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Demenz-Wohngemeinschaft

Ingo Noack

Demenz-Wohngemeinschaft

Von der Planung über die Realisierung bis zur Inbetriebnahme

Für Ambulante Pflegedienste, Pflegeheimbetreiber & Investoren

Für Sabrina, Elisabeth, Johanna & Alexander

Hilde & Herbert Noack

Käthe & Klaus-Peter Bock

Norbert Weber, Friedrich-Wilhelm Blume, Werner Melchior & Mordechay „Motty“ Goldman

 

Senioren Immobilien: Projektentwicklung, Planung, Finanzierung, Bau & Inbetriebnahme

Seit dem Jahre 1990 beschäftige ich mich mit der Projektentwicklung, der Planung, dem Bau und der Betreibung von Senioren Immobilien in Deutschland.

Mit mehr als 27 realisierten Pflegeheimen widme ich meine Arbeit auch der Projektentwicklung von kleineren Senioren Immobilien und Pflegeeinrichtungen.

Gerne unterstütze ich Sie zusammen mit meinem Team bei der Projektentwicklung, Planung, Finanzierung, Bau & Inbetriebnahme Ihrer Demenz Wohngemeinschaft.

Auch bei der Realisierung Ihres Pflegeheimes und Betreutem Wohnen kann ich Sie unterstützen.

Sie wollen als Investor im Senioren Immobilien Markt investieren? Dann rufen Sie mich an.

Sprechen Sie mich einfach an, am besten über meine Mobil-Rufnummer 0151-2233 2523 oder per eMail: in@smnb.de

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Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme

Ihr Ingo Noack

Verzeichnis der Abkürzungen

AEDL Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens
ATL Aktivitäten des täglichen Lebens
BauGB Baugesetzbuch
BauNVO Baunutzungsverordnung
BHO Bundeshaushaltsordnung
CT Computertomographie
EStG Einkommensteuergesetz
ff. die folgenden
ICDInternational Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems
IfSG Infektionsschutzgesetz
MRT Magnetresonaztomographie
ÖPNVÖffentlicher Personennahverkehr
PSG Pflegestärkungsgesetz
ROG Raumordnungsgesetz
SGB Sozialgesetzbuch
Vgl. Vergleiche
WertR Wertermittlungsrichtlinie
WertV Wertermittlungsverordnung
WG Wohngemeinschaft
§ Paragraph

1 Einleitung

Sie als Betreiber eines ambulanten Pflegedienstes, einer stationären oder teilstationären Pflegeeinrichtung oder als Investoren, die sich für alternative Wohn-und Betreuungskonzepte für Demenz interessieren, erhalten mit dem folgenden Werk eine Handreichung, die es Ihnen ermöglichen soll, von den ersten Planungsentwürfen bis hin zur Klärung baurechtlicher Aspekte und der Sicherung der Finanzierung einer Demenz-WG, ein derartiges Projekt aktiv in die Tat umzusetzen und erfolgreich zu betreiben. Insbesondere widmet sich der Ratgeber auch der Frage, welche architektonischen Besonderheiten es zu beachten gilt, wenn eine Demenz-Wohngemeinschaft initiiert werden soll.

Ausgehend von der Definition der Erkrankung Demenz und ihrer medizinischen Grundlagen wird auch auf das Pflege-Neuausrichtungsgesetz und seine Bedeutung für Betroffene, Angehörige und Investoren eingegangen. Auch werden die Vor-und Nachteile unterschiedlichster Betreuungsformen für Demenzkranke beschrieben. Dabei werden insbesondere die Vorteile einer Demenz-WG gegenüber herkömmlichen stationären Wohnkonzepten hervorgehoben. Der Ratgeber widmet sich aber auch Unternehmens-strategischen Fragestellungen wie der Standortanalyse und der allgemeinen Marktpotenzialanalyse. In diesem Zusammenhang wird auch die Konkurrenzanalyse im Rahmen der eigenen unternehmerischen Tätigkeit beschrieben. Im Rahmen der Planungsphase werden auch die Personalbedarfsplanung und ihre Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg und den Qualitätsstandard in der Pflege erläutert. In diesem Zusammenhang kommt insbesondere die Fragestellung der Standortanalyse im Hinblick auf vorhandene potenzielle Personalkapazitäten zur Sprache.

