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Cotton Reloaded - 32

Inhalt

  1. Cover
  2. Was ist COTTON RELOADED?
  3. Über diese Folge
  4. Über den Autor
  5. Ebene Null
  6. Impressum
  7. PROLOG
  8. 1
  9. 2
  10. 3
  11. 4
  12. 5
  13. 6
  14. 7
  15. 8
  16. 9
  17. 10
  18. 11
  19. 12
  20. 13
  21. 14
  22. EPILOG
  23. In der nächsten Folge
  24. Unsere Empfehlungen

Was ist COTTON RELOADED?

Dein Name ist Jeremiah Cotton. Du bist ein kleiner Cop beim NYPD, ein Rookie, den niemand ernst nimmt. Aber du willst mehr. Denn du hast eine Rechnung mit der Welt offen. Und wehe, dich nennt jemand »Jerry«.

Eine neue Zeit. Ein neuer Held. Eine neue Mission. Erleben Sie die Geburt einer digitalen Kultserie: COTTON RELOADED ist das Remake von JERRY COTTON, der erfolgreichsten deutschen Romanserie, und erzählt als E-Book-Reihe eine völlig neue Geschichte.

COTTON RELOADED erscheint monatlich. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen. COTTON RELOADED gibt es als E-Book und als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).

Über diese Folge

Folge 32.

Strasburg, Virginia: Nach einem Raubüberfall stoppt die State Police einen Kleintransporter. Auf der Ladefläche entdecken die Cops hochmoderne Waffen. Waffen, die es eigentlich nicht geben dürfte, denn sie stammen aus den Beständen des US-Heimatschutzministeriums und sollten längst vernichtet worden sein.

Cotton und Decker vom G-Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen innerhalb des Department of Homeland Security in ein Wespennest. Philippa Decker gerät dabei in tödliche Gefahr …

Über den Autor

Christian Weis, Jahrgang 1966, lebt im Norden Bayerns. Seine Erzählungen wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht und für den Deutschen Science Fiction Preis sowie den Fränkischen Krimipreis nominiert. Mehr über Christian Weis in seinem Blog »Schreibkram & Bücherwelten« unter: www.chweis.wordpress.com

PROLOG

Der Nieselregen ging State Trooper Danson gehörig auf die Nerven. Und nicht nur der Regen.

Seit zwei Stunden war seine Schicht eigentlich beendet, aber er stand noch immer auf diesem gottverlassenen Parkplatz und führte Verkehrskontrollen durch. Stand sich die Beine in den Bauch, weil die State Police hoffte, die beiden jungen Männer zu schnappen, die gegen Mittag eine Tankstelle in Strasburg überfallen und den Besitzer niedergeknüppelt hatten.

Danson glaubte nicht, dass die beiden so dämlich waren und jetzt noch durch die Gegend fuhren. Entweder waren sie längst über alle Berge oder sie versteckten sich irgendwo. Außerdem waren sie auf dem Video nur teilweise zu erkennen, weil sie die Kapuzen ihrer Joggingjacken über den Kopf gezogen hatten. Wie sollte man sie also zweifelsfrei identifizieren?

Nein, blöd waren die Kerle nicht. Durch Routinekontrollen würde man sie nicht schnappen, das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Danson hätte seinem Captain ja gesagt, dass er und seine Kollegen auf diese Weise nur sinnlos Überstunden ansammelten, aber auf dem Ohr war McNally taub.

Grummelnd winkte Danson einen Toyota und einen Nissan durch. Im Kofferraum von Kleinwagen verbargen sich die Tankstellenräuber bestimmt nicht. Sein Kollege Prescott stand mit einem umgehängten M4 Automatik neben der Fahrbahn und blickte den Autos gähnend hinterher. Ein Funkruf von Streife 19 riss beide aus ihren Gedanken.

»Hier Streife 28, bitte kommen«, meldete sich Danson.

»Ein grauer Transporter, vermutlich Modell Ford Transit, hat eben zweihundert Meter vor unserem Kontrollposten auf dem Seitenstreifen gewendet und dürfte jetzt in eure Richtung unterwegs sein. Schaut euch den mal genauer an. Streife 23 folgt ihm. Bitte kommen.«

Danson sah zu Prescott hinüber. Der hatte mitgehört und nickte. »Okay, Streife 19, wir haben verstanden. Streife 28 Ende.«

Er gab dem Kollegen im zweiten Wagen, der auf einem Feldweg hinter einem Gebüsch postiert war, ein Zeichen, bevor er das Fernglas anhob. »Da kommt er schon«, sagte Danson und ließ die Kollegen über Funk mithören. »Es ist tatsächlich ein Ford. Kennzeichen aus Virginia: HTR 587. Ein Mann am Steuer.«

Danson beobachtete, wie der Transporter das Tempo verzögerte, dann hob er die Stoppkelle und wies mit der anderen Hand auf den Seitenstreifen.

Der Ford bremste ab und wurde von einem BMW hupend überholt. Als der BMW-Fahrer den Kontrollposten sah, senkte er abrupt seine Geschwindigkeit. Danson winkte ihn durch und aktivierte den Funk. »Hier Streife 28, Streife 23 bitte kommen.«

»Hier Streife 23, wir sind an ihm dran. Noch zweihundert Meter. Bitte kommen.«

In diesem Moment heulte der Motor des Ford Transit auf, und der Transporter brach aus seiner Spur aus.

»Der will nach Westen abhauen, vermutlich auf die Interstate 81!«, warnte Danson die Kollegen über Funk, dann spurtete er an den Straßenrand, wo Prescott bereits auf dem Beifahrersitz ihres Streifenwagens Platz genommen hatte. Danson setzte sich ans Steuer, startete den Motor und jagte dem Transporter querfeldein hinterher.

Die anderen beiden Streifenwagen nahmen den Ford in die Zange, dem nur der Weg am Gestrüpp vorbei in eine grasbewachsene Mulde blieb. Dabei geriet er ins Schlingern, der Fahrer konnte sein Vehikel gerade noch abfangen. Die Bremslichter leuchteten auf, kurz darauf die Warnleuchte für den Rückwärtsgang. Es ging also für ihn nicht weiter. Danson drückte auf die Tube, um ihm den Rückweg abzuschneiden, während die anderen State Trooper sich von beiden Seiten näherten. Indem er das Lenkrad herumriss und sein Auto querstellte, versperrte Danson dem Transporter den einzigen Fluchtkorridor.

Sein Kollege Prescott sprang heraus, ging hinter dem Streifenwagen in Deckung und brachte das M4 in Anschlag. Danson wartete noch ab, wie der Fordfahrer reagierte. Als er erkannte, dass der Irre mit Vollgas im Rückwärtsgang auf sie zuraste, presste er einen Fluch zwischen den geschlossenen Zähnen hervor.

Danson sah, wie Prescott vom Fahrzeug wegsprang, im nächsten Augenblick krachte das Heck des Transporters schon in den Motorblock des Streifenwagens. Danson wurde durchgeschüttelt und biss sich auf die Zunge, bevor ihm der Airbag ins Gesicht knallte. Benommen tastete er nach links, bekam den Türöffner zu fassen und ließ sich seitlich ins nasse Gras fallen.

Er wandte den Kopf und schaute zu seinem Kollegen. Prescott näherte sich vorsichtig dem Führerhaus des Transit und forderte den Fahrer auf, mit erhobenen Händen auszusteigen. Doch der dachte gar nicht daran, legte stattdessen den Vorwärtsgang ein und versuchte mit durchdrehenden Rädern, sich vom Wrack des Streifenwagens zu lösen.

Prescott feuerte zwei Salven in die Reifen auf der Beifahrerseite und legte anschließend auf den Fahrer an, der daraufhin den Motor abwürgte.

Danson erhob sich ächzend und zog seine Pistole aus dem Halfter. Unterdessen umrundete Prescott die Front des Transporters und rief: »Hände aufs Lenkrad! Die Hände aufs …«

Unvermittelt schoss er auf den Fahrer. Danson zuckte zusammen und sah Prescott fragend an.

»Das Arschloch hatte plötzlich ’ne Waffe in der Hand!«, rechtfertigte sich Prescott und behielt das Gewehr im Anschlag.

Danson trat mit vorgehaltener Pistole an den Transporter heran. Als er das Blut auf der zersplitterten Seitenscheibe entdeckte, riss er die Tür mit einem Ruck auf. Der Fahrer hing im Gurt, der Kopf war auf die Brust gesunken. Er trug einen Vollbart und war mindestens fünfzig Jahre alt.

»Verdammte Scheiße«, brummte Danson, bevor er einen Blick auf das Heck des Transporters warf, wo die Kollegen der anderen Streife versuchten, die verbeulte Tür zu öffnen, um den Laderaum zu kontrollieren.

1

»Guten Morgen, Special Agent Cotton!«

So gut war der Morgen nicht. Jedenfalls nicht für Jeremiah Cotton. Er nickte Dr. Sarah Hunter zu und murmelte etwas, das nur mit viel Fantasie als »’n Morgen« durchging. Ob das Stirnrunzeln der Forensikerin ihm oder dem ramponierten Smartphone in ihrer Rechten galt, erschloss sich Cotton nicht ganz. Der starke Kaffee und das Aspirin hatten weder seinen Kreislauf noch seine Konzentrationsfähigkeit auf Touren gebracht.

Der letzte Whisky gestern Abend war einer zu viel gewesen. Definitiv. Verdammt, er musste sich zusammenreißen!

Mit einem Kopfschütteln verschwand Hunter im Serverraum, in dem Zeerookah gerade einen Donut verdrückte, während er sein Maschinenreich inspizierte. Als Hunter ihm das Smartphone präsentierte, schluckte der IT-Spezialist den letzten Bissen hinunter und entblößte grinsend die Zähne. »Muss der gute Onkel Zeery mal wieder den Datenretter in höchster Not spielen? Lass mich raten, Sarah: Du hast es runtergeschmissen?«

Zwar hätte seinem Lockenkopf eine Bürste gutgetan, aber ansonsten wirkte Zeerookah fit wie ein Turnschuh. Und dabei hatte er sich genauso viele Drinks wie Cotton hinter die Binde gekippt. Wie machte der Kerl das nur?

Cotton sah zu, dass er weiterkam. Das HQ des G-Teams erschien ihm heute viel mehr als sonst wie ein Bunker. Die dicke Betondecke, die das Tiefgeschoss unter dem Bürogebäude schützte, schien auf seinen Schädel zu drücken. Ihn beschlich das Gefühl, er müsste den Kopf einziehen, was aufgrund der Raumhöhe natürlich absurd war.

Philippa Decker saß vor ihrem Laptop und checkte gerade ihre E-Mails. Noch bevor Cotton seinen Schreibtisch erreichte, drehte sie den Kopf und warf die blonden Haare zurück. »Ist Ihr Wecker stehen geblieben?«, fragte sie und zog die Brauen hoch.

Cotton bemühte sich um eine möglichst unschuldige Miene und wusste sofort, wie sehr sie ihm missglückt war. »Bei dem Stau auf der Williamsburg Bridge ging es wirklich nicht schneller. Außerdem musste ich unterwegs eine Katze von einem Baum retten und ihrer Besitzerin übergeben – einer reizenden älteren Dame, die mich unbedingt zum Tee einladen wollte. Kann man als Staatsdiener so ein Angebot eines braven Steuerzahlers ablehnen?«

Deckers Gesichtsausdruck veränderte sich um keine noch so kleine Nuance. »Sparen Sie sich das Gesülze, ich hab schon von Zeery gehört, dass Sie mit ihm und Dillagio gestern Abend einen heben waren.«

»Einen – heben? Wie sich das anhört …«

»Genau!« Jetzt wandelte sich Deckers Miene, wurde eine Spur giftiger. »Können Sie das nicht wie alle anderen hart arbeitenden New Yorker am Wochenende tun? Da kräht am nächsten Morgen kein Hahn danach, wie klein und wässrig Ihre Augen aussehen.«

»Das können Sie doch gar nicht wissen!«

»Was?«

»Wer morgens kräht, wenn ich aufstehe.«

»Ha!«, lachte Decker überlaut. »Welche Henne sich in Ihren Stall locken lässt, interessiert mich nun wirklich nicht die Bohne!«

»Eben.«

Eine Spur Unsicherheit mischte sich in Deckers Stirnrunzeln. »Wie ist das nun wieder gemeint?«

»Es interessiert Sie nicht, also muss ich es Ihnen auch nicht erklären.«

»Was erklären?« Das Fragezeichen auf ihrer Stirn wurde größer. »Sagen Sie mal, wie viel Promille haben Sie eigentlich noch?«

Cotton zuckte seufzend die Achseln. »Sorry, ist nicht mein Tag heute. Aber so viel war es nun auch wieder nicht.«

»Sieben Drinks. Zeery hat mitgezählt.«

»Kunststück – wir hatten die gleichen, aber es waren nur klitzekleine Probiergläschen.« Mit Daumen und Zeigefinger zeigte er es an.

Kopfschüttelnd kommentierte Decker: »Unter der Woche geht das nicht, Cotton! Ich muss mich auf meinen Partner verlassen können, und auf Säufer ist kein Verlass!«

»Sie wissen verdammt gut, dass ich keiner bin!« Cotton schielte zur Seite, wo Sarah Hunter in der offenen Tür zum Serverraum stand und das Gespräch amüsiert mithörte. Etwas leiser fügte er hinzu: »Wir waren keinen ›heben‹, sondern bei einer Whiskyprobe, die von einem renommierten Whiskyhändler veranstaltet wurde. Da kriegt man für einen anständigen Preis erlesene Tropfen. Single Malt Whiskys, von denen eine Flasche achtzig Dollar aufwärts kostet. Und diese Probe findet jeden ersten Dienstag im Monat statt, also leider nicht am Wochenende.«

Decker schürzte die Lippen. »Mit anderen Worten: Sie haben sich von Zeerookah und Dillagio unter den Tisch trinken lassen. Die beiden waren pünktlich, und ihnen merkt man die Probiergläschen nicht an.«

»Vielleicht hätte ich mir auch am kalten Büfett den Magen vollschlagen sollen, um eine handfestere Grundlage zu schaffen. Was die beiden dort abgeräumt haben, war mehr als peinlich. Aber ich will fit bleiben, damit sich meine Partnerin in brenzligen Situationen auf mich verlassen kann.«

»Oder um mit Ihrem Sixpack junge Hühner zu beeindrucken?«

Cotton schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Er brauchte noch einen starken Kaffee, und etwas mehr Aspirin konnte wohl auch nicht schaden. Hoffentlich dehnte sich dieser Scheißtag nicht wie Kaugummi.

»Mr High hat schon nach Ihnen gefragt«, erklärte Decker, nachdem sie vergeblich auf eine Erwiderung gewartet hatte.

Cotton spürte den Adrenalinstoß. »Hatte der Boss für heute Morgen eine Besprechung angesetzt?«

»Bis gestern Abend nicht, aber es scheint sich was Neues ergeben zu haben.«

Als hätte er die ganze Zeit zugehört, stand John D. High plötzlich neben den beiden und musterte Cotton von oben herab. Cotton fühlte sich kleiner, als er tatsächlich war. Gegenüber dem Zweimetermann, der schon allein durch seinen Blick Autorität ausstrahlte, wirkte das allerdings meistens so.

»Schön, dass Sie es auch einrichten konnten, unsere erlauchten Hallen mit Ihrer Anwesenheit zu beehren, Special Agent Cotton!«

»Tut mir leid, dass ich zu spät bin, Sir«, sagte Cotton mit belegter Stimme. »Wird nicht wieder vorkommen.«

»Davon gehe ich aus«, erwiderte High. Ansatzlos fügte er hinzu: »In fünf Minuten in meinem Büro. Sie beide bitte.« Mit langen Schritten ging er zu Steve Dillagio, der sich am Wasserspender gerade einen Becher füllte.

Decker lächelte verschmitzt, bevor sie sich wieder ihren E-Mails zuwandte. Erst jetzt fiel Cotton auf, dass sie einen neuen Hosenanzug trug. Jedenfalls konnte er sich nicht daran erinnern, sie schon einmal darin gesehen zu haben. Dezente Nadelstreifen auf Anthrazit, dazu eine weinrote Bluse. Ihre Schuhe wirkten gleichzeitig elegant und sportlich. Eins musste man ihr lassen: Sie hatte Stil, auch wenn er businessmäßig unterkühlt rüberkam. Cotton dagegen bevorzugte bequeme Klamotten. Anzüge waren im Einsatz eher hinderlich.

Seufzend ließ er sich auf seinen Drehstuhl fallen und blätterte in der Falschgeldakte, die noch vom Vorabend auf seinem Schreibtisch lag, ohne tatsächlich darin zu lesen. Als Decker und Dillagio sich auf den Weg in Highs Büro machten, folgte er ihnen wie an der Leine geführt. Sein Schädel pochte, und er sehnte jetzt schon den Feierabend herbei.

John D. High wartete, bis alle drei Platz genommen hatten, dann eröffnete er ihnen ohne lange Vorrede: »Ich ziehe Sie vom Falschgeldfall ab.«

Cotton runzelte die Stirn und schielte zu Decker hinüber, die kurz die Luft anhielt und nur mit Mühe einen Protest unterdrückte.

»Alle Spuren, die Sie bisher verfolgt haben«, fuhr High fort, »sind im Sande verlaufen. Wir geben den Fall an die Kollegen in Washington zurück, sollen die ihre Spezialisten dransetzen. Im Grunde war es von vornherein kein Fall für das G-Team. Ich habe ihn nur übernommen, weil mich der FBI-Direktor darum gebeten hat. Ab sofort konzentrieren wir uns auf einen anderen Fall, der uns vom Weißen Haus übertragen wurde.«

Aha, dachte Cotton, daher weht also der Wind. Seine Kopfschmerzen verblies dieser Wind allerdings nicht. Er hatte auf einen geruhsamen Tag mit Aktenstudium gehofft, den konnte er sich wohl abschminken.

High stand auf und trat an die Landkarte, die neben seinem Schreibtisch an der Wand hing. Er deutete auf einen Punkt südwestlich von Washington. »Gestern Nachmittag kam es bei einer Verkehrskontrolle nahe Strasburg, Virginia, zu einer Schießerei, bei der der Fahrer eines Kleintransporters schwer verletzt wurde. Der Mann ist nicht vernehmungsfähig. Ob er überlebt, ist derzeit ungewiss. Auf der Ladefläche seines Fahrzeugs fand die State Police einige Kisten mit hochmodernen Waffen. Anhand der Seriennummern dieser Waffen ließ sich feststellen, dass sie aus Beständen des DHS stammen.«

»Das Heimatschutzministerium wurde beklaut?«, fragte Decker. »Und das Weiße Haus überträgt uns die Aufklärung? Dann kann es sich nicht um einfachen Diebstahl handeln.«

High nickte. »Eigentlich wollte das DHS interne Ermittler einschalten, aber da alles, was mit dem Department of Homeland Security zu tun hat, auch die nationale Sicherheit betrifft, wurde der Präsident informiert.«

»Und er hat dem DHS höchstpersönlich die Zuständigkeit für die Ermittlungen entzogen?«, fragte Cotton. »Das wird dem Minister gar nicht schmecken. Der wacht doch über seinen Laden wie eine Glucke!«

High musterte Cotton scharf. »Der Laden, wie Sie eine der größten und wichtigsten Behörden unseres Landes bezeichnen, hat so viele nachgeordnete und miteinander verflochtene Dienststellen, dass der Präsident es vorgezogen hat, eine externe Behörde hinzuzuziehen. Das FBI arbeitet autonom, und das G-Team ist für Fälle wie diesen prädestiniert. Wir können einen Blick von außen auf die Angelegenheit werfen.«

»T

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