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Der Hexer 18

Inhalt

  1. Cover
  2. Was ist DER HEXER?
  3. Der Autor
  4. Vorwort
  5. Titel
  6. Impressum
  7. Das Mädchen aus dem Zwischenreich
  8. Vorschau
  9. Die Serie auf einen Blick
  10. E-Book-Titel von Wolfgang Hohlbein
  11. Unsere Empfehlungen

Was ist DER HEXER?

Der Hexer ist eine Romanserie in der Tradition von H.P. Lovecraft, geschaffen von Wolfgang Hohlbein, der auch die meisten Folgen schrieb. Das Epos wurde 1984 in der Reihe »Gespenster-Krimi« begonnen und später als eigenständige Serie unter »DER HEXER« und schließlich als Paperback und Sammeledition fortgesetzt.

Die Geschichte spielt hauptsächlich in London des 19. Jahrhunderts und verstrickt den Hexer Robert Craven und später auch seinen Sohn in fantastisch-schaurige Abenteuer. Immer wieder kommt es dabei zu Begegnungen mit den GROSSEN ALTEN – göttergleichen Wesen, die den Menschen feindlich gesonnen sind – und deren Vertretern auf der Erde.

Der Autor

Wolfgang Hohlbein ist ein Phänomen – einer der produktivsten Autoren fantastischer Literatur mit mehr als hundertsechzig Büchern und einer Weltauflage von über vierzig Millionen Exemplaren! Bekannt wurde er neben seinen Jugendbüchern vor allem durch den Romanzyklus DER HEXER. Die E-Book-Sammleredition präsentiert die Hexer-Geschichten als »Director’s Cut« in ihrer ursprünglichen Form und in chronologischer Reihenfolge, gespickt mit vielen Hintergrundinfos.

Vorwort

Mitautor Frank Rehfeld gibt in aufschlussreichen Vorworten Auskunft über Hintergründe und Inhalte der Hexer-Reihe. Seine Anmerkungen beziehen sich dabei in der Regel auf mehrere E-Book-Folgen. Hier das Vorwort zu Band 16 bis 18.

DER HEXER – das ist die Geschichte Robert Cravens, eines Mannes, der sich einer ungeheuren dämonischen Bedrohung entgegenstellt. Diese Bedrohung, die GROSSEN ALTEN, sind eine Schöpfung des Autors Howard Phillips Lovecraft, der von 1890 bis 1937 lebte. Der große Erfolg blieb ihm zu Lebzeiten verwehrt, er veröffentlichte seine Geschichten in billigen Magazinen mit geringer Leserzahl. Erst in den Jahrzehnten nach seinem Tod wurde er zu einem der bekanntesten und meistgelesenen Autoren der Fantastik, was nicht zuletzt seinem Fan August Derleth zu verdanken war, der dafür sorgte, dass Lovecrafts Werke ständig nachgedruckt wurden, und sie mit eigenen, neuen Romanen ergänzte. Seine wohl berühmteste Schöpfung ist der Cthulhu-Mythos, eine Sammlung von Geschichten und Romanen um die GROSSEN ALTEN, finstere Dämonengötter, die die Erde Millionen von Jahren vor den Menschen beherrscht haben. Aber in ihrer Machtgier überschätzten sie sich selbst und rührten an Mächte, die auch ihnen verboten waren. In einem schrecklichen Krieg wurden sie von den ÄLTEREN GÖTTERN besiegt, doch auch diese vermochten die GROSSEN ALTEN nicht zu töten, sondern nur zu bannen. Seit dieser Zeit warten sie in ihren Verliesen jenseits der Wirklichkeit auf den Tag ihrer Auferstehung, um die Erde erneut in Besitz zu nehmen. Wer sich allzu intensiv mit dem Wissen um die GROSSEN ALTEN oder ihren im Verborgenen lauernden Hinterlassenschaften beschäftigt, kann von Glück sagen, wenn er nicht nur mit dem Leben, sondern auch mit einem heilen Verstand davon kommt, was bei Lovecraft eher selten der Fall ist. Meist bringt das Erbe der alten Dämonengötter dem Unglücklichen, der damit konfrontiert wird, Tod oder zumindest Wahnsinn. Vielleicht ein Grund für den mangelnden Erfolg, den Lovecraft lange hatte. Bei ihm gibt es keine strahlenden Helden, die das Böse bezwingen, sondern bestenfalls Überlebende. Lovecraft selbst hat schon frühzeitig andere Autoren aufgefordert, eigene Geschichten zum Cthulhu-Mythos beizusteuern; seine Korrespondenz, die ungleich umfangreicher als sein literarisches Werk ist, ist legendär. Aber gerade die Beschäftigung anderer, zum Teil weitaus populärerer Autoren als er selbst, mit dem Mythos verhalf diesem zu stetig wachsender Bekanntheit.