Der vorliegende Ratgeber soll allerdings nicht nur Tipps bei der Planung, Finanzierung und baulichen Umsetzung bieten, sondern auch für die Zeit danach. Gemeint sind hier die Inbetriebnahme der Wohngemeinschaft und auch der Anspruch an die Qualität der Pflege. Der Ratgeber bietet nach wichtigen Kapiteln Checklisten an, die es Ihnen als potenzieller Investor ermöglichen soll, anhand der in den Kapiteln behandelten wichtigen Punkte überprüfen zu können, inwieweit sich ein Investment lohnt und vor allem welche Kriterien ein potenzieller Investor besonders beachten muss, um sein Projekt erfolgreich umzusetzen. Im Hinblick darauf dient das vorliegende Werk Ihnen als Betreiber einer ambulanten Pflegeeinrichtung oder einer stationären beziehungsweise teilstationären Pflegeeinrichtung oder Ihnen als an der Thematik interessierten Investor dazu, ihr Vorhaben detailliert zu planen, zu finanzieren, erfolgreich umzusetzen und im laufenden Betrieb stets eine hohe Pflegequalität zu bieten. Durch die hohe Kundenzufriedenheit erhalten Sie eine schnelle Refinanzierung ihres Investments und damit die Möglichkeit, Ihr Unternehmen erfolgreich voranzubringen. Gleichzeitig kommt ihrem Investment auch eine ethisch-moralische Komponente zu und stellt insofern ein wichtiges Kriterium im Rahmen einer gesamtgesellschaftlichen Vorbildfunktion dar.

Deshalb widmet sich der vorliegende Ratgeber auch dem Teilbereich des Marketings und der Kundenakquise, aber auch der Personalakquise. Auch werden unterschiedliche Formen der Marketingstrategien besprochen, die im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten vorgesehen sind. Der demografische Wandel bietet Ihnen als Investor insofern ein hohes Maß an ökonomischen Chancen. Zugleich sollte sich ihr Investment im Hinblick auf die Qualität der zu bietenden Pflege und der zu betreuenden, an Demenz erkrankten Pflegebedürftigen an dem Leitsatz orientieren: "Pflege so, wie du selbst gepflegt werden willst." In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Freude bei der Lektüre des Ratgebers und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens zur Etablierung einer neuen Demenz-WG.

2 Demenz als Krankheit

Die Demenz zeigt sich nicht als einheitliches Krankheitsbild. Es gibt mehrere Arten der Demenz. Allen Arten ist aber eine Gedächtnisstörung gemein. Im weiteren Verlauf der Demenzerkrankung kommt es zum Abbau sozialer Kompetenzen, zum Abbau kognitiver Fähigkeiten und damit zum Abbau einer selbstständigen Lebensweise. Sämtliche Formen der Demenz beginnen mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Im weiteren Verlauf kommt es zu Merkfähigkeitsstörungen und schließlich auch zu räumlichen und visuellen Orientierungsstörungen. Damit die Diagnose einer Demenz gestellt werden kann, müssen die beobachtenden Symptome über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr bestehen (Diagnosesicherung nach ICD-Klassifikation).

Es gibt folgende Demenzformen: Am häufigsten tritt die Demenz vom Alzheimer Typ, auch als Morbus Alzheimer oder Alzheimer-Demenz bezeichnet, auf. Hinsichtlich der auftretenden Häufigkeit macht sie einen Prozentanteil von bis zu 60 Prozent aus. Mit weniger als einem Viertel der Erkrankungsfälle tritt die sogenannte vaskuläre Demenz, also eine Form der Demenz, die infolge von vaskulären Durchblutungsstörungen wie Arteriosklerose verursacht wird, auf.

Anzutreffen ist auch eine Mischform, also eine Mischung aus Morbus Alzheimer und der vaskulären Demenz. Eine weitere Form der Demenz tritt häufig in Verbindung mit Morbus Parkinson auf. In etwa 5-11 Prozent der Fälle tritt die sogenannte Frontotemporale Demenz auf.

2.1 Häufung mit zunehmendem Alter

Je höher der Altersgipfel, umso höher ist die Erkrankungsrate. Tritt die Erkrankung bei Personen zwischen 65 und 70 Jahren nur in rund 1,2 Prozent der Fälle auf, so findet sich in der Altersklasse der 85-89-jährigen Personen nahezu bei einem Viertel bereits eine Form der Demenz. Bei den über 90-Jährigen liegt der Anteil bei fast 35 Prozent. Von der Demenz sind hauptsächlich Frauen betroffen. Wissenschaftler sehen als Grund hierfür, vor allem die höhere Lebenserwartung von Frauen und dadurch die statistische Häufung von Demenzfällen begründet.

2.2 Depression als Risikofaktor

Als eine der Hauptrisikofaktoren für eine Demenz im Alter wird eine depressive Erkrankung angesehen. Häufig geht einer Demenz eine Depression voraus. Oftmals wird jedoch auch eine Depression im Alter mit einer Demenz verwechselt (so genannte larvierte Depression). Als weitere Risikofaktoren kommen Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes mellitus, Adipositas, eine Niereninsuffizienz und auch Rauchen hinzu. Raucher sind insbesondere deshalb häufiger von einer Demenz betroffen, weil bei ihnen die kardio-vaskulären Risikofaktoren überdurchschnittlich hoch sind.

2.3 Symptome einer Demenz

Die in Altenpflegeeinrichtungen am meisten anzutreffende Demenzform vom Alzheimertyp, ist durch die sogenannte Trias (Wortfindungsstörungen, visuell-räumliche Orientierungsstörungen und Gedächtnisstörungen) gekennzeichnet. Hinzu gesellen sich oftmals Angst, Unruhezustände, Schlafstörungen, vielfach auch aggressives Verhalten (Autoaggressivität und Fremdaggressivität) sowie Wahnvorstellungen. Im späteren Verlauf einer Morbus-Alzheimer-Erkrankung können auch Lähmungen und Kontrakturen als Pflegerisiken auftreten. Auch Formen der Epilepsie wurden beobachtet. Im Endstadium kommt es zu einer völligen Aufgabe der eigenen Ich-Identität, die dadurch gekennzeichnet ist, dass beispielsweise keine Angehörigen mehr erkannt werden können, die eigene Persönlichkeit nicht mehr als solche wahrgenommen wird und damit einhergehend findet sich auch ein totaler Sprachverlust sowie eine Inkontinenz. Die Alzheimer-Demenz ist insbesondere durch Plaques und sogenannte neurofibrilläre Tangels (sogenannte Tau-Proteine) im Gehirn gekennzeichnet. Aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten beim Typus der Alzheimer Demenz, von der rund 60 Prozent sämtlicher Patienten betroffen sind, erfolgt in vielen Fällen eine Heimeinweisung. Oftmals ist diese verbunden mit einer Krankenhauseinweisung.

2.4 Diagnose der Demenz

Die Diagnose Alzheimer-Demenz ist sowohl beim Betroffenen wie auch bei deren Angehörigen mit einem deutlichen und hohen Leidensdruck verbunden. Durch die auftretenden Verhaltensstörungen kommt es zu einer deutlichen Beeinträchtigung der sogenannten Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL nach Juchli beziehungsweise AEDL nach Krohwinkel). Davon betroffen ist die Körperhygiene, die Selbstständigkeit, und nicht zuletzt die damit verbundenen Aspekte des eigenen Seins und der Führung eines eigenständigen Lebens. Im Zuge der Erkrankung kommt es somit zu einer deutlichen Pflegebedürftigkeit und im Endstadium der Erkrankung zur vollständigen Pflegebedürftigkeit. Um eine Diagnose einer Demenz zu stellen, sind sowohl bildgebende Verfahren wie MRT und CT, aber auch psychologische Tests notwendig. Hier werden beispielsweise Verfahren wie das komplexe Sprachverstehen nach Rey, der Mehrfachwahl-Wortschatz-Intelligenztest sowie allgemeine Prüfungen von Lese-, Rechtschreibfähigkeit sowie das Rechnen überprüft. Daneben werden teilweise auch Tests zur Überprüfung der phonologischen Wortflüssigkeit durchgeführt und Verfahren zur Abgrenzung einer Depression angewandt. Im Rahmen der Laborparameter werden Beta-Amyloid 412 und Tau-Proteinbestimmungen im Liquor bestimmt. Hierbei ist jedoch anzumerken, dass diese als unspezifische "Demenz-Marker" zu verstehen sind. Denn beide Werte können ebenso bei anderen neuro-degenerativen Erkrankungen auftreten.

2.5 Behandlung

Im Hinblick der pharmakologischen Behandlung werden bei der Alzheimer-Demenz Acetylcholinesterasehemmer wie Exelon, Reminyl und andere Substanzen der Gruppe ebenso verwendet wie Glutamat-Antagonisten (zum Beispiel Axura oder Memantine). Memantine reduzieren die Glutamat-Aktivität und sorgen für eine Verringerung des Kalziumeinstroms. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es derzeit keinen therapeutischen Beleg für einen medizinischen Nutzen dieser Form der Therapie gibt. Allerdings dokumentieren Doppelblind-Studien, dass die Memantin-Therapie im Vergleich zur Placebo-Gabe auch kein hohes Schadenspotenzial beim Patienten bewirkt. Anders verhält es sich bei den Acetylcholinesterase-Hemmern. Sowohl bei der Gabe von Galantamin, Donepezil wie auch bei der Gabe von Rivastigmin haben Studien bei Demenzformen des leichten bis mittleren Schweregrades einen medizinischen Nutzen im Hinblick auf die Steigerung kognitiver Leistungen gezeigt. Alle Substanzen haben jedoch deutliche Nebenwirkungen, die im Hinblick auf eine Risiko-Nutzenabwägung im individuellen Fall abzuwägen sind.

