Logo weiterlesen.de
Blickwinkel

Gerd Peschek

Blickwinkel

Gedichte und Geschichten, einmal realistisch, einmal satirisch, einmal romantisch sind Inhalt dieses Buches. Angeregt durch eine Nachricht, ein Erlebnis oder eine Beobachtung gebe ich hier meine ganz persönlichen Reflexionen wieder je nach Gemütszustand. Die Bandbreite reicht von aggressiv bis mild verzeihend, von feinfühlig bis kräftig und von humorvoll bis ironisch. Leichte Unterhaltung, über die man schmunzeln kann oder auch nachdenken. Gesehen aus meinem ganz speziellen Blickwinkel.

Inhalt

Vorwort

Lebenslust

Baum der Erkenntnis

Neujahr

Der Geburtsschrei

Diktatur

Die Geburt des Tages

Die Klimakatastrophiker

Nachmittags

Frühlingsstrahl

Sommermorgen

Herbstblatt

Winterblüten

Schnee im April

Auf Beobachtungsposten

Der Tennisspieler

Zum Siebziger

Deutschlandlied

Politischer Charakter

Fasching, Karneval, Fassenacht

Psychologisches

Erwachen

Zahnarzt 1

Zahnarzt 2

Nacktstar

Wo der Kabeljau die Remoulade küsst

Wellen

Müll

Was erlaube Fußball

Stadtführung

Gerstensaft

Oktoberfest

Die Filzlaus

Vögel

Die Entdeckung der Gelassenheit

Gefühlte Weihnachtszeit

In der Kindheit zu Gast

Der Weihnachtsbaum

Etwas Persönliches

Blickwinkel

So etwas wie ein Vorwort

Jeder sieht das Gleiche

Jeder empfängt die gleichen Signale

Jeder bewertet das Gesehene anders

Jeder reagiert auf die Signale anders

Jeder sieht es aus seinem Blickwinkel

Diese Subjektivität ist die Farbenpalette

unseres Lebens

Lebenslust

Geboren hier in diese Welt

Nimm dir mit was dir gefällt

Wenn du es dir leisten kannst

Befriedige Lust und fülle den Wanst

Mit stolz geschwellter Menschenbrust

Streben nach dem Lustgewinn

Ist des Lebens tiefer Sinn

Am besten gar nicht selber denken

Lass dich leiten lass dich lenken

Leben ist die reine Lust

Die, die dich aus Lust erschufen

Die haben dich hierher gerufen

Plötzlich bist du auf der Welt

Meistens auf dich allein gestellt

Du hast es nicht entschieden

Du wirst ein Sünder oder Christ

Vielleicht ein trockener Fatalist

Oder einer der es krachen lässt

Den Lustbarkeit gar nicht verlässt

Du musst dich selbst befrieden

Tue das was Freude macht

Freu dich wenn die Seele lacht

Fraß mit Blähung und Zipperlein

Suff mit Kater und kränklich sein

Nach der Freude kommt das Leiden

Nur vom Besten auf den Teller

Immer mehr und immer schneller

Sekt soll brausen aus der Flasche

Gehe nicht in Sack und Asche

Zähl dich einfach zu den Heiden

Lebe freudig mit Promillen

Ja um Himmels willen

Ich hör sie schon die Obergescheiten

Wie sie mich zur Tugend leiten

Und rufen Alkohol ist Sünde

Doch kann es nicht solcher Sünde sein

Denn die Pfaffen saufen auch kräftig rein

Freuden gibt’s bei Wein und Bier

Die Fröhlichkeit ist stark in mir

Zum Trinken gibt es tausend Gründe

Wer regt sich hier denn kräftig uff

Die Gesellschaft lebt ganz gut vom Suff

Es ist kein billiges Geschwätze

Bier und Wein sind Arbeitsplätze

Ohne Trunk die Welt wär trister

Nur weil einer keine Freude dran find

Sind nicht alle andern blind

Ein jedem werde das bewusst

Das Schlimmste ist der Lustverlust

Ich hasse die Philister

Vom Essen wird man dick und rund

Was bestens schmeckt ist ungesund

Nur Gesundes ist nirgendwo drin

Ich gebe mich nicht den Schreiern hin

Im Essen ist doch nur noch Gift

Himmelkreuzdonnerwetter, Leben macht Spaß

Von irgendetwas wird man immer nass

Wenn das ewige Leben wäre zu erleben

Nur Keuschheitsengel würd es geben

Was das Fressen und Saufen betrifft

Da das Leben auf alle Fälle endlich ist

Frag ich mich ob man bestens trinkt und isst

Lustvoll die Zeit auf Erden genießt