In diese Fußstapfen trat 1983 auch der deutsche Autor Wolfgang Hohlbein, der zu dieser Zeit noch am Beginn seiner Karriere stand und mit Büchern wie »Märchenmond« und dem »Enwor-Zyklus« gerade erste Erfolge feierte.

Das Ergebnis war die vollkommen neuartige Serie DER HEXER.

Frank Rehfeld

Wolfgang Hohlbein

DER HEXER

Band 18
Das Mädchen aus dem Zwischenreich

 

»Ratten!« John Penwicks Stimme zitterte in einer Mischung aus Triumph und grimmiger Befriedigung, während er den Stiel seiner Schaufel immer und immer wieder auf die Ratte hinuntersausen ließ.

Das Tier war längst tot, aber Penwick schlug noch fast ein halbes Dutzend Mal zu, ehe er die Schaufel endlich schwer atmend sinken ließ, einen Schritt von dem frisch ausgehobenen Grab zurücktrat und sich kampflustig umsah. Seine schwieligen Hände umspannten den Schaufelstiel viel fester, als nötig gewesen wäre.

»Ratten!«, sagte er noch einmal. »Wie ich diese Biester hasse! Nicht einmal die Toten können sie in Frieden lassen.«

»Ganz besonders die nicht«, sagte Rowland, sein Begleiter und Kollege. »Die haben sie zum Fressen gern, weißt du?«, fügte er spöttisch hinzu.

Wie Penwick war auch er ein Mann jenseits der fünfzig, und wie er war er von kleinem, stämmigem Wuchs, jedoch früher ergraut; sein linkes Bein war etwas kürzer gewachsen als das andere, und auch sein linker Arm wies bei genauerem Hinsehen eine leichte Beeinträchtigung auf. Anders als Penwick hatte er Zeit seines Lebens als Totengräber auf dem kleinen Friedhof von St. Aimes gearbeitet; die einzige Beschäftigung, die ein Krüppel wie er in einem an Arbeit nicht reich gesegneten Land finden konnte, ohne dabei ständig schief angesehen oder verlacht zu werden.

»Verdammte Biester!«, murrte Penwick, spie aus und stieß die tote Ratte mit der Fußspitze über den Rand der zwei Meter langen und ebenso tiefen Grube, die Rowland und er im Laufe des Nachmittags ausgehoben hatten. »Die Vorstellung, dass ich selbst eines Tages da unten liegen und von diesen Viechern angeknabbert werden könnte, macht mich jetzt schon krank.«

»Bloß keine Angst«, erwiderte Rowland grinsend. »So ein Sarg ist ganz schön stabil. Bis sie sich durchgefressen haben, haben die Würmer schon das Gröbste erledigt.«

Er kicherte, als er sah, wie Penwicks Gesicht bei dieser Vorstellung einen deutlichen Ton heller wurde, sah noch einmal zu der toten Ratte auf dem Grund des frisch ausgehobenen Grabes hinab und spähte dann mit schräg gehaltenem Kopf in den Himmel. Es wurde früh dunkel an diesem Abend, und vom nahen Meer trieben schwere, bauchige Regenwolken heran. Es war kalt. Zu kalt für einen August, selbst für die Kummer gewöhnten Bewohner der englischen Kanalküste.

