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Der Bergdoktor - Folge 1696

Wo ist meine Mama, Dr. Burger?

Die Wahrheit wird der kleinen Steffi das Herz brechen

Von Andreas Kufsteiner

Weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort ist, wird Carolin Rieder Zeugin eines schrecklichen Raubüberfalls auf eine Tankstelle. Nur zögernd gibt sie der Polizei eine genaue Beschreibung der Täter, denn sie weiß, dass sie dadurch selbst in große Gefahr gerät. Dankbar nimmt sie deshalb das Angebot von Markus Kronecker an. Der Polizist zieht für einige Zeit auf ihren abgelegenen Berghof, um sie und ihre kleine Tochter vor einem möglichen Racheakt zu beschützen. Doch er kann sein Versprechen nicht halten …

»Willst du etwa für immer alleine bleiben?« Marei sah dem Landwirt nach, der mit hängenden Schultern vom Hof stapfte. »Der Ärmste wollte mit dir am Samstag tanzen gehen, aber du hast ihm die kalte Schulter gezeigt. Warum?«

»Weil ich keine Zeit dafür habe«, antwortete Carolin Rieder.

»Es wäre doch nur ein Abend. Und es würde bestimmt schön. Dein Nachbar ist ein netter Kerl. An deiner Stelle hätte ich Luftsprünge gemacht, wenn er mich eingeladen hätte. Leider hat Korbinian nur Augen für dich.«

»Ich kann aber net mit ihm ausgehen.« Carolin kniete in ihrem Garten vor einem Stachelbeerbusch, den sie frisch eingepflanzt hatte, und wischte sich gedankenverloren etwas Erde von den Händen. »Korbinian ist mein Nachbar. Wenn wir etwas miteinander anfangen und es net funktioniert, wäre das Nebeneinanderleben unerträglich. Wir sind hier net in der Großstadt. Hier kann man sich net aus dem Weg gehen.«

»Warum sollte es denn net funktionieren? Korbinian ist nett, sieht unglaublich gut aus und hat obendrein Humor. Was kann sich eine Frau noch mehr wünschen?«

»Ich bin noch net wieder bereit für eine Beziehung.«

»Aber der Unfall ist jetzt drei Jahre her …«

»Für mich fühlt es sich an, als wäre es gestern passiert.«

»Willst du es net wenigstens versuchen? Es könnte dir guttun, dich wieder zu verlieben. Außerdem hatte Korbinian diese Abfuhr net verdient.«

»War ich wirklich so schlimm?«

»Schlimm net. Nur kühl.«

»Das musste ich sein, damit er sich keine Hoffnungen mehr macht. Du kennst doch meine Situation.«

»Stimmt, aber ich verstehe net, warum du dich so dagegen sträubst, wieder jemanden in dein Leben zu lassen. Zu zweit ist vieles leichter. Mit einem Mann an deiner Seite müsstest du net alles allein stemmen.«

»Ich bin net allein. Ich habe ein Kind und einen Vater.«

»Aber keinen Partner. Trauerst du immer noch um Christian?«

Carolin senkte den Kopf, damit ihre Freundin den Schmerz nicht sah, der in ihr aufloderte wie eine Flamme.

Ihr Herz war eine Wunde, die nie vollständig verheilte. Nach dem Unfall hatte sie sich oft gefragt, wie ein Mensch mit dem heftigen Schmerz im Herzen überhaupt noch weiterleben konnte.

Inzwischen war das wütende Reißen einem dumpfen Schmerz gewichen. Ihr Mann fehlte ihr. Auch drei Jahre nach dem Unglück verging kein Tag, an dem sie ihn nicht vermisste. Sie lenkte sich mit Arbeit ab, kümmerte sich um ihr Kind, den Bauernhof und den Garten. Der strenge Winter hatte zahlreiche Pflanzen erfrieren lassen, deshalb musste sie einiges neu einsetzen. Aber all das konnte die Lücke nicht füllen.

An diesem sonnigen Frühsommermorgen hatte ihre Freundin drei Stachelbeerbüsche mitgebracht, die sie gemeinsam in einer Reihe am Gartenzaun eingepflanzt hatten.

»Hoffentlich tragen sie bald Früchte.« Carolin richtete sich auf und klopfte sich etwas Erde von der Schürze. »Steffi liebt Stachelbeeren. Am liebsten auf Kuchen.«

»Wer net?« Ihre Freundin kniff verschmitzt ein Auge zu.

Marei war seit der gemeinsamen Schulzeit Carolins Freundin. Dabei hätten die beiden Frauen nicht unterschiedlicher sein können. Marei hatte rötliche Haare, blasse Haut und war überaus impulsiv. Carolins Locken waren hellblond, die viele Arbeit an der frischen Luft hatte einen sanften Bronzeton auf ihre Haut gezaubert, und sie überlegte sich jeden Schritt lieber zweimal, anstatt voreilig zu handeln.

Doch sie waren beide geradlinig und offen, und das verband sie über alle Unterschiede hinweg.

Der Juni meinte es gut in diesem Jahr. Es war sommerlich warm. Ein stabiles Hochdruckgebiet sorgte für anhaltend schönes Wetter. Und die Hänge rings um St. Christoph grünten und blühten, dass es eine wahre Freude war. Nur in den höheren Regionen hielt sich der Schnee noch.

Carolin lebte mit ihrer Tochter und ihrem Vater auf einem Bauernhof am Rand des Dorfes. Von hier aus hatte man einen weiten Ausblick auf die Zillertaler Berge. Hinter dem Anwesen floss der Mühlbach vorbei.

In letzter Zeit ertappte sich Carolin öfter dabei, dass sie sich nach einem Partner sehnte, nach jemandem, auf den sie sich verlassen konnte. Aber wenn sich ihr eine Chance auf ein neues Glück bot, schlug sie diese aus. Sie wagte nicht, ihr Herz wieder zu öffnen und zu riskieren, dass es ein zweites Mal brach. Es war hart gewesen, ihren Mann zu verlieren. Sie würde es nicht überstehen, noch einmal einen geliebten Menschen hergeben zu müssen.

Ihre Freundin war da anders. Marei stürzte sich kopfüber in ein Abenteuer und schaute, was passierte. Manchmal wünschte sich Carolin, sie wäre ein wenig mehr wie ihre Freundin, aber sie konnte nicht aus ihrer Haut. Immerhin durfte sie auch nicht nur an sich selbst denken.

Am Apfelbaum war eine Schaukel festgemacht. Ihre Tochter saß darauf und beugte sich mit leuchtenden Augen zurück, während sie dem Himmel entgegenflog. Ihre blonden Löckchen wirbelten im Sommerwind. Steffi quietschte vor Freude, als sie höher und höher flog.

Carolin wurde das Herz weit.

Sie wollte ihre Freundin gerade zu einem Becher Tee einladen, als aus dem Inneren des Bauernhauses ein lautes Klirren zu hören war. Gefolgt von einem herzhaften Fluch.

Ihre Freundin sah sie verblüfft an.

»Was war denn das? Übt dein Vater für einen Polterabend?«

»Keine Ahnung. Ich sehe besser mal nach, was los ist. Passt du bitte kurz auf Steffi auf?«

»Na klar. Ich werde das Engelchen ein bisserl anstoßen. Ihr scheint allmählich die Puste auszugehen.«

»Danke.« Carolin eilte ins Haus.

Eine ungute Vorahnung hatte sie erfasst, die wenig später bestätigt wurde, als sie ihren Vater in der Küche inmitten eines Scherbenhaufens entdeckte. Er kniete auf dem Boden und hatte das Gesicht in den Händen verborgen. Rings um ihn lagen die Überreste des Küchenregals sowie zahllose Porzellanscherben, die einmal Milchkrüge und Tassen gewesen waren. Neben ihm lag eine Leiter.

»Vaterl?« Erschrocken schlug Carolin sich die Hand vor den Mund. »Was ist denn passiert?«

Er hob den Kopf und schaute unglücklich zu ihr auf.

»Ich wollte die Birne an der Lampe auswechseln, aber ich habe auf der Leiter das Gleichgewicht verloren und bin gestürzt. Dabei habe ich das Regal mit zu Boden gerissen.«

»Bist du verletzt?«

»Nur mein Stolz.« Mühsam stemmte sich Severin Rieder hoch und schaute auf seine verkrümmten Finger hinunter. Dabei verzog er das Gesicht, in dem Wind und Wetter im Lauf der Jahrzehnte Spuren hinterlassen hatten. »Ich bin nutzlos, Carolin, absolut nutzlos.«

»Das stimmt doch net, Vaterl.«

»Doch, es ist wahr. Diese verflixte Gicht hat einen Krüppel aus mir gemacht. Früher habe ich alles allein geschafft. Ich habe den Hof bewirtschaftet und dich großgezogen, und das ganz ohne fremde Hilfe, nachdem deine Mutter nimmer da war. Und jetzt? Jetzt bin ich schon froh, wenn ich mich allein anziehen kann. Ich bin dir keine Hilfe mehr, Carolin.«

»Freilich bist du das. Ohne dich würden wir net zurechtkommen. Du passt auf Steffi auf, kümmerst dich um den Garten und reparierst alles, was im Haus anfällt.«

»Das war einmal. Nein, nein, ich bin nur noch eine Last für euch. Net einmal eine Birne kann ich noch wechseln.« Ihr Vater presste die Zähne so fest zusammen, dass es knirschte.

