Logo weiterlesen.de
DAS ECHO DER ORCHIDEEN

INHALTSVERZEICHNIS

Das Echo der Orchideen

Es riecht nach Regen

Fick im Nichts

Genau dort

Im Gestern

Kaum hörbar

Sunset

Zwei Monde

Ein Lächeln

Seit geraumer Zeit

Abschiedskuss

Im Treppenhaus

Ganz umsonst

Grobkörnig und unmerklich

Pass auf

Nichts mehr

Das blutende Herz der Stadt

Ein Gefühl von Ruhe

Monk

Die letzte Kerze

Plötzlich war alles leer

Wer hat an der Uhr gedreht?

Neue Orte

Hinter der nächsten Tür

Hinter uns

Diese Idee

Lapislazuli

Bastard

Das blaue Licht

Alaska oder Mars

Eine Stadt, ein Sound

Auf’s Maul

Zahnfee

Ewig

Ein verschwitzter Traum

Frühling

Dunkle Augen

Jederzeit

Geronto Park

Unter der Oberfläche

Von hier aus

Arschbackenblues

Der letzte Kuss

DAS ECHO DER ORCHIDEEN

In der Nähe der Bar,

dort wo der zähe Fluss seine Geschichte erzählt, sitze ich zwischen den verwitterten Grabsteinen und lausche dem Echo der Orchideen.

Der klamme Nebel erhält Einzug in meine rudimentärsten Kopfwipfel, und plötzlich bin ich wieder bei dir,

ohne dass es irgendwie weitergehen muss.

Es ist schön so wie es ist,

in all der klebrigen süssen Hässlichkeit die von uns ausgeht.

Am Ende zählt das Versprechen und das trunkene Stolpern in einen unwirklichen Morgen, wenn die Geschichte des Flusses ruhigere Töne anzunehmen beginnt.

Das Echo der Orchideen rauscht in meinen Ohren mit dem Blut um die Wette und übertönt beinahe die Erinnerung an deine Stimme.

Ein trockenes Gitarrensolo.

Fuck it.

Ich werde heute Abend trinken und tanzen, dort wo der zähe Fluss seine Geschichte erzählt.

ES RIECHT NACH REGEN

Blitze zucken über den Himmel,

um zu kurzzeitig ein diffuses Etwas zu illuminieren.

Blitze zucken durch mein Ich

und hinterlassen flüchtige Spuren im Sand meiner Seele.

Eine tiefe Leere brandet durch uns hindurch und umreisst Konturen von morgen.

Das Stadtbild trügt nicht,

die Schatten sind kälter als zuvor.

Unser letzter Herbst empfängt mich mit Erinnerungen.

Braune Blätter tanzen zu einer Melodie,

die aus den tiefsten Ecken der verwinkelten Strassen zu mir hinüber tropft.

Eine Melodie, die ich zu kennen scheine,

obwohl mir heute so ist, als höre ich sie zum ersten Mal.

Es riecht nach Regen

und die Wolken setzen den Gebäuden lustige Perücken auf.

Hier, mitten im Herzen der Stadt,

dort, wo die grossen Gebäude ihre hungrigen Mäuler entblössen.

Das Menschenfutter wogt über den Asphalt.

Ich treibe ziellos durch die Gegend und entdecke immer wieder Neues.

Ich weiss, dass ich mich nicht nur an den Erinnerungen orientieren sollte. Ich weiss, dass es bald Abend wird.

An einem beliebigen China Imbiss besorge ich mir etwas zu Essen.

Danach,

wie so oft in der letzten Zeit:

Kopfhörer auf,

den Lautstärkeregler auf Maximum drehen

und hoffen, dass die Nacht mich nach Hause bringt.

FICK IM NICHTS

Im lichtlosen Tunnel erinnert mich die Begegnung mit dir an einen Fick im Nichts. Der Bass dröhnt unaufhörlich.

Das grelle Licht, welches am Ende des Tunnels auftaucht, bedeutet uns Beiden nicht sonderlich viel,

obwohl ich für einen Moment meinte, eine diffuse Ahnung von etwas Anderem erkennen zu können.

Gesichtslosen Geistern gleich glitten wir durch eine glanzlose Nacht.

Am Abend davor gab es selbst gebackene Pizza und scharfen Schnaps.

Unsere tauben Tanzbeine torkeln traumlos in Richtung eines grau melierten Morgen. Ja Mama, ich habe meine warme Jacke eingepackt.

Wir waren ja früher schon einmal am Meer gewesen.

Die schroffe Küste der Stadt stolpert mir unvermittelt in das Gedächtnis und der Staub und Dreck beflügeln mich.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Das Echo der Orchideen" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple Books

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen