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Der Bergdoktor - Folge 1740

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Der Wind erzählt ein Liebesmärchen
  4. Vorschau

Der Wind erzählt ein Liebesmärchen

Doch dann ziehen am Himmel ihrer Liebe dunkle Schicksalswolken auf

Von Andreas Kufsteiner

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Neuigkeit in St. Christoph: Britta Schönberg, die gefeierte Sängerin, hat im Berghotel Quartier genommen! Sie tritt unter dem Mädchennamen ihrer Mutter auf, aber davon lassen sich die Dorfbewohner nicht täuschen. Gerüchte machen die Runde. Die Sängerin sei ausgebrannt, suche eine Auszeit und habe eine Enttäuschung in der Liebe hinter sich.

Niemand ahnt, warum Britta wirklich im Zillertal ist, und sie will ihr quälendes Geheimnis auch um jeden Preis bewahren. Doch die Abstände zwischen den gefürchteten »Anfällen« werden immer kürzer …

Reglos verharrte der Hund im Gras. Er ließ keinen Blick von dem Bauernhof, der vor ihm auf einer Anhöhe stand. Sein goldgelbes Fell war struppig und zerzaust. Sein rechtes Ohr fehlte. Er hatte es bei der Rauferei mit einem Dachs verloren. Die Wunde war längst verheilt und verblasste ebenso wie die Erinnerung an das Zuhause, das er einmal gehabt hatte.

Schon lange hatte er kein liebes Wort mehr gehört. Er streifte bei Wind und Wetter durch die Wiesen und Wälder. Die Menschen, denen er begegnete, fürchteten sich vor ihm. Einmal war er spätabends einem Jäger vor die Flinte gelaufen. Von der Schrotladung brannte ihm immer noch das Fell.

Vom Bauernhof drang das Lachen eines Kindes herüber. Der Streuner stellte die Ohren auf. Sollte er sein Glück dort drüben versuchen? Er witterte fette Hühner und einen Platz zum Schlafen. Wenn der Bauer ihn entdeckte, würde es ihm schlecht ergehen, aber der Hunger trieb ihn an. Einige Herzschläge verstrichen, dann rannte er los …

»Bitte bleiben Sie bei uns, Frau Schöpf.« Alexander Gerstner widerstand dem Impuls, sich die Haare zu raufen. Er musste unbedingt verhindern, dass das Kindermädchen seiner Tochter kündigte.

»Auf gar keinen Fall! Mir reicht’s!« Die Vierundzwanzigjährige kniff die Lippen zusammen. »Ihre Tochter ist ungezogen. Sie hätten ihr längst Grenzen setzen müssen.«

»Das ist kein Blut in dem Käfig. Nur rote Farbe. Wirklich. Dem Meerschweinchen geht es gut«, beteuerte Alexander, aber seine Bemühungen waren vergeblich. Das Kindermädchen hatte bereits gepackt und verließ empört seinen Hof.

Alexander konnte es nicht fassen. Drei Kindermädchen hatte Florentine vergrault. In nur einem Monat! Das war vermutlich ein Rekord.

Früher hatte Grete auf seine Tochter aufgepasst, aber sie war vor fünf Wochen in den Ruhestand gegangen. Seitdem ging es bei ihnen drunter und drüber. Wo sollte er nun so schnell eine neue Erzieherin für seine Tochter herbekommen?

Alexander strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn und fühlte Schweiß. Sein Hemd klebte ihm am Rücken. Er sehnte sich nach einer Dusche. Diese verflixte Hitze! Mit Regen oder Schnee kam er zurecht, aber die Wärme machte ihn fertig.

Seufzend ließ der Zweiunddreißigjährige den Blick über die Umgebung schweifen. Sein Bauernhof lag am Rand von St. Christoph. Die Zillertaler Berge reckten sich ringsum in den leuchtend blauen Sommerhimmel, der nur hier und da von Wölkchen gesprenkelt war.

Alexander war Gemüsebauer und verkaufte seine Erzeugnisse an eine Supermarktkette. Außerdem hielt er ein halbes Dutzend Kühe und Hühner.

Der Hofbetrieb lief wie am Schnürchen, allerdings hatte er noch einen Kredit für die Renovierung des Gehöfts abzubezahlen und musste vorsichtig wirtschaften. Für einen Knecht fehlten ihm die Mittel, deshalb hatte er alle Hände voll zu tun. Und nun hatte seine Tochter auch noch das Kindermädchen vergrault!

Unterdrücktes Kichern ließ ihn herumwirbeln. Seine Tochter stand unter dem Apfelbaum und spähte hinter dem Stamm hervor.

»Florentine Maria Gerstner, was hast du nur wieder angestellt?« Der Bauer setzte eine strenge Miene auf.

