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Cotton Reloaded - 31

Inhalt

  1. Cover
  2. Was ist COTTON RELOADED?
  3. Über diese Folge
  4. Über den Autor
  5. Das Pin-up-Girl
  6. Impressum
  7. 1
  8. 2
  9. 3
  10. 4
  11. 5
  12. 6
  13. 7
  14. 8
  15. 9
  16. 10
  17. 11
  18. 12
  19. 13
  20. 14
  21. 15
  22. 16
  23. 17
  24. 18
  25. 19
  26. 20
  27. 21
  28. 22
  29. 23
  30. 24
  31. 25
  32. 26
  33. 27
  34. 28
  35. 29
  36. 30
  37. 31
  38. In der nächsten Folge
  39. Unsere Empfehlungen

Was ist COTTON RELOADED?

Dein Name ist Jeremiah Cotton. Du bist ein kleiner Cop beim NYPD, ein Rookie, den niemand ernst nimmt. Aber du willst mehr. Denn du hast eine Rechnung mit der Welt offen. Und wehe, dich nennt jemand »Jerry«.

Eine neue Zeit. Ein neuer Held. Eine neue Mission. Erleben Sie die Geburt einer digitalen Kultserie: COTTON RELOADED ist das Remake von JERRY COTTON, der erfolgreichsten deutschen Romanserie, und erzählt als E-Book-Reihe eine völlig neue Geschichte.

COTTON RELOADED erscheint monatlich. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen. COTTON RELOADED gibt es als E-Book und als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).

Über diese Folge

Folge 31.

Das G-Team erreicht ein Notruf aus Maine. Bei der Bergung eines Trucks wurden neunzehn Leichen im Laderaum entdeckt.

Eine der Leichen trägt als Tätowierung das Symbol eines terroristischen Geheimbundes auf der Brust: ein Ulfberht-Schwert.

Bei ihren Ermittlungen erhalten Cotton und Decker die Unterstützung des Ex-Cops Ruben Scherbaum. Als dieser stirbt, hinterlässt er den FBI Agents eine mit Blut an die Wand geschriebene Botschaft: CENTERFOLD!

Unterdessen holt in New York der Ulfberth-Bund zum großen Schlag aus und ein ehemaliges Pin-up-Gril sorgt für Aufruhr …

Über den Autor

Leonhard Michael Seidl ist als freier Schriftsteller und Dramatiker tätig. Bisher publizierte er neben ca. 30 Theaterstücken (mehrheitlich beim renommierten Drei-Masken-Verlag, München) mehrere historische Romane sowie Kriminalromane und den Thriller »Letzte Ausfahrt Giesing« im Verlag Ars Vivendi. Leonhard Michael Seidl ist zudem engagierter Gitarrist und Chorleiter.

1

Der Truck röhrte die Straße entlang. Er nahm Tempo auf und wurde immer schneller. Als wäre der Teufel hinter ihm her, raste er die Trasse am Moosehead Lake hinunter.

Die schweren Doppelreifen hinterließen schwarze Spuren in dem rissigen Asphalt.

Die Straße, die von Greenville nach Rockwood führte, war zu dieser späten Stunde so gut wie leer. Der Moosehead Lake, eines der größeren Gewässer im Bundesstaat Maine an der Grenze zu Kanada, lag wie ein bleicher Spiegel in der Landschaft.

Im Führerhaus glomm eine Zigarette auf, als der Fahrer daran sog. Hin und wieder legte er die Kippe in den Ascher und nahm einen großen Schluck aus dem Kaffeebecher. Seit sechzehn Stunden war er unterwegs und hatte kaum eine Pause gemacht.

Der Bursche am Steuer, ein Schwarzer von beachtlicher Statur, wollte den Job so schnell wie möglich hinter sich bringen. Das Ziel hatten sie ihm auf die Rückseite einer alten Roadmap gekritzelt. Doch über die Fracht im Bauch des Trucks hatte man ihm nichts gesagt.

Den Truck sollte er an einem markanten Punkt bei Sherbrooke hinter der kanadischen Grenze abstellen und sich nach Montreal begeben. Dort würde er die zweite Hälfte der Kohle bekommen. Mehr wusste er nicht. Mehr wollte er auch nicht wissen. Die Kerle, die ihm den Job verschafft hatten, kannte er über Leute aus dem County Jail. Es waren Männer mit harten Gesichtern gewesen, denen man keine Fragen stellte. Man tat einfach, was sie befahlen, bekam sein Geld und damit basta.

Eigentlich hatte er sich im Knast vorgenommen, in Zukunft ehrlich zu bleiben. Für einen Einbruch in New York hatte ihm der Richter fünf Jahre verpasst, die er gerade abgesessen hatte.

Aber die Rückkehr in den New Yorker Alltag war schwerer als gedacht. Man musste sich bei der Behörde melden, eine Bude haben und natürlich einen Job.

Jeder hatte für sich selbst zu sorgen. Das war das Mantra von Big Apple: Sei dir selbst der Nächste. So hatte er es über all die Jahre gehalten.

All das ging ihm nicht zum ersten Mal durch den Kopf, während er durch die Nacht Richtung Rockwood fuhr.

Auf einem Privatsender, der ständig für Sekunden verschwamm und wieder auftauchte, spielten sie die alten Bluesscheiben rauf und runter: B. B. King. Son House. John Lee Hooker. Buddy Guy.

Er steckte sich eine weitere Kippe zwischen die Lippen und schüttelte den linken Fuß, damit er nicht wieder einschlief.

Auf der rechten Seite lag der Moosehead Lake, so glatt wie ein Kinderpopo, auf der linken rauschten die Wälder vorbei. Der große Schwarze grinste. Eigentlich war es ganz easy, auf Tour zu sein, Kohle einzuschieben und seinen Gedanken nachzuhängen.

Vielleicht würde er noch ein paar Touren übernehmen. War ja nix dabei. Vielleicht hatte er dann endlich genug Geld, um sich eine Harley oder einen Mercedes leisten zu können.

Ein paarmal war er in dem chromglänzenden Museum von Harley Davidson gewesen, hatte auf einer höllenroten Iron Custom gesessen und wäre sofort losgebrettert, hätte er für das Gerät einen Führerschein besessen.

Schau auf die Straße, Mann!

Der Truck wackelte, als hätte er plötzlich Fieber bekommen. Er beschrieb eine leichte Rechtskurve, als wolle er im Moosehead Lake ein Bad nehmen. Er crashte gegen einen Betonpoller, stellte sich auf, durchbrach die Leitplanke und rutschte die Uferböschung hinab. Das Führerhaus nippte am Wasser. Der See nahm das Gefährt gnädig auf. Nur die Decke des Trucks ragte noch aus dem bleichen Nass.

Der große Schwarze umklammerte das Lenkrad, aber es war zu spät. Sein Genick brach mit einem Laut, als hätte jemand Nüsse geknackt.

Die Uhr neben dem Tacho stoppte bei exakt neun Minuten nach Mitternacht. Genau in dem Augenblick, als Slowhand Clapton After Midnight anstimmte.

2

Er konnte nicht genau erkennen, was sie da in der Hand hielt. Eine rotblaue Girlande von gewaltigen Ausmaßen baumelte direkt vor seiner Nase. Sie zog sich durch den gesamten Raum im Headquarter des G-Teams vom FBI. G-Man Jeremiah Cotton schob die Girlande mit einer energischen Handbewegung zur Seite und sagte: »He, was soll das denn hier werden?«

Seine Kollegin, Special Agent Philippa Decker, warf ihm einen Blick zu, der rundheraus zu erkennen gab, dass der Mann an sich und Cotton im Besonderen nicht in der Lage war, Multitasking in irgendeiner Form zu betreiben.

Decker sagte: »Agent Cotton, falls es Ihnen entfallen sein sollte, so dekorieren wir den Raum heute für eine Geburtstagsfeier. Und zwar für die unseres Chefs Mr John D. High.«

»Weiß er denn davon?«, wollte Cotton wissen, während er mit der Girlande kämpfte. Sie hatte sich um seinen Ellbogen gewickelt und drohte jeden Moment von der Decke zu reißen.

»Nein«, seufzte Decker, »er weiß es nicht. Und das soll auch so bleiben. Es handelt sich ja schließlich um eine Überraschungs-Geburtstagsfeier.«

»Oh!«, machte Cotton mit runden Lippen und ließ den Arm fallen. Das Resultat war eine herabsausende Girlande und ein Wutausbruch von Dr. Sarah Hunter, die ebenfalls an den Vorbereitungen des kleinen Festes teilnahm und soeben versucht hatte, die verdammte Girlande mittels Heftstreifen am jenseitigen Ende des Raumes an einer der Neonleuchten zu befestigen.

»Können Sie nicht aufpassen?«, wies die Forensikerin des G-Teams ihn zurecht, beruhigte sich aber sogleich wieder und begann mit ihrer Arbeit von vorne.

»Agent Cotton ist eben sehr vielseitig, was Katastrophen des Alltags anbelangt«, sagte Decker amüsiert.

»Wann steigt denn nun die Feier, ich meine, wann fangen wir an?«, erkundigte sich Cotton neugierig.

»Wenn der Kaffee durch ist«, sagte Decker und warf einen Blick auf die Snacks, die sie in mühsamer Nachtarbeit angefertigt hatte. Ihre Augen brannten noch immer vom Schneiden der Zwiebeln.

»Und wer nimmt noch teil?«, fragte Cotton.

»Zeerookah wollte dabei sein. Und natürlich unser Sonnyboy Steve Dillagio von der Undercover-Front«, antwortete Dr. Hunter und drapierte die Servietten neben den Kaffeebechern auf dem Tisch.

»Übrigens, um Ihre Frage von vorhin zu beantworten, Cotton«, sagte Decker, »was ich hier in der Hand halte, ist eine Tischdecke. Damit deckt man Tische, wie der Name es bereits vermuten lässt. Aber vielleicht ist das bei Ihnen in Brooklyn nicht bekannt.«

»Sagen Sie mir lieber, wann Mr High auftaucht, damit ich endlich zu meinem Kaffee komme.«

Philippa Decker sah auf ihre Armbanduhr. »Eigentlich sollte er gegen sechzehn Uhr hier sein. Jedenfalls war es so vereinbart.«

»Es ist bereits nach fünf!«, nörgelte Cotton und bewegte sich in Richtung Kaffeemaschine, was ihm aber von Dr. Hunter energisch verwehrt wurde.

»Ich hole ihn!«, entschied Cotton mit kantigen Worten und wollte aus der Tür.

»Was ist denn hier los?«, kam es von Mr High, mit dem Cotton beinahe zusammengestoßen wäre.

»Halloween …«, entfuhr es Cotton.

»Ende April?«, antwortete Mr High befremdet.

»Vorgezogen«, schob Cotton nach.

»Hören Sie auf, Unsinn zu reden«, sagte High genervt. »Montieren Sie lieber diesen Firlefanz ab, und kommen Sie schleunigst in mein Büro. Ich habe vor ein paar Minuten mit Nobby Freeman telefoniert, ein Freund und Kollege aus Augusta.«

»Augusta in Maine?«, fragte Cotton.

»Korrekt«, knurrte Mr High.

»Soll ich auch mitkommen?«, fragte Dr. Hunter. Als Mr High keine Antwort gab, machte sie sich seufzend daran, Girlande, Kaffeebecher und Tischdecke abzuräumen. Von den Snacks ließ sie vorsichtshalber die Finger. In letzter Zeit hatte sie sowieso zu viele Bagels verdrückt.

3

Nachdem Cotton und Decker in Mr Highs Büro Platz genommen hatten, begann ihr Chef mit seinem Vortrag.

»Vor etwa einer Stunde berichtete mir Nobby von einem Dreiachser, der aus noch unbekannter Ursache in einen der Seen dort oben gestürzt ist.«

»Wie heißt der See?«, wollte Decker wissen und zückte ihren Notizblock.

»Moosehead Lake«, entgegnete High nach einem Blick in seine Unterlagen. »Das Dossier für Sie lasse ich gerade zusammenstellen. Sie brauchen also nichts zu notieren.«

Philippa Decker ließ die kleine Rüge ihres Vorgesetzten unkommentiert und spitzte die Ohren.

»Der Truck ist in dem See gelandet«, fuhr Mr High fort. »Beim Aufprall auf das Wasser erlitt der Fahrer einen Genickbruch. Er war auf der Stelle tot. Die Polizei vor Ort fand im Frachtraum des Trucks nur Toilettenpapier. Tausende Rollen.«

»Klorollen?«, japste Cotton überrascht.

High schaute zu Cotton. »Ja, das ist aber nicht der Grund, weshalb ich angerufen wurde. Zwischen dem ganzen Papierzeug wurden diverse Leichenteile von verschiedenen Menschen gefunden. Die Anzahl der Personen sowie ihre Identität ist bisher noch ungeklärt.«

»Eine Frage, Sir.«

»Nur zu, Special Agent Cotton.«

»Was hat der Unfall mit uns zu tun?«

»Sie meinen, neben der großen Leichenanzahl? Nun ja, zum einen das Autokennzeichen. Der Lastwagen ist in New York City gemeldet. Zum anderen ist der Fahrer des Trucks kein Unbekannter für uns. Sein Name lautet Leroy Sliver, Afroamerikaner, vorbestraft. Er wurde erst kürzlich aus Rikers Island entlassen, wo er fünf Jahre abgesessen hatte. Die vorläufigen Ermittlungen meines Kollegen Freeman in Augusta ergaben, dass Sliver den Auftrag für die Fuhre von Leuten hier bei uns erhalten hatte und auch von New York City aus losgefahren war.«

»Wann ist der Unfall genau passiert?«, wollte Decker wissen.

»Er geschah in der Nacht von vorgestern auf gestern«, antwortete Mr High. »Kollege Freeman wollte zunächst Informationen sammeln und uns anschließend informieren.«

»Und wo ist der Truck jetzt?«, meldete sich Cotton.

»Das Fahrzeug steht im Augenblick in einer Lagerhalle nahe dem Städtchen Greenville. Die Leichenteile sind in einer Kühlhalle untergebracht.«

Decker sah zweifelnd auf die große Landkarte an der Wand, vor die Mr High nun getreten war.

»Hier haben wir den Bundesstaat Maine«, begann er. »Hier ist der Moosehead Lake mit den Gemeinden Greenville und, weiter oben, Rockwood.«

»Wohin führt die Straße, auf der der Truck unterwegs war?«, fragte Decker, nun doch mit dem unvermeidlichen Notizblock auf den Knien.

»Die Straße führt am Moosehead vorbei, wo sie die Grenze überquert und dann auf der kanadischen Seite Richtung Quebec führt«, erläuterte High.

»Das heißt, die Leichenteile sollten in Kanada entsorgt werden?«

»Exakt, Cotton. Auf der westlichen Seite des St.-Lorenz-Stroms befindet sich bei Montmagny eine zerklüftete, unübersichtliche Landschaft, die geeignet ist, verdächtige Menschen oder Körperteile derselben schnell und unauffällig zu entsorgen.«

»Aber warum der Aufwand? Was sind das für Leichenteile?«, warf Decker ein.

Mr High streckte sich. »Freemans Leute haben auf einem menschlichen Rumpf – genauer gesagt auf dem Rücken zwischen den Schulterblättern – eine seltsame Tätowierung entdeckt, die dem Kollegen offenbar Kopfzerbrechen bereitet. Und, ehrlich gesagt, mir auch. Denn ich habe ein solches Zeichen noch nie gesehen.«

»Na ja, das muss ja nichts heißen«, entfuhr es Cotton.

Mr High überhörte die Bemerkung, trat stattdessen an die Sprechanlage und rief Dr. Hunter.

»Sind Sie fertig mit Aufräumen, Dr. Hunter?«

»Ja, Sir.«

»Gut. Dann kommen Sie bitte in den Konferenzraum.«

*

Wenig später saßen sie zu viert um den Besprechungstisch. Vor ihnen lag der Ausdruck einer E-Mail aus Augusta. Als Anhang enthielt sie ein Foto.

»Was ist das?«, fragte Decker.

»Die Tätowierung zeigt ein sogenanntes Ulfbehrt-Schwert«, entgegnete Dr. Sarah Hunter, die Forensikerin im Team. »Eine damals hochmoderne germanische Waffe aus dem frühen Mittelalter in Europa. Wofür es allerdings steht, kann ich nicht sagen. Noch nicht jedenfalls.«

»Und was hat das mit den Toten vom Moosehead Lake in Maine zu tun?«, wollte Cotton wissen.

»Genau das wollen wir herausfinden«, gab ihm High zur Antwort.

»Der Flieger nach Bangor, Maine, geht um 19:49 Uhr. Es reisen Special Agent Decker und Cotton. Dr. Hunter recherchiert die weiteren Hintergründe dieses Wunderschwertes und seiner Bedeutung. Damit ist die Sitzung geschlossen.«

»Ach, Mr High«, sagte Jeremiah Cotton im Hinausgehen: »Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!«

4

Recherchiert die weiteren Hintergründe dieses Wunderschwertes und seiner Bedeutung … so hatte Mr High die Aufgabe formuliert.

Dr. Sarah Hunter, die für das G-Team Analysen verschiedenster Art durchführte, setzte sich in ihrem Labor an den Laptop, um sich von dem Ulfbehrt-Schwert und seiner Bedeutung ein Bild zu verschaffen. Sie hatte zwar bereits von der Waffe gehört, hatte sie aber in keinen Zusammenhang mit einer in der Gegenwart existierenden Gruppe oder Organisation gebracht. Jedenfalls wusste sie, dass Ulfbehrt-Klingen Spitzenprodukte des Mittelalters darstellten. Das war auch schon alles.

Bei der Suche stieß sie auf die Website der Wallace Collection in London. Zu deren englischer Kunstsammlung gehörte auch ein großer Bestand an Rüstungen und Waffen. Ein Bericht beschrieb die Laboruntersuchungen, die an vierundvierzig Ulfbehrt-Schwertern vorgenommen worden waren. Alle mit der Signatur +VLFBEHR+T versehenen Kriegsgeräte waren aus besonders hochwertigem Stahl geschmiedet worden.

Die Kriegsgeräte waren vom 9. bis zum 11. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet: in Irland und Spanien, in Frankreich und Deutschland, in Italien und Kroatien. Ulfbehrt war ein fränkischer Name, erstmals erwähnt in Aufzeichnungen des Klosters St. Gallen in der Schweiz.

Dr. Hunter konnte sich allerdings keinen Reim auf diese Informationen machen. Was hatte das Schwert mit der Tätowierung auf dem Rumpf eines toten Mannes in Maine zu tun?

Sie ging in die angrenzende kleine Küche und braute sich einen starken Kaffee. Zurück am Laptop suchte sie weiter, betrachtete Bilder und Fotos des Schwertes, las komplizierte Abhandlungen und kam trotzdem nicht vorwärts. Konnte sie tatsächlich nichts zu dem Fall beitragen? Das durfte nicht sein. Es musste ja nicht gleich die wundersame Auflösung aller Rätsel sein, aber ein klein wenig sollte Dr. Sarah Hunter allemal beisteuern können. Das verlangte allein schon der Stolz von der hübschen dunkelhaarigen Frau.

Hatte Mr High nicht erwähnt, dass der ums Leben gekommene Fahrer in Rikers Island eine fünfjährige Gefängnisstrafe abgesessen hatte?

Dr. Hunter wählte die Nummer des Gefängniskomplexes auf der Insel im East River vor New York. Es dauerte eine Weile, bis sie die richtige Person an den Apparat bekam.

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