2.6 Prävention

Auffällig im Hinblick auf präventive Maßnahmen ist eine höhere Bildung. Personen mit einer guten Bildung können die bei der Demenz auftretenden Gedächtnisdefekte häufig lange Zeit kompensieren. Auffällig ist zudem, dass sportliche Betätigung und eine ausgewogene Ernährung Langzeitstudien zufolge im mittleren und im späteren Erwachsenenalter als eine Präventionsmaßnahme für den Schutz vor Morbus-Alzheimer anzusehen ist. Im Hinblick auf die Behandlung einer Demenz ist bei vaskulären Ursachen in erster Linie eine Förderung der Gefäßdurchblutung zu nennen. Insbesondere in der Anfangsphase der Erkrankung dieses Typs lassen sich Gedächtnisdefizite zumindest verlangsamen.

2.7 Wichtige Rolle der Angehörigen

Bei Demenzformen des Alzheimer-Typs findet sowohl eine dem Schweregrad der Erkrankung angepasste Pflege als auch eine entsprechende medikamentöse Begleittherapie statt. Bei ausgeprägten Verhaltensstörungen wird beispielsweise bei einem aggressiven Verhalten der Erkrankten durch Mediziner oftmals Risperidon verabreicht. Neben der medikamentösen Therapie und der Verhaltenstherapie kommt insbesondere auch den Angehörigen eine wichtige Rolle bei der Betreuung der Erkrankten zu.

2.8 Fazit zu Kapitel 2

Als Fazit festzuhalten bleibt, dass der Verlauf der Alzheimer-Demenz individuell unterschiedlich ist und daher durch medikamentöse Therapie, ein individuelles Verhaltensmanagement und eine kognitive Förderung noch vorhandener Ressourcen der Verlauf der Erkrankung zumindest verzögert werden kann. Darüber hinaus spielen die frühe Diagnose und eine gute Lebensführung, mit viel Bewegung und sportlicher Aktivität, aber auch eine gesunde Ernährung und eine gute Bildung als Schutzmechanismus vor einer Demenz vom Alzheimer-Typ, aber auch im Hinblick auf die vaskuläre Demenz eine wichtige Rolle.

3 Problem des demografischen Wandels

Der demografische Wandel bringt sowohl für die Gesellschaft an sich wie auch für die strukturellen Voraussetzungen der Gesundheitsversorgung zahlreiche Herausforderung mit sich. Unter dem demografischen Wandel wird ein Missverhältnis zwischen Alterung beziehungsweise dem Gesamtanteil der Bevölkerung verstanden. Bei der demografischen Alterung erfolgt ein deutlicher Rückgang der Anzahl jüngerer Person, während die der älteren Menschen deutlich ansteigt. So prognostiziert das Statistische Bundesamt für das Jahr 2030 gegenüber dem Jahr 2013 einen Anstieg des Anteils der Bevölkerung über 60 Jahre von derzeit 27 Prozent auf dann 35 Prozent. Insbesondere die Anzahl derjenigen, die über 80 Jahre oder älter sind, wird von derzeit rund 4,5 Millionen auf dann über sechs Millionen im Jahr 2020 und auf bis zu 6,5 Million im Jahr 2030 ansteigen. Dies entspricht einem Anstieg von fast 50 Prozent. Besonders um das Jahr 2030 wird aufgrund der Geburtsjahrgänge, die als geburtenstärkste Jahrgänge bezeichnet werden, mit einem deutlichen Anstieg älterer Personen gerechnet.

3.1 Problem Babyboomer-Jahrgänge

Unter den sogenannten Babyboomer-Jahren werden die Jahrgänge von 1959 bis 1968 verstanden. Während es nach den Weltkriegen zu einem deutlichen Geburtenrückgang kam, stiegen die Geburtenzahlen danach jeweils deutlich an. Die Jahre 1959 bis 1968 werden als die bisher geburtenstärksten Jahrgänge der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet. Diese Jahrgänge werden ab 2027 das derzeitige Rentenalter von 65 Jahren erreichen und damit eine Altersklasse, in der das Erkrankungsrisiko für chronische Krankheiten und damit verbundene Pflegebedürftigkeit deutlich ansteigt. Nicht nur die Altersstruktur der geburtenstärksten Jahrgänge, sondern auch das danach als Pillenknick in die Geschichte eingegangene deutliche sinkende Geburtenniveau, in Verbindung mit einer deutlichen Verschiebung der Rolle der Frau hin zu mehr Gleichberechtigung, hat zu einem deutlichen neuen Rollenverständnis geführt und damit auch zu einem Geburtenrückgang beigetragen. Diese Entwicklung hält bis heute an.

3.2 Starkes Stadt-Landgefälle

Derzeit werden nur rund zwei Drittel so viele Kinder in der Bundesrepublik Deutschland geboren, wie notwendig sind, um einen Ausgleich zwischen Elterngeneration und Kindergeneration im Hinblick auf die demografische Entwicklung zu erzielen. Trotz Zuwanderung nach Deutschland ist eine kontinuierliche Durchbrechung dieses Trends derzeit nicht absehbar. Allenfalls sprechen Experten von einem bremsenden Effekt, der den demografischen Wandel aber nicht vollständig verhindern wird. Der Schrumpfungs-und Alterungsvorgang weist zudem zahlreiche regionale Besonderheiten auf. So zeigt sich insbesondere in den neuen Bundesländern eine Tendenz, die ein nahezu vollständiges Land-Stadt-Gefälle zeigt. Diese strukturellen Veränderungen hängen zusätzlich mit der gegenüber den alten Bundesländern vorherrschenden geringeren Wirtschaftskraft zusammen. Dadurch ist zusätzlich für viele Menschen eine Perspektivlosigkeit gegeben, die zum demografischen Wandel und damit zu einer geringeren Geburtenrate beiträgt.

3.3 Medizinischer Fortschritt als Grund für demografischen Wandel

Ein weiterer Faktor für die Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung liegt im erfolgreichen Kampf gegen Infektionskrankheiten und die damit verbundene angestiegene Lebenserwartung. Außerdem sorgt der medizinische Fortschritt dafür, dass zahlreiche Erkrankungen eine längere Überlebensrate aufweisen. Dem entgegen steigen bestimmte Erkrankungen an, darunter Depressionen. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da die Depression als eine der Faktoren für die Entstehung einer Demenz diskutiert wird.

3.4 Zunahme typischer chronischer Alterserkrankungen

Durch die demografische Alterung kommt es zu einer Verschiebung des Krankheitsspektrums von Infektionskrankheiten hin zu chronischen Alterserkrankungen wie Diabetes mellitus, chronische Atemwegserkrankungen, Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems oder Arthrose beziehungsweise Osteoporose. Durch die zunehmenden Erkrankungsfälle steigt auch gleichzeitig der Anspruch an die Gesundheitsversorgung. Im Hinblick auf die Häufigkeit von Demenzerkrankungen ist zu erwähnen, dass aufgrund des demografischen Wandels wie bereits im vorherigen Kapitel erwähnt, mit zunehmendem Alter das Erkrankungsrisiko ansteigt. Das mittlere Erkrankungsalter für die Demenz basiert auf der Basis von Krankenkassen-Abrechnungsdaten. So wurde für das Jahr 2002 das mittlere Erkrankungsalter auf 81,9 Jahren bei Frauen und 78,8 Jahre bei Männern geschätzt. Durch die zunehmende Lebenserwartung steigt somit auch das statistische Mittel im Hinblick auf die Erkrankungsrate von Demenz an.

3.5 Datenerhebung anhand von Krankenkassenabrechnungsdaten

Derzeit fehlen zudem eindeutige statistische Daten, die Neuerkrankungsraten darlegen. Stattdessen werden die Neuerkrankungsraten nahezu hauptsächlich auf Basis bestehender Krankenkassen-Abrechnungsdaten erhoben. Allerdings geht die Forschung mittlerweile dazu über, durch Langzeitstudien diesen Mangel zu beheben. Statistischen Prognosen zufolge ist mit einer Zunahme der Demenzerkrankung auf bis zu 3,5 Millionen Personen bis zum Jahr 2050 zu rechnen. Derzeit gibt es je nach Datenbasis zwischen einer und 1,5 Millionen Demenzkranker. Das statistische Mittel sämtlicher prognostizierbarer Daten für die Zukunft geht von einer Erkrankungszahl zwischen zwei und drei Millionen Demenzfällen aus. Mit zunehmendem Lebensalter steigt somit auch das Erkrankungsrisiko. Die starken Zuwächse im Hinblick auf die prognostizierten Daten setzen allerdings voraus, dass es im Hinblick auf präventive Maßnahmen beziehungsweise therapeutischer Ansätze keine medizinischen Innovationen gibt.

3.6 Neuerkrankungsraten bei Demenz rückläufig: Was sind die Gründe?

Derzeit legen neueste Forschungsergebnisse aber nahe, dass die Häufigkeit von Neuerkrankungen rückläufig ist. Experten vermuten, dass dieser Umstand insbesondere in den begleitenden therapeutischen Erfolgen bei der Behandlung von kardiovaskulären beziehungsweise zerebro-vaskulären Erkrankungen zu suchen ist. Auch die besseren Behandlungsmethoden im Hinblick auf Diabetes mellitus, Hypertonie und Fettstoffwechselstörungen sowie eine zunehmend sinkende Rate von Rauchern zeigt erste Tendenzen zu einem niedrigeren Niveau an Neuerkrankungsraten der Demenz. Auch die zunehmend bessere Bildung und die damit häufig verbundene gesündere Lebensführung gelten als einer der Aspekte für eine geringere Neuerkrankungsrate. Grundsätzlich ist aber durch den demografischen Wandel mit einer Zunahme von an Demenz erkrankter Personen zu rechnen.

3.7 Hohe Belastung für Angehörige

Insbesondere für Angehörige wird dies oftmals zu einer psychischen aber auch zu einer physischen Belastungsprobe. Dadurch steigt für die betroffenen Angehörigen das eigene Sterblichkeitsrisiko durch Stressoren teilweise signifikant. Mit Zunahme der Demenzfälle in der Zukunft ist gleichzeitig auch mit einem steigenden Bedarf an Demenzbetreuungseinrichtungen zu rechnen. Dabei werden insbesondere aus gesamtgesellschaftlicher Sicht ökonomische Prinzipien aufgrund der Zunahme der Bedeutung eine noch wichtigere Bedeutung erfahren.

3.8 Trend bei Pflegeeinrichtungen geht weg von steriler Klinikatmosphäre

Liegen derzeitige Betreuungseinrichtungen hauptsächlich im Bereich der stationären Pflege, so gibt es seit einigen Jahren im Zuge der Akademisierung der Pflege neue Forschungsansätze, letztendlich ambulanten Pflegekonzepten den Vorzug zu geben. Unter diesen Pflegekonzepten sind auch die sogenannten Demenz-WG-Konzepte zusammenzufassen. Hierbei handelt es sich genau genommen um eine teilstationäre Einrichtung, die eine 24 Stunden-Betreuung gewährleistet, dies allerdings in einem kleinen Rahmen, der nur einige wenige Pflegebedürftige umfasst. Dadurch entsteht nicht nur ein familiärer Charakter, sondern gleichermaßen auch die Möglichkeit, mit wenig Personal eine bessere Versorgung zu gewährleisten.

Dies ist deshalb möglich, weil aufgrund der geringeren Anzahl an Pflegebedürftigen die einzelne Pflegefachkraft nur weniger Pflegebedürftige zu betreuen hat.

Dadurch steigt nicht nur die Pflegequalität, sondern auch die Möglichkeit, eine individuelle Förderung für den einzelnen Demenzkranken zu erreichen. Gleichzeitig entfällt durch den Charakter einer Wohngemeinschaft die sterile Atmosphäre herkömmlicher Pflegeeinrichtungen. Im folgenden Kapitel werden die pflegerischen Besonderheiten und die Betreuungsformen für Demenzkranke sowohl im ambulanten wie auch in stationären Pflegeeinrichtungen besprochen.

4 Pflegerische Besonderheiten bei Demenz

Die Erkrankung Demenz ist gekennzeichnet durch zahlreiche Symptome. Insbesondere die Verhaltensstörungen sowie die Agitiertheit und Unruhe, zuweilen aber auch das apathische Verhalten, begleitet durch häufige Passivität sowie vokale Störungen und akustische Störungen der Erkrankten, verbunden mit Autoaggressivität und Fremdaggressivität sowie dem Drang wegzulaufen, sind in pflegerischer Hinsicht eine Herausforderung. Im Hinblick auf effektive Maßnahmen zur Intervention lässt sich aus pflegerischer Sicht darlegen, dass in einer Studie von Cariaga et al. (vgl. Cariaga et al. 1991) dargelegt wurde, dass durch ein beruhigendes Gespräch und damit die Konzentration der Aufmerksamkeit auf den Erkrankten eine Effektivität von 52 Prozent erreicht wurde.

4.1 Studie: Psychopharmaka bei Demenz nur wenig effektiv

Dem hingegen brachten negative Sanktionen, die von Pflegekräften im Rahmen der Studie von Cariaga et al. angewandt wurden, nur eine Effektivität von 28 Prozent. Die Gabe von Psychopharmaka lag mit einer Effektivität von 38 Prozent nur unbedeutend über dem Wert der negativen Sanktionen. Berührungen der Demenzkranken durch die Pflegekräfte brachte in rund ein Viertel aller Fälle eine positive Wirkung. Ignoranz hingegen beziehungsweise ein Ausschluss aus der Gruppe, zeigte in nur elf beziehungsweise 12 Prozent der Fälle einen Erfolg. Die Untersuchung offenbarte, dass die Pflegekräfte in der überwiegenden Anzahl der Fälle lediglich eine der Interventionsmaßnahmen separat anwendeten. Dies geschah in 84 Prozent der Fälle. Die Studie von Cariaga et al. zeigte insofern, dass eine Mehrfach-Intervention eine Steigerung des Erfolgs auf bis zu 84 Prozent ermöglichte.

4.2 Akustische Auffälligkeiten bei Demenz und daraus abgeleitete Pflege

In einer weiteren Studie von Cohen-Mansfield et al. aus dem Jahr 1997 (vgl. Cohen-Mansfield 1997) wurden die Interventionsmaßnahmen bei akustischen Auffälligkeiten Demenzkranker untersucht. Hierbei wurde das Musikangebot, ein von Familienangehörigen produziertes Videoangebot sowie eine Einzelbetreuung analysiert. Dabei trat hervor, dass das Video der Familienangehörigen sowie die Einzelbetreuung die größte Effektivität bewirkt. Auffällig war, dass durch die Einzelbetreuung teilweise sogar ein Rehabilitationseffekt bewirkt wurde. Sloane et a.l (vgl. Sloane et al. 1997) haben in einem Fachbeitrag Verhaltensstrategien für den Umgang mit Demenzkranken bei akustischen Störungen erarbeitet.

Dabei kamen sie zu ähnlichen Ergebnissen wie zuvor Cariaga et al. Denn auch Sloane et al. kamen zu dem Ergebnis, dass eine einzelne Interventionsmaßnahme akustische Störungen von Demenzkranken nur selten beseitigt. Stattdessen werden multisensorische Stimulierung, die Milieu-Therapie und die Einzelbetreuung als bevorzugtes pflegerisches Interventionsmittel durch Sloane et al. (vgl. Sloane et al. 1997) empfohlen. Ferner weisen die Autoren darauf hin, dass durch das Pflegepersonal eine Analyse im Hinblick auf die Entstehung bestimmter Reaktionen durch Demenzkranke erfolgen müsse.

4.3 Verbale Auffälligkeiten und ihre Interventionsmöglichkeiten

Außerdem wird seitens Sloane et al. empfohlen, bei verbalen Auffälligkeiten Demenzkranker keine Überreaktionen durch das Pflegepersonal zu provozieren. Sloane et al. kamen zudem zu dem Ergebnis, dass Demenzkranke mit noch relativ großer Compliance, insbesondere positiv auf Interventionen wie das Darbieten von Beschäftigung reagieren. Bei Demenzkranken im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium zeigten sich hingegen Maßnahmen zur Steigerung eines positiven Milieus beziehungsweise eines besseren Wohlbefindens als effizient. Sloane et al. kommen ferner zu dem Ergebnis, dass bei den gezeigten Verhaltensauffälligkeiten von Demenzkranken seitens des Pflegepersonals für eine ruhige Umgebung gesorgt werden sollte. Das bedeutet, dass eine Reizüberflutung wie sie in größeren Gruppen möglich erscheint, sowie die Einnahme gemeinsamer Mahlzeiten als kontraproduktiv zu verstehen sind. Dies bezieht sich jedoch nur im Hinblick auf die gezeigte Verhaltensauffälligkeit, das bedeutet, dass die Studie sich nicht gegen grundsätzliche Gemeinschaftskonzepte wendet. Im Hinblick auf die gezeigten Verhaltensauffälligkeiten bei akustischen Störungen sollten zudem eine Lärmreduzierung und weitere Stressoren vermieden werden. Stattdessen sollte ein vertrautes Milieu herbeigeführt werden.

4.4 Individuelle Pflege besonders wichtig bei Demenz

Die Pflegekräfte sollten ruhig und besonnen reagieren und durch wenig Personalfluktuation für ein Sicherheitsgefühl beim Erkrankten sorgen. Die Pflege sollte in Bezug auf den mit einer akustischen Störung in Erscheinung tretenden Demenzkranken als Einzelpflege organisiert werden. Bei einer Unterstimulierung müssen hingegen andere Pflegekonzepte Verwendung finden. So sollte der Bewohner bewusst in die Gemeinschaft eingebunden werden. Das Hörvermögen sowie das Sehvermögen sollten durch Hörgeräte beziehungsweise durch Brillen verbessert werden und dadurch die Wahrnehmung der Umwelt erhöht werden.

Bei einer Unterstimulierung sollte zudem der Pflegebedürftige durch zahlreiche Sozialkontakte positiv motiviert werden. Im Gegensatz zu der akustischen Störung empfiehlt bei einer Unterstimulierung sogar ein Hintergrundgeräusch, produziert durch das Pflegepersonal. Auch hat sich bei einer Unterstimulierung eine Lichttherapie als positiv erwiesen. Zudem können besondere Düfte wie Kaffee und andere Aromen oder die Nutzung eines Schaukelstuhls als zusätzliche Stimulanzien eine positive Wirkung erzielen. Bei einer Unterstimulierung können auch Stofftiere sowie die sogenannte Roboter-Robbe benutzt werden.

4.5 Weitere Möglichkeiten zur Pflege bei Demenz

Bei Demenzkranken, die unter Schmerzen klagen, tritt häufig das Problem auf, dass diese im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf nicht mehr genau äußern können, welche Beschwerden sie genau haben. In diesem Fall muss die Pflege, insbesondere die Funktion der professionellen Krankenbeobachtung ihren Beitrag leisten. Bei zunehmender Immobilität können Rollatoren, Rollstühle oder aber auch begleitete Spaziergänge (je nach Grad der Mobilität) Abhilfe schaffen. Bei einer psychischen Belastung muss das Pflegepersonal dafür sorgen, eine Überstimulierung im Sinne einer Reizüberflutung zu vermeiden. Auch können beruhigende Massagen oder Berührungen für eine Steigerung des Wohlbefindens sorgen.

4.6 Beziehungspflege, Pflegediagnose und exakte Pflegedokumentation sind entscheidend

Im besonderen Fall muss bei Demenzkranken grundsätzlich das Prinzip der Beziehungspflege angewandt werden. Dies ist deshalb der Fall, da die Erkrankten mit wechselnden Pflegepersonen im Hinblick auf ihre Erkrankung und damit im Hinblick auf die Gesamtorientierung überfordert sind. Neben den angesprochenen Faktoren sollten dennoch auch kognitive Fördermöglichkeiten seitens der Pflegeperson durchgeführt werden. Um die entsprechenden Pflegemaßnahmen effektiv durchführen zu können, bedarf es einer entsprechend gesicherten Pflegediagnose. Insofern umfasst die Pflege nicht nur die praktische Umsetzung, sondern auch eine exakte und umfassende Pflegedokumentation.

Dabei ist insbesondere die durch den Erkrankten gezeigte Verhaltensweise für die darauf angepasste individuelle Pflege ausschlaggebend. Das bedeutet, dass je nach Gemütszustand und je nach Tagesform die Pflege entsprechend anzupassen ist. Insofern muss die Pflege des Demenzkranken flexibel sein. Entsprechende Evaluationen müssen häufiger durchgeführt werden als sie beispielsweise in der rein somatischen Pflege erfolgen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Pflege von Demenzkranken, anders als die Pflege somatischer Beschwerden stets individuell an das jeweilige gezeigte Verhaltensmuster anzupassen ist. Neben der psychiatrischen Pflege kommt aber auch der Grundpflege (je nach Zustand und Fortschritt der Krankheit) eine wichtige Bedeutung zu.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wechselndes Pflegepersonal zu vermeiden ist, Reizüberflutung ist bei der Pflege von Demenzkranken grundsätzlich zu vermeiden und letztlich sollte bei den jeweils gezeigten Verhaltensmustern stets eine Kombination unterschiedlicher Pflegemaßnahmen erfolgen. Dies geschieht deshalb, weil Studien bewiesen haben, dass dadurch eine höhere Effektivität der Pflege gewährleistet wird.

5 Betreuungsformen für Demenzkranke

Neben den zu beachtenden pflegerischen Besonderheiten kommt insbesondere den Betreuungsformen eine wichtige Bedeutung bei der Planung zu. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Betreuungsformen für Demenzkranke. Die klassische Betreuungsform ist die stationäre Form. Diese erfolgt entweder in einer psychiatrischen Fachklinik (neuerdings vorzugsweise in einer gerontologisch-psychiatrischen Fachklinik) beziehungsweise in einem Altenpflegeheim mit gerontologischpsychiatrischem Schwerpunkt. Daneben gibt es die ambulante Betreuung. Diese erfolgt in erster Linie durch ambulante Pflegedienste. Die ambulante Betreuung von Demenzkranken ist in der Regel bei einem frühen Stadium der Krankheit möglich. Auch ist die Betreuung im ambulanten Rahmen dann angezeigt, wenn Angehörige den Rest der Pflege übernehmen beziehungsweise den Rest des Tages anwesend sind.

5.1 Teilstationäre Betreuungseinrichtungen

Neben der ambulanten Betreuung und der stationären Betreuung gibt es auch teilstationäre Betreuungskonzepte wie die einer Tagesklinik. Hierbei werden die Demenzkranken am Morgen aus der eigenen Wohnung abgeholt, den Tag über betreut und abends dann wieder in die Wohnung zurückgefahren. Insbesondere für Angehörige, die tagsüber berufstätig sind, empfiehlt sich diese Form der Versorgung Demenzkranker. Neue Formen der Betreuung resultieren aus pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen.

5.2 Betreute Wohngruppen

Zu den neuen Formen der Betreuung gehören die sogenannten betreuten Wohngruppen. Hierbei leben Demenzkranke in einer kleinen Wohngruppe mit beispielsweise sechs Mitbewohnern zusammen.

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