Logo weiterlesen.de
Cotton Reloaded - Folge 1

Inhalt

  1. Cover
  2. Was ist COTTON RELOADED?
  3. Über den Autor
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Der Beginn
  7. In der nächsten Folge

Was ist COTTON RELOADED?

Dein Name ist Jeremiah Cotton. Du bist ein kleiner Cop beim NYPD, ein Rookie, den niemand ernst nimmt. Aber du willst mehr. Denn du hast eine Rechnung mit der Welt offen. Und wehe, dich nennt jemand »Jerry«.

Eine neue Zeit. Ein neuer Held. Eine neue Mission. Erleben Sie die Geburt einer digitalen Kultserie: COTTON RELOADED ist das Remake von JERRY COTTON, der erfolgreichsten deutschen Romanserie, und erzählt als E-Book-Reihe eine völlig neue Geschichte.

COTTON RELOADED erscheint monatlich. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen. COTTON RELOADED gibt es als E-Book, Audio-Download (ungekürztes Hörbuch) und als Read&Listen E-Book (Text in Verbindung mit Hörbuch).

Der Autor

Mario Giordano, geboren 1963 in München, studierte Psychologie in Düsseldorf, schreibt Romane, Jugendbücher und Drehbücher (u.a. TATORT, SCHIMANSKI, POLIZEIRUF 110, DAS EXPERIMENT mit Moritz Bleibtreu). Seine digitale Thriller-Serie APOCALYPSIS begeisterte nicht nur als E-Book und multimediale App viele Tausend Leser, sondern avancierte auch als Buch zum SPIEGEL-Bestseller. Mario Giordano lebt in Köln.

Du rennst und rennst und rennst.

Daran vor allem erinnerst du dich immer noch jede Nacht. Die ganze südliche Lexington rauf, und dann zack rechts rein in die 26. Straße, wo es plötzlich schattig wird zwischen den eng stehenden Backsteinhäusern mit den Feuerleitern.

Du erinnerst dich an die paar Touristen, die die Feuerleitern fotografieren, als gäbe es die nirgendwo sonst. Was ist an diesen Feuerleitern so toll?, schießt es dir durch den Kopf.

Dann hast du sie schon wieder vergessen, die Leitern und die Touristen, denn du rennst und hast keinen Blick für irgendwas sonst. Erinnern wirst du dich erst viel später, dann aber an jede verdammte Einzelheit dieses Morgens, und das jede Nacht.

Im Augenblick nimmst du kaum etwas um dich herum wahr. Die Bilder huschen nur so durch dich hindurch, hinterlassen kaum mehr als eine Kratzspur in deinem Gedächtnis, ebenso wenig wie die Coffeeshops, die schmuddeligen Immobilienagenturen und die verwanzten Delis, die verrammelten Läden für Medizintechnik, die Typen von der Müllabfuhr, die dir irgendwas hinterhergrölen und überhaupt all die Leute, die du im Zickzack umkurvst oder anrempelst. Ist dir im Augenblick so was von egal.

Du rennst einfach weiter. Deine Beine und die Lunge brennen, aber du hast immer noch genug Kraft für zwei, drei Blocks oder mehr. Wenn es sein muss, rennst du diesem schwarzen Drecksack bis nach Timbuktu hinterher, also viel weiter als bis nach Grinnell, Iowa, oder sogar New York City.

Du wirst diesen Mistkerl da vorne mit deiner Geldbörse nicht entwischen lassen. Und wenn du ihn hast, wird deine Kraft immer noch reichen, um die Scheiße aus ihm rauszuprügeln.

Vierhundert. Drei. Und. Fünfzig. Dollar. Sind da drin, dein ganzes Gespartes. Du wolltest dir coole Sachen dafür kaufen, die es original nur in New York City gibt: neues Board, neue Sneakers und ein Geschenk für Meg, irgendwas Nettes, vielleicht einen Ring, wenn’s reicht, mal sehen.

Aber daraus wird wohl nix, denn jetzt hat der Drecksack da vorne dein Geld, und er ist verdammt schnell auf den Beinen. Er wird dich abhängen, wenn du ihn nicht bald kriegst. Also, was jetzt? Aufgeben und sich nachher von Dad sein Das-musste-ja-so-kommen-Gesicht abholen?

Niemals.

Du warst öfters mit Dad jagen, und es gefällt dir, bis auf das Schießen. Du kannst zwar mit der Waffe umgehen, bist sogar richtig gut mit der alten Browning, aber dein Problem ist, dass du dich immer in die Lage des Wildes hineinversetzt. Immer musst du dir vorstellen, wie es ist, gejagt zu werden. Deshalb hast du inzwischen ein Gefühl dafür, wann der Punkt erreicht ist, an dem die Flucht zur Panik wird. Und bei dem Drecksack keine zwanzig Meter vor dir ist es definitiv so weit. Der hat inzwischen kein klares Fluchtziel mehr, den treibt nur noch die nackte Angst. Du erkennst es daran, wie er sich immer wieder hastig nach dir umdreht. Es ist nur noch eine Frage der Kondition.

Also rennst du weiter. An der 2nd Avenue biegt der Drecksack links ab, dann gleich wieder rechts in die 26. und geradeaus zwei Blocks bis zum Franklin D. Roosevelt Drive. Vierspurige Straße. Der morgendliche Stoßverkehr wälzt sich wie glitzerndes Treibgut am Ufer des East River entlang und presst Autos und Menschen in die Stadt.

Und was macht dieser Hurensohn, der dein Geld hat? Rennt da einfach rüber. Jede Nacht erinnerst du dich, wie er zwischen den Wagen hindurch rüberflitzt, als wäre es nichts, und wie er über die Betontrennung in der Mitte hechtet und dann weiter Richtung Fluss sprintet. Und du hinterher, denn aufgeben wirst du auf jetzt keinen Fall. Nicht so kurz vor dem Ziel.

Seltsam, aber du erinnerst dich immer noch an jede Einzelheit dieses Morgens. Es ist ein schöner, milder Spätsommertag, der noch einmal Hitze verspricht. Die Luft ist rein und klar. Du hast dich noch gewundert, wie sauber die Luft in New York ist, diesem Moloch. Das hattest du dir alles anders vorgestellt. Aber es ist ja auch dein erstes Mal in der Stadt, die niemals schläft.

New York City, Mann! Vor zwei Tagen bist du mit deinen Eltern aus Grinnell, Iowa, hierhergekommen, um deine tolle Schwester zu besuchen. Du bist ein Landei, ein Redneck aus einer Kleinstadt im Mittelwesten, aus dem platten, mit endlosen Maisfeldern glasierten Nirgendwo, das noch vor hundertachtzig Jahren wilde Prärie war. Savanne, hohes Gras, Tausende von Büffeln, unverfälschte Natur, Jagdgebiet der Iowa und Sioux.

Und heute nichts als Mais für Coca-Cola.

Du gehst noch zur Highschool, ein mittelmäßiger Schüler, der weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Sagen deine Lehrer. Meg sagt, es liegt an deinem Jähzorn, der dich manchmal überfällt wie ein Unwetter und dem man nicht ausweichen kann. Du bist seit einem Jahr mit Meg zusammen. Sie ist ein hübsches Mädchen, unkompliziert, mit ansteckendem Lachen. Sie tut dir gut, sagt deine Mutter, und wie es im Moment aussieht, wirst du sie in ein paar Jahren heiraten, wenn du nach der Highschool in das Geschäft deines Vaters eintreten wirst, einen Handel für Angel- und Jagdbedarf. Sichere Sache - geangelt und gejagt wird immer. Du hast eben nicht Lauras Ehrgeiz, die unbedingt aufs College wollte, bloß weg aus Grinnell. Laura, die Überfliegerin, seit einem Jahr in der PR-Abteilung von Brodmann & Campbell. Du weißt nicht mal, was genau PR überhaupt ist. Du weißt nur, dass deine Schwester in einem schicken Büro mit Blick über Lower Manhattan arbeitet. Wie das schon klingt. Du könnest kotzen.

