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Coffeeshop 1.02

 

Was ist Coffeeshop?

Coffeeshop ist ein zwölfteiliger Serienroman, jede Woche erscheint eine neue Episode. Neben dem E-Book gibt es Coffeeshop auch als multimediale App, als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch) und als Read&Listen E-Book (Text in Verbindung mit Hörbuch).

Die Autorin

Gerlis Zillgens lebt und arbeitet als freie Autorin in Köln. Sie schreibt seit vielen Jahren erfolgreich Romane und Drehbücher, entwickelt Fernsehserien und tourt als Kabarettistin durchs Land. Ansonsten veranstaltet sie gern Lesungen, liebt den Blick aus ihrem Arbeitszimmer, Salsa tanzen und Berlin.

Die vier Hauptfiguren

Sandra

Sandra ist Sachensucherin. Ihre Kunden sind Menschen, die etwas suchen, was sie selbst nicht finden können. Ihr Büro ist ein Tisch im Coffeeshop, einem gemütlichen Café in Berlin-Mitte, das von ihrem schwulen Freund Captain betrieben wird.

Captain

Captains Café ist Dreh- und Angelpunkt von Sandras Leben und dem ihrer Freunde. Captain ist immer wieder auf der Suche nach neuen männlichen, möglichst attraktiven Hilfskellnern. Der Einfachheit halber nennt er sie nur »Schätzchen«, da er sie so häufig auswechselt wie die Tagesgerichte im Coffeeshop.

Nils

Nils studiert Veterinärmedizin, aber eigentlich ist er hauptberuflich Sachensuchassistent von Sandra. Bei ihren Aufträgen geraten die beiden in Situationen, die sie näher zusammenbringen. Aber sie sind ja nur beste Freunde…

Klaudi

Klaudi ist Sandras beste Freundin. Neben Sandra hat Klaudi aber noch weitere ca. 7.112 Freunde – bei Facebook –, denen sie alles mitteilt, was in ihrem Leben und dem ihrer Freunde Sandra, Captain und Nils passiert.

Coffeeshop
Gerlis Zillgens

Absatztrenner

Episode 2
Der Schlüssel zum Paradies

»Schon wieder ein falscher Hund!« Nils deutet auf den Laptopscreen.

Skype_Anfang

Voll krass blind oder was? Das ist Idefix aus Band 27:
Der Sohn des Asterix! Nicht aus Band 26: Die Odyssee!!!!

Skype_Ende

Klaudi hat zwei Tage lang meine Strafarbeit live vor Ort überwacht. Heute ist sie unterwegs zu einer Fortbildung in Sachen Sicherheitsschlösser in Zwickau und verfolgt im Zug den Fortschritt des Asterix-Reload-Programms akribisch per Webcam. Gnadenlos kommentiert sie jeden kleinsten Fehler. Gott sei Dank hat sie nicht ständig Netzempfang.

»Ich kann nicht mehr. Ich sitze den dritten Tag hier, habe Fotos und Dekoartikel aus Klaudis siebenundzwanzigjährigem Leben wieder an ihren Platz gebracht und ich versuche Berge von Comicfiguren in eine abstruse Reihenfolge zu bringen, während ich eigentlich dringend Geld verdienen müsste.«

Captain, der eben hereingeschneit ist, um uns mit Kaffee und kleinen kulinarischen Köstlichkeiten zu versorgen, lächelt. »Besser so, als wegen Einbruch und Diebstahl im Knast zu landen.«

»Schlimmer als Knast kann das hier auch nicht sein.«

Klaudi hat nach meiner verzweifelten Bitte um Entschuldigung und der zerknirschten Beichte, wie und warum es dazu kam, dass ich ihre Wohnung meinen Eltern gegenüber als mein Büro ausgegeben habe, großzügigerweise die Strafanzeige zurückgezogen. Unter der Auflage, dass ich alles (!!!), aber auch restlos alles (!!!) exakt so wiederherstelle, wie es vorher war. Leider hat Klaudi im Laufe ihrer Jahre nicht nur ganze Gebirgszüge von Comicfiguren gesammelt, sondern auch ähnlich viele Fotos ihrer Sammlung geschossen. Jedes Detail wurde exakt protokolliert. Jeder Gallier und Römer hat seinen genau definierten Platz in diesem riesigen Puzzle.

Ich habe Puzzles schon als Kind gehasst! Das hier ist das größte und nervigste, das ich jemals lösen musste.

Und dann auch noch bewacht von Klaudis strengen Argusaugen.

Skype_Anfang

Asterix’ Sohn liegt weiter
rechts bei Obelix!!!!

Skype_Ende

Nach einem Blick auf eines der Fotos verschiebt Nils das Babypüppchen, das vielleicht ein Sprössling des gallischen Bonsai-Kriegers ist – vielleicht aber auch nicht –, um ein paar Zentimeter, bis vor die Füße des fetten Wildschweinessers. Captain grinst. »Noch Kaffee?«

Ich schaue auf die Uhr. »Jep. Einer geht noch, dann muss ich zum Kundengespräch.«

»Nils, du auch Kaffee?«

Nils schüttelt den Kopf und tauscht Asterix aus Band 21 mit Asterix aus Band 29.

»Die sehen für mich völlig identisch aus«, klage ich.

Nils tippt vorsichtig auf die Nase von Asterix aus Band 29.

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