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Der Königsweg Der Musik

WOLFGANG ZEITLER

DER
KÖNIGSWEG
DER MUSIK

Musikhören als Schöpfungsakt

Die Kunst der Musikmeditation

ARS AUDIENDI SCHRIFTENREIHE

INHALT

Ars Audiendi: Der Königsweg der Musik

Musikhören als Schöpfungsakt Ⅰ Die Kunst der Musikmeditation

Prolog

1.

Das Geheimnis der Musik

 

Der Ton transportiert kosmisches Licht

 

Neue Werkzeuge für Hörer, inspiriert vom Licht

 

Spirituelle Erfahrungen vom Weg des Menschen

 

Eine höhere Welt des Wissens

 

Westliche und Östliche Philosophie

2.

Die Kunst des Hörens

 

Empfänglich werden und vorbereitet sein

 

Inspiration und handwerkliches Können

 

Musik verstehen lernen

 

Hermann Hesse und König Ludwig II

 

Das größte Missverständnis

 

Gibt es eine eigene Sprache für Hörer?

 

Die Musik kommt im Hörer zur Vollendung

 

Meditieren führt in die Tiefe

 

Meditieren verwandelt

 

Im Gespräch sein mit Gott

 

Modulation und Transformation

 

Der Schöpfungsakt der Musikmeditation

 

Sapere aude - Wage es,
dich deines Verstandes zu bedienen

 

Beseligende Denkarbeit

 

Einzug der Musik ins Unterbewusstsein

 

Sapere aude - Wage es, dich deiner Sinne zu bedienen

 

Mit den Händen hören - die Melomorphose

 

Einsichten aus dem Geist der Musik

 

Sapere aude - wage es, weise zu sein!

3.

Die Musikmeditation erleben

 

Erste Phase: sinnlich-fühlendes Erleben

 

Emotionale Ebene: Vergängliche Ekstasen

 

Zweite Phase: rational-analytisches Erkennen

 

Die geistige Ebene: Tönende Architektur

 

Tönende Strukturen als konkreter Gegenstand

 

Erste und zweite Phase in umgekehrter Reihenfolge

 

Dritte Phase: Tasten und Bewegen, die Melomorphose

 

Melomorphose - Die hohe Sprache der Gebärde

 

Eurythmie und Melorhythmie

 

Spielerisch, konzentriert und entspannt

 

Vierte Phase: still verweilendes Lauschen

 

Unterschiedliche Wege der Kontemplation

 

Das Glasperlenspiel der Hörer

 

Durch den Körper zum Geheimnis der Musik

 

Die Bedeutung der Körperhaltung

 

Zusammenfassung

Epilog

Anhang: Beispiele für die Musikmeditation

 

Kleine Stücke

 

Große Stücke

 

Bildnachweise

Glasfenster in Fribourg, CH

PROLOG

»Wo wir etwas finden, das wie Musik ist, da müssen wir bleiben. Es gibt im Leben gar nichts andres zu Erstrebendes als das Gefühl der Musik, das Gefühl des Mitschwingens und rhythmischen Lebens, der harmonischen Berechtigung zum Dasein.«

Hermann Hesse1

SIND SIE EINE HÖRERIN, EIN HÖRER?

„Ich liebe Musik und höre sie gern, aber ich bin völlig unmusikalisch.“ Kennen Sie diesen Satz? Vielleicht sagen Sie ihn manchmal selbst? Mit „unmusikalisch“ ist meistens gemeint, dass Sie keine fundierte musikalische Ausbildung haben, ein Instrument nur so zum Spaß spielen oder gar keines. Vielleicht singen Sie in einem Chor. Jedenfalls lesen Sie beim Hören keine Partituren. Also verstehen Sie von Musik „eigentlich gar nichts“.

Aber sie hören gerne Musik. Und sie kennen eine ganze Menge Musik, doch „fragen Sie mich bitte nicht nach dem Titel! Oder gar nach dem Komponisten! Das merk ich mir eh’ nicht.“ Oder Sie haben einen oder zwei Lieblingskomponisten, bei denen Sie sich sehr gut auskennen. Schlussfolgerung: Sie sind eine Hörerin, ein Hörer. Und für Sie ist dieses Buch.

DAS GEFÜHL DER MUSIK

Wenn Musik Ihnen etwas bedeutet, können Sie die Aussage von Hermann Hesse nicht nur verstehen, sondern auch fühlen: »Wo wir etwas finden, das wie Musik ist, da müssen wir bleiben.«

Der Sinn Ihres Lebens, warum Sie hier sind auf Erden, ist mit Musik verwoben. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie die Musik Sie auf dem Weg durch Ihr Leben begleitet? Was wäre Ihr Leben ohne Musik?