Keinem anderen das Leben vermiest

Denn irgendwann ist die Uhr abgelaufen

So mancher vermeidet jede Gefahr

Und verlässt die Welt in jungem Jahr

So mancher raucht und säuft mit Macht

Und hat es auf viele Jahre gebracht

Es ist mal schlecht, mal gut gelaufen

Also bin ich hin und her gerissen

Fühle mich so oder so beschissen

Leb ich keusch und ohne Lust

Freß hinein den täglich Frust

In der Hoffnung auf ein langes Leben

Oder leb ich satt in Saus und Braus

Such mir nur das Beste aus

Riskiere kurze Lebensfreude

Denke einfach nur an heute

An Lustgewinn als höchstes Streben

Frag mich keiner nach dem Mittelmaß

Das Maß das ich immer gern vergaß

Denn keiner kann sagen wo die Mitte ist

Ein eigen Maß mit dem man misst

Bestimm ich die Mitte dann ist sie subjektiv

Den Spießern machst du’s niemals recht

Die machen selbst das Beste schlecht

Jedenfalls aus meines Lebens Sicht

Den Besserwissern es an Toleranz gebricht

Das Mittelmaß ist immer relativ

Da singt der Christ eine feste Burg

Gottvater ist der Dramaturg

Da singt der Säufer die Flasche

Ist der Halt nach dem ich hasche

Und jeder glaubt an sich

Da singt der Fresser und Gourmet

Champagner gern zu dem Soufflé

Da singt der Lüstling das Weib

Ist Freude für den Unterleib

Und jeder hat doch recht für sich

Leb ich so in Saus und Braus

Hält es der Nachbar nicht mehr aus

Und wird zum Richter über mich

Dann wird es fürchterlich

Wer richtet wen und wer ist Richter

Ich lebe mein Leben ganz individuell

Was stört mich dann nachbarlicher Appell

Ich zeige ganz offen meine Lebensart

Wenn er sich als Vertrockneter offenbart

Es sind des Neides gelbe Gesichter

Wenig Freude haben die Spießer im Leben

Die sich in der Jugend schon aufgegeben

Keine Lust, kein Schnaps und kein Tabak

Lebenslang ein armer Sack

Kein Freudenfeuer umgibt sie rötlich

Jeder wird einmal steif und starr

Ob er gelebt als Heiliger oder Narr

Die ultimative Weisheit ist ganz ehrlich

Das Leben ist einfach lebensgefährlich

Und endet immer tödlich

Baum der Erkenntnis

Gott saß im Himmel und langweilte sich. Immer wieder Hosianna singen und immer wieder das Manna essen. Die Eintönigkeit und die dauernden Jubelgesänge der Engel brachten ihm keinen Kick mehr. Auch die Halleluja-Rufe zwischendurch konnten ihm keine Erregung mehr verschaffen. Die ewige Manna Diät gab ihm auch nicht mehr als einen schlanken Körper. So dachte er nach, was er Neues und Kreatives schaffen könnte.

Gott setzte sich hin und überlegte. Er überlegte lange und kam auf eine großartige Idee. Er wollte eine Welt erschaffen. In seinem Planetarium suchte er nach einem geeigneten Objekt. Der Planet Erde schien ihm recht geeignet. Er begann die Erde nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Gott arbeitete sechs Tage hintereinander 24 Stunden am Stück. Er konnte dies tun, weil es im Himmel keine Gewerkschaft gab die ihn limitiert hätte. Am siebten Tag ruhte er sich aus. Mit einem Gefühl der Selbstzufriedenheit betrachtete er sein Werk. Aus dem Planeten Erde hatte er eine Welt geschaffen. Eine Welt nach seinen Vorstellungen, ein wahrer Gottesgarten lag vor ihm. Diese Welt hatte Berge, Täler und Wasser. Das Grün der Wiesen und Wälder erfreute ihn. Die gewaltigen Berge aus Stein und mit Schnee bedeckt ließen seine Brust schwellen. Die Meere und die Flüsse brachten Bewegung in sein Werk. Das Wirken auf dieser Welt war nun seine Freizeitbeschäftigung. Gott konnte sich hierbei bestens von seinen sonstigen Dienstgeschäften erholen. Er führte den Tag- und Nachtrhythmus ein. Er ließ die Sonne scheinen, er ließ es regnen, er ließ es blitzen und donnern. Kurzum er hatte Spaß am Spielen.

Doch auch dieses Spiel wurde mit der Zeit etwas öde. Gott wollte auch noch etwas Kreativeres schaffen, er wollte Leben in sein Spielzeug Erde bringen.

Gott setzte sich wieder hin und überlegte. Plötzlich hatte er eine Idee und fing an Figuren zu basteln. Er erzeugte diese Gestalten in den verschiedensten Formen und Farben und hauchte ihnen Leben ein. Er nannte sie Lebewesen. Das Kreative an dieser Erfindung war die Tatsache, dass diese Lebewesen sich ohne seine Führung frei bewegten. Er gab ihnen keine Befehle, sondern ließ sich von deren Abläufen, Bewegungen und den Ergebnissen daraus überraschen. Seine Freude war groß und sein Einfallsreichtum war einfach göttlich. Er bastelte von jeder Art immer zwei Stück und nannte das dann Paar. Er gab ihnen auch Namen, wie zum Beispiel Mensch, Löwe, Elefant, Kamel, Frosch und so weiter.

Eine Vielzahl von Paaren hatte er schon fertig gestellt. Gott bemühte sich sehr. Er merkte jedoch, dass dies sehr viel Arbeit war, um seine ganze große Welt, seinen Gottesgarten, damit zu bevölkern. Es langweilte ihn Kopien von diesen Lebewesen herzustellen. Er fühlte sich in seiner Genialität unterfordert und wollte nicht wie ein Fließbandarbeiter tätig sein. Er parkte zunächst einmal alle Lebewesen in einem bestimmten Teil der Erde, den er Paradies nannte.

Gott setzte sich wieder hin und überlegte. Er überlegte wie er es anstellen sollte ohne viel Mühe immer mehr Lebewesen herzustellen. Plötzlich hatte er die Idee, die nur seiner Genialität entspringen konnte. Das Delegieren. Sollen doch die anderen schaffen. Zuerst dachte er an seine vielen Engel im Himmel, dass diese ihm die Arbeit abnehmen könnten. Nach einiger Überlegung verwarf er diese Idee wieder. Seine Engel waren total ausgelastet mit Hosianna singen und Halleluja rufen. Dazwischen mussten sie immer wieder Manna kochen, damit die gesamte Himmelsmannschaft auch satt wurde. Auch traute er diesen musischen Wesen nicht zu, fleißig hintereinander arbeiten zu können. Er dachte intensiv nach, wie das Delegieren funktionieren könnte. Und wieder kam ihm seine Genialität zu Hilfe. Die Anderen anspornen und ihnen die Lust zum fleißigen Weiterarbeiten geben. Diese Idee des Delegierens war so genial, dass sie bis heute noch immer, wenn es richtig gemacht wird, zu besten Ergebnissen führt. Sollen doch die Lebewesen sich selbst vermehren. Aber wie sollte nun die Vermehrung ablaufen? Nachdem seine Kreationen schon einige Zeit als Neutren nebeneinander her gelebt hatten, konnte er nicht einfach sagen: auf geht’s vermehrt euch.

Wieder setzte sich Gott hin und überlegte. Und wieder hatte er einen Geistesblitz. Das Erkennen der Zweigeschlechtlichkeit, das Erkennen der Sexualität und ganz wichtig den nötigen Trieb dazu. Er erfand den Geschlechtstrieb.

Die Feinmotorik war bei Gott nicht so gut ausgeprägt, so dass die Paare die er bisher hergestellt hatte nicht immer gleich waren. Sie wiesen kleine Unterschiede auf. Dies nützte Gott aus zur Unterscheidung. Den einen Teil eines Paares bezeichnete er als männlich und den anderen als weiblich. Er machte dies aber nicht willkürlich, sondern er hatte ein System. Dort wo er nicht so sauber gearbeitet hatte und ein Zipfelchen hängen blieb, dieses Wesen nannte er Mann. Das Andere besser geformten Wesen nannte er Frau.

Wie mache ich das nun mit dem Vermehren, erklären kann ich es den Lebewesen nicht, sagte sich Gott. Ich muss ihnen eine Erkenntnis geben. Diese Erkenntnis musste alles beinhalten, Liebe, Sex, Zusammenleben mit den Partnern. Auch das Essen, Trinken, Feiern sollte zur Erkenntnis gehören, kurzum alles, was das Leben schön und lebenswert macht. Gott setzte sich hin und machte sich Gedanken wie die Vermehrung und das Zusammenleben stattfinden sollten und wie er es den Lebewesen beibringen soll. Die Lösung, die allumfassende Erkenntnis versteckte er in Äpfeln auf einem bestimmten Apfelbaum im Paradies.

Bei wem sollte nun der erste Versuch stattfinden? Gott entschied sich für die Lebewesen, die er Menschen nannte.

Damit nicht alle Lebewesen gleichzeitig die Äpfel der Erkenntnis aßen, verbot er einfach von diesem Baum zu essen.

Zur späteren Unterscheidung der erhofften Vielzahl von Menschen, gab er ihnen Namen. Dies sollten dann auch die Lebewesen so weiter durchführen. Gott nannte das eine Lebewesen Mensch mit dem Zipfelchen Adam und das andere wohlgeformte Lebewesen Mensch nannte er Eva. Auch Adam und Eva beachteten das Verbot sehr genau.

Gott beauftragte nun die Schlange Adam zu bewegen von diesen verbotenen Früchten zu essen. Er hatte die Schlange ausgewählt, weil sie sich so schmeichelnd, wendend und elegant bewegen konnte. Zudem konnte sie mit ihrer Zunge so wundervoll zart lispeln. Mit was er aber nicht gerechnet hatte, war die Standhaftigkeit von Adam. An dieser Standhaftigkeit und an das Einhalten von Vorschriften hat sich dann sehr viel später das deutsche Beamtentum vorbildhaft orientiert. Als Gott sah, dass bei ihm nichts zu machen war, gab er der Schlange dann den Auftrag Eva so zu beschmeicheln, dass sie die Frucht vom verbotenen Baum isst und auch Adam dazu bringt dies zu tun. Die Schlange führte den Auftrag Gottes in einer perfekten Weise aus. Mit geschmeidigen tanzenden Bewegungen machte sie Eva ganz kirre. Als sie dann noch, mit der Zunge lispelnd, erzählte nach dem Genuss des Apfels wären sie Ebenbilder Gottes war die letzte Schranke gefallen. Eva konnte nicht widerstehen.

Sie nahm einen großen rotbackigen Apfel von dem verbotenen Baum und bis hinein. Der süße Saft im Mund ließ sie aufblühen. Sie hatte die Erkenntnis bekommen.

Sofort begann sie reizvoll den bisher standhaften Adam zu verführen. Adam zögerte zunächst unterlag aber dann den weiblichen Künsten der Verführung. Er biss in den Apfel der Erkenntnis. Nun hatten beide die Erkenntnis. Sie standen ganz dicht voreinander und die Erkenntnis begann zu wirken. Adam bekam die Erkenntnis, dass Eva eine Frau war. Er betrachtete ihren nackten Körper mit großem Wohlgefallen und fasste an die festen apfelförmigen Brüste. Dabei fühlte Adam plötzlich ein mächtiges ihm bisher unbekanntes aufsteigendes Gefühl im Unterleib. Eva, die ganz dicht vor ihm stand, bekam dies auch zu spüren und ging zwei Schritte zurück. Doch sie erkannte gleich, dass sie nicht so weit zurückgehen musste. Die Erkenntnis der Zweigeschlechtlichkeit war geboren und gleichzeitig auch der Trieb.

Gott betrachtete wohlgefällig sein Werk und freute sich, dass sein Plan aufgegangen war. Er freute sich ganz besonders an der fleißigen Ausübung der Sexualität von Adam und Eva. Gott erntete nun die vielen Äpfel vom Baum der Erkenntnis und ließ alle Tiere davon essen. Die Population der Erde hatte begonnen. Damit hatte Gott die lästige Pflicht der Produktion von Lebewesen abgegeben an die Lebewesen selbst. Bald wurde das Paradies zu klein.

Gott schloss kurzer Hand diese Einrichtung, öffnete die Tore und scheuchte die schnell wachsende Anzahl hinaus. So saß er nun immer vor seinem Spielzeug Erde und schaute zu, wie sich seine Lebewesen dort bewegten und wie sie sich vermehrten. Der Trieb war stark und zügellos. Die Anzahl der Lebewesen nahm ständig zu und sie bevölkerten schon einen Teil der Erde. Allerdings gab es Fehlentwicklungen besonders bei der Spezies Mensch.

Gott musste mit ansehen, dass Streit, Hader und Totschlag immer mehr zunahmen. Das ärgerte ihn maßlos. Er wollte ein Spielzeug haben, bei dem alles friedlich und harmonisch abläuft. Mit steigender Disharmonie und steigendem Unfrieden stieg auch sein Ärger. Er beschloss eine Änderung durchzuführen. Er überdachte seine Konstruktionen noch einmal gründlich und beschloss die Lebewesen wieder zu vernichten. Nicht jeden Einzelnen. Alle auf einmal wegschwemmen mit einer großen Sintflut. Er hatte schon den himmlischen Wassereimer in der Hand. Er überlegte noch einmal kurz. Aber wirklich alle wegschwemmen? Dann müsste er ja wieder von ganz vorne anfangen.

Gott setzte sich hin und überlegte und fasste einen Beschluss. Er behielt sich Sicherheitskopien zurück, von jedem Lebewesen ein Paar. Er ließ den Menschen Noah die Arche bauen. Gott wollte, nach dem Chaos das er vorher hatte, dass auf der Erde ein Lebewesen die Führung übernehmen soll. Er entschied sich für die Rasse Mensch. Warum gerade den Mensch? Der hatte sich schon bei der Einführung der Erkenntnis im Paradies als recht geschickt erwiesen. Irgendwie hatte er ein Faible für das Lebewesen Mensch. Wenn er anders entschieden hätte, würde die Welt jetzt von Kamelen oder Affen regiert werden.

Wie sollten nun die Menschen die Führung übernehmen. Sie mussten besser sein, sie mussten stärker sein, sie mussten einfach überlegen sein.

Gott setzte sich wieder hin und überlegte, wie das zu machen sei. Wieder hatte er einen Geistesblitz. Er erfand die Intelligenz. Er gab Noah und seiner Frau, also der Rasse Mensch, die Intelligenz. Die Tiere blieben blöd und konnten sich auf das Fressen, das Faulenzen und die Vermehrung konzentrieren. Gott hat die Menschen mit Intelligenz ausgestattet, damit eine Hierarchie entsteht. Der Mensch übernahm die Führung auf der Erde.

Als Gott sein Werk über die Jahrhunderte betrachtete war er immer wieder aufs Neue erstaunt, was er mit der Vergabe der Intelligenz angerichtet hatte. Die Rasse Mensch war wie geplant Herrscher auf der Erde. Sie hielten alle anderen Lebewesen im Zaum durch Jagd, Verfolgung, Vertreibung und manchmal rotteten sie eine Rasse auch ganz aus. Eine Ausrottung hatte Gott nicht geplant aber die Intelligenz hatte ihre Auswirkungen. Die Intelligenz hatte aber noch andere viel schwerere Erscheinungen. Sie pflanzte sich fort und zwar in der Art, dass sie sich in sich selbst vervielfachte und so den Menschen immer mehr Macht verschaffte.

Wissen paarte sich mit der Intelligenz, so dass die Rasse Mensch auf der Erde von anderen Lebewesen unantastbar wurde. Aus dieser wuchernden Intelligenz heraus schufen sich die Menschen ihre eigenen Anschauungen und Götter. Sie beteten zu ihnen, sie brachten ihnen Opfer, sie flehten zu ihnen in der Not.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Blickwinkel" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen