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Das zweite Gedächtnis

Inhalt

  1. Cover
  2. Inhalt
  3. Über das Buch
  4. Über den Autor
  5. Titel
  6. Impressum
  7. Anmerkungen
  8. Erster Teil
    1. 05.00 Uhr
    2. 06.00 Uhr
    3. 1941
    4. 06.30 Uhr
    5. 07.00 Uhr
    6. 07.30 Uhr
    7. 08.00 Uhr
    8. 1941
    9. 08.30 Uhr
  9. Zweiter Teil
    1. 09.00 Uhr
    2. 10.00 Uhr
    3. 11.00 Uhr
    4. 12.00 Uhr
    5. 1941
    6. 13.00 Uhr
    7. 13.30 Uhr
    8. 14.00 Uhr
    9. 14.30 Uhr
    10. 15.00 Uhr
    11. 15.30 Uhr
    12. 15.45 Uhr
  10. Dritter Teil
    1. 16.15 Uhr
    2. 16.45 Uhr
    3. 17.00 Uhr
    4. 18.00 Uhr
    5. 1943
    6. 18.30 Uhr
    7. 19.30 Uhr
    8. 20.00 Uhr
    9. 20.30 Uhr
    10. 21.30 Uhr
    11. 22.30 Uhr
    12. 23.00 Uhr
    13. 24.00 Uhr
  11. Vierter Teil
    1. 1.00 Uhr
    2. 1945
    3. 02.30 Uhr
    4. 03.00 Uhr
    5. 04.30 Uhr
    6. 06.30 Uhr
    7. 1954
    8. 07.00 Uhr
    9. 08.00 Uhr
  12. Fünfter Teil
    1. 10.45 Uhr
    2. 11.00 Uhr
    3. 12.00 Uhr
    4. 13.00 Uhr
    5. 15.00 Uhr
    6. 15.45 Uhr
    7. 16.00 Uhr
    8. 16.30 Uhr
    9. 19.30 Uhr
    10. 21.30 Uhr
    11. 22.29 Uhr
    12. 23.00 Uhr
    13. 24.00 Uhr
    14. 01.30 Uhr
  13. Sechster Teil
    1. 08.30 Uhr
    2. 16.00 Uhr
    3. 20.30 Uhr
    4. 21.30 Uhr
    5. 22.48 Uhr
  14. Epilog
    1. 1969
  15. Danksagung

Über das Buch

Ein Mann erwacht in einem dunklen, kalten Raum. Er öffnet die Augen und stellt fest, dass er auf dem Fußboden einer öffentlichen Toilette liegt. Und dass er sich an nichts mehr erinnern kann. Ohne einen Cent in der Tasche macht Luke, der Mann ohne Gedächtnis, sich daran herauszufinden, was mit ihm geschehen ist. Bald wächst in ihm der schreckliche Verdacht, dass der Verlust seiner Erinnerung nicht auf natürlichen Ursachen beruht. Hat er etwas gewusst, das so brisant war, dass man ihm die Vergangenheit raubte, um ihn zum Schweigen zu bringen?

Über den Autor

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als »geborener« Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu »geformt«. Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren Kindern zudem weder Fernsehen noch Kinobesuche und verboten ihnen sogar, Radio zu hören. Dem jungen Ken blieben zur Unterhaltung nur die unzähligen Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte – und die Abenteuer, die er sich in seiner eigenen Vorstellungswelt schuf. Schon früh lernte er lesen; er war ganz versessen auf Bücher, und nirgendwo ging er so gern hin wie in die öffentliche Bibliothek. »Ich hatte kaum eigene Bücher und war immer dankbar für die öffentliche Bücherei. Ohne frei zugängliche Bücher wäre ich nie zum eifrigen Leser geworden, und wer kein Leser ist, wird auch kein Schriftsteller.« Als Ken Follett zehn Jahre alt war, zog die Familie nach London. Nach seinem Schulabschluss studierte er Philosophie am University College; dass der Sohn eines Steuerinspektors sich für dieses Fach entschied, mag auf den ersten Blick befremden, aber bedenkt man, dass Kens religiöse Erziehung viele Fragen aufgeworfen und offengelassen hatte, erscheint sie gar nicht mehr so untypisch. Ken Follett ist der Überzeu-gung, dass die Entscheidung für dieses Studienfach ihm die Weichen in seine Zukunft als Schriftsteller gestellt hat. »Zwischen der Philosophie und der Belletristik besteht ein Zusammenhang. In der Philosophie beschäftigt man sich mit Fragen wie zum Beispiel: ›Wir sitzen hier an einem Tisch, aber existiert der Tisch überhaupt?‹ Eine verrückte Frage, aber beim Studium der Philosophie muss man solche Dinge ernst nehmen und braucht eine unorthodoxe Vorstellungsgabe. Beim Schreiben von Romanen ist es genauso.« In einem Hörsaal danach zu fragen, was wirklich ist, war eine Sache – doch plötzlich sah sich Ken mit einer ganz anderen Wirklichkeit konfrontiert: Er wurde Ehemann und Vater. Er heiratete seine Freundin Mary am Ende seines ersten Semesters an der Universität. Im Juli 1968 kam ihr Sohn Emanuele zur Welt. »So etwas plant man nicht, wenn man erst achtzehn ist, aber als es geschah, war es ein unglaubliches Erlebnis.«

KEN FOLLETT

DAS ZWEITE
GEDÄCHTNIS

Roman

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Aus dem Englischen von
Till R. Lohmeyer und Christel Rost

Historische Anmerkung

Der Start des ersten amerikanischen Weltraumsatelliten, Explorer I, war ursprünglich für Mittwoch, den 29. Januar 1958, vorgesehen. Am späten Abend wurde er auf den nächsten Tag verschoben, angeblich wegen ungünstiger Witterungsbedingungen. Beobachter in Cape Canaveral begriffen das nicht, denn in Florida herrschte strahlender Sonnenschein. Die Armee dagegen verwies auf den Jetstream, eine starke Luftströmung in großen Höhen, der ungünstig gewesen sei.

Am nächsten Abend kam es erneut zu einer Verschiebung – aus den gleichen Gründen, wie es hieß.

Am Freitag, dem 31. Januar, wurde es ernst.

Seit ihren Anfängen im Jahr 1947 hat die Central Intelligence Agency Millionen von Dollar in ein Forschungsprogramm investiert, dessen Ziel es war, ganz normale Menschen, ob nun freiwillig oder unfreiwillig, mithilfe von Drogen und anderen esoterischen Methoden völlig unter ihre Kontrolle zu bekommen. Auf Befehl sollten sie handeln, sprechen, die wertvollsten Geheimnisse ausplaudern – und sogar vergessen.

John Marks, The Search for the ›Manchurian Candidate‹: The CIA and Mind Control, 1979.