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Cleverles knallbunte Musikmomente

Für meine Eltern

Günter Krane *9.6.31 26.10.16 & Edda Krane *5.1.39,

die mich zur Musik geführt haben.

Inhalt

Vorwort

Einführung durch die Autorin

Aufbau des Buches

Vorstellung Cleverle

Instrumentenkunde

1. Einstimmungslied „Musik macht uns glücklich!“ HB Nr.1/14

2. Das Klavier „Der Schneehase hat Husten“ HB Nr.2/15

3. Die Klarinette „Freche Katzen“– HB Nr.3/16

4. Die Gitarre „Ameisen ABC“– HB Nr.4/17

5. Das Marimbaphon „Herr Heu von Schreck“– HB Nr.5/18

6. Die Tuba „Familie Schneck zieht um“– HB Nr.6/19

7. Die Trompete „Mückensamba“– HB Nr.7/20

8. Das Fagott „Das traurige Regenwürmchen“– HB Nr.8/21

9. Die Geige „Die Grille Gisela“– HB Nr.9/22

10. Das Schlagzeug „Insektenball“ – HB Nr. 10/23

11. Die Piccoloflöte „Vom Blatt gesungen“ HB Nr.11/24

12. Der Kontrabass „Die Brummkugel“– HB Nr.12/25

13. Die Harfe „Ein Winternachts-Traum“- HB Nr.13/26

Lösungssatz

Übungen für die Mundmotorik

Sprecherziehung

Anhang / Zusatzmaterialien

Informationen zur Autorin, dem Produzenten, den Illustratoren, den Fotografen

Mitwirkende - Bilder zur Entstehung

Quellen Ein paar Worte zum Umwelt- & Tierschutz

Vorwort

Jeder, ob groß oder klein, kann sich meist über ein ganzes Leben hinweg an seine liebsten Kinderlieder erinnern. Die Kindheit ist geprägt von Musik. Ob singen, tanzen oder einfach nur zuhören: Musik ist von Kindesbeinen an die verbindende Sprache, die jeder versteht und die ein Fundament unseres Lebens bildet. Ohne Musik wäre unser Leben ärmer.

Im Mittelpunkt der musikalischen Erziehung von Kindern steht das eigene Musizieren. Musik selbst zu erleben öffnet ein ganz neues Spektrum für Kinder und fördert eine Vielzahl wichtiger Fähigkeiten, die über die rein musikalischen Fertigkeiten weit hinaus gehen: Dies beginnt mit einem leichteren Zugang zum Sprechen lernen und einem besseren Sprachvermögen. Gleichzeitig wird das Gedächtnis geschult und bereits Kinder im Kindergartenalter können ganze Liedtexte auswendig wiedergeben.

Das eigene Musizieren hat darüber hinaus positive Auswirkungen auf die motorische Koordination, die Konzentration, die Motorik und vor allem auf die Kreativität. Letzteres kann durch das Improvisieren oder Komponieren kleiner Melodien und Rhythmen in besonderem Maße ausgelebt und weiterentwickelt werden.

Neben all diesen Punkten bringt das Musikmachen natürlich Spaß! Der integrative Einfluss des gemeinsamen Musizierens und die gesteigerte soziale Kompetenz sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Musik machen kann viele Formen haben. Aus Sicht eines Veranstalters für klassische Konzerte ist es natürlich besonders wichtig, dass Kinder früh an unterschiedliche Instrumente herangeführt werden. Auch ich habe diese Schritte als Kind durchlebt. Es geht darum, die „eigene Stimme“ zu finden. Zu erkennen, mit welchem Instrument man am liebsten das ausdrücken will, was einem kreativ, emotional oder auch rational durch den Kopf geht. Von welchem Instrument lässt man sich selbst bewegen? Für welches Instrument findet man eine eigene Begabung? Dabei ist es ganz egal, ob man nur ausprobieren möchte, als Hobby ein Instrument spielen möchte, oder mit Disziplin und Durchhaltevermögen das Instrument immer besser beherrschen möchte. Einen vorgegebenen Weg gibt es nicht. Er entsteht mitunter erst beim Gehen.

Um diesen Prozess zu unterstützen, sollten Kinder möglichst viele Instrumente kennen lernen, verstehen wie sie funktionieren, welche Töne und Formen der Musik sie zum Klingen bringen, und welche jeweiligen Besonderheiten sie haben. Das lässt sich zum einen direkt über das Erklären der Instrumente verwirklichen aber vor allem durch das Zuhören und das Erleben der unterschiedlichen Klänge und Musikstücke, die von den Instrumenten geformt werden. Das Buch mit den Hörbeispielen bietet Kindern eine gute Gelegenheit, vielfältige Klangerfahrungen zu machen und sich einen ersten Überblick über die Welt der Instrumente zu verschaffen. Gleichzeitig lernt man, dass ein einzelnes Instrument allein zwar schon seine Wirkung entfaltet, aber letztendlich das Zusammenspiel als Ensemble oder Orchester umfangreichere Musikstücke erst möglich macht.

Das Zusammenspiel lässt wieder etwas Neues entstehen. Musik ist nie zu Ende gedacht. Jeder Musiker ergänzt einen Teil zum großen musikalischen Bild.

Musikbücher für Kinder, wie das hier vorliegende, sind dabei der erste Schritt in diese neue Welt. Sie zeigen auf spielerische Weise, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt. Besonders freut es mich, dass mit diesem Buch die Instrumente im Mittelpunkt stehen und teilweise von den Kindern selbst vorgestellt werden.

Ich wünsche viel Freude beim Entdecken und beim eigenen Musizieren!

Marsilius Graf von Ingelheim

(Organisator des Rheingau Musik Festivals)

Einführung

„Ohne die Musik wäre das Leben ein Irrtum“

(Friedrich Nietzsche)

„Merkwürdig ist“, sagte ich, „dass sich von allen Talenten das musikalische am frühsten zeigt, so dass Mozart in seinem fünften, Beethoven in seinem achten …Jahre schon die nächste Umgebung durch Spiel und Kompositionen in Erstaunen setzten.“/ „Das musische Talent“, sagte Goethe, „in Wundern wie die Erscheinung Mozarts, kann sich wohl am frühsten zeigen, indem

die Musik ganz etwas Angeborenes, Inneres ist, …“ (gutzitiert.de)

Musik begeistert und fasziniert Groß und Klein. Sie berührt uns Menschen in einer einzigartigen Art und Weise, macht uns glücklich! „Wir haben Musik im Blut – Musik, die tut uns gut!“, wie es im Einstimmungslied heißt. Kinder finden in der Musik schon früh eine Form, sich auszuprobieren und zu entfalten. Dabei spielt der experimentelle Charakter des Musizierens eine entscheidende Rolle. Das Orffinstrumentarium bietet bereits den Kleinsten eine Möglichkeit, gemeinsam mit Ihresgleichen musikalisch aktiv zu werden. Oft wird so der Grundstein für eine musische Ausbildung gelegt, und das Interesse auch für die „großen“ Instrumente, wie z.B. Orchesterinstrumente, geweckt. In diesem Buch bekommen die Kinder verschiedene Instrumente vorgestellt, indem sie Menschen kennenlernen, die sich für eben diese entschieden haben und etwas über sie erzählen können. So erhalten die Kinder ihre Informationen quasi aus erster Hand. Sie erfahren Nützliches über Material, Tonerzeugung und Spielweise sowie eventuelle Tücken und Schwierigkeiten beim Erlernen des Instrumentes, aber auch, was besonderen Spaß bereitet. Die Musiker berichten außerdem von ihren Träumen („Mit wem möchtest du einmal auftreten?“) oder spannenden Erlebnissen durch das Musizieren mit anderen („Mein schönstes Erlebnis …“). All das kann den Kindern später wohl möglich bei ihrer Instrumentenwahl als Entscheidungshilfe dienen.*

In jedem der 12 zugehörigen Lieder steht nun eines dieser Instrumente im Vordergrund, welches einerseits begleitet, aber auch immer wieder solistisch zu hören ist. Das wiederholende Anhören der Lieder, teilweise mit gezielten Höraufgaben, und das anschließende Singen zu den Playbacks in Verbindung mit dem Einüben rhythmischer Begleitungen, macht die Kinder nach und nach mit dem charakteristischen Klang des Hauptinstrumentes vertraut. Bei diesen Aktionen sollte der Spaß am Musizieren natürlich immer im Vordergrund stehen! Durch vielfältige, abwechslungsreiche musikalische Aktivitäten und weiterführende Übungen setzen sich die Kinder dann noch einmal mit unterschiedlichen Bereichen der Musikpädagogik auseinander: Musik hören, Singen und rhythmisches Begleiten, Musik umsetzen - Verklanglichen von Texten, Musik und Bewegung, Rhythmus und Reim, Musik erfinden, Basteln von Instrumenten, Malen nach Musik oder Musik-Wissen, welches anhand von Spielen getestet wird. In den Liedern kommen Tiere aus der Lebenswirklichkeit der Kinder vor. Ihre niedlichen, fantasievollen, teilweise auch lustigen Geschichten stellen eine Beziehung her, die Kinder animieren soll, sich mit ihnen, aber auch mit weiterführenden Fragen, die die Umwelt betreffen, auseinanderzusetzen („Wusstest du, dass…?) Durch „echte“ Informationen zu den Tieren sollen die Kinder für die Natur, die sie umgibt, und auch für aktuelle weltweite Umweltprobleme sensibilisiert werden.

*Viele Musikschulen bieten auch ein sogenanntes „Instrumentenkarussell“ an, bei dem die zukünftigen Musikschüler die unterschiedlichsten Instrumente zunächst einmal praktisch ausprobieren dürfen, ehe sie eine Entscheidung treffen.

Aufbau des Buches mit Hörbeispielen

Einstimmungslied „Musik macht uns glücklich!“

Instrumentenkunde

Anhand von 12 Liedern lernen die Kinder Instrumente kennen, die auf jeweils 6 Seiten im Hauptteil des Buches vorgestellt werden. Den Einstieg bildet dabei immer ein Rätsel „Kennst du dieses Instrument?“ mit einem selbst gemalten Bild eines Kindes oder Erwachsenen und einem „Buchstabensalat“, in dem sich der eigentliche Instrumentenname verbirgt. Das gibt den Kindern die Gelegenheit, eventuelles Vorwissen anzubringen und spricht ihren Forschergeist und ihre Fantasie an. Es folgen 4 Seiten mit dem Musiker / der Musikerin und den Interviews, dem jeweiligen Instrument mit Erläuterungen der Einzelteile und ihrer Funktionen sowie dem passenden Lied mit kreativen, weiterführenden Aufgaben, die noch einmal eine aktive Auseinandersetzung mit der jeweiligen Thematik anbieten. Mit Hilfe zweier Fragen („Teste dein Wissen!“) wird schließlich das Erlernte in Teilen überprüft bzw. das Gedächtnis trainiert. Darüber hinaus finden sich zu jedem vorgestellten Instrument zusätzliche Übungen und Spiele im Anhang, bei denen das erworbene Wissen angewandt werden kann oder einfach nur, um Spaß zu haben und in einer Gruppe zu interagieren (siehe z.B. Bewegungsspiele).

Die Hörbeispiele enthalten alle Lieder gesungen und als Playbackversion sowie diverse Hörübungen („Wer spielt denn da?“), bei denen alle vorgestellten Instrumente (und einige neue Instrumente) abschließend noch einmal „Alle meine Entchen“ spielen. Mit Hilfe der Playbackversionen können die Kinder die Lieder singen und nach Bedarf zusätzlich selbst rhythmisch begleiten, z.B. mit Orff-Instrumenten (gemeinsames Musizieren).

Das Cleverle führt die Kinder durch das Buch, erklärt, stellt Fragen oder macht Bemerkungen. So bekommen die Kinder auf spielerische Art und Weise zusätzliche Informationen zur jeweiligen Thematik oder Denkanstöße zum Grübeln und Nachforschen. Außerdem haben sie jemanden an ihrer Seite, der gemeinsam mit ihnen das Buch erkundet, Dinge ausprobiert und hinterfragt. Abschließend gibt es zu jedem Instrument eine Wissensfrage, in der sich ein Lösungsbuchstabe verbirgt. Diese Buchstaben ergeben zusammen einen Lösungssatz, den es am Ende der Einheit „Instrumentenkunde“ zu entschlüsseln gilt.

Ein weiteres Anliegen des Buches ist die rhythmische und motorische Sprecherziehung. Mit Hilfe der Zungenbrecher und Klatschspiele wird das deutliche Artikulieren und rhythmische Sprechen geübt. Begleitend dazu gibt es verschiedene (Vor-) Übungen für die Mundmotorik (siehe Anhang).

Den Abschluss jeder Einheit bildet ein kleiner Exkurs in die Welt der Tiere, die in den Liedern eine Hauptrolle spielen. Kurze, interessante Fakten zu Lebens- oder Verhaltensweisen dieser Geschöpfe, die meist in unmittelbarer Umgebung der Kinder leben, übermittelt an dieser Stelle noch einmal das Cleverle.

 

Hallo du! Schön, dass du reinschaust!

Ich bin das Cleverle und möchte dich durch dieses Buch begleiten!

Sicher kennst du schon einige Musikinstrumente und hast das ein oder andere bereits ausprobiert! Die Rassel war dein erstes Instrument, stimmt‘s? Ich habe als Baby-Cleverle oft damit gespielt. (Manchmal habe ich auch rhythmisch dazu geschrien) - Ach ja - so fing alles an!

Musik machen, also Singen und Musizieren, Experimentieren und Verschiedenes Ausprobieren macht viel Spaß! Es ist einerseits unglaublich spannend - kann andererseits aber auch herrlich entspannen!

Musikinstrumente gibt es sehr viele unterschiedliche aus Holz, Blech oder Fell mit Tasten, Saiten, Klappen oder Ventilen– einfach phänomenal-fantastisch!

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