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Bount Reiniger jagt die Killer-Crew: N.Y.D. - New York Detectives

Bount Reiniger jagt die Killer-Crew: N.Y.D. - New York Detectives

Klaus Tiberius Schmidt

Published by Casssiopeia-XXX-press, 2017.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

Bount Reiniger jagt die Killer-Crew: N.Y.D. - New York Detectives

Copyright

Die Hauptpersonen des Romans:

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About the Publisher

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Bount Reiniger jagt die Killer-Crew: N.Y.D. - New York Detectives

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Krimi von Klaus Tiberius Schmidt

Der Umfang dieses Buchs entspricht 116 Taschenbuchseiten.

Bount Reiniger wird unfreiwillig Zeuge eines Banküberfalls auf die Ferguson & Son Privatbank. Er sieht, wie die Räuber mit einem Fluchtauto davonrasen, nachdem sie ihren verletzten Komplizen kaltblütig erschossen haben. Kurzerhand nimmt er die Verfolgung der Räuber auf, verliert aber ihre Spur. Von seinem Freund Toby Rogers, der Captain bei der Mordkommission Manhattan-Süd ist, erfährt Reiniger, dass Sandra Newman, die Ex-Freundin des getötete Bankräubers, ebenfalls ermordet wurde. Aus diesem Grund - und weil ihm eine fette Belohnung winkt, wenn er die Beute wiederfindet - ermittelt der Detektiv auf eigene Faust weiter. Als er Phyllis Cotton, eine Bekannte der Getöteten, aufsucht, um sie zu befragen, explodiert eine Bombe ...

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Die Hauptpersonen des Romans:

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Peter Haroldson - mit seinen Komplizen überfällt er die Ferguson & Son Bank und muss dies mit seinem Leben bezahlen.

Phyllis Cotton - ist die einzige Freundin des Mädchens, das man tot aus dem East River gezogen hat. Bount Reiniger kann nicht viel von ihr erfahren. Ihre Boutique wird in die Luft gesprengt.

Todd Trogger - eiskalt und ohne Skrupel geht er über Leichen, um den ganz großen Coup landen zu können.

June March - unterstützt Bount Reiniger bei seinen Ermittlungen.

Bount Reiniger - ist Privatdetektiv.

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1

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Der Wachmann in der Schalterhalle der Privatbank Ferguson & Son gähnte müde. Es war kurz vor vier. In einer halben Stunde war Feierabend.

An diesem kühlen Novembertag war um diese Zeit in der Bank nicht mehr viel los. Nur wenige Kunden standen vor den Schaltern und tätigten ihre Geschäfte. Man zahlte ein und hob ab. Tausende von Dollars gingen durch unzählige Hände. Den alten Robert Turner regte dies nicht mehr auf. Seit mehr als zwanzig Jahren versah er seinen Aufsichtsdienst in dieser Bank. Nur noch drei Tage, dann war er Rentner. Für die Tage nach dem Berufsleben hatte er frühzeitig vorgesorgt. In Wichita wartete ein kleines Häuschen auf ihn und seine Frau. Ja, er würde den Lebensabend in vollen Zügen genießen.

Turner nahm nur beiläufig wahr, wie ein schlanker Mann in hellem Trenchcoat die Bank betrat Die Hutkrempe hatte er tief ins Gesicht gezogen, sodass man nur die Kinnpartie erkennen konnte.

Draußen regnete es zwar, doch der Mantel des Kunden war nicht durchnässt. Das hätte den uniformierten Wachmann warnen müssen.

Der Mann tat, als wolle er an ihm vorbeigehen. Kaum befand er sich auf gleicher Höhe, als er den Kopf hob. Unverhohlen blickte er Robert Turner an.

Der Wachmann schaute in eine unförmige Fratze ...

Turners Rechte zuckte instinktiv zum Colt. Ein leises Zischen hielt ihn davon ab. Gleichzeitig bohrte sich etwas in die Magengegend.

„Lass das, Alter, oder du bist ein toter Mann“, flüsterte der Maskierte. „Denk an deine Pension. Wäre doch schade, oder?“

Turner ignorierte den ironischen Unterton in der Stimme des Mannes. Stocksteif blieb er stehen. Zum Sterben war es noch zu früh. Es wäre sinnlos gewesen, jetzt noch den Helden zu spielen.

Der Gangster schielte zur Seite. Er stand so, dass die Kunden und Angestellten seine Smith & Wesson nicht sehen konnten. Der Wachmann dafür aber umso besser.

Sekunden später schwang die Glastür zurück. Ein weiterer „Kunde“ betrat den Kassenraum, zwei weitere folgten unauffällig.

Turner wusste, dass diese Männer nicht gekommen waren, um Geld einzuzahlen oder eine Überweisung vorzunehmen. Nein, diese Burschen wollten abkassieren.

Einer der Gangster trat an den leeren Schalter von Kasse drei. Den Kopf hielt er gesenkt. Auch bei ihm wurde das Gesicht von einer breiten Hutkrempe verdeckt.

„Was kann ich für Sie tun, Sir?“, fragte Michael Thorn, der erste Kassierer, freundlich.

Der Fremde legte ein Bündel Dollarnoten in das Schubfach. Es stellte die einzige Verbindung dar, um in den Kasten aus schusssicherem Panzerglas zu gelangen.

Thorn nahm das Geld an und fragte: „Auf welches Konto darf ich es gutschreiben?“

Statt einer Antwort zückte der Fremde mit dem breitkrempigen Hut einen kleinen silbernen Kasten aus seiner Jacke und legte ihn auf die Theke.

Aus dem Gerät ragte eine kleine Antenne, die auf Thorn wies. An der vorderen Flachseite des nur zigarettenschachtelgroßen Gebildes war ein roter Knopf angebracht. Genau auf diese Stelle setzte der Kunde demonstrativ seinen rechten Zeigefinger.

„Machen Sie keine Dummheiten, Mister“, warnte er. „Die geringste Bewegung, und ich jage Sie in die Luft.“

Thorn erstarrte. Fassungslos blickte er auf das Geldbündel. Es fühlte sich schwerer an, als es hätte sein dürfen. Ihm wurde bewusst, dass er möglicherweise eine Bombe mit Elektronikzünder in der Hand hielt.

Der fremde Mann hob den Kopf und grinste. Der Kassierer erschrak ein zweites Mal, als er die Strumpfmaske sah. Erst jetzt wurde Thorn richtig klar, worum es ging. Das war ein Banküberfall.

Für eine Sekunde äugte er nach unten. Einen Schritt vor ihm lag das Fußpedal. Eine Berührung würde reichen, um bei der nächsten Polizeistation Alarm auszulösen.

„Das würde ich nicht tun, Mister“, warnte der Gangster, der Thorns Gedanken erraten hatte.

Thorn zuckte zusammen und blieb, wo er gerade stand. Wie hypnotisiert starrte er auf das Geldbündel in seiner Hand. Für nichts in der Welt hätte er gewagt, es einfach von sich zu schleudern. Die kleinste Bewegung würde reichen, um den Gangster zu veranlassen, auf den roten Knopf zu drücken.

„Was ... was ... wollen Sie?“, stotterte Thorn aufgeregt.

Bisher war alles glatt abgelaufen. Weder die anderen Angestellten noch die Kunden hatten etwas bemerkt.

Das änderte sich schlagartig, als eine alte Frau an Kasse drei schlurfte und den förmlich erstarrten Mr. Thorn hinter der Glasscheibe stehen sah.

Neugierig musterte sie den Kunden vor dem Schalter. Plötzlich weiteten sich ihre Augen vor Entsetzen. Zwischen Hutkrempe und hochgeschlagenem Jackenkragen baumelte ein Stück Damenstrumpf.

Die alte Frau begann sofort zu schreien. Erschrocken warf sie ihre Handtasche von sich und rannte kreischend auf den Wachmann zu.

Die Menschen in der Schalterhalle wurden aufmerksam. Noch wusste keiner, was die Schreie zu bedeuten hatten.

Zwei der Anwesenden rissen plötzlich ihre Trenchcoats auf. Schwarz lackierte MPis blitzten im Licht der grellen Neonröhren. Derbe Befehle warnten die Leute, sich nicht zu rühren.

„Wer aufmuckt, ist voll Blei“, schnarrte eine tiefe Stimme. „Keiner rührt sich.“

Die alte Dame dachte nicht daran. Sie wollte zum Ausgang, aber sie kam nicht weit. Einer der Maskierten riss sie zurück und schleuderte sie brutal gegen den Tresen. Langsam hob er den Lauf seiner todbringenden Waffe.

„Halt das Maul, Alte“, knurrte er mitleidlos.

Die Frau wimmerte nur noch und wagte nicht mehr, sich zu rühren. Die Gangster befahlen den anderen, sich flach auf den Boden zu legen.

Währenddessen kassierte ihr Komplize ab. Thorn stopfte alles Geld, das in seiner Kasse lag, in eine kleine Segeltuchtasche, die der Räuber ihm über die Vorderfront der Panzerglaskasse geworfen hatte.

Ihr Rückzug glich einer militärischen Aktion. Ohne Hast und sehr diszipliniert verließen sie die Bank. Keinen der Anwesenden ließen sie aus den Augen. Nach und nach verschwanden sie nach draußen in den grauen Novembertag.

Ein Wagenmotor dröhnte auf, als der Letzte von ihnen durch den Eingang verschwinden wollte.

Für einen Moment hatte er den Wachmann außer Acht gelassen. Turner selbst wusste nicht, warum er so verwegen oder leichtsinnig war und zu seinem Colt griff.

Jahrelang hatte er es geübt. Ziehen, Ziel anvisieren und abdrücken. Er zielte auf die Beine des Flüchtigen  und verfehlte. Peitschend schlug die Kugel auf den Marmorboden und jaulte als Querschläger davon.

Zum zweiten Schuss kam er nicht.

Der Gangster wirbelte herum und drückte sofort ab.

Etwas Gigantisches traf den Wachmann gegen die Brust und hob ihn vom Boden hoch. Wie von einer Titanenfaust zurückgeschleudert krachte er gegen die marmorne Wand.

Turner hatte seinen Colt nicht losgelassen, als er fiel. Trotz der Schmerzen zog er den Stecher noch einmal durch und spürte den Rückschlag im Handgelenk.

Wie aus weiter Ferne vernahm er einen unterdrückten Schrei und fast gleichzeitig das Zuschlagen der Eingangstür. Wenige Sekunden später wurde ihm schwarz vor Augen. Kraftlos sank er zusammen.

Die Kugel hatte den letzten Gangster voll getroffen. Keuchend schleppte er sich nach draußen. Seine Kumpane warteten bereits im Fluchtwagen.

Er schaffte es nicht. Seufzend ließ er sich nach vorne fallen. Die Schmerzen in seinem Körper waren unerträglich. Wie Feuer pulsierte das Blut in seinen Adern.

Ohnmacht griff nach ihm. Wie durch Watte vernahm er das heisere Tak-Tak einer Schnellfeuerwaffe und das Aufheulen eines Motors.

„Helft mir“, keuchte er. Es war nicht mehr als ein Hauch. Niemand hörte ihn. Die Konturen seiner Umwelt begannen zu verschwimmen. Er hatte viel Blut verloren, wie die rote Spur hinter ihm bewies.

Schemenhaft sah er plötzlich eine Gestalt auf sich zukommen. Mühsam wälzte er sich auf den Rücken und riss die Augen auf. Er blickte in die Mündung einer Pistole. Schwarz starrte das Mündungsloch ihn an.

„Stümper.“ Die Stimme klang abfällig.

Er wollte schreien, doch er kam nicht mehr dazu.

Ein greller Blitz zuckte auf ihn zu, dann wusste er von nichts mehr.

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2

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Bount blieb nichts anderes übrig, als die zweite Intervallstufe der Scheibenwischer einzuschalten. Der Regen wurde dichter.

„Verflixtes Wetter“, schimpfte er. Seit Tagen hüllte es New York und die gesamte Ostküste der Staaten in graue Schleier. So etwas ging aufs Gemüt. Bount empfand das nicht anders.

Die Straßen waren nicht stark befahren. Das Gelb der Taxis beherrschte das Gesamtbild der Avenues und Streets. Aber auch sie konnten das allgemeine Grau nicht beleben. Selbst die vielen Leuchtreklamen auf dem Broadway wirkten stumpf und eintönig.

In Höhe der New York University bog Bount ab und lenkte seinen Mercedes 450 SEL in die 10. Ost, Richtung Thompkins Square. Er verspürte Hunger. Hier in East Village gab es ein Steakhaus, das nicht nur für seine großen Fleischportionen, sondern auch für zivile Preise bekannt war.

Er überfuhr drei Kreuzungen. Zum Glück hatte er eine grüne Welle erwischt.

Ehe er die Kreuzung 14. Ost/First Avenue erreichte, schreckte ihn ein Geräusch auf. Er kannte es nur zu gut. Schon Hunderte Male hatte er es gehört. Und jedes Mal trieb es ihm eine Gänsehaut auf den gesamten Körper.

Maschinengewehrsalven.

Instinktiv trat er auf die Bremse.

Hinter ihm quietschten Pneus. Jaulend kam ein Wagen auf ihn zugerast. Im letzten Moment konnte der Fahrer eine Kollision verhindern. Pfeilschnell schoss er auf die Gegenfahrbahn und kam neben Bounts Mercedes zum Stillstand.

Bount bedauerte, dass er den anderen Verkehrsteilnehmern einen Schrecken eingejagt hatte, aber ihm war keine andere Wahl geblieben.

Vor ihm war die Hölle los.

Menschen schrien und warfen sich hastig auf den nassen Asphalt. Andere rannten in panischer Angst davon, als die ersten Schüsse fielen.

Wieder tackerte die MPi. Grelle Feuerlanzen schossen aus dem Lauf der Waffe. Ein Maskierter hastete aus der Bank und rannte auf die Straße. Zwei andere folgten ihm und sprangen in einen bereitgestellten Fluchtwagen. Im selben Moment peitschte ein Schuss. Ein vierter Bankräuber wankte wenige Sekunden später aus dem Hauptausgang der Bank und krümmte sich vor Schmerzen.

Sofort griff sich Bount Reiniger unter die Achsel. Er wollte seine .38er zücken, unterließ es aber.

Die Polizei musste schnellstens alarmiert werden. Gerade wollte er zu seinem Autotelefon greifen, als einer der Gangster wieder aus dem Wagen sprang und auf den verletzten Komplizen zurannte.

Was Bount Reiniger zu sehen bekam, drehte ihm den Magen um. Er erlebte einen kaltblütigen Mord mit.

Der Maskierte zückte eine Pistole, zielte kurz und erschoss seinen Kumpan.

Ehe die Menge begriff, was geschehen war, hechtete der Killer in den Fond des Wagens zurück. Der dunkelblaue Mercury jagte mit quietschenden Pneus davon. Gummi radierte über nassen Asphalt. Der Wagen schleuderte in die 1. Avenue Richtung Süden.

Für einen Augenblick konnte Reiniger Gesichter ausmachen. Die Züge waren von Strumpfmasken verzerrt. Die Gangster hatten die Masken noch nicht abgenommen.

So rasch er konnte, wendete Bount den Wagen und verfolgte den dunkelblauen Mercury. Rasch hatte er aufgeschlossen.

Bount prägte sich alles genau ein. Das Kennzeichen ließ sich gut behalten. Wahrscheinlich war es falsch oder der Wagen gestohlen. Besonders auffallend aber waren zwei Dinge.

An der rechten Seite der verchromten Stoßstange hatte sich Rost festgefressen. Deutlich waren fünf braune Flecken zu erkennen, die eine Art Kreuz bildeten. Zudem fehlte ein Teil der Zierleiste unterhalb des Kofferraumdeckels.

Sekunden später wechselte Bount die Fahrbahn und ließ seinen Wagen ein wenig zurückfallen. Er musste befürchten, dass die Gangster sich verfolgt fühlten, wenn er zu lange dranblieb.

Der Mercury wurde langsamer. Das war für Reiniger ein Beweis, dass sich seine Befürchtung nicht bewahrheitete. Die Bankräuber schienen sich allmählich sicher zu fühlen. Das konnte für ihn nur von Vorteil sein.

Der Fluchtwagen gewann durch stärkeres Verkehrsaufkommen an Abstand. Brutal nahm er einem Cadillac die Vorfahrt und wechselte in die Houston Street.

Reiniger blieb dran.

Mit einer Hand lenkte er, mit der anderen nahm er den Hörer seines Autotelefons und tippte eine Nummer.

Das Revier von Manhattan Süd meldete sich. Eine sonore Männerstimme fragte nach seinen Wünschen.

