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Das Leben ist WUNDERvoll!

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Ein Engel an der Kasse

Schutzengel als Lebensretter

Ein Alltags-Engel auf dem Mofa

Ein himmlischer Vermittler

Per Anhalter mit Engeln unterwegs

Im Gebet Hilfe erfahren

(Un-)Sichtbar angestupst!

Zauberhafte Engel-Musik

Engel sind kreativ

Feder-Zeichen

Wegbegleiter ins Licht

Glück im Unglück

Ein Umweg als Antwort

Ein Lied im letzten Moment

Einmal bitte rückwärts!

Wenn du denkst, es geht nicht mehr …

Die Kraft der Vergebung

Werkzeug des Himmels

Botschaft aus dem Himmel

Funken liegen in der Luft

Klare Antwort über Nacht

Engel auf Augenhöhe

Ein neues Erdenkind zeigt sich

Das göttliche Timing ist perfekt

Finde den Himmel auf Erden!

Nachwort

Über die Autorin

Vorwort

Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst, nicht wahr? Nach und nach wollten immer mehr solcher Geschichten nach dem Erleben aus der Schatzkiste meines Herzens aufs Papier fließen. Beim Schreiben merkte ich, dieser Prozess war tatsächlich Balsam für die Seele. Warum? Je mehr ich diesen lichtvollen Erlebnissen Raum und Zeit gab, umso mehr veränderte sich auch meine Wahrnehmung und das Bewusstsein, das Wunderbare um mich herum noch häufiger, noch leichter zu entdecken. So sah und spürte ich wirklich mehr und mehr: Das Leben ist wirklich wundervoll! Ja, genau das: voller Wunder! Natürlich gibt es da die „großen“ Wunder – wo z.B. Menschen eine göttliche Erscheinung erleben dürfen, wo jemand trotz negativer Prognosen von einer schweren Krankheit geheilt wird. Aber es gibt auch die „kleinen“ Wunder, die persönlich unglaublich wertvoll sind, aber meistens kein großes Aufsehen erregen. Genau in diesem Sinne möchte ich nun in aller Einfachheit und Freiheit fünfundzwanzig meiner persönlichen Wundererlebnisse mit dir, liebe Leserin, lieber Leser, teilen. Es soll dabei nicht um mich als Person gehen, auch nicht um eine theologische oder wissenschaftliche Erörterung zum Thema Wunder. Vielmehr liegt es mir am Herzen, „zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“ zu schreiben. Dass du, ja genau du!, über meine Geschichten erinnert und angeregt wirst, in deinem eigenen Leben, in deinem Denken, deiner Wahrnehmung die großen und kleinen Kostbarkeiten, Zaubermomente und scheinbaren „Zufälle“ zu entdecken, die dir jeden Tag geschenkt werden. Wunder übersteigen unsere Verstandesgrenzen, denn der Verstand ist begrenzt und kann nicht alles erfassen, was sich da zwischen Himmel und Erde bewegt. Gerade in Zeiten der Krisen und Herausforderungen, im Zweifel und Schmerz hilft es, über Worte und Taten an Gottes wohlwollendes, liebevolles Wirken erinnert zu werden, ebenso an die unsichtbaren und sichtbaren Helfer. Denn ist nicht jede und jeder von uns ein Instrument im großen Orchester der Schöpfung? Über dieses Buch möchte ich „Werkzeug“ sein, zum einen für dich während du diese Zeilen liest, zum anderen über eine kleine Spende aus meiner Provision an zwei großartige Hilfsorganisationen: die Ghana-Hilfe Pfarrer Renner e.V., und die Kinderhilfe AMANECER e.V. in Bolivien. Unterstützung weiterschenken, nachdem ich sie empfangen habe, ist mir ein Herzensanliegen. Denn auch mir wurde Hilfe zuteil bei meinem Buchprojekt: „von oben“ über motivierende Worte aus der Heiligen Schrift, zu denen ich wie durch Zauberhand während des Schreibens geführt wurde, und die ich jeder Kurzgeschichte als Unterstreichung angehängt habe. Zum anderen stärkten mich viele Ermutigungen durch liebe Menschen: meine Familie, Freunde und Klienten. Dafür mag ich von Herzen „Vergelt’s Gott“ sagen! Und wie man sieht, ist kein Vorhaben zu groß (nicht einmal mein Gedanke an ein eigenes Buch): Denn „für Gott ist nichts unmöglich.“ (Lukas 1,37) Und jetzt möchte ich dir Mut machen: Schau hin! Lass dich berühren, führen und bewegen. Denn das Leben ist WUNDERvoll!

Gottes Segen für dich.

Stephanie

Ast, im Sommer 2018

Ein Engelan der Kasse

Meine erste kleine Wundergeschichte, die ich mit dir, liebe Leserin, lieber Leser, teilen möchte, erzählt davon, dass der Himmel auf unsere Gedanken und Gebete oft prompt reagiert. Denn nicht nur das gesprochene Wort ist (hörbare) Schwingung, sondern bereits der kleinste Gedanke schwingt und findet Gehör bei Gott. Und als Antwort schickt er uns oft Menschen, die für uns zu „Engeln des Alltags“ werden.

Es war an einem heißen Sommerabend im Juni 2017. Ich war einige Tage beim Pilgern auf der Via Nova in Oberösterreich unterwegs. Nach vielen zurückgelegten Kilometern auf interessanten Wegen, Zeiten des Alleinseins und in der Fülle verschiedener Eindrücke, mit Leichtigkeit und Schwere, Regen und Sonne, bergauf und bergab, kam ich endlich am Ziel an: St. Wolfgang am Wolfgangsee. Beim Besuch der Kirche spürte ich eine tiefe Dankbarkeit, diese Reise geschafft zu haben. Mein Körper ließ mich deutlich so manche Grenzüberschreitungen und Strapazen der vergangenen Tage spüren; meine Beine, Füße und mein Rücken brauchten jetzt nur noch eines: eine Übernachtungsmöglichkeit mit einer frischen Dusche und einem sauberen Bett. Am liebsten noch mit Blick auf den See und wenn möglich einigermaßen günstig. Es war schon relativ spät, als ich die Kirche verließ, kurz vor 18 Uhr, und ich fragte einfach im erstbesten Hotel nach einer Unterkunft. Leider viel zu teuer für meinen Geldbeutel. Ich müsse schon weiter raus an den Ortsrand gehen, da gäbe es günstigere Fremdenzimmer – war die Antwort des noblen Empfangsherren. Mit dem 10 kg schweren Rucksack auf den Schultern konnte ich allerdings nicht weiter gehen als um die Ecke, denn mein knurrender Magen verlangte erst einmal nach einem Abendessen. Ein kleiner Kramerladen war meine Rettung. Ich trat ein, suchte mir eine kleine Brotzeit zusammen und gab nebenbei mein Stoßgebet nach einer Bleibe für die Nacht nach oben ab: „Bitte, liebe Engel, helft mir, ein gutes Zimmer zu finden!“ Als ich alles beisammen hatte, stellte ich mich an der Mini-Kasse an, wo gerade noch die Kundin vor mir ihre Einkäufe in ihren Korb einräumte. Gerade als ich dachte, ich käme an die Reihe, dass die Kassiererin meine Sachen einscannt und abkassiert, nahm sie doch glatt den Telefonhörer zur Hand und fing an, eine Nummer zu wählen. Mein erster verärgerter Gedanke: „Also kundenfreundlich und respektvoll ist das jetzt nicht!“ Aber genauso nahm das Wunder seinen Anfang. Das Gespräch verlief nämlich folgendermaßen: „Ach ja, servus Elisabeth, ich bin’s! Nur damit du dich nicht wunderst und Bescheid weißt – diese Dame, die bei dir das Zimmer buchen wollte, braucht es jetzt doch nicht mehr. Das hat sich also erledigt…“ Wenn ich an diese Szene denke, muss ich heute noch lächeln. Ohne groß zu überlegen, machte ich die Kassiererin durch ein Winken auf mich aufmerksam und sagte ihr, dass ich eine Übernachtungsmöglichkeit hier in der Nähe suchte. Und, was kann ich sagen – mein Wunsch hat sich erfüllt, schneller als gedacht! Erst regelte sich über ihre telefonische Vermittlung das Ok für die Unterkunft, und mit Hilfe ihrer Wegbeschreibung fand ich nur ein paar Schritte weiter um’s Eck die freundliche Pension. Mein Zimmer war sauber und groß, zur Krönung sogar mit wunderbarem Blick über den abendlichen See. Diese unglaubliche Fügung war mir dann die sechzig Euro auch wert. Nach einer erfrischenden Dusche und meinem kleinen, aber feinen Abendessen konnte ich sogar am Privatsteg der Pension die Ruhe direkt am See genießen. Und ich staunte: Manchmal werden Gebete schneller erhört als man damit rechnet, und sogar noch besser als man es sich vorstellen könnte. Deshalb mein Tipp: Bevor du dich das nächste Mal (im wahrsten Sinne des Wortes) beschwerst und ärgerst, warte erst einmal ab. Wunder tarnen sich manchmal in ungewöhnlichen Gewändern. Also Augen auf für die vielen unscheinbaren Situationen und Begegnungen, die Gott für eine Gebetserhörung zu Hilfe nimmt!

„Zieh… in das Land, das ich dir zeigen werde.“ (Genesis 12,1)

Schutzengel als Lebensretter

Fragst du dich auch manchmal bei der großen Not und Unsicherheit in der Welt, bei so mancher Ungerechtigkeit im Großen wie im Kleinen: Wo ist da Gott? Und können Gottes Boten, die Engel, da überhaupt etwas bewirken? Ja, können sie! Jenes Erlebnis, das ich hier aufschreibe, erinnert mich und dich, dass Gottes Helfer wirklich an unserer Seite sind. Immer. Das große Geschenk des Himmels an uns ist allerdings der freie Wille. Da können und dürfen die himmlischen Helfer nicht eingreifen. Trotzdem wirken sie stets mit, dass wir in Liebe denken, sprechen, wahrnehmen, verstehen, und handeln. Sie tun das meiner Erfahrung nach über unser tiefes Bauchgefühl, geben uns Gedankenblitze ein, oder stupsen uns durch verschiedene Wegweiser an, z.B. kleine Federn, ein besonderes Lied im Radio, geführte Begegnungen… Sie dürfen allerdings direkt und sofort eingreifen, wenn wir in eine lebensgefährliche Situation geraten, so dass wir früher als vorgesehen aus dieser Welt scheiden würden. Das sind dann unglaubliche und unerklärliche Momente, die wir als Wunder bezeichnen. Eine solche Begebenheit geschah mir vor einigen Jahren an einem winterlichen Abend in meiner kleinen Heimatstadt.

Es war bereits dunkler Abend und ich war mit meinem Auto unterwegs, um noch zur Tankstelle zu fahren. Meine Mama saß neben mir und erinnert sich heute noch genauso deutlich an dieses Erlebnis. An einer Einmündung zur Hauptstraße hielt ich an. Die Straße vor mir machte eine weitgeschwungene Kurve, ich sah nach links und rechts, kein Fahrzeug in Sicht. So ging ich mit dem Fuß aufs Gaspedal, mein Auto setzte sich in Bewegung. Doch plötzlich – ein abrupter Stopp! Mit großer Wucht wurden Mama und ich Richtung Armaturenbrett bzw. Lenkrad gedrückt. Kaum dass ich verstehen konnte, was da gerade geschah, fuhr direkt vor mir auf der Hauptstraße von links kommend in flottem Tempo ein Auto vorbei. Es hatte sich hinter dem Autorahmen zwischen dem Fenster der linken Seitentür und der Frontscheibe „versteckt“, so dass ich es nicht sehen konnte. Puhh! Da brauchte ich erst einige Sekunden um das Geschehene zu realisieren. Ich bin mir sicher, die Kraft auf der Bremse durch meinen Engel war in dem Moment stärker als mein Fuß auf dem Gaspedal. Jedes Mal, wenn ich über diesen Moment nachdenke, stelle ich fest, dass Mama und ich ohne die eingreifende Hilfe meiner Schutzengel heute vielleicht nicht mehr hier wären. Dann steigt tiefe Dankbarkeit in mir auf und die Gewissheit: Wir alle sind „von guten Mächten wunderbar geborgen“.

„Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. “ (Psalm 91,11)

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