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Damen-Dramen und coole Typen

Inhaltsverzeichnis

Damen-Dramen und coole Typen

Es lebe die Fitness

Anschlag auf den Gatten

Ein toller Hecht

Volltreffer

Bananenquark

Dorf in Verruf

Stress ohne Ende

Beim Einkaufen

Cleveres Bürschchen

Wenn die Not…

Typisch…

Rendezvous

Opa mischt mit

Carport Abnahme…

Ein Geschenk

Mann am Steuer

Vorbildlich

Ein echtes Topmodel

Bescheidener Wunsch

Schmerzgrenzen

Man(n) trägt lang

Schuhe Schuhe Schuhe

Pfiffiges Frauenzimmer

Das „wecke“ Schnitzel

Uli hat` s eilig

Herrenwelt …

Im Café

Pfiffiges Kerlchen

Lange Sitzungen

Mein herzlicher Dank

Berufskrankheit

Ruhender Verkehr

Pflaumen für Weihnachten

Ein besonderer Duft

Rosige Berufsaussichten

Vorwort

Während ich die letzten Zeilen über meine Begegnungen mit der Herrenwelt schrieb, kam mir ein spontaner Gedanke, auch über die Damen zu berichten. Sie bieten ebenfalls reichlich Stoff an Heiterem. Die folgenden Begebenheiten lösten allein beim Erzählen Lachen und Frohsinn aus.

Witzige Momente und Absurditäten überfluteten mich manches Mal innerhalb weniger Stunden. In kurzer Zeit wurde ich zum herzhaften Lachen animiert, während ich beinahe gleichzeitig in stummen Erstaunen nur den Kopf schütteln konnte.

Nicht nur das Erleben selbst, sondern auch das anschließende Niederschreiben der verschiedenen Episoden bedeutete großes Vergnügen.

Daher möchte ich Sie gern zu einer heiteren Erlebnisreise durch diese Vielfalt einladen.

Ihre Nina Kather

Es lebe die Fitness

Es nötigt mir ganz großen Respekt ab, mit welchem Elan sich manche Menschen mit aller Macht gegen den Alterungsprozess stemmen. Besonders bewundere ich die ältere Generation, die sich mit zunehmendem Alter noch regelmäßig bewegt, um einem langsamen Verfall ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten vorzubeugen. Bei diesen Gedanken kommt mir ein spezielles Exemplar der o.g. Gattung in den Sinn.

Henri, eher klein und stämmig, ein echter „Pfunds-Kerl". Trotz seines Umfangs war er ein Energie-Bündel. Hauptberuflich übte er eine sitzende Tätigkeit aus und suchte in seiner Freizeit einen „bewegenden" Ausgleich, was ihm nicht schwer fiel. Er probierte zig Sportarten aus. Grinsend äußerte sich seine Frau Edelgard dazu mit ihrem Standard-Spruch: „… das ist Henris fünfte oder sechste sportliche Karriere". Es gab nur wenige Sportarten, die er nicht probiert hat. Seine Karriere in Sachen Fitness begann mit Fußball, dann Handball, nach einigen Jahren versuchte er sich an „Gewichte heben". Schwimmen und Badminton wären auch erwähnenswert.

In der letzten Zeit schien seine sportliche Karriere ein kleinen Knick zu bekommen. Diesen Zustand bedauerte er natürlich sehr. Obwohl das Fitnessstudio, in welchem er trainierte, für lange Zeit wegen Renovierungsmaßnahmen geschlossen war, überlebte er diese Zeit mit Hängen und Würgen. Danach konnte er sich wieder mit Feuereifer seinem Körper widmen.

„Es tut so richtig gut, den Körper mal wieder ganz durchzuarbeiten …" waren seine ersten Worte, als ich ihm an seinem Geburtstag nach seinem Befinden fragte.

Henri und Edelgard gingen nach seinen Worten regelmäßig - 3 mal !!! - pro Woche in das Studio. Wobei ich glaube, dass Edelgard eher eine Statistenrolle einnahm.

Seine Worte entlockten mir spontane Heiterkeit, wenn man bedenkt, dass Henri stramm auf die „90" zumarschiert …

Wahrscheinlich nimmt er sich den bekannten Spruch bekennender Sportfans zu Herzen: „Turne bis zur Urne …"

Anschlag auf den Gatten

Wenn gar nichts mehr ging, gab es nur noch eine einzige Lösung. Frau legte selbst Hand an …

Mein Tag war gekommen. Endlich. Voller Ungeduld und innerlicher Erregung hatte ich ihn förmlich herbeigesehnt. Jetzt konnte ich mich revanchieren. Für all die Unbilden, die der Gatte in den letzten Jahren wieder und wieder durch seine unbeugsame Art verursachte. Ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken, verfolgte ich meinen Plan. Leise lächelte ich vor mich hin. Solche Erbarmungslosigkeit hätte ich mir selbst gar nicht zugetraut … Lange Wochen, ja Monate hatte ich mir die kühnsten Gedanken ob meines Vorgehens gemacht und verschiedenste Methoden auf den Prüfstand gestellt, von denen mir letztlich keine 100% sicher erschien. Ich musste meine Emotionen, die immer wieder über mir wie eine riesige aufschäumende Welle zusammenschlugen, bezähmen und klug taktierend vorgehen, wenn mein Vorhaben nicht zum Scheitern verurteilt sein sollte. Gedanken an einen Misserfolg blendete ich konsequent aus.

Liebevoll füllte ich die Tasse mit dem Lieblingsgetränk des Gatten, dem goldbraunen Cappuccino. Um dem Getränk das perfekte Finish zu verleihen, streute ich mit großer Zufriedenheit einen Hauch von Schokoladenpulver darüber. Der Gatte sollte schließlich sein Lieblingsgetränk mit vollstem Genuss bis zur Neige auskosten … „So mein Lieber, nun ist Zahltag und Du entrinnst mir nicht …“. Hoffentlich hatte ich genug genommen und die Wirkung zeigte sich rasch.

„Liebster, Dein Cappuccino" flötete ich und servierte ihm das Gewünschte. Meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Fieberhaft wartete ich auf seinen ersten Schluck, während ich ihm einen sanften Blick schenkte. Am liebsten hätte ich ihm die gesamte Flüssigkeit auf einmal in die Kehle geschüttet. Jäh bäumte sich der Gatte auf und schüttelte sich heftig: „Willst Du mich etwa mit diesem Gesöff vergiften?" „Nein, mein Schatz, dieses Gesöff, wie Du es nennst, ist versetzt mit einer hochkonzentrierten Flüssigkeit“ „und haucht meinen Lebenssaft aus", röchelte er zwischen zwei Anfällen. „aus natürlichen Kräuterextrakten und sorgt dafür, dass Dein chronischer Husten endlich der Vergangenheit angehört! Trink jetzt!" Honigsüß lächelte ich, während der unmissverständliche Befehlston meiner Stimme nicht zu überhören war. Der Gatte tat ausnahmsweise einmal brav, wie ihm geheißen. Geht doch …

Ein toller Hecht

Was für ein Mann …

fange statisch an zu zittern

mein Erlebnis muss ich just der

besten Freundin twittern

dieser Mann macht mich total verrückt

der Einstieg in mein Herz

ist ihm total geglückt

er fesselt mich mit allen Sinnen

ersetzt er doch die Terrinen …

die „hinnen" …

Volltreffer

An einem Samstagmorgen, ich war gerade in der Küche, um unser Frühstück vorzubereiten, entdeckte ich „es" an meinem Platz. Ein Paket mittlerer Größe. Ich war perplex. Liebevoll eingehüllt in buntes Geschenkpapier, das I-Tüpfelchen bildete die farbig passende Schleife. Fast wie Weihnachten, schoss es mir durch den Kopf. Ein Präsent für mich? Wow! Ein Geschenk außer der Reihe, wie aufmerksam, grinste ich in mich hinein. Ein bisschen war ich irritiert.

„Mein Schatz, gut geschlafen?" Gähnend erschien der Gatte, in seinen Morgenmantel gewickelt, in der Küchentür. Ich nickte: „Und Du brauchst einen Kaffee". Mit dieser Feststellung warf ich die Kaffee-Maschine an. „Möchtest Du es nicht auspacken?" Der Gatte deutete auf das Paket. „Wie komme ich zu der Ehre?" antwortete ich mit einer Gegenfrage, die mir keine Ruhe ließ. „Nina, öffne es und Du wirst staunen!" grinsend forderte Frederic mich auf und genoss den ersten Kaffee des Tages.

Schnell hatte ich die kunstvoll gebundene Schleife geöffnet und streifte das Geschenkpapier ab – und war baff. „Mein lieber Schatz, Du ahnst meine geheimsten Wünsche …" strahlte ich und schenkte ihm einen Kuss. Selig betrachtete ich mein „Goldstück". (In diesem speziellen Fall spreche ich ausnahmsweise nicht vom Gatten …) „Wie lieb von Dir, dass Du so mitfühlend an Dein geplagtes Weib denkst". Fast zärtlich strich ich über die Form. „Per Zufall habe ich gesehen, dass das Zentral-Kaufhaus die Pforten schließt und mit roten Preisen lockte, daher bin ich kurz in der Mittagspause hin. Beim Durchstreifen der Reihen fiel mir Dein Wunsch wieder ein und mein Blick blieb an ihm hier hängen". Stimmt, irgendwann hatte ich laut über die Anschaffung nachgedacht. „Ich kann hell sehen." Über seinen tollen Einfall und dessen Wirkung bei mir war er äußerst erfreut.

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