Logo weiterlesen.de
Der Wiener Henker

UUID: c5914d70-ec41-11e8-b953-17532927e555
Dieses eBook wurde mit StreetLib Write (https://write.streetlib.com) erstellt.

Der Wiener Henker

A. F. Morland


Es war kurz nach halb zwölf. Jakob Neumann führte seine Schäferhündin noch einmal aus. Wiens nächtliche Straßen waren menschenleer und wirkten wie ausgestorben. In wenigen Minuten sollte der Nacht-Western über den Fernsehschirm flimmern. Bis dahin wollte Jakob Neumann wieder zu Hause sein. Der Hund lief voraus. Er lief um die Ecke. Er fand den Nachhauseweg allein. Jakob Neumann warf sich die Leine über die Schulter und bog einige Augenblicke später ebenfalls um die Ecke. In diesem Moment sprang ihn das eiskalte Entsetzen an. Bessy, der Hund, lag vor dem Haustor und rührte sich nicht. Die Zunge hing weit aus dem Rachen.

Die Augen waren gebrochen. Blut troff aus der Schnauze.

»Bessy!« stöhnte Neumann verdattert und lief hastig zu der toten Hündin.

Plötzlich ließ ihn ein Geräusch hochzucken. Ein düsterer Schatten füllte dieHaustornische. Und aus diesem undurchdringlichen Schatten trat dem entsetzten Mann eine furchteinflößende Gestalt entgegen.

Die Erscheinung war maskiert. Der kräftige Mann sah aus wie ein Henker, der sich aus dem tiefsten Mittelalter in das zwanzigste Jahrhundert verirrt hatte.

Schwarzer Lederschurz. Schwarzes Lederwams. Und eine scharlachrote Kapuze, in die zwei Löcher für ein teuflisch glühendes Augenpaar geschnitten waren.

Jakob Neumann schüttelte entsetzt den Kopf. »Nein!« preßte er mühsam hervor. »Nein!« Er wich vor der unheimlichen Erscheinung zurück.

Die muskulösen, nackten Arme des Henkers glänzten im Schein der Straßen-beleuchtung. Er riß sein scharfes, blitzendes Beil hoch.

Jakob Neumann stieß einen langgezogenen, weithin gellenden Entsetzens-schrei aus.

Da schlug der unbarmherzige Henker kraftvoll und blitzschnell zu …


Paul Neumann saß etwa zur gleichen Zeit im Wohnzimmer vor dem Fernsehapparat.

Paul war zwanzig. Er war groß, schlank, hatte blondes Haar und himmelblaue Augen.

Auf dem Tisch stand eine Flasche Bier. Paul öffnete den Verschluß.

Es knallte. Er goß den goldenen Saft ins bauchige Glas und trank in langen, durstigen Zügen.

Das Telefon schlug an.

Paul blickte auf die Armbanduhr. Er schüttelte erstaunt den Kopf.

Wer mochte das sein? Um diese Zeit?

Paul erhob er sich und ächzte dabei. Er griff nach dem Hörer.

»Neumann!«

Ein Kichern am anderen Ende der Leitung. Dann eine helle, freundliche Mädchenstimme: »Eigentlich schickt es sich nicht für ein junges, unverheiratetes Mädchen, einen jungen, unverheirateten Mann zu so später Stunde anzurufen …«

Paul Neumann lachte. »Karin!« rief er erfreut aus. »Wo warst du heute? Ich habe dich mindestens zehnmal angerufen!«

»Ich hab’ dir doch schon vorgestern gesagt, daß wir heute einen Betriebsausflug machen, Paul.«

Paul schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn, daß es klatschte.

»Ach ja. Das hab’ ich schon wieder verschwitzt.«

Er und Karin waren eng befreundet. Wenn sein Studium nicht gewesen wäre, hätten die beiden wahrscheinlich längst geheiratet.

Doch erst wollte Paul damit fertig sein. Er wollte unbeschwert in die Ehe gehen. Mit guten Aussichten für eine sichere Zukunft.

Karin Utz verstand das.

Sie waren ja beide noch jung genug, um warten zu können. Sie hatten noch ein ganzes herrliches Leben vor sich.

»Wie kommst du mit deiner Arbeit voran, Paul?« fragte das Mädchen.


»Gut. Sehen wir uns morgen?«

»Gern – wenn es dein Studium zuläßt.«

Paul rieb sich mit Daumen und Zeigefinger die überanstrengten Augen.

»Ich kann ja nicht immer nur studieren.«

Karin lachte. »Jetzt sagst du genau das, was ich immer zu dir sage.

Holst du mich morgen vom Büro ab?«

Paul murmelte etwas, das das Mädchen nicht verstehen konnte.

»Was hast du gesagt?« fragte sie.

»Ich habe nur ein wenig zu laut nachgedacht. Ich hätte einen anderen Vorschlag. Es macht dir doch bestimmt nichts aus, wenn du hierherkommst, Karin. Ich könnte solange arbeiten. Wir könnten dann gleich hier irgendwo in der Nähe ins Kino gehen. Anschließend machen wir einen ausgedehnten Praterbummel, und hinterher gehen wir tanzen.«

Karin lachte begeistert. »Du hast dir ein reichhaltiges Programm vorgenommen.«

»Wir haben eine Menge nachzuholen. Man kommt ja nirgends mehr hin.«

»Gut, Paul. Ich bin einverstanden. Also bis morgen dann. Grüß deinen Vater schön von mir.«

»Mach’ ich.«

»Gute Nacht, Paul.«

»Gute Nacht, Karin.«

»Träum was Schönes.«

Paul lachte. »Bestimmt. Ich liebe dich, Karin.«

»Ich dich viel, viel mehr«, kicherte das Mädchen und legte auf, nachdem sie noch drei Küsse durch die Leitung geschickt hatte.

Lächelnd legte auch Paul den Hörer auf die Gabel. Sie war ein nettes Mädchen, seine Karin. Einsichtig, ruhig, verständnisvoll – und hübsch war sie obendrein. Ein richtiger Engel. Es gab nicht viele davon.


Im Fernsehen lief inzwischen der Western.

Zwei Pistolenschützen belauerten sich. Gespannt starrten sie sich in die Augen. Langsam gingen sie im Kreis. Jeder die Hand so nah beim Colt wie möglich. Jeder bereit, den anderen zu töten …

Paul blickte ungeduldig auf seine Uhr.

Wo nur Vater mit dem Hund so lange bleibt? dachte er. Er wollte doch zu Beginn des Films wieder da sein.

In dem Moment, als die Gunmen zu ihren Waffen griffen, trom-melte draußen jemand an die Wohnungstür, als wollte er sie ein-schlagen.

Paul sprang erschrocken auf. Die Schläge hallten durch das Haus und dröhnten durch die Wohnung.

Da war etwas passiert!

Paul rannte ins Vorzimmer und riß die Tür auf.

Der Hausmeister war käseweiß. Er zitterte am ganzen Körper. Seine Augen waren weit aus ihren Höhlen getreten.

Er schrie dem Jungen mit krächzender Stimme ins Gesicht: »Herr Neumann! Bitte kommen Sie schnell!«

»Um Himmels willen, was ist denn passiert?«

»Ihr Vater …«

»Was ist mit ihm?« fragte Paul bestürzt. Wenn der Hausmeister so aufgeregt war, mußte etwas Entsetzliches mit seinem Vater passiert sein.

»Er ist … tot!«

Paul glaubte, er würde vom Schlag getroffen. Er starrte den Mann entsetzt an.

»Vater? Tot?«

Plötzlich stieß er den Mann beiseite und hastete die Treppe wie von Furien gehetzt hinunter.

»Vater!« gellte sein verzweifelter Schrei durch das Haus.

Der Hausmeister rannte hinter dem Jungen her, konnte ihn mit seinen alten Beinen jedoch nicht einholen.


Paul hastete aus dem Haus.

Da lag der Hund. Tot.

Leute standen mit bleichen Gesichtern im Kreis. Als sie Paul er-kannten, wichen sie schweigend zur Seite. Ringsherum schauten den Jungen schreckensbleiche Gesichter an.

Sie bildeten eine Gasse.

Und dann sah Paul seinen Vater. Eine eiskalte Hand krallte sich in sein Herz und drohte es zu zerdrücken.

»Vater!« kreischte der Junge.

Jakob Neumann lag auf dem Bauch. Mitten in einer dunklen, glit-zernden Blutlache.

Doch das schlimmste war: Jakob Neumanns Kopf lag zwei Meter vom Körper entfernt in der Gosse!

*

»He, die Würstchen sind aufgeplatzt!« schrie der lange betrunkene Kerl mit den dunklen Bartstoppeln im Gesicht. »Die fressen wir nicht!«

Sein Freund, ebenso betrunken, kicherte. Er war etwas kleiner als sein Zechkumpan und trug eine schmutzige Baskenmütze auf dem kantigen Schädel.

»Hast dir wohl gedacht, die beiden sind ohnehin besoffen, denen kann man servieren, was man will!« ärgerte sich der Größere.

Das Serviermädchen nagte verlegen an der Unterlippe. Allerdings.

Genau das hatte sie gedacht.

Sie war klein und zierlich. Wenn die beiden jetzt anfingen, Radau zu schlagen …

Sie näherte sich ängstlich dem Tisch mit den verärgerten Gästen.

»Es ist mir furchtbar unangenehm …«

Der Lange packte die Würstchen mit zornfunkelnden Augen und schleuderte sie quer durch das Lokal. Sie flogen bis zum Spiegelre-gal und verfingen sich da zwischen den bunten Schnapsflaschen.

Der mit der Baskenmütze schleuderte das Brötchen hinterher.

»Alt und steinhart!« maulte er.

Die Semmel schlug wie ein Stein zwischen den Flaschen ein und polterte dann auf den Boden.

Da erschien der Wirt. Ein schwerfälliger Mann mit einem gutmütigen Gesicht – solange sich die Gäste ordentlich aufführten. Mit Typen dieser Art machte er jedoch kurzen Prozeß.

»Jetzt reicht der Spaß aber, Freunde!« schrie er.

Niemand im Lokal sagte mehr ein Wort.

Alle blickten gebannt auf den dicken Wirt und auf die betrunkenen Gäste, die ihn feindselig anglotzten.

»Ach, leck uns doch …!« sagte der Lange.

»Du Saukerl frißt die guten Würstchen selber, und die schlechten läßt du deinen Gästen servieren!« knurrte der mit der Baskenmütze.

Der Wirt streckte den Arm aus und wies auf die Tür.

»Raus!« fauchte er. »Aber schnell! Sonst könnt ihr Saufbrüder was erleben!«

»Diese miese Dreckbude sieht uns nie wieder!« sagte der Lange und verzog verächtlich die Mundwinkel.

»Es wird euch keiner eine Träne nachweinen!« knurrte der Wirt.

Und zu dem Mädchen sagte er herrisch: »Abkassieren!«

»Was heißt hier, abkassieren?« schrie der Lange aufgebracht. »Was wir getrunken haben, ist bezahlt. Die Würstchen haben wir ja nicht gegessen. Heb sie gut auf, du fettes Schwein. Vielleicht kommt heute nacht noch ein Trottel, dem du sie verkaufen kannst.«

Der Wirt wuchtete vor.

Der Lange schnellte hoch und zog sein Springmesser.

Der Wirt blieb wutschnaubend stehen.

»Nur keine Gefühlsausbrüche, Guter. Sonst schnitze ich dir ein Herz in deinen fetten Bauch.«

Der mit der Baskenmütze erhob sich langsam und grinste höhnisch.

Niemand hinderte die Betrunkenen daran, das Lokal zu verlassen.

Jeder war froh, als sie draußen waren.

Die Männer gingen bis zur nächsten Straßenecke.

»Was machen wir?« fragte der mit der Baskenmütze. »Gehen wir schon nach Hause? Oder heben wir noch irgendwo einen?«

»Mir ist nach einem guten Rum. Dir nicht auch?« grinste der Lange.

»Ein Gläschen könnte ich noch vertragen.«

»Dann schlage ich vor, wir gehen vor zum Praterstern und geneh-migen uns da noch einen.«

»Einverstanden«, nickte der mit der Baskenmütze.

Sie marschierten los. Um schneller da zu sein, wohin sie wollten, kürzten sie den Weg ab, indem sie durch den nächtlichen Prater gingen.

Die Schaubuden, Schießbuden, Erfrischungskioske hatten bereits geschlossen.

Eine schwarze Stille brütete über dem großen Gelände.

In einiger Entfernung ragte das Riesenrad zum Nachthimmel empor. Die gespenstischen Silhouetten von Grottenbahnen und Riesen-schaukeln umgaben die betrunkenen Männer.

»Kühl heute!« sagte der mit der Baskenmütze und zog die Schultern nach oben.

»Bleib mal stehen!« sagte der Lange. »Ich möcht’ mir eine Zigarette anzünden.«

»Kann ich auch eine haben?«

Der Lange holte zwei Stäbchen hervor. Sie stellten sich in eine dunkle Nische, damit der Wind ihnen die Streichholzflamme nicht ausblies.

Einen Augenblick später pafften sie an ihren Zigaretten.

Sie hörten schnelle Schritte und wandten die Köpfe.

Zwischen zwei Schaubuden huschte eine Gestalt ziemlich nahe an ihnen vorbei.

Der Spuk dauerte nur zwei Sekunden. Dann war die Erscheinung wieder verschwunden. Kurz waren noch die schnellen Schritte zu hören. Dann verstummten sie.

Der mit der Baskenmütze schüttelte verwirrt den Kopf.

»Ich muß was mit den Augen haben!« sagte er perplex. »So was gibt’s doch nicht. Der muß von einem Maskenball kommen.«

Der Lange schüttelte sich fröstelnd. »Das sind vielleicht Typen, die als Henker verkleidet auf einen Maskenball gehen!«

»Brrr!« machte der mit der Baskenmütze und schüttelte sich.

»Komm, gehen wir, ehe der Kerl noch einmal zurückkommt.«

»War richtig unheimlich, der Bursche, was?«

»Kann man wohl sagen!« nickte der mit der Baskenmütze.

Dann machten sie, daß sie schnell aus dem Pratergelände rauska-men.

»Wir – wir müssen die Polizei verständigen!« sagte der Hausmeister.

Paul Neumann kniete schluchzend neben dem Körper seines toten Vaters. Überall war Blut.

Jemand hatte diesen herzensguten Menschen bestialisch enthaup-tet.

Warum? Jakob Neumann hatte so ein gräßliches Ende nicht ver-dient.

Die Leute, die ringsherum standen, murmelten aufgeregt. Irgend jemand rief per Handy die Polizei an.

»Wer tut so etwas Schreckliches?« fragte einer.

Paul spürte die heißen Tränen über die kalkweißen Wangen rollen.

Er konnte es einfach nicht fassen, daß sein Vater tot war.

Der Hausmeister trat an den Jungen und legte ihm seine Hand vorsichtig auf die Schulter.

Paul zuckte zusammen und hob die rotgeweinten Augen.

»Es – es tut uns allen schrecklich leid um Ihren Vater, Paul.«


Paul Neumann war nicht fähig, ein Wort zu sagen. Er war so schrecklich verzweifelt. Eine wahnsinnige Wut kochte in ihm. Er haßte die Bestie, die diesen abscheulichen Mord begangen hatte.

Einen sinnlosen Mord, wie es schien.

Warum? Warum? Warum? brüllte es in ihm.

»Ich glaube, Herr Pentek hat den Kerl gesehen, der das getan hat, Paul.«

Paul Neumann erhob sich mit fieberndem Blick.

»Wer?« rief er. Seine Augen suchten Pentek. »Wer? Herr Pentek!

Wer hat das getan?«

Herrmann Pentek drängte zwei Leute zur Seite und kam zu dem Jungen.

Pentek war fünfzig, grauhaarig und mager. Auf den Wangen lagen dunkle Schatten. Das Leben hatte diesem Mann so manchen üblen Streich gespielt. Oftmals enttäuscht, krank, entmutigt. Das war Herrmann Pentek heute.

Er sah Paul mit einem festen Blick in die ruhelosen Augen.

»Sie haben den Kerl …?«

Pentek nickte.

»Ich habe wieder einmal Schwierigkeiten mit meinem Herzen gehabt. Übelkeit, Schweißausbruch, das Gefühl, ersticken zu müssen … Na ja … Scheußliche Sache … Ich lief zum Fenster und wollte es eben aufmachen – da habe ich Ihren Vater schreien gehört, Paul.«

Pentek senkte den Blick und schaute verzweifelt auf die geköpfte Leiche. »Es war ein furchtbarer Schrei, der ganz plötzlich abriß …

Und dann habe ich den Kerl gesehen. Er trug eine scharlachrote Kapuze!«

»Eine scharlachrote Kapuze?« fragte Paul Neumann ungläubig.

»Seine Augen glühten wie die eines Teufels. Ich dachte, mein Herz würde stehenbleiben. Das Beil, das er bei sich trug, hat seltsam ge-funkelt. Es war voll Blut. Er lief in diese Richtung davon!« sagte Pentek und streckte den Arm aus.


»Ein Wahnsinniger!« sagte der Hausmeister kopfschüttelnd. »Das muß ein Wahnsinniger gewesen sein.«

»Ich glaube, der hat schon in der vergangenen Woche jemanden umgebracht«, sagte Herrmann Pentek. »Drüben in der Rustenschacherallee.«

Paul Neumann blickte den Nachbarn bestürzt an.

Sirenengeheul jaulte durch die Nacht. Blaulichter kamen von zwei Seiten die Straße entlanggefegt.

Immer mehr Fenster wurden aufgerissen. Immer mehr Leute blickten auf den toten Jakob Neumann hinunter.

Grauen packte die Leute.

Der unheimliche Henker hatte schon zum zweitenmal zugeschlagen.

Es war anzunehmen, daß dies der Auftakt zu einer grauenvollen Mordserie werden würde.

Ängstlich fragte man sich, wer wohl das nächste Opfer des bestia-lischen Henkers sein würde.

*

Karin hatte das schwarze Haar hochgesteckt und kunstvoll verkno-tet.

Wie verabredet, war sie gleich nach Büroschluß hierhergekommen.

Sie klingelte nicht, weil sie wußte, daß Paul das immer von seiner Arbeit hochschrecken ließ. Sie klopfte rücksichtsvoll und gerade so laut, daß es nicht zu überhören war.

Schritte schlurften drinnen heran.

Paul war wahrscheinlich wieder einmal zum Umfallen müde. Aus Kino, Praterbummel und anschließender Disco würde wohl nichts werden.

Wahrscheinlich hatte er wieder einmal die Nacht durchgearbeitet.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Der Wiener Henker" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen