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Das Rätsel eines Tages

Das Rätsel eines Tages
und andere surreale Geschichten

Thommie Bayer

Paul Brodowsky

Tanja Dückers

Franz Kafka

Sibylle Lewitscharoff

Michel Mettler

Joachim Zelter

HatjeCantz

Inhalt

Vorwort

Franz Kafka Die Sorge des Hausvaters

Paul Brodowsky Im Treppenhaus

Franz Kafka Blumfeld, ein älterer Junggeselle

Michel Mettler Hermann Mehrstædts Gleichheit der Dinge

Sibylle Lewitscharoff Koagulierter Rubin

Tanja Dückers Das Rätsel eines Tages

Joachim Zelter Die schwierigste Sprache der Welt

Thommie Bayer Alles ist besser als Detlev

Biografien

Vorwort

Irreal, surreal, absurd, abstrus – so bezeichnen wir oft Situationen, die uns im Täglichen widerfahren, bei denen Dinge zusammenkommen, die nicht zusammengehören. Mit dieser Welt sind wir vertrauter, als unser wacher Verstand immer zugeben mag, denn wir kennen sie aus unseren Träumen, der Spielwiese des Unbewussten. Und nach Freud ist kein Traum mehr harmlos. Das Unbewusste, der Traum waren für die Surrealisten eine wahre Fundgrube, in der sie für ihre Kunst zahlreiche Motive und Phantasmen entdeckten. Doch auch die Dadaisten spielten schon mit dem Absurden. Gegenstände des täglichen Gebrauchs wurden durch die Signatur eines Künstler zu Kunst erhoben oder durch kleine Veränderungen in einen neuen Kontext gestellt.

Anlass und Anregung der vorliegenden Anthologie waren die Ausstellung Surreale Dinge – Skulpturen und Objekte von Man Ray bis Dalí, die von der Schirn Kunsthalle Frankfurt organisiert wurde, sowie eine kleine Geschichte von Franz Kafka, Sorge des Hausvaters, die zum Thema der Ausstellung haargenau zu passen scheint. Die Autorinnen und Autoren haben diesen Bezug hergestellt oder auch nicht, wie es ihr Unbewusstes, ihre Träume und ihre Fantasie zuließen. Sie entführen uns in Kafkas Treppenhaus, in eine Junggesellenwohnung, auf einen Teller, in ein Café, in ein Bild von Giorgio de Chirico, nach Amerika und nach Berlin. Tauchen Sie ein in diese Welten und gehen Sie selbst auf die Suche nach dem Surrealen im Alltag.

Fünf Geschichten sind im Auftrag für dieses Büchlein entstanden und werden hier erstmals veröffentlicht. Ich danke sehr herzlich Thommie Bayer, Paul Brodowsky, Tanja Dückers, Sibylle Lewitscharoff und Michel Mettler für ihre schönen Texte und für ihre Kooperation. Joachim Zelter danke ich dafür, dass wir einen Auszug aus seinem Roman Briefe aus Amerika abdrucken durften. Was Franz Kafka angeht, nun ja, da danke ich posthum Max Brod, dass er sich Kafkas Wunsch, seinen Nachlass zu vernichten, widersetzt hat, sonst hätten wir nie erfahren, wie man mit springenden Bällen, die einen verfolgen, umgeht.

Karin Osbahr

Franz Kafka Die Sorge des Hausvaters

Die einen sagen, das Wort Odradek stamme aus dem Slawischen und sie suchen aufgrund dessen die Bildung des Wortes nachzuweisen. Andere wieder meinen, es stamme aus dem Deutschen, vom Slawischen sei es nur beeinflusst. Die Unsicherheit beider Deutungen aber lässt wohl mit Recht darauf schließen, dass keine zutrifft, zumal man auch mit keiner von ihnen einen Sinn des Wortes finden kann.

Natürlich würde sich niemand mit solchen Studien beschäftigen, wenn es nicht wirklich ein Wesen gäbe, das Odradek heißt. Es sieht zunächst aus wie eine flache sternartige Zwirnspule, und tatsächlich scheint es auch mit Zwirn bezogen; allerdings dürften es nur abgerissene, alte, aneinandergeknotete, aber auch ineinanderverfitzte Zwirnstücke von verschiedenster Art und Farbe sein. Es ist aber nicht nur eine Spule, sondern aus der Mitte des Sternes kommt ein kleines Querstäbchen hervor und an dieses Stäbchen fügt sich dann im rechten Winkel noch eines. Mithilfe dieses letzteren Stäbchens auf der einen Seite und einer der Ausstrahlungen des Sternes auf der anderen Seite kann das Ganze wie auf zwei Beinen aufrecht stehen.

Man wäre versucht zu glauben, dieses Gebilde hätte früher irgendeine zweckmäßige Form gehabt und jetzt sei es nur zerbrochen. Dies scheint aber nicht der Fall zu sein; wenigstens findet sich kein Anzeichen dafür; nirgends sind Ansätze oder Bruchstellen zu sehen, die auf etwas Derartiges hinweisen würden; das Ganze erscheint zwar sinnlos, aber in seiner Art abgeschlossen. Näheres lässt sich übrigens nicht darüber sagen, da Odradek außerordentlich beweglich und nicht zu fangen ist.

Er hält sich abwechselnd auf dem Dachboden, im Treppenhaus, auf den Gängen, im Flur auf. Manchmal ist er monatelang nicht zu sehen; da ist er wohl in andere Häuser übersiedelt; doch kehrt er dann unweigerlich wieder in unser Haus zurück. Manchmal, wenn man aus der Tür tritt und er lehnt gerade unten am Treppengeländer, hat man Lust, ihn anzusprechen. Natürlich stellt man an ihn keine schwierigen Fragen, sondern behandelt ihn – schon seine Winzigkeit verführt dazu – wie ein Kind. »Wie heißt du denn?« fragt man ihn. »Odradek«, sagt er. »Und wo wohnst du?« »Unbestimmter Wohnsitz«, sagt er und lacht; es ist aber nur ein Lachen, wie man es ohne Lungen hervorbringen kann. Es klingt etwa so, wie das Rascheln in gefallenen Blättern. Damit ist die Unterhaltung meist zu Ende. Übrigens sind selbst diese Antworten nicht immer zu erhalten; oft ist er lange stumm, wie das Holz, das er zu sein scheint.

Vergeblich frage ich mich, was mit ihm geschehen wird. Kann er denn sterben? Alles, was stirbt, hat vorher eine Art Ziel, eine Art Tätigkeit gehabt und daran hat es sich zerrieben; das trifft bei Odradek nicht zu. Sollte er also einstmals etwa noch vor den Füßen meiner Kinder und Kindeskinder mit nachschleifendem Zwirnsfaden die Treppe hinunterkollern? Er schadet ja offenbar niemandem; aber die Vorstellung, dass er mich auch noch überleben sollte, ist mir eine fast schmerzliche.

(1917)

Paul Brodowsky Im Treppenhaus

1
Ich wohne jetzt im Treppenhaus. Die Treppen und Gänge des Hauses sind vielfach verzweigt. Um den anderen Bewohnern nicht lästig zu erscheinen, habe ich mir Verschiedenes zurechtgelegt. Ich erledige kleinere Reparaturen, trage die Hauspost aus und mache Botengänge. Manchmal bekomme ich für meine Arbeiten von den freundlichen Bewohnern etwas zugesteckt, ein Büschel Rauke, einen Müsliriegel, einmal ein halbes Glas Erdnussöl. Die Treppenhäuser geputzt habe ich schon, als ich noch in der Dachwohnung lebte; und putzen ist immer noch praktisch: In der gebückten Haltung gerate ich weniger in den Blick. Wann immer an meinem Zeug etwas zu flicken ist, nähe ich mit grauen Zwirnen. Meine Kleider nehmen so mit jedem Riss und jeder Scheuernaht mehr die Farben der Wand an. Früher war ich für die Instandhaltung der Etagenheizungen zuständig; seitdem Fernwärme verlegt wurde, hat der Hausvater, da die Heizdienste obsolet geworden waren, für meine Mansarde einen Mietzins verlangt, sodass ich mich wohl oder übel nach dem Abverkauf der meisten meiner Habseligkeiten auf das Treppenhaus verlegen musste.

2
Ich schlafe auf den Stufen. Selten bin ich so müde, dass ich nicht rechtzeitig erwache, wenn spät nachts einer der Bewohner heimkommt. Mein Ohr ist für das Knarzen der Stufen empfindlich wie das Gehör einer jungen Mutter für das Weinen ihres Kindes. Ich schrecke still auf, ziehe meine über die Kanten gelegten Kissen zusammen, laufe die Stufen hoch bis zum nächsten Treppenabsatz und beuge mich vor, nachdem ich den Eimer mit dem Putzwasser neben mich gestellt habe. Inzwischen kann ich die Bewohner an ihrem Tritt auf den Treppen unterscheiden, der leichte, manchmal stöckelnde Gang der jungen Frauen; ganz anders das bedächtige Auftreten der älteren Mieter; besonders Obacht gebe ich auf die klöternden Schritte des Hausvaters. Zwei Mal bin ich ihm seit meinem Umzug begegnet; seitdem zähle ich ihn zu den weniger freundlichen Bewohnern.

3
Meine Mutter, sagt man, sei eine polnische Kraftfahrzeugmechanikerin gewesen, ohne Aufenthaltserlaubnis; sie habe das Haus wenige Monate nach meiner Geburt verlassen. Schon früh lernte ich kein Mitleid zu erregen und zugleich wortlos und sachlich auf die dringlicheren meiner Mängellagen aufmerksam zu machen.

4
Ich liege auf den Treppen und weiß: In einer der Wohnungen lebt die Nachtstudentin. Wenn sie an mir vorbeiläuft, scheint sie mich nicht zu kennen, sie grüßt nicht, senkt nicht den Blick, tippt mit spitzen Nägeln in ihr Telefon. Die Nachtstudentin schläft lang und malt jeden Nachmittag dünne, kohlenschwarze Ringe um ihre Augen; sie trägt kastanienbraunes, langes Haar und umhüllt sich allabendlich mit einer anderen Garderobe. In ihrer Wohnung leben mehrere Pelztiere, die sie nie ausführt. Wenn ich die Nachtstudentin aufsuche, sitzt sie traurig da und streicht stundenlang über die Felle der Tiere. Odradek, sagt sie leise, Odradek, Odradek, das wird nichts mit uns. Ich weiß das, und dennoch kann ich von meinen Besuchen nicht absehen. Meist komme ich abends, die Nachtstudentin steht vor dem Spiegel in silbernen Kimonos oder holländischen Hauben, ich sehe weg und füttere die verwahrlosten Pelztiere mit Nüsschen. Nimm deine Tiere mit, ruft sie mir aus dem Bad zu. Und: Du kannst hier schlafen, solange ich studieren bin. Jetzt ist sie zurück, ich liege auf den Treppen, die Pelztiere schauen mir aus dem Kragen.

5
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal draußen gewesen bin. Bäume kenne ich nur von den Treppenfenstern zum Hof (dort stehen zwei Kastanien, beinahe ein kleiner Wald) oder von den kurzen Momenten, in denen eine Wohnungstür und die Türen im Innern einer Wohnung zur Straßenseite gleichzeitig offengestanden sind und ich durch ein zufälliges Vorbeihuschen einen Blick nach draußen auf den baumbestandenen Platz, die Autos, Busse und lindgrünen Poster werfen konnte. Ob ich jemals in einem Taxi gewesen bin, in einem Amt oder an einem Flughafen, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich kenne diese Orte gut, aber weiß nicht mehr zu unterscheiden, ob aus eigener Anschauung oder durch die Erzählungen anderer: Der Hausvater ist täglich draußen, die Nachtstudentin fast ebenso oft, nur eben wenn es dunkel ist.

6
Zwei Söhne des Hausvaters sind Informatiker. Sie leben mit ihren Geräten in einer der Wohnungen zur Straße, sie haben Leitungen durch das Treppenhaus gelegt. Wenn ich sie treffe, grüßen sie bleich und freundlich. Hinter den Türen hört man das Gebläse ihrer Rechenmaschinen. Am schwachen Lichtschein unter den Türen kann ich sehen, dass sie vor allem nachts und morgens arbeiten. Der Hausvater, ein guter Freund von mir, ist verstimmt, dass sie kaum rausgehen. Enkel seien so keine zu erwarten.

7
Irgendwann werde ich das Haus verlassen. Wahrscheinlich sogar gemeinsam mit der Nachtstudentin, noch ist sie sehr pessimistisch, das macht ihr junges Blut. Seit Kurzem trägt sie überwiegend schwarze, hochgeschlossene Oberteile, sie arbeitet jetzt tags und kann demnach kaum mehr als Nachtstudentin durchgehen, wenngleich sie für ihre Arbeit kaum entlohnt wird – auch darin sind wir uns ähnlich. Sobald sie etwas ruhiger geworden ist, könnten wir anfangen, nach einer gemeinsamen Wohnung zu suchen.

8
Was noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre: Seit einiger Zeit teile ich die Gänge mit Hunden. Sie müssen sich über einen der Höfe Zutritt verschafft haben. Sie bellen nie, und man bekommt sie selten zu Gesicht, aber manchmal kann man ihr rasches Atmen hören, ihre hastigen Schritte auf den Treppen. Man sagt, dass sie im Keller oder in einer der aufgelassenen Erdgeschosswohnungen einen Unterschlupf haben. Manchmal vermute ich sie auch in den früheren Mansarden; seit das Dach undicht ist, wird außer von mir nur noch unregelmäßig kontrolliert.

9
Obwohl ich schon viele Jahre in diesem Haus lebe, kenne ich weite Teile kaum. Ohnehin habe ich das Haus nie von außen gesehen, oder wenn, so wahrscheinlich nur auf Fotografien. Aber auch im Innern sind es die immergleichen Wege, die ich belaufe, das blanke Linol zeugt von diesen Pfaden. Einige der Wohnungen habe ich gelegentlich auf Einladung seiner Besitzer besucht, andere stünden mir jetzt offen, da seine Bewohner ausgezogen sind. Dennoch meide ich diese Bereiche; man findet sich darin nur schwer zurecht; fraglich, ob man bei den weißgetünchten, leeren Räume überhaupt von einer Wohnung sprechen kann. Einmal bin ich in eine der noch belebten, zum Hof liegenden Gelasse eingedrungen, vormittags, es war Mai. Im Innern roch es säuerlich, nach Schlaf und alter Wäsche.

10
Die Söhne des Hausvaters sind dick geworden. Wenn sie die Treppen steigen, um ihren Vater zu besuchen, kann man ihre Lungen knistern hören. Sobald sie das Haus betreten, zieht der Geruch kalten Zigarettenrauchs durch die Treppen bis unter das Dach. Ich grüße freundlich, sie grüßen zurück und werfen mir manchmal Minzschokoladenstücke oder halbgeleerte, papierne Milchkaffeebecher zu. Ich lüfte nach ihrem Abgang. Ihr schönes, leicht welliges Haar tragen sie beide noch immer schulterlang und offen, obwohl der ältere bereits einen leichten Silberstich zeigt.

11
Dass ich mich weiterhin schmal mache, geschieht nur noch aus Gewohnheit. Leicht könnte ich mich von den Treppen auf einen der leeren Räume verlegen. Von den früheren Mietern sind die meisten längst ausgezogen, erst kommen die Stockflecken, dann die Pilze; die Stuckreißer und Holztrompeten sind nach reichlichem Abkochen genießbar. Wenn Wind geht, schlagen die verbliebenen Türen. Auch die Nachtstudentin verließ irgendwann das Haus: grußlos und endgültig. Vor einigen Wochen trug ich gemeinsam mit seinen strickmützentragenden, ständig telefonierenden Enkeln den Hausvater hinaus, die Füße voran. Er hatte sich für seine letzen Jahre im Hochparterre eingerichtet, Elektrobrenner und Kalkseifen an seinem Rand. Inzwischen haben die Enkel auch aus seiner Wohnung die Zinkrohre und Kupferleitungen geklopft.

12
Ich schlafe mehr als früher. Dort, wo mein Hinterkopf zu liegen kommt, hat sich im Linol eine flache Kuhle gebildet, sodass ich hoffen darf, bald ganz in dem Treppenhaus aufgehen zu können. Meine Haut ist ledrig und bleich geworden, heller noch als der Teint der Enkel. Manchmal träume ich jetzt von den zartrosa Zungen der Hunde, die mehr und mehr des Hauses in Beschlag genommen haben. Zur Vorsicht habe ich meinen Teil des Treppenabsatzes mit Klingeldraht und Netzwerkkabeln gesichert. Allein, es scheint nicht zu helfen: Wenn ich erwache, klebt Morgen für Morgen ein dünner Film an Wangen und Händen.

Franz Kafka Blumfeld, ein älterer Junggeselle

Blumfeld, ein älterer Junggeselle, stieg eines abends zu seiner Wohnung hinauf, was eine mühselige Arbeit war, denn er wohnte im sechsten Stock. Während des Hinaufsteigens dachte er, wie öfters in der letzten Zeit, daran, dass dieses vollständig einsame Leben recht lästig sei, dass er jetzt diese sechs Stockwerke förmlich im Geheimen hinaufsteigen müsse, um oben in seinen leeren Zimmern anzukommen, dort wieder förmlich im Geheimen den Schlafrock anzuziehn, die Pfeife anzustecken, in der französischen Zeitschrift, die er schon seit Jahren abonniert hatte, ein wenig zu lesen, dazu an einem von ihm selbst bereiteten Kirschenschnaps zu nippen und schließlich nach einer halben Stunde zu Bett zu gehn, nicht ohne vorher das Bettzeug vollständig umordnen zu müssen, das die jeder Belehrung unzugängliche Bedienerin immer nach ihrer Laune hinwarf. Irgendein Begleiter, irgendein Zuschauer für diese Tätigkeiten wäre Blumfeld sehr willkommen gewesen. Er hatte schon überlegt, ob er sich nicht einen kleinen Hund anschaffen solle. Ein solches Tier ist lustig und vor allem dankbar und treu; ein Kollege von Blumfeld hat einen solchen Hund, er schließt sich niemandem an, außer seinem Herrn, und hat er ihn ein paar Augenblicke nicht gesehn, empfängt er ihn gleich mit großem Bellen, womit er offenbar seine Freude darüber ausdrücken will, seinen Herrn, diesen außerordentlichen Wohltäter, wieder gefunden zu haben. Allerdings hat ein Hund auch Nachteile. Selbst wenn er noch so reinlich gehalten wird, verunreinigt er das Zimmer.

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