„Hier Reiniger“, sagte Bount. „Ich verfolge die Gang, die gerade die Privatbank Ferguson & Son besucht hat. Die Kerle fliehen Richtung Franklin Roosevelt Drive und wollen höchstwahrscheinlich über die Williamsburg Brücke nach Brooklyn rüber. Schickt ein paar Streifenwagen hinterher. Ich versuche dranzubleiben.“

Er legte auf, ehe der Wachhabende etwas erwidern konnte. Er hoffte nur, dass der Polizist das Ganze nicht als dummen Scherz aufgefasst hatte.

Bount Reiniger hatte richtig vermutet. Die Gangster fuhren nach Süden, als sie den Roosevelt Drive erreicht hatten. Ihr Ziel musste die Brücke sein.

Träge wälzten sich die Fluten des East River zu Bounts Linker, während er dem Fluchtfahrzeug folgte. Wie eine Klette hing er an ihnen.

Reiniger konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Mehrere Wagen lagen zwischen seinem Mercedes und dem Mercury. Das diesige Wetter und der Regen wirkten auf diese Entfernung wie eine Tarnkappe.

Bizarr und irgendwie unheimlich schälten sich die beiden Hauptpfeiler der Williamsburg Brücke aus dem Dunst des trostlosen Tages. Alles wirkte unwirklich und verschwommen. Man wurde regelrecht an eine alte Waschküche erinnert. Selbst die Stahltrossen des architektonischen Kunstwerkes ähnelten eher dünnen Spinnweben.

Sie überquerten die Brücke und nahmen gleich die nächste Abfahrt, kurz bevor sie auf den Highway 278 stießen.

Verdammt, sie wollen ins Hafengebiet, dachte Bount düster. Dort würde eine Verfolgung wesentlich schwieriger werden.

Reinigers Ahnung bestätigte sich. Die Flüchtigen wählten sofort die nächste Nebenstraße und verließen den Highway.

Es ging kreuz und quer durch den Stadtteil Williamsburg. Schon bald merkte Bount, dass sie sichergehen wollten, dass man sie nicht verfolgte.

Langsam rollte der Mercury auf eine Kreuzung zu. Die Ampel zeigte grünes Licht, doch Sekunden später wechselte sie auf Gelb.

Der Gangster gab Vollgas. Ehe die Rotphase kam, hatte er die Kreuzung hinter sich gelassen.

Bount Reiniger fluchte.

Die Gangster waren weg. Er hatte sie verloren.

„Verdammt“, schimpfte er und schlug mit der flachen Hand auf das Lenkrad. Es half aber alles nichts. Fluchen machte die ganze Sache nicht besser.

Missmutig wartete er die Grünphase ab, fuhr dann links ab und umrundete einen Häuserblock. Als Nächstes wollte er zur Bank zurück. Vielleicht hatte die Polizei einige Anhaltspunkte gefunden. Auf jeden Fall würde der tote Gangster Aufschluss darüber geben, wer hinter diesem Bankraub steckte.

So jedenfalls hoffte er, doch er täuschte sich gewaltig.

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Vor der Privatbank herrschte reges Treiben. Rotes Licht zuckte rhythmisch auf und warf bizarre Schatten in den grauen Nachmittag.

Die Cops hatten einen Teil der Straße abgesperrt. Zwei Beamte leiteten den Verkehr um. Überall wimmelte es von Uniformierten und Männern in Trenchcoats oder Lederjacken. Der Erkennungsdienst war bereits voll im Einsatz.

Der Mann im hellen Mantel fiel selbst in diesem Wirrwarr von Menschen durch seine Körperfülle sofort auf. Er stand etwas abseits und beobachtete mit grimmigem Gesicht die Arbeit seiner Kollegen.

„Na, auch schon da?“

Ohne bemerkt worden zu sein, war Bount hinter ihn getreten und hatte ihm lässig mit einem Finger auf die Schulter getippt.

Wie vom Donner gerührt zuckte der Beamte zusammen. Wenige Sekunden später zog er seinen massigen Schädel zwischen die Schultern, als wolle er sich kleiner machen. Langsam drehte er sich um.

„Nein, nicht du schon wieder! Das darf nicht wahr sein“, knurrte Toby Rogers und verzog die Mundwinkel. „Hat man vor dir Plagegeist denn niemals Ruhe?

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