»Machen wir Schluss für heute«, sagte er. »Die Beerdigung ist morgen erst um elf. Den Rest können wir vorher erledigen.«

Penwick schien widersprechen zu wollen, besann sich dann aber eines Besseren und schwang sich die Schaufel wie ein Gewehr über die linke Schulter.

Nebeneinander gingen die beiden Männer zwischen den verwilderten Grabreihen des kleinen Friedhofes hindurch auf den windschiefen Schuppen zu, der verborgen hinter einer Hecke am jenseitigen Ende des Geländes stand.

Rowland zog einen übergroßen, rostigen Schlüssel aus der Tasche, sperrte die Tür auf und riss ein Streichholz an, mit dem er die Kerze direkt neben dem Eingang entzündete.

Der flackernde Lichtschein enthüllte ein Durcheinander von Eimern, Blumentöpfen, Schubkarren, halbfertigen Grabsteinen und verwitterten Platten, unordentlich übereinandergeworfenen Werkzeugen und grauen Leinensäcken. Rowland runzelte die Stirn. Das tat er immer, wenn er den Schuppen betrat.

Irgendwann, dachte er, würde er diesen Raum, der ihnen gleichzeitig als Umkleideraum wie Werkzeugkammer diente, aufräumen. Aber das nahm er sich schon seit Jahren vor.

Die beiden Männer zogen sich schweigend um, verstauten ihre Werkzeuge und verließen den Schuppen wieder. Die Dämmerung begann sich wie ein graues Leichentuch über das Land zu senken, als sie das Friedhofstor durchschritten und sich auf der Landstraße nach Osten wandten, dem wenige hundert Schritte entfernten Ortseingang von St. Aimes zu.

Plötzlich blieb Rowland stehen, klopfte suchend mit der Hand auf die Tasche seiner groben schwarzen Jacke und zog eine Grimasse.

»Was ist los?«, fragte Penwick.

»Mein Tabaksbeutel«, knurrte Rowland. »Ich muss ihn im Schuppen gelassen haben.« Sein Stirnrunzeln vertiefte sich und wurde ärgerlich. »Ich gehe zurück und hole ihn.«

»Soll ich mitkommen?«, erbot sich Penwick.

Rowland wehrte mit einer Handbewegung ab. »Nicht nötig. Warum gehst du nicht vor in den Pub und trinkst ein Glas für mich mit? Ich komme nach.«

Plötzlich verzogen sich seine Lippen zu einem spöttischen Lächeln. »Du brauchst keine Angst um mich zu haben, John«, sagte er. »Die, die da auf dem Friedhof liegen, sind äußerst ruhige Mieter, weißt du? Außerdem kenne ich die meisten.«

Sein Spott rief einen Ausdruck plötzlicher Sorge auf dem Gesicht Penwicks wach. »Versündige dich nicht«, sagte er ernst. »Niemand sollte die Toten verspotten. Und gib auf die Ratten Acht.«

Rowland lachte gutmütig, wandte sich um und ging mit schnellen Schritten den Weg zurück, den er gerade erst gekommen war.

Es wurde schnell dunkel jetzt, als die Sonne untergegangen war und der Seewind die Wolken rascher vor sich her über das Land trieb. Der Kies knirschte sonderbar unter seinen Schuhen, und die Schatten zwischen den regelmäßig dastehenden Grabsteinen schienen an diesem Abend ein wenig tiefer als sonst.

Rowland ging unwillkürlich schneller, und für einem Moment war es ihm, als höre er noch einmal Penwicks Worte, die ihm zuflüsterten, mehr Respekt vor den Toten zu haben und sich besonders vor den Ratten in Acht zu nehmen.

Rowland vertrieb den Gedanken, zog fröstelnd die Schultern zusammen und lief mit gesenktem Kopf die letzten zwanzig, dreißig Schritte zu dem kleinen Werkzeugschuppen. Er hatte Schwierigkeiten, im Dunkeln das Schloss zu öffnen, und die drei Streichhölzer, mit denen er die Kerze entzünden wollte, brachen nacheinander ab, sodass er es schließlich aufgab und fluchend im Dunkeln herumtastete, bis er seine Arbeitsjacke und den Tabaksbeutel darin gefunden hatte.

Als er sich aufrichten wollte, verspürte er einen scharfen, reißenden Schmerz in der rechten Hand. Mit einem Fluch fuhr er auf, steckte instinktiv den Finger in den Mund und schmeckte frisches, salziges Blut.

Einen Moment lang überkam Rowland die bedrückende Vorstellung, dass da irgendetwas vor ihm in der Dunkelheit hockte und nach seiner Hand geschnappt hatte, aber dann siegte sein logisches Denken. Es gab hier drinnen nichts, was ihn beißen konnte. Nicht einmal Penwicks Ratten, fügte er spöttisch in Gedanken hinzu. Der Schuppen war zwar alt und heruntergekommen, aber ringsum abgedichtet, und er achtete streng darauf, dass kein Ungeziefer und Kroppzeug den Weg in sein Inneres fand. Nein – er hatte sich an irgendeinem Werkzeug verletzt, das herumlag. Irgendwann würde er hier drinnen doch einmal für Ordnung sorgen müssen.

Den blutenden Finger noch immer im Mund, wandte sich Rowland um, verließ den Schuppen und schloss die Tür sorgfältig wieder hinter sich ab.

Als er sich herumdrehte, sah er das Licht.

Im ersten Moment glaubte er, einen Schein vom Ort her zu sehen, aber dann wurde ihm klar, dass die Quelle des Scheins ein gutes Stück zu weit im Westen lag, um in St. Aimes zu sein – und vor allem ein gutes Stück zu nahe.

Der Totengräber runzelte verwirrt die Stirn. Das Licht war sehr sonderbar: Es konnte nicht von einer Laterne oder Kerze stammen, denn dazu leuchtete es zu gleichmäßig, und die immer dunkler werdende Nacht verlieh ihm einen beunruhigenden, grünlichen Schein.

Und es schien irgendwo auf dem Gelände des Friedhofes zu entstehen, diesseits der kniehohen, zerbröckelnden Mauer, die den Gottesacker umschloss … Rowland machte einen Schritt und blieb abrupt wieder stehen. Den blutenden Finger hatte er noch immer im Mund, aber er hatte ihn vergessen und saugte nur noch automatisch an dem brennenden Schnitt. Plötzlich fielen ihm die dunklen Geschichten und Legenden wieder ein, die man sich in St. Aimes um diesen Friedhof erzählte. Rowland hatte nie viel darauf gegeben, denn er stand mit dem Tod zu sehr auf du und du, um in ihm noch irgendetwas Mystisches oder auch nur Bedrohliches zu sehen, aber er hatte sie alle gehört.

Man erzählte sich, dass an dem Ort, an dem sich heute der Friedhof der Gemeinde befand, schon einmal Tote beigesetzt worden waren, in vorgeschichtlicher Zeit. Die Kelten, die dieses Land Jahrtausende zuvor beherrscht hatten, sollten ihre Toten hier begraben haben, und vorher sollte dies ein Ort finsterer Beschwörungen und blasphemischer Riten gewesen sein, ein Ort, beherrscht von Wesen oder Dingen, deren Namen nicht vergessen waren, die aber niemand mehr auszusprechen wagte.

Rowland verscheuchte den Gedanken, nahm endlich den Finger aus dem Mund und löste sich von seinem Platz. Trotz der leicht morbiden Art, in der er sein Brot zu verdienen pflegte, war er ein überaus pragmatischer Mensch, der den Dingen auf den Grund ging, die er nicht verstand.

Das Leuchten würde eine natürliche Erklärung haben, und er würde sie herausfinden.

Trotzdem ertappte er sich dabei, immer wieder nach rechts und links zu sehen, während er auf die Quelle des geheimnisvollen Lichtscheines zuging, und das Gefühl, beobachtet und belauscht zu werden, wurde stärker, obwohl er sich dagegen wehrte.

Langsam kam das unheimliche grünblaue Leuchten näher. Rowland sah jetzt, dass es tatsächlich nicht von einem Feuer oder einer Lampe stammte, sondern …

Er blieb abrupt stehen, als ihm klar wurde, woher der unheimliche Lichtschein kam.

Der schwache Glanz hatte sich zu einer mehr als mannshohen, leuchtenden Halbkugel aus giftgrünem Licht gesteigert und im gleichen Maße an Leuchtkraft zugenommen, wie das Tageslicht vollends erlosch und sich die Nacht über die Küste senkte.

Und er kam aus der Erde!

Direkt aus dem Grab, das Penwick und er während des Nachmittags ausgehoben hatten!

Rowlands Herz begann zu hämmern. Plötzlich bedeckte kalter, klebriger Schweiß seine Stirn, und seine Hände zitterten so stark, dass er sie zu Fäusten ballen musste, um sie zu beruhigen. Alles in ihm schrie danach, sich sofort umzuwenden und wegzulaufen, so schnell und so weit er konnte.

Aber er tat es nicht.

Stattdessen ging er weiter, langsam und mit schwerfälligen, schleppenden Schritten, umkreiste den flachen Erdhügel, den Penwick und er bei ihrer Arbeit aufgeworfen hatten, und beugte sich mit klopfendem Herzen über die zwei Meter tiefe Grube.

Das grüne Leuchten erfüllte ihren Grund wie strahlendes, trübes Wasser. Etwas Formloses, Großes schien sich darin zu bewegen, bizarre Fratzen und Grimassen zu bilden, aber es verschwand immer sofort, wenn Rowland versuchte genauer hinzusehen.

Die Grube war leer.

Es dauerte einen Moment, bis dem Totengräber auffiel, was an dem Bild nicht stimmte: Die tote Ratte, die Penwick in das Grab geworfen hatte, war nicht mehr da.

Von plötzlicher, kreatürlicher Angst erfüllt, fuhr Rowland hoch und herum, machte einen Schritt und blieb mit einem entsetzten Keuchen stehen.

Der Weg hinter ihm war nicht mehr leer.

Im ersten Moment glaubte er, die Dunkelheit selbst wäre zu grausigem, quirlendem Leben erwacht.

Dann erkannte er, dass es Ratten waren.

Tausende von hässlichen, fetten Ratten, die lautlos hinter ihm aus der Nacht gehuscht waren und die schmalen Kieswege zwischen den Gräbern wie eine lebende Decke füllten. Kleine, tückisch funkelnde Augen starrten ihn an wie leuchtende Spiegel, in denen sich der unheilige grüne Schein brach.

Ratten!, dachte er entsetzt. Penwicks Ratten, die gekommen waren, um den Mord an ihrem Bruder zu rächen!

Ein winziger, klar gebliebener Teil seines Denkens sagte Rowland, dass das kompletter Unsinn war und Ratten so etwas wie Rache nicht kannten, aber seine Augen und seine Ohren sagten ihm das Gegenteil, und als er sich erschrocken bewegte, lief ein schwerfälliges Zucken durch die Masse der Rattenleiber, und die gewaltige haarige Armee schob sich ein Stückchen weiter auf ihn zu, sodass die ersten beinahe seine Schuhe berührten.

Rowland schrie in irrsinniger Angst auf, fuhr herum – und prallte ein zweites Mal zurück!

Hinter ihm, auf der anderen Seite des Grabes, stand eine Gestalt. Es war eine Frau. Eine schlanke, nicht sehr große Frau mit dunklem Haar und großen, auf bizarre Weise gleichermaßen freundlich wie unbeschreiblich drohend blickenden Augen, die reglos wie eine lebensgroße Statue am Kopfende der frisch ausgehobenen Grube stand und schweigend zu ihm und der Rattenarmee herüberstarrte.

Das grüne Leuchten umspielte ihren Körper wie ein unseliger Heiligenschein, und es schien, als dringe ein Teil dieses fantastischen Lichtes direkt durch ihren Leib hindurch, sodass er halb transparent erschien. Sie ist beinahe nackt, dachte Rowland verstört. Einzig um ihre Hüften und ihre Brust zogen sich zwei dünne, mit blitzendem Metallschmuck verzierte Tücher und ihr Kopf …

O mein Gott!, dachte Rowland.

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