Aber wenn du ehrlich bist, wenn nachts die endlosen Güterwaggons mit dem Maissirup für Coca-Cola quälend langsam an deinem Fenster vorbeirattern – katumm, katumm, katumm –, dann spürst du, dass es dir nicht anders geht als Laura. Dass dir was fehlt. Dass das nicht alles sein kann. Dass dein Platz irgendwo ganz woanders ist, jedenfalls nicht in Grinnell, Iowa. Du hast bis vor zwei Tagen bloß absolut keinen Schimmer gehabt, wo.

Inzwischen weißt du es. Und da liegt das Problem. Deswegen der Streit mit deinem Vater letzten Abend, die ganze Scheiße mit dem Geld, die ganze Rennerei.

Alles nur wegen Laura.

Laura hat ein kleines Apartment in Queens, 40. Straße Ecke 47. Avenue. Es gibt schlechtere Gegenden. Ein unscheinbarer vierstöckiger brauner Kasten am Rande eines Gewerbegebiets. Ein Railroad Apartment, ein Schlauch von Wohnung, mehr ein unterteilter Flur mit zwei Zimmern und einem Bad, in dem dein Onkel Caleb erstickt wäre. Und beim Anblick der Küche sind deiner Mum fast die Tränen gekommen.

Na, egal. Dass New York teuer ist, muss man dir nicht erklären. Jedenfalls wohnt ihr da jetzt zu viert für die paar Tage, und das bedeutet natürlich Stress. Die ersten beiden Tage bist du mit Mum und Dad einfach nur durch Manhattan gelaufen. Ihr habt euch alles angesehen. Und du hast sofort kapiert: Das ist es. New York City, deine Stadt. Es war dir klar, vom ersten Moment an.

Letzten Abend hast du deinen Eltern erklärt, dass du nach der Highschool nach New York gehen wirst. Deine Entscheidung steht fest. Das gab natürlich Ärger, vor allem mit Dad. Was wird aus dem Laden? Was ist mit Megan? Das sind doch wieder nur Spinnereien. Die ganze Leier.

Du kannst deine Eltern verstehen, aber wenn sie dir so kommen, schaltest du immer auf stur, und eins kommt zum anderen. Ihr habt euch gestritten wie nur was, du und Dad. So sehr, dass du dich die ganze Nacht nicht beruhigen konntest, und beim ersten Tageslicht hast du es nicht mehr ausgehalten, bist einfach raus, zu Fuß bis nach Brooklyn und über die Brooklyn Bridge rüber nach Manhattan. Du wolltest allein sein mit dieser Stadt, die gerade erwachte und dir undeutliche Verheißungen zuraunte. Du wolltest verstehen. Eine Entscheidung treffen.

Und die Stadt hat dir gezeigt, was sie von Rednecks wie dir hält, indem sie dir den Drecksack geschickt hat.

Der Typ ist inzwischen langsamer geworden. Auch ihm geht offenbar die Puste aus. Du siehst, wie er durch ein Tor zu einem Parkplatz rennt, also zögerst du nicht lange, spurtest zwischen den hupenden Autos hindurch über den Franklin D. Roosevelt Drive zur Waterside Plaza und rennst einfach weiter auf den Parkplatz neben dem Anleger mit den Megajachten. Das große Schild »United Nations International School« nimmst du nur am Rande wahr. Ein Wachmann schreit euch hinterher und rennt dann ebenfalls los. Egal. Gleich hast du den Drecksack und dein Geld.

Es ist noch keine zwanzig Minuten her, dass der Typ dich auf dem Union Square abgezockt hat, als du Idiot nichts Besseres zu tun hattest, als in aller Öffentlichkeit dein Geld zu zählen. Aber wer rechnet um halb acht morgens auch schon mit so was. Ein schwarzer Jugendlicher, kaum älter als du, in einem Kapuzensweater. Du hast ihn noch aus dem Augenwinkel kommen sehen, aber zu spät. Er hat dir die Geldbörse einfach aus der Hand gerissen, und ab durch die Mitte. Manhattan zeigt dir den Stinkefinger.

Aber jetzt hast du den kleinen Scheißkerl. Er ist nämlich gestolpert, und das war’s. Hinter dem Komplex der internationalen Schule, am Ende des Piers, erwischst du ihn an der Kapuze und reißt ihn zu Boden. Du denkst noch, dass er ein Messer haben könnte, aber er hat keins. Er wehrt sich, tritt nach dir, hat aber keine Chance, denn du bist ein kräftiger Bursche. Wie ein Berserker drischt du auf ihn ein, schreist irgendwas, bis er die Geldbörse endlich loslässt. Erst dann lässt du ihn ebenfalls los.

In diesem Moment siehst du zum ersten Mal sein Gesicht. Du siehst die Angst in seinen Augen und irgendwo tief dahinter einen Kummer, der dich plötzlich lähmt. Er ist nicht viel älter als du - wohl aber der Kummer, den du in seinen Augen siehst. Für einen Moment steht die Welt still, alles ist ruhig. Ihr rennt nicht mehr, steht nur keuchend voreinander.

»Wie heißt du?«, fragst du schließlich und wunderst dich über dich selbst.

»Raschid«, sagt er.

Dann hat der Wachmann euch erreicht und zieht einen Taser.

Raschid macht sich aus dem Staub. Du nicht. Du bleibst stehen. Der East River blinzelt dir in der Morgensonne entgegen, und du kriegst kaum mit, dass der Wachmann dich hart am Arm packt und dich etwas fragt.

»Was?«

»Deinen Namen, Junge!«

Du murmelst deinen Namen und zeigst dem Wachmann die Geldbörse, die du dir zurückgeholt hast. Er glaubt dir erst nicht und will dich den Cops übergeben, aber als du ihm den genauen Betrag in der Geldbörse nennen kannst und ihm das Foto von dir und Meg zeigst, das zwischen den Scheinen steckt, glaubt er dir doch.

»Du bist vom Union Square bis hier rüber gerannt?«

»Ja.«

»Nicht schlecht, Junge. Du lässt nicht so schnell locker, was?«

»Kann man so sagen.«

Er scheint zu überlegen, ob du ihn verarschst, aber dann lässt er dich laufen. Und du denkst: Mann, das ist der beste Tag meines Lebens.

So kann man sich irren.

Es ist Viertel nach acht. Du solltest jetzt deine Eltern anrufen, aber du hast kein Handy, und ohnehin sind sie bereits unterwegs. Heute ist der große Tag, heute zeigt Super-Laura ihnen ihr tolles Büro. Aber weil du jetzt dein Geld zurückhast und weil heute ja der beste Tag deines Lebens ist, willst du es nicht übertreiben. Also machst du dich auf den Weg, um sie zu treffen.

Du nimmst den Z-Train vom East River Park bis zur Fulton Street und gehst den Rest zu Fuß. Manhattan zwinkert dir zu, du hast die Prüfung bestanden. Die Stadt schnurrt dich an, sie gehört jetzt dir. Du denkst noch kurz an Raschid und den Schmerz in seinen Augen, dann wünschst du ihn zum Teufel.

Um kurz nach halb neun durchquerst du die Lobby des Nordturms der Twin Towers und reihst dich in die Schlange vor den Fahrstühlen ein. Alle fünf Meter steht ein Schwarzer und zeigt dir, wo du langgehen musst, dabei ist doch eh alles mit gelbem Absperrband markiert.

Brodmann & Campbell belegen die gesamte 94. Etage des Nordturms. Oben wirst du dich durchfragen müssen. Es gibt verschiedene Fahrstühle. Einige fahren ganz rauf, andere nicht. Die Schlange vor dem Direktfahrstuhl ist lang, und der verdammte Lift lässt sich Zeit. Aber Zeit hast du eben nicht, nicht heute Morgen. Du platzt fast vor Hochgefühl, willst deinen Triumph teilen, ihn hinausposaunen.

