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Der Bergdoktor - Folge 1741

Ein Madel irrt durch die Nacht

Sie wusste nicht, wohin sie sich wenden sollte

Von Andreas Kufsteiner

Dr. Burger ist an diesem frühen Morgen der Erste in der Praxis. Jedenfalls glaubt er das, bis er aus dem Wartezimmer ein qualvolles Stöhnen hört. Nanu, ist dort schon ein Patient? Als der Bergdoktor nachschaut, entdeckt er in der Ecke, halb von der Tür verborgen, ein Madel, das er nicht kennt.

Die Fremde ist am Ende ihrer Kraft, zittert vor Kälte und wird von einem rasselnden Husten und Krämpfen geschüttelt. Dr. Burger stellt keine Fragen und handelt sofort. Er hüllt die junge Frau in warme Decken und verabreicht ihr krampflösende Medikamente. Doch kaum hat sich der Zustand der Kranken ein wenig stabilisiert, will sie sich unbemerkt davonmachen.

Dr. Burger aber hat sich das bereits gedacht und folgt der Fremden – weit hinauf in die Berge …

»Aua!« Germo Niederstetter rieb sich leicht verstimmt das verlängerte Rückgrat. »Das hat gesessen, Herr Doktor!«

Dr. Martin Burger lächelte dem Postboten von St. Christoph begütigend zu, während er die Spritze entsorgte und dann hinter seinem Schreibtisch Platz nahm.

»Das war die letzte Spritze, Germo, damit bist du wieder gegen Tetanus geschützt. Tut mir leid, aber diese Impfung gehört leider zu den unangenehmen.«

»Kann man sagen.« Der Postbote setzte sich und schaute zu, wie Dr. Burger, den in St. Christoph alle respektvoll »Bergdoktor« nannten, die Impfung in den Ausweis eintrug. Vor einer Woche hatte ihn ein rabiater Hofhund erwischt. Die Wunde im Unterschenkel war zwar nicht sehr tief gewesen, doch Dr. Burger hatte nach der Behandlung auch gleich den Impfschutz seines Patienten aufgefrischt.

»Die Wunde ist gut verheilt, wie ich gesehen hab.« Martin Burger reichte dem Briefträger den Impfausweis. »Dann kann ich weiter nix für dich tun, Germo. Außer vielleicht, dir zu raten, beim Haslinger-Bauern ein bisserl besser auf den neuen Hund zu achten. Das scheint ein Wadenzwicker zu sein.«

»Net nur das. Hinterhältig ist das Vieh auch«, beschwerte Germo sich. »Ich mach eh schon, von Berufs wegen, einen Bogen um jedes Hundehüttl. Aber dieser Lump schleicht sich doch heimlich hinter mir her, als ich eben wieder auf mein Radl steigen will. So was von niederträchtig!«

Dr. Burger musste schmunzeln. Er erhob sich und drückte seinem Patienten die Hand.

»Du wirst doch dem Zamperl keine Niedertracht unterstellen wollen, Germo«, meinte er. »Ein Wachhund muss nun mal aufpassen, das ist sein Job.«

»Und meiner ist es, die Post zu verteilen.« Der Briefträger lächelte schmal. »Die Heidi, meine bessere Hälfte, hat mir schon geraten, es wie die Fußballer zu machen und mir ein paar Stutzen zu kaufen.« Er seufzte. »Wer den Schaden hat …«

»So schlecht finde ich die Idee gar net«, sinnierte Dr. Burger, als ihn der beleidigte Blick seines Patienten traf. »Aber ich denk mir, mit ein bisserl Vorsicht fährst du ebenso gut. Grüß die Heidi von mir!«

»Schon recht, Herr Doktor. Und einen schönen Tag noch!«

Nachdem Germo Niederstetter gegangen war, schaute Martin Burger ins Vorzimmer, wo Bärbel Tannauer an der Anmeldung saß. Die bewährte Kraft hatte ihren Computer bereits ausgeschaltet und ließ ihren Chef nun wissen: »Der Germo war für heut der Letzte, das Wartezimmer ist leer. Ich mach dann Mittagspause.«

»Ist schon recht, Bärbel. Sag, was wolltest du mich heut Morgen eigentlich noch fragen? Da ist uns doch die Arthritis vom Schellenberg-Bauern dazwischengekommen.«

Die hübsche Blondine musste nicht lange überlegen. »Der Felix hat sich beim Kraxeln am Wochenende die Hand verstaucht. Er tut so, als wär’s net schlimm. Aber ich weiß, dass er Schmerzen hat. Und leicht geschwollen ist die Hand auch.«

»Dann solltest du deinen Verlobten überreden, in die Sprechstunde zu kommen. Das wäre das Vernünftigste.«

»Freilich, aber er will davon nix wissen. Seine Mutter hat ihm eine Arnikasalbe draufgeschmiert. Und er meint, das langt.«

»Das ist aber ziemlich leichtsinnig. Die Hand ist kompliziert gebaut, da kann leicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Und als Kraxler braucht dein Verlobter seine Hände. Also, schick ihn her! Und wenn er partout net will, schau ich in den nächsten Tagen bei den Hausbesuchen vorbei.«

Bärbel atmete auf. »Dank schön, Herr Doktor. Ich werde ihm gleich heut Abend ins Gewissen reden.« Sie war erleichtert und froh, sich an ihren Chef gewandt zu haben. Auf Dr. Burger war eben Verlass, er wusste immer Rat!

Nachdem auch Bärbel gegangen war, verließ Martin Burger die Praxis, die sich samt Labor, OP, Röntgenraum und zwei Krankenzimmern in einem Anbau des Doktorhauses befand, und betrat den Wohnbereich.

Das markante Doktorhaus in der Kirchgasse von St. Christoph war seit vielen Jahren der Lebensmittelpunkt von Martin Burger und seiner Familie, aber auch eine zentrale Anlaufstelle für unzählige Menschen. Denn hier wurden nicht nur körperliche Leiden kuriert – Dr. Burger war Mediziner aus Leidenschaft, für ihn zählte der ganze Mensch.

Niemals wäre es ihm in den Sinn gekommen, seine Patienten einzig auf ihre Leiden zu reduzieren. Er half, wo er konnte, und hatte stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen.

Bereits als junger Arzt war ihm der Zusammenhang von Körper, Geist und Seele bekannt gewesen. Er sah stets den ganzen Menschen an. Seine Patienten standen für ihn an erster Stelle, und das rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr. Dies bedeutete allerdings nicht, dass er sein Familienleben vernachlässigt hätte.

Seine Ehe mit der sechzehn Jahre jüngeren Kollegin Sabine war für ihn ein steter Kraftquell, ebenso wie das Leben mit seinen drei Kindern und dem pensionierten Vater. Alle im Doktorhaus schwammen sozusagen auf der gleichen Wellenlänge.

»Da bist du ja, Martin, das Essen ist fertig!« Das war Zenzi Bachhuber, Hauserin und guter Geist im Doktorhaus.

Die etwas knurrige Wirtschafterin mit dem goldenen Herzen war bereits seit vierzig Jahren im Haus und hatte sich nach dem frühen Tod von Martins Mutter rührend um Vater und Sohn gekümmert.

»Warte, Zenzi, ich helf dir«, bot er an und wollte nach dem ausladenden Tablett mit den Schüsseln greifen, das sie gestemmt hatte. Doch davon hielt Zenzi gar nix.

»Ich schaff das schon. Schließlich werde ich dafür bezahlt«, meinte sie nicht ganz ernst und blieb vor der Tür zum Esszimmer stehen. »Wenn du aufmachen würdest, wäre ich dir allerdings dankbar!«

Mit einem Schmunzeln öffnete Martin die Tür und hörte seinen Vater sagen: »Das wird aber auch Zeit. Ich mein fast, die Zenzi hat so lange vor sich hingeträumt, deshalb kriegen wir erst jetzt was zu essen.«

Der Senior im Haus war mit Ende siebzig noch geistig auf der Höhe, neigte aber ein wenig zur Leibesfülle, denn Zenzis Kochkünste gingen ihm über alles. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, die Hauserin zu verärgern. Doch sie hin und wieder zu necken, konnte er einfach nicht lassen.

Zenzi stellte das Tablett ab und erwiderte auf Pankraz’ Frage, was sie denn Gutes gezaubert habe: »Gefüllte Schweinsrouladen mit Speckknödeln«, woraufhin diesem bereits das Wasser im Mund zusammenlief.

»Aber vielleicht schmeckt’s ja gar net, weil ich so lange vor mich hingeträumt hab«, ging sie dann auf seine Neckerei ein.

Pankraz winkte ab. »Bei dir schmeckt’s uns doch immer, Zenzerl. Bist fei unser bestes Stück, net wahr?«

Sabine Burger musste lachen. »Wenn’s ums Essen geht, kennst du keine Gnade. Da wirst du zum Charmeur.«

»Kann schon sein.« Mit einem dankbaren Blick nahm der Senior seine Portion in Empfang.

Martin setzte sich neben seine Frau und schenkte ihr ein zartes Busserl. Die zierliche Blondine mit den warmen, braunen Augen lächelte ihm innig zu.

