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Mein geheimes Verlangen

Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses Buch
  3. Über die Autorin
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Der Fremde in meinem Bett
  7. In der nächsten Folge …

Über dieses Buch

Für Jana könnte es gerade nicht schlimmer kommen. Ihr Ex-Freund hat sie vor die Tür gesetzt nachdem sie sich von ihm getrennt hat. In ihrer neuen Wohnung stehen noch keine Möbel. Sie hat nur eine Matratze zum Schlafen in der ungemütlichen, leeren Wohnung. Dazu kommt der Baulärm an der Außenfassade des Hauses, der ihr den letzten Nerv raubt. Der einzige Lichtblick ist der attraktive Bauarbeiter, der mit freiem Oberkörper vor ihrem Fenster arbeitet. Jana stellt sich vor, wie er durch ihr Fenster steigt, sich zu ihr auf die Matratze legt uns sie sanft, aber voller Begierde verführt. Oder ist das etwa gar kein Traum …?

Über die Autorin

Kerstin Dirks, 1977 in Berlin geboren, hat eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert und Sozialarbeit studiert. Sie schreibt seit mehreren Jahren erotische Romane, historische Liebesromane und Fantasy. Ihre Geschichten handeln von mutigen Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und ihre Leidenschaft ausleben, und von Männern, die am stärksten sind, wenn sie Gefühle zeigen.

 

Der Lärm raubt mir den letzten Nerv. Nach einem entspannten Wochenende ist das Getöse auf der Straße unerträglich! Wie soll ich mich dabei auf meine Arbeit konzentrieren? Immer wieder fange ich von vorne an. Meine Chefredakteurin erwartet den Artikel zum Thema »Modeträume im Stil der 60er« bis spätestens übermorgen. Gefolgt von der Fortsetzung bis Anfang nächster Woche – und ich habe noch nicht einmal einen Absatz fertig. Das ist auch kein Wunder. Reißen die da draußen etwa die Straße auf? Das klingt nach einem Presslufthammer. Wenn das mal keine optimalen Arbeitsbedingungen sind. Aber das ist typisch für mein Leben. Wenn’s dicke kommt, bekommt Jana Schubert es doppelt ab. Das war in den knapp 36 Jahren meines Lebens schon immer so.

Tatsächlich wäre ich niemals in ein Haus gezogen, das gerade saniert wird, wenn der Auszug nicht sehr dringlich gewesen wäre. Das Baugerüst, welches die gesamte Fassade auf dieser wie auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite umschließt, erinnert an ein Gefängnis, und genau so fühle ich mich im Augenblick. Wie eine Gefangene, die aus ihrem alten Leben gerissen und in dieses Loch geworfen wurde.

Alexander, mein Exfreund, verweigert mir den Zutritt zu unserer ehemals gemeinsamen Wohnung. Ich kann also meine Sachen nicht ohne Weiteres abholen. Für eine Anzeige habe ich im Moment keinen Kopf und auch nicht die Zeit, ich muss erst den Artikel schreiben. Davon hängt alles ab.

Da ich also keine Möbel besitze, schlafe ich nicht auf dem ausklappbaren Sofa, das gemütlich in Alexanders Wohnzimmer steht, sondern auf einer billigen Luftmatratze. Schränke und Regale vermisse ich ebenfalls schmerzlich. Ich lebe aus Kisten. Aber das ist nur vorübergehend. Zumindest hat der Vormieter mir eine tadellose Einbauküche hinterlassen. Da will ich nicht meckern.

Apropos Alexander. Der mimt auch noch das Opfer. Plötzlich bin ich an allem schuld! Angeblich bin ich zu anspruchsvoll. ›Habe ich nicht immer alles für dich getan?‹, hat er mich ernstlich gefragt. Ja, was denn? Was hat er getan? Mich betrogen hat er!

›War ich nicht immer fair zu dir?‹ Nein, war er nicht. Und genau das war auch der Grund für meinen plötzlichen Auszug. Ich habe ihn verlassen, weil er nicht für mich da war, mir nicht zuhörte, mich am Ende sogar ignorierte. Schon vor einigen Wochen ahnte ich, dass irgendetwas nicht stimmt. Er verhielt sich anders. Out of Character, wie man so schön sagt. Ständig stand er unter Druck, war nervös, verheimlichte irgendetwas vor mir. Eine Frau spürt so was.

Hinzu kamen regelmäßige Überstunden in der Redaktion der Tageszeitung, für die er arbeitet. Sowie exzessives Training an den Wochenenden im Fitnesscenter. Und dann hatte er plötzlich weniger Interesse an mir und an Sex, obwohl Alexander sonst kein Kind von Traurigkeit ist. Ganz im Gegenteil.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass er in der Tat einer jener Männer ist, die wissen, was und wie sie es tun müssen. In der Beziehung kann ich mich nicht beklagen, ich bin immer auf meine Kosten gekommen, wenn wir intim wurden. Wenn Alex auch sonst nicht gerade durch Feinfühligkeit glänzte, so schien er doch instinktiv zu spüren, wie ich es brauche.

Aber dann war er von einem Tag auf den anderen plötzlich müde und abgespannt, klagte über Kopfschmerzen. Das klang gar nicht nach ihm.

Schließlich fand ich – ganz klassisch – Lippenstift an seinem Kragen. Ich zählte eins und eins zusammen, was in diesem Fall wirklich nicht schwer war. Nur wer die andere war, das verriet er mir natürlich nicht. Er behauptete sogar, es gäbe sie nicht einmal, obwohl die Indizien recht eindeutig waren. Doch mit der Ehrlichkeit hat er es vermutlich noch nie so genau genommen.

Ich bin offen für Experimente. Ein Partnertausch hätte mich durchaus gereizt. Wir hätten darüber reden können. Ein Spiel mit offenen Karten ist für mich jedoch unabdingbar. Und Alexander hatte die rote Linie überschritten. Wer weiß, wie oft schon?

Ich muss gestehen, ich vermisse ihn trotzdem. Nicht ihn, sondern vielmehr den guten Sex. Auch wenn ich erst vor anderthalb Wochen ausgezogen bin, hält meine Sex-Durststrecke schon viel länger an. Seit er eine Affäre hat, um genau zu sein. Seitdem leide ich unter Entzugserscheinungen. Ständig prickelt es zwischen meinen Schenkeln. Ich weiß mir natürlich zu helfen, aber es ist ein Unterschied, ob man von der eigenen oder einer fremden Hand berührt wird. Dieses ständige Denken an Sex lenkt mich von der Arbeit ab! Wie soll ich mich bloß konzentrieren?

Plötzlich empfinde ich den Lärm nicht mehr als allzu störend. Er übertönt die Lust und sorgt für einen klaren Kopf.

Für Sex ist im Moment kein Platz in meinem Leben. Ich muss den Artikel fertig bekommen, erinnere ich mich zum hundertsten Mal an diesem Tag. Daran führt kein Weg vorbei. Es sei denn, ich plane, nach der stressigen Wohnungssuche auch noch zeitnah auf Jobsuche zu gehen. Nein, danke!

Es wird ruhig draußen, die Geräuschkulisse bricht ab. Irritiert hebe ich den Blick und schaue zum Fenster. Gardinen habe ich natürlich auch noch nicht angeschafft. Das heißt, die Herren Bauarbeiter können, wenn sie wollen, jederzeit zu mir hereinblicken. Umgekehrt gilt das natürlich auch. Im Moment sehe ich keinen dieser strammen Kerle. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass die Mittagspause begonnen hat. Vielleicht sollte ich mir auch etwas zu essen machen. Oder zumindest einen Kaffee. Das ist eine gute Idee.

Ich gehe in die Küche und ändere meine Meinung. Tee! Ich brauche einen Tee. Der Wasserkocher ist schnell befüllt und eingeschaltet. Ich wähle Pfefferminze. Nicht, weil das meine Lieblingssorte wäre, sondern weil ich nicht allzu viel im Haus habe. Zum Einkaufen bin ich nämlich auch noch nicht gekommen. Die Alternative wäre Fencheltee.