Sie versuchte, zerknirscht auszusehen, scheiterte aber.

»Wir brauchen die Tante net, Vati.«

»Leider doch. Jemand muss auf dich aufpassen, wenn ich arbeite.«

»Das kann ich schon alleine.« Seine Tochter reckte die Brust heraus, was wohl so viel heißen sollte wie: Ich bin doch schon groß!

Florentine war sechs Jahre alt und ein Wirbelwind, wie er im Buche stand. Sie würde im Herbst zur Schule kommen, aber wie er ihre Betreuung bis dahin sichern sollte, war ihm ein Rätsel.

Ihre Mutter hatte sie kurz nach ihrer Geburt verlassen. Vielleicht hing Florentine deshalb so innig an ihm. Und er brachte es nicht übers Herz, sie zu bestrafen. Sicherlich war er zu nachsichtig mit ihr, aber der Gedanke, dass sie ohne Mutter aufwachsen musste, hinderte ihn daran, strenger zu sein.

Florentine hatte ihr Meerschweinchen auf dem Arm und kraulte es, woraufhin es zufrieden fiepte. Murmel war der beste Freund seiner Tochter.

Allerdings hatte ausgerechnet das winzige Fellknäuel das Kindermädchen in die Flucht getrieben. Oder vielmehr sein Fehlen. Das Madel hatte sein Haustier nämlich versteckt und rote Farbe im Käfig verteilt. Dann hatte es dem Kindermädchen weisgemacht, das Haustier … nun ja … geschlachtet und gegessen zu haben. Dramatisch verteilte Farbtupfer an Florentines Kinn unterstrichen ihre Behauptung.

Alexander konnte es Frau Schöpf nicht übelnehmen, dass sie daraufhin die Flucht ergriffen hatte. Er zog sein Taschentuch hervor und wischte die Farbe vom Kinn seiner Tochter.

»Du hast die arme Frau zu Tode erschreckt. Das hättest du net tun dürfen, Florentine. Was hast du dir nur dabei gedacht?«

»Dass wir sie net brauchen.« Seine Tochter schaute betreten auf ihre Sandalen hinunter.

Alexander erwog, ihr Hausarrest zu geben. Danach würde er sich auf die Suche nach einem neuen Kindermädchen machen müssen, das seine Tochter tagsüber im Auge behielt und obendrein bereit war, hier bei ihnen in der Einsamkeit der Berge zu leben.

Einige frühere Bewerberinnen waren begeistert von der Stelle gewesen, bis ihnen klar geworden war, wie klein das Dorf war, in dem er lebte. Danach hatte er nie wieder etwas von ihnen gehört.

Ob Florentines Mutter eine Weile einspringen würde?, grübelte er. Einen Versuch ist es wert.

Er sah seine Tochter streng an. »Bring Murmel zurück in den Käfig. Danach holst du dir einen Korb und sammelst im Hühnerstall die Eier ein, verstanden?«

»Ist gut.« Seine Tochter wirbelte davon.

Alexander ging unterdessen ins Haus, um zu telefonieren. Florentines Mutter lebte in Hamburg. Sie war Stewardess auf einem Kreuzfahrtschiff und häufig unterwegs. Hoffentlich erreichte er sie überhaupt daheim!

Er wählte die Nummer – und hatte Glück. Sie meldete sich und klang dabei atemlos wie immer. Sie schien ständig auf dem Sprung zu sein. »Hallo?«

»Ramona? Ich bin es.« Alexander hörte das Seufzen am anderen Ende der Leitung. Begeistert klang das nicht gerade.

»Hallo, Alex. Was habe ich diesmal wieder für einen Feiertag verpasst? Habe ich etwa Florentines Einschulung versäumt? Ich dachte, die wäre erst in zwei Monaten.«

»Ist sie auch. Es geht um etwas anderes. Ich brauche deine Hilfe, Ramona.«

Im Hörer wurde es sekundenlang still. »Was ist denn los?«

»Das Kindermädchen hat gekündigt, und ich stecke bis über beide Ohren in Arbeit. Ich weiß, du hast auch viel zu tun, aber könntest du es einrichten, ein paar Tage herzukommen und auf unsere Tochter aufzupassen? Nur so lange, bis ich eine neue Tagesmutter für sie gefunden habe und …«

»Ausgeschlossen!« Ramona ließ ihn gar nicht erst ausreden. »Ich bin ab morgen wieder auf See.«

»Könntest du net eine Vertretung finden? Ausnahmsweise? Ich würde net fragen, wenn es net wirklich wichtig wäre.«

»Tut mir leid, aber daraus wird nichts. Ist Florentine inzwischen net alt genug, um sich ein paar Stunden am Tag selbst zu beschäftigen?«

»Sie ist erst sechs! Soll sie sich etwa auch selbst das Mittagessen kochen und ihre Wäsche waschen?«

»Was wäre so schlimm daran?«

»Dafür ist sie noch viel zu klein.«

»Dann kann ich dir leider auch net helfen.«

»Natürlich net.« Alexander versuchte, die Bitterkeit aus seiner Stimme herauszuhalten.

Ramona hatte ihre Tochter vor zwei Jahren das letzte Mal besucht. St. Christoph war ihr schon immer zu klein gewesen. Sie sehnte sich nach der Ferne. Er hätte sich denken können, dass sie nicht einspringen würde. Aber womöglich war es besser so. Sie würden sich vermutlich nur wieder streiten, wenn Ramona herkommen würde, und das wäre ganz und gar nicht gut für seine Tochter. Florentine war bis jetzt recht gut mit der Trennung klargekommen, deshalb wollte er auf keinen Fall einen Streit vor ihr austragen.

Ramona hatte vor sieben Jahren einen Skiurlaub in St. Christoph gemacht. Dabei hatten sie sich ineinander verliebt, aber während Alexander von einer gemeinsamen Zukunft geträumt hatte, war sie im Herzen längst woanders gewesen.

Dann war sie jedoch unerwartet schwanger geworden. Sie hatte ihn spüren lassen, dass ein Baby ihren Lebensplänen im Weg stand. Kurz nach Florentines Geburt war sie in ihren Beruf zurückgekehrt und wieder nach Hamburg gezogen. Seitdem tat er alles, um seiner Tochter Vater und Mutter zugleich zu sein.

Was für ein Tag! Der Landwirt konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken. Zuerst hatte ihm ein streunender Hund ein Huhn gerissen. Und nun fehlte ihm eine Betreuung für seine Tochter. Was ließ sich da tun?

Nachdenklich verabschiedete er sich von Ramona und legte auf. Als er hochblickte, stand seine Tochter vor ihm und schaute ihn mit einem Ernst an, der weit über ihre sechs Jahre hinausging.

»Ich kann dir doch auf dem Hof helfen, Vati.« Florentine schob ihre Hand in seine und legte den Kopf schief, sodass ihr Zopf über die Schulter rutschte.

Sein Herz wurde weit vor Liebe. Florentine war sein Sonnenschein. Mochte er als alleinerziehender Vater auch noch so vielen Problemen gegenüberstehen, war ein Moment wie dieser doch jede einzelne schlaflose Nacht wert.

»Ich wollte gerade den Hühnerzaun reparieren. Komm mit! Du kannst die Latten festhalten, während ich sie annagele.«

»Prima!« Florentine war sofort Feuer und Flamme. Sie begleitete ihn in den Schuppen, wo er sein Werkzeug und neue Latten holte. Der Streuner musste durch ein Loch im Zaun ins Hühnergehege eingedrungen sein. Das musste der Bauer unverzüglich reparieren, ehe noch mehr passierte.

Alexander wollte sich gerade an die Arbeit machen, als ein rotes Cabrio vor seinem Hof stoppte und eine junge Frau ausstieg. Sie hatte ein weißes Sommerkleid an und einen Strohhut auf dem Kopf. Ihre Haare reichten ihr bis über die Schultern und hatten die Farbe von sattgoldenem Honig. Sie trug eine Sonnenbrille, die ihr halbes Gesicht verdeckte. Fast so, als wollte sie sich dahinter verstecken. Sie sah Alexander fragend an.

»Entschuldigen Sie. Ich möchte zum Berghotel. Können Sie mir sagen, wie ich dahinkomme?«

»Da sind Sie schon zu weit gefahren. Sehen Sie dort hinten die weiße Kirche? Dort müssen Sie links abbiegen und dann die Straße hinauffahren. Dann kommen Sie geradewegs zum Hotel. Es ist nimmer weit. Fünf Minuten vielleicht.«

»Oh, vielen Dank.«

»Keine Ursache.« Er warf einen Blick auf das Kennzeichen des Cabrios. Es stammte aus Wien. »Ich heiße übrigens Alexander Gerstner.«

»Britta … Heller«, erwiderte sie zögerlich, als müsste sie erst darüber nachdenken, wie sie hieß. Außerdem machte sie den Eindruck, als würde sie einen geheimen Kummer mit sich herumtragen. Zumindest war ihr Lächeln so traurig, dass es ihm ins Herz schnitt.

»Möchten Sie eine Brotzeit bei uns einnehmen, ehe Sie weiterfahren?«, bot er ihr an. »Bei dieser Hitze war die Fahrt bestimmt kein Vergnügen. Wir haben kalte Milch und Bauernbrot mit Almkäse.«

»Das ist sehr nett, aber ich muss gleich weiter.« Sie hob abwehrend eine Hand, murmelte ein Dankeschön und stieg wieder in ihr Auto. Dann brauste sie davon, als wäre sie auf der Flucht.