Auf einen Außenstehenden wirkten sie noch immer wie ein frisch verliebtes Paar. Tessa hingegen, die älteste Tochter im Haus, verdrehte bei diesem Anblick die Augen. Sie war mit ihren acht Jahren in einem Alter, wo die Schwelle der Peinlichkeit sehr niedrig lag.

Ihr drei Jahre jüngerer Bruder Filli kämpfte bereits mit seiner Schweinsroulade und kümmerte sich nicht um seine Umgebung. Er war ein ebenso guter Esser wie sein Opa.

Klein-Laura, mit zwei Jahren die Jüngste in der Runde, patschte mit ihren Händchen munter auf ihrem Kinderteller herum. Sie hatte von ihrem Hochstuhl aus den besten Überblick.

»Was sollte denn das eben überhaupt heißen?«, fragte Martin.

Zenzi wollte gerade das Esszimmer verlassen, kehrte nun jedoch noch mal an den Tisch zurück und erklärte: »Dein Vater unterstellt mir, dass ich noch immer für den Professor Hartung schwärme. Dabei ist es an die dreißig Jahre her, dass er zum letzten Mal hier zu Besuch war. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie er überhaupt ausschaut.«

»Professor Hartung?«, wiederholte Dr. Burger nachdenklich. Dann aber fiel es ihm ein. »Dein alter Studienfreund, net wahr, Vater? Wollte er net zu Besuch kommen?«

Sabine stupste ihre bessere Hälfte leicht an und meinte mit vorwurfsvoller Stimme: »Manchmal hast du ein Gedächtnis wie ein Sieb, Martin. Professor Hartung kommt morgen zu Besuch, das haben wir doch besprochen.«

»Morgen schon?« Dr. Burger wirkte ratlos. »Mei, das war mir wirklich entfallen.«

»Ich hab schon alles hergerichtet«, erklärte Zenzi eifrig. »Das Gästezimmer blitzt nur so. Und ich stell auf salzarme Kost um, solange der Professor da ist. Wegen seines Blutdrucks.«

»Dafür, dass du dich kaum an ihn erinnern kannst, weißt du gut Bescheid«, frotzelte Pankraz.

Die Hauserin hob nur leicht die Schultern. Doch eine feine Röte war ihr schon in die Wangen gestiegen und ließ sie recht frisch und fast jugendlich aussehen.

»Die Sabine hat es mir gesagt, das ist alles«, behauptete sie und ging.

»Bleibt der Professor denn länger?«, erkundigte Martin sich nun bei seinem Vater.

»Er macht eine Runde bei seinen alten Freunden. Als er angerufen hat, sind mir auch wieder Namen eingefallen, die ich schon sehr lange nimmer ausgesprochen hab«, sinnierte Pankraz. »Im Grunde ist das eine gute Idee. Wer weiß, wie lange wir uns überhaupt noch besuchen können.« Er seufzte leise und lächelte seinem Sohn dann zu. »Er bleibt schon eine Weile, aber wie lange, das überlasse ich ihm. Wir sind allerweil gut miteinander ausgekommen. Ich denk mir, das wird ein angenehmer Besuch.«

»Der Professor ist Chirurg und Dermatologe, net wahr? Eine wahre Kapazität auf dem Gebiet der Hauttransplantation. Ich hab schon viele interessante Artikel von ihm zu diesem Thema gelesen. Das ist ja eine Gelegenheit, ihm mal ein paar neugierige Fragen zu stellen.«

»Die er gewiss gerne beantworten wird«, meinte Pankraz schmunzelnd. »Damals, als er das letzte Mal hier war, hat er dich ein wenig ins Herz geschlossen. Du warst ein angehender Medizinstudent und voller Wissensdurst. Hast allerweil an seinen Lippen gehangen.«

Dr. Burger lächelte vielsagend. »Das wird dann heut wohl ganz ähnlich sein, schätze ich …«

***

Am nächsten Morgen erschien Bärbel Tannauer zusammen mit ihrem Verlobten Felix Lesacher im Doktorhaus. Der junge Mann machte ein brummiges Gesicht und erklärte als Erstes: »Die Bärbel hat mich gezwungen, herzukommen. Dabei ist das völlig überflüssig. Meine Hand ist schon wieder so gut wie neu.«

»Das sollten wir uns lieber mal ein bisserl genauer ansehen«, entschied der Bergdoktor und warf Felix einen schrägen Blick zu. »Die Bärbel hat dich gezwungen? Wie ist denn das zu verstehen?«

Der dunkelhaarige junge Mann lächelte verschämt.

»Sie hat mir so einiges angedroht. Vom Liebesentzug bis zum Entzug ihrer selbst gebackenen Plätzchen. Damit hat sie mich erwischt.«

Der Bergdoktor musste schmunzeln. Er untersuchte Felix’ Hand, die rein äußerlich keine Veränderung mehr aufwies. Als er sie leicht drehte, zuckte der junge Mann allerdings zusammen.

»Wir müssen röntgen«, entschied Dr. Burger und bat Bärbel über die Gegensprechanlage, ihm zu helfen. Mit vielsagendem Blick führte die ihren Verlobten in den Röntgenraum.

Wenig später lag das Ergebnis vor.

»Also, Felix, du solltest deiner Bärbel für ihre Hartnäckigkeit danken«, stellte der Bergdoktor fest. »Auf dem Röntgenbild ist eine leichte Absplitterung am unteren Handwurzelknochen zu erkennen. Es ist net viel, führt aber zu Bewegungsschmerzen. Unbehandelt können die chronisch werden.«

»Oha«, machte Felix verblüfft. »Und was bedeutet das?«

»Das bedeutet einen kleinen chirurgischen Eingriff. Ich werde die Absplitterungen entfernen. Keine Sorge, das geht fix, und hernach heilt deine Hand richtig aus. Bist du bereit?«

»Jetzt gleich?« Der junge Mann wurde blass. Da seine Verlobte erschien, um ihrem Chef zur Hand zu gehen, gab Felix sich aber einen Ruck und meinte gespielt locker: »Warum net? Von mir aus, dann hab ich es hinter mir.«

Der Eingriff dauerte tatsächlich nicht länger als eine halbe Stunde. Danach verließ Felix mit einem dicken Verband und ein wenig betreten die Praxis. Er nahm sich vor, in Zukunft etwas mehr auf seine Bärbel zu hören …

Der Rest der Sprechstunde verlief eher ruhig an diesem kühlen, regnerischen Herbstvormittag. Die sechs Berge, die St. Christoph umstanden wie stumme Wächter, verschwanden im grauen Nebel, der Himmel hing voller Regenwolken. Eine müde Stille lag über dem Dorf. So fiel es gleich auf, als ein Taxi die Kirchgasse entlang fuhr und vor dem Doktorhaus anhielt.

»Das wird Ihr Besucher sein, Chef«, meinte Bärbel mit einem Blick aus dem Fenster. Sie erkannte einen älteren Herrn, hochgewachsen, schlank und elegant gekleidet. Sein schlohweißes Haar umrahmte ein kluges, schmales Gesicht mit einem gepflegten Schnauz.

Dr. Burger trat neben seine Sprechstundenhilfe und nickte. Beim Anblick von Professor Hartung wurde ihm bewusst, wie viel Zeit seit dessen letzten Besuch in St. Christoph vergangen war.

Martin erinnerte sich an einem gepflegten Herrn in mittleren Jahren mit grauen Schläfen. Nun entsprach er selbst beinahe dieser Beschreibung …

»Wenn Sie gehen wollen, schließe ich ab«, schlug Bärbel vor. »Das Wartezimmer ist eh leer. Und ich mach auch gern ein bisserl früher Mittag, dann kann ich noch mal nach dem Felix sehen.«

Dr. Burger war einverstanden. Als er ins Haus hinüberging, schüttelte Professor Hartung gerade Sabine die Hand und machte ihr ein Kompliment.

Pankraz und Zenzi standen daneben, Poldi, der Rauhaardackel der Burgers, schnüffelte hoch konzentriert am Gepäck des Gastes.

»Martin!« Der Professor streckte Dr. Burger die Rechte hin und lächelte ihm herzlich zu. »Du hast dich gar nicht verändert, mein Junge. Oder muss ich jetzt ›Herr Kollege‹ sagen?«

»Martin genügt.« Er drückte die Hand des Gastes mit beiden Händen und erwiderte dessen Lächeln. »Ich freue mich, Sie wiederzusehen. Hoffentlich hatten Sie eine angenehme Reise.«

»Oh, es war ganz angenehm. Ich bin ja ein versierter Zugfahrer. Bei allen meinen Vortragsreisen bevorzuge ich die Bahn. Und hier gibt es so viel schöne Landschaft zu bewundern. Ihr lebt, wo andere Urlaub machen.«

»Nun komm aber in die gute Stube, Alexander, wir wollen ein Begrüßungsschluckerl nehmen«, meinte Pankraz liebenswürdig.

»Dagegen habe ich nichts einzuwenden. Übrigens ist das hier eine wirklich schöne Landschaft, hat was von Urlaub.« Der Professor folgte seinem Studienfreund, Sabine warf Martin einen leicht irritierten Blick zu.

Gleich darauf erschien Zenzi mit einem Tablett, auf dem sich zur Feier des Tages sogar eine Flasche Champagner befand.

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