu Deutschland?

Verträglichkeit der Religionen und Kulturen

Deutsch ist Deutsch

Grenze für das Zusammenleben

Beginnt in Europa das Jahrhundert des Islam?

Schaffen wir das?

Brüssel ade?

Klagen auf hohem Niveau

Gründe für die Unzufriedenheit im Lande

Systemrelevante Klagen

Bildungsgrad der Bürger und Proteste

Dresden und Proteste

Gastarbeiter und Renten

Die gesetzliche Altersversorgung erhalten

Das Deutschnationale

Der nationale Geist in der Flasche

ALS DER WÜRFEL FIEL

Der Widerstand

Eigene Erfahrungen im Nationalsozialismus

Der Zweite Weltkrieg

Landung der Alliierten in der Normandie

Judenfreunde

Zerstörung Dresdens

Hiroshima und Nagasaki

Die Atombombe verändert das Menschenbild

Gedanken zum Krieg

Nachbetrachtung

Deutschland und Europa am Scheideweg

Die Politiker und Medien wundern sich. In Deutschland geht es fast allen Menschen gut. Die Wirtschaft brummt, wir sind Exportweltmeister. Die Arbeitslosigkeit ist so gering wie lange nicht mehr. Unser Gesundheitssystem und unser Ausbildungswesen sind weltweit vorbildlich. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist für die ganze Welt richtungsweisend. Die vorbildliche Entwicklung und Verwendung von alternativen Energien ist sensationell gut und befreit uns von Ängsten vor dem großen „Gau“.

Diese positive Entwicklung gilt auch für das Arbeitsleben: Heute muss nur noch an fünf Arbeitstagen je Woche 35-40 Stunden gearbeitet werden. Viele ältere Personen werden sich noch an die Zeit erinnern, in der an sechs Arbeitstagen je Woche 48 Stunden gearbeitet wurden. Damals gab es auch nur 12-18 Urlaubstage je Jahr, heute sind es mindestens 30 Tage. Dabei war die Überwachung des Arbeiters erheblich intensiver als heute. Spätestens nach 3 unentschuldigten Fehlschichten gab es eine fristlose Entlassung. Auch Krankfeiernde wurden überwacht; wer länger als eine Woche krankgeschrieben wurde, der musste zu einem Vertrauensarzt. Außerdem durften Krankgeschriebene nur mit schriftlicher Genehmigung oder zum Zwecke der ärztlichen Untersuchungen das Haus verlassen. Zudem wurden Krankgeschriebenen von Kontrolleuren der Krankenkassen zu Hause besucht.

Welch ein Fortschritt zwischen dem Vergleich von gestern und heute.

Trotz aller Fortschritte und der positiven Entwicklung herrscht aber eine miese Stimmung im Lande, es wird geklagt, protestiert und sogar auch randaliert.

Die Frage: „Warum so viele Klagen“? ist auf dem ersten Blick wirklich verwunderlich und soll im weiteren Verlauf näher beleuchtet und – so hoffe ich - geklärt werden. Ob die Erklärung aber auch Verständnis findet, hängt vom Standpunkt und von der Einstellung des Lesers ab. Der Autor hat dem Thema „Klagen auf hohem Niveau“ einen eigenen Abschnitt gewidmet. Vorab dazu hier nur einige Hinweise.

Keinen Grund über die politische Entwicklung zu klagen haben:

Personen, denen die Begriffe Familie, Patriotismus, Heimat- und Vaterlandsliebe absolut nichts sagen.

Kinderlose Singles und kinderlose Paare.

Eingebürgerte Migranten.

Rentnerehepaare mit zwei selbst verdienten Vollrenten.

Was das Klagen anbetrifft, es gibt nichts, was nicht noch verbessert werden könnte.

Es heißt ja auch: „Das Bessere ist der Tod des Guten“.

Klagen hat es zu allen Zeiten gegeben und wird es auch immer geben, solange es Menschen auf Erden gibt. Man kann es eben nicht immer allen recht machen. Der Klagende drückt auf die verschiedensten Weisen seine Unzufriedenheit aus, er fühlt sich, seine Familie und Nachkommen benachteiligt und bedroht; auch das war immer schon so. Was hinzugekommen ist und die Situation extrem verschärft, ist die Möglichkeit mithilfe der modernen Medien, Nachrichten schneller zu verbreiten. In der heutigen Zeit können mithilfe der elektronischen Medien Mitteilungen jeder Art, egal ob sie wahr oder unwahr sind, schnell und weltweit ausgebreitet werden. In sekundenschnelle sind die Klagen um die ganze Welt und lösen auf der Stelle bei Zigtausend Menschen Freude, Entsetzen, Entrüstung und Aggressionen aus. Das ist ein nie vorher gekanntes Verhalten und eine nie vorher gekannte Möglichkeit, seine Meinung kundzutun und Verbündete für oder gegen eine Sache oder einen Sachverhalt zu finden.

Das ist ja eigentlich eine gute Sache, aber leider wird sie oft planmäßig und zielgerichtet missbraucht.

Das Klagen auf hohem Niveau (siehe auch Seite 122) richtet sich in erster Linie gegen Politiker, die – möglicherweise absichtlich – Dinge und Sachverhalte nicht wahrnehmen wollen oder dürfen (Ignoranten).

Dafür gibt es viele Beispiele. Eines davon vorweg:

Die deutsche Bevölkerung stirbt aus. Das ist ja inzwischen hinreichend bekannt und auch vielfach publiziert worden. In deutschen Medien wird das Problem weniger überhöht, sondern eher verharmlosend dargestellt. Dass es sich dabei um ein systemrelevantes Problem handelt, das wird nicht gesehen und soll auch wohl nicht so gesehen werden; deshalb wird auch nichts unternommen, um den bei weiterem Verlauf zu erwartenden Systembruch abzuwenden.

Was viele Leute in Deutschland bewegt und was sie befürchten, hat der Gregor Henkel-von-Donnersmarck, Abt des Zisterzienserordens, verständlich in Worte gefasst. In seiner Verabschiedung aus dem Amt spricht er davon, dass sich nicht nur Deutschland abschaffe, sondern vielmehr ganz Europa. Seit etwa 40 Jahren sei auf dem „Alten Kontinent eine Entwicklung im Gange, die den Demografen Anlass zu der Prognose gebe, dass es in rund 200 Jahren keine Europäer im klassischen Sinn mehr geben werde. Der Europäer habe sich quasi in einen Suizid gestürzt, weil er „die Destabilisierung von Ehe und Familie, Verhütung, Tötung ungeborener Menschen und der Gleichberechtigung nicht auf Fortpflanzung angelegter Lebensgemeinschaften“ vorantreibe.

Im weiteren Verlauf werde ich noch mehr berechtigte Gründe für Klagen nennen; darunter auch einige, deren Ursachen man auch als systemrelevant bezeichnen kann. Es gibt viele bekannte, intelligente und fachkundige Persönlichkeiten, die sich ebenfalls wie der Abt Henkel-von-Donnersmark so oder ähnlich zu diesem Thema geäußert haben. Zum Thema selbst gibt es keine offiziellen Stellungnahmen und zu den Ursachen der Klagen keine begründeten Dementis.

Für dieses Problem ist es einfach Fakt, dass in Deutschland seit dem Kriege ein ständiger Bevölkerungsrückgang bei der einheimischen Bevölkerung zu verzeichnen ist. Inzwischen haben 1/3 der in Deutschland lebenden Bevölkerung keine deutschen Wurzeln mehr. Was tun die Politiker dagegen, die ja immerhin im Grundgesetz einen Eid darauf geleistet haben, dem Wohl des deutsche Volkes zu dienen. Ich rufe in Erinnerung:

Der Amtseid in Artikel 56 des Grundgesetzes lautet:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

Anmerkung: Hier ist vom deutschen Volk und nicht vom deutschen Land die Rede, also von den Menschen - den Staatsbürgern - und nicht vom Grund und Boden.

Artikel 6 Grundgesetz:

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

Das Problem ist lange Zeit bekannt. Es hat viele Möglichkeiten zum regulierenden Eingreifen gegeben. Wenn es heute dennoch Fakt ist, darf man wohl annehmen, dass die Entwicklung von den Politikern so gewollt, ja, sogar so geplant ist. Das wäre dann allerdings ein Eidbruch. Weil Familien Grundpfeiler eines jeden Staates sind, wollten die Gründungsväter Familien auch in besonderer Weise geschützt wissen, denn nur Familien können die Substanz des Volkes gewährleisten.

Vor noch nicht gerade langer Zeit war es die Eurokrise, die in verstärktem Maße Klagen hervorrief. Damals hatten sich viele Banken in betrügerischer Absicht Opfer gesucht, und wären bald daran erstickt. Aus vielen der stolzen und hoch angesehenen Banker waren primitive Zocker geworden. Im Ergebnis hatten sie sich aber verzockt und ihr Haus ruiniert. Da benutzte man schnell das schöne Wort „systemrelevant“. Das bedeutete, die Banken mussten von Steuergeldern gerettet werden, denn, wenn diese Banken wackeln, wackelt auch der Staat. Darin war man sich schnell einig.

Es dürften doch keine Zweifel darüber bestehen, dass die höchste Systemrelevans für einen deutschen Staat die deutsche Familie haben muss. In Deutschland war und ist das aber überhaupt nicht zu erkennen.

Aber leider wurde und wird beim Thema „deutsche Familie“ nicht so schnell und effektiv gehandelt wie bei der Bankenkrise. Entweder fehlte den Politikern die Fähigkeit oder der Wille, das zu erkennen. Sind da einfach Ignoranten am Werk? Damals ging es ums Geld, heute „nur um Menschen“?

Das einmal vorweg! Es gibt aber noch weitere Ursachen für systemrelevante Klagen sowie auch noch viele anderen Ursachen für Klagen; selbst für Klagen auf hohem Niveau. Einiges Ungemach erreicht uns auch aus dem Ausland. So zum Thema weltweite Überbevölkerung. Ein Thema, das bei uns auch nicht die Beachtung findet, die es verdient.

Lieb Vaterland ade

Das Buch beschreibt die Situation Deutschlands und Europas sowie seiner heimischen Bevölkerung und auch die Situation der Menschen, die aus anderen Ländern zu uns in das „Schlaraffenland“ strömen. Wer sich mit der Vergangenheit und Zukunft Deutschlands und Europa beschäftigen möchte, benötigt etwas Hintergrundwissen aus der übrigen Welt. Deshalb zunächst einige Sätze über die Weltbevölkerung. Ihr geht es insgesamt nicht gut. Ihre Lebensspuren beginnen, die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu zerstören und das wirft seine dunklen Schatten auch über Deutschland und Europa.

Über die Welt

Die Erde schreit um Hilfe

In dem Buch geht es also um nicht mehr, aber auch um nicht weniger als um die Menschen dieser Erde, vor allem aber um die Bewohner von Deutschland und Europa. Es geht um ihr Leben und Wirken, aber auch um die Höhen und Tiefen, in die uns unsere gewählten Volksvertreter in der Vergangenheit geführt haben und in Zukunft führen wollen. Um die Erde selbst, unseren schönen Blauen Planeten, müssen wir uns heute noch keine großen Sorgen machen, sie bleibt bestehen, bis sie in einigen Milliarden Jahren von der Sonne geschluckt wird. So hat es die Schöpfung vorgesehen. Ganz anders sieht es mit den Menschen auf dieser Erde aus. Sie sind dabei, ihre eigene Lebensgrundlage durch Umweltverschmutzung und Klimaveränderung zu zerstören und durch ein enormes Bevölkerungswachstum in absehbarer Zeit die vorhandenen Ressourcen zu verbrauchen. Nach einer Prognose steigt die Weltbevölkerung im Jahre 2020 auf 7,66 Milliarden und erreicht dann im Jahre 2050 schon fast unglaubliche 10 Milliarden Menschen, die alle essen und trinken wollen. Wem diese Zahl nichts sagt, der sollte wissen, dass die Erdbevölkerung von 2,5 Milliarden im Jahre 1950 auf 7,4 Milliarden im Jahre 2016 angestiegen ist.

In der Zeit, in der ich lebe, hat sie sich die Weltbevölkerung von 2,2 Milliarden 1933 auf 7,4 Milliarden 2016 mehr als verdreifacht.

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Die Zahlen sprechen einfach für sich. Man kann das ignorieren oder auch herabspielen. Das ist die Realität! Einige Menschen können das nicht wahrnehmen, andere wollen es einfach nicht. In den westlichen Ländern ziehen schon viele Paare die Konsequenzen und verzichten auf eigene Kinder, damit es genügend Platz für die Kinder der gebärfreudigen Mütter aus anderen Ländern gibt. Eine noble und menschenfreundliche Geeste oder Dummheit und Schwachsinn?

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Selbst in diesem Falle würde Deutschland ja nicht aussterben, das wäre ja nur die deutschstämmige Bevölkerung.

Dazu die Frage aller Fragen: „Sollen die westlichen Länder zugunsten der asiatischen und afrikanischen Überbevölkerung auf eigenen Nachwuchs verzichten“?

Den größten Anstieg der Bevölkerung hat es in Asien, Afrika und Amerika gegeben. Es ist wirklich nicht so, dass das Problem der Bevölkerung völlig unbekannt ist. Schon im Jahre 1960 wurden für das Jahr 2020 sieben Milliarden Menschen prognostiziert. Nur die grüne Revolution, die schon im Jahre 1960 mit dem Einsatz von schweren landwirtschaftlichen Maschinen und verstärktem Einsatz von Dünger, Herbiziden und Pestiziden begann, hat bisher die Versorgung für die vielen dazugekommenen Menschen absichern können. Wenn uns das weiterhin gelingen soll, sind ungeahnte Anstrengungen erforderlich und auch völlig unkonventionelle Maßnahmen.

Das Ignorieren der Tatsachen und Fakten zur weltweiten Überbevölkerung durch viele Menschen in Deutschland und Europa ist erschreckend. Ja, jetzt kommen viele Ausländer zu uns, weil sie in ihren Ländern an Leib und Leben bedroht sind. Aber nicht nur diese Leute kommen, sondern auch Wirtschaftsflüchtlinge, also Leute, die einfach nur an unserem Wohlstand teilnehmen wollen, aber auch Abenteurer, Terroristen und andere Kriminelle. Hat sich aber je einer gefragt, ob der Zustrom der Menschen eventuell nicht auch eine neue Überlebensstrategie einiger Völker sein könnte. Ist er etwa geplant, um ihren Bevölkerungsüberschuss abzubauen, ihre Kulturen und Religionen zu erhalten und auszuweiten? Nichts ist unmöglich! Auch in den armen Ländern sitzen gut betuchte und intelligente Steuermänner, die ihre Kultur und Religion erhalten möchten und vielleicht sogar glauben, dann im göttlichen Auftrag zu handeln!

10 Milliarden Menschen! Großer Gott! Einen Platz dafür auf der Erde zu finden, dürfte noch das Leichteste sein. Mit bekannten Mitteln kann aber die Versorgung der vielen Menschen nicht sichergestellt werden. Dazu muss der Menschheit noch viel völlig Neues und bisher Unbekanntes einfallen. Die Ressourcen unserer Erde sind begrenzt und schon reichlich in Anspruch genommen; außerdem sind das Land und die Meere verseucht. Wir haben nur diese eine Erde, das sollte allen Menschen endlich mal klar werden. Was ist, wenn die Versorgung der vielen Menschen und der Entsorgung ihrer Lebensspuren nicht gelingt? Werden die Menschen verhungern, mit Pillen gefüttert, oder sind Kriege ein Ausweg? Wird es viele Hochhäuser mit eigener Versorgung geben und in allen Stockwerken Parks und Gärten? Mit herkömmlichen Mitteln ist das nicht mehr zu schaffen. Das alles würde nicht helfen und nur eine Verschiebung auf die nächsten Generationen bedeuten.

Der Mensch ist einfallsreich und hat es ja schließlich schon einige Tausend Jahre geschafft zu überleben und er hofft, dass es noch für viele weitere Jahrtausende Menschheitsgeschichte gibt.

Noch leben und wirken die Menschen nicht so, dass das auch ginge. Innovationen sind heute mehr als bisher gefragt. Dazu nur einige Stichworte: Energiegewinnung aus der Kernverschmelzung und Nahrungsmittelproduktion aus Stammzellen der Tiere sowie das Züchten von Insekten als Massennahrung. Es könnte also weiter gehen, sogar auch mit den angekündigten 10 Milliarden Bewohnern, wenn sich die Menschheit nicht vorher selbst umbringt. Aber auch, wenn wir überleben und die 10 Milliarden erreicht werden, muss es ja auch weitergehen, denn 10 Milliarden sind, wenn man den offiziellen Hochrechnungen glauben kann, schon in gut 40 Jahren erreicht. Die Menschheit will aber noch einige Tausend Jahre länger existieren, und das möglichst in einer friedlichen Welt. Schaffen wir es denn, eine friedliche Welt, die wir uns alle ja wünschen, zu realisieren? Wohl nicht! Eher das Gegenteil! Zusätzlich zu den bekannten Auseinandersetzungen wird es Kriege um Siedlungsplätze und Ressourcen geben. Viele Millionen Menschen werden sich aus ihrem Elend befreien wollen und den Weg ins „Schlaraffenland“ suchen; sie wollen überleben und werden uns einfach überrollen. Dagegen wird selbst ein starker Staat mit Schießbefehl an den Grenzen kaum helfen. Eine Lösung kann nur eine absolute Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl der Menschen auf dieser Erde sein, und das, je eher desto besser. Dafür wird aber eine Auswahl erforderlich sein, ein furchtbarer Gedanke. Auswahl, wie soll die geschehen? Durch Gewalt, etwa nach dem Recht des Stärkeren, oder - und das wäre fast noch schlimmer ist - durch Kastration und Euthanasie, was im Sinne des Nationalsozialismus bedeutet: „Vernichtung von für lebensunwert erachtetes menschliches Leben.“ Erstaunt und erschreckt? Wir machen das ja schon mit Tieren, wie mit Millionen von männlichen Küken, die wir jährlich in Schreddern vernichten, und haben dabei keinen Skrupel; kein menschliches Leben zwar, aber ebenfalls Leben! Das machen wir, ohne mit der Wimper zu zucken und ganz offiziell, der Staat setzt uns da keine Grenzen. Im NS Staat war Euthanasie ja sogar selbst bei und durch Menschen kein Problem und wurde zu der Zeit akzeptiert.

Noch habe ich die Hoffnung, dass meine Kultur, meine Religion überlebt. Das wird allerdings nur gelingen, wenn wir sie hinreichend schützen. Kann das eine Demokratie überhaupt oder ist das nur durch ein „Dekret par ordre du mufti“ möglich? Was diktatorisch, von oben herab, auf Befehl des Muftis heißt, gegen den keine Berufung mehr möglich ist. Mit Reden ist es jetzt nicht mehr getan, jetzt sind Taten erforderlich.

Das Buch hat den Anspruch, die Situation zu erfassen, zu analysieren und Denkanstöße für mögliche Lösungen zu finden.

Viele Wege führen nach Rom. Wichtig ist nur, dass man ankommt, am Besten natürlich, auf dem kürzesten Weg. Wo Menschen am Werk sind, werden auch Fehler gegangen. Fehler von Politikern haben meistens eine große Tragweite; sie entscheiden über Wohlstand und Armut, über Krieg und Frieden und erreichen Dinge des täglichen Lebens genauso wie den Geldbeutel vieler Wähler. Gott sei Dank gibt es Leute, die das erkennen können und dagegen aufbegehren. Für Politiker eine sehr unangenehme Sache wollen sie doch wiedergewählt werden. Um die Meinungen von Menschen und Gruppen, die Fehlleistungen und Fehlentwicklungen aufzeigen, als dumm und lächerlich hinzustellen und dadurch deren Meinung abzuwerten bzw. abzuwürgen oder Protestgruppen ruhig zu stellen, werden heute gerne Protestler und ganze Demonstrationsgruppen von den Politikern, und sogar auch von den Medien, als „Populisten“ beschimpft. Die Geschichte zeigt uns aber, dass Ignoranten für die Welt weit gefährlicher sind als Populisten.

Ignoranten, das sind Leute, die was erkennen, es aber absichtlich nicht wahrnehmen wollen. Und es gibt viele Politiker, die einige überlebenswichtige Dinge einfach nicht wahrhaben wollen oder die aus einer falsch verstandenen Gruppendisziplin heraus nicht dürfen.

Afrika, der Zukunftskontinent

Nicht zuletzt, weil wir eine weitere starke Bevölkerungszunahme erwarten, müssen wir uns um die Wüsten dieser Welt kümmern, insbesondere um die auf dem afrikanische Kontinent; Afrika sollte das Land der Zukunft sein und die ganze Intelligenz der Welt auf dieses Thema verpflichtet werden. Mit Hilfe der Sonnenenergie könnte das Meerwasser entsalzt und das Land aufgeforstet werden, eine Jahrhundertaufgabe. Was nützt uns das Wissen über den Makro- und Mikrokosmus, wenn sich die Menschheit bemüht, sich selbst abzuschaffen. Die Weltbevölkerung wird, wenn nichts Entscheidendes geschieht, weiter dramatisch zunehmen und das vor allem in den armen Ländern - nicht irgendwann, sondern in absehbarer Zeit. In der Flüchtlingswelle oder Völkerwanderung, die wir zurzeit erleben, kann man guten Gewissens den Beginn einer allgemeinen Wanderbewegung sehen, wohl gemerkt, den Beginn! Neben den Kriegsflüchtlingen, und Wirtschaftsflüchtlingen gibt es dann auch noch Klimaflüchtlinge. Die Zukunft der Menschen auf dieser Welt sieht nicht rosig aus. Die Kraft der ganzen Menschheit ist erforderlich, wenn die vor uns liegenden Aufgaben gemeistert werden sollen. Unangenehme Entscheidungen sind gefordert. Für Kriege ist wahrhaftig auf Erden kein Platz mehr. Was auf die Menschheit zurollt, ist allen Verantwortlichen dieser Welt bekannt – und was passiert? Sie arbeiten in Ober- und Unterarbeitskreisen so lange an einer Lösung, bis alles zu spät ist.

Kriege sind gut fürs Geschäft

Wenn es denn wahr und auch über alle Grenzen, Religionen und Kulturen auf dieser Welt Konsens ist, dass alle Menschen Brüder sind.

Wenn es denn wahr und auch über alle Grenzen, Religionen und Kulturen auf dieser Welt Konsens ist, dass Menschen ein Herz, Seele und Verstand haben.

Wenn es denn wahr und auch über alle Grenzen, Religionen und Kulturen auf dieser Welt Konsens ist, dass alle Bewohner satt und gesund und in Frieden leben wollen.

Dann müsste doch eigentlich eine friedliche Welt leicht zu erreichen und die anstehenden Existenzprobleme zu lösen sein. Das alles ist aber überhaupt nicht erkennbar und auch in absehbarer Zeit nicht erreichbar. Die Aussage über die friedliche Welt stimmt wohl auch nicht. Die schönen warmen Worte dienen nur dazu Zeit zu gewinnen und die gutgesinnten Menschen einzulullen, damit die Nutznießer ihre dreckigen Geschäfte ungestört erledigen können. Sie liegen auf der Lauer und werden, sobald sie irgendwo Schwächen erkennen, diese gnadenlos ausnutzen. Ausnutzen, um ihr Land oder ihre Einflusssphäre oder ihre Firma zu vergrößern, oder Waffen verkaufen und Gewinne mit Erdöl, Erdgas oder auch mit anderen Waren machen. Deutschland ist da nicht ganz unbeteiligt.

Wie schon erwähnt, sind die Ressourcen dieser Welt endlich. Deshalb sind auch Kriege oder Wanderbewegungen zwischen Ländern, die keine Ressourcen oder nur wenige davon haben und solchen, die reichlich damit gesegnet sind, bei der derzeitigen Weltordnung unausweichlich.

Müssen wir stark sein, muss jeder Einzelne, müssen Länder sich dagegen schützen, oder warten wir darauf, dass sich in den Gehirnen aller Menschen, was eigentlich dazu erforderlich wäre, eine völlig andere Vorstellung von Ländern, und Grenzen, vielleicht sogar vom Eigentum und Geld bildet?

Die Probleme anderer Länder werfen ihre langen dunklen Schatten auch auf Deutschland und Europa. Müssen wir uns dagegen wehren, Grenzen befestigen, Schutzwälle bauen oder, unsere Arme weit ausbreiten und rufen und sagen: „Wir haben Platz und machen weiter Platz, seid uns willkommen Millionen“? Nie war die weltweite Not so groß, nie die Menschlichkeit so gefordert. Nie konnten Nachrichten über Krieg, Not und Elend, nie Informationen über die Schlaraffenländer in Europa die Menschen bis weit in den Busch oder die Savanne erreichen. Die eingesetzten Wanderbewegungen werden weiter gehen. Weiser Mann, was nun? Ziehst Du Dich weiter zurück, wie viele Zimmer stellst Du zur Verfügung und wie viel Geld aus Deinen Vermögen, die Hälfte, Dreiviertel? Für einige wären das nur einige Euros für andere Milliarden. Kleckern kann dabei nicht wirklich helfen; oder ziehst Du für Dich und Deine Familie den Rückzug von dieser Erde vor? Das führt uns zu entscheidenden Fragen, wie:

„Schaffen wir das überhaupt“. Schaffen wir am Ende nur unseren Reichtum und Überfluss ab und haben schließlich und endlich selbst das Nachsehen?

Was dann? Suchen wir uns dann eine andere Erde, vielleicht auf einem anderen Stern? Oder gibt es doch noch eine Hoffnung, eine Möglichkeit? Auch früher hat es schon einige Völkerwanderungen und Wanderbewegungen gegeben. Stimmt! Aber versuchen Sie mal zu ermitteln, wo die einheimische Bevölkerung geblieben ist.

Aus Deutschlands schlimmster Zeit

Ein kleiner Rückblick auf Deutschlands unselige Vergangenheit soll noch einmal deutlich machen was passiert, wenn Länder sich nicht einigen können. Wenn sich Expansionsgelüste, Rassismus, Revanchismus sowie religiöse Wahnvorstellungen frei entfalten können, führt das unweigerlich zu kriegerischen Auseinandersetzungen.

Und auch darüber sollten wir nachdenken, dass uns ja in unserer schlimmsten Zeit einige Länder geholfen haben. Geholfen, aus einem Land in Schutt und Asche ein Wirtschaftswunderland zu machen. Mit unserem Können, Fleiß und Schweiß alleine, wäre uns das nicht gelungen. Den Deutschen geht es in ihrer überwiegenden Mehrheit wieder gut. Seit dem Krieg hat sich unsere Situation ständig verbessert. Im Gegensatz zur Entwicklung der Weltbevölkerung hat sich aber die deutschstämmige Bevölkerung, ständig rückentwickelt. Sollte das so sein, oder ist es nur unserer üppigen Lebensweise geschuldet?

Nein, das hätte verhindert werden können. Dass das nicht verhindert wurde, war ein großer Fehler der Politik. Kinderkriegen ist nicht nur eine Angelegenheit von Mann und Frau, sondern auch das Ergebnis einer

richtigen oder falschen Weichenstellung durch die Politik.

Was Kriege bedeuten und welche Not und welches Elend ein Krieg über die Menschen bringt, sehen wir täglich in Fernsehen. Das ist weit von uns entfernt und ist fast Alltag für uns geworden und hat unsere Gefühle ganz schön abgestumpft. Dabei vergisst man leicht, dass gleiche Gräueltaten vor noch gar nicht allzu langer Zeit vor unserer Türe stattfanden und wir selbst und unsere Familien darin involviert waren. Wer es selbst erlebt hat, wird bis zu seinem letzten Atemzug daran denken, wer nur davon gehört hat, sollte daran erinnert werden, dass es ihn auch heute noch treffen kann.

Jeder Einzelne hat die Macht, durch sein eigenes Verhalten darauf hinzuwirken, das Schlimmste abzuwenden. Wie das?

Einfach nachvollziehen, wie viele falsche Weichen von der Person oder von der Organisation, die gewählt werden möchten, in der Vergangenheit schon in eine falsche Richtung gestellt wurden und das bei Wahlen berücksichtigen.

Das ist nicht einfach! Schon einmal sind in Deutschland die Weichen in eine falsche Richtung gestellt worden. Nach einer katastrophalen Lage des Landes durch den verlorenen Ersten Weltkrieg, nach Inflation und Deflation sollte ein demokratisch gewählter starker Mann das Land in eine sichere Zukunft führen. Dann war der Mann da, bekam Unterstützung aller gesellschaftlichen Schichten, er wurde beklatscht, ja, vergöttert und führte mit starker Hand das Land in den Untergang.

Die schreckliche Geschichte ist bekannt. Den Menschen in diesem Land sollte trotzdem noch einmal die dramatische Vergangenheit in Erinnerung gerufen werden und allen aufzeigen, was eine einzige falsche Entscheidung bewirkt hat.

Ein Augenzeuge berichtet in einem kurzen Abschnitt aus der Zeit, als sich in Deutschland der Pulverqualm verzogen hatte:

Aus der Nachkriegszeit

Der Zweite Weltkrieg war zu Ende, Deutschland lag am Boden. Ein Aufatmen ging durchs Land. Zuerst mussten die Straßen von Trümmern befreit und die Versorgungsleitungen sowie die Abwasserkanäle wieder funktionsfähig gemacht werden. In den Trümmern wühlten Frauen. Die Trümmerfrauen! Sie suchten mit Tränen in den Augen und sorgenvollem Gesicht nach einem noch verwendungsfähigen Rest ihrer Habe. An anderen Stellen bearbeitete man das umgestürzte Mauerwerk und klopfte mit dem Hammer Ziegelsteine für die neue Verwendung zurecht. Es gibt nicht genug, und manchmal sogar gar keine Nahrungsmittel und auch kein Heizmaterial. Viele Menschen saßen in den Kellern ihrer zerstörten Häuser und froren. Heizmaterial war meistens das unbrauchbar gewordene Mobiliar, dass man in den Trümmern zusammensuchte. Die Menschen hungerten. Die Hungerjahre! Lebensmittel, wenn es sie überhaupt gab, dann sowieso nur auf Lebensmittelkarten. Menschen waren durch die Kriegsereignisse auseinandergerissen, einige tot, andere verschollen. Familien suchten nach ihren Mitgliedern. Das Einzige was funktionierte, war der Familienzusammenhalt. An den ausgebombten Häusern hingen Suchzettel: „Ich bin bei Tante Klara“ oder „Wer hat meine Mutter gesehen“. Auch über den Rundfunk gab es zahlreiche Suchmeldungen. Auf den Straßen bewegten sich fast nur Frauen und Kinder, die Männer waren gefallen, in der Gefangenschaft oder auf Hamstertour. Die meisten von Ihnen trugen eine schwarze Armbinde, das Zeichen für ein verstorbenes oder gefallenes Familienmitglied. Über die Anzahl der gefallenen deutschen Soldaten gibt es keine endgültigen offiziellen Zahlen, die Angaben schwanken zwischen 4 und 6 Millionen. Insgesamt und weltweit sollen 80 Millionen Menschen durch Kriegshandlungen und Folgen im Zweiten Weltkrieg ihr Leben gelassen haben. Welch ein Leid, Schmerz und Trauer für die Überlebenden.

Der Schwarzmarkt für Lebensmittel, Heizmaterial und Kleidung blühte und es gab Tauschzentralen. Um überhaupt wieder produzieren zu können, und - um aus den ausgemergelten Körpern der Arbeiter Leistung zu erhalten, bekamen Industriearbeiter in den Betrieben von den Alliierten vor der Schicht belegte Brote und nach der Schicht ein warmes Süppchen. Wer eine besonders gut Leistung vollbracht hatte, bekam Sonderzuteilungen oder auch einen Orden. Das Wort „Arbeitsschutz“ war völlig unbekannt. In den Betrieben gab es viele Todesfälle und zahlreiche Unfälle. Die Krankenhäuser waren überfüllt. Auf den Fluren lagen zahlreiche Verunglückte, für die kein Zimmerplatz mehr zur Verfügung stand. Alle waren noch schwarz vom Kohlenstaub, die weißen Augäpfel schauten die Besucher Hilfe suchend an. Die Kirchen, oder das, was davon übrig geblieben war, hatten reichlich Besucher. Es wurde viel gebetet: „Lieber Gott, wie konntest Du das zulassen, Herrgott hilf uns, wieder auf die Beine zu kommen, gib uns wieder ein Zuhause und ein geregeltes Leben“.

Die Not und das Elend waren unbeschreiblich groß. Mit Hilfe vieler internationaler Hilfsorganisationen ging es langsam wieder aufwärts.

Es hat lange gedauert und es bedurfte unglaubliche Anstrengungen, bis sich aus den schweren Aufbaujahren das deutsche Wirtschaftswunder entwickelte.

Am größten war die Not im Ruhrgebiet, der ehemaligen Schlagader Deutschlands.

Wer von Essen nach Mülheim fahren wollte, konnte das nicht übersehen.

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