Nachdenklich schaute der Landwirt ihr nach. Sie stammte nicht aus St. Christoph. Trotzdem kam sie ihm bekannt vor. Seltsam. Woher kannte er sie nur? Und warum wirkte sie so unglücklich? Was mochte ihr zugestoßen sein?

Neben ihm trat Florentine von einem Fuß auf den anderen und schabte sich mit den Fingernägeln die Arme. Auf ihrer Haut zeigten sich bereits rötliche Striemen und Quaddeln.

Alexander erschrak. »Was hast du jetzt wieder angestellt?«

»Gar nix, Vati, ehrlich. Es juckt nur so fürchterlich.« Seine Tochter wirkte ebenso erschrocken wie er. Ihre Haut schien zu rebellieren. Aber warum? Was fehlte ihr?

Es gab nur einen Menschen im Dorf, der das herausfinden konnte …

***

Das Doktorhaus lag in der Mittagshitze. Mücken summten über den Rosen im Garten. Der Wind strich vom nahen Wald heran und brachte den Duft von Zirbenholz und wildem Moos mit.

Patienten kamen und gingen. Die Arztpraxis war im Anbau des rustikalen Alpenhauses untergebracht. Hier gab es alles, was Dr. Burger zur Behandlung seiner Patienten benötigte: ein Sprechzimmer, ein Labor und sogar einen kleinen Operationssaal. Nach Unwettern oder Schneefällen war das Dorf hin und wieder von der Außenwelt abgeschnitten, deshalb achtete der Bergdoktor darauf, seine Patienten im Notfall vor Ort behandeln zu können.

An diesem Tag sorgte die sommerliche Hitze dafür, dass kein Stuhl im Wartezimmer lange freiblieb. Insektenstiche, Allergien und Kreislaufbeschwerden waren an der Tagesordnung. Dr. Burger hatte alle Hände voll zu tun.

Mittags brachte Alexander Gerstner seine Tochter zu ihm in die Sprechstunde. Die Sechsjährige litt unter einem streifenförmigen roten Hautausschlag, der mit Quaddeln und Pusteln verbunden war und auf ihrem gesamten Körper auftrat.

Dr. Burger untersuchte seine kleine Patientin sorgfältig.

»Du darfst net kratzen, Spatzerl, das macht es nur schlimmer.«

»Aber es juckt ganz doll.«

»Das glaube ich dir. Wir werden die Haut kühlen, das müsste die Beschwerden lindern. Du hast Nesselsucht, Florentine. Dein Ausschlag sieht aus wie die Haut nach dem Kontakt mit Brennnesseln, deshalb heißt er so.«

Florentines Vater nickte verstehend. »Und woher hat sie das? Kann sie es sich bei einem anderen Kind geholt haben?«

»Nein, Nesselausschlag ist net ansteckend. Er wird vielmehr durch unterschiedliche Reize ausgelöst. Bestimmte Nahrungsmittel, Insektenstiche, Wärme oder Anstrengung können ihn auslösen. Manchmal auch Infekte oder Stress.«

»Florentine hatte so etwas noch nie.«

»Hat sie Durchfall oder andere Beschwerden?«

»Nein, ansonsten ist sie putzmunter.«

»Nesselsucht tritt häufig schubweise auf. Die Beschwerden verschwinden üblicherweise nach wenigen Stunden, können aber nach wenigen Tagen oder Wochen erneut auftreten. Bekommt Florentine Medikamente, von denen ich nichts weiß?«

Der Landwirt schüttelte den Kopf. »Nein, gar nix.«

Dr. Burger überlegte kurz. Eine Allergie kam als Auslöser in Betracht, deshalb unterzog seine kleine Patientin dem sogenannten Pricktest. Er trug eine geringe Menge unterschiedlicher Stoffe auf ihre Schulter auf und wartete einige Minuten ab. Die Sechsjährige zeigte jedoch keinerlei Anzeichen einer Allergie. Stattdessen verblassten ihre Striemen allmählich.

»Wir sollten beobachten, wann die Symptome erneut auftreten.« Dr. Burger nahm der Sechsjährigen Blut ab, um es im Labor untersuchen zu lassen.

»Es juckt immer noch«, klagte sie.

»Ich werde deine Haut mit einer Salbe einstreichen, die das Jucken lindern wird. Erschrick net. Sie ist ein bisserl kühl.« Behutsam machte sich der Arzt ans Werk. »Kalte Umschläge oder kalte Duschen können ebenfalls helfen.«

»Und wenn es wieder auftritt, Herr Doktor?«

»I

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