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Cerubin-Kämpfer

P. J. Varenberg

Cerubin-Kämpfer

Avary Sax #1 - Cassiopeiapress Action





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Avary Sax

Teil 1: Cerubin-Kämpfer

von P. J. Varenberg

© by author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich (Westf.)

www.alfredbekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

„Es ist eine Falle!“, stieß Leutnant Avary Sax hervor. Sie saß rechts neben Christopher Alcon, dem Captain des Cerubin-Kampfgleiters, und er hörte ihre Meldung in seinem Raumhelm.

Noch während sie es rief, schaltete sie das Raumecho-Bild, das sie vor sich auf dem Schirm sah, auf seinen Visorschirm, und er sah hunderte, tausende Kontakte, die Sax aufgefangen hatte.

Ohne sie wären wir jetzt geliefert, dachte Captian Alcon. Hätte sie den Raum um sie herum nicht noch einmal gescannt, hätte sich der Feind noch viel näher anschleichen können, bevor er entdeckt worden wäre.

Er sah an der Anzeige links am Schirm, dass Avary das Bild an alle Kampfeinheiten gesendet hatte, auch an die gigantische Warhawk, an das Flaggschiff des Verbandes.

„Admiral, sehen Sie das?“, funkte Alcon trotzdem an die Warhawk. „Wie viele sind es?“

Noch während er dies sagte, gab ihm Sax eine erste Einschätzung, die am unteren Rand seines Sichtfeldes erschien. „Mein XK-500 schätzt über 1.600 Schiffe", sagte er über Funk. „darunter schwere Zerstörer und Kriegssterne. Das ist eine gewaltige Armada!“

„Mein Gott“, hörte er links hinter sich Leutnant James Scalera stöhnen.

„Ich denke eher an den Teufel“, murmelte Alcon.

„Einschätzung Ihrer XK-500-Einheit ist bestätigt, Captain Alcon“, kam es von der Warhawk, und Alcon erkannte die Stimme von Admiral John Tyrons. „Auch, dass es sich um eine Falle handelt. Die Strayx haben uns in dieses System gelockt, in einem Hinterhalt.“

„Sie nähern sich mit knapper Unterlichtgeschwindigkeit“, meldete Sax, und sie sprach sowohl zu Alcon als auch zu Tyrons. „Sir“, sagte sie, und diesmal meinte sie offensichtlich Tyrons, denn wenn sie sich im Einsatz befanden, sprach sie Alcon stets mit „Captain“ an, und wenn sie unter sich waren, nannte sie ihn „Chris“, wie es alle seine Freunde taten. Alle, die ihm nahe standen. „Ich empfehle sofortige Flucht. Sie sind uns zahlen- und waffenmäßig weit überlegen. Ein Kampf würde…“

„Ihre Einschätzung brauchen wir nicht, Leutnant Sax“, unterbrach der Admiral barsch. „Mischen Sie sich nicht ein.“ Sein nächster Funkspruch galt dem ganzen Verband. „Wir werden angegriffen. Kampfbereitschaft, Schilde auf volle Energie, Kriegsschiffe schützen. Cerubin-Geschwader, fangen Sie den Feind ab. Alle anderen fertig machen zum Überlichtsprung. Cerubin-Geschwader folgt, sobald der Rest der Flotte in Sicherheit ist. XD-4400 überspielt Koordinaten an Ihre XK-500- und FX-4-Einheiten.“

Chris Alcon warf Avary Sax einen Blick von der Seite zu. Er sah, wie sich das Visier ihres Helms automatisch schloss, dann spiegelten sich Datenkolonnen darauf wider, dann Sternenkarten, und ihr Blick wurde für Sekunden starr.

Gleichzeitig meldete James Scalera: „Feinkontakt in zwei, drei - jetzt!“

James hatte die Schilde bereits hochgefahren, Chris ließ den Cerubin abkippen. Er flog ganz vorn im Verband und wusste, dass sein Kampfgleiter einer der ersten war, den die Strayx unter Beschuss nehmen würden.

Tatsächlich blitzte im gleichen Moment etwas Backbord und unterhalb von ihnen vorbei. Es war ein grelles Gleißen, wehrte nur Sekunden - aber Chris Alcon wusste, dass es ihren Cerubin verdampft hätte, hätte die Protonenenergielandung sie getroffen.

„Wir stehen unter Beschuss!“, rief Leutnant Scalera; eine eher überflüssige Meldung, was er wohl gleich selbst bemerkte, denn er fügte leiser hinzu: „Schon gemerkt, ja?“

„Abfallen und Schirme nach vorn konzentrieren!“, befahl Chris Alcon, ohne auf die Frage seines Untergebenen und Freundes einzugehen.

„Sichtkontakt in minus vier!“, sagte Avary Sax, dann: „XX-4 - Ausweichen!“ Das war an den Cerubin-Gleiter links von ihnen gerichtet. Doch ihre Warnung kam zu spät.

Noch bevor sie zu Ende gesprochen hatte, wurde der Cerubin neben ihnen von einem grellen Blitz getroffen, der sich in den Gleiter hineinfraß, seine Außenhülle innerhalb eines Lidschlags schmolz, sich mit seiner Energiezelle verband und dann eins mit dem Schiff wurde.

Im nächsten Moment wurde der Cerubin zu einer kleinen Supernova, die ihre gesamte Energie in Form eines gleißenden Lichtkranzes und ...

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