Wenige Augenblicke später stehe ich mit meiner dampfenden Tasse am gekippten Fenster und spähe hinaus. Die Straße ist tatsächlich aufgerissen. Scheint, als müsste eine Leitung geflickt oder ein Rohr ausgetauscht werden.

Damit haben die Sanierer nichts zu tun. Eine zweite Firma ist hier zugange. Perfekter Wochenstart, denke ich ironisch. Da wandert mein Blick zu dem gegenüberliegenden Baugerüst, und meine Augen erspähen … Ryan Gosling!

Nun ja, nicht ganz. Blond ist der Adonis, der auf dem Gerüst sitzt, sich ein Sandwich gönnt und lässig die Beine baumeln lässt, nicht. Ganz im Gegenteil. Seine Haare leuchten rabenschwarz. Aber davon abgesehen, sieht er aus wie der Zwillingsbruder des Hollywoodstars Ryan Gosling.

Ich hatte schon immer eine Schwäche für Bauarbeiter. Das sind noch richtige Kerle, die hart anpacken können. Wenn sie dann auch noch so attraktiv aussehen wie dieses Exemplar, kann ich schnell schwach werden.

Ich nippe gedankenversunken am heißen Tee und verbrenne mir prompt die Zunge, weil ich abgelenkt bin von den muskulösen Oberarmen und breiten Schultern, der glänzenden Haut. Ich zische leise, lecke mir über die Lippen. Das tut gut und kühlt.

Und plötzlich ist es wieder da – dieses Prickeln. Es ist hartnäckig. Aber auch schön. Ich seufze leise, presse die Beine leicht zusammen und kann den Blick nicht von ›Ryan‹ abwenden. Wie er wohl unter dem Hemd aussieht?

Sein Sandwich hat er inzwischen aufgegessen. Und als hätte er meine Gedanken gelesen, steht er plötzlich auf und zieht sich das Shirt über den Kopf. Mir bleibt unwillkürlich der Mund offen stehen. Dieser Kerl ist nicht von dieser Welt! Muskelberge reihen sich aneinander. Täler und Hügel. Ein imposantes Sixpack. Aber genau die richtige Mischung, wie ich es mag. Nicht zu viel, erst recht nicht zu wenig. Ein Traumkörper!

Die Haut des Adonis ist sanft gebräunt, glänzt unter einem leichten Schweißfilm. Dadurch kommen die üppigen Muskeln besser zur Geltung. Er ist rasiert. Und in dieser hellblauen Jeans, ansonsten ganz oberkörperfrei, könnte er als Model arbeiten oder im Werbefernsehen auftreten. Natürlich käme er auch als Ryan-Gosling-Double in Frage. Aber eigentlich gefällt mir dieser Mann sogar noch besser als der echte Ryan. Ich liebe schwarze Haare bei Männern.

Meine Gedanken driften weit fort. Weg von dem Artikel. Weg von all dem Stress. Am liebsten möchte ich diese Muskeln berühren. Herausfinden, wie sie sich anfühlen. Ryans Duft aufsaugen. Erneut lecke ich mir über die Lippen, doch diesmal nicht, um sie zu kühlen. Dieser Kerl ist wirklich heiß! Und plötzlich schaut Ryan zu mir rüber.

Ich erschrecke, weiche zurück und verschütte den Tee auf den Teppich. Auch das noch! Verflixt! Ich renne kopflos in die Küche, greife nach der Papierrolle und eile so schnell zurück, dass ich fast hinfalle. Ich versuche, den Fleck, den mein Pfefferminztee hinterlassen hat, mit dem Papier aufzusaugen. Nicht reiben, sondern tupfen, wie meine beste Freundin und gute Kollegin Tanja in solchen Fällen empfiehlt.

Ich blicke auf meine Hände und bemerke, dass sie zittern. Und das ganz sicher nicht wegen des Tees. Hat Ryan mich etwa gesehen? Hoffentlich nicht. Es wäre mir peinlich. Ein wenig komme ich mir sogar wie eine Spannerin vor.

Das Fenster ist gekippt, erinnere ich mich. Gewiss hat er aus dieser Entfernung nur eine Spiegelung im Glas bemerkt. Kein Grund zur Sorge! Am besten, ich vergesse diesen Zwischenfall. Noch mehr Ablenkung kann ich nämlich nicht gebrauchen.

Ich will mich hinsetzen, endlich weiter schreiben, aber dieser hinreißende Anblick schleicht sich immer wieder in meinen Kopf. Und das Prickeln will nicht aufhören. Im Gegenteil, es wird sogar noch stärker.

Also gut, denke ich. Heute hat sich alles gegen mich verschworen. Allen voran mein eigener Körper, der sich nach langer Durststrecke nach Berührung sehnt. Warum sollte ich nicht nachgeben und seinen Durst stillen?

Vorsichtig lege ich die Küchenrolle zur Seite, lege mich hin und schließe die Augen. Ich spüre den rauen Teppich in meinem Rücken, aber das stört mich nicht. Das Prickeln ist viel zu dominant. Langsam öffne ich die Beine. Meine Hand schiebt sich in meine Hose und unter den Slip. Ich muss an Ryan denken. Das Wasser läuft mir im Munde zusammen.

Zwischen meinen Schenkeln wird es heiß und feucht. Ich zupfe leicht an meinen Schamlippen, streichle sie, bis das Prickeln noch etwas stärker wird. Dann versinke ich in süßen Träumen …

… Ryan steht mitten in meinem Wohnzimmer. Sein Kopf reicht fast bis zur Decke. Er ist ein Hüne, und seine Schultern sind so breit, dass ich mich auf die Zehenspitzen stellen muss, um über ihn hinwegzublicken. Spitzbübisch lächelt er mich an. Seine tiefbraunen Augen funkeln dabei. Ich könnte mich in ihnen verlieren. Sein Blick verrät Männlichkeit, aber auch, dass er sehr genau weiß, was er will. Das gefällt mir. Langsam kommt er näher. So nah, dass ich seinen Geruch aufnehmen kann. Moschus.

Alexanders Note mischt sich in diesen Duft. Ich vermisse ihn noch immer. Nicht nur seinen Geruch, auch den Geschmack seiner Lippen, seine starken Hände, den Sex. Was würde ich dafür geben, jetzt in den Armen eines Mannes aus Fleisch und Blut zu liegen. Eines Mannes, der es ehrlich mit mir meint.

Vorsichtig strecke ich beide Hände nach Ryan aus, berühre sanft den nackten Oberkörper. Wäre der nur echt! Seine Haut fühlt sich so heiß an, dass ich mich fast verbrenne. Doch auch wenn seine Haut weich und samtig ist, spüre ich die stahlharten Muskeln darunter. Sie zeichnen sich scharfkantig ab, als wären sie aus Stein gemeißelt.

Ich beuge mich vor. Sonst bin ich nicht so mutig und überlasse dem Mann den ersten Schritt. In jeder Hinsicht.

Hätte Alexander mich damals nicht angesprochen, wäre mir wohl einiges erspart geblieben. Mir wird klar, wie sehr ich Nähe und Zärtlichkeit vermisse, wenn ich mich in solch eine Fantasie verrenne. Aber diese ist im Augenblick der einzige Trost. Ich bin noch nicht bereit für etwas Neues. Doch mein Körper verzehrt sich nach männlicher Nähe.

Gierig berühren meine Lippen Ryans Brustmuskel. Ein salziger Geschmack breitet sich auf meiner Zunge aus. Aber das ist kein Wunder, Ryan arbeitet hart. Er ist durchgeschwitzt. Kein Mann, der Armani trägt. Er ist eher der Typ Naturbursche. Hart und rau. Das Gegenteil von Alexander.

Sanft, aber bestimmt drängt mich der muskulöse Bauarbeiter nun an die Wand meines Wohnzimmers, sodass ich eingekeilt werde zwischen seinem heißen, harten Körper und der kühlen Wand. Eis und Feuer. Ich fühle mich vor Erregung fiebrig, und mir wird abwechselnd heiß und kalt. Ein Schauer jagt meinen Rücken hinunter. Wer braucht jetzt noch Alexander?

Ryans spitzbübisches Lächeln verwandelt sich in ein süffisantes und überlegenes Grinsen. Er hat alles unter Kontrolle. Insbesondere meine Lust.

Im nächsten Moment spüre ich seine kräftige Hand an meiner Hose. Er zieht sie in einem Ruck hinunter. Ein leichter Luftzug umstreicht meine Knie, die sich weich anfühlen, als würden sie jeden Moment nachgeben.

Ich schaue ihm tief in die Augen, sehe dort sein Verlangen lodern. Schon lange hat mich niemand mehr auf solche Weise angesehen. Seine Lippen senken sich wie in Zeitlupe auf meine. Mir stockt der Atem. Während sich seine Zunge langsam in meinen Mund schiebt, streichelt er sanft meinen Bauch in kreisenden Bewegungen. Eine Gänsehaut bildet sich um meinen Bauchnabel, winzige Muskeln zucken. Ich kichere und unterbreche den Kuss ungewollt. »Das kitzelt.«

Ryan bleibt ernst, er lacht nicht. Das Feuer seiner Augen flammt höher. Einen kurzen Moment lang scheint die Zeit still zu stehen, und ich schaue wie hypnotisiert in diese dunkle, faszinierende Tiefe. Welche Abgründe mögen sich dort verbergen? Er schaut mich an, als wollte er mich mit Haut und Haar verschlingen.

Ich schlucke, spüre einen Kloß in der Kehle und dass mein Hals ganz trocken wird. Das Prickeln in meiner Mitte ist kaum noch im Zaum zu halten.

Hastig schlüpfe ich aus der Jeans, vor Lust zitternd. Ja, ich will endlich wieder einen Mann in mir spüren. Alex hat mich so lange am ausgestreckten Arm hungern lassen, dass ich mich nicht länger zurückhalten kann. Unwillkürlich recke ich Ryan mein Becken entgegen. Ich will nicht länger warten. Ich will von ihm genommen werden, mich mit ihm vereinen. Meine Güte, ich bin wirklich verzweifelt. Aber was soll ich machen? Ich kann nicht aus meiner Haut.

Ryan macht keine Anstalten, mich zu erlösen. Er lässt mich warten und umkreist mit seinem Zeigefinger genüsslich meinen Bauchnabel. Es kitzelt immer noch, aber der Adrenalinrausch, der nun durch meinen Körper strömt, macht mich dagegen immun. Ich lache nicht, ich will beben!

Ryan zeichnet genüsslich einen Pfeil, der nach unten zeigt, und schließlich verschwindet seine Hand, nun ganz sanft, in meinem Slip. Endlich! Ich beiße mir erwartungsvoll auf die Unterlippe und lehne mich zurück, gegen die Wand. Meine Lust gehört nun ihm.

Es tut gut, sich einfach fallen zu lassen. Er kann mit mir machen, was er will. Ich bin sein Spielball – und bin es gerne.

Doch Ryan lässt sich Zeit, er steht nicht unter demselben Hochdruck wie ich. Ich glaube, er genießt es sogar, mich zu reizen und meine Geduld zu strapazieren. Provozierend langsam krault er meine Schamlippen. Ich werde feuchter. Aber der Druck, den er auf meine Klitoris ausübt, reicht nicht aus. Ich brauche mehr! Das weiß Ryan ganz genau, und dennoch tippt er meine Perle lediglich verspielt an. Ich stöhne vor Verlangen. Ich kann gar nicht anders.

Und als sein Finger meine Enge endlich umkreist, halte ich gespannt den Atem an. Ich bin so hungrig. »Gib ihn mir.« Ich will ihn spüren. Seine Kraft, seine Härte, seine Größe!

Ryan gibt mir nur seinen Finger. »Kleiner Nimmersatt«, flüstert er. Ich halte es nicht aus, länger zu warten. Seltsamerweise macht es mich trotzdem an, nicht alles auf einmal zu bekommen.

Sein Finger dringt quälend langsam in mich, füllt mich Zentimeter für Zentimeter aus. Genauso langsam entzieht er ihn wieder, nur um ihn schließlich erneut in mich einzuführen.

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