Er hatte kurze, grau melierte Haare und eine untersetzte Statur. Der Schmerz hatte tiefe Furchen in seine Haut gegraben, die ihn älter als neunundfünfzig Jahre wirken ließen.

Er litt seit vielen Jahren an Gicht. Anfangs hatten Medikamente und Therapien seine Krankheit unter Kontrolle gehalten, in den letzten Jahren waren seine Beschwerden jedoch schlimmer geworden.

Inzwischen musste Carolin die Milchkühe allein versorgen. Sie war von früh bis spät auf den Beinen und wünschte sich manchmal etwas Hilfe, aber ihre Mittel reichten nicht aus, um ein weiteres Paar Hände zu bezahlen. Und ihr Vater schaffte die Arbeit im Stall nicht mehr.

Tagsüber hatte Carolin kaum Zeit zum Nachdenken. Abends jedoch, wenn allmählich Ruhe auf dem Gehöft einkehrte und sie in der Küche saß und nähte, grübelte sie über ihr Leben nach. Es wäre schön gewesen, einen Knecht einzustellen, der ihr zur Hand ging, aber dafür reichten ihre Mittel nicht aus. Das Wenige, das beim Wirtschaften übrig blieb, sparte sie für die Ausbildung ihrer Tochter. Steffi sollten später einmal alle Wege offenstehen.

Nachdenklich kniete sie sich nun hin, um die Scherben aufzusammeln. Da flog die Tür auf, und Steffi wirbelte herein. Die Fünfjährige warf einen Blick auf den Scherbenhaufen, dann schaute sie zu ihrem Großvater, der sich mit grimmiger Miene an den Tisch fallen ließ. Wortlos huschte das Madel zu ihm hinüber und schlang die Arme um ihn.

Er legte ihr eine Hand auf die Schulter, und ein Lächeln huschte über sein Gesicht und vertrieb die Bitterkeit daraus.

Carolin sah ihn nachdenklich an. »Du solltest wieder zum Arzt gehen, Vaterl.«

»Der Doktor kann mich auch net heilen.«

»Aber vielleicht kann er dir ein neues Mittel verschreiben. Eines, an das sich dein Körper noch net gewöhnt hat und das dir hilft.«

»Das wäre zu schön, um wahr zu sein.«

»Bitte, versuch es. Wenn dir der Bergdoktor net helfen kann, wer dann?«

***

Gicht war eine tückische Erkrankung.

Sie verlief in Schüben und befiel Gelenke, Knochen sowie die Nieren. Die betroffenen Gelenke waren gerötet, heiß und stark geschwollen. Dazu kamen Fieber und heftige Schmerzen.

Im Verlauf der Erkrankung konnten befallene Gelenke durch die ständige Entzündung zerstört werden. Die Ursache für die Erkrankung war ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, oft verbunden mit einer Ausscheidungsstörung der Niere. Das Zuviel an Harnsäure schadete dem ganzen Körper.

Das alles ging Martin Burger durch den Kopf, als er seinen Patienten an diesem Nachmittag untersuchte.

Severin Rieder litt seit mehreren Jahren unter Gicht. Die Gelenke seiner linken Hand waren besonders stark befallen. Auf dem Röntgenbild war das Ausmaß der Zerstörung zu erkennen: Einige Gelenke sahen aus, als hätte jemand sie mit einem Bohrer bearbeitet!

Die Laborwerte des Landwirts bestätigten die Verschlechterung seines Zustandes. Sie waren alarmierend!

Severin saß vor dem Schreibtisch des Arztes und rieb sich mit zusammengepressten Zähnen die linke Hand. Sein Blick war dunkel vor Schmerz, aber nicht unfreundlich.

»Meine Tochter glaubt, meine Gicht wäre noch behandelbar«, brummte er, »aber ich habe das Gefühl, es wird von Woche zu Woche schlimmer.«

»Dieser Eindruck ist leider richtig. Wir müssen deine Behandlung unbedingt umstellen. Die Medikamente bringen net den gewünschten Erfolg.« Dr. Burger nahm sich die Liste mit Wirkstoffen vor, die sein Patient seit Jahren einnahm, dann notierte er andere Mittel, an die der Körper des Landwirts noch nicht gewöhnt war und die ihm deshalb besser helfen würden.

Der Landwirt bekam zweimal täglich Diclofenac, Cortison sowie ein Magenschutzmittel, damit er das Diclofenac besser vertrug. Martin Burger wählte eine hochwirksame Kombination von Wirkstoffen aus und stellte seinem Patienten ein Rezept aus.

»Du kannst einem neuen Schub vorbeugen, indem du auf deine Nahrung achtest, Severin. Alkohol und Innereien haben eine hohe Harnsäurekonzentration und sind deshalb Gift für dich. Dagegen schaden Milchprodukte und Kartoffeln net, weil sie kaum Harnsäure enthalten.«

»Ich weiß. Ich habe die Tabelle mit empfohlenen Lebensmitteln daheim. Leider steht gebratene Leber mit Zwiebeln net darauf. Dabei habe ich manchmal so einen Heißhunger darauf, dass ich mir eine Portion zubereite. Allerdings nur, wenn Carolin net daheim ist. Sie sieht es net gern, wenn ich meine Diät net einhalte.«

»Damit schadest du dir auch sehr, Severin.«

»Mag sein, aber es hat alles keinen Zweck. Auf dem Hof bin ich nutzlos, weil ich nimmer mit anpacken kann. Meine Tochter arbeitet wie ein Pferd, um ihre Kleine großzuziehen und den Hof zu versorgen, und was tue ich? Nix als Däumchen drehen.«

»Ich verstehe sehr gut, dass dich das frustriert, aber du bist net nutzlos. Ganz und gar net. Du tust doch, was du kannst.«

»Sonderlich viel ist das aber net. Früher habe ich um halb fünf im Stall gestanden und bis abends durchgearbeitet. Jetzt bin ich froh, wenn ich mich morgens allein anziehen und das Frühstück vorbereiten kann.«

»Wir werden zusehen, dass wir die Schübe mit den neuen Medikamenten stoppen können. Du kannst selbst eine Menge dafür tun. Halte dich vor allem an deinen Diätplan. Die falschen Nahrungsmittel können eine Menge Schaden anrichten.«

»Sie haben ja recht, Herr Doktor. Ich werde mir mein Leibgericht in Zukunft verkneifen. Zehn Minuten Genuss wiegen das hier net auf.« Der Landwirt rieb sich die verkrümmte Hand.

Martin Burger bat ihn, in einer Woche zur Kontrolle der Blutwerte wiederzukommen.

»Bis dahin müsstest du schon eine Besserung spüren.«

»Das wäre schön. Haben Sie vielen Dank, Herr Doktor. Sie können meiner Tochter net zufällig auch ein Rezept für eine neue Liebe ausstellen, oder?«

»So etwas gibt es leider noch net auf Rezept.«

»Das habe ich mir schon gedacht.« Der Bauer rieb sich seufzend das bärtige Kinn. »Carolin ist einsam, aber sie würde sich lieber die Zunge abbeißen, als das zuzugeben.«

»Sie vermisst Christian immer noch, was?«

»Ich glaube schon. Dabei hätte er net gewollt, dass sie für immer allein bleibt. Er hätte sich gewünscht, dass sie wieder glücklich ist, aber davon ist sie meilenweit entfernt.«

»Vielleicht braucht sie nur noch etwas Zeit.«

»Ich weiß es net. Manchmal befürchte ich schon, sie wird es nie wieder wagen, sich auf einen anderen Menschen einzulassen. Das wäre schlimm. Sehr schlimm sogar.«

»Ein solcher Verlust kann einen Menschen schon aus der Bahn werfen. Deine Tochter ist tapfer. Sie lässt sich net so leicht unterkriegen. Ich bin sicher, sie fängt sich wieder.«

»Das hoffe ich sehr.« Severin nickte bedächtig und reichte dem Arzt zum Abschied die Hand. »Auf Wiedersehen, Herr Doktor!«

»Bis nächste Woche, Severin.« Dr. Burger sah seinem Patienten nach, als dieser sein Sprechzimmer verließ. Früher hatte der Landwirt vor Energie und Tatkraft gestrotzt, aber in den vergangenen Monaten hatten seine Kräfte sichtlich nachgelassen. Wo sollte das nur noch hinführen?

Wenn die Therapie net anschlägt, sollten wir über eine Kur nachdenken, nahm sich Martin Burger vor. Bisher hat sich Severin dagegen gesträubt, weil er seinen Hof net wochenlang verlassen will, aber eine intensive Therapie wäre gut für ihn.

Nachdenklich notierte der Bergdoktor die Ergebnisse seiner Untersuchung in der Patientenakte des Landwirts. Die Sonne schien warm durch die Fenster des Sprechzimmers herein.

Es klopfte an der Tür. Auf seinen Ruf kam seine Sprechstundenhilfe Bärbel herein.

»Der Rieder-Severin war der letzte Patient für heute«, verkündete sie munter. »Ich gehe dann jetzt nach Hause. Oder brauchen Sie mich noch, Herr Doktor?«

»Heute nimmer. Danke, Bärbel. Geh ruhig. Wir haben ohnehin schon wieder eine Stunde überzogen.

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