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Inhaltsverzeichnis

VORWORT

EINLEITUNG

WIR SIND PURE LIEBE UND LICHT
WARUM ERLEBEN WIR DAS ANDERS?

WAS UNS DIE NEUE PHYSIK ZEIGT

DAS NULLPUNKTFELD

MATERIE IST KONDENSIERTES LICHT, IST INFORMATION

DER GEIST WOHNT IN EWIGEN ELEKTRONEN UND IN SCHWARZEN

LÖCHERN

ERKENNTNISSE DER MAINSTREAM UND DER NEUEN PHYSIK

Mainstream-Physik

Neue Physik

BIOPHOTONEN UND SKALARWELLEN

NEUE THEORIEN VON CHARON UND HARAMEIN UND IM

MAINSTREAM

Über Photonen, Strahlung und die Bildung von

Elektron-Positron-Paaren

Die Erkenntnistheorie von Charon

Über die Liebe

BIOPSYCHOPHYSISCHER PARALLELISMUS

DIE ANATOMIE DER SEELE

ALLES IST WIRBEL

ALLES WAS IST, ENTSTAND DURCH SUPERNOVAE-EXPLOSIONEN .

FOLGERUNGEN AUS DER PHYSIK UND IHRER ANALOGEN PHÄNOMENE

MATERIE, WIE WIR SIE UNS IMMER VORGESTELLT HABEN,
GIBT ES NICHT

DAS SCHÖPFERISCHE URPRINZIP DES UNIVERSUMS IST DAS
SCHWARZ-LOCH-PRINZIP. ES IST DIE GEBÄRMUTTER DES
UNIVERSUMS

UNSER MENSCHLICHER KÖRPER –
EIN UNIVERSUM IM UNIVERSUM

WIR SIND KINDER DER ERDE UND DER SONNE

NAHTODERFAHRUNGEN

BERICHTE VON NAHTODERFAHRENEN

ÜBER DIE BEZIEHUNG DER VERSTORBENEN MIT DEN
HINTERBLIEBENEN LEBENDEN

ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE AUS DER
NEUEN PHYSIK UND DEN NAHTODERFAHRUNGEN

WAS SAGEN SKEPTIKER DER NAHTODERFAHRUNGEN?

WAS SIND DIE WICHTIGEN KONSEQUENZEN FÜR UNSER LEBEN?

EINE NEUE SICHT AUF DEN TOD IM LEBEN ALS ENDE UND
NEUER ANFANG

LIEBE UND RE-LIGIO

BILDUNG

WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

POLITIK

UNSER PLANET, MUTTER ERDE

GESUNDHEITSWESEN

ORGANTRANSPLANTATION

Warum vermutete Zustimmung zur
Organentnahme ein NO GO ist

DIE NEUE METAPHYSIK

DANKSAGUNG

NACHWORT

LITERATUR

ANMERKUNGEN

Vorwort

Dieses Buch ist geschrieben für Menschen, die sich Fragen stellen über das Woher, Wohin und Warum. Für Lehrer, Politiker, Ärzte und Wissenschaftler, für alle Menschen, die große Verantwortung tragen. Ich wünschte mir, dass sie ihre alten Paradigmen und Definitionen dessen, was sie für möglich halten, für eine Weile vergessen und sich dem schier Unmöglichen öffnen, dabei aber den Blick für die Fakten beibehalten. Der Fortschritt bedingt immer das Loslassen von alten Vorstellungen. Unsere verschiedenen Denkansätze hängen vom individuellen Erfahrungshintergrund und der darauf aufbauenden Fragestellung ab, und auch von unserem achtsamen Blick für das Ganze (Archimedes stieg in die Badewanne und entdeckte den Auftrieb). Die unterschiedlichen Denkansätze, die sich zur Erklärung unserer Welt bewährt haben, sind alle gleich wertvoll und ergänzen sich. Doch unglücklicherweise haben wir die Verbundenheit mit allem, was ist, die frühere Völker noch wahrgenommen haben, vergessen. Nicht zuletzt die modernen Naturwissenschaften haben dazu beigetragen, Teile des Ganzen zu Lasten des Gesamtbildes zu betonen. Um so erstaunlicher ist es, dass es erneut die Naturwissenschaften sind, die nun zu einem Umdenken beitragen. So ist es vor allem die neue Physik, die dabei hilft, eine Kehrtwende zu machen und den fälligen Paradigmenwechsel einzuläuten. Theoretisch hat dieser Paradigmenwechsel bereits vor geraumer Zeit stattgefunden, doch praktisch wurde er noch nicht umgesetzt.

Der Wechsel von Denksystemen ist immer eine herausfordernde Zeit, in der wir aufgerufen sind, neue Orientierungspunkte für unser Miteinander zu schaffen. Orientierungspunkte, die das Gesamte stärker mit einbeziehen, als wir das bisher getan haben, und die dabei helfen, unsere Fragen nach dem Woher, Wohin und Warum neu zu beantworten. Was wir brauchen, ist eine Ethik, die für alle und alles gilt – und das auf den Grundlagen der neuen Physik und Spiritualität.

Ich habe mich ein ganzes Leben lang mit Menschen und ihren Problemen und Krankheiten beschäftigt und habe selbst schmerzhafte, aber auch bewusstseinserweiternde Erfahrungen gemacht, die mir eine neue Sicht der Welt eröffneten. Mein eigenes Leid und das der Menschen war die Triebfeder, die mich nicht müde werden ließ, Fragen zu stellen und nach neuen Erkenntnissen zu suchen. Ich habe mich daher auch mit Physik befasst, um Materie, Sein und Leben aus dieser Perspektive kennenzulernen. Ich habe dabei Faszinierendes entdeckt: Leben ist im Wesentlichen Kommunikation, vom kleinsten Quant über die Zelle bis zur größten Galaxie. Das Universum ist Information (Intelligenz) und Energie, es ist Geist. Aber diese Erkenntnis ist noch zu wenig verbreitet und im Bewusstsein der meisten Menschen kaum präsent. In den Schulen und Universitäten wurde uns dieses Wissen bisher nicht gelehrt. Es ist also an uns, zu lernen, uns gegenseitig zu lehren und zu erkennen, was da, für uns häufig unsichtbar, vor uns liegt.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein offenes Herz, um sich inspirieren zu lassen und einen wachen Verstand, um aus dieser Inspiration Handlungen erwachsen zu lassen.

Einleitung

Dogmatismus, sei er religiöser oder wissenschaftlicher Natur, will dem Menschen das Recht absprechen, selbst zu denken und frei zu entscheiden. Heute wäre alles Wissen da, um jeglicher Art des Terrorismus und Dogmatismus den Boden zu entziehen.

Unser Bewusstsein ist grundlegend beteiligt an der Entschlüsselung des Universums und seiner selbst. Die neue Physik, wie sie Nassim Haramein, Hal Puthoff, Konstantin Meyl, Walter Schempp, Edgar Mitchell, Fritz A. Popp, Jean E. Charon, Jules Muheim, Stuart Hameroff, Karl Pribram, Jacques Benveniste u. a. vertreten, hat einen maßgeblichen Anteil an dieser Entschlüsselung. Sie ist entscheidend für ein neues Weltbild. Diese Wissenschaftler haben es gewagt, selbst zu denken und nach der Wahrheit zu forschen. Häufig war das ein Schlag ins Gesicht der traditionellen Wissenschaft, die sich bisweilen dadurch wehrte, dass sie allzu kritische Wissenschaftler von ihren Lehrstühlen vertrieb. Jacques Benveniste fand bspw. heraus, dass das Wasser ein Gedächtnis besitzt. Und obwohl u. a. die Gruppe um Prof.

Madeleine Ennis aus Belfast seine Ergebnisse bestätigte, wurde er bei seinem Tod 2004 noch nicht rehabilitiert. Inquisition – in den Naturwissenschaften ist sie auch heute noch aktiv. Auch Nassim Haramein hat sich nicht von den Lehrmeinungen binden lassen und ist seinen eigenen Weg gegangen – und er wurde damit zu einem erfolgreichen Forscher. Er hat die Theorie eines einheitlichen, fraktalen und holographischen Universums aufgestellt. Sein Paper Quantum Gravity and the Holographic Mass brachte erfolgreich eine Peer Review hinter sich, d. h., es wurde von einer Gruppe Wissenschaftler geprüft und für veröffentlichungswürdig gehalten. Haramein beschreibt ein grundlegendes, pulsierendes Energiefeld – das Nullpunktfeld – durch welches alle Dinge im Universum miteinander verbunden sind und aus dem alles entsteht. Dieses Nullpunktfeld ermöglicht genaue Vorhersagen zu den fundamentalen Eigenschaften des Atoms.1 Materie ist gebundenes Licht und, so eine grundlegende Erkenntnis dieser neuen Physik, alles ist mit allem verbunden. Alles, was ist, kommuniziert. Materie, wie wir sie uns immer vorgestellt haben, als feste, kleinste Teilchen, gibt es nicht. Sie ist zu 99,9 % leerer, aber hochenergetischer Raum. Haramein ergründete diesen Raum. Dabei untersuchte er allerdings nicht die kleinsten Teilchen, sondern vielmehr die Struktur des Raumes. Entspricht sie der Schwarz-Loch-Struktur? Kürzlich haben Physiker herausgefunden, dass Schwarze Löcher auch entstehen können, wenn einem Atom durch einen Laser Elektronen entrissen werden. Die positive Ladung des Atoms wird dann zu einem Schwarzen Loch und zieht Elektronen aus der Nachbarschaft an. 2 Harameins Theorie bestätigt genau dies. Früher dachte man, Atome seien zu klein, als dass sich aus ihnen Schwarze Löcher entwickeln könnten.

Nassim Haramein ist nicht der erste Vertreter einer neuen Physik. Vordenker gab es bereits Anfang des letzten Jahrhunderts. Mit der Quantenphysik hat die geniale alte Garde der Nobelpreisträger einen entscheidenden Durchbruch geschafft. Doch an diesem Aufbruch in eine neue Physik waren viele außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt, nicht nur Nobelpreisträger. Werner Heisenberg hat die Bedeutung des Subjekts in die Physik eingebracht: Eine Theorie entscheidet, was man beobachten kann. Innerhalb dieses Rahmens sind wir nicht nur Beobachter, sondern Mitschöpfer. Das gilt auch in der Psychologie. Interessanterweise betont der ehemalige amerikanische Astronaut Edgar Mitchell, der Schlüssel zur Funktionsweise der Psyche liege in der Resonanz und Nichtlokalität.3 Der Schwingungsforscher Alexander Lauterwasser sagt: „Das Bewusstsein in seiner höchsten Form ist ein Resonanzphänomen.“

Die göttliche Ordnung spiegelt sich in den Gesetzen der Physik wider. Die Vorstellung einer von uns getrennten Realität ist eine Illusion. Die Wirklichkeit zeigt sich als ein Meer von Möglichkeiten, als Potenzialität. Dieser Schwebezustand der Welt gerinnt erst durch bewusstes Beobachten zu der uns gewohnten Realität.

Auch für Heisenberg war, den Spuren Platons folgend, die Frage nach dem Urfeld wichtiger, als die Suche nach den kleinsten Teilchen. Demokrit glaubte an das kleinste Teilchen in der Materie, während Platon die letzten Bausteine der Materie als mathematisches Gebilde verstanden wissen wollte. Diese Gebilde sind charakterisiert durch ihre Symmetrieeigenschaften und lassen sich in gewisser Weise als die Ideen verstehen, die der Materie zugrunde liegen. Heisenberg hielt die Grundidee von Platon für richtig, nur die mathematischen Gebilde für etwas komplizierter, als sie von Platon angenommen wurden. Für ihn waren die philosophischen Konsequenzen aus der Quantenphysik wichtiger als die technischen.4

Jede unserer Handlungen breitet sich wie eine Welle in Zeit und Raum aus, weil wir auch aus Teilchen und Wellen bestehen und miteinander kommunizieren. Das ist im Doppelspalt-Experiment schön zu sehen, wenn man es mit Elektronenstrahlung durchführt und die Messung am Spalt stattfindet: Wenn Elektronen mit Laserstrahlen beobachtet werden, verhalten sie sich wie Teilchen, sonst wie Wellen.5 Der Beobachter ist vom beobachteten System nicht unabhängig.

Obwohl Heisenberg immer wieder betonte, die philosophischen Implikationen der Quantenphysik seien wichtiger als die technischen, reduzierte man die Quantenphysik auf ihre mechanistischen Aspekte. Sie ist ein Werkzeug, das vor allem zur Herstellung von Technologie verwendet wird. Die Konsequenzen für unser Weltbild werden heute praktisch nicht mehr hinterfragt, weder gesellschaftlich, noch dort, wo jedwede Technologie ihren Ursprung hat: in der Wissenschaft. Stattdessen wird eine von uns und unserem Einfluss unabhängige Realität als gegeben angenommen.6 Diesem Weltbild folgend geht es ausschließlich um „Output“. Technologie wird zu einem goldenen Kalb, das sich selbst genügt, mit Machbarkeit und Profit als den hauptsächlichen Zielen. Die Forschung ist abhängig von den Sponsoren und den herrschenden Vorstellungen des Mainstreams. Doch die philosophischen Konsequenzen und die Anerkennung unserer Beteiligung an der Schöpfung der Realität wären enorm wichtig für die Zukunft der Menschheit.

Die Ansicht Platons, Materie bestehe nicht aus kleinsten, nicht weiter teilbaren Teilchen, sehen Heisenberg und Haramein bestätigt. Wolfgang Pauli und Werner Heisenberg kreierten eine „Weltformel“, die aller Materie zu Grunde liegt. Aus Energie wird Materie. Nicht Urteilchen sind der Schlüssel, sondern ein Urfeld. Auch die Entdeckung neuer Teilchen (bspw. das Higgs-Boson) im CERN oder anderen großen Teilchenbeschleunigern widerlegen diese Ansicht nicht. Bei Zusammenstößen in den Beschleunigern entstehen zwar neue Teilchen, aber nicht fundamentalere. Diese Teilchen sind Fluktuationen des Nullpunkt-Feldes. Energie wird zu Materie, indem sie sich in die Form des Elementarteilchens begibt. Elementarteilchen können durch Quantenzahlen charakterisiert werden – dies ist jedoch nichts weiter, als eine Aussage über ihre Symmetrie.

Über Heisenberg und Haramein hinaus gibt es weltweit eine ganze Gruppe von Wissenschaftlern, die sich nicht mit den Glaubenssätzen der klassischen Physik zufriedengegeben will. Ihre Forschungen und Erklärungsmodelle setzten dort an, wo die Pioniere der Quantenphysik aufgehört haben. Die englische Wissenschaftsjournalistin Lynne McTaggart fasste bereits vor mehr als 15 Jahren ihre Recherchen zu diesem Thema in dem faszinierenden Buch „Das Nullpunktfeld“ zusammen. Die Wissenschaftler, mit denen McTaggert für ihr Buch sprach, kommen alle aus führenden Institutionen und haben einwandfreie Experimente durchgeführt. Ihre Entdeckungen wurden als Angriffe auf die geheiligten Glaubenssätze der modernen Wissenschaft ignoriert oder gar bekämpft.

Diese Wissenschaftler dachten erneut über Gleichungen nach, die bisher aus der Quantenphysik heraus substrahiert worden waren. Diese Gleichungen standen für das Nullpunktfeld. 7 Sie kamen zum Schluss, dass, auf die fundamentale Ebene reduziert, wir alle aus demselben Material erschaffen sind: aus einer Ansammlung von Quantenenergie, die ständig Informationen mit dem unerschöpflichen Energiemeer, dem Nullpunktfeld, austauscht. Der amerikanische Physiker John Wheeler prägte 1990 den Slogan „It from Bit“. Die Idee, die physikalische Realität auf Quanteninformationen zurückzuführen, sei allerdings schon viel älter, sagt der Physiker Thomas Görnitz.8 Der Ursprung der neuen Physik, welche eine absolute Quanteninformaton als Grundlage der Realtiät begreife, liege bereits in den 1950er Jahren. Es hätte mit C. F. von Weizsäckers Überlegungen zur Ur-Theorie begonnen. Weizsäcker postulierte, dass man alle wissenschaftlichen Aussagen auf eine Abfolge binärer Alternativen zurückführen könne – und dass das nicht nur als eine erkenntnistheoretische , sondern auch als eine ontologische Aussage verstanden werden solle, sich also auf die fundamentale Struktur des Seienden beziehe (Licht/Liebe,Information/Kraft, denke ich). Die Ur-Theorie hatte das Ziel, die Vielfalt der physikalisch beschreibbaren Realität letztlich auf Quantenbits, die Ur-Alternativen, zurückzuführen. 1972 legte von Weizsäcker eine Abschätzung vor, mit welchen Größenordnungen man wohl zu rechnen habe. Die Widerstände gegen die Schlussfolgerungen aus Weizsäckers Ur-Theorie seien ungeheuer gewesen.

Auch unser Denken funktioniert entsprechend den Quantengesetzen. Möglicherweise breiten sich unsere Gedanken über Skalarwellen aus. Kommunikation in der Biologie läuft, wie Konstantin Meyl betont, über Skalarwellen – und die Biophotonenstrahlung ist ein Spezialfall einer Skalarwelle. Die menschliche Wahrnehmung vollzieht sich aufgrund von Wechselwirkungen zwischen den subatomaren Teilchen unseres Gehirns, Biophotonen und dem Meer von Quantenenergie im Nullpunktfeld, mit dem wir immer in Resonanz stehen.9 Wir nehmen aber nur das auf, zu dem wir eine Resonanz haben. Bewusstsein ist ein Resonanzphänomen und in biologischen Resonanzsystemen sind es die Skalarwellen, die hier wirksam Informationen übermitteln.

In der neuen Physik liegt auch der Schlüssel zum Verständnis von Nahtoderfahrungen, die uns demonstrieren, dass Leben nicht mit dem Tod zu Ende geht, dass Leben, genau genommen, niemals zu einem Ende kommt. Nahtoderfahrene können mit Verstorbenen kommunizieren und erleben übermenschliche Liebe. Antworten werden gegeben, noch bevor die Fragen überhaupt formuliert wurden. Nahtoderfahrenewissen nach ihrer „Rückkehr“ ganz genau, auf was es in unserem Leben ankommt und wie sich unser Leben auf das Ganze auswirkt. Liebe und konstruktiv angewendetes Wissen ist für alles förderlich, das Gegenteil ist schädlich. Uns nur auf Geld und Wirtschaftswachstum zu konzentrieren, erscheint aus dieser Perspektive antievolutionär.

Offenbar existieren die Verstorbenen in verschiedenen Sphären des Nullpunktfeldes, abhängig davon, wie viel kohärentes Licht und Liebe sie mitbringen. Die Verstorbenen empfangen unsere Gedanken, aber wir können die ihren in unserem Körper nur empfangen, wenn unsere Zirbeldrüse aktiv ist, die im Zusammenhang mit dem Stirnchakra steht. In der frühen Kindheit ist diese Drüse noch aktiv. Später degeneriert sie bei den meisten Menschen, weil die Kinder dazu erzogen werden, nur die materielle Welt als real wahrzunehmen. Zudem müssen die Frequenzen unserer Gedanken und Gefühle kohärent und relativ hoch sein, wenn das Stirnchakra offen ist, sonst kann es beschädigt werden. Außerdem ist unser Gehirn ein Frequenzanalysator, es kann zu unserem Schutz nicht alle Frequenzen aus dem Nullpunktfeld aufnehmen.

Auch wenn wir aufgrund unserer Sozialisation nicht mehr in der Lage sind, in einen direkten Kontakt mir Verstorbenen zu treten, so können sie uns doch inspirieren: Eine Idee, ein Gedankenblitz, eine plötzliche Eingebung kann von ihnen kommen. Es ist für unseren Verstand auch kaum zu fassen, was im Nullpunktfeld oder „Jenseits“ vor sich geht. Doch das ist auch nicht zwingend notwendig. Wichtig ist, dass wir erkennen, dass im Universum nichts verloren geht und alles Kommunikation, Licht und Liebe ist. Auch alle Informationen von uns Menschen sind im Nullpunktfeld gespeichert, sagt die neue Physik. Ervin Laszlos stellt die Möglichkeit zur Diskussion, dass es eine Art von Internet gibt, in die Natur eingebettet, mit dem unser Gehirn kommunizieren kann. Wie Walter Schempp ist er der Ansicht, dass sich unser Gedächtnis zu einem großen Teil im Nullpunktfeld befindet, da es kaum möglich erscheint, 280 Trillionen Bits an Informationen, die wir etwa im Alter von 70 Jahren gespeichert haben, biochemisch zu erklären.10 Fritz Albert Popp hat herausgefunden, dass die Steuerung der Prozesse in den Zellen nicht über elektrochemische Reaktionen läuft, sondern über die Biophotonen-Strahlung, also Skalarwellen.11 Das Nullpunktfeld könnte demnach als Gehirn des Universums bezeichnet werden.

Auch in der neuen Physik kommt man immer an den Punkt, an dem man sieht, dass dieses kosmische Gehirn, diese universelle Intelligenz und das Ich-Bin, einen Schöpfer erfordern. Max Planck sagte z. B. in einem Vortrag über Naturwissenschaft und Religion: „Gott steht für die einen am Anfang, für die andern (die Naturwissenschaftler – Anm. der Autorin) am Ende allen Denkens.“12 Was diese Urkraft, aus der alles entsteht, wirklich ist, versucht man auch am CERN herauszufinden. Wir sind durch das Universum immer mit dem Schöpfer verbunden. Das Bewusstsein des Nullpunktfeldes ist das Bewusstsein des „Sohnes“, des Christus, der sagte: „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ (Johannes 14.6) Wir sind die Ebenbilder des Schöpfers und immer verbunden mit ihm. Wir sind nie allein. Die neue Physik gibt uns unsere Würde zurück. Jeder Mensch ist ein Teil des Schöpfers in Aktion, daher ist jeder Mensch wertvoll und wichtig.

Wir sind pure Liebe und Licht. Warum erleben wir das anders?

Die Begrenzung, die wir durch unser Gehirn, unseren Verstand erleben, ist für die Entwicklung einer Persönlichkeit notwendig. Der Schöpfer macht durch uns Erfahrungen, indem wir auf dieser Erde Erfahrungen machen und eine große Bandbreite an Emotionen entwickeln. Wir spielen unsere Rolle auf der Bühne dieses Planeten, bis wir das Spiel durchschaut haben. Wir erschaffen uns unsere Realität als Hölle oder Paradies – und wir dürfen immer wieder aufs Neue entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen. Wenn wir uns für Liebe und konstruktiv angewendetes Wissen entscheiden, sind wir im Einklang mit dem Universum, mit dem Schöpfer. Gesundheit oder Krankheit hängen von unseren Gedanken und Gefühlen ab, d.h. von Informationen, Skalarwellen, die sich harmonisch oder disharmonisch auf unsere Zellen auswirken. Daher ist es so wichtig, in Harmonie zu sein und Disharmonien aufzudecken, um sie in Harmonie umzuwandeln. (Aber auch Toxine schädigen die Kohärenz der Biophotonen-Skalarwellen in unseren Zellen.)

Gestört wird diese Harmonie schon früh. So machen die meisten Kinder direkt nach der Geburt erste Erfahrungen von Getrenntsein. Ursache dessen ist das bewertende und abwertende Verhalten der Eltern. Kinder zeigen Bedürfnisse, die von ihren Eltern nicht immer verstanden und erfüllt werden können. Die Reaktionen der Eltern auf nicht entschlüsselbare Bedürfnisse ihrer Kinder sind nicht selten Ungeduld und Ärger. Die Bewertung, die das Kind in diesen Zusammenhängen von seinen Eltern und seinem Umfeld lernt, ist: Verhalte ich mich auf eine Art, die den Eltern gefällt, bin ich gut – andernfalls bin ich böse. Kinder wachsen mit diesen Bewertungen auf, wie auch ihre Eltern mit solchen Bewertungen aufgewachsen sind. In der Regel werden diese Bewertungen unbewusst von einer Generation an die nächste weitergegeben. Unter anderem sind diese Muster in der linken Gehirnhälfte gespeichert. Wenn das Kind bei seinen Erkundungen der Welt bestraft wird, empfindet es sich als minderwertig und es fängt an, um die Anerkennung und Wertschätzung der Eltern zu kämpfen. Das ist auch häufig die Stelle, an der Konkurrenzdenken ins Spiel kommt: Nur, wenn ich besser, schöner, stärker … bin, als …, werde ich wirklich geliebt. Konkurrenzdenken fördert Abwertung. Wenn sich das Kind nicht angenommen und verstanden fühlt, kommt Einsamkeit auf. Einsamkeit bedeutet Getrenntheit, Isolation. Wird das Kind hingegen geliebt, fühlt es sich verbunden und glücklich. Handlungen die von wichtigen Bezugspersonen, wie den Eltern, häufig als „nicht recht“ bewertet werden, schreiben sich als negative Glaubenssätze tief ins Gehirn des Kindes und ins Nullpunktfeld. Gedanken wie: „Ich bin nicht recht“, werden dann zu einer unbewussten Richtschnur für das eigene Leben. Wird ein solcher Menschen dann doch einmal gelobt, kann er diese positive Bewertung kaum annehmen. So kann sich bspw. eine Sozialphobie entwickeln. Das Kind und der spätere Erwachsene haben Angst, ihre Meinung zu sagen, weil sie eine tiefsitzende Angst davor haben, abgelehnt zu werden. Da er von sich selbst glaubt, nicht gut genug zu sein, glaubt er, alle anderen würden ebenfalls so über ihn denken. Dieser Mensch hat kein oder wenig Selbstwertgefühl entwickeln können und glaubt nicht an sich, an die eigenen Fähigkeiten und an seine machtvolle Rolle bei der Erschaffung und Mitgestaltung einer gelebten Realität.

Wir glauben nicht, was wir sehen, sondern wir sehen, was wir glauben. Das Gehirn entwickelt sich von Kind an zum Filter unserer Wahrnehmung. Zu diesem faszinierenden Tatbestand wurden an der Harvard University Experimente gemacht: Eine Gruppe junger Kätzchen wuchs in einem Raum mit nur horizontalen Streifen auf, eine andere in einem Raum mit vertikalen Streifen. Als man die Kätzchen nach einigen Wochen herausnahm, konnten die einen nur horizontale Streifen erkennen, die anderen nur vertikale. Man nennt das PCC: Premature Cognitive Commitment (auf frühkindlicher Sinneserfahrung beruhende Festlegung).

Der Minderwert, die fehlende Selbstliebe und die daraus folgenden Kommunikationsprobleme sind die größten Herausforderungen der Menschheit. Unsere Selbstwert-Skala reicht dabei von relativ gut bis zu sehr schlecht. Die Mechanismen sind immer die gleichen: Wir wachsen mit Bewertungen auf, was zur Erfahrung von Getrenntheit führt. Diese Information ist in unseren Spiegelneuronen gespeichert. Bei jeder ähnlichen Erfahrung kommt diese Information unbewusst erneut wieder an die Oberfläche. Wir bemerken das dann bspw. daran, dass wir in verschiedenen Situationen emotional überreagieren. Mit dem Gehirn entwickeln wir ein Bewusstsein, das auf dem Ego basiert. Das Ego sucht Anerkennung und Liebe im außen, weil es sein eigenes göttliches Bewusstsein, das Licht/Liebe ist, vergessen hat. Das, was wir glauben zu sein, ist nur unser Schatten. Wenn wir uns im Bewusstsein des Herzens befinden, sind wir in unserem wahren Selbst. Die Transformation, die ansteht, ist die vom egobasierten zum herzbasierten Bewusstsein. Es ist ein langer, bisweilen schmerzhafter Weg, während dessen wir uns in unserem Ego tummeln. Zugleich ist es aber auch ein spannender und kreativer Weg, bis wir merken, dass wir unbewusst auf der Suche nach unserer Göttlichkeit sind. Wenn wir unseren Schmerz verurteilen, das ist eine der Lektionen auf diesem Weg, werden wir ihn nicht los. Nur durch Mitgefühl, Verständnis und Verzeihen können wir ihn transformieren. Schuldgefühle, Angst und Depression lassen den Gefühlen von Liebe und Freude kaum Raum zur Entfaltung. Darum ist es so wichtig, dass wir klären, was hinter unseren Ängsten und unseren abwertenden Gedanken steckt. Dann können wir den Weg der Transformation gehen.

Immer wurden, abhängig von Kultur und Zeitalter, Werte und Definitionen von Machthabern bestimmt. Diese Normen müssen von jedem Einzelnen hinsichtlich der Frage überprüft werden, ob sie dem göttlichen Willen und der Wahrheit entsprechen oder nicht. In diesem Zusammenhang ist das Buch Genesis des Alten Testamentes sehr interessant. Von der Erschaffung der Welt gibt es zwei Versionen. Die erste beruht auf alten Texten, die etwa um 1000 v. Chr. entstanden sind. In dieser Schöpfungsgeschichte werden Mann und Frau gleichzeitig aus Lehm erschaffen. „Er erschuf Mann und Frau, Gott segnete sie und sprach: Vermehrt euch, füllt die Erde und macht sie euch untertan, ich gebe euch alle Pflanzen auf der Erde, die Samen tragen und alle Bäume, die Früchte tragen.’“ (1. Mose 1,27) Die Frau war also in keiner Weise dem Mann untergeordnet. Beide hatte ihre eigene Identität, jede und jeder war einzigartig. Ein zweiter Schöpfungsbericht entstand einige Jahrhunderte später. Darin legte der Verfasser den Grundstein für die Hegemonie der Männer. Hier schafft Gott nur Adam aus Lehm. Eva entstand aus einer Rippe des Mannes. Dieser konnte bezeugen: „Sie ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch, sie wird Frau genannt, denn sie ist vom Manne genommen.“ (1. Mose 2,23) Da haben wir die Bescherung, die Identität der Frau verschwindet einfach. Und es kommt noch besser: „Deine Wünsche sollen dem Manne entgegenkommen, und du sollst ihm untertan sein.“ Diese Philosophie hat der Frau ihren natürlichen Wert genommen und wirkt sich bis heute aus. Vor allem in den dogmatisch-religiös geprägten Kulturen verteidigen die Männer ihre daraus abgeleiteten Privilegien oder bauen sie sogar noch aus. Wahre Liebe zwischen Mann und Frau setzt Gleichberechtigung voraus. Wenn sich jemand nicht wertvoll fühlt, kann er/sie sich auch nicht lieben. Um geliebt zu werden, muss man sich selbst lieben. Das wird dann nach dem Gesetz der Resonanz gespiegelt. Wir machen also in dieser dualen Welt die Erfahrung der Getrenntheit, der Einsamkeit, des Nicht-Geliebt-Werdens. Dadurch entsteht das Leid, das uns die Möglichkeit gibt, Mitleid und Mitgefühl zu entwickeln. Wir erfahren eine riesige Bandbreite an Gefühlen; das ist offenbar einzigartig und nur in der Dualität möglich. Wir erleben uns auch als Schöpfer – im Positiven wie im Negativen. Von der Herstellung einer guten Speise bis zur Mondlandung, von der Gründung eines Unternehmens bis zum Planen eines Angriffskrieges – alles sind Schöpfungsakte.

Ca. 70 % der Patienten, die ihren Hausarzt aufsuchen, leiden unter psychosomatischen Problemen. Sie zeigen Störungen des Körpers durch die Psyche und Störungen der Psyche durch den Körper. Das zeigt ganz deutlich, wie sich unser Denken und Fühlen auf unseren Körper auswirkt, was bspw. durch Forschungen von Prof. William Tiller, der u. a. an der Stanford Universität lehrte, bestätigt wurde (feinstoffliches Energiemodell). Wir sind Schöpfer unserer Realität.

Es ist der Menschheit bis jetzt nicht gelungen, eine glückliche Welt für alle zu schaffen, doch in den modernen Demokratien haben Menschen recht große Möglichkeiten, sich zu entfalten. Solange wir nicht begreifen, dass jeder Mensch gleich wertvoll ist und keiner den anderen abwerten und erniedrigen muss, um sich besser zu fühlen, herrscht eine Disharmonie. Die Religionen, die ursprünglich die Menschen lehren und erleuchten wollten, haben viele kulturelle Schätze hervorgebracht. Doch das geschriebene Wort wurde häufig „angepasst“, wie wir zuvor gesehen haben, und führte früher oder später beinahe immer in eine Dogmatisierung. Was ursprünglich der Befreiung diente, wird einschränkend oder gar behindernd für die Entwicklung des Menschen. Jesus hat das gesehen, ihm ging es um das lebendige Wort, um das Licht. Licht ist reine Information. Eine frische Birne vom Baum ist etwas anderes, als eine Konserve; die verliert an Geschmack und Vitaminen.

Der freie Wille ist unser Geburtsrecht. Ohne den freien Willen können wir uns nicht zu einer Persönlichkeit entwickeln, deshalb haben wir ihn bekommen. Weil es der Schöpfergeist selbst ist, der in uns wirkt, kann der Schöpfer kein Interesse an Marionetten haben. Das beinhaltet ebenfalls, dass wir auch die Verantwortung für unsere Entscheidungen übernehmen müssen, weil die Konsequenzen unseres Handelns auf uns zurückfallen. Aber auch, wenn wir im Nachhinein sehen, dass unsere Entscheidung falsch war, gibt uns das die Möglichkeit, etwas daraus zu lernen. Wir haben eine wichtige Erfahrung gemacht. Fehler sind zum Lernen und Verzeihen da. Ohne Fehler zu machen ist diese Lehre nicht möglich. Wie sagte schon Jesus: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ (Johannes 8,7)

Doch wer hat das Recht, uns zu sagen, was wir essen dürfen und wie wir uns kleiden sollen? Sicher gibt es Nahrungsmittel, die für den Körper bekömmlicher sind als andere, aber das merken wir dann in der Regel schon selbst. Wichtig wäre zwar, weniger Fleisch zu essen und eine artgerechte Tierhaltung zu pflegen. Doch Menschen zu lehren oder sie zu zwingen, ist nicht dasselbe. Man kann niemanden zum Guten zwingen. Dieser Versuch hat auch die ursprüngliche Idee des Kommunismus korrumpiert. Teilen muss freiwillig sein. Die Entwicklung eines Menschen kann nicht erzwungen werden, sie braucht Zeit und kann nur freiwillig und durch Einsicht und Liebe geschehen. Leider gibt es heute noch viele Menschen, die glauben, anderen Menschen ihre Meinung aufzwingen zu müssen. All das zeugt vom Abgeschnittensein von der Quelle, von einem illusionären Seinsverständnis. Es ist paradoxerweise die Physik, die uns maßgeblich zu einem neuen Verständnis unserer Existenz führt und die Nahtoderfahrungen unterstützen diese neuen Theorien. Es ist die Physik, die uns das Fenster zum Geist öffnet. Nicht nur durch die Quantenphysik von Heisenberg und die Relativitätstheorie von Einstein. Der Physiker Jules Muheim schrieb mir einst als Kommentar unter einen meiner Artikel: „Der Aufstieg in der Schöpfung geht nur über die Liebe. Das wahre Naturgesetz ist die Liebe.“

Die Quantenphysik zeigt, dass die Trennung von Geist und Materie eine Illusion ist, nicht zuletzt, weil Materie Information ist. Die Zellen unseres Körpers stehen in dauernder Kommunikation mit unserer Ich-bin-Gegenwart und der Außenwelt. Wie wir später noch sehen werden, ist Leben Kommunikation und Resonanz.

Das Ego ist im Zusammenhang mit unserem Körper entstanden.

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