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Blut überall

Prolog

Blut überall

HP: Patricia Hopplfloppl

NP: Lisa Easygoing, Robert Easygoing- der erwachsene Bruder und Erziehungsberechtigte

Ermittler: Mr. Pizza; Steve, der Praktikant; Frau Dr. Maya Gluckscheisser

HP: sehr temperamentvoll. Eisverkäuferin, liebt Kinder, war jahrelang im Heim, weil Eltern wegen Mordes eingebuchtet wurden, keine Kinder. Langes Haar

Prolog

„Wir schreiben den 23.6.2014. Die Nachbarn der Familie Hotzenplotz haben mich, Frau Dr. Maya Gluckscheisser, und mein Team, bestehend aus Mr. Pizza und Steve, dem Praktikanten, zum Haus gerufen, weil sie meinten, den Geruch von verwesenden Leichen vernommen zu haben. Wir fanden dort die Leichen von Mr. und Mrs. Hotzenplotz. Laut Gerichtsmediziner X. waren sie seit etwa zwei Tagen tot und vermutlich verblutet. Auf Nachfrage hin erzählten uns die Nachbarn, dass Familie Hotzenplotz am 21.6. den Geburtstag ihrer Tochter Marie gefeiert hatte. Die Kinder haben wir bis jetzt noch nicht entdeckt“, sprach Dr. Gluckscheisser in ihr Aufnahmegerät. Betroffen stieg sie über die Leichen hinweg zum Kasten. Da sie ein Schluchzen vernahm, öffnete sie die blutverschmierte Tür des Küchenkastens mit einem Plastikhandschuh. Verstört rief sie Mr. Pizza zu: „Bewegen sie sofort ihren FAULEN Hintern hierher, Sie Nichtsnutz!“ Auf der Stelle kam Mr. Pizza wie ein aufgescheuchtes Reh angerannt. Dr. Gluckscheisser fuhr ihn an: „WAS zur Hölle haben wir hier?!“ Mr. Pizza stotterte: „Hier haben wir… ähm… ja also…“ „Hier haben wir die Kinder der Familie Hotzenplotz!“, schrie Dr. Gluckscheisser, die vor Wut fast platzte. Tatsächlich befanden sich in diesem Küchenschrank neben Geschirr und Besteck alle drei Kinder, die sich vor dem Grauen des zerstörten Festes versteckt hatten. Aneinander gekauert saßen sie dort und schauten mit ihren großen, nicht mehr ans Licht gewohnten Augen den Ermittlern entgegen. Sofort änderte sich die Stimme der Ermittlerin. Leise und beruhigend wandte sie sich an die Kinder: „Hey, meine Kleinen. Ich bin Maya. Ich weiß ihr habt Angst, aber jetzt ist alles wieder gut.“ Sie reichte ihnen die Hand und einen nach dem anderen half sie den Kindern aus dem Kasten. Hatten die Kinder einfach nur Glück, oder hatte der Täter sie absichtlich verschont?

Kapitel 1

„Hier bitte, einmal Schokolade“, sagte Patricia Hopplfloppl zu ihrem kleinen Kunden, der das Eis grinsend entgegennahm. Schon gab das nächste Kind seine Bestellung ab. Das ist der Alltag der Eisverkäuferin Patricia: Kinder glücklich machen und dabei Geld verdienen. Sie wollte den Kindern das geben, was sie nie bekommen hatte: Freude am Leben. Denn schon früh war sie selbst in ein Kinderheim gesteckt worden. Niemals hatte sie Besuch gehabt, niemals kaufte ihr jemand ein Eis. Alleine und verlassen in ihrem grauen Zimmer im Waisenheim außerhalb der Stadt, das mit Stacheldraht umrandet gewesen war. Schon früh wusste sie, dass sie einmal Kinder glücklich machen wollte. Da Patricia aber nie die richtige Schulausbildung für den Job einer Leiterin einer Kinderhilfsorganisation bekam, wurde sie schließlich Eisverkäuferin. Und obwohl der Job nichts Besonderes war, machte er Patricia glücklich. „Für mich eine Tüte mit Schokolade, bitte. Und für dich?“, fragte eine Frau, die etwa so alt wie Patricia war, ihren kleinen Sohn. „Ich will Erdbeere!“, erwiderte dieser. „So, bitte sehr. Einmal Schoko und einmal Erdbeere. Schönen Tag noch!“ Lächelnd blickte Patricia den zweien hinterher. Sie liebte Kinder sehr und hätte gerne selber welche gehabt, doch in der Sache Männer hatte die temperamentvolle Patricia noch kein Glück gehabt. Dabei träumte sie eigentlich nur von einfachen Dingen. So wie z.B. eine Märchenhochzeit, viele Kinder und am Wichtigsten natürlich der Märchenprinz, der ihr das Leben doch um so Vieles erleichtern würde. Das ist jetzt doch wirklich nicht zu viel verlangt, oder? „Drrrrr“, das Handy läutete und Patricia hob ab, während sie gleichzeitig den Kindern ihre Bestellungen gab: „Patricias EisTraum, Patricia am Apparat. Was kann ich für Sie tun?“ –„Ich habe gehört, dass Sie Eis nach Hause liefern, ist das wahr?“ Darauf Patricia: „ Ja das stimmt. Was kann ich Ihnen liefern?“ –„Eine Kugel von Allem, bitte. Meine kleine Schwester hat heute Geburtstag und ich möchte etwas ganz Besonderes für sie. Oh, und wäre es möglich, dass Sie eine Karte, auf der Lisa draufsteht, dazu geben?“ „Mh. Ja, in Ordnung, mache ich. Wo wohnen Sie haben Sie gesagt? ... ja, ok. Bis dann. Auf Wiederhören!“ Nachdem Patricia aufgelegt hatte, musste sie sich die ganze Zeit vorstellen, wie der Mann, dem diese Stimme gehörte, wohl aussah. Denn diese Stimme hatte etwas, dass Patricia sehr gerne mochte. Das Problem war nur, dass die meisten Männer mit einer solchen Stimme entweder zu alt, oder schon vergeben waren. Nachdem Patricia das gesamte Eis, bis auf das der Bestellung, verkauft hatte, fuhr sie Los, um auch den Herrn und seine Schwester, namens Lisa, glücklich zu machen.

Etwa eine Viertelstunde später: „ Häschengasse 14. Hier muss es sein.“ Patricia stieg aus dem Transporter aus, holte den Eisbehälter und klingelte dann an der Tür. Als die Tür aufgemacht wurde, konnte Patricia ihren Augen nicht trauen: Vor ihr stand der bestaussehendste und durchtrainierteste Mann, den sie jemals gesehen hatte. „Hi“, sprach er mit der Stimme, die sich Patricia bei jedem so heißen Mann wünschte. „Ähm… Hier ist Ihre Bestellung…“, sprach Patricia mit einer Stimme, die sie gar nicht von sich kannte. Denn eigentlich war Patricia überhaupt nicht schüchtern, sondern eher das genaue Gegenteil davon. Aber jetzt hatte es ihr doch tatsächlich die Sprache verschlagen. Wider Patricias erwarten, fing der Mann an zu lächeln und sagte: „ Ich bin Robert, aber alle nennen mich nur Rob. Und wie heißen Sie?“ –„Pa…ähm…“ –„Paähm? Diesen Namen habe ich noch nie gehört.“ –„Ich meinte Patricia.

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