INSPIRIERTE GROSSE MUSIK

Alle Musik ist Offenbarung des göttlichen Wesens. Oder soll ich besser sagen: eine Eigenschaft Gottes, eine Ausströmung der Göttlichen Quelle, eine Emanation des Geistes. Vermittelt durch Menschen. Es gibt so viele Arten von Musik. Ich beschränke mich auf die inspirierte. Die gibt es in allen Bereichen, in Klassik, Pop, Rock, Folk, Country, Jazz, HipHop, Techno und so fort.

Und ich schränke mich noch weiter ein, auf die inspirierte klassische Musik. Ich nenne sie die große Musik. Nicht als eine besondere Wertung, sondern einfach aus der mich immer neu begeisternden Erfahrung im Umgang mit dieser Musik. Um große Musik festzuhalten (in Noten aufzuschreiben) und wiederzugeben (von den Noten abzuspielen) braucht der Mensch Inspiration, und das ist nicht nur viel Arbeit, sondern auch ein Geheimnis und eine Gnade.

WAS ÜBER DIE GÄNSEHAUT HINAUSGEHT

Sollte Ihnen das mit Geist und Gott nun allzu abgehoben erscheinen, dann legen Sie dieses Büchlein bitte weg. Aber so, dass Sie es wiederfinden können.

Sollte Ihnen eines Tages beim Anhören des Adagios aus Bruckners Fünfter, oder mitten in der Chacconne von Bach, oder bei einer Aufführung vom De profundis von Arvo Pärt, oder plötzlich in einer gefühlvollen Interpretation des Schwans von Saint-Saëns, oder beim versunkenen Hören der Romanze aus Mozarts d-moll Klavierkonzert, oder während der h-moll-Messe von Bach, oder gar beim 3. Ungarischen Tanz von Brahms, oder bei irgendeiner Musik etwas passieren, was über die einfache Gänsehaut hinausgeht, nämlich eine innere Begegnung, ein Gefühl, für das Sie keinen Namen finden, eine Art Erleuchtung - dann lesen Sie bitte hier weiter.

DIE MUSIKMEDITATION - EIN SCHÖPFUNGSAKT DER HÖRER

Von Ihnen selbst hängt es ab, wie weit die Töne sich Ihnen offenbaren. Es liegt an Ihnen, ob die Himmelsmacht Musik sich in Ihrem Leben wirksam zeigen kann oder nicht.

Zu entdecken, dass der hörende Mensch zu den Tönen eine schöpferische Beziehung eingehen kann, die ihn als Ganzes ergreift, mit Licht erfüllt und verwandelt, ist etwas Wunderbares. Immer wieder neu bringt mich die Musikmeditation zum Staunen. Ein Musikstück, das ich vom gewöhnlichen Hören gut zu kennen glaube, öffnet sich durch die Musikmeditation in seiner Tiefe. Und ich tauche ein in die unmittelbare Begegnung mit Göttlichem.

Die Musikmeditation ist ein zauberhafter, wunderbar wirksamer Weg, den Menschen mit sich selbst zu versöhnen. Es gibt noch viele andere Wege. Mir selbst hat die Musikmeditation das Leben gerettet. Sie ist das Schönste und Faszinierendste, das ich kenne.

DER KÖNIGSWEG

Der geistige Weg, den Ihnen die klassische Musik als Hörer bietet, ist ein Königsweg. Ein Königsweg ist ein Einweihungsweg der Liebe. Er führt durch den Alltag, durch Ihre tagtägliche Lebensübung hinein in den strahlenden Tempel Ihres eigenen Wesens, in Ihre göttliche Identität. Die Musik spricht vom königlichen Menschen.

Der König ist im Märchen der „ganze Mensch“, Herrscher über sich selbst und sein Reich, das er versteht, in Frieden zu regieren. Vom König der frühen Germanen ging eine besondere Kraft aus, das Königsheil. In Ägypten herrschte ein Priesterkönig, der Pharao, der Kraft seines Amtes alleinigen Zugang zu Gott hatte; er erkannte und vermittelte den göttlichen Willen. Um für dieses Amt befähigt zu werden, war ein intensiver, prüfungsreicher Einweihungsweg nötig.

König hieß im alten Griechenland der Weise, der zu sich selbst erwachte Mensch, der Höhen und Tiefen seines eigenen Wesens kennt, weil er sie erfahren hat. Auch ist er der Eingeweihte, der durch eine besondere Lebensschule gegangene Mensch. Im alten Judentum war König, wer die Feinde besiegen und Frieden vermitteln, Lebensraum schaffen, das Lebenshemmende überwinden konnte.

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