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Das war unsere Zeit: Eine sinnliche Love Story

Ela Bertold

Das war unsere Zeit: Eine sinnliche Love Story





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Das war unsere Zeit

Eine sinnliche Love-Story

von Ela Bertold

 

© by Ela Bertold

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich (Westf.)

www.alfredbekker.de

postmaster@alfredbekker.de

 

 

Ich war schon häufiger im Internet auf dieser Seite unterwegs gewesen, aber bislang hatte mich niemand auf den Bildern besonders angesprochen. Und dieser Typ hatte noch nicht einmal ein Bild eingestellt. Aber der Text sprach mich sofort an.

„Ist dein Leben auch unerträglich seicht? Bestimme selbst, wann du ins Schleudern kommen willst!“

Was mochte dahinter stecken?

Kurzentschlossen schrieb ich eine Mail.

 

*

 

„Du hast was gemacht?“ Meine Freundin Carina schaute mich völlig verständnislos und entsetzt an.

„Da war dieser Text im Internet.“ Ich kramte in meiner Handtasche herum und fand das Gesuchte. „Ich habe es ausgedruckt. Hier – lies!“

Sie nahm mir den Papierfetzen aus der Hand und las.

„Und? Hat sich jemand darauf gemeldet? Bestimmt irgendein perverser Spinner.“

„Wieso pervers? Nur weil er seinen Text origineller formuliert hat, als andere.“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, mir hat ein total netter Mann in den Dreißigern geantwortet. Wir chatten jetzt schon eine ganze Weile hin und her. Und jetzt will er sich mit mit mir treffen.“

„Ach, ich verstehe. Du erzählst mir das nur, damit ich im Notfall deine Leiche identifizieren kann.“ Meine Freundin hatte schon einen sehr speziellen Humor.

„Ja, so ungefähr. Quatsch, ich wollte nur mal deine Meinung dazu hören, aber wie es scheint, stehst du diesen Dingen nicht sehr aufgeschlossen gegenüber.“ Ich trank einen Schluck Milchkaffee, stellte die Tasse wieder ab und schaute Carina an.

„Nein, so kann man das nicht sagen. Ich würde mir nur keinen Partner übers Internet suchen. Und überhaupt, wenn der Typ in den Dreißigern ist, dann hast du ihm nicht gesagt, dass du Mitte vierzig bist, oder? Die Kerle wollen doch immer eine Jüngere.“

„Doch, das habe ich ihm gesagt. Er hat sogar ein Bild von mir bekommen und sein Kommentar war, ich sehe hammermäßig aus.“

„Wie sieht er denn aus?“ Anscheinend war Carinas Interesse nun doch geweckt.

„Keine Ahnung. Ich habe leider kein Bild von ihm bekommen.“

„Oje, das hat bestimmt einen Grund. Entweder, er ist total hässlich oder nicht in den Dreißigern.“

„Du bist immer so negativ. Ich lasse das mal auf mich zukommen. Wir wollen uns morgen Abend treffen.“

„Dann will ich hinterher jedes Detail wissen.“

„Gerade hieß es noch von dir, ich solle mich gar nicht auf ein Treffen einlassen“, erwiderte ich.„Aber in Ordnung, ich will mal nicht so sein. Du erfährst es als Erste, wie das Treffen war.“

 

*

 

Den ganzen nächsten Tag überlegte ich, was ich anziehen sollte. Also weniger drüber - das war klar, das luftige Sommerkleid, das mir so gut stand -, sondern drunter! Ich hatte mir nämlich schon seit einiger Zeit überlegt, dass der Abend von mir aus mit wildem Sex enden dürfte, vorausgesetzt der Typ sagte mir zu. Schließlich wollte ich, dass sich etwas ändert in meinem Leben.

Also probierte ich diverse Dessous, die in meinem Schrank lagerten, aber bislang eher selten zum Einsatz gekommen waren. Mein Ex stand nicht darauf, zumindest nicht an mir.

Ich entschied mich für einen String-Tanga mit passendem BH und fand mich ziemlich passabel für mein Alter. Yoga und vernünftige Ernährung lassen einen tatsächlich zehn Jahre jünger aussehen, Okay, nicht wie Anfang dreißig, aber der Typ, mit dem ich mich treffen würde, wusste ja wie alt ich war und wie ich aussehe.

 

*

 

„Hi, ich bin Marc.“

Der junge Mann in Jeans und T-Shirt, der an meinem Tisch stehen geblieben war, sah höchstens aus wie Mitte zwanzig.

Ich musste schlucken. „Hallo Marc. Setz dich doch.“

„Überrascht?“, fragte er, während er sich setzte.

„Ehrlich gesagt ja. Auch wenn ich jetzt mit der Tür ins Haus falle. Du siehst nicht aus wie 'in den Dreißigern'.“

„Da habe ich ein wenig geschummelt. Das machen doch alle.“

„Und wie alt bist du?“, wollte ich nun genau wissen.

„Vierundzwanzig.“

„Du könntest mein Sohn sein.“

„Bin ich aber nicht. Und ich werde auch nicht Mom sagen.“

„Da bin ich aber beruhigt.“

In diesem Moment kam die Bedienung und wir bestellten etwas zu trinken. Ich schaute ihn mir näher an. Er sah trainiert aus, nicht übermäßig muskulös, aber sportlich.

„Und was war noch geschummelt?“, fragte ich ihn, nachdem die Bedienung gegangen war.

„Alles andere stimmt. Und wie ist das mit dir? Wobei hast du geschummelt?“

„Ich bleibe immer bei der Wahrheit. Das hat mich die Erfahrung meines langen Lebens gelehrt.“

Er lachte. „Jetzt bekomme ich es aber ganz dicke.“

„Ach nein. War nur ein Spaß! Trotzdem stellt sich mir noch eine weitere Frage: Warum suchst du im Internet nach einer Partnerin? Du bist jung, siehst gut aus. Man kann prima mit dir reden.“

„Jetzt werde ich gleich ganz rot.“ Er grinste mich an. „Im Ernst? Ich suche zur Zeit keine Freundin oder die große Liebe.“

In dem Moment kam die Kellnerin und brachte die Getränke. Ich musste mich also noch gedulden. Sie stellte sie auf den Tisch und flirtete etwas mit Marc. Er bezahlte die Getränke sofort. Danach ging die Kellnerin wieder,

„Das meine ich, es dürfte doch nicht schwierig sein, eine Frau zu finden.“

„Nein, das ist richtig. Aber an diesem ganzen Beziehungskram habe ich kein Interesse. Ich suche jemanden für Sex. Und wenn's prima läuft, auch gerne, um sich häufiger zum Sex zu treffen. Die meisten Frauen in meinem Alter wollen allerdings einen festen Freund.“

„Und was genau hast du dir so vorgestellt?“ Ich schaute ihn interessiert an. Darüber hatten wir bislang in unseren Mails nicht gesprochen. Wahrscheinlich hättest du dann die Flucht ergriffen, dachte ich. Oder auch nicht! Ich versuchte mir ein Grinsen zu verkneifen.

„Da musst du dich schon gedulden“, erwiderte er. „Wärst du denn grundsätzlich interessiert?“

Ich schluckte kurz und nickte dann. Vor meinem inneren Auge sah ich meine Freundin Carina, die mir warnend zurief: Er wird dich töten!

„Prima. Hier um die Ecke ist eine kleine Pension. Ich habe da mal ein Zimmer reserviert für heute Abend. Kosten müssten wir uns aber teilen.“

„Okay. Und wenn ich nein gesagt hätte?“

Er lachte. „Dann wäre ich mit der Kellnerin hingegangen. Quatsch, war nur Spaß. Ich habe gehofft, du bist so cool, wie du beim Chatten rüberkamst.“

Er griff meine Hand und schaute mich genau an. Ein Kribbeln durchlief meinen Körper.

„Du siehst in echt noch besser aus als auf dem Foto und das war schon klasse. Ich würde dich gerne nackt sehen.“

Hoppla, die Jugend ist aber ganz schön forsch, dachte ich. „Wollen wir erst noch austrinken? Ich glaube, ich könnte meinen Drink noch vertragen, bevor ich mich nackt zeige.“

Er hatte ein umwerfend charmantes Lächeln als er antwortete: „Ein Mädchen im Körper einer Frau. Das wird aufregend!“

 

*

 

Kurze Zeit später standen wir uns im Zimmer der Pension gegenüber.

„Und jetzt? Also nicht, dass ich nicht grundsätzlich Bescheid weiß, aber...“

Er drückte mich gegen die Wand und küsste mich, zuerst sehr sanft, dann immer leidenschaftlicher bis ich kaum noch Atem holen konnte.

Plötzlich hörte er auf und zog mich mit sich. „Zieh dich aus!“

Neben dem Bett stehend, knöpfte ich mein Kleid auf und ließ es mir von den Schultern gleiten. Seinem Blick konnte ich ansehen, dass ihm gefiel, was er nun zu Gesicht bekam.

„Trägst du so was immer oder hast du das extra für mich angezogen?“

Ich öffnete meinen BH und warf ihn aufs Bett. „Extra für dich angezogen“, antwortete ich wahrheitsgemäß.

„Du bist noch schlimmer als ich hoffte. Das gefällt mir.“

Ich hatte inzwischen auch den String-Tanga ausgezogen. Er öffnete seine Hose und holte seinen Schwanz hervor, der bereits eine beachtliche Größe angenommen hatte. Er drückte ihn mir in die Hand. „Was würdest du mit ihm machen?“

Ich betastete ihn erst vorsichtig, dann mutiger. Ich rollte ihn zwischen meinen Händen hin und her und strich vorsichtig über die Spitze.

„Nimm ihn in den Mund!“

Es gefiel mir, wie er mir Anweisungen gab und so setzte ich mich aufs Bett und leckte mit meiner Zunge an seinem Schwanz, so als würde ich ein Eis schlecken. Er stöhnte leise.

Dann schob er in mir in den Mund. Ich liebkoste ihn mit meiner Zunge, knabberte an ihm herum und als ich spürte, wie es ihm gefällt wurde ich forscher. Ich leckte und saugte im Wechsel, dann lutschte ich und bewegte meinen Kopf vor und zurück.

Plötzlich spürte ich seine Hände an meinem Kopf. Nun übernahm er den Rhythmus. Er hielt meinen Kopf fest und bewegte sich in meinem Mund. Ich spürte, dass mich das Ganze unglaublich antörnte.

Am Liebsten hätte ich vorgeschlagen, jetzt richtig zur Sache zu kommen, aber erstens spricht man nicht mit vollem Mund und zweitens war es auch gar nicht möglich.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, er hatte sowieso ein ganz anderen Plan.

In diesem Moment kam er in meinem Mund. Er stöhnte dabei lustvoll auf. Noch immer hielt er meinen Kopf fest. Langsam löste er seine Hände, sodass ich etwas zurück rutschen konnte.

Ich schaute zu ihm rauf. Er öffnete seine Augen, die er zwischenzeitlich geschlossen hatte. Er ahnte wohl, woran ich dachte. „Schluck es runter“, sagte er dann.

Ich tat es. Ich hatte mich auf dieses Abenteuer eingelassen und wollte nun keinen Rückzieher machen. Und es war ja nicht das erste Mal.

„Eigentlich dachte ich, ich hätte auch etwas von unserem Zusammensein“, sagte ich dann.

Er zog mich hoch und presste sich an mich. „Der Abend ist ja noch nicht vorbei. Gib mir ein wenig Zeit, dann kommst du auch noch auf deine Kosten. Versprochen!“ Er lächelte. Ich glaubte ihm in diesem Moment alles.

Er entledigte sich seiner Kleidung und stand nun auch nackt vor mir. Mir gefiel, was ich sah. Er schaute genauso aus, wie ich Männer mochte: groß, ein paar Muskeln an der richtigen Stelle, so dass man sehen konnte, er machte Sport und achtete auf seinen Körper und dazu diese tolle männliche Stimme. Die hatte mir sofort gefallen. Die Stimme passte eher zu einem älteren Mann.

Sein Gesicht kam mir jetzt sehr nahe. Ich spürte seinen Atem und seine Wärme. Er legte seine Hände auf meine Brüste und begann sie zart zu kneten. Immer wieder strich er mit seinen Handrücken über meine Nippel, dann nahm er die Brüste erneut in die Hände. Er ging etwas in die Knie und knabberte an den Brustwarzen, leckte sie und zog mit seinen Lippen an ihnen.

Ich fühlte, dass meine Knie weich wurden und versuchte, mich an ihm festzuhalten. Er zog mich mit sich und wir fielen aufs Bett.

D

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