Und du willst dich bei Dad entschuldigen. Du willst keinen Streit mehr, nicht heute.

Also scherst du aus der Schlange aus und nimmst den Expressfahrstuhl zur Skylobby im 44. Stock. Dort willst du umsteigen und dann weiter rauf in den 94. zu Laura, Mum und Dad.

Aber so weit kommst du nicht mehr.

Als du im 44. Stock aussteigst, schlägt Flug AA 11 hoch über dir zwischen dem 93. und 99. Stock ein und tötet deine Eltern und deine Schwester auf der Stelle. Aber das weißt du in diesem Moment noch nicht. Du hörst nur die Explosion über dir, die wie ein Donnerschlag durch den Nordturm wettert und ihn zum Schwingen bringt wie eine gigantische Glocke. Die Leute in den Fluren schreien und kreischen und versuchen zu begreifen, was passiert ist.

Und du rennst wieder los, denn eines ist dir klar: Was immer das war, es kam von oben, wo gerade deine Eltern und deine Schwester sind. Du rennst durch den Flur in die Skylobby und siehst Rauch, sehr viel Rauch, viel zu viel Rauch. Und Gebäudeteile, die draußen beinahe schwerelos durch die Luft wirbeln. Wie ein Irrer stürmst du ins Treppenhaus, wo dir von oben schon die ersten Leute entgegenkommen, die auf der Flucht sind, Panik und Entsetzen in den Augen. Eine vernünftige Antwort auf die Frage, was denn eigentlich passiert sei, bekommst du in dem Tumult nicht.

Gegen den Strom spurtest du weiter die Treppen hinauf, aber im 56. Stock flutet Rauch das Treppenhaus, und selbst von hier spürst du bereits die Gluthitze. Im 61. Stock ist dann Schluss. Der Rauch wird zu dicht, die Hitze unerträglich. Ein Mann mit Schnittwunden im Gesicht hält dich fest, brüllt dich an, dass da oben alles in Flammen stehe. Du willst zu Mum und Dad und Laura, hast aber keine Chance. Du kommst nicht mehr weiter. Die einzige Hoffnung ist, dass sie es irgendwie noch ins Treppenhaus geschafft haben, oder dass sie gar nicht im Turm sind …

Ja, das ist es! Sie haben sich vertrödelt, haben noch länger als sonst auf dich gewartet, sind zu spät losgefahren und sitzen jetzt ahnungslos irgendwo in der U-Bahn, während du hier gerade in der Scheiße steckst.

Du hörst, wie eine völlig verstörte Frau etwas von einem Flugzeug brabbelt, aber das glaubst du nicht, obwohl sie behauptet, die Maschine sogar noch gesehen zu haben. Du glaubst es einfach nicht. Du stellst dir nur Mum, Dad und Laura in der U-Bahn vor und machst, dass du runterkommst.

Es geht nur langsam voran. Keine Panik, nur Schock und Ratlosigkeit. Ein Mann hat sogar noch seinen Kaffeebecher in der Hand. Du willst nur noch raus aus dem Turm, aber dann hörst du die Frau rufen. Ihre Stimme dringt schwach aus einem der Büros ins Treppenhaus. Sie ruft um Hilfe, stetig und in gleichmäßigen Abständen wie ein automatisches Notsignal. Aber es ist kein Signal, es ist eine menschliche Stimme. Warum hilft der Frau niemand?

Du überlegst kurz, verlässt den Flur und suchst nach ihr. Ätzender Rauch hängt wie Wolken unter der Decke und sickert in die Flure. Wer hier gearbeitet hat, ist längst im Treppenhaus. Nur diese Frau nicht, deren Stimme unerschütterlich um Hilfe ruft.

Sie steckt im Fahrstuhl fest, der auf halber Höhe zwischen dem 60. und 61.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Cotton Reloaded - 01" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen